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  1. Anfänger im Forum

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    Salewa Litetrek Pro II

    #1
    [Update vom 07.12.2018]
    Es gibt mittlerweile eine überarbeitete Version des Litetrek. Das beschriebene Problem mit der Wassermulde ist damit abgestellt.

    -----------------------------------------------------

    Hallo liebe Abenteurer,

    angestoßen durch Verweise auf externe Erfahrungsberichte hier im Forum habe ich mich entschlossen den Vorwürfen nachzugehen und sie dann hier in einem Erfahrungsbericht zusammenzuschreiben. Die ganz großen Erfahrungen habe ich noch nicht zu dem Zelt gesammelt, da ich erst wenige Nächte mit dem Zelt unterwegs war. Dennnoch weiß ich einige interessante Aspekte zum Zelt zu nennen, deren sich jeder bewusst sein sollte und über die ich jetzt schreiben muss.

    Zunächst einmal seien die reinen Daten genannt:

    1. Specs


    Schlafplätze 2
    Eingänge 1
    Lüfter 1
    Konstruktion Geodät, freistehend
    Einsatzgebiet alpin, 3-4 Jahreszeiten
    Gewicht min 1,7kg (Innen+Außenzelt und Gestänge); max 1,9kg (inkl. Heringe, Abspannleinen, Säcken und Reparaturset)
    Außenzelt 20D Ripstop Nylon, Silikon/PU-beschichtet
    Wassersäule Außenzelt 3.000 mm
    Boden 70D Ripstop Nylon, PU-beschichtet
    Wassersäule Boden 10.000 mm
    Innenzelt 66D Ripstop Polyester


    2. Aufbau

    Der Aufbau des Zelts ist kinderleicht. Das Innenzelt ist am Außenzelt befestigt und wird zusammen aufgebaut. So wird nichts im Inneren naß.
    Nach dem man die Zeltplane ausgebreitet hat, steckt man das Gestänge in kurze Kanalenden (ca. 30cm lang). Danach wird das Außenzelt mit Clips ans Gestänge gehängt und das wars. Alles andere ist Kür (Heringe in den Boden treiben).
    Bei starkem Wind würde man die Plane zunächst mit Hernigen sichern und dann das Gestänge einführen. Dadurch, dass das Zelt erst ganz am Ende eingeclipst wird, verfängt sich beim Einführen der Gestänge der Wind nicht so sehr im Zelt, was es (vermutlich) deutlich einfacher macht.



    3. Ausstattung

    Das Zelt ist für ein wetterfestes, freistehendes Zelt ein Leichtgewicht. Entsprechend ist es auch eher schlicht gehalten. In der Mitte der Decke sind im Abstand von vielleicht 15cm 3 Schlaufen angebracht. Außerdem gibt es am Eingang eine kleine Tasche in der man das Türnetz vestauen kann.
    Die mitgelieferten Heringe machen einen brauchbaren Eindruck. Es sind Y-Pegs sind 14,5cm lange und wiegen 10g das Stück.



    Der Lüfter ist von Innen als auch von Außen zu erreichen und aufzumachen. Um es von Innen zu erreichen, muss jedoch kein Reißverschluss geöffnet werden, sondern es gibt eine Öffnung die durch zwei Lagen Innenzelt verschlossen sind. Also einfach nur durchgreifen. Ich hoffe, das ist kein Einfallstor für Stechmücken.
    Der Lüfter ist jedoch recht klein, daher empfiehlt es sich die Eingangstür oben etwas offenstehen zu lassen. Der Reißverschluss ist entsprechend so konzipiert, dass an jeder beliebigen Stelle eine Öffnung gelassen werden kann.
    Das ist sicherlich sehr hilfreich, wenn bei schlechtem Wetter im Zelt gekocht werden soll.
    Und da kommen wir auch zu einem der größten Mankos des Zelts. Die Apside ist super klein (siehe Foto oben). Mehrtagestouren mit 2 Personen sind so kaum vorstellbar (oder man lässt die Hälfte draißen liegen).
    Möchte man im Zelt kochen, ist es fast zwangsweise nötig, dass das Innenzelt im Eingangsbereich ausgehängt wird, um so Platz zu schaffen.

    4. Das Litetrek und der Regen

    Auf dem Papier ist das Litetrek Pro für alle widrigen Umstände gewappnet. Doch hier im Forum wurde auf Erfahrungsberichte verwiesen, die behaupteten dass sich beim Litetrek Pro Wasser über dem Eingang sammeln würde.
    Da ich bisher nur im trockenem mit dem Zelt unterwegs war und ich die Berichte sehr beunruhigend fand, habe ich den Regen mit einem Rasenspränger simuliert.
    Nach vielleicht 15 Sekunden Regen fing sich an, eine kleine Mulde mit Wasser zu bilden. Diese wuchs rasant an und war nach weniger als 3 Minuten so groß, dass sie auf das Innenzelt drückte.



    Ich habe alles probiert. Ich habe das Zelt gar nicht abgespannt, voll abgespannt, das Gestänge mal oben rum, mal unten rum geführt aber das Ergebnis war immer das Gleiche. Nach kurzer Zeit bildete sich diese Wasseransammlung.

    Die "gute" Nachricht war, dass das Zelt dicht hält. Auch wenn man die Wasserblase von Innen anfasste, kam keine Feuchtigkeit ins Zelt. Es war aber auch klar, dass früher oder später irgendwas nachgeben würde (Zeltstoff oder Gestänge).

    Am Ende habe ich einen praktikablen Workaround gefunden, der das Zelt nicht zum Totalsufall macht. Wenn man einen der oberen Clips aushängt, kann das Wasser ablaufen und es bildet sich auch keine neue Blase. Damit ist das Zelt ganz normal zu nutzen.

    Ich werde jedoch versuchen demnächst einen zusätzlichen Clip in der Mitte zu befestigen. Damit sollte das Problem behoben sein.



    Ein weiteres kleines Manko war, dass an den Nahtstellen der Schnellverschlüsse (zum Einhängen des Innenzelts) minimalst Wasser eindrang. Das hatte mich verwundert, denn die Nähte sahen alle gut getapt aus. Hier werde ich wohl nochmal mit Nahtversiegler nachhelfen müssen. Positiv dagegen war, dass das Innenzelt wasserabweisend ist. Es kam also keiner der wenigen Tropfen ins Innere.

    5. Angedachte Modifikationen

    Die Regendusche hatte mich ganz schön kalt erwischt aber es hält mich nicht davon ab, das Zelt zukünftig weiter zu nutzen.

    Stattdessen möchte ich versuchen, das Zelt entsprechend meiner Wünsche umzugestalten.

    Ich möchte ...
    1. die Nähte an den Schnellverschlüssen versiegeln
    2. einen weiteren Clip am Eingang befestigen, um es regenfest zu machen. (Erledigt: Siehe Kommentar vom 07.12.2018)
    3. ein oder zwei Taschen im Innenzelt anbringen
    4. eine Leine im Innenzelt befestigen (für Wäsche zum Trocknen oder Lampe befestigen)


    Nach der Umsetzung der Ideen, werde ich hier berichten.

    6. Fazit

    Ein sehr schickes Zelt mit guten Daten und schönem Konzept.
    Die mikrige Apside und das Fehlen von Taschen im Inneren sind zu verschmerzen und waren vorher bekannt.
    Die Tatsache jedoch, dass sich die Wassermulde bei Regen bildet ist ein echter Showstopper. Ich habe eine Möglichkeit gefunden dem entgegen zu wirken.

    Dennoch kann ich unter diesen Voraussetzungen keine Kaufempfehlung aussprechen.

    Mir ist es unbegreiflich, wie der Hersteller das Zelt so auf den Markt bringen konnte. Bei jedem Beregnungsversuch hätte das auffallen müssen!

    => Kritikpunkt von Salewa abgestellt. (07.12.2018)

    Bevor ich diesen Bericht hier geschrieben habe, habe ich den Hersteller kontaktiert und gefragt wie er die Käufer beim dem Problem unterstützen will. Das ist nun 10 Tage her und es gab noch keine Reaktion. Auch das finde ich äußerst schade. Andere Zelthersteller sind dort wesentlich reaktionsfreudiger und dazu auch sehr kulant. Da kann sich Salewa noch eine dicke Scheibe von abschneiden.

    Viele Grüße
    TeaAge
    Geändert von TeaAge (07.12.2018 um 22:59 Uhr)

  2. Erfahren

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #2
    Danke für den Test ...
    Habe auch über FB bei Salewa nachgefragt, ob es ein Update des Zeltes geben wird. Die Pfütze scheint ja ein struktureller Fehler zu sein ...

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #3
    Ich habe mittlerweile eine sehr ausführliche Antwort von Salewa erhalten, die ich hier in Auszügen wiedergeben möchte:

    Frage: Ist Ihnen die Problematik der Wassermulde bekannt?
    Zitat Zitat von SALEWA
    Die erste Produktions-Charge Anfang 2017 des LITETREK PRO (300STK) wurde leider mit einem Schönheitsfehler hergestellt: die Abspannung über dem Haupteingang befindet sich nicht an der höchsten Stelle der Zeltstange, siehe Erklärung unten.
    Bei dieser Konstruktion kann es vorkommen, dass bei geringer Abweichung der Fertigungstoleranzen der Stoff der Zeltplane nicht ausreichend gespannt ist und damit eine Pfützenbildung nicht immer verlässlich verhindert werden kann.
    Ursprüngliche Version: Aufhängung befindet sich seitlich vom Scheitelpunkt (sehe Foto 1 im Anhang).
    Aktualisierte Version: Aufhängung befindet sich direkt am Scheitelpunkt, und damit am höchsten Punkt der Zeltstange.
    Der aktualisierte Aufbau ermöglicht verlässlich das Abfließen von Regenwasser. Zusätzlich zur veränderten Position der Aufhängung wurden Schnittmuster und Fertigungstoleranzen angepasst um die Produktionsqualität weiter zu verbessern (sehe Foto 2 im Anhang).
    Frage: Gibt es die Möglichkeit bestehende Zelte umzurüsten, um das Problem zu beheben?
    Zitat Zitat von SALEWA
    Sollte die Spannung der Zeltdecke im genannten Bereich zu gering sein um den Ablauf des Regenwassers verlässlich zu gewährleisten, kann unter Umständen eine Verkürzung des Gewebebandes Abhilfe schaffen. Dabei wird die Länge des Gewebebandes halbiert, mit dem der Kunststoffhaken an der Zeltplane montiert ist, siehe unten. Dadurch wird die Spannung auf die Zeltplane erhöht.
    Vorher: Sehe Foto 3 im Anhang.
    Verkürztes Gewebeband: Sehe Foto 4 im Anhang.

    Diese Nacharbeit kann mittels Nadel und Faden vom Kunden selbst durchgeführt werden ohne Verlust der Gewährleistung, oder gerne auch durch unsere Mitarbeiter im Customer Service. Dieser Service ist selbstverständlich kostenfrei.
    Ich war jetzt zwei Wochen mit dem Zelt unterwegs und mag es (abgesehen von dem Wassermuldenproblem) sehr. Ich werde jetzt das Zelt auf jeden Fall einschicken und hoffe auf Besserung.

    Viele Grüße
    TeaAge

    foto1
    foto2
    foto3
    foto4

  4. Erfahren

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #4
    Danke für die Infos ...

  5. Erfahren
    Avatar von TEK
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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #5
    Habe gerade das neue Modell hier stehen.

    1. Der Clip am Eingang liegt jetzt in der Tat schön in der Mitte.
    2. Um den hinteren Lüfter von Innen aus zu öffnen, gibt es jetzt doch ein Reißverschluss im Innenzelt.

  6. Erfahren

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #6
    Zitat Zitat von TEK Beitrag anzeigen
    Habe gerade das neue Modell hier stehen.

    1. Der Clip am Eingang liegt jetzt in der Tat schön in der Mitte.
    2. Um den hinteren Lüfter von Innen aus zu öffnen, gibt es jetzt doch ein Reißverschluss im Innenzelt.
    Das hört sich doch gut an ...
    Danke für das Update!

  7. Anfänger im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #7
    Hallo zusammen,

    heute habe ich das neue Litetrek Pro von der Post abgeholt. Mein Zelt hatte ich ja wegen der beschriebenen Mängel umgetauscht.

    Wie @TEK schon schrieb, sitzt der Clip jetzt mittig und der Eingriff zum Lüfter ist jetzt mit einem Reißverschluss versehen.

    Es gab noch weitere kleine Verbesserungen. Unter anderem wurden die Reißverschlüsse am Eingang modifiziert und sind jetzt leichtgängiger.

    Jetzt freue ich mich auf meine nächste Tour. Vielleicht mal wieder ne schöne Wintertour?

    Viele Grüße
    TeaAge


  8. Anfänger im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #8
    Hatte mich auch für das Zelt interessiert, aber es scheint nirgendwo mehr verkauft zu werden?! (also das normale Salewa Litetrek 2, nicht das pro)

  9. Neu im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #9
    Servus,

    vielen Dank für den aufschlussreichen , interessanten Test.
    Ich hab mir das Litetrek 3 geholt, mal schauen.

    Gruß Peter

  10. Neu im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #10
    Servus Zusammen,

    ich hab jetzt 10 Übernachtungen im Litetrek 3 hinter mir.
    Das Zelt wurde bei 2 mehrtägigen Fahrradtouren in Deutschland im Juli und jetzt Ende August eingesetzt. Es hat Sturm und Gewitter mit Starkregen getrotzt.
    Hier mein erstes Fazit:
    Das Zelt ist relativ klein im Packmaß und lässt sich gut im mitgelieferten Packsack verstauen.
    Das Zelt wurde hauptsächlich auf Wiesen aufgebaut. Die mitgelieferten Heringe sind überraschend gut . Sie lassen sich mit dem Fuß gut in die Erde drücken und halten.
    Bei gutem Wetter hab ich das Zelt nicht abgespannt, kein Problem, hielt.
    Das Zelt war extrem schnell aufgebaut. Das aussenliegende Gestänge lässt sich gut in die Gestängekanäle einschieben. Auch beim Abbau funktioniert das gut. Man kann die Gestängeenden gut aus den Kanälen ziehen.

    Im Juli und bei meist gutem Wetter hatte ich mit Kondenswasser eher kein Problem. Das Zelt wurde jeden Morgen feucht bis naß (lässt sich bei meine Touren nicht vermeiden, außer man startet so spät, dass das Zelt trocken eingepackt werden kann) eingepackt. Wie gesagt , bei gutem Wetter ist es auch am Abend schnell trocken.
    Die verschließbare Entlüftung im Außenzelt ist meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Die Entlüftung wird durch eine Art Draht offen gehalten. War bei mir schon bei Anlieferung verwunden und verbogen. Hab ich auch trotz Biegen nicht richtig auf bekommen.
    Ein richtiges Manko ist der Abbau bei Regen. Es hat auf meinen Touren 2 x eine Nacht (zum Teil massiv) durchgeregnet. Im Innenzelt war es am Morgen trocken, kein Dichtigkeitsproblem, aber ...die Innenseite des Aussenzeltes war tropfnass vom Kondenswasser, obwohl ich auch den Eingang soweit wie möglich zu Lüftungszwecken aufgelassen habe.
    Wenn man nun dass Aussenzelt zusammen mit dem Innenzelt abbaut (wie es ja eigentlich sein sollte), hat man am Abend nicht nur Feuchtigkeit im Innenzelt, sondern tatsächlich unangenehme Pfützen. Wenn es, wie in unseren Breiten üblich, auch mal durchregnet, schläft man im Nassen, denn man kriegt das Innenzelt nicht mehr auch nur halbwegs trocken.
    Wäre jetzt insgesamt kein so großes Problem, würde man das Innenzelt vernünftig separat abbauen können. Ein separater Abbau ist schon möglich, allerdings sind die Clipse so klein und windig, dass selbst im Sommer dies eine Sisyphusarbeit ist.
    Aber, um das Zelt auch am Abend wieder vernünftig einsetzen zu können , sollte das Innenzelt separat abgebaut werden. Ich glaube nicht, dass dies im Sinne des Erfinders ist.
    Was nützt es, wenn das Aussenzelt und Unterboden zwar regendicht ist, man aber Innen auf Pfützen schläft.

    Ich hatte schon einige Salewazelte und war immer zufrieden, aber das Litetrek hat mich (trotz vieler guter Ansätze) enttäuscht.
    Ich bin der Ansicht, dass ein Innenzelt mit halbwegs vertretbarem Aufwand und ohne dass ich mich halb totärgere separat auf und abgebaut werden kann.
    Mir hat es tatsächlich beim Abbau des nassen Zeltes schon vor dem Abend gegraut. Da bin ich mit dem Lappen im Innenzelt rumgekrochen und hab die Pfützen halbwegs aufgesaugt.

    Vielleicht mach ich aber auch nur etwas falsch.

    Gruß Peter

  11. Erfahren

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #11
    Hallo Peter,
    das Lüftungsproblem ist bei dem Zelt leider bekannt und wird von vielen bemängelt. Da helfen nur zwei Sachen. 1: das Zelt an einen unwissenden verkaufen. Oder 2: Lüfter nachrüsten. Je nachdem ob du selbst nähst oder nähen lässt bist du bei 5-100 eur. dabei. Ich habe mir vor einiger Zeit an mein Litetrek Lüfter nachrüsten lassen, habe das Zelt aber seither nicht nochmal benutzt. Kann dir also nicht sagen wie gut meine Lösung funktioniert.

  12. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #12
    Randanmerkung: auch MSR "kämpft" bei einigen Zeltreihen mit Kondens. Da wurden schlichtweg gar keine Lüfter verbaut (in der Expeditionsserie), und die Leute saufen reihenweise im Kondens ab....

    Habe ich zum Glück noch gelesen, bevor ich mich stärker für ein MSR interessiert habe.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  13. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #13
    Ist so. Das sind die Nachteile des Zeltlebens. Je nach Gegend hast Du das mit jedem Zelt. Mit Zelten, die für die Berge oder trockene Gegenden gebaut sind, sowieso. Aber auch gut belüftete AZ IZ Zelte feuchten irgendwann durch, wenn es windstill ist. Du kannst tricksen, indem Du Dir ein UL Groundsheet besorgst, z.B. von Big Agnes, die sind extrem leicht. Wenn Du das über das Zelt legst, hast Du weniger Kondens bzw. nur am Tarp. Kannst Du auch gut am Fahrrad befestigen, dann hast Du sogar einen schönen zusätzlichen Platz.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  14. Neu im Forum

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #14
    Servus,

    Danke für den Tipp. Wie darf ich mir das vorstellen. Groundsheet über Aussenzelt legen ?

    Das man Kondens nicht vermeiden kann... , wäre auch gar nicht so schlimm, wenn das Innenzelt mit vernünftigem Aufwand separat auf- und abgebaut werden könnte. Vernünftige , handliche Schnellverschlüsse zwischen Innen- und Aussenzelt wären eine gute Sache .

    Mit der extremen Nässe im Innenzelt hätte ich mir eigentlich vor dem Kauf überlegen können, hab es mir aber nicht so schlimm vorgestellt.

    Gruß Peter

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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #15
    "Mir hat es tatsächlich beim Abbau des nassen Zeltes schon vor dem Abend gegraut. Da bin ich mit dem Lappen im Innenzelt rumgekrochen und hab die Pfützen halbwegs aufgesaugt. "

    Ich würde sagen, da hast du schon die Lösung deines Problemes. So machen das viele, ist halt Zelten.
    Du kannst nicht alles in einem haben, nen Leichtgewichtszelt auf der einen Seite und handliche Schnellverschlüße zwischen Innen und Außenzelt auf der anderen Seite.


    Ich würde das UL-Groundsheet ja unters Zelt legen, da hat man weniger Kondens in der Apsis.

  16. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Salewa Litetrek Pro II

    #16
    @walnut
    Von einer Apsisabdeckung durch Regenjacke, Sitzkissen oder sogar dem Original footprint bin ich ausgegangen.

    @TO
    einfach als Plane drüberspannen. Eine Seite mit Schnur undoder Hering im Boden verankern, die andere Hälfte ans Fahrrad binden.

    Edit: Vom Wochenende, Version mit Tarpstange. Mit Schnüren würde es noch weiter rüber gehen, aber ich hatte die nassen Paddelklamotten zum Trocknen drunter, die sollten nicht einregnen.

    Geändert von Torres (01.09.2020 um 16:23 Uhr)
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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