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  1. Erfahren

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #21
    Bei den Dachboxen kommt es immer drauf an.

    Wie gesagt, alte Ski druntersetzen und von innen 5-6 cm Styropor.
    Die Ski würden gute Führung garantieren und der Frigolit würde die steifigkeit extrem verstärken sowie gut beim schlafen und sitzen isolieren.

    Ich mache ja keine extrem expeditionen, sondern bei uns so zwei Wochen im Fjäll oder generell ein paar Tage draußen,und für Deutschland hätte ich so etwas gerne um auch die rechtliche Übernachtungsproblematik z.b. im Harz oder Weserbergland bei ordentlichen Schnee zu vermindern oder auszuhebeln.
    (Einfach ohne Zelt benutzen aber trotzdem einfach und gut schlafen können in dem man sich eine Zeltplane überzieht)

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    Avatar von Zz
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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #22
    Hallo Jag,
    mit der Dachbox hatte ich auch mal überlegt, aber den Gedanken wieder verworfen. Ich hatte kein Vertrauen in das Material, wenn es doch mal kälter wird und es bei entsprechender Belastung einfach bricht.
    Bei einer gebraucht gekauften alten Dachbox, weiß man nicht, wie intensiv sie genutzt wurde und ihr die UV Strahlung zugesetzt hat und eine Neue ist einfach zu teuer für so ein Experiment. Allerdings, wenn man eine rumliegen hat, kann man ja auf einem Wochenendausflug einen Versuch starten. Das kann ja eventuell doch funktioniern oder man muß halt hinter den Müll aus dem Wald entsorgen. Aber so richtig Vertrauen habe ich nicht in das Material, die Anforderungen sind einfach zu verschieden.
    Gruß Z

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #23
    Inzwischen ist die von mir bestellte Snowsled Expedition Pulka längst angekommen. Beim Auspacken war ich doch erstaunt, wie groß sie tatsächlich ist, und einer meiner ersten Gedanken war tatsächlich: "Da kann ich ja drin schlafen..". Die Pulka macht auf jeden Fall einen soliden Eindruck und wenn man am Hinterende noch eine Art flachen Kanister o. ä. als Unterlage für ein Kopfkissen befestigen würde, so dass man den Kopf quasi außerhalb der Pulka ablegen könnte, könnte das tatsächlich gehen, denke ich, wenn man kein Riese ist.
    Meines Wissens gibt es von Fjellpulken ca. 2 m lange Expeditionspulken, aber ich gehe davon aus, dass die ein Vermögen kosten und für den gedachten Zweck wohl unverhältnismäßig wären.

  4. AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #24
    Zitat Zitat von Jag Beitrag anzeigen
    Hintergrund ist der, das ich darin auch schlafen möchte.
    Dann kann ich ie Pulka einfach ins Zelt schieben,Sachen raus,Isomatten rein und drauf sitzen und schlafen.
    Ich weiß ich bin faul.
    Und wenn Du so faul bist, wieso willst Du dann jeden Abend den ganzen Kram rausräumen und morgens wieder einräumen!?
    Als bekennender Faulpelz räume ich nur das Nötigste für den Abend und Morgen ins Zelt, der Rest bleibt draußen in der Pulka.
    Ich erkenne bei Deinem Plan eher Nachteile als Vorteile...
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #25
    Zitat Zitat von lemmus Beitrag anzeigen
    Meines Wissens gibt es von Fjellpulken ca. 2 m lange Expeditionspulken, aber ich gehe davon aus, dass die ein Vermögen kosten und für den gedachten Zweck wohl unverhältnismäßig wären.
    Fjellpulken hat mit dem Transporter 155 eine kostengünstige Version aus PE herausgebracht, wohl um der Konkurrenz in der Einstiegsklasse was entgegenhalten zu können. Hab selbst eine Transporter 155 Pulka inkl. orig. Zuggestänge und Pulkasack und bin bis dato zufrieden damit.

  6. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #26
    Ja, diese Pulka hatte ich auch gesehen und sie erschien mir auch grundsätzlich gar nicht schlecht. Allerdings war sie mir immer noch etwas zu klein (ich wollte mich ja gegenüber der Paris deutlich vergrößern), und wenn man sich tatsächlich auch zum Schlafen in die Pulka legen möchte, wäre diese Pulka von Fjellpulken ja wohl definitiv zu klein

  7. Erfahren

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #27
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Und wenn Du so faul bist, wieso willst Du dann jeden Abend den ganzen Kram rausräumen und morgens wieder einräumen!?
    Als bekennender Faulpelz räume ich nur das Nötigste für den Abend und Morgen ins Zelt, der Rest bleibt draußen in der Pulka.
    Ich erkenne bei Deinem Plan eher Nachteile als Vorteile...
    naja,
    Zelt aufbauen, Pulka ins Zelt schieben, Ofen aus der Pulka holen,aufbauen und anfeuern;Brennholz organisieren,Packsäcke aus der Pulka neben die Pulka, Schlafsäcke /Isomatten in die Pulka (ist alles schon zusammen während des Transportes),Klapphocker neben den Ofen stellen und Essen machen.

    Ich weiß ich bin ein Autist. Da bleibt nichts drausen oder so.

    Die Pulka habe ich schon fast fertig, (noch kleinigkeiten).
    2 m lang, 50cm innen,57 cm außen, 10,25kg ,das Verdeck habe erstmal aus einer alten BW Zeltplane gemacht (ich hatte nichts anderes hier im Büro).
    Ich hatte eine ältere Thule Skidachbox für 20 € organisieren können, die ist aus PE (?) weiches Material, wird also nicht spröde bei Kälte,ist doppelwandig.
    Wenn ich wieder zurück bin werde ich da ein altes Paar Langlaufski als Kufen drunter setzen. Die gibts bei EH für um die 80 SEK.

  8. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #28
    Inzwischen habe ich die angekündigte Wintertour absoviert – mit drei Freund/innen war ich letzten Monat 9 Tage in der Hardangervidda unterwegs und hatte somit genug Gelegenheit, die neu erworbene Pulka vom Typ Snowsled Expedition der britischen Firma Aiguille Alpine (gekauft, wie gesagt, bei zwerfkei.nl) ausgiebig zu testen. Im Folgenden meine Eindrücke:

    - Der solide erste Eindruck der Pulka hat sich auch unterwegs bestätigt. Das Plastik ist allerdings nicht allzu hart und kann schon mal deutliche Kratzer bekommen, wenn kantige Steine im Spiel sind (wird bei Plastik aber ja vermutlich generell nicht zu vermeiden sein).

    - Im Vergleich zu meiner bisherigen Pulka, einer Paris, scheint der Widerstand beim Ziehen (vermutlich durch die größere Auflagefläche) etwas höher zu sein. Dies war vor allem beim Laufen in einer bereits bestehenden und schon etwas tiefer liegenden Spur zu merken. Dabei berührte die Pulka durch ihre Breite die Ränder, was zu etwas mehr Reibung führte

    - Bergab beschleunigt die (an Seilen geführte) Pulka gefühlt nicht ganz so schnell wie meine bisherige Paris. Hängt aber sicher auch von den jeweiligen Schneeverhältnissen ab. Dadurch überholt sie einen ungebremst nicht ganz so leicht, was bergab ein Vorteil ist.

    - Durch ihre 3 ausgeformten „Kufen“ ist die Pulka auch in schrägem Gelände recht spurtreu

    - In ungespurtem Schnee zieht sich die Pulka sehr angenehm. Vor allem in frisch gefallenem, weichem Schnee ist die größere Auflagefläche ein Vorteil, weil die Pulka nicht so tief einsinkt.

    - Nach Aussage der anderen hinterlässt die Pulka in ungespurtem Gelände eine Spur, die sich in Breite und Abstand besonders gut als Loipe eignet

    - (Für mich) größter Vorteil: Die Pulka ließ sich sehr angenehm bepacken. Alle schwereren Teile (2 Ortliebtaschen, Zelt, zwei Thermoskannen und die Heringe, zusätzlich ein dicker Parka) fanden in der untersten Ebene der Pulka Platz. Dadurch war sie extrem kippstabil und ist während der gesamten Tour nicht ein einziges Mal umgekippt, auch nicht in steilen oder schrägen Bereichen, obwohl ich sie ausschließlich an Reepschnüren gezogen habe

    Mein Fazit: Ich kann die Pulka nur weiterempfehlen, wenn man mit Zelt unterwegs ist und deswegen etwas mehr dabei hat, aber nicht allzu viel für eine Pulka ausgeben möchte. Es macht einfach Spaß, wenn Umkippen der Pulka auch in anspruchsvollem Gelände einfach kein Thema mehr ist. Insbesondere an Seilen würde ich keine Pulka mehr ziehen wollen, die ich höher bepacken müsste.

    Ich habe die Pulka mit einer Art Persenning aus einer farblich passenden, komplett blauen Gewebeplane versehen (erhältlich beim toom-Baumarkt). Weiterhin habe ich rundum eine blaue Reepschnur gefädelt, um die Plane und die Sachen darunter bequem mit Spanngummis fixieren zu können

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #29
    Hallo Lemmus,

    danke für den Erfahrungsbericht! Mit der Pulka hatte ich auch schon geliebäugelt.

    Aiguilles Alpin bietet für die Pulka ein Sperrholzbrett als Bodenaussteifung als Zubehör an (zu einem irren Fantasiepreis allerdings). Hast Du so etwas verwendet?

    Dass die Pulka nie umgekippt ist, ist eine interessante und positive Geschichte. Die Paris ist bei Traversen ja schon eher kippfreudig.

    Gruß
    Flachwasser

  10. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #30
    Hallo Flachwasser,

    nee, so ein teures Sperrholzbrett habe ich auch nicht verwendet. Ich halte das auch bei "normalen" Wintertouren für relativ überflüssig. Die Pulka ist aber ja unter anderem auch für "richtige" Expeditionen konzipiert und soll bis zu 100 kg aushalten. Ich denke, so ein Sperrholzbrett könnte sich besonders dann bewähren, wenn man mit der Pulka sehr schwere Gegenstände befördern will, welche die Pulka nur relativ punktuell belasten. Z. B. schwere, vollgepackte Alukiste in Kombination mit vergleichsweise leichtem Zeug. Wenn man "nur" seine normalen Wintertoursachen in die Pulka packt und das Ganze auch recht dicht belädt, sollte die Pulka m. E. immer in sich völlig genügend Stabilität haben. Durch die kufenartigen Ausformungen des Bodens und den "umgeschlagenen" Rand ist sie in sich schon recht stabil, finde ich.

    Gruß, lemmus

  11. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #31
    Hi Lemmus.
    Schön, das mal jemand was über die Snowsled berichtet. Ich hab nun seit ein paar Jahre 2 Stück der "kleine" Version (TREK) in gebrauch und bin genauso begeistert.
    Kippstabiler und um einiges robuster als die Paris. Die Bodenplatte ist bei normaler Beladung (ca 25kg) sicher zu vernachläßigen.
    Ich hab' mir beim tunen aber (vorsichtshalber) für beide eine gebastelt - 5mm Sperrholzplatte und unten 2 Führungsschienen, kann man auch als Tischplatte zum Essen verwenden.
    Ebenso verwende ich zum ziehen auch Zugseile - habe jeweils Ruckdämpfer dazwischengeknüpft. Ich bin damit in Norskandinavien und ebenso in den heimatlichen Gefielden (Ostalpen und nördliche Voralpen) unterwegs, ganz ehrlich, ich würd sie nichtmehr gegen das Gestänge meiner alten Segebaden/Berg Pulka eintausch. Ist aber sicher Geschmacksache.

    Bin am überlegen mir auch die grße Expeditionspulka zuzulegen, wie ging es dir beim Transport (Flug)? Probleme gehabt?

    Lg, Adi

  12. Anfänger im Forum

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    #32
    Hallo Adi,

    ich bin mit dem Auto nach Norwegen gereist, da war die Pulka auf dem Dach. Ob die Ausmaße der Snowsled Expedition beim Fliegen schon ein Problem werden könnten weiß ich daher nicht.

    Weil Du erwähnst, dass Du Dir zwei „kleine“ Snowsled-Pulken angeschafft hast: Hast Du die hintereinander gebunden und wenn ja, wie hat sich das bewährt?

    Mich würden auch mal Deine Argumente pro Seil und contra Gestänge interessieren – offenbar hast Du ja (wie ich leihweise auch) beides ausprobiert.

    Gruß, lemmus

  13. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #33
    Hallo Lemmus.
    2 Pulken aus dem Grund, da meine Frau auch auf eine Eigene besteht
    Ich habe mal Probeweise die Pulken aneinanergehängt. Das war kein Problem, laufen nach wie 2 Hündchen. War jedoch wie gesagt nur Probeweise ein Tag in flachem Gelände bei nicht viel Steigung (Finnmark). Abgefahren bin ich mit 2 Pulken gleichzeitig noch nicht.

    Warum ich ein Seil bevorzuge?

    1) ich mag diese fixe Verbindung nicht - wenn ich mal was aus dem Schlitten brauche, mich bei einer Pause auf den Schlitten setzen will oder der Schlitten mal kippt muß ich mich nicht ausklinken.

    2) bei abfahrten mag ich das Schieben von hinten nicht - ich manövrier den Schlitten am rechten Bein und habe die Seile in der rechten Hand.

    3) ich mag das ruckeln mit dem Gestänge nicht. Mein Gestänge habe ich mit mit kleinen Kletterkarabinern ans Zuggeschirr gekopelt und obwohl die karabiner nur ca 5cm lang sind haben sie somit einen Bewegungsspielraum von ca 10cm (und das ging mir, ohne Ruckdämpfer, gelinde gesagt auf die Eier!). Bei den Seilen habe ich Gummiruckdämpfer eingebaut, somit entfällt beim anfahren das Ruckeln.

    Das Argument, welches man meistens hört, das gegen ein Zugseil spricht (nämlich, das einem der Schlitten bei kurzen Abfahrten oder in leicht welligem Gelände in die Hacken fährt) kann ich (für mich) entkräftigen.

    Ich habe in das Zugseil gleich hinter meinem Arsch einen Knoten, Sackstich, (der ist wichtig) gemacht.
    Die konstruktion sieht dann ungefähr so aus: Zuggeschirr, in dieses habe ich fix eine Bandschlinge geknotet (sieht dann aus wie ein Dreieck), dann ein Karabiner und in diesen wird das Zugseil mit besagtem Knoten eingehängt.
    Somit kann mir der Schlitten bei kurzen abfahrten zwar auflaufen, fährt aber dabei auf das zugseil auf und wird dadurch abgebremst, noch bevor er die Schi bzw meine Hacken erreicht.
    Hat bisher in 95% der fälle funktioniert (und die restlichen 5% sind mir egal).
    Ohne besagtem Knoten fährt die Pulka auf das seil auf, das seil schlüpft durch den Verbindungskarabiner und der Schlitten „frisst“ sich sozusagen dem Seil entlang zu den Fersen. Klingt kompliziert, ist aber so.

    Um dem Gestänge aber trotzdem noch eine Cance zu geben:
    Für touren in eher verwinkelten Gelände wie ich es in meinen Hausbergen (Nord / Ostalpen, dessen Vorgebirgen und im Böhmerwald) habe, bin ich nun am Testen ob ich mir nicht ein Gestänge selber baue (Projekt für den kommenden Herbst).

    Wie/wo hast du die Abdeckung befestigt? Direkt an der Pulka?

    Lg, adi

  14. Gerne im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #34
    Zitat Zitat von Karhu Beitrag anzeigen
    Hi Lemmus.
    Schön, das mal jemand was über die Snowsled berichtet. Ich hab nun seit ein paar Jahre 2 Stück der "kleine" Version (TREK) in gebrauch und bin genauso begeistert.
    Kippstabiler und um einiges robuster als die Paris. Die Bodenplatte ist bei normaler Beladung (ca 25kg) sicher zu vernachläßigen.
    Ich hab' mir beim tunen aber (vorsichtshalber) für beide eine gebastelt - 5mm Sperrholzplatte und unten 2 Führungsschienen, kann man auch als Tischplatte zum Essen verwenden.
    Ebenso verwende ich zum ziehen auch Zugseile - habe jeweils Ruckdämpfer dazwischengeknüpft. Ich bin damit in Norskandinavien und ebenso in den heimatlichen Gefielden (Ostalpen und nördliche Voralpen) unterwegs, ganz ehrlich, ich würd sie nichtmehr gegen das Gestänge meiner alten Segebaden/Berg Pulka eintausch. Ist aber sicher Geschmacksache.

    Bin am überlegen mir auch die grße Expeditionspulka zuzulegen, wie ging es dir beim Transport (Flug)? Probleme gehabt?

    Lg, Adi
    Ist die SnowSled innen breiter als die Paris? Das ist für mich der große Nachteil der Paris, dass man diese relativ hoch packen muss..

  15. AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #35
    Zitat Zitat von Karhu Beitrag anzeigen
    Ich habe in das Zugseil gleich hinter meinem Arsch einen Knoten, Sackstich, (der ist wichtig) gemacht.
    Die konstruktion sieht dann ungefähr so aus: Zuggeschirr, in dieses habe ich fix eine Bandschlinge geknotet (sieht dann aus wie ein Dreieck), dann ein Karabiner und in diesen wird das Zugseil mit besagtem Knoten eingehängt.
    Somit kann mir der Schlitten bei kurzen abfahrten zwar auflaufen, fährt aber dabei auf das zugseil auf und wird dadurch abgebremst, noch bevor er die Schi bzw meine Hacken erreicht.
    Hat bisher in 95% der fälle funktioniert (und die restlichen 5% sind mir egal).
    Ohne besagtem Knoten fährt die Pulka auf das seil auf, das seil schlüpft durch den Verbindungskarabiner und der Schlitten „frisst“ sich sozusagen dem Seil entlang zu den Fersen. Klingt kompliziert, ist aber so.
    Hi Karhu/adi,

    könntest du das aufmalen, oder noch besser, fotografieren (im Zug-Zustand und wenn irgendwie möglich im "Auffahr"-zustand?
    Ich hab ein extra bremsseil, das ich quer vor den Schlitten legen kann - ist aber bei kurzen Abfahrten etwas nervig (was mir dann wieder egal ist, da ich meist mit stabileren Ski und Schuhen unterwegs bin).

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #36
    Grüß euch.
    Mach ich gern, wird aber ein paar Tage dauern (bin gerade unterwegs).
    Lg, Adi

  17. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    28.11.2018
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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #37
    @Adi:

    Die drei Argumente pro Seil, die Du aufzählst, sind auch meine im Wesentlichen. Wobei ich vor allem dem dritten Argument, dem Ruckeln beim Ziehen bei Verwendung eines Gestänges, die größte Bedeutung beimesse. Ich denke, dass man sich mit Gestänge eine ganze Menge des Schwungs, den die Pulka bei jedem Schritt aufnimmt, sofort wieder zunichte macht, weil sie nicht richtig gleiten kann. Testweise habe ich mit einer Freundin, die auf Gestänge setzt, einmal für ein paar 100 m die Pulka getauscht und mich hinterher gefragt, wie sie die heftigen Rucke am Gurt überhaupt während der gesamten Tour ausgehalten hat (fühlte sich für mich alle paar Meter wie ein Tritt in den Bauch an…). Allerdings war das auch ein Gestänge ohne Gummidämpfer.

    Von Fjellpulken gibt es ein Gestänge mit Gummidämpfern, das für mich überzeugender aussieht, nur konnte ich das leider nicht testen. Es ist so aufgebaut, dass die Gummidämpfer bei Zug quasi aus den Metallrohren herauskommen, wohingegen bei Bergabfahrten genug Stabilität gewährleistet ist (Sachverhalt ist nicht so ganz einfach in Worte zu fassen, finde ich). Wäre als Vorlage für einen Gestänge-Selbstbau aber vielleicht ganz interessant.

    Bei einem Seil finde ich Gummidämpfer, wie Du sie beschreibst, eigentlich weitgehend überflüssig, weil die Rucke von vornherein (zumindest im Vergleich zum Gestänge) normalerweise recht gering sind.

    Die Idee „selbstbremsender Zugseile“ mit einem bei Schub vor die Pulka fallenden Seil hatte ich auch, allerdings waren mir bei den Details der Umsetzung dann doch die Ideen ausgegangen. Insofern würde auch ich mich aber sehr für eine Abbildung Deiner geschilderten Konstruktion mit Karabiner und Knoten interessieren.

    Was die Befestigung meiner Abdeckung anbetrifft: Ich habe zunächst rund um die Pulka in den gesamten Rand Löcher gebohrt und entgratet, um rauhe Lochränder zu vermeiden. Durch diese Löcher habe ich dann rundum eine Reepschnur quasi hindurch gewebt und hiermit auch an einer Längsseite, der Heckseite und der halben Bugseite die beschriebene Gewebeplane "festgenäht". Durch die Reepschnur ergeben sich überall Befestigungsmöglichkeiten für Spanngummis, mit denen sich sowohl die Gewebeplane als auch die Packstücke fixieren lassen. (Ich habe übrigens dabei die Erfahrung gemacht, dass man die Löcher deutlich größer als die Dicke der Reepschnur bohren sollte, weil sich die Reepschnur sonst beim Hindurchziehen erstaunlich schnell verdreht und das kaum noch zu korrigieren ist).

    Meine Gewebeplane bildet keinen komplett umlaufend geschlossenen "Packsack" wie das z. B. bei einer gekauften Pulka von Fjellpulken der Fall wäre, sondern steht an einer Längsseite einfach offen über, wie eine Decke. Zum Beladen der Pulka schlage ich die Plane zurück, packe die Sachen in die Pulka, decke die Gewebeplane drüber und fixiere alles mit den Spanngummis. Einen weiteren kleinen Packsack mit Sachen, an die man unterwegs schnell heran muss (z. B. Steigfelle, Pausensnacks und verschiedene Handschuhe) befestige ich mit weiteren Spanngummis außen über der Gewebeplane.


    @rabe123: Die Snowsled Expedition Pulka ist innen deutlich breiter als die Paris und zusätzlich ja auch noch länger. Dadurch kann man wesentlich flacher und unkomplizierter packen als bei der Paris, was für mich auch der Grund für die Anschaffung war. Beim kleinen Snowsled (Trek) wäre mir der Unterschied zur Paris zu gering gewesen.
    Geändert von lemmus (11.05.2019 um 23:16 Uhr)

  18. Anfänger im Forum

    Dabei seit
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    AW: Günstige große Plastikpulka gesucht

    #38
    Grüß Euch.
    Sorry, hat nun doch etwas länger gedauert.
    Ich habe gehofft die Bilder in Action am Dachsteinplateau/Gletscher aufnehmen zu können - wurde aber leider nix mehr.
    Darum hier die Bilder im grünen Garten.

    Also, das erste Bild zeigt die Verbindung Zugleine / Zuggeschirr mit Karabiner und Knoten.



    Die nächsten Aufnahmen zeigen Bilder des gebremsten, aufgelaufenen Schlittens. Das heißt, wenn die Pulka aufläuft fährt sie (in den meisten Fällen) zumindest über einen Strang des Zugseils, der Knoten vorne verhindert das das ganze Seil durch den Karabiner läuft und somit ungebremst einem in die Haxen fährt.





    Ich weiß das klingt kompliziert - hat aber bis jetzt fast immer funktioniert.

    Ob die Ruckdämpfer was bringen oder nicht kann ich so noch nicht sagen. Ich habe sie seit dem Tuning der Schlitten oben und ohne war ich noch nie unterwegs.
    Sie waren zumindest noch nie hinderlich.

    Lg, Adi

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