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  1. Erfahren

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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Mitreisende: berniehh
    Deine detaillierte Dokumentation von Landschaft und Reisebegebenheiten hat mich sehr beeindruckt, ebenso wie Deine Resilienz und Kraft. Herzlichen Dank fürs Teilhabenlassen!

  2. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Vielen Dank für den tollen Bericht! Abgefahrene Reise. Wirklich unglaublich.

    Wenn ich das richtig verstanden habe nutzt Du lediglich Halbschuhe (die von North Face) zum wandern? Hat man da nicht bei jedem Schritt in dem Schlackerschnee nasse Füße?

    Was nutzt Du für einen Rucksack?
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  3. Erfahren
    Avatar von EbsEls
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Vielen Dank für den tollen Bericht!

    In den 90ern plante ich eine Einreise nach Westchina nach Kaschgar über den Kunjarab-Pass aus Pakistan per Rad. Ich hatte schon ein Visum. Wegen mangelnder Courage und Missgeschicken wurde nix draus.
    Bei der Planung las ich Geschichten von Radlern die südlich um die Takla-Makan rum sind und in den gesperrten Gebieten erwischt wurden. Es wurde der Fahrrad-Rahmen zersägt und sie mussten für die Wandzeitung eine Selbstkritik schreiben. Quelle: Eberhard Trempel: China individuell, meine Ausgabe 1991 erschienen.
    Viele Grüße aus Thüringen (oder von Sonstwo)
    Eberhard Elsner

  4. Neu im Forum

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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Großes Kino!
    Besten Dank für's Mitnehmen!

  5. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Vielen Dank an Euch für die netten Kommentare

    Zitat Zitat von Der Foerster Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstanden habe nutzt Du lediglich Halbschuhe (die von North Face) zum wandern? Hat man da nicht bei jedem Schritt in dem Schlackerschnee nasse Füße?
    Ja das stimmt zwar, aber da die Schuhe auch ausserhalb der Schneeflächen durch ständiges furten ebenfalls permanent nass sind, macht es keinen großen Unterschied mehr. Lässt sich nunmal nicht ändern und irgendwann trocknen sie auch wieder.

    Zitat Zitat von Der Foerster Beitrag anzeigen
    Was nutzt Du für einen Rucksack?
    Bergans Alpinist Large aber ohne die Seitentaschen.

  6. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Danke für die Infos
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  7. AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Moin Bernie,
    vielen Dank für den tollen Bericht, der wie gewohnt großartzig kurz und knackig und doch sehr informativ geschrieben ist. Vielen Dnak auch für die tollen Fotos.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Bericht von Dir.
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  8. Erfahren

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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Danke für die tollen Bilder einer tollen Reise.
    Was ich mich aber immer wieder gefragt habe, wie du es mit der Essenversorgung gemacht hast und wieviel % deines Rucksack-Gewichts das Essen ausmachte . Die langen Zeiten "ohne Zivilisations-Nachschub" kommen mir schon krass vor, wenn ich meinen Kalorienbedarf betrachte.

  9. Erfahren
    Avatar von Akelei
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    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen

    Blick nach Nordosten auf merkwürdigen Gebäudekomplex mitten in den Hügeln und ganz hinten am Horizont (siehe Vergrößerung) Industrieanlagen.
    Könnte so nicht eine dieser "Schulen" aussehen, die so heimlich entstehen und immer größer werden?

    Vielen Dank für deinen Bericht! War spannend zu lesen.
    Ein paarmal haben dir die Polizeibeamten ja auch geholfen - z. b. schneller zum Endpunkt oder Busbahnhof zu kommen, ohne lange Straßen entlanglaufen zu müssen. ;)

    Und trotzdem stellt sich mir die Frage, war es Mut, war es Sturheit? Auf jeden Fall hat es dich dorthin gebracht, wo wenig andere Menschen waren.
    Und wahrscheinlich kann man sich das nur als "Ausländer" leisten, weil man als Einheimischer von irgendeiner Polizeikontrolle "ganz" aus dem Trekkinggebiet gebracht worden wäre.

    Interessant fand ich das Laufen nach Gefühl und Sicht. Ohne Wegweiser, geplante Wege und Wegbeschreibungen und ohne Zeitdruck.
    ¤´¨)
    (¸.·´¨) RETTET DIE ERDE! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!
    ¨ ¸* ¸·*¨)
    (¸.·` ¤

  10. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Nochmals vielen Dank für die netten Kommentare

    Da es bei mir in den letzten paar Wochen zeitlich ziemlich eng aussah, kommt hier meine verspätete Antwort:

    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Was ich mich aber immer wieder gefragt habe, wie du es mit der Essenversorgung gemacht hast und wieviel % deines Rucksack-Gewichts das Essen ausmachte . Die langen Zeiten "ohne Zivilisations-Nachschub" kommen mir schon krass vor, wenn ich meinen Kalorienbedarf betrachte.
    das ist wie bei vielen anderen Trek auch: Essen für 20 Tage mitschleppen und danach wieder einkaufen.
    Das Basisgewicht meines Rucksackes betrug 18 kg.
    Dazu kommen pro Tag 800 g Essen. Das dann Mal 20 macht 16 kg Essen = 47%

    Zitat Zitat von Akelei Beitrag anzeigen
    Könnte so nicht eine dieser "Schulen" aussehen, die so heimlich entstehen und immer größer werden?
    Könnte sein. Dagegen spricht daß der Gebäudekomplex anscheinend nicht eingezäunt ist.
    Könnte aber auch sein daß der Gebäudekomplex irgendwas mit dem Bergbau in dem Gebiet zu tun hat.

    Egal was man nun vermutet, es ist auf jeden Fall nur Spekulation.

    Zitat Zitat von Akelei Beitrag anzeigen
    Und wahrscheinlich kann man sich das nur als "Ausländer" leisten, weil man als Einheimischer von irgendeiner Polizeikontrolle "ganz" aus dem Trekkinggebiet gebracht worden wäre.
    das glaube ich nicht. Mein Reisegebiet war für Ausländer verboten, nicht für Einheimische. Auf den Anreisewegen zu den Trekkingstartpunkten waren auch chinesische Touristen mit dem Auto unterwegs, die an den Checkpoints unbehelligt durchgelassen wurden.


    Inzwischen habe ich die gesamte Reise auch auf meine Seite geladen.......

  11. Erfahren

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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Noch in keinem anderen Land habe ich mich als Ausländer so unwohl gefühlt, jedenfalls solange ich mich noch in der Zivilisation befand.
    Kann deine Gedanken nachvollziehen. Die Paranoia der Behörden ggü. harmlosen ausländischen Touristen ist in eher repressiven Staaten wie China oder Russland schon ziemlich ausgeprägt. Wobei ich die Situation im russischen Kaukasus als restriktiver empfunden habe als im Xinjiang-TienShan. In beiden Regionen hat sich für mich bewährt, einheimische Outdoor-Begeisterte vor der Anreise übers Internet anzusprechen. In Urumqi kann man solche Leute finden. Das kann vieles einfacher machen, z.B. auch den Transport in die Berge, Umgehung von Posten usw. Und mit Google Translate offline auf dem Smartfone klappt die Kommunikation auf chinesisch inzwischen auch unterwegs ganz ordentlich. Meine Erfahrung was speziell den chin. TienShan angeht ist aber inzwischen schon 10 Jahre her, kann sein dass dort heute alles noch viel restriktiver gehandhabt wird. Damals wurde man bei Polizeiposten aufgehalten, manchmal fotografiert, die Dokumente wurden kopiert, aber sonst nix weiter. Die Polizisten tun halt auch nur ihren Job, um sich ggü. ihren Vorgesetzten abzusichern. Außerdem entschädigt die großherzige Gastfreundschaft der Einheimischen praktisch immer und überall für die Paranoia der Behördenvertreter, so jedenfalls meine Erfahrung in ganz China - ein Land mit vielen tollen abgelegenen Landschaften fürs Trekking.

  12. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Kann deine Gedanken nachvollziehen. Die Paranoia der Behörden ggü. harmlosen ausländischen Touristen ist in eher repressiven Staaten wie China oder Russland schon ziemlich ausgeprägt. Wobei ich die Situation im russischen Kaukasus als restriktiver empfunden habe als im Xinjiang-TienShan. .............

    Meine Erfahrung was speziell den chin. TienShan angeht ist aber inzwischen schon 10 Jahre her, kann sein dass dort heute alles noch viel restriktiver gehandhabt wird.
    Gegenüber von vor 10 Jahren haben sich die Restriktionen für Ausländer in Xinjiang inzwischen drastisch verschlimmert!!!
    Vor 10 Jahren soll es dort noch "relativ" entspannt gewesen sein.
    Vieles ist erst in den letzten paar Jahren so schlimm geworden.

    In Urumqi habe ich einen Deutschen kennengelernt, der vor vier Jahren schonmal in Xinjiang war. Er war absolut entsetzt darüber wie sich die Situation dort in nur vier Jahren verschlimmert hat!!
    Ebenfalls ist vieles, was in der aktuellsten Lonely Planet Ausgabe (Xinjiang Kapitel aus dem China-Reiseführer) beschrieben wird, inzwischen überholt, weil es nicht mehr von Ausländern gemacht werden darf.

    Wo warst du denn dort?

  13. Erfahren

    Dabei seit
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Wo warst du denn dort?
    Ich war in der nördlichen der beiden Tien Shan Ketten, also grob gesagt Urumqi - Sayram See - Ili - Tigerkrallen Pass - Urumqi. Mir scheint, du warst in der südlichen Kette unterwegs. In der nördlichen Kette gibt es einige militärische Sperrgebiete, da muss man aufpassen dass man nicht aus Versehen hinein gerät
    Dann habe ich noch eine Überschreitung des Bogda Shan Massivs vom Tarim-Becken nach Norden gemacht. Da musste man am Anfang und Ende auch Posten umgehen. Auf der Nordseite kommt man bei dem Tianchi See heraus. Der war aber damals schon touristisch sehr erschlossen und hat mir nicht besonders gefallen. Auf deinen Fotos vom Bogda habe ich einiges wiedererkannt.

    Weiter bin ich dann durch die Taklamakan Wüste aufs Qinghai-Plateau, was ethnisch schon zu Tibet gehört (mit einem Jeep, nicht zu Fuss). Ab dort waren die Pisten Richtung Lhasa und Yushu für Ausländer gesperrt. In Golmud hab ich einen englischsprachigen Chinesen aus der Tourismus-Behörde aufgetrieben, der hat mir die Lage aller Polizeiposten außerhalb der Stadt erklärt und gemeint, ich hätte keine Chance, mit dem Jeep da unbemerkt vorbei zu kommen. Bin zum Schluss gekommen, dass das stimmt. In Qinghai selber gibt's auch jede Menge Berge für interessantes Trekking. Hab dort aber keine Touren mehr gemacht sondern bin weiter mit dem Jeep durchs Land gefahren, wo es nicht verboten war.

    Andere schöne Trekkingtouren kann man in Yunnan und Sichuan machen, und eine ganz besondere Art von Trekking in China ist das Great Wall Trekking. Abseits der erschlossenen Abschnitte der Großen Mauer kann man tagelang durch sehr wilde und steile Berge von Wachturm zu Wachturm klettern, ist z.T. echt lebensgefährlich. Als ich mal eine Zeit lang in Beijing gewohnt habe, konnte ich mit einem chinesischen Bekannten sogar einen Abschnitt "erschließen", der im Great Wall Forum (das Internetforum der Great Wall Fanatiker) als unbegehbar gelistet war.

    http://www.greatwallforum.com/forum/forum/great-wall-locations/beijing-municipality/miyun-county/simatai/3102-simatai-beyond-sky-bridge-from-the-forbidden-to-the-unknown

    Wie die Große Mauer an den unglaublichsten Graten und Steilwänden entlang führt, ist total beeindruckend. Ich bin ja sonst ein Fan von Outdoor in der großen Wildnis, bewohnte Orte im Umkreis von 100 km schrecken mich total ab! China ist da eine Ausnahme, die mich beeindruckt hat.

  14. Freak Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: [CN] 700 Kilometer durchs Tian Shan Gebirge


    Editiert vom Moderator
    Zitat Zitat von Mika Hautamaeki Beitrag anzeigen
    Nun ja, aber vielleicht sollten wir Bernies REISE-Bericht hier nicht mit Politik auseinanderrupfen.



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