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  1. Alter Hase
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    [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #1
    Mitreisende: Abt
    Erst mal hallo allseits in die Runde,

    Das ist nun eine Einladung an meine Leser, nach dem Beitrag Bordertrekking https://www.outdoorseiten.net/forum/...A4nischer-Teil weiter mit durch die Karpaten zu kommen, um den Norden Rumäniens kennenzulernen.
    Im vorherigen Bericht habe ich, aus der Karpatho-Ukraine kommend, über die Theiß-Brücke die Grenze bei SighetMarmatie passiert und damit die Maramuresch in Nordrumänien erreicht.
    Von Poenile de sub Munte,- "Den Wiesen unter den Bergen" bin ich zum Vf.Farcau gewandert,das ist der höchste Berg des Maramureschgebirges,- und habe danach die Waldkarpaten nach Osten hin durchquert um in die historische Landschaft der Bukowina zu gelangen. Dann habe ich mit einer kleinen Unterstützung durch die Grenzer meinen Weg bis zum Kloster Putna fortgesetzt. Wo die Wanderung 2011 endete.

    Dass bald ein Intereuropäisches Wegeprojekt in Form des Via Carpatica als E8 ins Leben gerufen wird, die nun in etwa meiner Wanderung folgt, ist Zufall und ich habe erst später davon erfahren. Ich will hier von einigen Momenten meiner Touren berichten, so wie ich sie erlebt habe. Meine Kamera hatte ich stets dabei, aber meine Fotos können nur als Spots einen kleinen Ausschnitt von den Eindrücken in Bilder festhalten.

    Eine kleine Zusammenfassung meiner Touren in dieses intressante Gebiet gibt es hier, wobei fast alle Aufzeichnungen und Bilder von 2015 vor erst nicht zur Verfügung stehen. Ich bin bemüht dies zu klären und diese zu reanimieren.

    2016 war ich im Caliman-Gebirge unterwegs, diesen Bericht findet ihr hier,
    2017 bin ich dem Kammverlauf des Suchard und Rodna-Gebirges gefolgt und den Kamm im Gutiin-Gebirge
    2018 im Rarau-->Giumalau Kammweg komplett
    2018 im Rodna vom Prislop das Rodna-Gebirge gen Osten bis zum Rotunda-Sattel.





    Muntii Caliman - Kelemen -Caliman Gebirge
    Am 18. September 2016 sitze ich im Flugzeug und diese Tour ins Caliman beginnt,
    Anschließend muss ich abends in einem ziemlich gefüllten Zug mit einem Stehplatz vorlieb nehmen und mein Rucksack bekommt meinen Sitzplatz, da sich nirgenwo im Abteil ein Platz im Gepäckfach für ihn findet. Über Nacht auf den Durchgang wollte ich ihn auch nicht abstellen.


    Der Zug ist nachts gegen zwei Uhr in Vatra Dornei, als ich eintreffe. Ich wecke ich nicht erst die Besitzer des kleinen Campings und nutze den überdachten Rastplatz als Übernachtungsgelegenheit wie beinahe selbstverständlich jedes Jahr, ohne das Zelt erst aufzubauen. Es regnet ohnehin und hier liege ich trocken. Tags darauf mache ich erst einmal Stadtbummel.


    Am Gara Bai,- im Hintergrund die Bergwiesen des Giumalau-Gebirges und der Abfall zur Dorna-Senke.
    Meinem Ausgangspunkt für diese Tour und andere Wanderungen hier ins Dorna Land ist meist ein kleiner Campingplatz.

    In Vatra Dornei vereinen sich die Dorna und die Bistrita-Aurie miteinander zur Bistritz, weshalb der Fluss einen seltsamen Haken schlägt



    Die Wanderwege sind anfangs gut gekennzeichnet, Markierungen beginnend bereits am Bahnhof Vatr. Dornei Bai.
    Wanderwegmarkierungen an Stellen, wo es darauf ankommt, wären viel hilfreicher gewesen.

    Vatra Dornei ist der Ausgangsort für vier Gebirge rings herum: Rarau-Giumalau, Obcina Feredului, Suchard und Caliman-Gebirge. In der Stadt gibt es zwei Bahnhöfe und einen Busbahnhof, einen Alpinshop, eine Salvamontstation und Einkaufsmöglichkeiten. Als Kurbad genoss Dorna Watra in früheren Zeiten unter Österreichs Regenten Ansehen und hat damals baulich bessere Zeiten gesehen.


    Dieser etwas verspielte Brunnenturm birgt eine Quelle mit sieben Mineralwässern und wurde zu zeiten der K.u.K.-Monarchie erbaut





    1983 bin ich bereits mit Zelt und einer uralten Wanderkarte bewappnet durch das Caliman-Gebirge gewandert, nachdem mir 1981 unterwegs Wanderer über die tolle Natur und von ihrer Tour berichtet haben.



    Gewohnheitsmäßig benutze ich zunächst die ersten ein..zwei Tage, meine Ausrüstung etwas zu sortieren, die Buspläne zu erkunden und eine Reserve für den Rückweg auszusuchen und dort zu lassen. Länger als sieben Tage dauern meine Mini-Touren nicht vom Bascamp, also vom Campingplatz. Die Gebirge sind nicht so groß.
    Dann gehe ich auf den Obstmarkt, wo Tomaten rot aussehen und nicht dem halbgrünen Müll aus Holland ähneln, zumal sie sonnengereift hier erzeugt und angeboten werden. Pflaumen sind oft riesengroß, schmecken süß und speziell die aus Bistritzer Region sind eine Delikatesse und überaus lecker. Sacusca de Vinete, das ist eine Gemüsepaste mit geräucherten Auberginen und Tomatenpaprika, eine absolute Spezialität der Gegend genauso wie der bekannte Haus gebrannte Pflaumenschnaps, Zuika de Prun . Es duftet irre danach. Dafür muss sich unbedingt noch ein Plätzchen im Rucksack finden. Zacusca kann man aufs Brot streichen, den Zuika abends als Absackerl am Lagerfeuer auf den Tag trinken

    Die sanitären Bedingungen sind,- genau wie die bauliche Substanz der Straßen der blanke Horror. Die Menschen tragen das mit Humor und sind allgemein freundlich. Auch für einen Besuch in der neu gebauten Kirche im Park nehme ich mir etwas Zeit. Ich bin konfessionslos, jedoch die Ruhe und der kirchliche Gesang wirken sehr angenehm auf mein Inneres.

    Ich gehe essen, Bier trinken und besuche Bekannte am Stand, die ich vom letzten Jahr noch kenne. Die Salvamont-Bergrettung hat ihr Büro gerad mal zu und trainiert an einem extra aufgestellten, sehr hohen Mast abseilen. Oder das was sie dafür hält. Ein gespanntes Seil verläuft über die Dorna und ist am Boden befestigt. Dann rollen Probanten daran herab und dem Zuschauer wird das Abseilen aus der Höhe so als Rettung aus Bergnot simuliert. Sicher bedarf es einiger Überwindung den Schritt vom Podest zu wagen, um sich da runterrollern zu lassen. Aber,- entweder ich bin zu dumm oder ich kapiere den Sinn nicht, was des nun mit Bergnot zu tun haben soll. Hauptsache sie haben ihren Gaudi.
    Tags darauf treffe ich doch tatsächlich einige von ihnen bei Markierungsarbeiten innerhalb der Stadt



    Nun kann mir ja nichts mehr passieren. Es sei denn ich verdrehe mir den Fuß oder eine Kreuzotter beißt mich.
    Das Sportgeschäft ist erst beim zweiten Besuch geöffnet. Immerhin bekomme ich Gaskartuschen zu Schrauben.
    In der Folgezeit hat sich die Öffnungszeit aber als sehr eingeschränkt dargestellt. Meist ist zu.


    In der Stadt entdecke ich weitere Wegweiser von Wanderwegen. Man beachte mal, dass Salvamont zumindest der Auftraggeber oder Errichter dieser durchaus nützlichen Tafeln war. Bei all meinen Besuchen als ausländischer Tourist in deren Stützpunkt wird immer wieder auf fehlende Finanzierung zum Erhalt verwiesen. Soll ich das nun glauben oder nicht? Das nächste mal spendiere ich gleich paar Pinsel und zwei Farbtöpfe.

    Das recht umfangreiche Wegenetz um Vatra Dornei benötigt keine Abseiltechnik für Kletterfelsen, aber paar Astscheren, Farbe und Pinsel. Wenn ich mir hier mal diese Bemerkung erlauben darf.

    Dann entschlüssele ich mal den Fahrplan und beschließe, nach Gura Haitii zu fahren, das ist ein kleiner Ort , der am Rande des Caliman-Gebirges liegt. Vor dreißig Jahren gab es dahin keine öffentlichen Verkehrsverbindungen. Man fuhr eben mit Fahrgelegenheiten. Jeder kannte jeden.
    Ich bin damals einem schönen mit blauem Dreieck neu markiertem Wanderweg vom Park aus gefolgt. Heute gibt es die verwaschenen Markierungen zwar auch noch, aber er ist nicht mal mehr auf neuen Karten ausgewiesen! Den wollte ich zurück entlang gehen und in Vatra Dornei oberhalb am Lift herauskommen.
    Die Hinfahrt ist auch schön. Am Anfang geht es auf einer asphaltierten Straße entlang. Dann wird es holprig.
    Es ist aber dennoch eine große Leistung, wieviele Straßenkilometer seit Ceaucescus Entmachtung instant gesetzt oder auch gänzlich neu entstanden sind. (Ich bin 44 Jahre in Rumänien unterwegs, sowohl vor als auch nach dem Putsch 89')


    Meine erste Tagestour im Caliman
    In Gura Haitii sichere ich erst einmal eine Unterkunft. Handle noch ein wenig mit dem Preis. Es ist eine schöne Unterkunft mit viel Sinn für Kitsch.

    Meinen großen Rucksack stelle ich im Quartier unter und meine erste Tagestour führt zur Schwefelmine hoch in den Mittelpunkt der früheren Vulkankraters, das sind rund 12 km zu Fuß, oder trampen. Ein Jeep mit zwei Forstbeamten sammelt mich unterwegs auf und nimmt mich mit. Die Männer boten mir an, mich auch wieder mit zurück zu nehmen, aber ich will erst einmal meine Füße ohne Gepäck etwas trainieren und mir die Schwefelmine und die Umgebung genauer ansehen.

    Das Calimangebirge erreicht maximal 2100 m Höhe und besteht im wesentlichen aus einem total verwitterten Kraterschlot von 10 km Durchmesser, der nicht mehr so wahrgenommen werden kann und nach Norden hin durch Erosion völlig abgetragen ist, und nun eher die Form eines Hufeisens hat Darüber hinaus gibt es vom Krater auslaufende Bergketten, markant besonders nach dem West hin, die nochmals bis 1990 m ansteigen um schließlich nach Colibita abfallen.
    Im Inneren des Kraters wurden fast dreißig Jahre Schwefel in einem Tagebau abgebaut. Heiße, schwefelhaltige Gase aus dem Erdinneren gelangeten bis an die Erdoberfläche und lagerten sich beim Erkalten als Schwefel hier ab.

    Eine Straße führt da hin und auch zum Kraterrand hinauf. Früher gab es die berühmte Luana-Höhle, ein Schlot der in die Erde ragte.
    Bei meinem einzigsten Besuch hier, war die Straße noch nicht fertig und der Berg nicht so bunt wie heute.


    Aus dem Schmelz-und Regenwasser hat sich ein kleiner See gebildet, der im Frühjahr überläuft und dann das unterhalb gelegene Flussbett regelmäßig mit Schlamm flutet.





    Über den südlichen Kraterrand führen zwei schmale Fahrwege.

    Diese Exkursion ist geologisch hochinteressant. Was ich da sehe ist wie wenn man im Geschichtsbuch der Erde blättert.
    Ich habe früher einen geologischen Anschnitt des Basaltberges Zlatny Vrch im Böhmischen Mittelgebirge besucht, der mich genau so fasziniert hat.
    Hier steht kein Basalt an wohl die Umwandlungsformen magmatischen Gesteines.
    sind es die Farben der Erde von Weiß über Gelb rot und grün, die sich allmählich auslaugend zeigen. Jeder Naturfreund hat seine Freude! Von Schulklassen mal abgesehen. Nur, fahren die Wirklich hier her?



    Aufnahme der Etagen, auf denen abgebaut wurde


    Die Anlage mit Schautafeln. Bei meiner ersten Exkursion 198(3?) wurde die Trasse noch in den Berg gesprengt, was ich seinerzeit auf der östlichen Seite am Vf.Caliman Cerbului gehört habe.









    Man kommt bis zum Rand des Tagebaues. Früher gab es noch ein großes begehbares Betonportal nach Süden,welches einen Ablauf des schlammigen Wassers nach der Schneeschmelze und heftigen Dauerregen durch den Berg nach Süden ermöglichte. Das ist auf alten Fotos so zu sehen,- aber ich kann es nirgenwo entdecken. So ergießt sich die Brühe gegenwärtig nach Schneeschmelze und heftigen Regen nur nach Norden ins Haitii-tal, Ganz klar ist dieser kleine Überlauf in der Mitte des Absatzbecken dafür nicht dimensioniert, die in der Mitte des zu sehen ist


    Die Strecke zurück bin ich gewandert um Zeit und Gelegenheit für die Umgebung und die Natur zu haben.















    Blauer Punkt Wegweiser hier beginnt der Wanderweg, der im Osten zum Kraterrand hochführt.



    Gura Haitii Aufstieg zum Ostrand


    Schieferfelsen der Weg ist oberhalb wieder mal verschwunden, aber ich entdecke ihn etwas rechts am Waldrand.


    Wegsuche Ostrand Caliman



    https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/DSCI02914.JPG[/img][/url]



    Markierung Ostrand


    Zeltplatz früh Ostrand des Kraters auf dem Calimanu Cerbului


    Blick in Richtung Süden nach


    Markierung mit Pilz






    Rinne am Iezeru Calimanului, vermutlich die alte Grenze Österreichs, der eigentliche Maria-Teresia-Weg




    Der Schwefeltagebau Carriera aus der Ferne


    abgestorbener Latschenwald


    Iezer und Taiga


    Wetterstation auf den Ratitis 2088m


    Die Schutzhütte Roza Vanturilor daneben


    Hier einmal eine Karte mit den bedeutenden Bergen


    Carriera oben


    Camp am Pass vor dem Aufstieg zum Pietrosul Caliman


    Umweltkatastrophe gegen Caliman-Wildnis


    Blöcke im Weg


    kurz vor dem Hochplateau des Pietros Caliman




    Die Abraumhalde des Schwefeltagebaues am Vf.Negoiu Romanesc


    Gipfelfoto Vf Pietros



    Vf Negoiu Unguresc















    Der verwitterte Kraterrand Vf. Pietrosu Caliman mit den braunen Grassoden des Sommers im Hintergrund


    Grasland und uralter Wegweiser




    Eigenartige Sonnestrahlung und Stimmung auf der Hochfläche


    Wenigstens eine Pflanze vom Pietros, die ich zum Bestimmen mal mitnehme




    Abstieg vom Pietros Caliman



    Mal sieht es wie Liegestühle aus, mal wie Steinmännchen, die den Weg zeigen
    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt



    Südhang Vf. Pietrosu mit Restmauern verwitterten Lavagesteines






    eine Wegabkürzung fordert fast ihren Tribut. Erst stolpere ich über Geröll, dann verknicke ich mir das Fußgelenk auf einer nachgebenden Steinplatte.


    Zeltplatz am Camp, wo sich auch Josef der II. Habsburger wohl gefühlt hat, Geschichte kann so oder so erzählt werden. Was für mich zählt ist allein die aufgestellte Bank.
    Mir wären Info- Tafeln mit der Benennung der Örtlichkeiten lieber, so erfahre ich diese nie und nimmer. Kaiserplatz im Grünen? oder Leo-Bank?



    Eine Wasserstelle befindet sich etwa 300m nach dem Sattel unterhalb. Auf dem Weg finde ich Bärenkot und Spuren



    Der Maria-Teresia-Weg im Caliman ist sehr gut gekennzeichnet und war 1778 der Grenzverlauf der neuerworbenen österreich. Besitzung der Bukowina und ursprünglich ein Versorgungsweg der Grenzposten. Die auf der östlichen Seite des Kraterverlaufes schon abgebildete Erdspalte unklarer Ursache könnte auch ein Teil dieses Wegesystems gewesen sein, zumal sich auch am Gjumalau-Gipfel des gleichnamigen Gebirges ähnliche Gräben gibt.
    Eine andere Ursache kann natürlich auch ein Frontverlauf im Krieg der Nachzeiten vermutet werden oder eine Erkaltungsspalte des Vulkans.

    Von nun an verfolge ich den mit rotem Punkt markiertem Weg in nördlicher Richtung, dessen Wegverlauf sich mehrmals in Labyrinth der Latschenkifern und Parallelwege verliert und ganz erheblich mehr Zeit beansprucht.



    Solche Markierungen sind ohnehin auf dem Boden sehr schwer aus der Entfernung zu entdecken, dann weiß niemand wo der nun hinzeigen soll
    So ist erst einmal nach dem nächsten Wegzeichen suchen angesagt.


    Die Wege sind schlicht zugewachsen.

    Ja, da suche mal nach dem Weg. Bergrettung anrufen falls etwas passiert sein sollte? Süper. Was sag ich wo ich bin? Im Wald



    Ich hab nur eine schwache Erinnerung von einer Wanderung 1983, wo der Weg verlief.
    Prinzipiell oben auf dem schwach ausgeprägtem Kamm. Das Zeitverhältnis vom Tage heute
    zwischen Wegsuche und Vorwärtskommen ist niederdrückend.
    Aber auch dieses Gestrüpp hat mal ein Ende und die zusätzlich Umgehung.


    Enlang dieses steinigen Weges oder darauf?




    Mein Übernachtungsplatz an der StinciileTarmau...Stinciile Rosu




    Ich habe das Zelt mit und bin dadurch unabhängig, was das übernachten angeht, als mir am Abend nicht mehr nach Laufen und Weg suchen ist und das Wetter beginnt umzuschlagen. Alleine die geringe Gehstrecke an diesem Tag stellt mich keinesfalls zufrieden.
    Der eigentliche Wanderweg verschwindet immer wieder im Dickicht und ist nicht freigeschnitten. Mit meinem Wasservorrat sieht es nicht gerad gut aus. Die Felsformation Stincile Rosii im Hintergrund sind schon zu sehen, oder das was davon die Bäume noch überragt. Es sind die Reste der einstigen Lava am Kraterrand vor Millionen von Jahren, und im Verlaufe der letzten 35 jahre, seit ich an diesem Ort war, ziemlich zugewachsen. Insofern ist die NP-Verwaltung gefragt, was sie denn nun will? Den Forst erhalten oder die Felsen als das eigentlich Element des NP.zugänglich und sichbar zu erhalten. 1983 konnte man auf die Nebenfelsen klettern und von dort die Felsmauer sehen.



    Da die Felsformation etwas abseits steht vom Kammverlauf, habe ich Aussicht auf unbekannte hohe Berge, die zweifellos mit zum Caliman gehören, dem Doppelgipfel des Bistriciolul. Der sieht schon mal interessant aus für mich und mein nächster Plan steht schon bald fest: dahin muss ich noch in dem Urlaub!


    Danach lichtet sich der Baumbestand. In der Ferne sehe ich einen Hund und einen Menschen, der sich andauernd bückt um etwas aufzuheben, soweit ich erkennen kann. So lerne ich den bisher einzigen Müllaufsammler kennen, der mir unterwegs begegnet ist. Es war auch der einzige Wanderer mit Rucksack bis zu dem Zeitpunkt. Chiprian gab mir noch den Hinweis, dass der weitere Weg difficile sei, also schwierig zu finden, was ich mir gar nicht vorstellen konnte, zumal Vatra Dornei nicht einmal eine Tagesstrecke entfernt war.

    Kurz danach gibt es eine Quelle etwa 5 Minuten vom Weg entfernt, die auch angezeichnet ist, danach kommt dieser Camp und ein Weg führt zu einem neu entstandenem Kloster. Ich habe dort übernachtet, nachdem ich gefragt habe.


















    Das ist als Camp vorgesehen im NP Caliman gelegen, der Hinweis auf eine etwas unterhalb gelegene Quelle.




    Felsfiguren









    12 Apostel


    12 Apostel


    Eine Campmöglichkeit für Wanderer oberhalb des Klosters




    Kloster 12Apostel Caliman


    Kloster 12 Apostel Eingangsportal


    Am nächsten Morgen gehe ich vom Kloster los, als die Mönche alle in der Kirche versammelt sind, lege noch etwas Geld unter einen Becher.
    Der Weg führt nochmals hoch zur Wiese und der Sitzbank, dann erkenne ich das blaue Dreieck und eine Bergspitze mit diesem Wegzeichen.


    Calimanabbruch ins Dornaland
    Der Wanderweg führt an eine große Abholzungsfläche, von wo man einen freien Blick auf den früheren Höhenweg bis nach Vatra Dornei zum Lift hat.


    Ich bin mir nicht völlig sicher. Hier hat mich ein Vater, der mit seinem Sohn authark im Walde lebte, 1983 aufgenommen und beherbergt.


    Danach kommt eine Windwurffläche, auf der sich Bäume mehrmals überlagern und die inzwischen so zugewachsen ist, dass ein Durchkommen schier unmöglich ist. Aber nicht das ist das eigentliche Problem






    Die letzten Kilometer sind verfänglich markiert und führen aus dem Calimangebirge heraus über Dorna Sarului, schon in Sichtweite des Relais auf dem Berge. Der direkte, früher schon mit blauem Dreieck markierte KammWeg führte auf der Höhe zwischen Vatra Dornei, dem Stadtpark zu den 12 Aposteln. Hätte bloß mal markiert und freigeschnitten werden müssen!
    Der neue mit blauem Dreieck!!! markierte Weg führt nun über die Dörfer. Ich laufe ihn ewig im Walde entlang und komme mir verarscht vor als ich es merke. Häh? gehts noch??? Auf der Wanderkarte von Dimap findet man ihn nicht, nur auf der Karte vom dicken Muntii Caliman- Führer ist er drauf.
    Astscheren würden sehr das Freischneiden des Streckenabschnittes um die 12 Apostel herum um die Piatra Rosii herum und den verbuschten Weg vom Leopoldplatz bis zur Piatra Rosii erleichtern. Ich habe mich in einem Baumarkt vor Ort interessier, es gibt diese nur in schlechter Qualität und sehr vereinzelt.





    Meine Füße schmerzen, mein Wasser ist aufgebraucht, als mich ein Auto aufsammelt und die letzten acht Kilometer bis nach Vatra Dornei mitnimmt.






    Danke,- Multzumesc!
    Geändert von Abt (19.10.2018 um 18:34 Uhr)

  2. Dauerbesucher
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #2
    Na sehr schön mal was aus den Ostkarpaten...

    Über 20 Jahre ist es her als ich da war, die Zeit vergeht...



    Wird im Tagebau immer noch abgebaut?
    Warst du auch bei den Aposteln?
    Und gibt es denn schon neue Markierungen, die den E8 ausweisen?

  3. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #3
    Baciu, der Tagebau ist ein kunterbuntes Riesenloch am Berg zwischen grün, weiß und weinrot. Ansonsten ist keine Maschine mehr zu sehen, kein Mensch arbeitet dort noch. Ist eine Art FreilandSchautagebau mit Schlammsee, der durch Schneeschmelze und Regenwawasser immer einmal überschwappt und kurz vor Gura Haitii eine mittlere Schlammkatastrophe verursacht hat.
    Ich habe zwei Touren im Caliman gemacht. War hochintressant. Erste Tour war die klassische Kraterwanderung etwa im Hufeisen. drei feste Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Kerngebiet. In Gura Haitii, Die Schutzhütte an der Wetterstation und das Kloster etwa 1km westlich
    Sicher stand zu deiner zeit das Kloster 12 Apostel noch nicht. Ohne Zelt ist der Weg nicht empfohlen

    Die Felsgruppe der 12 Apostel wächst langsam zu. Ich habe leider sehr wenige Fotos von früher digital umgearbeitet.
    Ein lieblicher Nadelwald ist jetzt im Entstehen, der bald diesen Einzelfelsen verdecken wird.



    Das Caliman liegt außerhalb des E8, Im Suchard stammen die Wegzeichen, soweit vorhanden, von vor dem Jahr 2000.

    Der Stand:https://www.siebenbuerger.de/zeitung...en-in-den.html



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    Calimantour die zweite zum Bistricolui


    Der etwas außenstehende Doppelgipfel des Bistriciorul ließ mich nicht mehr los und war das Ziel meiner zweiten Tour.


    Diese vorangegangene beschriebene Tour ins Caliman ließ sich nicht mehr abändern und war bisher eine Rundwanderung, mit der Rückkehr an den Ausgangspunkt und endete in Vatra Dornei.

    Dann nehme ich, emotional neu aufgeladen, von Vatra Dornei einen neuen Anlauf.
    Mein Wettervorhersager hat mir noch einmal eine Wolkenlücke von drei Tagen eingeräumt, danach aber länger Zeit Regen. So mache ich mich eilig nach einem Ruhetag auf, nehme den Bus wieder direkt nach Gura Haitii, halte mich dort aber nicht erst auf und trampe mit zwei Studenten weiter, die zu den 12 Aposteln joggen wollen. Weiter nimmt mich ein Auto von Holzdieben noch ein Stück weiter mit hoch ns Tal, von wo es den Weg hoch zum Lieblingsplatz von Leopold dem zweiten Habsburger geht, also auch meinem Lieblingsplatz mit Bankgruppe von der Bank.

    Ich übernachte, abends kommt noch ein lehrerehepaar mit Kindern an die in der Näher liegenden Quelle, die jedoch zu der Straße über dem Tagebau zurückwollen, der oben an der Coade Pietros herauskommt oder haben ihr Zelt unterhalb des Pietros-Aufstieges aufgestellt. Ich werde aus ihrem Erzählten nicht ganz schlau.





    Ich frühstücke früh und breche auf, dem Roten Band-Weg entlang, der auch der Maria-Theresa-Gedächnisweg ist gen West gehend. Der Weg ist ausgezeichnet markiert mit dem kleinen Bildnis der 13fachen Königinmutter. Inwieweit die Bebilderung historisch so gesehen werden sollte, wie es auch in deutsch darauf steht, darüber scheint es entsetzliche Unterschiede zwischen den einzelnen Historikern gegeben zu haben. Für mich hat sich Österreich da die Bukowina einfach unter den Nagel gerissen im Wirrnis der Krimkriege. Ergebnis der einverleibten Gebiete war eine doppelte Last für die Bevölkerung und es wird auf den tafeln dummes Zeug erzählt. Wer gibt schon gern sein Leben zum Verheizen für irgendwelche strategischen Interessen der Herrscher anderer Völker Väter Länder?.


    Denkmal für die gefallenen Helden im Weltkrieg


    Monument Erilor unterhalb des Gruiu Berges am Maria Theresia-Weg


    Markierung des Maria Teresia-Weges


    Ein oft begangener schöner Wanderweg mit anspruchvollem Zielen




    ein altes Schild, für südwärts abgehenden Wege


    Lunca Bradului liegt südlich vom Caliman-Gebirge

    Der Weg tangiert den Kamm am Pietrosul auf halber Höhe und Wasserstellen sind nicht gerad häufig, so dass der gut beraten ist, der seine Flasche stets auffüllt. Die ganze Zeit folge ich dem Roten Weg mit dem roten Band. Einmal wird mir die Felsformation Tihu, das war ein lokaler Räuber hier in früherer Zeit, angezeigt und ich folge dem Wegweiser der zum Kammdurch die Latschenkiefern hinaufgeht. Ich verstecke meinen Rucksack notdürftig , schließlich ist hier niemand unterwegs. Die Felsen erweisen sich als Reste des alten Vulkankegels und sind sehenswert., ragen fast bis auf 2000 hoch auf. Nun kommt mir doch eine Familie nach und fragt nach meinem Rucksack. Der Junge spricht ausgezeichnet deutsch von der Schule her und muss nun gleich für seine Eltern übersetzen.

    Hier oben am Kamm sind einige bemerkenswerte Felsenformationen aus Lavagesteins zu sehen, die in den Legenden mit Phantasienamen der einfachen Hirten und Bewohner der Gegend benannt wurden.




    Die Schildkröte


    Felsengruppe mit unbekanntem Namen



    Ein weiterer Campplatz unterwegs zum Bistricioru
    Eines der Bilder, die die Ergreifung eines alten Mannes darstellen, der gegen den doppelten Miltärdienst aufrief.


    Der Gipfel des Tihu




    Zeltplatz vor dem Aufstieg zum Vf Buscolui


    Blick von meinem Zeltplatz auf der kleinen Anhöhe



    Waldsteppe im Caliman


    Lieblicher junger Wald, der in einigen Jahren Bergurwald ist und dann gar nicht mehr so ein liebliches Bild abgibt




    Langsam kommt der Gipfelbereich näher. Der Herbst lässt schon mal grüßen





    da unten will ich abends zelten, Blick auf den Terha-Sattel

    Oben angekommen auf meinem Wunschberg


    Über derartige Geröll-und Schotterfelder geht es zum Sattel Richtung Colibitza



    ile Abstieg vom Bistricioru






    Die Unterkunft am Sattel Terha 1470 m ist leider in keinem guten Zustand


    Zeltplatz Terha-Sattel


    Ich bin gerad beim Zeltaufbau, als ein Allradfahrzeug mit zwei Forstbeamten ankommt und auf mich zuhält. Ich dachte erst, dass es nach Ärger aussieht. Aber, ganz freundlich fragt man mich woher wohin.
    Ganz freundlich antworte ich auf rumänisch, dass ich eine Woche im Caliman gewandert bin und morgen früh nach Dornisoara weiter wandere.
    Dass das Calimangebirge etwas Wertvolles ist und ein wunderbares Naturerlebnis war, was sie unbedingt schutzen und bewahren müssen.
    Und? Ist das gelogen.
    Oder???

    Sie sind sichtlich gerührt, schenken mir eine Süßigkeit und eine Flasche Amstel-Bier zum Abschied und wünschen mir einen guten Weg.


    Wegweiser an der Terha-Hütte


    Am nächsten morgen baue ich das Zelt fast noch in der Dämmerung trocken zusammen. Ich bin gerad losgegangen als ich die ersten Regentropfen abbekomme. Noch hält sich der Regen etwa eine Stund zurück. Unterwegs komme ich vom eigentlichen Weg nach Dornisoara, das ist ein kleine Dorf ab.

    Die letzten Kilometer meiner Regenwanderung sind nicht dokumentiert, folgen jedoch zunächst dem Roten Band-Weg, dann verpasse ich im strömenden Regen den Abzweig zum Dorf Dornisoara etwa hier. Ich verpacke meinen Foto regendicht in der bewährten Plastikschachtel



    Herausgekommen bin ich in der Nähe des Tihuta-Passes, die letzten 12km im strömenden Regen, dann Schnee.
    An der Strecke hat es gekracht. Ein Kleinbus war umgekippt. Tote gab es keine. Spital Sani? Salvamont? Bitte nicht in Rumänien!
    Nach einer dreiviertel Stunde stehen an der Straße nimmt mich ein freundlicher Fahrer bis Vatra Dornei zu meiner Basis mit.



    Zwei Tage warte ich noch auf schöneres Wetter, dann reise ich mit dem Bus ab. Die Berge sind hinter einem grauen Schleier aus Wolken und Niesel verschwunden und der erste Schnee ist gefallen.
    Drüben im Rarau, Dornaland.





    Ich bitte diesen Beitrag als eine Arbeit zu einem EU-Wegeprojekt E8 zu verstehen, daher auch viele Darstellungen vom Wege-und Markierungszustand. Die Gefahr, dass ein Reisevortrag eine Übersättigung mit Fotos und subjektive Darstellungen und Informationen bringt, ist auch hier natürlich gegeben.
    Geändert von Abt (12.10.2018 um 01:13 Uhr)

  4. Dauerbesucher
    Avatar von simurgh
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #4
    OT: Deine Galerie funktioniert doch. Speichere dir diesen link: https://www.outdoorseiten.net/fotos/...0&ppuser=14706
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  5. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #5
    Vier Tage mit Zelt unterwegs im Suhard-Gebirge Ostkarpaten Rumänien 9.August bis 12.August 2017

    Diese Tour habe ich in Verbindung mit der Erkundung des Europäischen Fernwanderweges E8 – auch Via Carpatica genannt- unternommen,
    Hier ist mein kleiner Wanderbericht. Er wird wie immer durch neue Bilder bereichert, die ich evtl später noch einfüge.

    Rumänien 2017 ich habe vom August bis zum September etwas Zeit und will eine Kammtour über drei Gebirge machen. Suhard, Rodna und Gutiin-Gebirge. Ich muss etwas mit meinen Kräften haushalten, daher bin ich für ander Mitwanderer vielleicht zu langsam unterwegs.
    Ich bin froh, dass es wenigstens so geht. ich will nicht darüber schreiben, aber von Erlebnissen unterwegs, vom Weg und von der Natur, deren Farben mir mit jedem Lebensjahr intensiver erscheinen.

    Hilfsmittel war eine uralte Wanderkarte des Bandes Nr. 36 Muntii Nostri-Suhard auf rumänisch. Das Suhard zählt seiner Lage zu den Ostkarpaten liegt aber im Norden des von Rumänien. Der Kammverlauf ist etwas Ost->West gerichtet. Eigentlich kein schwieriges Wandergebiet.
    Das angrenzende Tal der Goldenen Bistritz ist ein Schatz der Fans für Traditionen, Folklore und schön verzierte Häuser. Entlang der Bistritz verlief früher die Grenze, so wurde mir gesagt. Eigentlich oben am Prislop zwischen den historischen Landschaften der Bukowina und der Maramuresch. Die Bukowina kam 1778 bis 1918 zum Territorium von Österreich/Ungarn. Das Gebiet wurde in Nord und Südbukowina geteilt.
    Die Südbukowina mit den Moldau - Klöstern gehört seitdem zu Rumänien



    Das Kammweg über das Suchard Gebirge misst etwa 36km, erreicht einmal eine Höhe von 1932m, der Gebirgscharakter ist wenig alpin ausgeprägt.


    Erster heiße Tag im Suhard auf der Tour



    Was in sehr schlechtem Zustand ist, das sind die wenigen Wegmarkierungen aus Metall.
    Es gibt am Kammweg wenige Wasserstellen mit Trinkwasserqualität die auch nicht ausgewiesen sind, Hinweistafeln fehlen!
    Ich bin von Vatra Dornei zunächst über den Campingplatz Runc den mit blauem Band markierten Weg am August 2017 zum Vf Runc aufgestiegen. Der Wanderweg bietet wenig Schatten und verfolgt zunächst einer Waldstraße, die allmählich an Höhe gewinnt.und von Holztransportern wie von Pferden genutzt wird.
    Den ersten Höhepunkt stellt der Berg Vf Ousoru ,1611m üNN dar, dessen Silouette sich sehr charakteristisch von der Umgebung abhebt und von weitem erkennbar ist. Der einseitige Waldbestand am Berg trägt noch wesentlich dazu bei.
    Der Hauptwanderweg blaues Band umgeht jedoch den Berg etwas nördlich. Während meiner Wanderung bildeten etwa drei Monate zuvor von einem Sturm umgeworfene Bäume noch nicht geräumte Weghindernisse nahe einer Schäferei.




    Vom Sturm gefallener Baum auf dem WeitwanderWeg

    Der Vf.Ousoru und Mt.Livada(1463m) sind durch einen kurzen Kamm verbunden. Auf der Sattel unterhalb des Mt.Livada gibt es ein Wasserloch, aus dem Mensch und Pferd gemeinsam trinken bzw. saufen. Etwas unterhalb liegt eine Schäferei, zu der ich jedoch nicht erst absteige.
    Ich zelte auf der schönen Poiana, einen Steinwurf von der Wasserstelle und mache abends noch einen kleinen Ausflug zum Vf . Jacob.


    erste Wasserstelle am Zeltplatz


    Als ich ankomme sind diese Pferde gerad an der Wasserstelle


    Zelt in der Abendsonne




    Blick von meinem ersten Zeltplatzaus




    Im Tal unten fließt die Goldene Bistritz (Bistrita Aurie) das war die alte Grenze und der Ort Ciocanesti liegt unmittelbar im Nebelmeer.


    Abendstimmung am Zelt

    Tags darauf überquere ich mehrere Male den Kamm auf die jeweils andere Seite.


    Blick zum Zeltplatz zurück. Im Hintergrund der Vf.Ousoru


    Vf Faraoane, Mtii.Suhard


    Heidelbeersammler


    Blick zum Kloster Sf Crucea


    Oberhaln dieser Kapelle kreuzt ein wichtiger Weg den Kammweg: zwanzig Minuten Abstieg zur Kapelle Heiliges Kreuz Sf. Cruce, weiter nach Ciocanesti im Norden oder Cosna im Süden. Beides sind Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer ohne Zelt.


    Der Lac Icoana. Das Wasser ist völlig ungeniesbar weg Tierkot. In der Nähe befindet sich eine Schäferei mit großer überdachten Terasse. Die Quelle befindet sich auf der anderen Kammseite, zweihundert Meter unterhalb des Wegverlaufes. Ich habe sie mir zeigen lassen von den Hirten,
    Im Hintergrund erkennt man die charakteristischen Berge Vf Ousoru und Vf Faraoane

    Hierher kamen nur Waldtiere

    Das ist eine der wenigen Wasserstellen, eines der Probleme auf dieser Tour

    Saua Diecilor


    Erst dachte ich an eine optische Täuschung, als ein Mensch auf einen Fahrrad hier oben erschien



    Immer wieder musste ich wegen Fußbeschwerden ausruhen


    Wegweiser am Omul. Hier bin ich noch am Enträtseln der Schriften auf der rostigen Tafel


    Der Vf. Omu , der höchste Berg des Suhard. mit seinem kegligen Aussehen der Vorberg


    Trigonometrischer Punkt


    Die Deutung des H gibt Rätsel auf


    Vf Omu. Höchster Berg in Suhard/Ostkarpaten

    Suhard 2017


    Abfallender Weg nach Süden um den Vf.Omul



    Nach dem Abstieg vom vf.Omu südwärts zum Pass sorgte aufkommender böiger Wind für eine schlaflose Nacht, obwohl ich das Zelt gut abgespannt hatte, gab das Gestänge beängstigend nach. Die Stangen beugten unter der Windlast in meine Richtung nach innen. Also als stabiles Zelt hat sich mein Rock Empire 2 durch seine Höhe nicht gerad erwiesen. Sicher, die 8,5mm Stangen sind zu dünn. Zum Glück gab es keinen Regen. Das war die dritte Nacht im Suchard. Gezeltet hab ich neben der Feldstraße südlich vom Vf. Omu auf einer kleinen Bodenerhöhung, so dass ich für zufällig vorbeikommende Fahrzeuge unerreichbar war.


    Abeds bin ich den Kilometer mit der Wasserflasche zum trinken nochmals zurück gelaufen. Ich musste früh nochmal diese Kilometer zu genau dieser Wasserstelle zurück. Aber das Wasser hatte eine auch eine 1A Qualität








    Der Einladung zum Essen von dieser Familie kann ich nicht abschlagen. Natürlich im Tausch gegen andere Nahrungsmittel, die ich noch zu viel hatte.
    Hier haben sich alle noch mal fotogen aufgestellt.



    Während ich mein Zelt gerad aufbaue, überholt mich eine ziemlich trainierte Wandergruppe, ohne anzuhalten, die Serpentinen schneident.

    Meinen letzter Zeltplatz im Suhard wähle ich etwas oberhalb des Rotunda-Passes gerade noch im Suhard-Gebirge. Gegenüber beginnen die kahlen Rodnaberge zu denen sich ein Fahrweg am Hang hinaufschlängelt. Dahinter grüßen schon mal Vf.Rosu, Ineutz und Ineu aus der Ferne.
    Dazwischen liegt die Senke und mein Weg, der E8 steigt zum Rotunds-Sattel hinabgeht. Auf der Wiese sind Betontröge für die Schafe in Reihe von oben nach unten aufgestellt, die von einer im Erdreich verlegten PE-Leitung mit Wasser befüllt werden können. Ich drehe vorsichtig am Abstellhahn und das Wasser kommt sauber herausgespritzt. Trotzdem koche ich es vorsichtshalber ab. Früh stört eine Autogruppe meinen Schlaf, die hier hochkommt, um eine Wandergruppe abzusetzen. Ich habe nur gehört, dass sie sich ausgiebig über mein Zelt unterhielten und lachten. Gegen neun habe ich alles zusammengepackt und bin ohne nocheinmal zu frühstücken zur Cabana aufgebrochen. das Wetter war etwas diesig, mir war noch unklar, wie es sich entscheiden würde.


    Die letzte Schäferei im Suchard, bevor ich an der Cabana ankomme.

    Drei Motorbiker aus Rumänien waren gerad beim Frühstück und es war ein hallo. als sie merkten, das ich mich doch recht gut in ihrem Land auskenne und von meinen Touren früher und jetzt erzählte, war die Barriere gebrochen. Sie erzählten von ihren Touren, ich von den Wegen dort,- zwei Stunden waren weg wie nichts. Zuletzt wurde ich noch mit allen möglich Lebensmitteln von ihnen beschenkt, mehrere Büchsen feinstes Bier Timisoaena wurden mir. stark unterhopftem Wanderer vermacht.


    An der Cabana Croitor angekommen

    Der Hüttenwirt war begeistert von solchen Kunden, die sich so gut unterhalten konnten.
    Drum bun den drei Bikern.


    Guten Weg den Motor-Bikern! Drum bun!



    Ich beschließe, den Rotundasattel zu verlassen und fahre mit einer Mitfahrgelegenheit nach Cirlibaba.
    Ich hatte einfach keine Lust, die vom Hang im Suhard aus gesehenen Straßenkilometer in das Rodna-Gebirge zu laufen und fühle mich schlapp und ausgebrannt von der Sonne.
    Hinten im Transporter finde ich noch Platz, über Holperstraßen die eher als Waldwege durchgehen lange ich verstaubt in Cirlibaba an der Bistritza Aurie an.


    Fazit das Suhard-Kammweges. Markierung das blaue Band bis zum Vf Omu, dann rotes Band bis zum Rotunda-Pass ist allgemein auch
    mit Mountainbikes zu machen (im Winter mit Pulka besser vom Rotunda oder als Skiwanderung.) Pferdetrekking möglich.
    Übernachtung vorher klären, Potential gibt es in der Schäferei am See icoana und im Kloster Sf. Cruce unterwegs. Vorher bitte abklären!



    Cirlibaba, eine große Gemeinde. Mal abgesehen von dem Haus eines Ausländers auf dem Schieferfelsen.
    Gesamteindruck ist ordentlich, es gibt Papierkörbe und Gemeindearbeiter, die die Abfälle aufsammeln und ein funktionierendes Gemeindewesen.


    Den Blick in die Goldene Bistritza sollte man nicht wagen, denn es sieht aus, als ob flußaufwärts Zigeuner siedeln.

    Ich überlege nun, dass der Abstieg, äh-die 15km Fahrt hierher sicher ein Fehler gewesen ist. Aber es tröpfelt und ist kalt. Hätte ist ohnehin eine Vergangenheitsform.
    Also. Wie weiter? Bergenbier heißt dieser landesweit erhältliche Trunk des Vergessens. Der Handelsvertreter, der hier zur Wendezeit unterwegs war, es herrschte Biermangel, hat den goldenen Schlüssel der eigenen Schatztruhe behalten aber den Spaten zum Graben mitgebracht. Bergenbier? in Deutschland? - Nie gehört.-Unbekannt. Leute mit Pioniergeist der ersten Reihe.
    Ich gehmige mir erst eins, dann das zweite, dann ein drittes Bier vom Faß, Beere la halba wie man hier sagt, um der Dehydrierung entgegen zu wirken. Außer dem bin ich sehr stark unterhopft und danach als Blautopf zu bezeichnen. Denn nur so kann ich dieses Zimmer im Haus ertragen. Die Dusche ist Schrott, aber das warme Wasser funktioniert. Und ich bin Kummer gewohnt.
    Geändert von Abt (16.10.2018 um 19:20 Uhr)

  6. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #6
    Momentan gibt es Markierungen am Wege

    http://www.asociatiacarpati.ro/activ...-banatului/202
    Geändert von Abt (09.10.2018 um 13:38 Uhr)

  7. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #7
    Platzhalter reserviert für die Karte


    E8 Via Carpatica im Dornaland- Giumalau und Rarau
    Geändert von Abt (10.10.2018 um 14:10 Uhr)

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #8
    Hab ihn erst jetzt gesehen. Ein Klasse Bericht mit sehr schönen Fotos. Kann es sein das ich ein Teil davon in einem Vortrag mal erleben durfte?

    Grüße Maik
    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  9. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #9
    Ja Maik, einen kleinen Teil habe ich bei Karpatenwilli an der Lütsche gezeigt.
    Ich glaube zu dem Caliman-Vortrag sind wir nicht mehr dazu gekommen. Dieses Jahr waren es im Urlaub wieder ganz tolle Bilder.

  10. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #10
    Rodna-Gebirge ca. 50km,
    Kammweg allgemein gut gekennzeichnet mit rotem Band,
    Keine Klettereinlagen aber auch exponiert


    Trassenverlauf meist oberhalb der Baumgrenze, im westlichen Kammverlauf in der Waldzone.
    Ausgangsorte/Hütten
    von Ost Cabana Croitor, Suchard (Rotunda-Pass 1271m)
    von Westen (Setref-Pass 812m)
    am Kamm = Saua Intre Izvoare Kammbereich, Schutzhütte= Refugiu max 12-14 Personen Notunterkunft in ca 1900m
    von Nord = Borsa Complex/Lift
    von Nord-Ost Prislop-Paß 1416m Pass-Straße,Busverbindung, mehrere saisonal geöffnete Unterkünfte

    Beitrag im Entstehen
    Geändert von Abt (13.10.2018 um 20:45 Uhr)

  11. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #11
    Fortsetzung meines Wander-Reiseberichtes



    Gewöhnlich beginnen Märchen mit: Es war einmal....vor langer Zeit. Aus der stammen auch meine Diascans,- aus dem vorigen Jahrtausend.
    Als ich mit meinem Freund Gunther von der Bukowina über das Rodna-Gebirge in die Maramuresch wanderten.
    Unsere Ausrüstung war spartanisch einfach. Wanderkarten? Wir sind einfach losgelaufen....und haben uns prompt erst einmal ins falsche Gebirge verwandert. Als wir ziemlich oben waren, haben wir es auch gemerkt. Also, wieder runter.
    Und wieder rauf! Das war 1980.



    Hier sind wir auf dem Ineu mit einigen rumänischen Freunden, die wir am Lala-See kennengelernt haben. Isomatten hatten sie nicht, aber sie haben improvisiert mit den Zweigen von Latschenkiefern, die sie abgerissen und unter ihr Zelt zur Wärmedämmung gelegt hatten


    Das Wetter veranlasste uns damals zum Abdrehen ins Tal in die Puzdrele-Hütte. Inzwischen gibt es diese Hütte nicht mehr. Abgebrannt oder bei einem Erdrutsch oder unter der Schneelast.- Ich bin am recherchieren


    Historische Schenke Beim Fürsten



    Prislop-Pass 1986


    Das Tor zwischen Maramuresch und Bukowina September 1986
    Damals stand die Klosterkirche dahinter noch nicht


    Danach gab es das hier 2002


    2011 stand die Kirche bereits....über Jahre leer und halbfertig. Das Baumaterial diente als Beschaffungsquell der dem Glauben unverfestigten.


    Bergsicht zum Ineu vom Prislop-Pass 2011


    Bergansicht 2011 zum Vf Puzdrele


    Der Ceacanu 2011


    Danach kamen immer mehr Bauten dazu


    Im August 2017 sah es so aus -Zurück in unsere Zeit

    Rodna , August/September 2017

    Während andere, renomierte Karpatenrenner vorher eine Für-Bittsprache bei den höheren Mächten mit einer kleinen Gabe und der Bitte um das Gelingen der Tour, Schönes Wetter und Unversehrtes Zurückkommen einlegen, befrage ich als bekennender Heide in blindem Glauben an die Wetterprognose die 14-Tageaussicht der Region Borsa.
    Und die gab mir den Wink, dass es die nächsten fünf Tage keinen Niederschlag geben soll. Dann aber....Daher wartete ich noch den letzten Schauer in der sicheren Buchte ab, nachdem mich der Bus mittags hier oben am Prislop-Sattel abgeworfen hatte. Hier,- den ehemals schönsten Ort in ganz Rumänien erkannte ich erst einmal nicht und die Cabana Alpina hatte sich an dem Feiertag auch etwas ninter einem Riesenberg zermalmten Beton versteckt. dann aber, oh Gott....Nein!
    Mir war zum heulen. den Wirtsleuten der Cabana Alpina ging es nicht besser. Ich wurde gebeten zu Mittag zum Essen zu bleiben.


    Ein neues Gebirge entsteht


    schlimmer gehts nimmer


    Satan weiche!
    Aber? Sollte nicht die Kirche im Dorfe bleiben? Was zum Teufel will sie so alleine hier oben am Pass, fern vom Menschen??? Sollte sie nicht nahe bei den Menschen sein? Dies Gedanken gehen mir so durch den Kopf, während ich diese Stelle passiere.


    Ich dachte die Welt geht unter an diesem 15.August 2017, Maria Himmelfahrt!
    Aber glaubt mir: Alles wird gut! Nur, besser wird es auch nicht




    Geändert von Abt (20.10.2018 um 04:16 Uhr)

  12. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #12
    Rodna 2017
    Der PrislopPass im Norden Rumäniens trennt die historischen Landschaften der Maramuresch und der Bukowina.sowie die Gebirge Rodna im Süden und das Maramuresch-Gebirge im Norden. Geografisch wurde festgelegt, dass dieser Pass auch die Ostkarpaten von den Waldkarpaten begrenzt.
    1975 stand ich stundenlang als Tramper aus der Bukowina kommend in Ciocanesti
    In den aufgewirbelten Staubwolken, die von dem groben Kalkschotter des spärlich vorbei fahrenden Fahrzeugstromes. aufgewirbelt wurden. Bis zum Pass hinauf kam ich nicht mehr. Ein Gewitter zog auf und hatte Glück, dass mich kurz vorher ein ARO, dass war ein in Rumänien produziertes Allradfahrzeug einsammelte und wieder mit zurücknahm nach Iakobeni.. Ich hatte etwas verpasst, eine andere Welt..
    Etwas hatte ich jedoch hier gesehen: Häuser mit Manschetten märchenhaft schön verziert in einer wunderschönen Landschaft wie im Bilderbuch.
    An diesem Marien-Himmelfahrtstag 2017, nach 42 Jahren bin ich immer noch mit Rucksack und Zelt unterwegs, den ich gerad vom Prislop-Sattel zum Saua Gagalauti hinauf schleppe. Die Landschaft hat sich seit dem verändert, ist nicht mehr so schön, wie in meinen Erinnerungen. der Wald ist nicht mehr so dunkel und grün.


    Abzweig zur Cascada Cailor, den bekannten Wasserfällen oberhalb von BorsaComplex


    Schäferei in diesen Tüchern reift der Käse

    Ich komme an einer Schäferei vorbei, die Käse in Tüchern zum trocknen abgebunden und aufgehängt hat. Niemand ist zu sehen. Aber, was will ich auch jetzt mit dem Quarkkäse. An einem Unterstand für Reiter und Wanderer mache ich Rast.
    Es ist noch Nachmittag und eigentlich noch etwas früh zum Zeltaufbau, Zeit, die mir am nächsten Tag fehlen wird. Aber so einladend sind die überdachten Bankreihen, dass ich nicht wiederstehen kann. Ich bin der einzige Bergwanderer hier. In der Ferne nehme ich einige Allradfahrzeuge wahr, die über die Wiesen kurven..


    Abendstimmung: Blick aus der Taverne ohne Bedienung


    Hirte und Schafe völlig unbeindruckt. Durchziehende Touristen sind hier alltäglich


    Nur die Ziegen sind neugierig,- wie immer


    Abendrot Blick hinüber zum Vf.Ceacanu


    Mein erster Zeltplatz in Nachbarschaft der Schäferei weit unterhalb der Saua Gargalau


    Wegweiser


    Impression vom Weg kurz vor der Wiese am Bach


    Sauberes Wasser aus einem der Quellen der Goldenen Bistritz,- Bistrita Aurie


    Farn


    noch unbekannte Blume


    Langsam bleibt das Tal zurück und ich gewinne Höhe


    Der Berg-See


    Tal mit verlandetem Tümpel und sich bildentem Moor


    Siebenbürgische Berg


    Tschechischer Bergwanderer am Saua Gargalaut Sattel des Vf. Gargalau



    Rodnaberge


    Meine Tour 2017 geht von hier an in den westlichen Teil des Rodna. Den östlichen teil habe ich von der gleichen Stelle 2018 gemacht.


    Rückkehr unter den Gagalaut-Sattel an den Bach zum zelten


    Der fast ausgetrockne See


    Vf Puzdrele Puzdrele-Gipfel


    Schild, wo der Weg abgeht nach Borsa Complex


    Die Stange steht noch so da, ohne Wegweiser


    Berg Puzdrele mit Wolken


    Icke mit dem Berg. Krabble gerad wie ein Maikäfer


    Auf dem Weg. jetzt wird es ernst...


    Zum Vf. hinauf


    Schafherde am Weg zum Puzdrele


    Weggablung am Vf. Puzdrele Wanderweg oder Gipfel?


    Wegweiser am Saua Intre Izvoare


    Nach dem Puzdrele-Gipfel


    Die Schutzhütte rum. Refugiu Izvoare Intre 12-14 Notquartiere, ohne Bewirtschaftung 2017


    Die Not-Küche der Refugiu Izvoare Intre


    Mein Zelt an der Saua Intre Izvoara (in etwa:Sattel der Inneren Quelle)


    Izvoare Intre


    Die Quelle Izvoare Intre am Weg


    Wegweiser an der Saua Orassia Rebrei


    links der Vf.Rebra, rechts der Vf. Pietrosul


    Vf. Rebra





    Traverse zum Pietrosul


    Vf.Pietrosul von Vf Buhaescu Mare aus


    Die Teiche Taurile Buhaescului vom Curmatura Pietrosului (Sattel des Pietros) aus


    Der Vf.Pietrosul vom Vf. Buhaescu Mare


    Die Rinne zwischen Vf Buhaescu Mare2268m und Vf.Pietrosul 2303m


    Der Abstieg nach Borsa und zur Statia Meteo, wo tageweise hunderte Touristen hochkommen


    Icke
    Leihgabe Alle Rechte vorbehalten

    Leihgabe Alle Rechte vorbehalten!

    Warum schreibe ich das?

    Leider wurde bisher nicht verhindert, dass es zu Löschungen oder Plünderungen in meiner Galerie kam, die eigentlich eine Sammlung für solche Reisebeiträge sind. Ich stelle hier meine Bilder von unterwegs und diesen Bericht meiner Touren allen unentgeltlich zum Betrachten und Lesen zur Verfügung. Einer fremden gewerblichen Nutzung oder einer Entnahme von Bildern ohne mich zu informieren oder zu fragen stimme ich nicht zu. Ich danke für euer Verständnis und Kenntnisnahme.
    Gruß Abt
    Geändert von Abt (18.10.2018 um 00:43 Uhr)

  13. Dauerbesucher
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #13
    Ja Rodna hat was. Ich kannte den Prislop auch noch als Schotterpass jetzt steht da glaub ich so 'ne Kirche rum, oder? Ist der Bergsee der Lala-See?

  14. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #14
    Auf jeden Fall. Das war früher mal der Geheimtip neben dem Caliman.
    Heute geht dort im Kammbereich im Rodna ein gut ausgetretener Wanderweg entlang. Mit,- alles in allem recht ordentlichen Wegmarkierungen. Weniger alpin und - exponiert als das Fagarasch.
    Die Pass-Straße hatte 1986 schon mal eine Schwarzdecke, war ansonsten mit Betonplatten beplankt, die aber auf unstetem Untergrund verlegt waren.Daher stand die eine so und die andere soo. Wunderbares Pedalieren ging da anders.
    Nun hatte man nochmals alle herausgerissen und auf den Bergpass gefahren um sie zu schreddern. Und in dieses Chaos kam ich gerad. Ich dachte erst die Firma ist pleite,-was mich ja auch nicht verwundert hätte. Aber,-es war gerad Feiertag.

    Ich bin 2017 erst den westlichen Teil bis zum Setref-Pass gegangen, 2018 den östlichen.bis zum Rotunda-Sattel. Das war noch mal der fotografische Hammer. (Kommt noch)
    Am Lalasee war ich dem zu Folge nicht. Ich schreibe die Ortsangaben noch an die Bilder. Brauche etwas Zeit.
    Geändert von Abt (17.10.2018 um 09:50 Uhr)

  15. Alter Hase
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    AW: [RO] Karpaten Via Carpatica links und rechts des Weges

    #15

    Schutzhütte Pietrosul auf dem Vf. Pietrosul liegt etwa 2km abseits vom Kamm in nördlicher Richtung.Daher musste ich einentagesausflug mit vollem Gepäck machen Da drin wollte ich lieber nie übernachten müssen, denn die sieht innen schlimm aus


    Auf dem Rückweg Vf. Buhaescu Mare traf ich dann diese Radfahrer, die abends noch zum Pietrosul wollten, ohne Ausrüstung.


    Glockenblumen am Vf.Buhaescu Mare


    Abstieg von Vf Buhaescu Mare


    Radfahrer am Buhaescu Mare. Sie hatten ihr Vorhaben dann doch aufgegeben


    Rückblich über den Kamm zum Vf.Buhaescu Mare


    Vf Pietrosul im Rodnagebirge


    Spät blühende Siebenbürgische Alpenrosen


    ab Tarnita Batrina kommt ein sichbarer Höhenabfall gen West


    Das Gelände wird dann zunächst flach und waldlos


    Pferde auf dieser Hochebene.


    Wegweiser am Saua Batrinei 1770m


    Fahrrinnen durch Ausflügler haben mich hier in die Irre geleitet. Der Wanderweg war einmal schlecht markiert.


    Schafe und Schäfer. Leider haben die Tiere nie stillgehalten


    Damit hier keine falschen Vorstellungen von den Wanderwegen entstehen


    Pasul Pietrii ist eine markante Stelle auf dem Roten Band-Weg. Ab hier waren Sitzgelegenheiten mit einem winzigen Dach aufgestellt. Immerhin etwas zu rasten.


    Pasul Pietrii: Kurz vor einer Schäferei lieferte eine der Rastgelegenheiten dann den Bilderrahmen


    Pasul Pietrii: Der Anstieg zum Rodna ohne Bilderrahmen


    Schäferei, hier Stina genannt am Pasul Petru:
    Kindheit? Spielen? Spielt doch mit den Schafen - Schafsmelken müssen die Kinder armer Leute erledigen. Klar dass sie weg wollen


    Pasul Pietrii: Ich möcht schon wissen, was die Jungs so in diesen Moment gedacht haben.


    Pasul Pietrii: Hirtenkinder beim Schafe melken


    ab hier verliert der Kammweg Rotes Band Weg nochmals spürbar an Höhe


    Silberdisteln an der Strecke


    am Zeltplatz Jgheaburi Ab hier verlief die Wanderung im Regen. Ich musste das Zelt nass abbauen.


    Rast und -Zeltplatz Jgheaburi 1096m
    Zunächst hörte ich nachts einzelne Regentropfen auf das Außenzelt fallen. dann ging es in eine Art Trommelfeuer über, Das angekündigte Regenwetter hatte mich hier noch erwischt. Am nächsten Morgen packte ich in einer kurzen Pause einfach alles nass zusammen. Es war sinnlos hier noch auf irgend etwas zu warten. Die Devise:Augen zu und durch. Ab hier gibt es keine Fotos mehr. Einmal verlief ich mich noch weiter unten. Nochmal eine gute halbe Stunde Wegzeichen suchen. Wie das nervt! Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken! Alles ist naß, so dass man ihn lieber nicht abstellt. Nochmals kam eine Sommerhütte von den Hirten in Sichtweite, es war diesig wegen der Wolken. Aber das Dach war kaputt. Also,- weiter...

    Jgheaburi


    Setref-Pass. endlich ist es geschafft


    Motel am Setref zu fairen Preisen


    Motel Setref innen


    Eintritt in die Maramuresch am Setref-Pass


    Das ist noch einmal die Ausgangsbasis am Setref-Pass für die Rodna-Wanderung von West nach Ost September 2017
    Das Motel ist preiswert, sauber und in in gutem Zustand. Das Essen ist gut, das Bier vom Fass schmeckt.Ich schwelge



    Der Wegweiser am Setref-Pass zwischen Rodna und Tibles-Gebirge. Hier geht man einfach über die Straße und schon wechselt man damit in ein neues Gebirge. Die Anzeige des Weges ist eher ernüchternd. Nö. Ich will nicht mehr stundenlang Wege suchen! Es langt gerad mal wieder.
    So viele Aussichten verspricht das Zibles-Gebirge auch nicht. Ein anderes mal...

    Ein Freund aus Alba ruft an...Kommendes Wochenende ist eine Bergfeier an der Cabana Izvoarele, (das ist in der Nähe von Baia Mare) mit tollen Leuten...Im Ignis-Gebirge.

    Er fragt:Kommst du hin?
    Ich antworte: Hm. O.K.- Ich komme. . .Will nur noch durch die Maramuresch und das Gutiin-Gebirge....

    Also;- go west
    Geändert von Abt (Gestern um 00:07 Uhr)

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