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  1. Anfänger im Forum

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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #21
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Ich kann das Bohei um Rucksack und Jacken nicht ganz verstehen - ich hatte lange lange eine günstige NorthFace Jacke, ohne Gore.
    Da ich damals noch sehr schlank war, war sie aus der Kinderabteilung und weder Pro irgendwas noch für den Einsatz mit einem schweren Rucksack gemacht.
    Es war für 6 Monate NZ meine einzige Jacke (ausser einer Fleecejacke für die Wärme), klar hatte ich nicht 6 Monate lang den Rucksack non stop auf, aber schon so einige Zeit.
    Danach hat sie noch jahrelang gehalten, war mit schwerem Rucksack in Israel, in Schottland (und da war es NAAAASSSS!) und mit leichteren Rucksack im Alltag.
    Undicht an den Schultern wurde sie nie - die erste undichte Stelle war an einer Ziernaht auf dem Ärmel.
    Im Alltag trage ich sie inzwischen nicht mehr, aber als Gartenjacke taugt sie immer noch und einen kurzen Regenschauer ist sie definitv noch dicht.

    Ich hab inzwischen auch eine Gore-Jacke - die Atmungsaktivität im Vergleich zu ohne Gore ist für mich bei schweißtreibenden Tätigkeiten (rasches Radfahren bei Wind z.B.) schon spürbar aber NUR wenn die Bekleidung darunter stimmt. Hab ich ne Fleecejacke drunter statt Wolle, ist kein Unterschied zur 30 € Precip-Regenjacke mehr spürbar für mich.

    TL : DR: Kauf dir eine günstige, leichte Regenjacke. Auch für NZ brauchst du keine 400 € Pro irgendwas.
    Und falls, entgegen meiner Erwartung die Jacke doch in NZ die Grätsche macht, suchst du den nächsten Outddorladen auf und kaufst dir eine.
    Ich danke dir für die Antwort! Ich denke dann wird es wohl eine von decathlon werden. Als du in NZ warst. Wie war es mit der Bekleidung bezüglich temparatur? Da ich ja viel südinsel vorhab wäre ne softshell oder dünne daune nicht blöd oder? Fürs essen, nachts draußen fotos machen... Als ich in norwegen war hatte ich ein fleece und eine dünne softshell und hab schon des öfteren gefroren...
    Ps. Der rucksack wiegt um die 20kg, deshalb meinte die Verkäuferin vielleicht dass die jacke so schnell hinüber wäre...

  2. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #22
    Ich bin im Oktober hingeflogen und im April zurück gekommen.
    Allerdings erst Nordinsel, dann Südinsel, Stewart Island, Südinsel, Nordinsel, Südinsel.

    Ich hatte eine Fleecejacke mit, und eben die Regenjacke/Hardshell.
    Die Hardshell hab ich viel getragen. Nicht weil es sooo viel geregnet hätte, sondern eben auch gegen Wind und bei Kälte.
    Darunter dann halt die Fleecejacke.
    Ich hatte insgesamt wenig Klamotten dabei, und hab Abends/Morgens teilweise alle Schichten getragen und auch mal gefroren.
    Aber ich bin auch eine extreme Frostbeule. Seitdem ich in NZ Icebreaker kennengelernt habe, trage ich 3/4 des Jahres Wolle

    Ich würde eher ein warmes Fleece, evtl. mit Windstopper (oder wenn es edel und teuer sein darf eine fette Mufflon-Wolljacke) mitnehmen, als eine Softshell. Wenn es trocken und kalt ist, ziehst du nur das Fleece an, wenn es noch kälter ist, oder nass, oder sehr windig kommt die Regenjacke drüber. Wenn es "nur" nass ist, aber nicht kalt, eben nur die Hardshell.
    Ich sehe da keinen Bedarf/Anwendungsfall für die Softshelljacke.

    Du schreibst von 20 kg Ruksack - ist das ohne Wasser und Essen?
    Wenn ja, reduzier es!

    Ich hab "damals" im Kopf ein Klamottenkonzept erdacht falls sich jemals hauptsächlich zu Fuß durch NZ gehe, aber eben auch Kleidung für Stadtaufenthalte und Hostels haben will.
    Basierte auf Ringel-Polypro-Leggings von Kathmandu, dazu Wickelrock und Gamaschen zum Wandern. Oben Icebreaker-Zwiebel aus 2x Kurzarm-Shirt und La-Shirt.
    Für abends/ Stadt eine Icebreakerhose, KA-Shirt, LA-Shirt und Pulli (alles Icebreaker)
    Dazu Fleecejacke oder Wolljacke und Regenhose und Regenjacke.
    Wanderschuhe und Teva-Sandalen.

    Wie man sieht, bin ich starker Anhänger des Wechselsachenkonzeptes und bevorzuge es auch beim Wandern, mich abends zu waschen und (vergleichbar) saubere Sachen an zu ziehen, in denen ich dann auch schlafe.
    Und ausserdem mag ich Wolle und hatte damals noch keine anderen Firmen ausser Icebreaker entdeckt.

    Ich bildete mir ein, damit für alle Gegebneheiten gewappnet zu sein.

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #23
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Ich bin im Oktober hingeflogen und im April zurück gekommen.
    Allerdings erst Nordinsel, dann Südinsel, Stewart Island, Südinsel, Nordinsel, Südinsel.

    Ich hatte eine Fleecejacke mit, und eben die Regenjacke/Hardshell.
    Die Hardshell hab ich viel getragen. Nicht weil es sooo viel geregnet hätte, sondern eben auch gegen Wind und bei Kälte.
    Darunter dann halt die Fleecejacke.
    Ich hatte insgesamt wenig Klamotten dabei, und hab Abends/Morgens teilweise alle Schichten getragen und auch mal gefroren.
    Aber ich bin auch eine extreme Frostbeule. Seitdem ich in NZ Icebreaker kennengelernt habe, trage ich 3/4 des Jahres Wolle

    Ich würde eher ein warmes Fleece, evtl. mit Windstopper (oder wenn es edel und teuer sein darf eine fette Mufflon-Wolljacke) mitnehmen, als eine Softshell. Wenn es trocken und kalt ist, ziehst du nur das Fleece an, wenn es noch kälter ist, oder nass, oder sehr windig kommt die Regenjacke drüber. Wenn es "nur" nass ist, aber nicht kalt, eben nur die Hardshell.
    Ich sehe da keinen Bedarf/Anwendungsfall für die Softshelljacke.

    Du schreibst von 20 kg Ruksack - ist das ohne Wasser und Essen?
    Wenn ja, reduzier es!

    Ich hab "damals" im Kopf ein Klamottenkonzept erdacht falls sich jemals hauptsächlich zu Fuß durch NZ gehe, aber eben auch Kleidung für Stadtaufenthalte und Hostels haben will.
    Basierte auf Ringel-Polypro-Leggings von Kathmandu, dazu Wickelrock und Gamaschen zum Wandern. Oben Icebreaker-Zwiebel aus 2x Kurzarm-Shirt und La-Shirt.
    Für abends/ Stadt eine Icebreakerhose, KA-Shirt, LA-Shirt und Pulli (alles Icebreaker)
    Dazu Fleecejacke oder Wolljacke und Regenhose und Regenjacke.
    Wanderschuhe und Teva-Sandalen.

    Wie man sieht, bin ich starker Anhänger des Wechselsachenkonzeptes und bevorzuge es auch beim Wandern, mich abends zu waschen und (vergleichbar) saubere Sachen an zu ziehen, in denen ich dann auch schlafe.
    Und ausserdem mag ich Wolle und hatte damals noch keine anderen Firmen ausser Icebreaker entdeckt.

    Ich bildete mir ein, damit für alle Gegebneheiten gewappnet zu sein.
    Die 20kg lassen sich leider echt nicht viel reduzieren, ich bin froh wenn es bei 20kg bleibt. Kamera und die ganze Elektronik ist leider schwer aber darauf möchte ich ungern verzichten.
    Ich glaub ich hole mir einfach zur hardshell eine warme softshell oder eine dünne daunenjacke, man lernt dazu.
    Ich werde diesen sommer ja in die berge gehen und da werde ich es ja vielleicht noch rausfinden

    Wie ist das mit den wanderungen, sind die Anspruchsvoll? Im europäischen Alpenraum gibt es ja sehr viele schwere wanderungen , ich finde schon fast dass alle wirklich schönen wanderungen in Richtung klettersteig gehen...
    Ich bin nicht ungeübt und könnte auch anspruchsvolle wanderungen mit den 20kg machen. Ich mache einfach mein eigenes tempo. Nur in der Felswand möchte ich ohne Sicherung nicht hängen
    Was ich bisher gesehene habe scheint nicht sooo krass zu sein.

  4. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #24
    Ich finde NZ bietet eine gute Auswahl Waderungen in allen möglichen Schwierigkeitsgraden. So das man "einfach" anfangen kann und dann die Anfordeungen langsam steigern.

    Was sich meiner Erfahrung nach lohnt, ist mit den Leuten vom DoC zu sprechen - ich hab von denen schöne Tips und realistsiche Schwierigkeitseinschätzungen bekommen.

  5. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #25
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Ich hatte eine Fleecejacke mit, und eben die Regenjacke/Hardshell.
    Die Hardshell hab ich viel getragen. Nicht weil es sooo viel geregnet hätte, sondern eben auch gegen Wind und bei Kälte.
    Darunter dann halt die Fleecejacke.


    Wenn es trocken und kalt ist, ziehst du nur das Fleece an, wenn es noch kälter ist, oder nass, oder sehr windig kommt die Regenjacke drüber. Wenn es "nur" nass ist, aber nicht kalt, eben nur die Hardshell.
    Ich sehe da keinen Bedarf/Anwendungsfall für die Softshelljacke.
    genauso mache ich das auch. Fleecejacken bekommt man ja überall für 15 Euro hinterhergeschmissen.
    Wenn es sehr kalt ist kommt dann noch ein dünner Fleecepulli darunter.
    Meine Daunenjacke ziehe ich nur abends im Camp an.

    Ich hatte noch nie eine Softshell und kann daher auch nicht beurteilen ob eine softshell nun besser oder schlechter ist wie ein Fleece in Kombi mit Hardshell.

  6. Gerne im Forum

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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #26
    Moinsen,

    ich hänge mich hier mal ganz frech mit ran. Meine Frau und ich sind von Mitte Januar bis Mitte März auf der Südinsel mit dem WoMo und circa 8 Monate alten Kleinkind unterwegs. Hat da jemand von euch noch Tipps für Tageswanderungen (bis zu 15 km) ohen ausgesetzte Stelle?

    Herzlichen Dank im voraus für eure Antworten.
    Ein Abenteuer ist es nur, wenn es schief geht.

  7. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Neuseeland-tour, Februar-April 2019

    #27
    Zitat Zitat von valehikr Beitrag anzeigen
    Wie ist das mit den wanderungen, sind die Anspruchsvoll? Im europäischen Alpenraum gibt es ja sehr viele schwere wanderungen , ich finde schon fast dass alle wirklich schönen wanderungen in Richtung klettersteig gehen...
    Ich bin nicht ungeübt und könnte auch anspruchsvolle wanderungen mit den 20kg machen. Ich mache einfach mein eigenes tempo. Nur in der Felswand möchte ich ohne Sicherung nicht hängen
    Was ich bisher gesehene habe scheint nicht sooo krass zu sein.
    In Nz gibt es Wanderungen in wirklich jedem Schwierigkeitsgrad. Von mega leicht (=Great Walks), bis hin zu mega anspruchsvoll.
    Klettersteige eher nicht.
    Die Schwierigkeiten in den neuseeländischen Alpen sind anders als in Europa und bestehen eher in sehr anstrengende, teils verwachsene Pfade, der Wegfindung in der Wildnis, bushbashing, schlechtes Wetter und sehr einsame Routen......
    Natürlich gibt´s auch reichlich hochalpines Zeugs, mit Gletscherquerungen, Bergbesteigungen für die Seil, Helm und alles andere erforderlich ist,....aber keine vorpreparierten und mit Seilen gesicherten Klettersteige. Die sind eher typisch und einzigartig für Europa.

    DOC gibt i.d. Regel gute Routenempfehlungen für die normalen bekannten Standarttracks.
    Für abgelegene, weniger bekannte oder schwierigere/abenteuerlichere Routen muss man sich seine Infos und Anregungen selber suchen.

    Auf abgelegenen weniger bekannten Routen kannst du damit rechnen während deiner gesamten Tour alle Hütten für dich alleine zu haben, selbst in der Hochsaison! Wobei eine abgelegene Route nicht immer automatisch auch eine anspruchsvolle Route sein muss.

    Anregungen findest du auf meiner Seite.

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