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  1. Moderator
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    Wintertreffen 2019

    #1
    Hallo in die Runde, es ist fast wieder Winterzeit und die bekannte Planerei geht los.

    Worum geht es?

    Wie schon in den letzten Jahren versuchen wir hier über das Forum als Diskussions- und Ideenfindundungsplattform ein Wochenende im Schnee und im Zelt zu organisieren und auf Wintertour in den Alpen zu gehen.

    Zuerst das Wichtigste:

    WICHTIG, Disclaimer

    Das Treffen ist ein rein privates Treffen, ohne einen Verein (ODS, DAV,...) oder eine einzelne Person als Träger, Supporter oder Veranstalter. Wir haben auch keinen ausgebildeten Führer dabei, der Anleitungen gibt, die Touren leitet oder gar festlegt, wer wo übernachtet oder wie auch immer an- oder abreist.

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich und für seine Sicherheit zuständig. Als Mindestsicherheitsausrüstung schreiben wir jedoch LVS, Sonde und Schaufel vor, die jeder dabei haben muss. Dies ist insofern notwendig da man im Ernstfall auf die Hilfe durch die Kollegen zwingend angewisen ist und der Verzicht auf die eigene Ausrüstung andere trifft.

    Jeder muss sich im Klaren sein, daß wir im Hochgebirge abseits der Zivilisation unterwegs sind und somit gewisse Gefahren (Sturm, Schneefall, Nebel, Lawinen, Kälte) niemals ausgeschlossen werden können. U.a. aus dem Grund rate ich jedem, z.B. beim DAV Mitglied zu werden, da man im Falle eines Falles wenigstens eine Versicherung besitzt. Eine Einarbeitung in die Materie (Lawinenkunde, Verhalten im Winter) schadet zudem nie.

    Wir planen vor Ort Touren durchzuführen die im Hinblick auf Länge, Schwierigkeit und Lawinenlage nicht über ein unvermeidbares Grundrisiko hinaus gehen. Die Teilnahme an den Touren ist freiwillig und erfolgt ebenfalls auf eigene Gefahr. Sollte jemand unterwegs ein ungutes Gefühl haben, überfordert/erschöpft sein etc. dann unbedingt frühzeitig melden, damit darauf reagiert werden kann.

    Der Ablauf der Planung dürfte wie jedes Jahr folgendermassen ablaufen:

    1) Ideensammlung/Brainstorming bezüglich möglicher Orte
    Wir suchen nach einem Platz, wo einerseits möglichst ungestört und ohne Verletzung von irgendwelchen Rechten mehrere Zelte über ein verlängertes Wochenende in den Schnee gestellt werden können. Der Platz muss ausreichend lawinensicher sein, aufgrund der zu tragenden Menge an Ausrüstung in der Nähe eines per ÖV oder mit PKW zugänglichen Ortes liegen und obendrein auch noch über eine überdachte Übernachtungsmöglichkeit (Hütte o.ä.) bzw. zumindest ein zugängliches WC verfügen, damit wir keine unnötigen Spuren in der Umgebung hinterlassen. Um das Ganze noch komplizierter zu gestalten muss die Ecke über Winterrouten verfügen, die auch bei angespannter Lage machbar sind (wir haben schon 1 Meter Schnee über Nacht bekommen). Bonuspunkte gibt es für sonstige mögliche Aktivitäten (Eisklettern, Skilanglauf, ...)

    2) Abstimmung bezüglich Termin und Ort sowie Abklärung vor Ort per Telefon, ob wir die Erlaubnis für das Wochenende bekommen
    Grünes Licht bezüglich Zelte haben wir vom Oberalppass, von Juf im Averstal sowie von der Engstligenalp. Rotes Licht kam bisher von der Heidelberger Hütte sowie vom Hotel oben am Furkapass. Beides Mal nicht wegen etwaiger Umweltprobleme sondern wegen Kapazitätsmangel in den Gaststuben.


    Weitere Anmerkungen aka "aus der Vergangenheit gelernt":
    - Lasst Drohnen daheim.
    Wildtiere reagieren mit Flucht auf diese summenden Dinger und verbrauchen damit unnötig Energie, die sie für das Überleben brauchen. Den Hinweis bzw. die Bitte bekam ich vom Wirt des Gasthofs bei St. Antönien.


    - Wer auf Skitouren gehen möchte, muss neben der Piste Skifahren können
    Weder erfreut ihr andere Teilnehmer damit, wenn diese unverhofft in die Rolle eines Tourenführers gedrängt werden und anschliessend vollauf beschäftigt sind, den Teilnehmer heil ins Tal zu bringen, noch ist es sicherheitstechnisch eine weise Entscheidung, ohne zumindest etwas Erfahrung auf Skitouren sich gleich auf eigene Verantwortung in alpines Gelände zu wagen.
    Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass wir wieder wie letztes Jahr in einem sehr zahmen und fehlerverzeihenden Gelände unterwegs sind. Es gibt zig Routen, bei denen man zwangsweise sich sicher in einem engen Korridor (unplaniert, gerne auch steil und/oder mit Felsbrocken gespickt, ausgesetzt, vereist oder alles auf einmal) auf Ski auf- und abwärts bewegen muss, und da kann kein Fremder einem dabei helfen. Ein Ausritt aus einem solchen Korridor bedeutet dann eventuell einen Absturz, eine Lawinenauslösung oder eine Lawine gefolgt von einem Absturz, oder beides zusammen in umgekehrter Reihenfolge. Ist alles durchaus auch einmal tödlich und sollte man daher tunlichst vermeiden.
    Schneeschuhe sind hier etwas unkomplizierter aber auf vereisten Steilhängen oder auf Gratpassagen kann man auch damit hervorragend runter fallen und sich die Knochen brechen.


    - Wintersicheres Fahrzeug
    Das bleibt jedem selber überlassen, aber wer auch die An-/Abfahrt halbswegs stressfrei erleben möchte, sollte echte Winterschlappen mit gutem Profil aufs Auto schrauben und zudem Schneeketten in den Kofferraum werfen. Schneeschaufel hat es zum Glück ja dann ebenso im Gepäck wie Schlafsack und Kocher, sollte man festsitzen. Einfach im Hinterkopf behalten dass eines der in Frage kommenden Ziele der Julierpass ist, der sich bis auf knapp 2300m üNN hinauf zieht. Da liegt Schnee und es hat Eis und das nicht zu knapo, denn die Passhöhe liegt höher als mancher Gipfel im Alpenvorland.


    - Skifahren nur auf Nebenstrassen
    Die Polizei in Andermatt hat uns schon darüber aufgeklärt, dass das befahren der Haupt- bzw. Passstrasse innerorts nicht ganz so erwünscht sei (auch wenn wir wirklich besser bremsen konnten als all die Autofahrer um uns herum). Die Nutzung von alternativen Fortbewegungsmitteln ist wohl nur dort erlaubt, wo dies reibungslos und in Einklang mit einem nicht vorhandenen
    regulären Strassenverkehr möglich ist.

    Doodle
    für das Datum: https://doodle.com/poll/tp2cskipgngtfy7v
    (Abstimmen bis Weihnachten 2018 möglich. Gemeint ist ein verlängertes Wochenende, jeder wie er will und kann. )

    edit:
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Das Treffen wird am ersten Wochenende im März stattfinden . Also 1.-3. März 2019, gern auch länger oder kürzer.
    Geändert von Flachlandtiroler (19.12.2018 um 10:15 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  2. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #2
    Ich werde dieses Mal nur mit grossem Glück oder spontan und kurz dazu kommen können, werde aber über eine faire Abstimmung wachen . Doodle-Link ist im ersten Post eingefügt, bis Weihnachten dürft ihr eure Stimme abgeben .
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    AW: Wintertreffen 2019

    #3
    Dann werfe ich doch direkt mal den Julierpass mit (noch abzuklärendem) Basislager am La Veduta Hospiz in die Runde.

    Viele Tourenmöglichkeiten unterschiedlichster Schwierigkeit aber eher alpin angehaucht.

    Eisklettern wäre bspw. in Pontresina möglich.
    Geändert von sudobringbeer (17.10.2018 um 09:56 Uhr)

  4. Fuchs
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    AW: Wintertreffen 2019

    #4
    Eisklettern ist auch direkt am Julier möglich (val lagrev, allerdings ist das eher nen saisonstart/end gebiet und nicht so super spannend, dafür nur 10min neben der strasse und gut mit ner skitour koppelbar) und sehr anfänger tauglich.

    ich bin wohl wieder nciht dabei, sollte meine erste op gut laufen könnte ich mir aber vorstellen zu kommen um ein bisschen doof im zelt zu sitzen (touren werden definitv nicht gehen), aber sollte das gehen, kann ich zumindest mal hallo sagen

  5. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #5
    Jaaa .

    Ich kann schon mal sagen, dass mir 23.2 oder 2.3 eher passen würden, da könnte ich Samstag irgendwann das Postauto schnappen und zum Julier (edit: Bivio) kommen. Eisklettern anfängertauglich klingt auch super, allerdings muss jemand ein toprope einrichten . Für nur einen Tag werde ich aber warscheinlich doch eher Skitour machen. Mal sehen.
    Geändert von Vegareve (17.10.2018 um 15:27 Uhr)
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  6. Fuchs
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    AW: Wintertreffen 2019

    #6
    "Eisklettern"
    "anfängertauglich"
    "Ski"
    "Abstimmen über den Termin"
    ÖVP-tauglich
    2200m

    Das klingt doch super Erstmal kann ich nur gegen einige Termine abstimmen, melde mich später mit dem "dafür", sieht kommedes Jahr aber gut aus.

    Julierpass scheint auch top zu sein, nur ist die Gegend bei Google grün - dann dürfen wir wohl nicht zelten?

  7. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #7
    Im Winter wird sie wohl weiss aussehen -)). Zeltplatz haben wir eigentlich schon erkundigt, müssten nur kurz mit den Hospiz auch checken, was sie meinen. Dort gibt es aber auch öffentliche Toiletten draussen, was für uns ideal ist.

    Gegen Termine abstimmen geht nicht wirklich .
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    AW: Wintertreffen 2019

    #8
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Dort gibt es aber auch öffentliche Toiletten draussen, was für uns ideal ist.
    Jo, kann ich mir vorstellen. Die werden bei ODS-Wintertreffen auch manchmal dringend benötigt...

  9. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #9
    ? Sonst nutzen wir immer die Tois der Gaststätte, mit der es abgesprochen war. Hier nicht mal nötig.
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  10. Freak Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #10
    Zitat Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    Die werden bei ODS-Wintertreffen auch manchmal dringend benötigt...
    Vielleicht bei den Wintertreffen im Osten... in der Schweiz kommt sowas niiiie vor
    Meine Reisen (Karte)


  11. Administrator
    Fuchs
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    AW: Wintertreffen 2019

    #11
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    ? Sonst nutzen wir immer die Tois der Gaststätte, mit der es abgesprochen war. Hier nicht mal nötig.
    Ich denke er spielt auf den Magen-Darm-Ausbruch beim letzten Mal an...

  12. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #12
    Das lief anders, Becks hat das Zelt den ganzen Tag nicht verlassen . Und andere hatten eher Spätfolgen. Aber schaden kann so eine Einrichtung nie .
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  13. AW: Wintertreffen 2019

    #13
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Dort gibt es aber auch öffentliche Toiletten draussen, was für uns ideal ist.
    Jo, kann ich mir vorstellen. Die werden bei ODS-Wintertreffen auch manchmal dringend benötigt...
    Vielleicht bei den Wintertreffen im Osten... in der Schweiz kommt sowas niiiie vor
    Och, in Randa hab ich 2009 in der Toilette gepennt, damit ich niemanden aus Becks Partyiglu mit meinem Husten störe
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  14. Erfahren

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    AW: Wintertreffen 2019

    #14
    Ich weiß noch nicht, ob und wie lange ich kommen kann. Aber auch ich kann bestätigen, dass der Julierpass wirklich ein super Ziel ist, sowohl was das Zelten als auch die Touren angeht. Das haben wir uns letztes Jahr angeschaut. Also eine Stimme mehr dafür.

  15. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Wintertreffen 2019

    #15
    ....lese sehr interessiert mit; und wenn’s dann passt und im Hospiz noch ein Eckchen frei ist, schmeiß ich die Bretter aufs Dach und stoße kurzfristig dazu!

    Lguli
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  16. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #16
    Dann mal den Julier im Detail (die anderen Plätze/Gegenden muss ich mal rüber kopieren).

    Lage
    Julierpass, genauer La Veduta auf knapp unter 2300m.
    Der Nach- und Vorteil: liegt direkt neben der Julierpassstrasse und der Platz den wir uns angesehen haben liegt etwa 50m nördlich vom Hospiz und auch nur 50m von der Bushaltestelle entfernt (mit öffentlichem Klo). Entsprechend Platz für Leute mit Wärmebedarf hat es und wie immer gehört die Runde durchs Restaurant dazu, sei es für eine Suppe oder ein Bier (die Leute leben auch nicht von der Luft allein).
    Die Passstrasse wird zwar geräumt was aber nicht bedeutet dass man mit schlechten Reifen dort problemlos zu jeder Uhrzeit rauf und wieder runter kommt. Winterreifen und Schneeketten (die Schaufel ist eh dabei) sind da schon eher Pflicht als Kür.


    Bilder vom Platz:


    Blick nach Süden zum Hotel


    Schwenk nach rechts in Richtung Blick nach Bivio


    und ein 140° Dreher nach rechts. Sieht lawinensicher aus


    [b]Touren etc.[b]
    Mehr als man in einem Ausflug erledigen kann. Entweder nach Süden zum Leg Grevasalvas und dann einen der umliegenden Berge oder nach Norden in Richtung Jenatschhütte. Wenn die Lawinenlage zu kritisch ist kann man immer noch hinunter nach Bivio und von dort starten. Auch lange, sehr lange Skitouren sind drin, z.B. zur Alp Güglia, nach Norden zur Fuorcla Güglia und dann runter nach Champfer und per Bus zurück, oder über den Agnelpass nach Norden, an der Jenatschhütte vorbei, weiter unter dem Piz Laviner nach Osten und abschlissend bis nach Bergün (und per Bahn/Bus heim), oder zw. Laviner und Piz Jenatsch nach Norden und runter bis Tinizong (und per Bus und Anhalter heim). Vom Julier nach Bergün wären das z.B. grob 23km Strecke, etwa 1300Hm Aufstieg und 2200Hm Abfahrt.



    Aber Achtung:
    Die Gegend ist Hochgebirge und kein Vergleich z.B. zu St. Antönien, wo wir letztes Jahr waren. Da waren wir im März, quasi im Frühling und 500m weiter unten im Tal angesiedelt. Die Berge am Julier sind steiler und es hat durchaus auch mal ausgesetztere Stellen oder steilere Flanken unterwegs.


    Am Piz Surgonda, Querung in einen Sattel für die Abfahrt


    Abfahrt Surgonda Richtung Jenatsch und ein weiteres Beispiel für: "wo liegen die Vorteile von Ski gegenüber Schneeschuhe in den Bergen" (klasse Abfahrt)



    Beim Aufstieg zur Tschima das Flix, Blick auf den Piz Jenatsch


    Fuorcla da Flix - wir sind da den Höhenrücken/Grat im rechten Bilteil etwas gefolgt und dann eine Flanke nach Norden runter. Sieht locker aus, hat aber auch Bereiche mit 40° Gefälle inengeren Bereichen sowie etwas Gratgerutsche drin



    Querung Jenatschhütte in Richtung Piz Laviner/Bergün - auf 20m Strecke auch mal >45° steil und nur bei guten Bedingungen anzuraten.
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  17. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2019

    #17
    Hier kommen nun weitere Ideen sowie ein paar Erkenntnisse aus Erkundungstouren etc. der letzten Jahre.




    Elm: Karte
    Ist imo eher ungünstig. Der Platz liegt im Wald im Schatten, was ok wäre, aber die öffentlichen Toiletten sind im Winter abgesperrt, weswegen die Sanitärsituation ungünstig wäre. Fällt daher raus.



    Urnerboden: Karte
    Anfahrt nur per Auto bis Urnerboden. Ich würde mich da bei Urnerboden direkt in die Nähe des Restaurants dort stellen, wobei man hier ev. etwas Platzprobleme bekommt, da die Fläche unten Langlaufloipe ist. Als Touren gäbe es den Fisetenpass (unkritisch), den Gemsfairenstock (bei ner 3 schon tendentiell kritisch), den Ausflug auf den Klausenapsss (unkritisch sowie über dem Pass das Rau Stöckli (unkritisch) sowie Clariden (lang und kritisch sowie stellenweise absturzgefährliches Gelände und oben Ketten /IIer Gelände).

    -> Für mich daher auch eher zweite Wahl aufgrund der etwas eingeschränkten Skitourenauswahl. zum Ausglich dafür gäbe es Eisklettern direkt hinterm Zelt.


    St. Antönien Karte
    Da waren wir letztes Jahr. Gebiet gut, viel Auswahl aber auch gut besucht.



    Safiental: Karte
    Sehr viele Touren ab Safienplatz sowie hinten am Talende bei der Unterkunft Tourahüsli, die bei guter Spurwahl auch bei hoher Warnstufe machbar sind. (Unfälle gibt es trotzdem). Wie es mit dem Zelten aussieht, k.A., im Sommer isses verboten, im Winter müsste man nachhaken. Zufahrt per Auto oder Bus.

    hier Bilder vom letzten Winter


    Das Turahus - letzte Haltestelle der Buslinie und gerne ausgebuchte Unterkunft


    Tourengelände direkt hinterm Haus


    Wie man sieht: solange man sich im kuppierten Wellengelände nicht verirrt ist das Gebiet schon eher sanft.


    Auf dem Weg zum Gipfel hinten an der Kante


    Zelt am hintersten Parkplatz etwa 800m südlich vom Turahus


    Die angekündigten 30cm Neuschnee waren dann aber eher 60 bis 80 cm


    ...und für die 20m Strecke vom Parkplatz zurück auf die Strasse mussten wir zu zweit eine halbe Stunde graben. Zum Glück kam dann die Schneefräse. (So als hinweis auf das was einen in den Alpen eben auch mal an Strassenbedingungen erwartet)







    Arosa: Karte
    Anfahrt mit Auto/Bahn, Unterkunft auf dem Campingplatz in Arosa. Touren bei sehr angespannter Lage entlang, bei und über das dortige Skigebiet, ansonsten vor allem einiges in östliche Richtung nach Davos (Schiesshorn, Amselflue, Schwarzhorn), die man auch mit ÖV als Überquerung nach Davos verbinden kann. Alternativ Abfahrt nach Langwies und von dort zum Mattjisch Horn (auch bei hoher Warnstufe drin) oder nach Dörfji und zum Stelli.


    Bieler Höhe/Silvretta: Karte
    Wahrscheinlich Zelten beim Silvretta Stausee oder auf dem Weg dortin (von Westen kommend). Zugang per Kabinenbahn/Buslinie ab Partenen. Tourenmässig viel Auswahl, sofern die Lawinenlage stimmt. Beim Blick auf die Karte sieht man schon, wie steil die Buckel oben herum werden. Allerdings dürfte im März Hauptsaison sein, da sind die Hütten offen (speziell Wiesbadner) und die wichtigsten Routen müssten gespurt sein.



    Furkagebiet: Karte
    Anfahrt per Bahn oder Auto, 6CHF Parkgebühr/Tag. Hauptproblem könnte das Zelten sein. Ich würde hier eventuell direkt bei Realp selbst übernachten. Hotel Tiefenbach (Gepäcktransport per Pistenwalze) hat schon abgewunken, die sind im Feb-März busy. Wenn wir alles hoch schleppen (600 Hm, ev. 2-3 Stunden) wäre es ok, aber wie gesagt: da is voll. Touren hat es, die eigentlich dauerhaft angegangen werden (Stotziger First), da sind wir nicht alleine.



    Adelboden/Engstligenalp: Karte
    Zugang per Kabinenbahn, Talkessel bei der Alp Ski- und Langlaufgebiet und gut besucht, dafür haben wir schon letztes Jahr die Zusage für Camping bekommen. Rings herum aus dem Kessel heraus ein paar kurze und harmlose Touren sowie Wildstrubel als Hochtour



    Bedretto Tal Karte
    Hauptproblem dürfte die Anfahrt sein, der Parkplatz bei All'Aqua ist regelmässig überfüllt, da von hier die meisten Tourengeher starten. Die Gegend ist zudem beliebt, wenn wir da also westlich vom Dorf Zelte hinstelle dürften, würden morgens eben einige Leute an uns vorbei wandern. Wie man auf der Karte sieht hat es südlich und nördlich mögliche Touren, die (dank der ganzen Tourengeher) eigentlich immer gespurt sind.


    Juf / Averstal Karte
    Abgesehen von etwas mauem Schnee beim letzten Treffen 2017 war es dort ganz gemütlich, und ich glaube wir dürften da auch wieder hin.



    Nicht im Detail aufgeführt aber auch da könnten wir wieder hin: Oberalppass zwischen Disentis und Andermatt. Platz für Zelte, einige Touren und Kneipe in Griffweite. Anreise per ÖV.
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  18. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Wintertreffen 2019

    #18
    Lieber A-Becks,

    Danke, dass Du Dich wieder so um die Realisierung eines Wintertreffens kümmerst!

    Wie gesagt: ich stoße gerne dazu, wenn‘s zeitlich hinhaut (die „no-go“s treten bei mir eher kurzfristig ein; und nach den Erfahrungen meines letzten (ersten) Treffens werde ich ganz sicher nicht noch mal sieben bis acht Plätze in der nahegelegenen Hütte buchen ...... zum Glück war der Wirt am Oberalppass seeeehr flexibel!

    Die Engstligenalp hatte ich ja bereits mehrfach (aus u.a. nicht ganz uneigennützigen Gründen..... Anfahrt ) schon vorgeschlagen....

    t.b.c.
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  19. Alter Hase

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    AW: Wintertreffen 2019

    #19
    Bieler Höhe/Silvretta: Karte
    Wahrscheinlich Zelten beim Silvretta Stausee oder auf dem Weg dortin (von Westen kommend). Zugang per Kabinenbahn/Buslinie ab Partenen. Tourenmässig viel Auswahl, sofern die Lawinenlage stimmt. Beim Blick auf die Karte sieht man schon, wie steil die Buckel oben herum werden. Allerdings dürfte im März Hauptsaison sein, da sind die Hütten offen (speziell Wiesbadner) und die wichtigsten Routen müssten gespurt sein.
    bie der auflistung läuft einem ja das wasser im munde zusammen. kenne ich mal wieder fast gar nichts, bis auf bieler höhe / silvretta. habe es irgendwann ehe schon mal geschrieben, aber widerholungen gefallen manchmal: bin nicht so der lawinenpapst, aber touren wie henneköpfe, rauhkopfscharte, kromerscharte sollten üblicherweise bei einem normalen dreier meiner einschätzung nach noch vertretbar sein. für die ganz üblen verhältnisse blieben die zustiegswege zu den hütten. zumindest von der saarbrückner hätte ich da durchaus schöne abfahrtsvarianten in der erinnerung, ein bisschen auch von der wiesbadener.

  20. AW: Wintertreffen 2019

    #20
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    bin nicht so der lawinenpapst, aber touren wie henneköpfe, rauhkopfscharte, kromerscharte sollten üblicherweise bei einem normalen dreier meiner einschätzung nach noch vertretbar sein. für die ganz üblen verhältnisse blieben die zustiegswege zu den hütten. zumindest von der saarbrückner hätte ich da durchaus schöne abfahrtsvarianten in der erinnerung, ein bisschen auch von der wiesbadener.
    Hennekopf ja, stimme ich zu. Raufkopfscharte kenne ich nicht (hab ich nicht gemacht). Kromerscharte wäre ich sehr vorsichtig. Wir hatten es dieses Jahr Ostern überlegt und uns dann dagegen entschieden (beim 3er). Das ist oben schon relativ steil. Von der Saarbrücker geht am ehesten die Sonntagsspitze und wenn es nicht mal dafür reicht, bleibt nurnoch Seelücke, über den Seegletscher abfahren und danach wieder hochlaufen (nicht ganz runter ins schweizer Tal, denn da wird es auch noch steil...).
    Ich bin natürlich für ALLE anderen Gebiete außer Bieler Höhe und St. Antönien (die beiden kenne ich). Aber ich kann noch nicht sagen, ob es bei mir klappt, daher plant ohne mich.

    Kann mich auch nur anschließen: Tolle Aktion.

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