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  1. Erfahren
    Avatar von pix
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    Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #1
    Hallo zusammen,

    wir werden Ende August für 14 Tage eine Bootstour auf dem Saimma (Finnland) unternehmen. Ob mit 2-Kajak oder Kanu wissen wir noch nicht, sind noch am überlegen, da wir von beidem nicht so viel Ahnung haben.

    Für unsere Trekkingurlaube mit Rucksack etc. nehmen wir seit 2016 unsere Sony DSC-RX100 III. Dennoch haben wir eine Canon EOS 500D mit dem Objektiv "Canon EF-S 18-55mm" im Schrank liegen, leider seit 5 Jahren ungenutzt.

    Da wir mit Boot fahren ist das Gewicht eher sekundär. Wettertechnisch ist sicher die Sony zu bevorzugen, da kleiner und besser zu verstauen. Allerdings möchte ich gerne auch mal wieder die Canon nutzen. Es geht in erster Linie um Landschaftsphotographie, ruhige Momente, Sonneruntergänge, ein Paar Videos etc. und ein wenig ausprobieren und Spielerei.

    Ich bin bestenfalls Gelegenheitsfotograph, weiß mit den Begriffen Belichtungszeit und Tiefenschärfe in der Theorie was anzufangen aber die Umsetzung in die Praxis ist eben eine andere.

    Die Frage:
    Bezogen auf mein Halbwissen welche Kamera würdet ihr mit auf Tour nehmen?
    Welche Kamera gleicht mehr meiner Fehler aus, zb. Objekt ist im Licht-Schatten Bereich?

    Vielen Dank für eure Hilfe
    Pacific Crest Trail - Class of 2016 - Thru Hike

  2. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #2
    Beide?

    Eine Griffbereit im Boot für Paddelbilder und Schnappschüsse, die andere für Landschaftsfotos in Ruhe.

  3. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #3
    Nimm nur die Kompaktkamera mit. Urlaube sind die schlechtesten Momente, eine Spiegel kennenzulernen. Da macht man dann was falsch und ärgert sich zwei Tage später, weil man endlich gerafft hat, welche Einstellung die richtige gewesen wäre.

    Dazu kommt, dass man auf dem Wasser noch weniger Zeit und Muße hat, sich in die Thematik einzuarbeiten und auch mal rumzuspielen. Mittlerweile würde ich meine Spiegel nur noch für ruhige Flüsse wie die Elbe mitnehmen, wo man mal 10 Minuten rumtreiben kann und in Ruhe mit den Einstellungen für schöne Naturfotographie spielen. Überall, wo es etwas wilder zu gut (also fast jeder andere Fluss), kommt nur noch meine (wasserdichte) Kompaktkamera mit. Sie macht wesentlich schlechtere Bilder, aber einige Motive würde ich mit der Spiegel nie schießen, weil ich sie nicht sicher schnell aus- und einpacken könnte. Und man kann eine Menge durch geschickt gewählte Einstellungen und Motivwahl ausgleichen (außerdem bin ich kein Freund von Nachbearbeitung, d.h. RAW interessiert mich kaum).

    Eure Kompaktkamera ist außerdem wesentlich besser als meine und eure Spiegel schlechter als meine. Das Objektiv ist auch nur Einstiegsklasse. D.h. die Differenz zwischen Spiegel und Kompaktkamera ist bei euch eh recht klein, gerade wenn ihr viel mit der Automatik der Spiegel arbeitet.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  4. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von TanteElfriede
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #4
    ...du schreibst die Antwort eigentlich schon.. Gewicht nicht so wichtig.. also beide.
    Die eine in der Tonne für die schönen Fotos am Abend, in Ruhe mit Zeit zum spielen.
    Die andere griffbereit für die spontanen Momente während der Fahrt...

  5. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #5
    Gerade Abends am Ufer sitzend, den Sonnenuntergang geniessend habe ich die Musse für die schwere Kamera. Und mein Gott, Fehler macht man ja. Also ein Bild mit Auto, dann spielen. Und schon gibt es keinen Grund zum Ärgern, denn entweder hat man ja das Autobild oder die selbsteingestellten sind nicjt perfekt aber besser. Dann ist doch alles gut.

  6. Gerne im Forum

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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #6
    Ich besitze selber ebenfalls eine Kompaktkamera und eine Vollformat-SLR und bin damit vielfältig unterwegs. Im Kajak hatte ich die SLR mit Wechselobjektiven in einer Tasche halbwegs geschützt gegen Spritzer und Niesel (natürlich nicht gegen Kentern) liegen, ohne dass sie gestört hat. Die Fotos finde ich super und das würde ich auch wieder so machen.
    Ausschließlich mit dem Standard-Zoom bestückt würde ich die SLR nicht mitnehmen, sondern nur die Kompaktkamera. Diese sollte sich mehr oder weniger einhändig bedienen lassen, bei der SLR kann ich ohne zweite Hand nicht zoomen. Die möglichen Vorteile einer SLR (Wechselobjektive, technisch bessere Bilder durch qualitativ bessere Objektive, bestimmte Situationen, die eine SLR erfordern) kann ich in dieser Situation nicht erkennen.
    Die SLR hat Dir ja offensichtlich bisher 5 Jahre nicht gefehlt, in welchen Situationen, für welche Fotos siehst du damit einen Vorteil? Fällt Dir dazu etwas ein? Hast du vielleicht Handschuhe an und kannst die große Kamera dann besser bedienen? Ist der Sucher besser auf dem wackeligen Boot? ...???
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  7. AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #7
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Urlaube sind die schlechtesten Momente, eine Spiegel kennenzulernen.
    Kann ich widerlegen. Ich bin vor Jahren mit meiner jahrelang genutzten Kompaktkamera und einer nagelneuen DSLR auf eine 3-wöchige Reise aufgebrochen, habe am zweiten Tag die kompakte verloren und mich dann gezwungenermaßen mit der großen beschäftigt. Hat gut funktioniert und ich habe gleich lernen können.

    Mit lediglich dem einen Standardobjektiv bleiben Deine Möglichkeiten allerdings stark eingeschränkt, wobei dessen Brennweiten fast denen der kompakten ähneln.
    Wenn Du Dich wieder mit der großen Kamera befassen willst, geh mit ihr spielen. Wenn nicht, begnüg Dich mit der kleinen.
    Maßgeschneiderte Daunenwaren: Sammelbestellung bei Robert's

  8. Erfahren
    Avatar von pix
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #8
    Vielen Dank für eure Anregungen!!

    ...Die SLR hat Dir ja offensichtlich bisher 5 Jahre nicht gefehlt, in welchen Situationen, für welche Fotos siehst du damit einen Vorteil? ...
    Mit meinem leihenhaften Halbwissen dachte ich, ein größeres Objektiv = mehr Licht = bessere Bilder.

    Was ich aber so rauslese, nehmen sich beide Objektive nicht allzu viel. Und in diesem Fall kommt es wohl nicht auf die Größe des Objektives an.

    Der Vorteil bei der Sony ist noch, ich kann sie per Powerbank aufladen, die Canon nicht.

    Der ganze Urlaub ist auf viel Zeit ausgelegt, also ca. 17.30 Uhr Zeltaufbau etc. Heißt, der Abend bietet noch viel Zeit fürs ausprobieren.

    Vielleicht läuft es in der Tat auf beide Cams raus, mal schauen wie es platztechnisch aussieht.
    Pacific Crest Trail - Class of 2016 - Thru Hike

  9. Alter Hase

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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #9
    Zitat Zitat von pix Beitrag anzeigen
    Was ich aber so rauslese, nehmen sich beide Objektive nicht allzu viel. Und in diesem Fall kommt es wohl nicht auf die Größe des Objektives an.

    Das stimmt so nicht. Die Brennweiten mögen sich ähneln, die Anmutung ist bei einem Objektiv an einem APS-C großen Chip durchaus anders.

    Ich nehme übrigens nur ein Smartphone mit. Maximal noch eine Festbrennweitenkompakte. Ist immer griffbereit und reicht mir meistens.

  10. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #10
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Die Brennweiten mögen sich ähneln, die Anmutung ist bei einem Objektiv an einem APS-C großen Chip durchaus anders.

    ...
    Ich glaube nicht, dass wir einen Unterschied zwischen der CANON Kitscherbe und der Optik der RXIII feststellen.... geht mir zumindest so, wenn ich mir die Bilder von RXIII Fotografen hier im Forum ansehe!
    Also warum dann die DSLR überhaupt mitnehmen? Die RXIII bietet nebenbei mehr Möglichkeiten.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #11
    Beide mitnehmen und ausprobieren, die Sony fällt ja nicht weiter ins Gewicht.
    Besser als die beste Kamera ist die Kamera die bei Bedarf greifbar ist.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  12. Alter Hase

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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #12
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass wir einen Unterschied zwischen der CANON Kitscherbe und der Optik der RXIII feststellen.... geht mir zumindest so, wenn ich mir die Bilder von RXIII Fotografen hier im Forum ansehe!
    Also warum dann die DSLR überhaupt mitnehmen? Die RXIII bietet nebenbei mehr Möglichkeiten.
    Nun. Manch einer fotografiert ja nicht, um die Bilder hier runtergerechnet im Forum zu posten. So schlecht sind Kit-Optiken heutzutage nicht.

  13. Erfahren
    Avatar von geige284
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #13
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Nun. Manch einer fotografiert ja nicht, um die Bilder hier runtergerechnet im Forum zu posten. So schlecht sind Kit-Optiken heutzutage nicht.
    Aber das Kit der 500D zählt ja kaum noch als "heutzutage"
    Ich habe die RX100 III und hatte die 70 D mit dem 18-55 STM. Qualitativ gab es quasi keinen Unterschied, bei der RX100 hat man einen größeren Zoombereich, mehr Lichtstärke...

    Ich würde die Große nur Mitnehmen, wenn du 1. mehr Objektive als nur die Kitlinse hast und 2. wirklich ein paar "Zielfotos" hast (Sterne, Langzeitbelichtung mit Filter, etc.) und nicht nur den Urlaub in Schnappschüssen festhalten willst.
    Hast du nur das 18-55 würde ich definitiv zur kleinen greifen.

    Meistens wirst du doch eh tagsüber bei viel Licht fotografieren, da spielt das Rauschverhalten des größeren Sensors weniger eine Rolle. Und auch für Lagerfeuerbilder reicht die RX100 bei Blende 1,8 dicke - immer unter der Prämisse, dass du "normale" Ansprüche hast.

  14. AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #14
    Die Gedanken um die Mitführung einer bestimmten Kamera stelle ich mir auch bei jedem Ausflug und bei jedem Urlaub! Die mögliche Auswahl der in Frage kommenden Kameras und / oder Objektive ist bei mir ungleich höher.

    Jeder Jeck (Fotograf) ist anders, hat andere Vorlieben und andere Herangehensweisen.

    Manchmal ärgere ich mich, dass ich nur die "Kleine" mitgenommen habe, manchmal weil ich zuviel Geraffel mitgeschleppt habe.

    Wenn ich die Wahl zwischen den beiden genannten Kameras hätte würde ich folgende Punkte zur Abwägung in die Runde werfen:

    - was kann die kleine Sony nicht, was die DSLR mit Standardobjektiv besser kann?

    - brauche ich das eventuell vorhandene "Mehrkönnen"

    - die kleine Sony kann schon recht viel

    - wenn man sich mit der DSLR noch nicht groß einandergesetzt hat, vermute ich mal, dass die Kleine auch noch nicht an ihre Leistungsgrenzen gebracht wurde

    - DSLR ist für mich nur von Nutzen, wenn ich mehrere Wechselobjektive mit habe (bei mir z.B. Weitwinkelzooom, Festbrennweite im "Normalbereich" mit Makromöglichkeiten und Tele)

    - im Kanu ist das "Schnelldrankommen" meist weniger das Problem

    - im Kajak habe ich gerne eine Kleine in der erreichbaren Tagesluke

    - größeres Gerödel in den Stauraum gepackt oder wasserdicht verpackt in den Netzen an Bord oder wasserdicht verpackt im Fußraum ist für unterwegs für mich keine sinnvolle Alternative

    - wenn du dich mit der DSLR näher auseinander setzen möchtes, einfach erst abens rausholen und rumspielen; unterwegs greifbar die Kleine dabei

    Ich hoffe mit diesen Worten ein wenig zur Entscheidungsfindung beitragen zu können.

    Gruß Guido
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  15. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Welche Kamera auf Bootsurlaub mitnehmen?

    #15
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Nun. Manch einer fotografiert ja nicht, um die Bilder hier runtergerechnet im Forum zu posten. So schlecht sind Kit-Optiken heutzutage nicht.
    Zitat Zitat von geige284 Beitrag anzeigen
    Aber das Kit der 500D zählt ja kaum noch als "heutzutage"
    Ich habe die RX100 III und hatte die 70 D mit dem 18-55 STM. Qualitativ gab es quasi keinen Unterschied, bei der RX100 hat man einen größeren Zoombereich, mehr Lichtstärke...
    Genau darauf wollte ich hinaus. Oder auch anders gesagt, sehen die RX100 Bilder beispielsweise von Geige in seinen Berichten qualitativ deutlich besser aus als viele DSLR Bilder in anderen Berichten. Aber der Hauptgrund dafür wird die RAW Nachbearbeitung von Erwin sein und nicht die jpg komprimierten Bilder der Kamera selbst. Schaue ich mir meine D300s Bilder (immerhin ein Semiprofi, immer mit 2.8er Linsen genutzt - Gott hab sie selig, wurde ausgetauscht gegen ne A7R weil defekt) aus früheren Jahren an und vergleiche diese mit jüngeren Bildern, wo ich eben nach bearbeitet habe... Da liegen Welten dazwischen. Und ich schaue mir meine Bilder nicht nur "runtergerechnet fürs Forum" an.

    Wenn der TO die DSLR bisher noch nicht groß ausgeführt hat, wird er sich sicherlich auch nicht mit der Bildbearbeitung rumgeschlagen haben. In Verbindung dazu ne lahme Kitlinse: Potenzial verschenkt. Dann kann er auch einfach weiter die kleine Sony nehmen mit der er sich sicherlich von der Handhabung besser auskennt.

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