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  1. Alter Hase
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    AW: BC-Skiausrüstung

    #21
    Meine "dicken" Socken sind nur moderat dick, mehr Innenleben möchte ich meinen Schuhen nicht zumuten, da sonst Blasen anfangen, weil sich die Socken nach unten halt doch stärker komprimieren und oben halt eher "weich" und nicht führend im Schuh anliegen. Gefroren habe ich damit auch bei tieferen Temperaturen nie.

  2. Fuchs
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    AW: BC-Skiausrüstung

    #22
    Zitat Zitat von mawi Beitrag anzeigen
    Das hängt natürlich alles von der Tour ab, wie lang und wohin, etc. Auf meiner Sarek-Tour im letzten März war ich nur 14 Tage unterwegs, also dementsprechend mit Rucksack. Da bin ich dann halt quer über die Berge durch (so lange das Wetter gut war). Allerdings hatte ich da keine langen Felle mit und die Hänge waren vereist, so dass Steigeisen von Nöten gewesen wären (hatte ich aber leider nicht bei). Auch wenn ich lange Fälle dabei gehabt hätte, dann wäre ich von den Gipfeln garantiert nicht abgefahren.
    Respekt, 14 Tage Wintertour mit Rucksack statt Pulka, da kommt einiges an Gewicht zusammen. Oder kam mittags der Caterer vorbei?
    Quer über die Berge ist im Winter jedenfalls keine klassische Back Country-Tour. Die spielen sich meist in mehr oder weniger ebenem bis hügeligem Gelände ab. Klar kann es dabei kurz mal eine vereiste oder steile Stelle geben. Meistens kann man sich aber dann 1-2 kleine Stufen hacken. Leichte Grödel würden es zur Not auch tun, wenn man ganz auf Nummer sicher gehen möchte. Zuviel Gepäck ist aber natürlich auch nicht ideal.

  3. Gerne im Forum

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    AW: BC-Skiausrüstung

    #23
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Respekt, 14 Tage Wintertour mit Rucksack statt Pulka, da kommt einiges an Gewicht zusammen. Oder kam mittags der Caterer vorbei?
    Quer über die Berge ist im Winter jedenfalls keine klassische Back Country-Tour. Die spielen sich meist in mehr oder weniger ebenem bis hügeligem Gelände ab. Klar kann es dabei kurz mal eine vereiste oder steile Stelle geben. Meistens kann man sich aber dann 1-2 kleine Stufen hacken. Leichte Grödel würden es zur Not auch tun, wenn man ganz auf Nummer sicher gehen möchte. Zuviel Gepäck ist aber natürlich auch nicht ideal.
    OT: Das Startgewicht betrug ca. 22,5kg und war damit über der Tragekomfortgrenze (für auf Ski). Insgesamt finde ich Rucksack besser, da flexibler und die An/Abreise komfortabler ist. Pulka zieht sich definitiv leichter. Allerdings ist sie schwerer und mich hatte es immer geärgert, dass die zum Ende hin nur bis zu 20% gefüllt ist, aber man trotzdem noch so ein sperriges Ding herumtragen/ziehen muss.
    Aktuell experimentiere ich mit einer Rucksack/Toboggan-Lösung, so dass ich den Rucksack ziehen (insbesondere am Anfang) und bei Bedarf auch tragen kann. Ansonsten schraube ich auch noch am base weight, das ist mit 12,5kg viel zu schwer ....

    Grödel finde ich für mich nur bis leichte Steigungen geeignet. Sobald es steil wird, fühle ich mich damit unwohl (habe angst, dass sie nicht greifen und ich abrutsche), insbesondere Bergab. Vielleicht ist es nur eine Frage der Gewöhnung.
    Wie vorhin geschrieben, die würde ich die ja auch nicht auf jede Tour mitnehmen. Die Tour im Sarek war schon speziell, nicht jede Tour wird so aussehen.

    Fall es dich interessiert, es gibt einen Bericht zur Tour.

  4. Lebt im Forum
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    AW: BC-Skiausrüstung

    #24
    Zitat Zitat von mawi Beitrag anzeigen
    Je nach Typ würde es dann ein Fischer E99 Crown oder Asnen Gamma 54 werden.
    Nix Gamma, Gamme. Benannt nach Herrn Gamme, einem Werbeträger der Firma Asnes (mit s, nicht mit n am Ende). Warum der? Ohne den Ski je gefahren oder gesehen zu haben, er ist sicher tauglich als Allrounder auf Gepäcktouren, aber wenn dich aktuell mangelnder Geradeauslauf nervt und Du den besten Wachsski willst, wäre der passende Ski im Asnes-Sortiment der weniger stark taillierte Amundsen. Und wenn Du Sorge hast, den in Kurven schlechter rumdrücken zu können, nimmst Du ihn als Amundsen Fram etwas kürzer und mit noch stärkerem Spann (aufgewölbtem Wachsbereich).

    Eine Dose Steigwachs wiegt 60 g und hält reicht wochenlang. Rot, violett, blau, plus ein Spatel und ein Kork. Plus ein oder zwei paar Kurzfelle, fertig.

    Bindung:

    NN75:

    NNN-BC:

    keine Steighilfe

    Mit solchen Ski, Bindungen und Schuh fährt man schon bauartbedingt nicht elegant irgendwelche Hänge runter, das sollte also kein Auswahlkriterium sein.

    Bei NN75 Schuhen ist die Zunge ein potentieller Schwachpunkt, klassisch fängt dort irgendwann die Sohle an langsam (oder manchmal auch ganz plötzlich) zu brechen, insbesondere, wenn man eine reine (kabellose) Dreipin-Bindung verwendet. Außerdem leiern die Pin-Löcher in der Sohle aus, und es kann nerven, wenn Schnee rein kommt und man wieder in die Bindung steigen will. NNN BC ist da, nach Beseitigung einiger Kinderkrankheiten, verlässlicher.

    Wieso keine Steighilfe bei einer NNN-Bindung? Zwischen Bindung und Ski 12 oder 15 mm Aufbauplatte und Steighilfe montieren. Bei einem Ski mit 54 mm Taillierung (Gamme) ist das IMO eh zu empfehlen. Und es macht den Ski auch drehfreudiger.


    [*]Schuhe: Ganz schwieriges Thema. Auf den letzten Touren hatte ich immer ganz große Probleme mit den kalten Zehen. Schwierig zu sagen, ob es an den Stiefeln lag. Ich würde behaupten, ja. Sie sollen auf jeden Fall warm sein/halten.
    Viele Grüße,
    Mathias
    Bei den Schuhen ist es ähnlich wie bei den Schlafsäcken: Die Wärme kommt vom Benutzer. Kann sein, dass deine Schuhe auf der letzten Tour sch...ße waren, dafür dass Du Probleme mit den Zehen hattes gibt es IMO in jedem Fall noch einige "ganzheitliche" Gründe, die im Ausrüstungskonzept und Tourstil begründet sind. (Ich habe sowohl deine Packliste als auch deinen Reisebericht gelesen). Aber das gehört nicht hierher.

    Also Ein Schuh a la Crispi Sydpolen oder ähnlich (praktisch ein Leder-Wanderschuh mit oder ohne Gore-Tex) plus Gamaschen. So groß, dass ein sehr dünner Polypropyleneliner plus ein 800er Woolpower-Socken reinpassen. Plus eventuell VBL-Socken bei einer reinen Zelttour.

    Beste Lösung IMO: Schuh mit integrierter Gamasche. Feste Isolierung/Fütterung ist IMO überflüssig bis kontraproduktiv (=zu warm). Das leisten die erwähnten dicken und vor allem austauschbaren Socken. Ich habe die Alfa Gaiter NN75, nahezu ungefüttert. Die ungefütterte Gamasche ist leider mit Gore-Membran, d.h. sie vereist schnell innenseitig. Aber man sie vorn durch den RV lüften.

    Dieser Typ Schuh ist sehr schnell angezogen und bis zum Knie schneedicht. Mann kann sich deshalb die Biwakschuhe sparen. Kein Gefrickel mit kalten Fingern und Gamaschen. Und man kann sie bei Bedarf sehr locker oder gar nicht schnüren, auch im Gehen. Das ist gut für die Durchblutung der Füße (Wärme!). Die Gamasche ist am Fuß so weit, dass man oben auf dem Fuß (zwischen Schnürung und Gamasche noch Extralisolierung einlegen kann, bspw einen Ersatzsocken oder -handschuh.

    Wenn Du eh alles neu kaufst, würde ich zu NNN BC raten.

    Mir geht es wie Henning: ich fahre noch immer NN 75. Was am ehesten daran liegt, dass ich mit diesem Bindungstyp "großgeworden" bin und seit jeher immer nur die Teile ersetze, die kaputt sind, d.h. zuletzt habe ich Schuhe für einen bestehenden Ski gekauft.
    Geändert von Sarekmaniac (25.10.2018 um 13:39 Uhr)
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  5. Fuchs
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    #25
    Zitat Zitat von mawi Beitrag anzeigen
    OT: Grödel finde ich für mich nur bis leichte Steigungen geeignet. Sobald es steil wird, fühle ich mich damit unwohl (habe angst, dass sie nicht greifen und ich abrutsche), insbesondere Bergab. Vielleicht ist es nur eine Frage der Gewöhnung.
    Wie vorhin geschrieben, die würde ich die ja auch nicht auf jede Tour mitnehmen. Die Tour im Sarek war schon speziell, nicht jede Tour wird so aussehen.

    Fall es dich interessiert, es gibt einen Bericht zur Tour.
    Es gibt gute und schlechte Grödel und natürlich müssen die Grödel auch zu den Schuhen passen. Ehrlich gesagt habe ich zwar welche, benutze im Gebirge aber in richtig steilem oder eisigem Gelände auch nur richtige Steigeisen oder sonst eben nur die Schuhe. Man muss mit den Grödeln jedenfalls quer zur Falllinie aufsteigen, quasi Vertikalzackentechnik, damit sie greifen. Bei Skitouren habe ich Steigeisen bisher auch im Hochgebirge fast nur bei sehr steilen Gipfelaufstiegen benutzt, wenn es eisig ist. Also auch da außerhalb des klassischen Tourenskibereichs. Könnte mir aber vorstellen, dass Grödel ähnlich gut wirken wie Harscheisen bei Tourenski. Mit denen geht ja auch ziemlich viel. Harscheisen für Back Country-Ski wäre natürlich auch eine feine Sache.

    Danke für den Link, coole Tour!

  6. Erfahren

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    AW: BC-Skiausrüstung

    #26
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Bei NN75 Schuhen ist die Zunge ein potentieller Schwachpunkt
    Was ist denn der Schwachpunkt bei der NNN BC Bindung? Ich frage mich immer, was eigentlich passiert, wenn das Metallteil auf der Schuhseite mal locker wird oder sogar rausfällt, das scheint mir bei der Konstruktion doch der "single point of failure" zu sein. Gibt es da Erfahrungen?

    Taffi

  7. Alter Hase
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    AW: BC-Skiausrüstung

    #27
    Zitat Zitat von Taffinaff Beitrag anzeigen
    Was ist denn der Schwachpunkt bei der NNN BC Bindung? Ich frage mich immer, was eigentlich passiert, wenn das Metallteil auf der Schuhseite mal locker wird oder sogar rausfällt, das scheint mir bei der Konstruktion doch der "single point of failure" zu sein. Gibt es da Erfahrungen?

    Taffi
    Meine Erfahrung: ist nie rausgefallen.

    Ist auch wenn ich es richtig bei meinen angebrochenen Schuhen gesehen habe nicht nur ein Stift sondern ein U-Bügel, der in der Sohle fixiert ist.

  8. Lebt im Forum
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    #28
    Zitat Zitat von Taffinaff Beitrag anzeigen
    Was ist denn der Schwachpunkt bei der NNN BC Bindung? Ich frage mich immer, was eigentlich passiert, wenn das Metallteil auf der Schuhseite mal locker wird oder sogar rausfällt, das scheint mir bei der Konstruktion doch der "single point of failure" zu sein. Gibt es da Erfahrungen?

    Taffi
    Das meinte ich mit "Kinderkrankheit". In der Tat ist das nach der Einführung des Systems ein typisches Problem gewesen. Mittlerweile wird bei den Schuhen aber eine Metallplatte verbaut, von der der sichtbare Metallstift nur ein Teil ist. Quasi eine zwischen den Sohlenschichten befindliche Montageplatte für den Kopplungspunkt. Bevor die ausreisst, ist jeder Knochen im Fuß kaputt.

    Was wohl gern mal kaputt geht sind die "Flexer" vorn (keine Ahnung wie man die auf deutsch nennen soll, "Puffer" vielleicht). Da sollte man Ersatz bei haben.
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  9. Erfahren

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    AW: BC-Skiausrüstung

    #29
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Das meinte ich mit "Kinderkrankheit". In der Tat ist das nach der Einführung des Systems ein typisches Problem gewesen. Mittlerweile wird bei den Schuhen aber eine Metallplatte verbaut, von der der sichtbare Metallstift nur ein Teil ist. Quasi eine zwischen den Sohlenschichten befindliche Montageplatte für den Kopplungspunkt. Bevor die ausreisst, ist jeder Knochen im Fuß kaputt.

    Was wohl gern mal kaputt geht sind die "Flexer" vorn (keine Ahnung wie man die auf deutsch nennen soll, "Puffer" vielleicht). Da sollte man Ersatz bei haben.
    Danke für die Information, das ist ja halbwegs beruhigend. Meine Schuhe (Crispi) sind vielleicht insgesamt einen Monat benutzt worden und an einem ist die Sohle direkt neben dem Stift bißchen abgenutzt, da könnte man sich schon Gedanken machen.

    Der gesuchte Fachausdruck für das Gummiteil ist übrigens „Nupsi“

    Taffi

  10. Alter Hase
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    #30
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Was wohl gern mal kaputt geht sind die "Flexer" vorn (keine Ahnung wie man die auf deutsch nennen soll, "Puffer" vielleicht). Da sollte man Ersatz bei haben.
    Die Bindung funktioniert auch ohne Flexer noch, mit ist natürlich bequemer. Und alle paar Jahre kann man die prophylaktisch austauschen, die werden auch weich.

  11. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    #31
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Die Bindung funktioniert auch ohne Flexer noch, mit ist natürlich bequemer.
    Stimmt, man kommt vorwärts. Aber ist schon blöd z.B. bei Spitzkehren am Hang, wenn der Ski hinten nicht hochkommt. Bei einem Sohlenbruch bei einer 3 Pin Bindung hat man dasselbe Problem, da hebt ja die Eigenspannung der Sohle den Ski an. Geradeausschlurfen geht aber immer noch, die Sohle bricht ja in der Regel nicht ab..
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  12. Erfahren

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    #32
    --- Klugscheissermodus Anfang ---
    Die Nupsis/Flexer werden auf deutsch "Flexoren" genannt.
    --- Ende Klugscheissermodus ---
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  13. Erfahren

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    #33
    Zitat Zitat von Juhla Beitrag anzeigen
    --- Klugscheissermodus Anfang ---
    Die Nupsis/Flexer werden auf deutsch "Flexoren" genannt.
    --- Ende Klugscheissermodus ---
    Oberklugscheißermodus ein:
    ... was aber eigentlich die korrekte Bezeichnung für die Muskelgruppen ist, welche für die Beugung eines Gelenks zuständig sind. Nicht daß das hier viel zur Sache täte. Wenn man allerdings nen Flexor verliert, kriegen die Flexoren im Hüftgelenk mehr zu tun...
    Oberklugscheißermodus wieder aus.
    Geändert von Taffinaff (25.10.2018 um 15:59 Uhr)

  14. Erfahren

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    #34
    Zitat Zitat von Taffinaff Beitrag anzeigen
    Oberklugscheißermodus ein:
    ... was aber eigentlich die korrekte Bezeichnung für die Muskelgruppen ist, welche für die Beugung eines Gelenks zuständig sind. Nicht daß das hier viel zur Sache täte.
    Oberklugscheißermodus wieder aus.
    Ich denke, den Muskelnamen gab es zuerst. Und irgendeiner (Oberoberklugscheißer ?) hat sich gedacht, dass das Dings doch auch so heißen könnten. Ich würde aber zu gerne Käpt'n Blaubär fragen ..
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  15. Erfahren

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    #35
    Zitat Zitat von Juhla Beitrag anzeigen
    Ich denke, den Muskelnamen gab es zuerst. Und irgendeiner (Oberoberklugscheißer ?) hat sich gedacht, dass das Dings doch auch so heißen könnten. Ich würde aber zu gerne Käpt'n Blaubär fragen ..
    Für solche Fragen ist doch die Sendung mit der Maus zuständig?

  16. Alter Hase
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    #36
    Man könnte auch einfach von einer Kautschuk-Druckfeder sprechen.

  17. Erfahren

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    #37
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Man könnte auch einfach von einer Kautschuk-Druckfeder sprechen.
    Das ist jetzt aber Pippi Langstrumpf, neue Namen nehmen, wo es doch schon welche gibt:
    z.B.
    https://www.skatepro.de/754-14597.htm
    https://www.amazon.de/Madshus-Rottef.../dp/B00HLTLAQQ
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  18. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    #38
    Zitat Zitat von Juhla Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber Pippi Langstrumpf, neue Namen nehmen, wo es doch schon welche gibt:
    z.B.
    https://www.skatepro.de/754-14597.htm
    https://www.amazon.de/Madshus-Rottef.../dp/B00HLTLAQQ
    Sind Maschinenbau Begriffe.
    Elastomerfeder wäre ein weiterer Name, den es auch schon gibt.

  19. Gerne im Forum

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    #39
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Nix Gamma, Gamme. Benannt nach Herrn Gamme, einem Werbeträger der Firma Asnes (mit s, nicht mit n am Ende). Warum der?
    Danke für die Richtigstellung! Das kommt davon, wenn man sprachlich unbegabt ist und versucht, für mich so komplizierte Worte, aus dem Gedächtnis zu schreiben ...

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Warum der? Ohne den Ski je gefahren oder gesehen zu haben, er ist sicher tauglich als Allrounder auf Gepäcktouren, aber wenn dich aktuell mangelnder Geradeauslauf nervt und Du den besten Wachsski willst, wäre der passende Ski im Asnes-Sortiment der weniger stark taillierte Amundsen. Und wenn Du Sorge hast, den in Kurven schlechter rumdrücken zu können, nimmst Du ihn als Amundsen Fram etwas kürzer und mit noch stärkerem Spann (aufgewölbtem Wachsbereich).
    Gut analysiert Ich dachte, dass er einen guten Kompromiss zwischen geradeaus Lauf und gangbare Kurvenfahrbarkeit bietet (hat ja glaub die gleiche bzw. sehr ähnliche Taillierung wie der E99, wobei ich den und dessen Fahreigenschaft persönlich auch nicht kenne). Den Amundsen hatte ich auch auf dem Schirm, aber aus dem von dir genannten Grund/Sorge ausgeschlossen. Der Tipp mit der Fram-Version klingt gut. Welche Länge wäre dann angebracht bei ca. 177cm Körpergröße und ca. 74kg Körpergewicht (+ Gepäck in Form von Rucksack (max 20kg) oder Pulka)? 190cm?

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Eine Dose Steigwachs wiegt 60 g und hält reicht wochenlang. Rot, violett, blau, plus ein Spatel und ein Kork. Plus ein oder zwei paar Kurzfelle, fertig.
    Danke! Wieso zwei Paar kurze Fälle? Unterschiedlicher Länge? Wenn ja, welche Längen? Auf lange Felle verzichtest du?

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Mit solchen Ski, Bindungen und Schuh fährt man schon bauartbedingt nicht elegant irgendwelche Hänge runter, das sollte also kein Auswahlkriterium sein.
    ...
    Oki, dann wird es auf NNN-BC hinauslaufen.

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Bei den Schuhen ist es ähnlich wie bei den Schlafsäcken: Die Wärme kommt vom Benutzer. Kann sein, dass deine Schuhe auf der letzten Tour sch...ße waren, dafür dass Du Probleme mit den Zehen hattes gibt es IMO in jedem Fall noch einige "ganzheitliche" Gründe, die im Ausrüstungskonzept und Tourstil begründet sind. (Ich habe sowohl deine Packliste als auch deinen Reisebericht gelesen). Aber das gehört nicht hierher.

    Also Ein Schuh a la Crispi Sydpolen oder ähnlich (praktisch ein Leder-Wanderschuh mit oder ohne Gore-Tex) plus Gamaschen. So groß, dass ein sehr dünner Polypropyleneliner plus ein 800er Woolpower-Socken reinpassen. Plus eventuell VBL-Socken bei einer reinen Zelttour.

    Beste Lösung IMO: Schuh mit integrierter Gamasche. Feste Isolierung/Fütterung ist IMO überflüssig bis kontraproduktiv (=zu warm). Das leisten die erwähnten dicken und vor allem austauschbaren Socken. Ich habe die Alfa Gaiter NN75, nahezu ungefüttert. Die ungefütterte Gamasche ist leider mit Gore-Membran, d.h. sie vereist schnell innenseitig. Aber man sie vorn durch den RV lüften.

    Dieser Typ Schuh ist sehr schnell angezogen und bis zum Knie schneedicht. Mann kann sich deshalb die Biwakschuhe sparen. Kein Gefrickel mit kalten Fingern und Gamaschen. Und man kann sie bei Bedarf sehr locker oder gar nicht schnüren, auch im Gehen. Das ist gut für die Durchblutung der Füße (Wärme!). Die Gamasche ist am Fuß so weit, dass man oben auf dem Fuß (zwischen Schnürung und Gamasche noch Extralisolierung einlegen kann, bspw einen Ersatzsocken oder -handschuh.
    Dass die Kleidung und/oder andere Faktoren Gründe für die kalten Zehen sein können, ist mir bewusst und halte ich für nicht ausgeschlossen (will da eh noch einiges an dem Gesamtkonzept ändern). An den ersten Tagen gibt es keine Probleme. Erst nach 2-3 Tagen sind die Schuhe innen nass (trotz VBL) und dann geht (logischerweise) das Problem der kalten Zehen los (andere Faktoren können dies sicherlich verstärken). Da helfen auch keine trockenen Socken mehr, da sie gleich wieder feucht werden. So richtig ist mir nicht klar, woher die Feuchtigkeit kommt. Ein Teil kommt auf jeden Fall von Schnee, der in die Schuhe fällt (abends im Zelt). Aber eigentlich ist es nicht so viel (nur ein paar Flocken), dass es so feucht wird. Vielleicht sind die Stiefel undicht? ...

    Den Nutzen von Gamaschen habe ich für mich noch nicht entdeckt, aber vielleicht ist das ja genau das Problem, dass durch die fehlenden Gamaschen die Stiefel oben am Rand Feuchtigkeit ziehen?

    Die Stiefel mit integrierter Gamasche sehen interessant aus, aber sehen auch schwer und teuer aus Aber für trockene und warme Füße wäre es mir wert. Da soll es nicht an 300g oder 150€ scheitern.

  20. Lebt im Forum
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    #40
    Meine wiegen 2010 g. (das Paar, nicht pro Stück).

    Kurzfelle: Ich habe einmal Mohair-Mix und einmal Kunstfaser, ist aber mehr Zufall, kein "System". Kunstfaser ist besser bei Nassschnee, und trocknet schneller, Mohair hat (angeblich) bessere Gleiteigenschaften.

    Zwei einfach deshalb, weil man sich die in tiefem Schnee und steilen Gelände doch mal runtertreten kann, und wenn einmal Schnee auf der Klebefläche ist, geht erstmal gar nix mehr. Dann kann man das zweite Paar draufziehen.

    Die Dinger wiegen ja nix.

    Langfelle habe ich auf den letzten drei Touren nicht mitgenommen (waren Rucksacktouren), bei Pulka und mehr Gepäck sind sie aber dabei, wenn auch selten in Gebrauch.

    Zum Thema Skilänge hatten wir hier mal was vor einiger Zeit:

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...r-E99-zu-weich

    Ob jetzt bei Wachski Asnes Gamme, Amundsen oder Amundsen Fram ist in der Praxis IMO echt egal, mit dem Unterschied, dass Du den normalen Amundsen in D für um die 300 Euro kaufen kannst, bei den anderen beiden dürfte der norwegische Listenpreis (Herr Gamme kriegt direkt 50 Euro davon, oder so) plus Importkosten und Versand anfallen. Keine Ahnung, 500 Euro? Oder gibt es einen deutschen Laden, der die führt?

    Wenn Du morgens ein trockenes Paar 800er Woolpower anziehst, ist es egal, ob der Schuh feucht ist.

    OT:
    Gut analysiert
    Wollte nur sicherstellen, dass Du bei der Recherche nicht eventuell Gamme mit Gramm verwechselt und bei den Stichworten "titanal reinforcement" (Gamme) und "xlite" (Fischer E99) reflexartig eingeloggt hast.
    Geändert von Sarekmaniac (25.10.2018 um 21:02 Uhr)
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