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  1. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #41
    Mitreisende: Meer Berge
    Hallo Sylvia.

    Da bist du in einer tollen Gegend! Und deine Motiv-Auswahl gefällt mir auch sehr gut. Vielen Dank für die Bilder und den Bericht! Ich schwelge in Erinnerungen!
    Landschaftlich ist das echt ein Sahnstückchen dort! Leider erinnere ich mich noch dunkel an Reste einer Materialseilbahn (Stützen, Seile, Transportwagons, ...), die rund um den Respomuso-See wohl aus der Zeit des Staumauerbaus noch vor sich hinrotteten. Wurden die zwischenzeitlich abgebaut bzw. entsorgt?

    Gruß Wafer
    Geändert von Wafer (25.10.2018 um 12:53 Uhr)

  2. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #42
    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für eure Kommentare!

    Zitat Zitat von Outdoorfetischist Beitrag anzeigen
    ..., aber trotzdem hab ich jetzt noch eine Rechnung offen Vielleicht einfach ein ein paar Jahren mit etwas mehr alpiner Erfahrung...
    Mach es! Die HRP ist wirklich richtig toll!
    Oder, wenn zeitlich knapp, den mittleren Teil von Lescun bis Moulin de la Palette - ab da sind GR10 und HRP sowieso +/- identisch.
    Eben, bestimmte Passagen kann man bei Bedarf umgehen.


    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Leider erinnere ich mich noch dunkel an Reste einer Materialseilbahn (Stützen, Seile, Transportwagons, ...), die rund um den Respomuso-See wohl aus der Zeit des Staumauerbaus noch vor sich hin rotteten. Wurden die zwischenzeitlich abgebaut bzw. entsorgt?
    Ich kann mich an keinen solchen Schrott erinnern. Normalerweise fällt mir sowas gleich sehr negativ auf.
    Ich war in dem Moment allerdings so mit mir und meinen Gedanken zum wie-weiter beschäftigt, dass ich das vielleicht auch einfach nicht bemerkt habe.

    Insgesamt muss ich sagen, auf der gesamten Tour war ich sehr positiv überrascht, wie sauber und ordentlich es sowohl auf den Wegen als auch an den Hütten war. Es lag kaum mal irgendwo ein Bonbonpapierchen herum. Meine linke Hüftgurt-Tasche ist Sammelfach für solchen Müll unterwegs. Oft musste ich mich nicht bücken.
    Wenn ich an (Süd)Frankreichreisen vor 20 Jahren zurückdenke ... Überall am Straßenrand und auf den Wegen, im Graben, in Dörfern lag Müll rum. Verschrottete Autos in Straßengräben, Hundesch**** überall auf den Wegen, ... Das hat sich sehr positiv entwickelt. Es waren wirklich nur noch die abgerissene Ecke einer Müsliriegel-Verpackung oder solche Kleinigkeiten. Sehr erfreulich!
    Von daher kann ich mir auch vorstellen, dass man solche unansehnlichen Baureste beseitigt hat.

    Geht bald weiter!
    Sylvia
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  3. Fuchs

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    #43
    Port de Lavedan, das war die richtige Entscheidung den nicht zu gehen Ich hab den als sehr steil und unangenehm in Erinnerung. Im September noch mit Schneefeld...
    Stau bei der Passage,ein Hauptgrund das ich erst um September unterwegs bin. Sehr oft bin ich alleine Unterwegs.
    LG Folko
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  4. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #44

    Lad de Arrious- 14.6.2012- sieht aus wie bei dir im Juli.....
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  5. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #45
    Hallo Folko!

    Ja, ich habe im Nachhinein einige Leute getroffen, die sich die Lavedan angesehen haben und umgedreht sind.
    Alle anderen sind gleich über den einfacheren und weitgehend schneefeien Col d´Arremoulit und zur Respomuso gelaufen.
    Wie gesagt, außer mir ist niemand überhaupt in die Richtung und über den Palas gekrabbelt.
    Dagegen haben sich am Col de la Fache einige versucht und manche auch erfolgreich. Allerdings eher mit richtigen Steigeisen. Vielleicht hätte ich das versuchen sollen.
    Aber ich war da gerade so demoralisiert, dass ich nicht genug Biss aufgebracht habe, mir das einfach anzusehen und zu versuchen.
    Außerdem hatte ich dann ein Zeitproblem, da ich ja in Gavarnie verabredet war.

    Zitat Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
    Stau bei der Passage,ein Hauptgrund das ich erst um September unterwegs bin. Sehr oft bin ich alleine Unterwegs.
    LG Folko
    Beim 2. Teil Anfang/Mitte Oktober habe ich auch nur noch an wenigen HotSpots andere Wanderer getroffen. Ansonsten hatte ich die Ostpyrenäen für mich alleine.

    Liebe Grüße,
    Sylvia



    Oh, hübsch, dein Foto vom Lac. Schon schön auzuschauen, wenn Schnee/Eis dabei ist
    Hast du da oben auch gezeltet? Ein herrliches Plätzchen!
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  6. Fuchs

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    #46
    Hast du da oben auch gezeltet? Ein herrliches Plätzchen!
    Ne,in der Refuge Arremoulit. Von dort auch in diesem Jahr auf dem GR11.
    Und über den Coll de Fache weiter. Auch sehr viel Schnee. Ich war da nicht alleine Unterwegs, sonst hätte ich gekniffen!
    Freu mich auf deine weiteren Berichte¡
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  7. Fuchs
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    #47
    Montag, 23.7.2018 (14. Tag)
    Campoplano -> Estaing
    16 km /800 \1450
    + 10 km Auto



    Als ich morgens aufwache, bin ich bereit wieder Blümchen zu sehen.
    Die Wiesen und Hänge sind voller Blumen, auf den Fotos sieht man die gar nicht recht.
    Mein Entschluss ist gefasst: Ich steige nach Frankreich ab und sehe zu, dass ich über den GR10 nach Gavarnie gelange, wo ich verabredet bin. Dabei werde ich unter dem Vignemale auch wieder auf die HRP treffen, die dann bis Gavarnie mit dem GR10 gleich ist.

    Zwischen Alpenrosen, Murmeltieren und 4 Isards, den Pyrenäen-Gämsen, steige ich über einen guten Weg leicht auf den Col Peyre-Saint-Martin hinauf.

    Rückblick: An den dicken Steinen am Bach habe ich gezeltet.



    Am Col. Rechts rauf ginge es zum Col de Cambalès (sieht von dieser Seite nicht so Furcht einflößend aus). Geradeaus runter gehe ich. Eigentlich wäre ich in Gegenrichtung von der Ref. de Larribet herauf gekommen.




    Ich treffe hier einen jungen Franzosen, dem es ähnlich geht wie mir. Er kommt aus dem Tal herauf, hat dort die hohen Pässe umgangen, hat ebenfalls gehört, dass der Cambalès jetzt nicht zu empfehlen ist, und will es auf spanischer Seite über den GR11 und Col de la Fache versuchen. Ich erzähle ihm, was man mir auf der Respomuso gesagt hat. Viel Glück!

    Mein Weg ist leicht, er zieht sich schier endlos an der Bergflanke das Tal hinunter.




    Über dem Bach unten reicht das Schneefeld bis unter 2000m hinunter und endet erst kurz vor diesem türkisen See.

    Hier wäre ich von der Ref. Larribet herunter gekommen.


    Ich denke mir, hier wäre ein guter Einstieg, die ausgelassenen Pässe im kommenden Jahr nachzuholen.

    Links von der Mitte, die Schneerinne, hat mich heute morgen begleitet.



    Hier ist einiges los. Die Seen hier oben scheinen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein.
    Wenig später erreiche ich einen großen Parkplatz.
    Ein paar Schilder verraten mir u.a., dass die Straße bis ins Tal, wo der GR10 verläuft, über 10km lang ist. Ohne Wanderweg.
    Ich denke nicht lange nach und halte beim nächsten Auto meinen Daumen raus. Straße latschen ist nun wirklich nicht meine Freude.
    Ein älteres Ehepaar nimmt mich mit. Wir versuchen uns mit meinem französischen und ihrem englischen Vokabular zu unterhalten und schwubs bin ich in Chapelle de Pouey-Laun und auf dem



    Vielen vielen Dank, ihr Zwei!

    Nun geht es lange über Sträßchen (also doch noch) und Abkürzungen oder parallele Pfade nach Etaing.
    Hier unten spüre ich richtig den Hochsommer. Es ist 31°C, sagt meine Wetter-App. Es wird Heu eingefahren.
    Einige Parallel-Wege scheinen um jeden Preis ein paar Meter Straße umgehen zu wollen, auch wenn ich dafür einen halben Wald hochsteigen und wieder runter klettern muss, um 500m weiter wieder auf die eben verlaufende Straße zu treffen. Die Aussichten sind schön und ich genieße es durchaus, auch hier und da ein wenig Dorf, Landwirtschaft oder Kultur zu sehen. Davon bekomme ich oben in den Bergen natürlich sehr wenig mit, was manchmal tatsächlich schade ist. So viel Straße möchte ich auf Dauer aber nicht täglich laufen. Daher hoffe ich sehr, dass ich irgendwie doch auf der HRP weiterkomme.










    So komme ich nachmittags auf dem Campingplatz in Etaing an.
    Ich zahle als GR10-Wanderer 10,09€. Seltsamer Preis. Kurtaxe oder so wahrscheinlich.
    Dann nutze ich die Zeit, die Sonne und die Wärme, um mal meine Garderobe zu waschen und zu trocknen, mich selbst ausgiebig zu duschen (die Sanitärräume sind top!), in der Sonne zu liegen. Lange kann ich das leider nicht, denn erstaunlich früh verschwindet die Sonne hinter einem Bergrücken, das Tal und ich liegen im Schatten und es wird frisch.
    Zeit zu essen!
    Bestellen und warten dauert ewig (zumindest für einen halb verhungerten Fernwanderer ), die Pizza ist - ok. Auf jeden Fall mal keine Tütensuppe mit Couscous/Pü.
    Es gibt auch einen kleinen Laden auf dem CP, ich brauche aber nichts.

    Ich versuche noch herauszufinden, wie die Verhältnisse am Pass Hourquette d´Ossau (2700m) am Vignemale sind, erfahre aber nur, dass das "eigentlich gehen müsste". Ich bin in den letzten Tagen misstrauisch geworden bei allem ab 2500m.
    Geändert von Meer Berge (28.10.2018 um 18:04 Uhr)
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  8. Fuchs

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    #48
    Ich denke mir, hier wäre ein guter Einstieg, die ausgelassenen Pässe im kommenden Jahr nachzuholen.
    Super... ist es der Ehrgeiz- oder weil es dir so gut gefallen hat.... wahrscheinlich beides.....
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  9. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #49
    Dienstag, 24.7.2018
    Etaing -> Cauterets und weiter
    22km /2000 \1300
    + 5km im Auto
    ca. 11 Std. unterwegs


    Gegen 8 Uhr breche ich vom Campingplatz auf. Sonst scheint hier noch niemand wach zu sein.
    Ich muss über den GR10 einige km Straße laufen, kann z.T. auf Nebenpfade ausweichen, bis ich an einem großen Stausee ankomme, an dem schon einige Angler ihr Glück versuchen.
    Ab hier geht es bergauf zum Col d´Ilheou. Erst steil durch Wald, dann geradeaus und erst mäßig, dann steil dem Pass zu.
    Dunkle Wolken brauen sich zusammen, die Sonne findet immer wieder Lücken.




    Aussicht nach rechts. Da muss ich nicht hin.






    Am Col erwischt mich dann der Regen des Gewitters im nächsten Tal.
    Als ich dahin absteige, ist das Gewitter glücklicherweise abgezogen, der Regen bleibt noch ein wenig.




    Lac d´Ilheou, um die Ecke die gleichnamige Refuge.




    Hier trinke ich einen Café au lait aus einer Glasschale und unterhalte mich eine Weile mit einem Belgier, der den GR10 in Barfuß-Schuhen läuft. Das wäre mir bei so viel Asphalt und Schotterstraße nichts, im Gelände trage ich die auch gerne.

    Eine sehr lange Schotterstraße beginnt an der Hütte, der GR10 versucht sie durch Blockgelände und dornige Botanik zu vermeiden. Ich ziehe sie hier aber vor.







    In einem Skigebiet gelange ich wieder an einen großen Parkplatz und unterhalte mich hier mit einem französischen Ehepaar, das gerade auch von der Hütte kommen.
    Als ich dann beginne die Straße Richtung Cauterets runter zu laufen, halten die beiden neben mir an und fragen, ob ich nicht mitfahren wolle, die Straße sei 14 km lang bis in die Stadt.
    Oh! Echt!? Na, dann steige ich natürlich sehr gerne ein!
    Wir brauchen tatsächlich eine ganze Weile in steilen, engen Haarnadelkurven, um vom Berg zu kommen. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass die Straße 4 und nicht 14 km lang ist. Der GR10 hätte sogar die Serpentinen wieder abgekürzt. Egal. Ist mir dennoch ganz recht, denn ich will noch weiter und aus Cauterets wieder rauswandern.
    Die beiden sprechen ganz gut Englisch und so ist es kein Problem ihnen zu erklären, dass ich ins Dorfzentrum möchte, zur Touri-Info.




    Hier bekomme ich die Versicherung, dass die Hourquette d´Ossoue auf jeden Fall gehbar ist. Da bin ich beruhigt.
    Nach einer Pause in dem sehr touristischen, dennoch netten Städtchen mache ich mich wieder auf den Weg.

    Im Wald wird es schon langsam dämmrig und ein wirklich guter Zeltplatz ist hier nicht einfach zu finden am steilen Hang.
    Meine Karte zeigt mir ein Stückchen Wiese mit einem Gebäude drauf, wenn ich ein Stück an meiner Abzweigung vorbei und in ein Seitental hinein laufe. Ich bin schon ganz schön platt, war ein anstrengender Tag über den Ilheou und im Tal 32°C. Ich hoffe also sehr, dass ich dort ein kleines Fleckchen für mein Zelt finde.




    Ja, tatsächlich! An der verschlossenen Hütte baue ich im Vorgarten mein Zelt auf. Dann steige ich zu dem recht großen Fluss die Wiese hinunter um mich mit Wasser zu versorgen. Ich beeile mich, denn die Wolken sinken immer tiefer.
    Vor dem Regen habe ich alles erledigt, was mich aus dem Zelt zwingt, und mache es mir gemütlich.
    Morgen will ich zum Vignemale rauf. Darauf freue ich mich schon!
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  10. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #50
    Zitat Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
    Super... ist es der Ehrgeiz- oder weil es dir so gut gefallen hat.... wahrscheinlich beides.....
    Hallo Folko!

    Beides!
    Das Gefühl, tolle Strecken verpasst zu haben, das Gefühl, die HRP gar nicht richtig gelaufen zu sein, wenn ich die wildesten Etappen auslasse bzw. umgehe, ein Grund wiederzukommen.
    Ich überlege gerade, wie ich mir für den nächsten Sommer eine Strecke basteln kann, die im Großen und Ganzen neu ist, die aber die ausgelassenen Pässe mit einbezieht. Das sollte ganz gut möglich sein :-)

    Daher auch der Titel HRP "light". Meist bin ich dann zwar HRP-Varianten gelaufen, aber doch nicht so richtig die "echte" HRP.
    Die höchsten, sicher spannendsten (im alpinistischen Sinne) Etappen auslassen zu müssen fühlt sich auch ein bisschen "gemogelt" an, da muss ich nochmal ran

    Und ich freu mich schon drauf!

    Viele Grüße,
    Sylvia
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  11. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #51
    Mittwoch, 25.7.2018 (16. Tag)
    Vallee de Lutour -> Refuge Oulette de Gaube am Vignemale
    14km /1350 \470
    6:30 unterwegs


    Der Tag beginnt nebelig.
    Ich frühstücke, baue mein Zelt ab und ziehe los.
    Zuerst steige ich über gute Waldwege schnell ins Tal hinunter.
    Dabei überquere ich zweimal die Gave de Lutour, den Bach, aus dem ich gestern mein Wasser geschöpft habe.







    Wasser bleibt das Element des Tages.
    An den Thermes des Griffons beginnt der GR10 entlang der Gave du Marcadau in Richtung Vignemale hinaufzusteigen.
    Die Sonne löst nun die letzten Nebel auf und vor mir liegt eine wunderschöne Waldwanderung auf gutem Weg, während sich die Marcadau neben mir immer wieder über Felsstufen in die Tiefe stürzt.




    Schließlich gelange ich zur Pont d´Espagne. Hier ist ein ziemlicher Trubel, auf der anderen Seite der Schlucht führt eine Straße herauf. Ein großes Restaurant lädt zum Verweilen ein. Es ist allerdings noch fast leer.
    Ich habe es heute nicht eilig, da ich nur bis zur Ref. Oulette de Gaube möchte. Als ich auf der Tafel Crepe mit Marronencreme sehen, läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen und ich setze mich. Leider bin ich eine Stunde zu früh, die Küche ist noch geschlossen. Einen Milchkaffee kann ich immerhin bekommen.







    Länger mag ich nicht warten. Durch eine teilweise skurrile Felslandschaft steige ich weiter auf.




    Am Lac de Gaube treffe ich dann erst recht auf einigen Rummel. Woher kommen die denn alle? Auf dem Weg herauf waren nur wenige Leute. Aha, von der Pont d´Espagne gibt es einen Sessellift!




    Trotz der Volksfest-Stimmung ist das hier ein wunderschöner Platz!
    Im Restaurant bekomme ich nun auch mein Crepe, mittlerweile war mir aber mehr nach Blaubeerfüllung.

    Die Aussicht ist wirklich traumhaft!
    Durch das Tal kann man im Hintergrund schon den Vignemale erahnen, die höchste Spitze, ziemlich in der Mitte.

    Wieder geht es am Bach weiter hinauf.

    Rückblick auf den Lac de Gaube.



    Fast geschafft. Nur noch über diesen Felsriegel da vorne.
    Leider bilden sich nun dort oben recht tief hängende Wolken.




    Die Spitze in der Mitte ist der Vignemale. Ich finde ihn wirklich toll, daher müsst ihr euch davon nun ein paar mehr Bilder ansehen :-)
    Er ist mit 3298m der höchste Gipfel der französischen Pyrenäen und der höchste Grenzberg zwischen Spanien und Frankreich.




    Ich habe auch den letzten Felsriegel überwunden.
    Links sehe ich die Refuge Oulette de Gaube mit diesem herrlichen Blick auf die Nordseite den Vignemale und seinen Gletscher.
    Dorthin gehe ich zuerst. Ich sehe noch kein Zelt auf der Wiese stehen, daher frage ich hier nach, wo ich mein Zelt aufbauen darf und ob ich es jetzt am Nachmittag schon hinstellen darf. Üblicherweise ist zelten erst ab 19 Uhr erlaubt. Es sieht aber nun sehr nach bald einsetzendem Regen aus.




    Mit dem Bescheid, dass ich dort hinten zwischen den Steinen am Rand jetzt schon zelten dürfe, scheine ich so eine Art Startschuss gegeben zu haben. Oder ist es der beginnende Nieselregen? Plötzlich kommen von den Tischen all die anderen Camper, die schon hier saßen, schnappen sich ihre Rucksäcke und es beginnt fast eine Art Run auf die Zeltwiese.
    Der wird allerdings beim Erreichen der Wiese vehement gebremst, denn große Teile der Wiese stehen unter Wasser oder sind so nass, dass beim Betreten das Wasser in die Schuhe quatscht. Ein paar Bäche müssen zudem gequert werden. Die Suche nach trockenen Zeltplätzen gestaltet sich als nicht ganz einfach. Man braucht eine Art Warft, die ein paar Zentimeter höher liegt als die Umgebung.
    Und da muss man dann auch noch irgendwie hinkommen.




    Schließlich finde ich so ein Fleckchen, das sogar schon ummauert ist. Dabei stelle ich fest, dass mein Zelt, so leicht und klein es vom Wohnraum ist, doch eine relativ große Stellfläche benötigt. Passt aber.
    Fix ziehe ich ein, und schon beginnt der Regen.
    Der Nachmittag bleibt wechselhaft. Immer wieder fotografiere ich den Berg, immer wieder zaubern Licht und Wolken unterschiedliche Stimmungen.







    Ich treffe den jungen Franzosen vom Col Peyre-Saint-Martin hier wieder, der über den GR11 wandern wollte. Er erzählt, am Col del Inferno (?) sei kein Durchkommen gewesen. Aber er habe es dann über den Col de la Fache geschafft, von dem man mir an der Respomuso-Hütte so dringend abgeraten hatte. Wohl nicht ganz zu unrecht, denn er erzählt auch, nur kurz nach ihm sei dort eine Frau im Abstieg verunglückt ...

    Ich genieße den Nachmittag und den Ausblick, unterhalte mich mit ein paar der anderen Camper, versuche zu planen, wie es von Gavarnie aus (mein Ziel für morgen) trotz der Schneesituation weitergehen kann.
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  12. Fuchs
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    #52
    Donnerstag, 26.7.2018 (17. Tag)
    vom Vignemale nach Gavarnie
    20km /1350 \2000


    Gegen 9:00 Uhr habe ich mein Hab und Gut verpackt und geschultert und ziehe weiter.
    So richtig komme ich nicht vom Fleck, das Wetter ist großartig und ich muss den Vignemale und seine Umgebung
    alle paar Schritte immer wieder fotografieren.










    Gegen 11:00 Uhr komme ich nach einem recht einfachen Aufstieg dann am Pass an, der Hourquette d´Ossau.
    Hier muss ich erst einmal länger Pause machen. Der Ausblick ist einfach herrlich!!!


    Panorama aus dem Handy


    Von hier aus könnte ich auf den Petit Vignemale steigen. Das war eigentlich mein Plan. Zu Hause am Schreibtisch.
    Aber jetzt sehe ich, dass es doch noch ziemlich weit ist bis nach Gavarnie und dass ich das zeitlich nicht entspannt schaffe.
    Immer wieder muss ich auf der HRP solche Abstecher auslassen, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
    Aber meine Urlaubs=Wandertage sind leider begrenzt und mein Ziel ist es, dieses Jahr das Mittelmeer zu erreichen.
    Ich nehme mir vor nächstes Jahr wiederzukommen und dann ohne Fernziel mehr Zeit für einzelne Regionen zu haben.

    Ich sauge noch diesen tollen Ausblick in mich auf,
    dann steige ich über Schneefelder und durch buntes Gestein auf der anderen Passseite hinunter zur Refuge Bayssellance.

    Blick zurück zum Pass. Fast in der Mitte, der Berg in der Sonne, ist der Petit Vignemale.
    Der ganz rechte Gipfel ist der Vignemale.
    Der Aufstieg geht hinten um den kleinen Bruder herum über den Gletscher, den man links ein wenig sieht.







    Die Refuge de Bayssellance ist wunderschön gelegen.
    Hier mache ich Mittagspause und bekomme von den fröhlichen Wirtsleuten ein richtig leckeres Käse-Omlette und einen Milchkaffee.

    Anschließend mache ich mich an den langen Abstieg nach Gavarnie.
    Ich komme an den Wohn-Höhlen vorbei, die der Pyrenäen-Pionier Henry Russel hier für seine Aufenthalte in den Fels gehauen hat.




    Und ich treffe Murmeltiere. Eines hält schön still für eine kleine Foto-Serie










    Der Weg ist gut, es gibt immer wieder schöne Ausblicke.













    Blumenbilder kommen hier irgendwie zu kurz. Blumen wachsen und blühen hier zu dieser Zeit überall!
    Ich stelle aber fest, dass sie auf den meisten Fotos wenig zu sehen sind - sieht meist überall nur nach Gras aus.

    Als ich endlich an der Refuge La Grange de Holle oberhalb von Gavarnie ankomme, überschlagen sich die Ereignisse und ich vergesse ganz zu fotografieren.
    Ich wandere auf das Eingangstor zu und treffe dort auf John und Denise, mit denen ich schon in Lescun so einen netten Abend und Morgen verbracht habe. Sie wandern den GR10 und wir stellen fest, dass wir auch die letzte Nacht alle unter dem Vignemale geschlafen haben, die beiden allerdings in der Refuge.
    Ich stehe noch mit ihnen in der Einfahrt, als ein großes Halloo von hinten kommt - Jörn, der Freund, mit dem ich hier verabredet bin, kommt ebenfalls just in diesem Moment hier an. Er ist mit dem Fahrrad aus der Schweiz angereist!

    Das einzige, was nicht angekommen ist, ist mein Care-Paket mit meinen Essensvorräten für den nächsten Abschnitt bis Salardu. Ich hoffe, dass ich das Paket morgen in der Post von Gavarnie finde - sonst muss ich den örtlichen Minimarket plündern und nehmen, was ich kriegen kann.

    Nach Zeltaufbau und Duschorgie treffen wir 4 uns, schlachten die Melone, die Jörn aus dem Tal mitgebracht hat, feiern unser Wiedersehen und dass wir alle es bis hierher geschafft haben.
    Ich bin nun nach einigem Vor und Zurück doch genau nach meinem Plan pünktlich hier angekommen.
    Für mich heißt das auch: Halbzeit!
    Halbzeit für meine Sommerpläne, nicht für die Gesamtstrecke zum Mittelmeer.
    Ich habe hier 2 von 4 Abschnitten (5 insgesamt) geschafft:
    Hendaye - Lescun - Gavarnie - Salardu - El Serrat (- Banyuls).
    Und 18 von 36 geplanten Tagen Sommerwanderung.

    Für die Strecke Lescun - Gavarnie hatte ich einen Puffertag eingeplant.
    Den habe ich aber schon am Lac Gentau unter dem Pic du Midi d´Ossau im Zelt verbracht.
    Anschließend habe ich immer mal mehr als 1 Etappe gelaufen,
    dieser Vorsprung ist dann aber wieder durch die Umwege aufgefressen worden.
    Insgesamt hat es aber ja nun gepasst.

    Allerdings hätte ich Lust, hier nun einmal einen richtigen Ruhetag einzulegen, ein wenig durch den (wenn auch voll touristisch überlaufenen) Ort zu schlendern, nach meinem Paket zu forschen oder ggf. neu einzukaufen, Eis und Pizza und Salat und Obst und Fleisch und Kuchen und Kartoffeln und Sahnejoghurt ... zu essen, vielleicht auch ohne Gepäck mal in den Cirque de Gavarnie hinein zu laufen, ... Oder einfach nur in der Wiese zu liegen.

    So wird es nun morgen aber gleich weitergehen.
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  13. Fuchs
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    #53
    Freitag, 27.7.2018 (18. Wandertag)
    Gavarnie -> Lac des Gloriettes
    ca. 10 Std unterwegs, davon aber sehr lange in Gavarnie gewesen
    17,5 km /1600 \1100


    Um ca. 7:30 Uhr marschieren wir los.
    Das ist jetzt neu in meinem Tagesablauf: Ich "muss" mich an abgesprochenen Zeiten halten.
    Bisher bin ich einfach irgendwann aufgewacht, bin aufgestanden, wenn ich Lust hatte, bin losgelaufen, wenn alles eingepackt war.
    Na gut, mal sehen wie das wird.
    Ich sehe dem Wandern zu zweit nicht ohne Skepsis entgegen.
    Daher habe ich darauf bestanden, dass wir beide komplett autark sind (Zelt, Kocher, Essen, ...) und jeder auch alleine weiterziehen kann, wenn das nicht so passt.
    Ich weiß, dass Jörn eigentlich viel schneller läuft als ich und gewöhnlich in Ironman-Style durch die Alpen rennt ...
    War seine Idee mit mir zu wandern.

    Wir haben in Gavarnie einiges zu erledigen, bevor wir tatsächlich in die Etappe starten.
    Zuerst bringen wir Jörns Fahrrad in einem Hotel unter, als "Gegenleistung" frühstücken wir hier auch gleich.
    Dabei hatten wir auf ein etwas reichhaltigeres Hotelfrühstück gehofft, es gab aber nur 1 Croissant und 1 Café au lait für jeden.
    Damit kommt man doch nicht weit!
    Nebenbei schauen wir auf die Karte.

    Danach besuchen wir die Post, die erst um 9 öffnet.
    Tatsächlich, mein Paket liegt dort hinter einem Vorhang (seit nun immerhin ca. 3-4 Wochen).
    Adressiert war es an die Refuge La Grange de Holle, wo ich übernachtet habe. Dort ist es jedoch nicht angekommen.
    Vermerk: Niemanden angetroffen, Empfänger benachrichtigt.
    Was ich im Sommer in einer Refuge reichlich eigenartig finde.
    In der Refuge sagte man mir, man sei nicht benachrichtigt worden.
    In der Post will man nun 10€ Gebühr für "Postlagernd" haben.
    Jörn spricht sehr gut Französich (meins reicht gerade zum Überleben) und hilft mir klarzustellen, dass auf dem Paket ja ein Empfänger steht, nicht "postlagernd". Und der Empfänger durchaus zu Hause sei.
    Am Ende bekomme ich das Paket ohne zuzahlen zu müssen, gegen mehrere Unterschriften auf diversen Zetteln.

    Auf der Bank vor der Post verstaue ich nun mein Frühstück und Abendessen für die kommenden 8-9 Tage im Rucksack. 4,5 kg mehr. Dazu kommt nach einem Besuch im Sportshop noch eine Gaskartusche (es gibt hier alle Varianten von Gaskartuschen und auch sonst ziemlich alles Material, was man evtl. nachkaufen muss).

    Dann machen wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt, ich brauche noch Snacks für tagsüber, Jörn auch noch Kleinigkeiten.
    Wir finden einen Laden, der wirklich sehr klein ist. Ohje. Müsliriegel oder so haben die gar nicht. Einige Keksvarianten. Aber pro Tag eine Packung Kekse sprengt mein Rucksack-Volumen.
    Schließlich finde ich an der Kasse getrocknete Feigen. Das ist es! Ich überschlage kurz die Menge, die ich pro Tag zu brauchen denke und nehme für 9 Tage mit.
    Kurz danach finden wir einen deutlich größeren Laden, der aber immer noch relativ klein ist. Und auch keine Müsliriegel o.ä. hat.

    Schließlich kann es endlich losgehen. Es ist mittlerweile 10:30 oder so.

    Die ersten 300 Hm durch Wald sind gut zu laufen, weitere 300 Hm bis zur Refuge Espuguettes, auch gut zu laufen, noch 400 Hm bis zum Pass Hourquette d´Alan, auch ein guter Weg. An der Refuge kommen einige Esel mit uns kuscheln. 2 ihrer Kollegen haben wir vollbeladen schon unterwegs getroffen, sie sind die Lastenträger zur Versorgung der Hütte.

    Blick in den Cirque de Gavarnie mit der Breche de Roland, der Kerbe im Fels.






    Zielgerade zur Hourquette d´Alan.






    Der Abstieg vom Pass erfolgt erst durch Geröll, dann durch Wiesen oberhalb eines Baches auf einem ebenfalls guten Weg.




    Bei einer Pause am Bach beschließen wir, nicht ganz nach Heas abzusteigen (Straße), sondern am Lac des Gloriettes auf einen Nebenpfad abzubiegen. Es sieht so aus, als könne man auf einer HRP-Variante durch den Col de la Sede steigen.

    Oberhalb des Lac des Gloriettes finde ich an einem Bach einen wunderschönen Zeltplatz und beschließe, dass das für mich heute reicht.




    So bleibt noch Zeit Sachen zu lüften, zu kochen und zu erzählen.
    Im Tal sammeln sich Wolken.
    Später gibt es einen wunderschönen Sonnenuntergang.




    Im Schlafsack denke ich über den ersten Tag zu zweit nach.
    War nicht so schlimm wie befürchtet
    Bergauf ist Jörn natürlich wirklich viiiiiel schneller als ich und muss immer warten.
    Bergab bin ich erstaunlicherweise genauso schnell, in losem Geröllkram auch schneller.
    Meine Beine fühlen sich heute viel müder an, obwohl die Strecke nicht so lang war und auch eigentlich einfach.
    Ich fand die Strecke heute anstrengender, obwohl ich denke, dass sie das eigentlich nicht war.

    Was mir (z.T. erst im Nachhinein) auffällt ist, dass ich mir bei allen Etappen vorher fast wie in einem Film an jeden Tag genau erinnern kann, an die Strecke, an Begegnungen, an Schwierigkeiten, Aussichten, Hütten unterwegs, Bäche, Tiere, Blumen, ...
    Bei dieser Etappe habe ich die Namen der Hütte und des Passes erst nachgucken müssen. Ich kann mich nicht erinnern, wie der Wald aussah oder die Wiesen, über die ich aufgestiegen bin. Habe ich Leute getroffen? Wo habe ich Pause gemacht? Gegessen, Wasser aus dem Bach geschöpft? Ich weiß es nicht mehr. Bei allen Etappen vorher weiß ich das heute noch genau.
    Ich habe heute auch kaum Fotos gemacht. Das lag nicht daran, dass die Landschaft wenig fotogen gewesen wäre. Abends schreibe ich immer auch Tagebuch. Der Eintrag für heute ist recht knapp und ohne viele Details.
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  14. AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #54
    Erstmal danke für Deinen Bericht inkl. Fotos. Ich war im September auf der HRP mit fast gleicher Strecke (bis zum Vielhatunnel) unterwegs und werde durch Deine Beschreibungen und Bilder an diese Zeit erinnert. Das tut gut und macht Fernweh.

    Was meinst Du was die Ursache dafür war, dass Du dich an diesem Tag weniger an Tourdetails erinnern konntest ?
    Geändert von ticipico (31.10.2018 um 19:42 Uhr)
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  15. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #55
    Samstag, 28.7.2018 (19. Tag)
    Lac des Gloriettes -> Lac de Barroude
    mein Locus+OSM: 24 km /2000 \1600 (Jörns GPS-Uhr: 26km /1500 \1050)
    (Kann das jemand erklären? Der Unterschied ist ja schon heftig. Mir scheint Jörns Angabe realistischer ...)
    10:45 Std. unterwegs


    Als wir um kurz vor 8 morgens loslaufen, sind über uns Wolken und unter uns auch. Und immer wieder auch um uns.




    Unten in Heas wären wir jetzt jedenfalls dauerhaft unter Wolken.
    Wir wollen heute die Höhe mehr oder weniger halten, in den Cirque de Troumouse laufen, auf den Grat steigen und dort wieder auf unseren Weg treffen.

    Immer mal wieder reißt es irgendwo ein bisschen auf und plötzlich ist hinter den Wolken ein Stückchen Berg zu sehen.







    Das Tal da rechts hinten laufen wir so ziemlich aus, ein bisschen runter am Ende, auf der anderen Seite ziemlich direkt 300 Hm hinauf.
    Sowas finde ich irre anstrengend.
    Dann kommen wir im Cirque de Troumouse aus.




    Es ist sehr hübsch hier, wenn man was sieht und gerade nicht im Nebel steht.
    Die Wände sind aber alle ziemlich steil. Und entweder aus glatten Platten oder losem Schotterzeug.
    Hier soll irgendwo ein Weg hoch gehen???
    Wenn wir zwischendurch Sicht haben, können wir keine Stelle ausmachen, wo man auf diese Wand hochsteigen könnte.
    Einen Pfad finden wir auch nicht.
    Eine ganze Weile stehen wir immer wieder da, sehen uns die Wand an und überlegt, ob wir es einfach hier oder da mal versuchen sollten. Dann sind wir wieder im Nebel.
    Schließlich entschließen wir uns, den Cirque de Troumouse auszulaufen, und am Ende, wo er etwas flacher zu werden scheint, noch einmal zu gucken, ob was geht. Das Gucken geht aber schon nicht, weil Wolken vor der Wand hängen.
    Dann gibt es da immer noch so eine vage gepunktete Linie unter der Wand entlang, die aus dem Cirque hinaus und um sein Ende herum auf die eigentlich HRP-Route trifft. Natürlich nicht, ohne zwischendurch einiges an Hm zu verlieren, das anschließend wieder erarbeitet werden muss.

    Einen Pfad scheint es nicht zu geben, aber das grasige Gelände läuft sich ganz gut. Ab und zu taucht aus dem Nebel eine Felsspitze auf, die uns als Richtungszeiger dient. Vermutlich kann man zwischen diesem Felsen und der großen Wand hindurch.



    Als wir die schließlich erreichen, ergibt sich genau durch diesen Durchgang auch ein Pfad, dem wir folgen können.




    Rechts unter der Wand entlang durch Geröll eine Weile hinauf, dann durch Wiese und Blumen hinunter. Als wir auf unsere eigentliche Route treffen, haben wir schon 13 km hinter uns. Von Heas herauf wären es 2 km gewesen ...
    Die Strecke durch den Cirque ist landschaftlich klasse und lohnt sich durchaus.

    Der Aufstieg zum Pass hoch ist gut angelegt. am Ende wird es noch ein bisschen interessant. Es geht leicht ausgesetzt über einen Sims aus abschüssigen Felsplatten. Aber noch eher so, dass es Spaß macht.
    Auf der anderen Seite sieht es im ersten Moment so aus, als müsste man sehr steil über solche Platten hinunter steigen, doch nach ein wenig Sucherei in die "falsche" Richtung finden wir einen ähnlichen Sims, auf dem man erst nach rechts, dann nach links wieder von dem Grat hinunter kommt.













    300 m runter, 150 m wieder rauf über einen weiteren Pass, dann sind wir schon einmal auf der richtigen Seite des Bergzuges.

    Es folgen noch ein paar weitere Aufs und Abs.
    Das Wetter wird immer besser, die Wolken bleiben nun unter oder über uns, kein Nebel mehr.






    Dann um eine Kurve unter einer Felswand entlang - da ist sie! Die Barroude-Wand!




    Um an die Seen zu gelangen, müssen wir noch einige Schneefelder überqueren, an einem Bach unsere Wasservorräte fürs Camp auffüllen (man sagte uns, die Wasserqualität des Sees sei nicht so gut) und die Ruinen der abgebrannten Refuge passieren.




    Um ca. 18 Uhr sind wir endlich da. Ich war ziemlich platt.
    Wir finden nahe dem Ausfluss des Sees einen schönen Platz für die Zelte.
    Leider ist kein Licht mehr in der Wand. (Ich hoffe ganz doll auf morgen früh!)
    Auch auf der Zeltwiese ist die Sonne schon verschwunden.
    Es wird schnell ziemlich kalt mit einem eisigen Wind.
    Daher dauert es nicht allzu lange, bis gekocht wird und jeder in sein Zelt verschwindet.

    Vorher schauen wir aber noch auf Jörns Satelliten-Wetterbericht.
    Ich möchte gerne eine Variante gehen, die mir @Nicki /Folko vorgeschlagen hat.
    Statt nach Parzan abzusteigen (viel Straße) und am nächsten Tag zur Ref. Viados über viel viel Schotterstraße zu laufen, kann man über einen langen Bergrücken bis Rioumanjou laufen und am nächsten Tag von dort zur Viados wandern.
    Da auf der ganzen Strecke aber selten Pfade und oft auch keine Markierungen zu erwarten sind, ist das nur eine Option bei guter Sicht und nicht zu viel Wind.
    Der Wetterbericht gibt grünes Licht bzw. blauen Himmel!
    Ich freue mich riesig auf diese Etappe, habe Folkos Tourenbericht ausgedruckt und mitgenommen und hoffe auf eine wunderschöne Bergrücken-/Gratwanderung mit einigen Herausforderungen.
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  16. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #56
    Danke schön!
    Habe ich deinen Bericht verpasst (ich war im Oktober noch einmal 3 Wochen unterwegs) oder kommt der noch :-)
    Ich hoffe, du hattest ebenfalls eine tolle Tour!
    Mich würde natürlich interessieren, wie im September mittlerweile die Verhältnisse an den hohen Pässen waren ...
    Konntest du die laufen?

    Zitat Zitat von ticipico Beitrag anzeigen
    Was meinst Du was die Ursache dafür war, dass Du dich an diesem Tag weniger als Tourdetails erinnern konntest ?

    Ich denke mal, das liegt daran, dass ich nicht mehr nur auf meine Umgebung, den Weg, die Aussicht, die Blümchen, Tiere, Bäche, ... und auf meine eigenen Bedürfnisse fokussiert war.
    Ich war vermutlich unbewusst noch mehr als bewusst ständig damit beschäftigt, wo der andere ist und was er macht.
    Unterhalten haben wir uns beim Wandern sogar eher selten, da unser Tempo doch zu unterschiedlich war.
    Weil Jörn meist vorneweg war, habe ich mir seltener die Zeit genommen, einfach irgendwo stehen zu bleiben, etwas zu betrachten, eine Aussicht zu genießen, zu fotografieren, einen Geier zu beobachten, ... Sein höheres Tempo hat mich schon angetrieben, auch wenn ich mir vorgenommen hatte, mich nicht hetzen zu lassen und mein Tempo zu gehen. "Mein Tempo" finde ich aber tatsächlich nur so richtig, wenn ich alleine gehe. Wenn einer schon voraus ist, gehe ich automatisch schneller. Wenn er da wartet, versuche ich automatisch aufzuholen. Und mache nicht hier, wo mir gerade danach ist, selbst schonmal eine Pause.
    Ich habe auch gemerkt, dass ich in der Zeit zu zweit viel schneller ermüdet bin und abends richtig platt war, auch wenn wir nicht unbedingt längere oder anstrengendere Etappen gelaufen sind. Aber ich war einfach nicht in meinem Rhythmus, bin nicht mein Tempo gegangen, habe nicht Pause gemacht, wenn ich dazu Lust hatte, und habe mich eben auch weniger auf die Umgebung eingelassen, weil der andere einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Nicht absichtlich. Aber ich denke, das ist ganz natürlich.
    Nach den 10 Tagen gemeinsamen Wanderns fragte mich Jörn, wie denn das nun zu zweit für mich gewesen wäre.
    Naja, ich habe es mir schlimmer vorgestellt
    Aber ich würde meine nächste Tour wieder alleine planen.

    Anschließend habe ich dann festgestellt, dass Zufallsbekanntschaften, mit denen man mal ein paar Tage zusammen wandert, wieder was anderes sind. Vielleicht passte es einfach besser vom Tempo. Aber man ist auch weniger aufeinander fixiert, weil ja eigentlich jeder alleine geht. Und wenn es nicht mehr so passt, trennen sich die Wege leicht wieder.

    Warst du alleine unterwegs? Wie geht es dir dabei? Oder mit Partner?
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  17. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #57
    Wenn wir zwischendurch Sicht haben, können wir keine Stelle ausmachen, wo man auf diese Wand hochsteigen könnte.
    Einen Pfad finden wir auch nicht.
    Troumouse und Col de la Sede
    - war bei mir genauso- ein Nebeltag und ich habe den Aufstieg zum Col nicht gefunden, und bin dann den gleichen Weg wie ihr gegangen.
    2015 hatte ich mehr Glück- zuerst gutes Wetter und gute Sicht. Hinter der Cabane des Aires geht es her- meist aber weglos..
    Ich hab das hier auf dem Foto eingezeichnet....

    Für Wanderer - steiler Aufstieg- sehr spannend!

    Das ist der Blick vom Col de la Sede.....


    LG Folko
    www.mitrucksack.de
    Ganz viel Pyrenäen ( HRP- Haute Randonnée Pyrénéenne - komplett) und ein bisschen La Gomera

  18. AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #58
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Habe ich deinen Bericht verpasst ... oder kommt der noch :-)
    Nee, der kommt noch. Ich will meinen Bericht erst hier reinstellen, wenn Du mit Deinem fertig bist. Ansonsten überlagern sich zwei Berichte über die HRP. Das wäre schade für beide Berichte und die Interessierten kämen evtl. durcheinander ... Die dunkle Jahreszeit liegt ja noch vor uns, da ist noch genügend Zeit zum schreibenden und lesenden Erinnern .

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Mich würde natürlich interessieren, wie im September mittlerweile die Verhältnisse an den hohen Pässen waren ...
    Konntest du die laufen?
    In diesem September war typisches Bergsommerwetter: Sonne, klare Sicht bis ultimo, morgens und abends noch nicht richtig kalt und mittags toll warm . In den Pässen, die ich gelaufen bin, hatte es keinen Schnee mehr.

    Jedoch bin ich auf Anraten zweier entgegenkommender HRPisten, die von Ost nach West gelaufen sind, den vier "spektakulären Etappen" (lt. Ton Joosten) ausgewichen: Ab Rif. Viados bin ich über den GR11 (Valle Estos - Valle Bierna - Coll Vallibierna (2732m), ohne Schnee/Eis - Vall d'Anglos - Rif. Conangles (am Vielha-Tunnel) gelaufen, also südlich um die Maladeta-Gruppe herum. Ursache dafür war, dass an den hohen Pässen der "eigentlichen" HRP es noch einige kleine Hartschnee- oder Eisplatten gegeben haben soll, für die Steighilfen (Grödeln oder Leichtsteigeisen) aus Sicherheitsgründen ratsam seien. Da es mir um Genuss und weniger um Nervenkitzel ging, habe ich diese Variante auf den nächsten September verschoben (dann ausgerüstet mit Steighilfen, mit denen ich umgehen kann).

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Warst du alleine unterwegs? Wie geht es dir dabei? Oder mit Partner?
    Ich war meist allein unterwegs, bin auch schon vorher manchmal allein gelaufen, z.B. die GTA im Piemont und Ligurien. Meist geht es mir sehr gut dabei. Ich genieße genau das, was du auch beschreibst: Ich kann mich ganz nach meinen Bedürfnissen ausrichten und brauche mich mit niemandem abstimmen. Beruflich habe ich das lange genug machen müssen.
    Nach ein paar Tagen fehlt mir dann manchmal der Austausch über das Erlebte, insbesondere wenn ich in einem fremdsprachigen Land bin, wo ich nur die elementarsten Wörter und Sätze beherrsche. So freue ich mich dann auch mal über Mitwanderer*innen, die auf der gleichen Route unterwegs sind und entweder deutsch oder englisch können. Nur sind diese im September seeehr selten, denn die von dir beschriebenen Touristenmengen gibt es dann nicht mehr. Meist war ich den ganzen Tag allein unterwegs ohne einen anderen Menschen zu treffen. In diesem Jahr hatte ich Glück, dass ich einem Mitwanderer für 4 Tage getroffen habe, mit dem ich viel gemeinsam hatte: Wandertempo, Ausdauer, Pausenbedürfnis, Risikobereitschaft, Gesprächsinteressen, Humor, ..., kommt selten vor, - um so mehr kann ich es wertschätzen.

    Aber ich stimme mit dir überein, dass ein Laufen mit anderen meistens mehr Energie kostet, weil nicht nur Energie in die eigene Fortbewegung und Selbstwahrnehmung sondern auch in das soziale Miteinander (Abstimmungen, Rücksichtnahme, Austausch, ...) hineinfließt.
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  19. Fuchs
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #59
    Danke euch beiden!

    Zitat Zitat von ticipico Beitrag anzeigen
    Nee, der kommt noch. Ich will meinen Bericht erst hier reinstellen, wenn Du mit Deinem fertig bist. Ansonsten überlagern sich zwei Berichte über die HRP.
    Da hast du sicher Recht.
    Ich versuche ein bisschen schneller zu laufen, dann musst du nicht so lange warten.
    Und ich auch nicht

    Jedoch bin ich auf Anraten zweier entgegenkommender HRPisten, die von Ost nach West gelaufen sind, den vier "spektakulären Etappen" (lt. Ton Joosten) ausgewichen: Ab Rif. Viados bin ich über den GR11 (Valle Estos - Valle Bierna - Coll Vallibierna (2732m), ohne Schnee/Eis - Vall d'Anglos - Rif. Conangles (am Vielha-Tunnel) gelaufen, also südlich um die Maladeta-Gruppe herum. Ursache dafür war, dass an den hohen Pässen der "eigentlichen" HRP es noch einige kleine Hartschnee- oder Eisplatten gegeben haben soll, für die Steighilfen (Grödeln oder Leichtsteigeisen) aus Sicherheitsgründen ratsam seien.
    Ach, sogar immer noch im September.
    Ich überlege, evtl. nächsten Sommer einige Pässe und Strecken nachzuholen und mit anderen neben der HRP zu kombinieren. Mal sehen, wie der kommende Frühling schneemäßig wird ...


    Aber ich stimme mit dir überein, dass ein Laufen mit anderen meistens mehr Energie kostet, weil nicht nur Energie in die eigene Fortbewegung und Selbstwahrnehmung sondern auch in das soziale Miteinander (Abstimmungen, Rücksichtnahme, Austausch, ...) hineinfließt.
    Stimmt. Vielleicht ist es auch zum Teil Gewohnheit. Ich bin meistens alleine unterwegs, und nur selten vermisse ich jemanden. Wenn dann jemand mitkommt, muss ich mich schon ziemlich darauf einstellen, fühle mich mal getrieben, mal ausgebremst. Ich habe es bisher auch nur in seltenen Glücksfällen erlebt, dass es wirklich gepasst hat. Das war dann schon sehr schön!
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  20. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [FR] [ES] [AND] Pyrenäen - HRP "light"

    #60
    Zitat Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
    Troumouse und Col de la Sede
    - war bei mir genauso- ein Nebeltag und ich habe den Aufstieg zum Col nicht gefunden, und bin dann den gleichen Weg wie ihr gegangen.
    Ah, lustig! Der Weg durch den Cirque ist schon schön, nicht wahr!?

    2015 hatte ich mehr Glück- zuerst gutes Wetter und gute Sicht. Hinter der Cabane des Aires geht es her- meist aber weglos..
    Ich hab das hier auf dem Foto eingezeichnet....
    Für Wanderer - steiler Aufstieg- sehr spannend!
    Wow, starkes Foto!
    Ich hatte auf meiner OSM die Route drauf, aber da im Nebel meist nichts zu sehen war, und wenn, dass steile Felsplatten und noch steilerer Schotter, haben wir es gelassen.
    Dass es ein spannender Aufstieg ist, glaube ich dir sofort!

    Und dann bist du über den Col de la Gela gelaufen? Kann man von da auf die Barroude-Seen runterschauen? Man steht dann ja auf der Barroude-Wand, richtig? Stelle ich mir super vor!

    Viele Grüße,
    Sylvia
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