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  1. Erfahren
    Avatar von Blahake
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #41
    Mitreisende: drtech
    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Und das Bild mit den Nordlichtern und den verschneiten Berggipeln ist einfach nur ein Traum.
    Ich finde ja eher, das ist eine bodenlose Unverschämtheit! Ich bin sowas von neidisch!
    Andererseits ist es aber auch wieder nur fair, wenn sich die Nordlichter demjenigen so schön zeigen, der sie auch zu fotografieren weiß. Hab' Dank für die tollen Bilder!

  2. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #42
    Vielen lieben Dank für alle Eure Rückmeldungen! Ich freue mich sehr darüber!

    Achja: Für die Unverschämtheit ist das Wetter und die Laune des Nordlichts verantwortlich, ich übernehme keine Verantwortung .

    Zitat Zitat von Taffinaff Beitrag anzeigen
    Ich hatte den jetzt schon einige Male in Lappland mit und fand die Wetterprognosen meist zutreffend. Einmal diesen Sommer hat er einen ganzen Nachmittag Regen geweissagt und es war dann nur zwei Stunden Unwetter. Ansonsten hat es eigentlich immer gestimmt. Soweit ich weiss, haben sie vor einer Weile den Lieferanten fuer die Wetterdienste gewechselt, keine Ahnung wie sich das auswirkt.
    Interessant. Es war sowohl letzten Sommer als auch im Herbst unzuverlässig. Vielleicht hängt das mit lokalen Wetterphänomenen zusammen. Schwer zu sagen. Gerade die Regenwahrscheinlichkeit ist bei mir öfter fernab der Realität gewesen (Abweichungen in beide Richtungen, z.B. Regen bei 0%, trocken bei 90%). Die stündliche Premium-Vorhersage suggeriert eine Genauigkeit, die bei mir kaum zutraf.

    Die Temperaturen waren passend, beim Wind konnte man zumindest einen Tendenz erkennen. Die Werte stimmten beim Wind aber nicht.

  3. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #43
    Zitat Zitat von drtech Beitrag anzeigen

    Interessant. Es war sowohl letzten Sommer als auch im Herbst unzuverlässig. Vielleicht hängt das mit lokalen Wetterphänomenen zusammen. Schwer zu sagen. Gerade die Regenwahrscheinlichkeit ist bei mir öfter fernab der Realität gewesen (Abweichungen in beide Richtungen, z.B. Regen bei 0%, trocken bei 90%). Die stündliche Premium-Vorhersage suggeriert eine Genauigkeit, die bei mir kaum zutraf.

    Die Temperaturen waren passend, beim Wind konnte man zumindest einen Tendenz erkennen. Die Werte stimmten beim Wind aber nicht.
    Das mögen wohl lokale Abweichungen sein. Es kann in der Gegend durchaus vorkommen, dass man auf der einen Seite des Berges stundenlang pitschnass geregnet wird und auf der anderen Seite sind es kaum ein paar Tropfen. Und Windrichtungen haben im Gebirge oft wenig mit dem grossräumigen Wind zu tun, sondern richten sich stattdessen nach dem Verlauf der Bergketten und Täler. Im Sarek NP sind die Berge dann nochmal ganz schön hoch, da könnten solche lokalen Phänomene vielleicht noch gehäuft vorkommen.

    Taffi

  4. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #44
    Tag 11: Skierffe - Aktse

    Der Wecker klingelt am frühen Morgen. Ich tue mich mit dem Aufraffen schwer. Es ist mal wieder ziemlich kalt, was ein gutes Zeichen ist: Der Himmel ist klar. Am Horizont zeichnet sich das erste Licht der Dämmerung ab. Hier im Norden dauert die Dämmerung aber wesentlich länger als in Mitteleuropa, so dass ich es nicht eilig habe. Ich esse noch ein paar Bissen, bevor ich mich dick anziehe und meinen bis auf Fotokram, Stativ und Wasserflasche leeren Rucksack schultere.

    Ich gehe zügigen Schrittes auf den Gipfel zu und mache mich auf den Weg nach oben. Kleinere Wasserflächen haben eine Eisschicht. Trotzdem wird mir auf dem Weg nach oben warm, und ich ziehe ein paar Klamotten aus. Nach einer Dreiviertelstunde stehe ich oben. Ich schaue mich um, und - oh Wunder - ich bin nicht allein! Der erste Mensch seit 6 Tagen!

    Welcher Wahnsinnige außer mir könnte denn noch auf die Idee kommen, zu dieser Unzeit auf den Gipfel zu steigen? Es handelt sich um einen deutschen Berufsfotografen, der Unmengen von Ausrüstung inkl. einem gigantischen 400mm F2,8 Tele dabei hat. Ich bin baff .

    Wir kommen ins Gespräch und er erzählt mir, dass er vom Parkplatz an der Sitoälven-Brücke hergekommen ist (ein Tagesmarsch von Aktse). Er hofft von hier oben Elche im Delta beobachten und fotografieren zu können.

    Langsam färben sich die Wolken auf der sonnenabgewandten Seite rötlich, was ich fotografisch festhalte. Obwohl ich bereits das dritte Mal hier stehe, beeindruckt mich der Ausblick jedes Mal von Neuem.


    Wolkenfärbung am Morgen


    Etwas später


    Gådoktjåhkkå und der Felsvorsprung Ridok

    Ich warte, bis das Licht der Sonne schließlich das gesamte Delta erleuchtet. Gerade im Streiflicht am Morgen sieht das wirklich einmalig aus, und ich mache etliche Detailfotos.


    Der See Sájvva


    Sájvva-Detail


    Abzweig


    Das blaue Band


    See-Fluss-See

    Nach einer ganzen Weile geht es - gemeinsam mit meinem neuen Fotokumpel - wieder auf den Weg nach unten. Ich habe ja schließlich noch nicht gefrühstückt. Ich bin bestens gelaunt. Was für ein Wetterglück ich doch habe!

    Als ich mit dem Frühstück fertig bin, geht's ans übliche Packen. Das geht mittlerweile recht schnell - auch weil ich ja schon einen Großteil meiner Lebensmittel verspeist habe.


    Pack-Zeremonie

    Kurz vor dem Aufbrechen sehe ich zwei Franzosen, die sich mit zwei großen (nicht einmal angeleinten) Hunden auf den Weg in Richtung Nationalpark machen. Ich weise sie darauf hin, dass dies nicht erlaubt ist. Sie sagen, sie hätten nichts davon gelesen, und laufen einfach weiter. Was soll man dazu noch sagen...

    Am Pfad in Richtung Aktse treffe ich schließlich nochmal den Fotografen samt Freundin und zwei weitere Deutsche, die heute noch nicht auf dem Gipfel waren. In der Sonne ist es inzwischen angenehm warm, was regelrecht ungewohnt für mich ist. Meine neuen Bekanntschaften wollen noch eine Nacht am Skierffe verbringen und dann zurück nach Aktse. Das Fotografenpaar erwägt, noch bis zum Ridok zu gehen (was sie dann aber später wetterbedingt nicht tun werden).


    Blick zurück zum Gådoktjåhkkå und zum Pårte-Massiv (da möchte ich irgendwann auch nochmal hin, der Ausblick aus 2000 m Höhe war bei meiner Tour 2013 einmalig!)

    Der weitere Abstieg in Richtung Aktse entlang des häufig begangenen Pfades bietet noch einmal schöne Blicke ins Laitaure-Delta. Zwischendurch gibt es auch die eine oder andere matschige Passage. Das stört mich aber nicht besonders. Dank des Sonnenscheins krempele ich sogar meine Ärmel hoch .


    Delta-Blick vom Skierffe-Kungsleden-"Zubringer"


    Blick zurück zum Skierffe

    Irgendwann treffe ich auf den Kungsleden, der zu dieser Jahreszeit nicht mehr wirklich stark begangen ist. In der Tat treffe ich bis zu den Aktse-Hütten keine weiteren Wanderer. Unten angekommen sehe ich mir den Wetterbericht für die nächsten Tage an. Der morgige Tag verspricht Dauerregen.

    Ich genieße den Nachmittag und Abend bei den Aktse-Hütten, die sehr idyllisch gelegen sind. Sie besitzen seit diesem Jahr sogar eine nagelneue Sauna!


    Aktse-Idylle


    Dort oben stand ich heute Morgen

    Ich gehe hinunter zum Bootsanleger. Das Wasser ist sehr ruhig und der Skierffe spiegelt sich wunderbar darin. Dies nehme ich zum Anlass für ein letztes Foto an diesem wunderschönen Tag.


    Am Bootsanleger von Aktse

    Am Abend nutze ich die Sauna und werde seit Tagen mal wieder richtig sauber. In der Hütte gibt es Diskussionen über den unregelmäßigen Bootsverkehr am Sitojaure. Die Kungsledenwanderer müssen sich absprechen, damit sie zur vorab mit der Bootsführerin vereinbarten Zeit, am Anleger sind. Die Kungsleden-Hütten stehen kurz vor der Schließung.


    Tag 12: Aktse

    Am nächsten Morgen regnet es tatsächlich in Strömen, und es ist keine Wetterbesserung in Sicht. Also verlängere ich meinen Aufenthalt in der Hütte. Ein bisschen Luxus darf ruhig sein. Ich habe ja immer noch 3 Tage Zeit, da ich sehr großzügig kaluliert habe. Ob es dann noch mit einem Abstecher klappt, ist fraglich. Ich bin jedoch mit der Tour bisher hochzufrieden.

    Später kommen das Fotografenpaar und die beiden anderen Deutschen zurück vom Skierffe. Während die Fotografen trotz Regen weiter zum Auto wandern möchten, übernachtet der Rest in der Hütte. Es wird ein netter Abend.

  5. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #45
    Hach - Seufz - Skierffe: Magisch!
    Danke für die tollen Bilder!

  6. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #46
    Zitat Zitat von sinje Beitrag anzeigen
    Hach - Seufz - Skierffe: Magisch!
    Danke für die tollen Bilder!
    Gerne. Danke für das Kompliment !

  7. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #47
    Tag 13: Aktse - Pårte

    Als ich aufstehe regnet es noch leicht, aber die Wettervorhersage verspricht Besserung. Als ich fertig gepackt habe und meine Schuhe anziehen möchte, finde ich sie in der Hütte nicht. Es sind zwar Schuhe des gleichen Modells da, aber in einer kleineren Größe. Ich bin alarmiert, gehe nach draußen und kann gerade noch einen Wanderer daran hindern, mit meinen Schuhen gen Sitojaure zu verschwinden . Er hat die Schuhe wohl verwechselt, und da meine etwas größer waren, passten sie ja .

    Ich mache mich frühzeitig auf den Weg zum Bootsanleger, wo auch schon den Hüttenwart wartet. Ich bin der einzige Passagier, und wir fahren los. Die Bootsüberfahrt über den Laitaure bietet schöne Ausblicke auf das "Dreigestirn" Tjahkelij, Nammásj und Skierffe. Die höheren Gipfel sind allerdings wolkenverhangen. Es nieselt immer noch etwas, als ich auf der anderen Seite des Sees abgesetzt werde. Von hier folge ich weiter dem Kungsleden.


    Kungsleden unweit des Bootsanlegers

    Der Weg führt im Wesentlichen durch Mischwald; hier und da gibt es einige Lichtungen und Moorflächen. Die Farbe des Herbstlaubs bietet einen schönen Farbkontrast bei der im Moment eher düsteren Stimmung.


    Südhang des Tjahkelij

    Mit der Zeit werden die Regenpausen immer länger. Ein gutes Zeichen! So muss ich mich nicht in voller Regenmontur den Berg hoch quälen. Schließlich erreiche ich die Baumgrenze und bleibe stehen, um zu fotografieren. Von hier hat man einen guten Blick auf Tjahkelij, Lulep Suobbatjávrre und hinein ins Rapadal. Auf der anderen Seite wird das Panorama vom riesigen Stausee Tjaktjajaure bestimmt.


    Düstere Stimmung beim Blick auf den Tjaktjajaure; es stimmt nachdenklich, wenn man bedenkt, wie stark der Mensch die Landschaft hier verändert hat...


    Erste Sonnenflecken zeigen sich auf der Landschaft. Rechts im Vordergrund der Lulep Suobbatjávrre, dahinter der Tjahkelij.


    Und schließlich setzt sich die Sonne ganz durch.

    Der Kungsleden steigt weiter an, bis er schließlich deutlich ebener wird. Es ist ziemlich windig hier oben. Bald erreiche ich die Rasthütte Jågge, wo ich in eine kleine Pause einlege. Der weitere Weg bietet weiterhin Ausblicke auf den Tjaktjajaure und auf dessen Ausläufer Rittak, der noch in halbwegs natürlichem Zustand zu sein scheint. Grundsten schreibt in seinem Führer, dass in der Nähe des Rittak-See viele Wildtiere zu finden seien.


    Tjaktjajaure


    Rittak

    Hinter dem Pass zwischen Favnoajvve und Huomnásj geht es steil bergab bis zur Baumgrenze. Von dieser Stelle eröffnet sich ein toller Blick zum Pårte-Massiv.


    Gállakvárre (links) und die schneebedeckten Gipfel des Pårte-Massivs

    Schließlich lande ich im Wald, der relativ bald von Birken- in Nadelwald übergeht. Zwar habe ich hier keine Weitsicht, die uralten, mit Moos und Flechten bewachsenen Bäume gefallen mir aber sehr. Dieser Wald ist noch in seinem ursprünglichen Zustand, was in Europa leider sehr selten geworden ist.

    Kurz vor den Pårte-Hütten verlasse ich schließlich endgültig den Nationalpark Sarek. Hier befindet sich ein Hinweis- und Infoschild.

    Die Pårte-Hütten liegen sehr idyllisch auf einer Halbinsel im See Sjábttjakjávrre. Ich spreche mit dem Hüttenwirt, der mir eine Hüttenhälfte für mich alleine anbietet. Das lasse ich mir nicht entgehen, bin ich doch seit Aktse deutlich bequemer geworden . Es hat aber noch einen Grund: Es ist sehr windig. Eine Nacht im Zelt wäre wahrscheinlich nicht so ruhig. Der Himmel ist inzwischen wieder bedeckt, so dass kein Foto-Licht zu erwarten ist. Ich mache es mir also in der Hütte gemütlich und koche mein Abendessen.

  8. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #48
    Tag 14: Pårte - Stuor Dáhtá

    Der Morgen zeigt sich mit gemischter Bewölkung, aber nach wie vor starkem Wind. Meinen ursprünglichen Plan, noch eine Nacht über der Baumgrenze zu verbringen (z.B. am Punkt 895 m südlich von Stuor Dáhtá und Sjábttjakjávrre) verwerfe ich somit. Das würde keinen Spaß machen, da zudem Dauerregen für den Folgetag angesagt ist. Es war wohl ein Fehler, meine Ersatztage bis zum Ende aufzuheben. Ich hätte sie lieber an anderer Stelle nutzen sollen. Naja, ich habe vor, das Beste daraus zu machen und nur bis zu einer schönen Zeltstelle zu laufen und dort den Rest des Tages zu verbringen.

    Zunächst aber mache ich noch ein paar Fotos an der Hütte, da sich schöne Lichtflecken auf der Landschaft bilden.


    Morgenlicht am Sjábttjakjávrre (Langzeitbelichtung)

    Der Hüttenwart hat nur noch eine Nacht vor sich, bevor die Hütten für die Saison geschlossen werden. Interessanterweise möchte er den gleichen Bus und Zug nehmen wie ich . Bevor ich aufbreche, werde ich sogar noch von ein paar Leuten zum Kaffee eingeladen. Sie haben die letzten Tage ehrenamtlich die Hütten neu gestrichen und ausgebessert. Im Verlaufe des Tages werden sie samt Ausrüstung von einem Hubschrauber abgeholt.

    Ich verabschiede mich und starte die kürzeste Etappe der Tour. Das Wegstück des Kungsleden hinter Pårte ist nicht besonders angenehm zu gehen, da es recht steinig ist. Man merkt, ich bin mittlerweile verwöhnt . Am späten Vormittag erreiche ich schließlich den See Stuor Dáhtá und mache mich auf die Suche nach einem Zeltplatz. Es sind zwar einige vorhanden, aber die meisten sind ganz schön dem Wind ausgesetzt.

    Schließlich finde ich eine wirklich schöne Stelle, an die eine kleine Halbinsel angrenzt. Während ich mein Zelt aufbaue, fliegt der Hubschrauber, der die Leute an der Hütte abholt, zweimal vorbei. Danach ist nur noch der Wind und der Wellengang des Sees zu hören.


    Die Halbinsel bei meinem Zeltplatz am Stuor Dáhtá


    Mein letzter Zeltplatz

    Was für ein Wetterglück ich heute nochmal habe! Ich mache noch das eine oder andere Foto und genieße einfach den Nachmittag bei Sonnenschein.


    Blick zum Tarrekaise-Massiv (Langzeitbelichtung)

    Irgendwann zieht sich der Himmel dann zu und ich ziehe mich ins Zelt zurück. Der vorhergesagte Regen setzt schließlich am späten Abend ein.

  9. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #49
    Tag 15: Stuor Dáhtá - Kvikkjokk

    Es hat einen großen Teil der Nacht geregnet, und auch morgens hört es nicht auf. Aber damit hatte ich ja gerechnet. Dafür konnte ich den gestrigen Nachmittag noch bei Sonnenschein in der Natur verbringen.

    Nach dem Frühstück packe ich meine Sachen möglichst schnell zusammen, ziehe meine Regensachen an, und los gehts. Ich mache keine Foto-Stopps mehr. Zwischendurch gibt es immerhin die eine oder andere Regenpause.

    Als ich schließlich Kvikkjokk erreiche, hat es sich richtig eingeregnet und ich nehme mir ein Zimmer, damit ich meine Sachen ordentlich trocknen kann. Viel Spannendes gibt es von diesem Tag eigentlich nicht mehr zu berichten.


    Abreise

    Ich nehme den Bus nach Jokkmokk und von dort nach Murjek. Am Bahnhof in Murjek habe ich ein paar Stunden Aufenthalt. Dort treffe ich auch den Hüttenwart aus Pårte wieder. Wir steigen schließlich gemeinsam in den Nachtzug nach Stockholm.

    Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass der Zug umgeleitet werden musste (anderer Zug entgleist) und zwei Stunden Verspätung hat. Dadurch werde ich schließlich meinen Anschluss in Kopenhagen verpassen. Am Schalter in Kopenhagen wird glücklicherweise meine Zugbindung für die Deutsche Bahn aufgehoben, so dass ich mit dem allerletzten Zug des Tages gen Hamburg fahren kann, ohne ein neues Ticket zu lösen.

    Glück gehabt. Positiver Nebeneffekt: Ich habe einen ordentlichen Teil meiner Fahrtkosten des Tickets in Schweden erstattet bekommen.

    So, das war's erst einmal. Mein zweiter Tourbericht im Forum ist endlich fertig .

    Ich danke allen Lesern und Kommentatoren in diesem Thread!

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #50
    Sehr schöne, späte, Herbstrunde im Sarek.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  11. Erfahren
    Avatar von Blahake
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #51
    Zitat Zitat von drtech Beitrag anzeigen
    Mein zweiter Tourbericht im Forum ist ... fertig
    Hm, schade Ich hätte noch lange mitlesen können.

  12. AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #52
    Vielen Dank für den tollen Bericht mit den eindrucksvollen Photos.
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  13. Fuchs
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #53
    Zitat Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
    Hm, schade Ich hätte noch lange mitlesen können.
    Ja schneller vorbei als man denkt


    Vielen dank fürs Einstellen, ich lese die Berichte aus Skandinavien sehr gerne und freue mich über jeden der sich die Mühe macht es ein zu stellen. Für so ein Bericht wie deinen kommen einige Stunde dafür zusammen!

    VG Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

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    Avatar von Mortias
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #54
    Auch von mir danke für Deinen Bericht. Hat Spaß gemacht ihm zu folgen. Gerade die letzten Tage mit der Mischung aus Sonne und Wolken zum Abschluß der Tour fangen nochmal beeindruckend diese herbstliche Stimmung kombiniert mit der Melancholie des nahenden Tour Endes gut auf.

  15. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #55
    Liebe Nordlandfans, es freut mich sehr, dass Euch der Bericht gefallen hat ! Letztendlich ist es auch eine gute Gelegenheit, die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

  16. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #56
    Vielen Dank für den wieder vorzüglich fotografierten und geschriebenen Bericht.
    Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr. Ergo: Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

  17. Dauerbesucher

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #57
    So, mit Verspätung bin ich endlich dazu gekommen den Bericht fertig zu lesen.
    Noch ein paar wahnsinnig schöne Tage zum Ende hin gehabt, wie ich sehe, ab dem Skierffe waren es unglaubliche Fotos.
    Man merkt, dass die Bilder bei dir so richtig im Vordergrund stehen, und nicht nur schmückendes Beiwerk einer Tour sind.
    Ich muss mir auch endlich mal angewöhnen, nach spannendem Vordergrund oder ähnlichem Ausschau zu halten, und nicht einfach nur wild drauf los zu knipsen.

    Vielen, vielen Dank!
    Auf meinem Blog Longing for the Horizon:
    Sarek 2018 / Padjelantaleden 2017 / 4500km Radtour Berlin-Nordkapp 2017 / Kungsleden 2015 / Kungsleden 2014 / Israel-Hike 2014 und viele kleinere Radtouren (Berlin - Kopenhagen / Prag - Berlin etc.)

  18. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #58
    Zitat Zitat von theslayer Beitrag anzeigen
    So, mit Verspätung bin ich endlich dazu gekommen den Bericht fertig zu lesen.
    Noch ein paar wahnsinnig schöne Tage zum Ende hin gehabt, wie ich sehe, ab dem Skierffe waren es unglaubliche Fotos.
    Man merkt, dass die Bilder bei dir so richtig im Vordergrund stehen, und nicht nur schmückendes Beiwerk einer Tour sind.
    Ich muss mir auch endlich mal angewöhnen, nach spannendem Vordergrund oder ähnlichem Ausschau zu halten, und nicht einfach nur wild drauf los zu knipsen.
    Danke Dir! Ja, mir ist die Fotografie genauso wichtig wie das Wandern. Ich finde, beides passt wunderbar zusammen. Der einzige Nachteil ist, dass man normalerweise etwas mehr mitschleppt als andere, für die das eher Beiwerk ist.

  19. Erfahren

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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #59
    Es hat lange gedauert, aber hier ist nun endlich das Kurzvideo (ca. 6 Minuten) zur Tour:

    https://youtu.be/a5bVKhNxcqs

  20. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Mitte September durch den herbstlichen Sarek

    #60
    Großartig - ich hatte Tränen in den Augen! Die Zeit hat sich wirklich gelohnt.
    Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr. Ergo: Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

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