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  1. Erfahren
    Avatar von Bastian90
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    Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #1
    Hallo,

    da die Drohnentechnik ja immer ausgereifter und die Dinger immer kleiner werden, spiele ich mit dem Gedanken mir eine Drohne zuzulegen. Konkret eine DJI Mavic Air oder Spark.
    Beide sind klein genug um im Rucksack Platz zu finden und haben allerlei Schnickschnack eingebaut, mit denen angeblich auch ein Laie gute Foto- / Videoaufnahmen hinbekommt.
    Ich stelle mir die Drohne als Gopro Ersatz vor, um eben bessere Aufnahmen von der Umgebung und von sich selbst in der Umgebung zu bekommen.

    Mir geht es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion zu Sinn- oder Unsinn dieser Drohnen im Outdoorbereich sondern nur um Erfahrungswerte.

    Meine Fragen konkret:
    1. Besitzt jemand eine von beiden Drohnen oder optimalerweise sogar beide und kann mir seine Erfahrungen teilen?
    2. Die kleinere Spark kann z.B. von der Hand starten (was an steilem Gelände / Klettersteige etc. von Vorteil ist) hat Sie denn sonst Nachteile bzw. die Air Vorteile?
    3. Sind die Dinger z.B. auf einem Berggipfel bei normalem Wetter überhaupt "windstabil" genug?
    4. Haben die kleinen Drohnen mit ihren kleinen Propellern eine Maximal Einsatzhöhe (Trekking Nepal, 5000m, dünnere Luft)?

    Vielen Dank

  2. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #2
    OT: Es gibt (fast) nix nervigeres als diese beschissene summen und brummen an jeder Ecke..inzwischen... ich schmeiss immer gerne mal Steinchen durch die Gegend...einfach so ...zum Spass

  3. Erfahren
    Avatar von Bastian90
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #3
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    OT: Es gibt (fast) nix nervigeres als diese beschissene summen und brummen an jeder Ecke..inzwischen... ich schmeiss immer gerne mal Steinchen durch die Gegend...einfach so ...zum Spass
    OT: Mir geht es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion zu Sinn- oder Unsinn dieser Drohnen im Outdoorbereich

  4. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #4
    Gegenfrage: Sind Dir die Bedingungen alle bewußt:

    https://www.drohnen.de/vorschriften-...-multicoptern/

    Wenn ja, kann man sich auf die technischen Fragen beschränken. Ich frage nur zurück, weil wir das Thema schon hatten und immer mal wieder Leute mit Flausen im Kopf anfragen, die dann enttäuscht sind, was sie alles damit nicht dürfen.

    Ditschi

  5. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #5
    Technisch: auf 5000m Höhe braucht der Propeller ungefähr die 1,4fache Drehzahl, in der Praxis wohl etwas weniger, weil die Luft etwas kälter und damit dichter sein dürfte. Oder Du musst entsprechend grössere Propeller montieren.
    Bei 1,4facher Drehzahl steigt auch die Umfangsgeschwindigkeit der Propeller und damit die Belastung durch Zentripetalbeschleunigung. Ob das die Motoren schaffen und die Propeller aushalten müsste mit dem Datenblatt der Drohne abzuklären sein.
    Auf den Berg schleppen wirst Du die Drohne müssen, da eine Akkuladung nicht für das Erreichen der Höhe ausreichen wird.

    https://www.drohnen.de/1183/maximale...quadrocopters/

    Wenn man nach Drohnen und Nepal sucht kommt eine recht komplexe Rechtslage und der Hinweis, dass nicht alle Modelle Höhentauglich sind raus:

    https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-nepal/

    https://www.uavsystemsinternational....al-drone-laws/

    http://www.nepal-trek-tours.de/eine-...epal-reisende/

  6. Alter Hase

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    #6
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    OT: Es gibt (fast) nix nervigeres als diese beschissene summen und brummen an jeder Ecke..inzwischen... ich schmeiss immer gerne mal Steinchen durch die Gegend...einfach so ...zum Spass
    Die gute alte Steinschleuder mit Stahlkugeln hilft. Neulich meine irgend so ein Touri Depp seine Drohne im Wohngebiet zwischen Häusern und Spielplätzen zu fliegen. Da rufe ich dann doch gerne mal die Polizei. In den Bergen stelle ich mir eine unkontrollierbare Drohne nicht ungefährlich vor.

    Alle DIJ Drohnen machen Smartphonehersteller reich, da nach fast jedem Update neue Betriebssystemversionen fällig werden. Bei mancher Hardware ist dann Schluß. Kenne da ein paar fluchende Kameraleute.

    Eine Drohne, die in den Bergen fliegen soll dürfte mindestens 6 Propeller brauchen und auch größer gebaut sein.

    Du kannst ja luupo fragen. Der schleppt alles mögliche Graffel in die Berge.

  7. Alter Hase

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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #7
    Persönlich finde ich sollte Drohnenfliegen ein Ausbildungsberuf sein. Warum? Guck Dir Deinen und andere threads an. Viele wissen die Risiken nicht einzuschätzen.

    Bei der Arbeit buchen wir nur Hexa bzw Octokopter mit 2 Mann Team. Und die müssen noch alle möglichen Zertifikate vorlegen.

  8. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #8
    Zitat Zitat von Bastian90 Beitrag anzeigen
    OT: Mir geht es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion zu Sinn- oder Unsinn dieser Drohnen im Outdoorbereich
    Aber mir. Die Mistviecher mit dem Summen sorgen dafür dass Tiere in die Flucht gewzungen werden, da sie die Dinger nicht einordnen können. Das finden Techis dann zwar very dufte wenn sie ihre Influencerunternehmungen nun auch aus der Luft betrachten und den Followern zeigen können, aber das wars dann auch schon. Tiere brauchen die Energiereserven für den Winter, und nicht umsonst gibt es Verhaltenregeln für Bergsteiger, Skitouristen und Wanderer.

    Ach ja: stell Dich schon mal auf Kommentare von Dritten ein. Bei uns hat sich prompt der Hüttenwirt in St.Antönien gemeldet, wir sollen den Mist mit den Drohnen sein lassen.

    In der Schweiz sind Drohnen in den Jagdbanngebieten, im Nationalpark und in Vogelschutzzonen ebenso verboten wie die Nutzung ohne Dauerkontrolle durch den Beitreiber. Viel Spass beim Erklären, wie Du gleichzeitig eine Drohne bedienen und einen Klettersteig oder eine Passage rauf willst, wo du die Häne am Fels brauchst.
    Geändert von Becks (05.11.2018 um 10:49 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  9. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #9
    OT:
    Zitat Zitat von Bastian90 Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir die Drohne als Gopro Ersatz vor
    Helmkamera-Filme finde ich fast durchgängig Mist. Ob das jetzt 'ne Drohne rechtfertigt...
    Flugaufnahmen sehen als Effekt oft wirklich toll aus, aber ich denke als Stilmittel nützt sich das flott ab und die Schlepperei (bes. für Nepal) ist nicht zu unterschätzen.
    Meine Reisen (Karte)

  10. Erfahren

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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #10
    Zitat Zitat von Bastian90 Beitrag anzeigen
    ......
    Meine Fragen konkret:
    1. Besitzt jemand eine von beiden Drohnen oder optimalerweise sogar beide und kann mir seine Erfahrungen teilen?
    2. Die kleinere Spark kann z.B. von der Hand starten (was an steilem Gelände / Klettersteige etc. von Vorteil ist) hat Sie denn sonst Nachteile bzw. die Air Vorteile?
    3. Sind die Dinger z.B. auf einem Berggipfel bei normalem Wetter überhaupt "windstabil" genug?
    4. Haben die kleinen Drohnen mit ihren kleinen Propellern eine Maximal Einsatzhöhe (Trekking Nepal, 5000m, dünnere Luft)?

    Vielen Dank
    1.ich besitze und nutze die Mavic 1 und habe ganz gezielt diese gewählt da sie deutlich stabiler in der Luft ist bei stärkerem Wind.Akkuleistung ist auch höher...
    2.ja eben empfindlich bei Wind...wenn die ausleger länger sind, steht sie eben auch stabiler...
    3. jaein, das widnigste was ich hatte war in Schottland und da hatte die Mavic schon gut zu kämpfen sodass auch die Motoren heißer wurden und die Akkus natürlich viel schneller in die Knie gehen. Mag mir net ausmalen was da mit einer Spark passiert wäre.
    4. keine Ahnung, testen würde ich sagen

    (die Mavic hat auch eine deutlich stabilere Funkverbindung wie zahlreiche tests schon bewiesen haben. In D darf man ja sowieso nur auf Sicht fliegen aber bei Störfeldern möchte ich persönlich ein zusätzliches Plus an "sicherheit" haben. Bei einem Test da wo ich durfte, hatte ich mit der Mavic bei 1600m noch voll ausschlag)

    ich hatte dieses Jahr die Mavic auch bei einem Track von Abisko nach Nikkalouokta in Schweden dabei und habe für mich arg schöne Aufnhamen als Erinnerung gemacht. Hatte drei Akkus + ND Filter mit und freue mich nun immer wieder über die Aufnahmen.

    zB sowas hier mit ND Filter:
    https://www.youtube.com/watch?v=Pks8...ature=youtu.be


    Grundsätzlich...sich die Landesgesetzte durchlesen, Versicherung abschließen und so wenig wie möglich anderen auf den Sack gehen. Wegen den paar Rentieren die ich in 70m Höhe überflogen habe, mache ich mir keine Sorgen. Die Tourishellis die dort überall rumfliegen machen deutlich mehr krach und verschrecken nicht nur die Tiere.

    Dieses Foto kommt zB aus der Mavic und hängt nun riesig in meinem Schlafzimmer:

  11. AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #11
    OT: Ich verstehe die allgemeine Ablehnung der Drohnen nicht. Jedes Hobby hat das Potential andere (Mensch & Tier) zu stören. Aber wenn man verantwortungsvoll damit umgeht sollte doch eine friedliche Koexistenz möglich sein.

    Zum Thema:

    Ich habe leider keine der zwei von dir favorisierten Modelle, sondern noch die altbackene Phantom 3.
    Dort ist 6000m als max. Flughöhe angegeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Phantom 3 bisher alle Angaben der tech. Daten erfüllt bzw übertrifft. Die max. Fluhhöhe von 6000m.ü.NN habe ich allerdings noch nicht ausprobieren können.

    Ein Freund besitzt die Mavic Air, diese hat trotz besserer Datenblatt-Werte keine so große Reichweite wie meine Phantom 3.
    Allerdings ist die Mavic Air aufgrund der enormen Kompaktheit besser geeignet für unterwegs.

    Zu deiner Frage 2:
    Du kannst auch die Mavic Pro, die Mavic Air und sogar die Phantom aus der Hand starten.

    Zu deiner Farge 4:
    Die Mavic Modelle haben eine max. Flughöhe von 5000m lt. Datenblatt.
    Die Mavic 2 hat eine max. Flughöhe von 6000m.


    Grüße
    Thomas

  12. Dauerbesucher

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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #12
    Zitat Zitat von Shagtakh Beitrag anzeigen
    Dieses Foto kommt zB aus der Mavic und hängt nun riesig in meinem Schlafzimmer:
    Is ja witzig, ich habe tatsächlich das exakt gleiche Foto (ok, ein Ticken weniger weitwinklig) mit meinem Handy geschossen. Ist noch keine 4 Wochen her. Schwups, schonmal 1000€ gespart...

  13. Dauerbesucher
    Avatar von elbspitze
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #13
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    OT: Ich verstehe die allgemeine Ablehnung der Drohnen nicht. Jedes Hobby hat das Potential andere (Mensch & Tier) zu stören. Aber wenn man verantwortungsvoll damit umgeht sollte doch eine friedliche Koexistenz möglich sein.
    So sehe ich es auch. Paraglider, Kletterer, Mountainbiker, Wanderer etc. Alle schaden den Tieren und scheuchen diese dann und wann auf. Ich also Drohnenbesitzer habe selbst immer Hass auf die Leute, die über Wohngebieten rumsummen. Wenn ich starte, versuche ich, so wenig wie möglich Menschen zu stören. Dass ich dann dabei vielleicht so weit in der Natur bin und dabei das eine oder andere Tier aufscheuche, lässt sich wohl nicht vermeiden. Ich würde aber nie mit der Drohne versuchen, diesen Tieren zu folgen. Verantwortungsbewusstsein spielt da eine große Rolle.

    Die Sparky besitze ich und meine, dass sie nur 4000m hoch kommt. Also für Nepal nicht empfehlenswert, da die Höhe über Null und nicht die Starthöhe zählt. Sie steht gut im Wind und der Akku reicht auch locker aus, vor allem weil man diesen unterwegs mit USB in der Drohne ohne Ladestation laden kann. M.e. geht das bei der Mavic Air nicht, kann mich aber auch täuschen. Die Reichweite ist ausreichend, Full HD völlig akzeptabel. Starten und Landen aus/auf der Hand habe ich schon häufiger benutzt und ist mit ein wenig Übung auch nicht gefährlich. Ich finde, dass die Sparky als Gesamtpaket für Wanderer ausreichend und leicht ist. Sie ist nicht die beste Drohne, was die Feautre anbelangt, aber dafür klein, handlich und ausreichend. Für Profis kommt dann schon eher die Mavic Pro in Betracht, aber wer braucht aktuell 4K?

  14. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #14
    Zitat Zitat von elbspitze Beitrag anzeigen
    So sehe ich es auch. Paraglider, Kletterer, Mountainbiker, Wanderer etc. Alle schaden den Tieren und scheuchen diese dann und wann auf.
    Paraglider halten aus reinem Selbsterhaltungstrieb in der Regel möglichst viel Abstand vom Boden und sind zudem quasi unhörbar leise. Kletterer trifft man selten im Wandergelände an und Wanderer/Bergsteiger halten sich - wenn regelkonform - an Wege, sind langsam und zumindest ein Teil der Tiere hat sich an diese Genossen gewöhnt. Und MTB Fahrer sindim Gebirge eh grösstenteils auf Wege angewisen und stören so - ebenso wie Wanderer - kein Wild, welches 50 oder 100 Meter neben dem Pfad unterwegs ist.

    Drohnen sind neuartig, scheren sich nicht um Wege, sind schnell, machen neuartige Geräusche, sind bodennah unterwegs und besitzen eine Bewegungsform, die kein anderer Gegenstand besitzt (z.b. schnelle Richtungswechsel, Schwebeflug,...)..

    Und Du fragst Dich ernsthaft worin nun der Unterschied z.B. zwischen einem unbeholfenen daherstolpernden Wanderer, der alleine 10 Minuten vom Zeitpunkt der Sichtung durch das Wild benötigt, um in eine fluchtreizfördernde Entfernung an die Tiere heranzuwatscheln und einem surrenden Dingens, das mit 50km/h oder mehr im Tiefflug den Hang heraufgepfiffen kommt, besteht?

    Und obendrein rechtfertigst Du den Einsatz damit, dass ja auch andere (eventuell) stören würden und du nun deswegen auch stören darfst?

    Na das sind aber mal interessante Aspekte.
    Geändert von Becks (05.11.2018 um 15:14 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  15. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #15
    Zitat Zitat von Bastian90 Beitrag anzeigen
    Mir geht es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion zu Sinn- oder Unsinn dieser Drohnen im Outdoorbereich sondern nur um Erfahrungswerte.
    Naja, es gibt halt durchaus Leute, die der Ruhe wegen in die Natur gehen. Denen gehst Du dann u.U. gewaltig auf den Nerv, nur, damit Du 'Deinen Spaß' hast. Manche Themen kann man nur sehr schwer ohne gleichzeitige Grundsatzdiskussion führen...

    Zitat Zitat von Shagtakh Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich...sich die Landesgesetze durchlesen, Versicherung abschließen und so wenig wie möglich anderen auf den Sack gehen.
    Das dürfte die weiseste Aussage in diesem Thread sein und erfahrungsgemäß auch bleiben...
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  16. AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #16
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Paraglider halten aus reinem Selbsterhaltungstrieb in der Regel möglichst viel Abstand vom Boden und sind zudem quasi unhörbar leise. Kletterer trifft man selten im Wandergelände an und Wanderer/Bergsteiger halten sich - wenn regelkonform - an Wege, sind langsam und zumindest ein Teil der Tiere hat sich an diese Genossen gewöhnt. Und MTB Fahrer sindim Gebirge eh grösstenteils auf Wege angewisen und stören so - ebenso wie Wanderer - kein Wild, welches 50 oder 100 Meter neben dem Pfad unterwegs ist.

    Drohnen sind neuartig, scheren sich nicht um Wege, sind schnell, machen neuartige Geräusche, sind bodennah unterwegs und besitzen eine Bewegungsform, die kein anderer Gegenstand besitzt (z.b. schnelle Richtungswechsel, Schwebeflug,...)..

    Und Du fragst Dich ernsthaft worin nun der Unterschied z.B. zwischen einem unbeholfenen daherstolpernden Wanderer besteht, der alleine 10 Minuten vom Zeitpunkt der Sichtung durch das Wild benötigt, um in eine fluchtreizfördernde Entfernung heranzuwatscheln und einem surrenden Dingens, das mit 50km/h oder mehr im Tiefflug den Hang heraufgepfiffen kommt, besteht? Und obendrein rechtfertigst Du den Einsatz damit, dass ja auch andere (eventuell) stören würden und du nun deswegen auch stören darfst?
    Nö, aber ich kann die Hysterie nicht verstehen.

    Bisweilen war man als "Drohnen-Pilot" quasi geächtet, bis es "endlich" eine Drohnenverordnung gab.

    Aber es ist wie bei allen anderen Hobbys auch. Diejenigen die sich an Regeln (ob gesetzliche oder einfach nur die Regeln des gesunden Miteinanders) halten, werden vermutlich niemanden übermäßig stören. Und die anderen, die scheren sich nicht um Gesetze.

    Und wie beim Wildcamping würde ich dafür plädieren die Fragen des Themen-Starters zu beantworten, dass man sich dabei an bestehende Regeln hält ist selbstverständlich.

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Und Du fragst Dich ernsthaft worin nun der Unterschied z.B. zwischen einem unbeholfenen daherstolpernden Wanderer, der alleine 10 Minuten vom Zeitpunkt der Sichtung durch das Wild benötigt, um in eine fluchtreizfördernde Entfernung an die Tiere heranzuwatscheln und einem surrenden Dingens, das mit 50km/h oder mehr im Tiefflug den Hang heraufgepfiffen kommt, besteht?
    Wie in allen anderen Bereichen gibt es mehr Farben als schwarz und weiß.

    Es hat doch niemand geschrieben dass er mit 50km/h das Wild stören will.

    Man kann mit einer Drohne auch tolle Aufnahmen machen ohne andere zu stören.

  17. Lebt im Forum
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #17
    OT:
    Der Eine oder anderes mag sicherlich tolle Aufnahmen hinbekommen...und um auf den TO einzugehen ..

    "und von sich selbst in der Umgebung "...

    Vielleicht reicht auch einfach eine Verlängerung des zepters


  18. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #18
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Und wie beim Wildcamping würde ich dafür plädieren die Fragen des Themen-Starters zu beantworten, dass man sich dabei an bestehende Regeln hält ist selbstverständlich.
    Dann schliessen sich Drohnen, Drohnengesetze und Berge aus. Du kannst nicht gleichzeitig medienwirksam am Berg unterwegs sein und das Ding steuern.

    Wenn Du oben am Gipfel ein Bild machst stehst Du mit der Kamera in der Hand eigentlich hoch genug, um die Gegend abgelichtet zu bekommen. Ob Du nun an einer Felskante stehst und 1000m ins Tal schaust und dabei ein Bild aus der Hand schiesst oder ob so ein Surrdingens da noch 50m mehr an höhe rausholt ist irrelevant. Relevant ist es nur dann, wenn man sich selber medienwirksam mit ablichten möchte ("Selfie Deluxe"), und da halte ich es mit der FAQ hier: https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/ho...ugmodelle.html "Oder noch besser: man geniesst die Schönheit und Ruhe der Natur auch einmal ohne elektronische Gadgets"

    Aber mei. Was soll man jemanden so etwas erklären dem eine GoPro "Hirnbirn" nicht mehr ausreichend medienwirksam ist und nun einen Ersatz dafür sucht.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  19. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #19
    Zitat Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    Das dürfte die weiseste Aussage in diesem Thread sein und erfahrungsgemäß auch bleiben...
    Und oben habe ich die Gesetze von Nepal verlinkt, für den Privatnutzer schier unmöglich legal zu betreiben.

  20. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Drohnenfotografie Erfahrungen in der Höhe

    #20
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen

    Man kann mit einer Drohne auch tolle Aufnahmen machen ohne andere zu stören.
    Hast Du die Tiere und Vögel dabei auch befragt? Ich würde auf die Aussagen der Einheimischen vertrauen, wenn sie meinen, dass die fliegenden Teller für die Fauna schädlich sind. So ganz ohne Hysterie.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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