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  1. Trekkinglagerplätze Steigerwald (Franken)

    #1
    Bin eben bei meiner Recherche darauf gestoßen, dass die Bayerischen Staatsforsten mittlerweile auch im Steigerwald offizielle Trekkinglagerplätze betreiben. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant.

    http://www.trekking-bayern.de/region...ltplaetze.html

  2. Dauerbesucher
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    AW: Trekkinglagerplätze Steigerwald (Franken)

    #2
    Interessant wäre das schon – aber nur dann, wenn ich unbedingt in den Steigerwald müsste. Dann würde man eben eine Route basteln, sich auf Etappen festlegen und entsprechend buchen. Ansonsten wäre mir das System zu unflexibel, d.h. die Region wird für mich tendenziell unattraktiver, während sie für manche anderen Wanderer attraktiver wird. Die Website ist auch in den Einzelheiten ein gutes Beispiel für Regulierung und Nudging im ›Wandermarkt‹, etwa dadurch, dass einerseits Routenvorschläge, andererseits aber kaum Hilfsmittel für davon abweichende Planungen mitgeliefert werden.

    Neu ist, dass die einzelnen Plätze mit didaktischen Aufgaben verknüpft sind. Ich selber finde die Geschichte der Waldbewirtschaftung interessant, frage mich aber trotzdem, auf wen das didaktische Angebot zielt. Es ist ein bisschen so, als hätte man Angst, dass sich Familien mit Kindern plötzlich doch langweilen könnten, wenn sie einfach nur im Wald sind.
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  3. Dauerbesucher
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    AW: Trekkinglagerplätze Steigerwald (Franken)

    #3
    Inzwischen habe ich den Steigerwald in der Tat als Wandergebiet ins Auge gefasst – der Umstand, dass es darüber bei ODS keine Berichte gibt, spricht sehr dafür; außerdem habe ich mich wiederholt auf der Bahnstrecke Stuttgart-Nürnberg an der Attraktivität der Landschaft (im fränkischen Teil) erfreut.

    Dass es sich um eine Region mit Trekkinglagerplätzen handelt, hatte ich bis dahin schon wieder vergessen, bin aber heute im Internet wieder darauf gestoßen. Im Naturpark Steigerwald ist das Wildcampen explizit verboten (ähnlich wie im Naturpark Spessart), man hat also ein Problem, das für mich durch die Trekkingplätze insoweit nicht gelöst wird, als ich normalerweise nie auf die Idee kommen würde, mich im Vorhinein auf feste Tagesetappen festzulegen – eher wäre das ein Grund, die Region zu meiden, wenn es Alternativen gibt. Für die Betreiber der Trekkingplätze ist offenbar eine restriktive Planungsweise nach Art einer Pauschalreise genauso selbstverständlich, wie für mich eine ›freie‹ Planungsweise ohne feste Etappen selbstverständlich ist.

    Im Steigerwald könnte man nun angesichts des niedrigen Buchungspreises von 4,80 EUR auf die Idee kommen, sich dem Problem dadurch zu entziehen, dass man im Vorhinein mehrere Plätze für jede Nacht bucht und dann nur einen davon in Anspruch nimmt, wie es gerade passt. Dafür wäre eine ungefähre Routenplanung ausreichend. Den Mehrpreis könnte man unter Umständen in Kauf nehmen, da spontan gebuchte Übernachtungen in festen Unterkünften (die ja hier zumindest theoretisch die legale Alternative wären) jedenfalls viel teurer sind.

    Sinn der Sache kann das zwar nicht sein, weil man damit in Zeiten hoher Auslastung Plätze ›unnötig‹ blockiert. Aber es ist sozusagen ein Fehlanreiz, der als Nebeneffekt des eigentlich gemeinten Nudgings entsteht.
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