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  1. Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #1
    Diesen Winter haben meine Holde und ich mal gleichzeitig bis zu drei Wochen Zeit, also darf's im Januar zum Klettern auch mal weiter weg gehen, als die klassischen Weihnachtsausflüge ins Sarcetal, Tessin oder so.. gesucht wurde also ein Ziel, das gerne ein "großes" Ziel ist, warm, zum Sportklettern, gerne auch MSL (dürfen auch alpinen Charakter haben) in schöner Gegend, in der man auch mal ein paar Tage was anderes als Klettern machen kann. Klingt für uns beide nach: Thailand!

    Die Bilder (meist wohl vom Gebiet um den Tonsai Beach) sehen ja stets super aus. Habe ein bisschen recherchiert und den neuen Schmitz Führer
    http://www.klettern-shop.de/rock-cli...-thailand.html durchgeblättert. Da taucht nun ein Problem auf: Sind die meisten Routen um Krabi etwa zu schwer? Freundin klettert draußen so bis 5c/6a, ich so 6b/6c, da ist auf den ersten Blick eher wenig zu holen und wer will sich schon mit Kursen und großen Schlangen rumschlagen..

    Ein Freund meinte, Thailand sei recht soft bewertet und es gebe auch genug leichtes. Wer war schon da und kann Auskunft geben?
    Danke für's Lesen und ggf. beantworten.

  2. Alter Hase

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #2
    Zitat Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Diesen Winter haben meine Holde und ich mal gleichzeitig bis zu drei Wochen Zeit, also darf's im Januar zum Klettern auch mal weiter weg gehen, als die klassischen Weihnachtsausflüge ins Sarcetal, Tessin oder so.. gesucht wurde also ein Ziel, das gerne ein "großes" Ziel ist, warm, zum Sportklettern, gerne auch MSL (dürfen auch alpinen Charakter haben) in schöner Gegend, in der man auch mal ein paar Tage was anderes als Klettern machen kann. Klingt für uns beide nach: Thailand!

    Die Bilder (meist wohl vom Gebiet um den Tonsai Beach) sehen ja stets super aus. Habe ein bisschen recherchiert und den neuen Schmitz Führer
    http://www.klettern-shop.de/rock-cli...-thailand.html durchgeblättert. Da taucht nun ein Problem auf: Sind die meisten Routen um Krabi etwa zu schwer? Freundin klettert draußen so bis 5c/6a, ich so 6b/6c, da ist auf den ersten Blick eher wenig zu holen und wer will sich schon mit Kursen und großen Schlangen rumschlagen..

    Ein Freund meinte, Thailand sei recht soft bewertet und es gebe auch genug leichtes. Wer war schon da und kann Auskunft geben?
    Danke für's Lesen und ggf. beantworten.
    neid! ich freue mich auf den bericht!

    selber war ich leider noch nicht da, aber alle bekannten, die schon dort waren und sehr geschwärmt haben, konnten tatsächlich tendentiell eher schwerer klettern. muss natürlich nichts heißen, kann auch zufall sein. ein bekannter, der oft dort war, ist leider verstorben, den kann ich nicht mehr fragen.

    drücke die daumen, dass es euch taugt!

  3. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #3
    frag mal climbtom, der hing da mal rum

  4. Alter Hase

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    21.07.2004
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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #4
    die seite kennst du wahrscheinlich sowieso?

    https://www.stadler-markus.de/klette...sai-beach.html

    steht auch was zur schwierigkeitsverteilung in den gebieten.

  5. AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #5
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    frag mal climbtom, der hing da mal rum
    Danke, dann schreib ich ihn mal an..

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    die seite kennst du wahrscheinlich sowieso?

    https://www.stadler-markus.de/klette...sai-beach.html
    Ja, die kenn ich und habe da schon gestöbert..danke.

  6. Erfahren

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #6
    Ich war vor 7 Jahren mal für einige Tage in Tonsai. Ganz nettes Fleckchen. Wobei ich zuletzt öfter mal gehört habe, dass es sich zum negativen verändert haben soll.
    In Tonsai gibt's meiner Erinnerung nach eher schwerere Routen. Im 5.und unteren 6.Franzosengrad gab es vergleichsweise wenig. Wenn du nach Railay rüber läufst (bei Ebbe am Strand entlang, bei Flut den Weg durchs Dschungelgemüse), findest du auch ein paar mehr einfachere Routen. Dort bin ich allerdings nicht geklettert. Die leichten Routen sind, wen wundert es, schon abgespeckt. In Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit nicht so optimal.
    Zum Wohnen: auf der Seite von Railay wohnen eher die Koffertouristen. Tonsai ist bzw. war deutlich uriger. Wie es da heute aussieht weiß ich nicht.
    Was allerdings sehr lohnend war, sind die deep water solo spots. Es werden von den Unterkünfte teilweise geführte Touren angeboten, bei denen locals mitfahren. Die hatten damals sogar einlaminierte Topos dabei,was die Sache deutlich vereinfacht hat. Routen gabs vom unteren 5.Franzosengrad bis 7c.... Von 5m bis knapp 30m. Traversen waren auch möglich.
    Man kann sich auch mit ein paar Leuten zusammen tun und für kleines Geld ein Longtailboot samt Fahrer anheuern,der euch fährt. Allerdings sollte man nicht die größten Erwartungen in die Technik haben. Wir sind fast eine Stunde auf offenem Meer rumgedümpelt, während der Fahrer bemüht war den Motor wieder zu richten. Zur Dämmerung waren wir aber zurück.
    Auf Ko phi phi gibt's auch ein bisschen was zu klettern. Für ein paar Tage lässt sich da schon was finden.

    Im Norden von Thailand bei Chiang Mai soll es auch noch was zu klettern geben, dort dann allerdings ohne Meeresnähe. Das werde ich mir wahrscheinlich im Februar angucken, wenn ich dort einen Freund besuche. Von dort aus ist es dann "nicht mehr so weit" bis Laos.
    Vor 7 Jahren haben mir in Tonsai schon Leute von der Kletterei in Laos vorgeschwärmt. Stützpunkt wäre das green climbers home, wenn es nicht mal wieder abgebrannt ist.

  7. AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #7
    Danke schonmal für deinen Eindruck. Wir werden jetzt 2 1/2 halb Wochen da sein, vermutlich um Tonsai/Railey, Ko Phi Phi und eine andere Insel, hauptsache warm, schön, ich wollte schon lange mal hin und ggf. wird dann mehr projektiert oder es gibt mal einen Wander- oder Kulturtag..
    Was ich so gelesen habe, spricht ja eher gegen Mietauto und für Van- Langbootsammeltaxi, wir werden's dann wohl eher so angehen.

    Deep Water Solos hab ich auf Malle mal gemacht (sehr dankbarer Einstieg eigentlich), würde mir natürlich auch gut gefallen, schätze und hoffe, da findet man dann vor Ort was.

  8. Erfahren

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #8
    Hei Schattenschläfer!
    Sorry für die späte Antwort aber ausserhalb meiner Arbeitszeiten les ich im Forum nicht so beständig mit.
    Ich war zuletzt November-Dezember 2017 für 6 Wochen in Tonsai und kann dir da sicherlich einiges an Tipps geben. Generell sind meine Erfahrungen etwas zwiegespalten.

    Die Kletterei ist für mich absolut fantastisch dort. Die Qualität des Kalks habe ich bisher in wenigen Orten gesehen. Allerdings wars bei mir auch so dass ich mich hauptsächlich im Bereich ab 7a aufwärts bewegt hatte. Es gibt wohl aber auch einige leichtere Sektoren die allerdings dann etwas voller werden können soweit ich das mitbekommen habe. Ich denke aber durchaus das ihr dort genügend Material für 2-3 Wochen findet wenn ihr auch etwas andere Dinge macht. Wie Nobodyisperfect schon sagt ist die Bewertung auch eher soft. Den Massen kann man oftmals durch gutes Timing aus dem Weg gehen. Für uns hiess das morgens um halb 7 direkt nach der Moskitozeit raus und dann klettern bis um 12 Uhr (da wird's warm). Da habt ihr die ersten Stunden noch für euch alleine. Dann noch eine zweite Session Nachmittags. Genug Chalk einpacken

    Ich persönlich war noch nie auf Koh Phiphi aber hab auch wirklich nichts positives darüber gehört. Tonsai und Railay sind ja zum Teil schon etwas überlaufen. Auf Koh Phiphi erreicht das dann noch eine andere Dimension.

    Auto braucht ihr dort nicht. Nach Tonsai, Railay etc kommt ihr eh nur mit dem Boot. Wir mieten ab und zu Scooter um etwas auf dem Festland rumzufahren. Auch dort wurden mitlerweile Felsen erschlossen.

    Die Moskitos können etwas nervig sein, aber wenn ihr die Hauptzeiten (vorallem Sonnenaufgang) meidet dann geht das in Ordnung. Manche Felsen (z.b. Gibbon Roof im Wald oben) muss man aber auch zuerst mit einem Feuer ausräuchern. Und dann hoffen das niemand aus dem Wald dazustösst, ansonsten müsst ihr das wiederholen. Nachdem ich letztes Jahr gegangen bin gab es wohl auch ein Dengue-Problem für einige der Leute dort. Also nehmt das etwas ernst und kauft euch gutes Mückenspray (das ungesunde Zeugs mit Deet) und ein paar dieser Räucherdinger.
    Alles Essen und Eis wird per Boot gebracht. Also seid zumindest darauf vorbereitet dass euch ne Lebensmittelvergiftung erwischen kann (Ich hatte bisher nie Probleme).
    Jetzt der Kracher: Wenn ihr Kratzer und Verletzungen vom Klettern habt überlegt euch gut ob ihr in der Bucht von Tonsai oder evtl. auch Railay baden wollt. Die Wasserqualität ist nicht wirklich der Hit und eure Wunden entzünden sich schnell. Hört sich krass an, aber ist tatsächlich so. Ich habe nur am Strand hinter Ralay (heisst glaube ich Phranang) gebadet.

    DWS-Trips haben wir nur persönlich mit dem Kanu gemacht. Keine Ahnung, wir kamen einfach nicht dazu die organisierten zu machen, aber es gibt einiges auf dem Bootsweg zwischen Ao-Nang und Tonsai (Tide beachten).


    Wir haben immer in billigen Bungalows in Tonsai übernachtet. Ich bin mir jetzt echt unsicher was die gekostet haben, aber machen 400 Baht pro Nacht für zwei Personen Sinn?
    Früher lagen die Bungalows noch direkt am Wasser unten, mittlerweile wurde alles von einer grossen Mauer abgegrenzt und die Bungalows liegen jetzt 200m darüber. Essen findest du jede Menge in Tonsai. Unser Lieblingslokal ist das Boatsman oder direkt gegenüber. Schaut euch gut an wo ihr schlaft. Falls in Tonsai und in billigen Bungalows, dann besser etwas entfernt von der "Hauptstraße" mit den Bars und Restaurants die den Buckel hochgeht. Dort ist Nachts oft was los und die Generatoren stehen auch dort. An sich: Erwartet nicht allzuviel Idylle. Notstromgeneratoren und etwas Party nachts sowie diese elendigen Longtails sorgen für ein konstantes Brummen das man am besten als Frühaufsteher für kurze Zeit umgehen kann ;)


    All die Infos natürlich im Falle das sich nichts in Tonsai geändert hat! Hört sich nach vielen negativen Dingen an, aber für mich hat die Kletterei alle wett gemacht ;) Lassts krachen und meld dich wenn du irgendwelche Fragen hast.



    EDIT: Das beste Guidebook war im letzten Jahr noch das King Climbers book. Letztes Jahr waren die auch vor Ort komplett ausverkauft. Die einzige Möglichkeit damals war es von Leuten zu bekommen die Tonsai gerade verliessen.
    Geändert von Climbtom (26.12.2018 um 21:39 Uhr)

  9. Moderator
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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #9
    Hoffentlich seid ihr noch nicht dort : https://www.focus.de/reisen/thailand...7&cid=03012019
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  10. AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #10
    Noch nicht ganz, Flug geht Samstag früh ab München.. Also, wenn er hoffentlich bis dahin wieder fliegen darf natürlich.
    Krass, das hätte ich jetzt im Januar auch nicht erwartet. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt, hoffentlich keine Winter"flucht" im sprichwörtlichen Sinn.

  11. Erfahren
    Avatar von beerlao
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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #11
    Die Bewertungen dort sind völlig übertrieben, ihr werdet genug zu klettern finden
    Die ganz leichten Sachen füllen sich natürlich morgends mit den Kletterkursen die da so angeboten werden.

    Ich finds im Norden chilliger, Crazy Horse Rock in Chiang Mai z.B. ist sehr schön, ist aber auch schon Jahre her als ich dort war.

    Ko Phi Phi ist die HÖLLE, überlaufen würde ich da gar nicht mehr verwenden wollen als Begriff, purer Horror triffts eher ^^

    Viel Spaß beim kraxeln (:

  12. AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #12
    So, mittlerweile sind wir gut wieder gelandet - in D war's seitdem recht stressig / voll, aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Ein paar Sätze schreibe ich direkt hier (ich glaube, das passt eher weniger unter Reiseberichte, kann aber gerne ggf. verschoben werden..).:

    Erstmal danke vorab an diejenigen, die sich Zeit genommen haben, mir Tipps weiterzugeben, vor allem an Thomas, der mir freundlicherweise seinen Kletterführer geschickt hat!

    Der kleine Aufreger mit der Sturmwarnung just als wir nach Krabi fliegen wollte ist dann doch glimpflich verlaufen - vor Ort hat man nur gemerkt, dass anfangs wohl weniger los war als normal (wobei ich ja zum ersten Mal da war, es wurde halt dann kontinuierlich voller). 1 Tag Verzögerung kam dennoch, weil wg. Schnee der Flieger in München zu spät abhob und dann der Anschluss in Doha schon weg war.

    Die Kletterei ist echt cool für alle, die ab 6a aufwärts klettern, auf steile, großgriffige Touren stehen und sich mal so richtig stark fühlen wollen. Ja, oft soft bewertet, mit Haken und Schlingen gut abgesichert, Keile und Friends kann man getrost daheim lassen. Am besten hat mir die Tonsai-Bucht gefallen, das ist auch das Zentrum des Kletterns in Thailand.
    Sektoren auf dem Festland nahe Ao Nang stelle ich mir noch heißer vor als die am Meer, also haben wir's gelassen.
    Ko Phi Phi ist theoretisch sicher eine schöne Insel und der Tonsai Tower wirklich attraktiv (und utopisch überbewertet), man muss nur auf die mittlerweile echt aggressive Affenbande eingestellt sein - großen Knüppel schon direkt bereitlegen ist Pflicht, wir wurden eingekesselt, beknurrt/bedroht und erst der Knüppel (mit dem man am besten so zuhaut, als wenn man den Affen wirklich töten will) hat sie dann überzeugt, einen zumindest wieder vorbei auf den einzigen Abstieg zu lassen - da wurde von Touristen wohl jahrelang gefüttert.. abgesehen vom Tonsai Tower und ein, zwei weiteren Felsen ist die Insel aber nicht zum Aushalten, schrecklich überlaufen ist noch milde ausgedrückt - kann man sich tatsächlich auch sparen..

    Insgesamt klettert man einfach weniger und langsamer, das liegt v.A. an der Hitze (es kühlt ja auch nachts kaum ab), man muss zwingend im Schatten bleiben, schwitzt auch dort wie ein Schwein und sollte vor der Dämmerung wg. der Moskitos wieder weg sein. Heißt, dass man mitunter erst Mittags am Fels ist oder den weiten Zustieg auf die Schattenseite in Kauf nehmen muss.

    Am besten also man lässt sich ein auf das etwas gechilltere Lebensgefühl, bringt Geduld mit, rechnet mit der obligatorischen Lebensmittelvergiftung und holt sich irgendeinen günstigen Bungalow, findet seine Lieblingsbar (im Grunde alle recht ähnlich) und nach Belieben macht man auch mal Deep Water Solo, Mehrseiltour, oder Ausflüge z.B. nach Nakon Si Tammarat oder so. Genug Mückenzeug mitnehmen! (Das wirksame mit DEET). Braun wurde ich jetzt nicht, weil's mir in der Sonne immer viel zu heiß war, macht aber nichts. Essen ist super und echt günstig, so lange man das Thailändische nimmt - Burger, American Breakfast und Pommes gibt's zwar auch, aber nicht so toll und dafür teuer.. wer mit der Hitze nicht gut klarkommt, sucht sich halt eines der zwei im Vergleich versnobbten Hotels raus und hat ne AC im Zimmer, kostet dann ca. das 3-4 fache vom einfachen Bungalow mit Ventilator und Mückennetz um's Bett.

    Für ca. zwei, drei Wochen vor Ort ist das eine schöne Winterflucht! Für Anfänger eher nicht geeignet, obwohl man immer wieder mal welche sieht - die müssen dann aber aus ganz wenigen überlaufenen Felsen auswählen und entweder Kurse buchen oder sich an Felsen aufhalten, wo immer Kurse sind.

  13. Gesperrt Erfahren

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #13
    Die Pfalz ist so ziemlich exakt das Gegenteil von Deinem Bericht. SchoppsuiGruß

    Bis auf die aggressive Affenbande..die nennen sich PK

  14. Alter Hase

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #14
    danke für den bericht!ich interpretiere es mal so, dass thailand zwar nett ist, aber doch nicht das ziel, für das man jahrelang sparen sollte...

    Zitat Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Ko Phi Phi ist theoretisch sicher eine schöne Insel und der Tonsai Tower wirklich attraktiv (und utopisch überbewertet), man muss nur auf die mittlerweile echt aggressive Affenbande eingestellt sein - großen Knüppel schon direkt bereitlegen ist Pflicht, wir wurden eingekesselt, beknurrt/bedroht und erst der Knüppel (mit dem man am besten so zuhaut, als wenn man den Affen wirklich töten will) hat sie dann überzeugt, einen zumindest wieder vorbei auf den einzigen Abstieg zu lassen - da wurde von Touristen wohl jahrelang gefüttert.
    OT: du solltest unbedingt einen "wie gefährlich sind eigentlich affen"-thread aufmachen, damit wir das ausführlich diskutieren können!

  15. Erfahren

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    AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #15
    Das Füttern von Affen ist tatsächlich sehr problematisch, die Tiere gewöhnen sich daran und wenn sie dann von anderen Leuten mal nicht gefüttert werden reagieren sie teilweise sehr aggressiv.
    In Südafrika z.B. werden manchmal komplette Affenfamilien (Paviane) ausgerottet, wenn sie sich zu einer echten Gefahr für die Touristen entwickelt haben.
    Falsch praktizierte "Tierliebe" kann also fatale Folgen für die Viecher haben ...
    "I’m not friends with climbers, I’m friends with people." (Jim Bridwell)

  16. AW: Kletterwinterflucht Thailand als Genusskletterer?

    #16
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    danke für den bericht!ich interpretiere es mal so, dass thailand zwar nett ist, aber doch nicht das ziel, für das man jahrelang sparen sollte...
    Es ist schon schön und das Land wirklich interessant, etwas anderes eben. Jahrelang sparen muss man ja auch nicht, bis auf den Flug (habe recht kurzfristig gebucht für ca. 600€ retour) ist der Kletterurlaub dort recht günstig.

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