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  1. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    im grünen Herz von D
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #21
    Mitreisende: November, Pfad-Finder
    Auch der nächste Thüringer sagt euch beiden Danke
    für das einstellen dieses kurzweiligen Berichts.

    Gruß Peter
    Wir reisen um die Welt, und verleben unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

  2. Moderator
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #22
    Danke. :-)

    Ist der Fernwegefraktion eigentlich die E8-Spitze am Wegweiser bei Ubla aufgefallen?

    Das Schild ist immerhin schon 2014 angefertigt worden, aber offiziell verlässt der E8 die Slowakei immer noch am Dukla-Pass und endet dann stumpf in den polnischen Bieszczady. Der Grenzübertritt in Ubla/Velky Berezny hätte natürlich eine gewisse Logik, weil der nächstgelegene polnisch-ukrainische Grenzübergang sehr weit im Norden ist. "Man" könnte den E8 von Ustryzki-Gorne (PL) über das Dreiländereck auf dem Kremenec über Nova Sedlica nach Ubla ziehen ... nationale markierte Wege gibt es bereits auf der ganzen Strecke.
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  3. Alter Hase
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #23
    Zur Verständigung,- ich gehöre nicht zu deiner elitären Fangemeinde, die diesen Weg non stop gehen wird und Leute und Landschaften als Ramenprodukt tangiert des eigenen Habitus willen.

    Meine Frage war anders gestellt. Und ja Der Pfeil zeigt in die andere Richtung.
    Geändert von Abt (04.10.2018 um 08:27 Uhr)

  4. Moderator
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #24
    Ich hoffe doch sehr, keine elitäre Fangemeinde zu haben! Und Non-stop geht für Menschen, die noch im Arbeitsleben stehen, auch nicht. Abgesehen davon möchte ich mich spätestens nach drei Wochen wieder ins eigene Bett legen können.
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  5. Alter Hase
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #25
    Die entscheidente Pfeilrichtung, wo Europa liegt, hatte ich einfach übersehen.

    Braucht eben seine Zeit. Ich glaube bisher beinahe, dass sich "mein" Via Carpatica-Projekt als ein Wind-Ei entpuppt.
    In Rumänien gab es genau zwei Personen, die auf meine Frage hin wussten, was ich meine. Der Bergwacht war das Wort auch noch nicht, na sagen wir mal geläufig
    Aber die Tschechen haben wenigstens die Sache in ihrem altem Staatsgebiet gleich mal ordentlich ausgeschildert.
    Etwas provokant von mir bei meiner Überschriftenwahl.

  6. Gerne im Forum

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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #26
    Danke für den Bericht!
    Bin lange nicht dort gewesen und es ist interessant, daß sich manches geändert hat und manches eher nicht.
    Mir sind immer so ein paar technische Details aufgefallen, wie die vielen Urals im Holztransport (ich hätte eher KrAS vermutet, aber KrAS als Holzlaster scheinen eher in der groben Richtung Bukowina zu fahren). Das alte (150/151/157) und neuere (131) SIL dort zu finden sind, ist klar, daß sind ex. Armee-Kfz und dann für zivile Zwecke weiterverwendete Pritschen (selten Koffer). Aber bei den Holz-Urals war ich immer etwas überracht. Habe aber nie herausgekriegt, ob das auch ex. Militär-Urals waren; müßten dann aber 'ne Radstandsverlängerung gekriegt haben, was ich für unwahrscheinlich halte. Da wieder mal alle Fabrikschilder fehlten, war das Baujahr nicht rauszukriegen, bei wenigstens einem Ural war es ca. 1985, das kann also eine Planwirtschaftszuteilung gewesen sein. Farbe beim Ural spielt auch keine Rolle, weil bis 1990 in Miass quasi allle in grün lackiert wurden. Das schöne Orange und Grau kam, glaub ich, erst so 1992/1993. Bin mal gespannt, wann der letzte GAS-66 seinen dienst quittiert, die Dinger waren schon fabrikneu etwas eigenartig (glaube, daß war der LKW der zu meiner Armeezeit von den UdSSR-Typen am häufigsten ausfiel); aber immer wieder schön zu sehen, daß die Dinger immer noch herumfahren (bloß gut, daß ich mich nicht mehr in das Fahrerhaus quetschen muß...).
    Das Foto von Fritsche fand ich übrigens auch repräsentativer, kann mich nur an "Auto-Badestellen" mit mehreren PKW erinnern. Zur Ehrenrettung muß ich aber sagen, daß wir genau solche Szenarien auch am Tagliamento gesehen haben (gut, ist rund 20 Jahre her, aber ob sich da Italien so viel verändert hat?).

    Spezial-Dankeschön von Rajiv und mir für das Foto mit der GR (Германская репараця) und auch dem Weimarer Fabrikschild!
    Leider sind alle unsere geplanten Waldbahn-Exkursionen ins Wasser gefallen (Exkursionsfahrzeug ist vor einem Jahr vernichtet worden) und auch 2019 sieht nicht gut aus, Ukraine nahezu ausgeschlossen, Rumänien auch nur minimale Chance, gleiches gilt für Rhodopenbahn; mit ganz viel Glück reicht es zu Röwersdorf-Hotzenplotz oder zur südböhmischen JHMD.

    Alpi
    Иш бин Куммер гевоьнт.

  7. Moderator
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #27
    Zitat Zitat von Alpenschotter Beitrag anzeigen
    ...Bin mal gespannt, wann der letzte GAS-66 seinen dienst quittiert, die Dinger waren schon fabrikneu etwas eigenartig (glaube, daß war der LKW der zu meiner Armeezeit von den UdSSR-Typen am häufigsten ausfiel); aber immer wieder schön zu sehen, daß die Dinger immer noch herumfahren (bloß gut, daß ich mich nicht mehr in das Fahrerhaus quetschen muß...).
    Aus einer Erfahrung kann ich da nicht mitreden, aber etwas asthmatisch klangen die schon. Sind aber trotzdem mit voller Beladung auch steile Hänge hochgekommen - und mit heiser heulender Motorbremse auch wieder runter.

    Spezial-Dankeschön von Rajiv und mir für das Foto mit der GR (Германская репараця) und auch dem Weimarer Fabrikschild!
    Leider sind alle unsere geplanten Waldbahn-Exkursionen ins Wasser gefallen (Exkursionsfahrzeug ist vor einem Jahr vernichtet worden) und auch 2019 sieht nicht gut aus, Ukraine nahezu ausgeschlossen, Rumänien auch nur minimale Chance, gleiches gilt für Rhodopenbahn; ...
    Versuch doch mal die Bieszczadzka Kolejka Leśna Balnica-Cisna. Da haben wir im Oktober 2016 erfolgreich einen Sonderzug gekapert.

    OT: Viele Grüße an Rajiv!
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  8. Dauerbesucher
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #28
    Spitzenmäßig, vielen Dank für diesen schönen Bericht! Hab hier schon länger nicht mehr sowas Feines gelesen.

  9. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #29
    Ich habe euren Bericht nun ein zweites und ein drittes mal gelesen, immer wieder schön die verschlamperte Gegend unserer zukünftigen Euro-päischen Vertrags-und-Bündnispartner mit anderen Augen zu sehen.

    Meine Erlebnisse basieren leider nur auf meinem Gedächtnisprotokoll aus dem Jahre 2010 und ohne Bilder.
    Ich hätte all zu gerne noch den "Brücke von Ohrenburg" gesehen, die sich etwas oberhalb von Russk. Mokra befand. Ein sehr eigenwilliges Bauwerk eines unbekannten Künstlers aus zwei 1m Rohren gefertigt, die parallel, aber nur 50cm im Boden versenkt waren und all zu hohem Verkehrsaufkommens wirkungsvoll entgegnwirkte.

    Und ich hätte gern noch einmal die Deutsche Kirche russischer Bauart im Ort gesehen, die leider unvollendet geblieben war, als man im Geberlande den allzu ost-algischen Zwiebel-Stilbruch erkannte.

  10. Gerne im Forum

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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #30
    Toller Bericht, großartig geschrieben!
    Ich bin dann doch ein wenig nostalgisch geworden. Bin 2013 dort durch. Von Wolowez ging's bei mir jedoch mit Bürgermeister Wasyl und einem Ketten-Panzer zur Wetterstation hoch.
    Und in Deutsch Mokra gibt es neben Tafeln der Landlerhilfe schon noch ein paar Spuren aus Österreich. In der alten Kirche (heute: griechisch-katholisch) sind Sprüche aufgemalt wie: "Gib dem Alter die Ehr, mach Deinen Sitzplatz leer" und am Ausgang gab's wengistens damals noch einen Laden, dessen kyrillische Aufschrift "Bad Ischl" buchstabierte. Die Betreiberin war Russin, aber von ihrer Schwiegermutter hatte sie den Dialekt des Salzkammerguts gelernt.
    Ich hatte eine großartige Zeit in der Ukraine (auch hinter Moldawien am Weg runter zur Krim). Aber in den Karpaten hab ich sicher davon profitiert, dass mich dort ein Freund aus Uzhorod begleitet hat.
    Geändert von donjohannes (09.12.2018 um 06:56 Uhr)

  11. Alter Hase
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #31
    Frage an euch, ist denn die beschriebene Kirche inzwischen fertig gebaut?
    (2010 war sie gerad mal bautechnisch gesperrt und es sah nicht nach Weiterbau aus.- ja, für wen denn auch, wenn alle ausgewandert sind?)
    Das dürfte ja auch bald ein Thema in Rumänien werden, 20 000 zwischen 1989 bis 2014 neu gebaute Klöster und Kirchen zerfallen auch einmal.

  12. Moderator
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #32
    In Deutsch-Mokra haben wir zwei oder vielleicht sogar drei Kirchen gesehen. Eine lag östlich der Straße (die mit der Gedenktafel vom Landeshauptmann), eine andere westlich (orthodox) und dann evtl. noch so eine ganz unauffällige, auch westlich. Aber da bin ich mir nicht mehr sicher, die könnte auch woanders gewesen sein.
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  13. Moderator
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    Avatar von November
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #33
    Ich habe eben mal geschaut.

    Hier gibt es ein Foto einer weiteren Kirche aus Deutsch-Mokra. Ist das die von dir gesuchte, Abt? Irgendwie sahen die im Geflimmer der Hitze alle ähnlich aus.


    Weiter dann in Russisch-Mokra:

    Eine recht abenteuerlich anmutende Brücke. Wir sind rüber, weil es dort eine Art Kafe und etwas kühles zu trinken gab.


    Straßenszene in Russisch-Mokra


    ebenfalls Russisch-Mokra
    Wandern die Österreicher undercover wieder ein?
    Klar ist überhaupt nichts - aber das dafür umso deutlicher.

  14. Alter Hase
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    AW: [UA] Warum die Rachiver Reise schon in Yasinia endete

    #34
    Also ich hab die Kirche nixht mehr so im Gedächtnis, wie bei euch abgebildet.
    Meiner Ansicht gab es die Holzbrücke 2011 auch schon, zumindest sah die in Königsfeld (Ust Tschorna) sehr ähnlich. Dahinter war ein Sägewerk, ein Fußballplatz und eine Kneipe/Motel, wo ich übernachtet habe. Dahinter ging der Wanderweg gleich steil rauf.
    Die Brücke von Ohrenburg bestand nur aus zwei großen Rohren der Druschba-Trasse, die man weiter oben über den Bach gelegt hatte.
    -----------------------------------------------------------------------------------
    Im Nebental:
    An der abgebildeten nunmehr ukrainische Kirche seid ihr von Rachiv nach Biserica Alba, in der Nähe von Dilove und dem Mittelpunktes Europas vorbeigefahren, die liegt etwas am Hang westlich. Mich hat das "Kupferblech" interessiert. Es ist jedoch ein speziell behandeltes Alu-Blech. Wie aus Spartaners Link hervorgeht ist es eine Marien-Kirche.





    Die Hängebrücke über die Theiß etwa bei Dilove. Von da aus ist man in vier Stunden auf dem Pip Ivan



    Ob ich eine deutsche Diaspora in der Ukraine gründen würde?
    Gegenwärtig eher nicht wegen des nationalistischen Gedankengutes welches gerad aufzugehen droht. Man muss nicht unbedingt auf das westliche Geplapper hören.sondern mal überlegen, ob die Russen wirklich Krieg wollen und wie man da abschneiden würde.
    Geändert von Abt (17.12.2018 um 01:35 Uhr)

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