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  1. AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #21
    Für die angedachten Einsatzzwecke bitte auch beachten, dass es ein wirklich wasserdichtes Glas sein sollte - nicht nur "spritzwassergeschützt" oder ähnliche blumige Werbebeschreibungen.

  2. Freak Liebt das Forum

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #22
    Also hast du kein Zeiss Victory gekauft.

    Vorallem Fingerweg von Zeiss Terra, Made in China, Conquest ist so naja.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  3. Erfahren

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #23
    Wie in meinem ersten Beitrag vermerkt ist es ein Conquest. Von Terra war nie die Rede. Conquest als "naja" - kann man so sehen, muß aber nicht . Du hast da schon einen etwas extremen Ansatz...

    Wie geschrieben, Optik sehr gut und das 8x42 hat auch eine ziemlich gute Lichtstärke, nicht nur von den Zahlenwerten 8x42 her sondern von der echten durchgelassenen Lichtmenge.
    Das entsprechende Victory ist halt preislich eine ganz andere Liga. Der mehr als 4-fache Preis (ich konnte meines günstig bekommen) war mir die Unterschiede nicht mehr wert...

  4. Erfahren

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #24
    Mein 10 x 25 Zeissglas ist zum Wandern und reisen angenehm leicht und kompakt. Es hat neben der geringen Lichtstärke, die aber tags akzeptabel ist, für mich den Nachteil, dass es zu leicht ist. Nach einem strammen Marsch oder Aufstieg steigt der Puls. Das führt dazu, dass ein leichtes Glas verwackelt. Ein "vollformatiges" Glas z. 8 x 30 oder 42 mit einem Gewicht um oder über 500 Gramm liegt wesentlich ruhiger in der Hand, besonders wenn man unmittelbar aus der Bewegung heraus glast.
    Das Gewicht von Jagdgläsern wurde bereits genannt, ein 7 x 5 Marine Glas liegt mit 1 KG und mehr Gewicht auch auf See ruhig in der Hand. Jäger und Mariner müssen ihre Gläser nicht stundenlang durchs Gebirge schleppen. Jäger im Gebirge nutzten trotzdem nicht ohne Grund nicht die kleinsten und leichtestens Gläser. Es wurde schon erwähnt, dass ein Glas dem Nutzter passen muss. Gepflegte, gute Optische GEräte halten Dein Leben lang.
    Gute Markengläser kann man gebraucht kaufen. Vorsicht mit Militärgläsern, egal ob aus BW, NAVA oder sonstigen Beständen. Nicht immer hat der Verkäufer diese legal erworben. Mit diesen Teile wird auch nicht immer pfleglich umgegangen.

  5. Freak Liebt das Forum

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #25
    Du hast da schon einen etwas extremen Ansatz...
    Der TO auch.
    Mein Zeiss Dialyt 8x56 ist jetzt ca 30 Jahre alt und wird auch noch mal so alt. Da relativieren sich Preise.

    Ein Conquest HD 8x42 kostet rund einen 1000er, ein Victory SF rund das doppelte und nicht das vierfache.

    Jäger im Gebirge nutzten trotzdem nicht ohne Grund nicht die kleinsten und leichtestens Gläser.
    Jo, 7x42, 8x42 und 10x42. Nebenbei haben sie noch meist ein Spektiv dabei.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  6. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #26
    Zitat Zitat von Der Biber
    Hab mich auch schon etwas umgehört und erfahren, daß man mit den Größen von 7x42, 8x42 oder 10x42 schon gut aufgestellt ist ?!
    Kann man finde ich so pauschal nicht sagen. Hängt sehr von Deinem Einsatz an.
    7x42 wäre mir für Vogelbeobachtung zu wenig.
    8x42 wäre für meinen Geschmack unnötig schwer. Wie cast richtig sagte, bietet 8x32 am Tage nahezu die gleiche Leistung, bei merklich weniger Gewicht und Packmaß.
    10x42 ist sicher ein Klassiker für die Vogelbeobachtung. Ich kenne aber auch exzellente Birder, die auf 8fach schwören. Wobei denen natürlich durch ihre Erfahrung oft schon ein weniger detailliertes Bild zur Artansprache reicht bzw. das Fernglas meist in Kombi mit einem Spektiv eingesetzt wird.
    Meine Empfehlung für Dich wäre aber eine andere...

    Ich persönlich nutze, wenn ich gezielt zur Vogelbeobachtung losziehe, auch ein Zeiss SF 10x42.
    Mein vorheriges Swarovski EL 10x42 habe ich meiner Frau geschenkt. Insofern kenne ich beide.
    Das Zeiss hält sich finde ich, trotz der fehlenden Fingermulden, etwas angenehmer (wobei ich nicht sagen kann, ob das nun am etwas geringeren Gewicht oder dem viel beworbenen, rückverlagerten Schwerpunkt liegt), und bietet zudem etwas mehr Sehfeld. Das fällt beides aber erst bei exzessivem Vogelkieken wirklich ins Gewicht.
    Manche Details wie z.B. die Objektivschutzdeckel (lösen sich zu leicht) und die Augenmuscheln (verstellen sich ungewollt) nerven beim Zeiss, Die neue „schwarze“ Edition ist da aber evtl. verbessert. Hatte ich noch nicht in der Hand.

    Im Auto immer dabei bzw. bei sonstigen Wanderungen ist ein Leica Ultravid 8x32.
    Wie oben schon erwähnt, ist dieses einfach deutlich leichter und kompakter als die 42er. Das Leica ist da auch nochmal etwas kompakter als die Konkurrenzprodukte von Zeiss und Swarovski.

    Grob würde ich persönlich sagen:
    Zeiss = beste Optik (dabei geht es nicht um Schärfe, sondern Sehfeld, Farbtreue etc.)
    Swarovski= praxistauglichstes Design (inzwischen bei den Topmodellen weitestgehend von der Konkurrenz kopiert, aber in den Detaillösungen wie Augenmuscheln, Schutzdeckel, Tragegurte etc. immer noch führend)
    Leica = besonders kompakt

    Wenn ich Dein Profil lese...

    Zitat Zitat von Der Biber
    Einsatzgebiete für das Fernglas wären einfach ausgedrückt durch die Bank "Alles"... von Vogel und Tierbeobachtung, über Natur und Berge wäre also alles drin.
    Das Fernglas selbst würde bei so mancher Wanderung dabei sein,
    ...würde ich Dir aus den genannten Gründen daher zu einem 8x32 der genannten Hersteller raten.
    Nur 8fach, da 10x32 zu lichtschwach wird. Ist meiner Ansicht nach deshalb eine weniger tagliche Kombination. Wenn 10fach, dann sinnvollerweise mit 42er Objektiv. Damit wird das Fernglas aber eben auch deutlich schwerer und größer. Und 10x brauchst Du im Allroundeinsatz fast nie.
    Also 8x32.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  7. Erfahren

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #27
    Ein Steiner 10x50 nutze ich am liebsten nur noch angestrichen oder aufgelegt.
    Eine gute Kombi ist das kleine Zeiss plus ein olles CSSR Spektiv plus bean bag oder Stativ. 8 x. X ist ein guter Plan.
    Der Kauf meines ersten Zeissglases stand in keinem Verhältnis zu meinem Einkommen. In der retrospektive würde ich es wieder tun. Viele Jahre Freude am Glas und ein hoher Nutzwert haben mich gelehrt, das das Glas preiswert war.

  8. Anfänger im Forum

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    AW: Fernglas Kaufberatung Empfehlung

    #28
    Hallo,
    ich habe jahrelang für ornithologische Beobachtungen ein "Alpin"-Fernglas 10x50 von Optolith benutzt,
    das mit ca. 500g sehr leicht und mit seiner Gummiarmierung sehr robust ist; die großen Augenmuscheln
    sind gerade für Brillenträger ideal.Eigentlich eher für Beobachtungen vom Kajak aus habe ich mir erst ein Leitz "Trinovid" 10x25,dann das "Ultravid" 10x25 gekauft. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem älteren " Trinovid " und dem
    "Ultravid" ist deutlich.
    Ein Vergleich mit dem 10x50 Optolith und dem "Ultravid" sprach ebenfalls für das "Ultravid".
    Seitdem benutze ich nur noch das "Ultravid" für Naturbeobachtungen.
    Seine großen Brillenokulare, seine Leichtigkeit, seine Wetterfestigkeit (gummiarmiert,wasserdruckdicht,unverlierbare
    Okularkappen am Trageband fixiert) sind für geduldige Vogelbeobachtungen auch bei bedecktem Himmel ideal.

    Quattro

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