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  1. Dauerbesucher

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    AW: Versicherung Grönland

    #21
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Die fallen da durchaus an und sind erheblich. Aus Südgrönland kenne ich den Fall von zwei Kletteren die vom Ketil am Tasermiutfjord geborgen werden mussten, sie hatten ihre Seile fallen gelassen. Es musste extra ein schwerer Heli aus Kangerlussuaq 600km anfliegen, dessen Besatzung musste aus Ilulissat anfliegen. Die €-Summe wurde sechsstellig...
    Auch wenn zu den kleinen Siedlungen immer mal Helis (im Linienflug) unterwegs sind, kann eine Bergung aufwändig sein. Die Fluggeräte sind im Termingeschäft eingetacktet, Besatzungen nicht auf Abruf bereit.
    Das war meinerseits vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich wird eine Hubschrauberrettung immer Kosten verursachen. Die Frage ist, ob diese Kosten automatisch an den/die Geretteten weitergegeben werden. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Bergrettung z.B. in Island kostenlos. Ob das so ok ist, ist noch mal ein anderes Thema.

    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Wenn wirklich Vermisste gesucht werden müssen, fallen ganz andere Summen an. Und geworben wird so allerhand...
    Beim DAV verfolge ich die Diskussion über die Definition des Ausschlusskriterium "Expedition" nun schon seit 15 Jahren, und finde nicht, daß eine sicher notwendige Eingrenzung des Versicherungsumfangs plausibel gelöst wurde. Und was passiert, wenn sich mehrere Versicherungen wechselseitig für "subsidiär" erklären, möchte ich lieber nicht durchstehen müssen.
    Es kommt mir schon sehr so vor, dass es bei den Versicherungsangeboten der großen alpinen Vereine vorrangig um die Anwerbung von Mitgliedern geht.
    Die Versicherungsleistung beantragt man auch nicht beim Verein, also verständnissvollen Bergfreunden, sondern bei der beauftragten Versicherung, also deren Anwälten.

    Die in Beitrag 2 genannte Bergung mit der Rega hat nun meine Auslandsreisekrankenversicherung übernommen (Debeka, 8 € Jahresbeitrag, Bergung bis 5000 €). Sie ist im Gegensatz zur DAV-Versicherung nicht subsidiär.
    Alles richtig, geht aber zumindest an meinem Punkt ein bisschen vorbei. Mir ging es nur nur darum, auf die mögliche Unterscheidung zwischen Bergungs- und Suchkosten hinzuweisen, egal um welche Versicherung es sich letztendlich handelt. Die DAV-Mitgliederversicherung ist hier nur EIN Beispiel, welches die Suchkosten explizit einbezieht. Das bedeutet nicht, dass andere es nicht auch tun und vielleicht sogar zu besseren Bedingungen.
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  2. Erfahren

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    AW: Versicherung Grönland

    #22
    Bei dem Kletterunfall in Südgrönland mußte die Versicherung der Beiden zahlen. Die Kostenübernahme wurde m.w. vor der Bergung geklärt. Dies ist in vielen Ländern Voraussetzung dafür, dass überhaupt geflogen wird.

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