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  1. Anfänger im Forum

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    Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #1
    Hallo,

    ich bin im April auf einer von Wikinger Reisen organisierten Trekkingtour von Lukla zum Everest Base Camp unterwegs. Hier das Itinerary:

    Tag 1: Lukla nach Phakding (2.600m)
    Tag 2: Akklimatisierungsspaziergang Rimijung Hill (3.600m)
    Tag 3: Phakding nach Namche Bazar (3.450m)
    Tag 4: Akklimatisierung Everest View Hotel (3.900m)
    Tag 5: Namche nach Tengboche (3.900m)
    Tag 6: Tengboche nach Dingboche (4.400m)
    Tag 7: Akklimatisierung Chukung (4.700m)
    Tag 8: Dingboche nach Lobuche (4.950m)
    Tag 9: Lobuche nach Gorak Shep (5.100m)
    Tag 10: Gorak Shep nach EBC (5.400m)
    Tag 11: Gorak Shep nach Kala Patthar (5.600m), Rückflug von Lobuche nach Lukla mit Helikopter

    Nach meinen Recherchen ist das ein konservatives Itinerary und sollte prinzipiell zu machen sein und die Akklimatisierungsspielregeln beachten. Trotzdem mache ich mir ein wenig Sorgen um die Höhenkrankheit, insbesondere da das Internet ja voll ist von Horrorstorys und man manchmal das Gefühl bekommt, die Trekker sterben auf dem EBC Trek wie die Fliegen. Ich möchte ja schon lebend zurückkommen...

    Daher habe ich mir eine Strategie zurechtgelegt, um das Risiko für die Höhenkrankheit zu minimieren und würde gerne etwas Feedback dazu einholen.

    Hier die Punkte meiner Strategie:

    1) Beachtung der gängigen Hinweise zur Vermeidung der Höhenkrankheit, also v.a. sehr viel trinken, langsam gehen, nicht überanstrengen.

    2) Keine Medikamente wie Diamox einnehmen, die wichtige Signale des Körpers unterdrücken könnten. Stattdessen: Genaue Beobachtung der Signale, die der Körper sendet und bei Beschwerden auf keinen Fall weiter aufsteigen, ggf. absteigen. Nicht aus Gruppenzwang gegen die Signale des Körpers Entscheidungen treffen!

    3) Häusliche Vorbereitung mit Höhenzelt und Höhengenerator. Da ich als Lehrer leider an die Ferienzeiten gebunden bin und mich vor dem Trekking nicht zwei Wochen in den Alpen akklimatisieren kann, möchte ich mich vorher mit Höhenzelt und Höhengenerator zu Hause akklimatisieren. Es gibt Anbieter im Internet, die entsprechendes Equipment vermieten und man schläft sich dann quasi bis auf 5.000m hoch (über einen Zeitraum von drei Wochen vor der Reise).

    4) Außerdem möchte ich mich noch von einem auf Höhenmedizin spezialisierten Sportmediziner durchchecken lassen, um festzustellen, ob es bei mir irgendwelche Konditionen gibt, die mich anfälliger für die Höhenkrankheit werden lassen.

    Das wäre es also zu meiner Höhenkrankheitvermeidungsstrategie :-) Was meint ihr dazu? Insbesondere würde mich auch interessieren, wie die Meinung hier zur häuslichen Akklimatisierung mittels Höhenzelt und Höhengenerator ist.

    Trekkingerfahrung in diesen Höhen habe ich übrigens nicht. Ich war allerdings schon in Südamerika über längere Zeit auf etwa 4.000m und auch in Tibet auf etwa derselben Höhe. Damals hatte ich überhaupt keine Beschwerden, nicht mal Kopfweh. Die einzige Sache, die mir damals aufgefallen ist, war, dass die Verdauung viel langsamer ging. Ansonsten ging's mir gut, daher hoffe ich, dass ich es prinzipiell wegstecken kann, allerdings ist der EBC Trek ja doch noch mal deutlich höher als 4.000m, aber zumindest bis Tengboche rechne ich daher mit keinen Problemen.

    Bin gespannt auf eure Ratschläge! Bin leider durch die ganzen Horrorstorys im Internet mittlerweile etwas verängstigt und hoffe, dass der Trek vielleicht doch nicht ganz so schlimm ist wie er manchmal dargestellt wird... aber bitte trotzdem nichts beschönigen... möchte ja schon wissen, was mich erwartet Bei Wikinger Reisen liest sich das alles sehr entspannt, aber die wollen ja auch verkaufen... andererseits würden sie die Reise vermutlich nicht anbieten, wenn die Leute da wegsterben wie die Fliegen...

    Viele Grüße

    Andreas
    Geändert von highrider (22.01.2019 um 22:10 Uhr)

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #2
    Kurz und knapp: Passt alles.
    Nur auf die Punkte 3 und 4 würde ich verzichten.
    Wenn Du 1. und 2. beachtest, sind 3. und 4. nicht nötig.

    4. hatte ich auch mal und hatte ergeben, dass mein Blutdruck im Lungenkreislauf überproportional ansteigt (was als ein erhöhtes Risiko für Lungenödeme interpretiert worden ist). Letztlich hätte ich mir das auch sparen können, weil das nichts an meiner Akklimatisierungstaktik geändert hat.

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #3
    Punkt 1 is Richtig bis auf "nicht überanstrengen" .. es wird sehr anstrengend werden ...und ZU langsam is dann auch blöd...weil man muss ja auch irgendann ankommen)

    Pinkt 2 kannste eh knicken...wenn Du vorher noch nie auf einer vergleichbaren Höhe warst und keinerlei Vergleichsparameter hast

    (ich trau mir nach 7 Trekkings zwischen 5000-6000m zu zu unterscheiden ob "das jetzt grad" "Flitzekacke", Schlecht geschlafen, Kalt, Platt oder eben Höhenbedingt ist!

    (alle genannten Punkte VOR der Höhe sind deutlich öfter anzutreffen als der Letzte!)

    Höhenkammern usw.... ich weiss auch nicht ... wenn hilft..warum nicht!



    (hihi, Gottseidank hast Du schon gebucht und nicht Deinen Plan der Reise zur Diskussion gestellt, des hätt sicher a rechte Gaudi gegeben!)

  4. Freak Moderator
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #4
    Hallo Andreas & willkommen im Forum!

    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    Hier die Punkte meiner Strategie:

    1)
    [...]
    Liest sich wie im Lehrbuch. Aber künstliche Höhenprophylaxe für ein 5000er Trekking... ist das nicht bissl viel des Guten? Welche Höhenerfahrung hast Du bereits in Verbindung mit Wandern/Bergsteigen? Die dünne, kalte Luft ist das eine, die Anstrengung beim Steigen das zweite...
    Besteht die Möglichkeit mal für 'n langes Wochenende (Karneval: Winterwandern auf einen Skidreitausender oder sowas...) einen Verträglichkeitstest in den Alpen zu machen?
    OT: Das wäre na' klar auch aufwändig, aber viel bescheuerter als sich per Heli vom Trekkingziel zurückfliegen () zu lassen ist es auch nicht. Schon klar, wenn man "nur" zwei Wochen hat und die hohen Berge sehen will...
    Meine Reisen (Karte)

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #5
    Danke für eure Antworten!

    (hihi, Gottseidank hast Du schon gebucht und nicht Deinen Plan der Reise zur Diskussion gestellt, des hätt sicher a rechte Gaudi gegeben!)
    Wieso? Ist die Reise zu gewagt für jemanden ohne Höhentrekkingerfahrung oder ist es gar völlig verrückt sowas ohne vorherige Erfahrung zu machen? Ihr dürft ruhig ehrlich sein, auch wenn ich schon gebucht habe

    Liest sich wie im Lehrbuch. Aber künstliche Höhenprophylaxe für ein 5000er Trekking... ist das nicht bissl viel des Guten?
    Es geht mir halt um Risikominimierung, gerade weil ich auf diesen Höhen keine Erfahrung habe. Für Profis wie euch wäre das wahrscheinlich wirklich übertrieben, aber für mich als Anfänger erschien es mir ganz sinnvoll, um das Risiko für Stress mit der Höhenkrankheit weiter zu reduzieren...

    Welche Höhenerfahrung hast Du bereits in Verbindung mit Wandern/Bergsteigen? Die dünne, kalte Luft ist das eine, die Anstrengung beim Steigen das zweite...
    Wie gesagt, keine Trekkingerfahrung in diesen Höhen. Nur Wandern im Flachland. Bergsteigen gar nix, aber das ist ja auf dem EBC Trek meinen Recherchen nach nicht erforderlich. Vielleicht sollte ich noch was zu meinem Fitnesslevel erwähnen: Bin 36 Jahre alt und würde sagen durchschnittlich fit. Gehe aber in Vorbereitung der Reise schon seit Oktober zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio und mache Ausdauertraining.

    Besteht die Möglichkeit mal für 'n langes Wochenende (Karneval: Winterwandern auf einen Skidreitausender oder sowas...) einen Verträglichkeitstest in den Alpen zu machen?
    Theoretisch ja, wüsste aber nicht, wen ich da mitnehmen sollte und allein bin ich dann wieder zu ängstlich ;)

    OT: Das wäre na' klar auch aufwändig, aber viel bescheuerter als sich per Heli vom Trekkingziel zurückfliegen () zu lassen ist es auch nicht. Schon klar, wenn man "nur" zwei Wochen hat und die hohen Berge sehen will...
    Wie gesagt, die Planung ist ja von Wikinger Reisen. Ist ja eine von denen durchgeführte Gruppenreise, die Idee des Helis ist also nicht von mir

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #6
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    Wieso? Ist die Reise zu gewagt für jemanden ohne Höhentrekkingerfahrung oder ist es gar völlig verrückt sowas ohne vorherige Erfahrung zu machen? Ihr dürft ruhig ehrlich sein, auch wenn ich schon gebucht habe
    Es ist in diesem Forum heißgeliebte Tradition, Neuusern zu prophezeien, dass sie mit ihrer Touridee !störrbeeennn! werden.

    Wie gesagt, keine Trekkingerfahrung in diesen Höhen. Nur Wandern im Flachland. Bergsteigen gar nix, aber das ist ja auf dem EBC Trek meinen Recherchen nach nicht erforderlich. Vielleicht sollte ich noch was zu meinem Fitnesslevel erwähnen: Bin 36 Jahre alt und würde sagen durchschnittlich fit. Gehe aber in Vorbereitung der Reise schon seit Oktober zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio und mache Ausdauertraining.
    Vergiss die Muckibude. Nichts trainiert so treffsicher für Trekking wie Trekking selbst. Schnapp Dir Deinen Rucksack mit dem erwarteten Gewicht und geh Höhenmeter schrubben. Das geht im Harz, das geht selbst auf den Oderhöhen bei Bad Freienwalde. Und nicht nur bergauf, sondern auch bergab. Die Kniegelenke müssen schließlich auch abgehärtet werden.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #7
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten!




    Wie gesagt, die Planung ist ja von Wikinger Reisen. Ist ja eine von denen durchgeführte Gruppenreise, die Idee des Helis ist also nicht von mir



    Wieso? Ist die Reise zu gewagt für jemanden ohne Höhentrekkingerfahrung oder ist es gar völlig verrückt sowas ohne vorherige Erfahrung zu machen? Ihr dürft ruhig ehrlich sein, auch wenn ich schon gebucht habe



    Dann machen wir "die Gaudi" halt hinterher
    Nee Du kannst nix für die Wikingerplanung..

    Aber DU hast die Reise gebucht...




    am End hab ich Dich ja noch selber draufgebracht...

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1673869

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Was mir dieses Jahr unglaublich ( negativ) aufgefallen ist!

    Inzwischen fressen die Leute (gefühlt alle) Diamox Pillen zum Frühstück, so wie andere Zucker in den Kaffee kippen
    Es gibt geführte und geplante Touren da ist es fest im Programm:
    Lobuche>EBC> Heli nach Lukla

    D.h "hauptsach das Selfi mit dem Deppenzepter gemacht" und dann knatternd und stinkend wieder heim.
    (Davon abgesehen dass "denen" dann 80% der Reise fehlt (beim runterlaufen hat man viel mehr Zeit und Muße zu sehen, fühlen schmecken) gehen einem die ständigen ( und ich mein wirklich ständigen) Hubschrauben gehörig auf den Sack!

    Und andere ... rüstige Männer im besten Alter.... Pennen beim Mittagessen ein, jammern dass es kalt ist reißen das Telefon raus und "zack" Heli gebucht.

    Echt schwierig.... dann darf ich halt keine Reise dahin buchen wenn mir die Bodylotion ausgeht oder der Konditioner für den "ach so maskulinen" Vollbart!
    Zitat Zitat von Bergzebra Beitrag anzeigen
    Solche Touren (ist das dann Trekking, Wandern, Spazierwandern oder Hubschraubwandern ?) gibt es inzwischen auch schon bei großen deutschen Wander- und Trekkingtouren-Veranstalter:

    https://www.wikinger-reisen.de/fernreisen/asien/3330T.php



    Das genau wird Dir fehlen....der GENUSS Nepal ohnen den "Druck" oben ankommen zu müssen geniessen!

    (Sicherlich sone Helitour is sicherlich auch Superduper ... aber ich persönlich würde die Tour wenn dann zu Fuß in Namche beenden, wenn Heiflug dann: 2 Std. im Kreis und dann nach Lukla knattern ( der Hatscher zurück ...naja da is die Luft dann tatsächlich ein bissl raus!) ...oder eben doch zu Fuß dann is "die Runde" komplett....

  8. Dauerbesucher
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #8
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich noch was zu meinem Fitnesslevel erwähnen: Bin 36 Jahre alt und würde sagen durchschnittlich fit. Gehe aber in Vorbereitung der Reise schon seit Oktober zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio und mache Ausdauertraining.
    Meinst Du damit, dass Du 2x pro Woche im Fitnessstudio Ausdauertraining machst? Wie lange und was?
    Egal wie: 2x pro Woche ist ziemlich wenig, um wirklich etwas zu bewegen.

    Was Sammys Einwand angeht, dass Du Punkt 2 sowieso nicht einschätzen kannst: Du warst in Südamerika schon auf 4000m und hast vermutlich schon erlebt, wie es sich anfühlt, von 3000m auf 4000m aufzusteigen. Sehr starke Kurzatmigkeit, vielleicht auch ein dröhnender Schädel. Das heißt für Dich: am besten Ruhe, wenigstens langsam machen. Die Symptome beim Aufstieg von 4000 auf 5000 Meter sind nicht anders.
    Wir reden hier nicht von Symptomen für Höhen-Lungenödem oder -Hirnödem. Soweit wollen wir es gar nicht erst kommen lassen.

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #9
    Meinst Du damit, dass Du 2x pro Woche im Fitnessstudio Ausdauertraining machst? Wie lange und was?
    Egal wie: 2x pro Woche ist ziemlich wenig, um wirklich etwas zu bewegen.
    2x die Woche eine Stunde auf dem Ergometer...

    Wir reden hier nicht von Symptomen für Höhen-Lungenödem oder -Hirnödem. Soweit wollen wir es gar nicht erst kommen lassen.
    Daher dachte ich ja an Vorakklimatisierung mittels Höhenzelt zu Hause.

    Dann machen wir "die Gaudi" halt hinterher
    Nee Du kannst nix für die Wikingerplanung.. Aber DU hast die Reise gebucht...
    Ja, mea culpa, aber bei Wikinger liest sich das so entspannt. Ich zitiere aus der Angebotsbeschreibung: "Optimal vorbereitet steigen wir gemächlich in fünf Tagen zum Everest Base Camp auf." Und da dachte ich, ich bin ja erst 36 und moderat belastbar, das werde ich wohl noch packen... die momentane Angst/Panik begann erst nach meinen Internetrecherchen zum Thema. Ja, ich weiß, die hätte man vor der Buchung machen sollen, aber sich darüber zu ärgern, ist jetzt auch zu spät

    Nichts trainiert so treffsicher für Trekking wie Trekking selbst. Schnapp Dir Deinen Rucksack mit dem erwarteten Gewicht und geh Höhenmeter schrubben. Das geht im Harz, das geht selbst auf den Oderhöhen bei Bad Freienwalde. Und nicht nur bergauf, sondern auch bergab. Die Kniegelenke müssen schließlich auch abgehärtet werden.
    Ja, habe ich auch vor. Habe ja hier die Rhön vor der Haustür.

  10. Freak Moderator
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #10
    Zitat Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
    Schnapp Dir Deinen Rucksack mit dem erwarteten Gewicht und geh Höhenmeter schrubben.
    Erwartetes Gewicht: Zahnbürste, Scheckkarte -- und eventuell noch ein Daunenjäckchen für die Pausen.
    Und nicht nur bergauf, sondern auch bergab. Die Kniegelenke müssen schließlich auch abgehärtet werden.
    Nope. Abstieg mittels Hubschrauber
    Btw., bedingt durch die Notwendigkeit zur Akklimatisation fallen die Bergauf-Etappen auf dem EBC extrem entspannt aus. Schafft jeder, sofern einen nicht Höhe oder Verdauung niederstrecken... so gesehen trainiert vielleicht indisch essen gehen
    Das härteste scheint mir noch die Akkli-Tour ab Phakding zu sein, wobei die ja zum Kür-Programm rechnet.
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #11
    Zitat Zitat von highrider Beitrag anzeigen
    2x die Woche eine Stunde auf dem Ergometer...
    Ich habe es befürchtet ...
    Geh besser in der Woche wenigstens 2x Laufen. Jeweils mindestens eine Stunde. Am besten mit einigen Anstiegen.
    Am Wochenende zusätzlich Trekking. Oder wenn zu wenig Zeit ist Laufen gehen, aber mit längerer Dauer und Strecke als in der Woche, dann aber etwas ruhiger.
    Um sich bei der Ausdauer zu verbessern, sollten über 30km pro Woche zusammenkommen, falls Du nur Zeit zum Laufen hast.

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #12
    mal ganz ohne "schxxx"

    Lukla > EBC kann man schon vorher trainieren, brauchts aber echt nicht!

    "Indisch Essen"
    Tatsächlich!! also nicht unbedingt indisch essen, aber echt mal nen Schluck aus nem Bach trinken um sich hier ein bissl einen Saumagen anzutrainieren.

    Nochmal:

    Was Du so liest im Netz, das sind schon Tatsachen...das es den Leuten echt beschissen geht...


    DU must Dir vorstellen dass Du "hinter" Nachme die 4te Nacht schlecht geschlafen hast, dich Husten und Schnupfen plagen, an den Haxen die eine oder andere Stelle zwickt, Du den 4ten Abend in einem verrauchten Speisesaal gesessen bist, es im Magen rumpelt und pumpelt, (und ganz schlimm) seit 3 Tagen das Gesprächsthema nur noch um Höhenkrankeiten geht.

    Also in Summe gehts Di j eden Tag ein bissl schlechter .... da heissts dann einfach den Innern Schweinehund zu vertreiben genussvoll in die Momos zu beissen, ein Einschlaf Everest trinken und sich sagen

    "Alles Memmen, ich schaff dass..*hust hust*"


    Und Du wirst lachen, Du wirst es schaffen, Du wirst plötzlich Leute sehen von denen Du 3 Tage vorher gedacht hats "Das schaffen die Nie" und Andere die DU respekt- und neidvoll angeschaut hats weil sie so Betonwalden haben...die wirst Du hinter dem Porter herjapsen sehen, ohnen Rucksack und bleich wie die Wand...


    Aber ...schau echt dass ihr es in der Gruppe diskutiert und schafft die Zeit oben in Gorak zu reduzieren...das is echt ein eiskaltes Loch in dem ALLE Krank sind ....schnell rein, schnell wieder raus!



  13. Erfahren

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #13
    "Ich habe es befürchtet ...
    Geh besser in der Woche wenigstens 2x Laufen. Jeweils mindestens eine Stunde. Am besten mit einigen Anstiegen.
    Am Wochenende zusätzlich Trekking. Oder wenn zu wenig Zeit ist Laufen gehen, aber mit längerer Dauer und Strecke als in der Woche, dann aber etwas ruhiger.
    Um sich bei der Ausdauer zu verbessern, sollten über 30km pro Woche zusammenkommen, falls Du nur Zeit zum Laufen hast. "


    Mach ma langsam, klar ists gut sich fit zu halten, klar ist draußen mit unebenem Geläuf realistischeres Training als auf Strampelteil, aber das ist dort wandern, nix anderes und Wikinger will ja alle hochkriegen.

    Ich war dort ohne jegliches Ausdauer,- Höhentraining vorher, und das ging alles problemlos trotz 20kg Rucksack den unser Aspirant hier hoffentlich nicht haben wird.

    Für den künftigen Bergsteigerbestauner, laß den Schmarrn mitm Höhenzelt etc. geh raus, dich bewegen, einfach Rucksack mit 5 kg auf jedes Wochenende 3h wandern gehn. Und joggen in der Woche hilft schon auch noch

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #14
    Zitat Zitat von macroshooter Beitrag anzeigen
    Geh besser in der Woche wenigstens 2x Laufen. Jeweils mindestens eine Stunde.
    Warum sollte das besser sein als eine Stunde auf dem Gerät? Bissl fit sein, viel trinken und langsam Höhe gewinnen, das dürfte reichen. Der Rest ist Veranlagung und Glück/Pech. Darauf achten, dass Du dir nichts darmmässig einfängst, so schwer das zu vermeiden ist.

    Ich finde, die Etappen lesen sich ok an.

    Zum Thema Höhenzelt: wenn Du das Geld übrig hast, kannst ja machen, meine Sache wäre das nicht. Ich sehe es auch nicht unbedingt als notwendig an, Du willst ja nicht in 2 Wochen auf 7000 M kommen. Wenn Du es machst, dann nur unter guten Einleitung, auch zuhause kann man unter diesen Bedingungen (kontrollierte Hypoxie) Höhenkrankheit entwickeln .
    Geändert von Vegareve (03.01.2019 um 16:48 Uhr)
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  15. Erfahren

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #15
    "Warum sollte das besser sein als eine Stunde auf dem Gerät?"

    Weil geführte Geräte wie Ergometer und das meiste Zeug im Fitneßstudio nix für die Stütz und stabilisierende Muskulatur tun, einmal richtig umknicken oder Knie falsch belasten weil da keine Muskeln sind sorgen auch fürn vorzeiten Rückflug nach Lukla.

  16. Freak Moderator
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #16
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Warum sollte das besser sein als eine Stunde auf dem Gerät?
    Weil es die Abwehrkräfte in keinster Weise fordert. Draußen laufen winters an der frischen Luft dagegen schon
    Meine Reisen (Karte)

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #17
    Natürlich kann man Muskeln auch auf dem Crosstrainer trainieren, sogar viel genauer als mit laufen im Flachland (da Gewicht und Steigung manuell einstellbar). Kraftsport kann man ja auch im Fitnessstudio machen, wenn man schon mal da ist . Schweren Rucksack wird er nicht tragen. Wandern gehen sollte man trotzdem.
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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #18
    Crosstrainer "unter der Woche" nach Feierabend is schon OK...

    Aber Rausgehen und in den "geplanten" Schuhen mehrfach hintereinender mal 4-6 Std, hatschen sollte auf jedenfall auch im Plan sein!

    Und Treppen....viele viele Treppen steigen

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #19
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Warum sollte das besser sein als eine Stunde auf dem Gerät?
    Ergänzend zu den anderen Antworten:
    Auch weil 1h Radl fahren deutlich weniger Trainingseffekt hat als 1h Laufen. Wenn Du unbedingt Radln willst, musst Du das eben länger tun.

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    AW: Strategien zur Vermeidung der Höhenkrankheit auf EBC Trek April 2019

    #20
    Das stimmt allerdings, ich dachte eher an Crosstrainer (mit maximaler Steigung) als an Fahrrad (was ich für ziemlich überflüssig halte).
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