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  1. Fuchs

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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #41
    Lass mich raten, du studierst Maschinenbau?
    "Als wir fertig waren mit Reflektieren war es schon zu windig, um das Zelt aufzustellen."

  2. Moderator
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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #42
    Zitat Zitat von transient73 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    aus gegebenem Anlass habe ich eine Frage.
    Wie sind eure Erfahren mit Übernachtungen in einem Biwaksack im Freien?
    [...]
    Wie handhabt ihr das?

    Ich gehe weiter.

    Ich hatte das erfrischende Vergnügen, Ende Oktober am Verbindungsgrat Obergabelhorn -> Wellenkuppe im Schneefall und bei ordentlich Wind im Biwaksack nächtigen zu dürfen, gefolgt von noch weiteren höchst spannenden und nicht zur Wiederholung geneigten Abstiegsvarianten. Aus den geplanten 9 Stunden Arbenbiwak -> Rothotnhütte wurden letztendlich 29 Stunden, mein Seilkollege verlor dabei 8% Körpergewicht, konnte ein halbes Jahr seine Zehen nicht mehr fühlen und ich hatte für 6 Monate taube Kniescheiben.

    Die Wahl in der Nacht bestand aus: Biwaksack zu bis auf ein Atemloch, innen sofort 100% Feuchtigkeit, Nebel, nasse Klamotten und abwechselnd komatös in Schlaf zu kippen und mit Atemnot wieder aufzuwachen, oder Biwaksack auf und gnadenlos frieren.

    Ich gehe jetzt weiter. Die Treppe zur Hütte hätte ich mich hochgegraben oder zumindest mich damit die Nacht über beschäftigt.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  3. AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #43
    OT:
    Zitat Zitat von Murph Beitrag anzeigen
    Lass mich raten, du studierst Maschinenbau?
    Dann hätte er die Angaben in Millimetern gemacht und keine Punktrechnung verwendet
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #44
    Zitat Zitat von Murph Beitrag anzeigen
    Lass mich raten, du studierst Maschinenbau?
    nein + schon lange abgeschlossen

    aber am Ende sollte es dennoch sinnvoll sein, direkt auf die unterwäsche die membranjacke anzuziehen und erst danach daunenjacke / schlafsack und am ende Biwaksack.

  5. Dauerbesucher

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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #45
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich gehe weiter.

    Ich hatte das erfrischende Vergnügen, Ende Oktober am Verbindungsgrat Obergabelhorn -> Wellenkuppe im Schneefall und bei ordentlich Wind im Biwaksack nächtigen zu dürfen, gefolgt von noch weiteren höchst spannenden und nicht zur Wiederholung geneigten Abstiegsvarianten. Aus den geplanten 9 Stunden Arbenbiwak -> Rothotnhütte wurden letztendlich 29 Stunden, mein Seilkollege verlor dabei 8% Körpergewicht, konnte ein halbes Jahr seine Zehen nicht mehr fühlen und ich hatte für 6 Monate taube Kniescheiben.

    Die Wahl in der Nacht bestand aus: Biwaksack zu bis auf ein Atemloch, innen sofort 100% Feuchtigkeit, Nebel, nasse Klamotten und abwechselnd komatös in Schlaf zu kippen und mit Atemnot wieder aufzuwachen, oder Biwaksack auf und gnadenlos frieren.

    Ich gehe jetzt weiter. Die Treppe zur Hütte hätte ich mich hochgegraben oder zumindest mich damit die Nacht über beschäftigt.
    Ein atmungüsaktiven Sack könnte man komplett schließen und ohne nässe Kleidung anschließend, natürlich nur so lange kein Schnee o.ä. die Atmungsaktivität einschränkt.
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  6. Fuchs

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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #46
    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    Ein atmungüsaktiven Sack könnte man komplett schließen und ohne nässe Kleidung anschließend, natürlich nur so lange kein Schnee o.ä. die Atmungsaktivität einschränkt.
    Darüber hatten wir mal einen ganzen Faden. Das Ergebnis war, dass atmungsaktiv nicht bedeutet, dass man darin nicht erstickt!

  7. Moderator
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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #47
    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    Ein atmungüsaktiven Sack könnte man komplett schließen und ohne nässe Kleidung anschließend, natürlich nur so lange kein Schnee o.ä. die Atmungsaktivität einschränkt.
    Ich sehe, da sind mal wieder Leute am Diskutieren, die mit Bergsteigen nicht all zu viel am Hut haben. Zum Vergleich:

    Outdoor research Biwaksack "atmungsaktiv": 680g, 260 Euro
    Rab Alpine Bivy atmungsaktiv: 470g, 255 Euro
    Mountain Equipment Ion Bivy: 280g, 140 Euro

    Ein üblicher Biwaksack für den Notfall wiegt um die 100-110g, nimmt nur 1/3 dessen weg, was die atmungsaktiven Dinger an Platz benötigen und kostet auch nur ein Bruchteil davon (je nach Verkäufer zw. 5 und 25 Euro).
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  8. Dauerbesucher

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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #48
    ich kenne keine anderen außer die drei genannten und bin auch fast ausschließlich nur mit atmungsaktiven und in dem Fall schwereren unterwegs. und auch alpin im Winter
    Bin überzeugter Biwaksackschläfer und Zeltverachter.
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    AW: Im Notfall-Biwaksack übernachten

    #49
    Zitat Zitat von Killer Beitrag anzeigen
    Ein atmungüsaktiven Sack könnte man komplett schließen und ohne nässe Kleidung anschließend, natürlich nur so lange kein Schnee o.ä. die Atmungsaktivität einschränkt.
    würde mich wundern, da du weiterhin ein ungünstiges Dampfdruckgefälle hast. Kannst ja mal probieren einen Daunenjacke unter deinen Membranjacke anzuziehen und dann ein paar stunden rein zu atmen.... bzw. beim Rechner ein paar Beiträge vorher fällt auch bei sehr niedrigem sd Wert kondensat an, solange nicht näher an der Wärme+Dampfquelle eine weitere Dampfbremse ist.

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