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  1. Neu im Forum

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    Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #1
    Hallo zusammmen,

    Ich plane Ende August die Zugspitze zu besteigen und hab mir hierfür ein paar Möglichkeiten ausgesucht zu denen ich ein paar Fragen habe.

    Von der Erfahrung her wandere ich bisher in NRW zwischen 10 und 20 Kilometern mit 10-15 Kg Rucksack allerdings sind das wenn überhaupt ca 300 Hm bei einer Tour und sonstigen Sport betreibe ich auch nicht wobei ich bald auch Klettersteige mit ins Program nehmen möchte wovon es ja in meiner Region leider nur wenige gibt..

    Mein Plan ist eigentlich die kürzeste Strecke über den Sopselzieher zu gehen und dabei die doppelte Zeit also 12 Stunden als Minimum einzuplanen.

    Gedanke dabei, es sind "nur" etwas über 8 km Strecke bis zum Gipfel.
    Ich habe eine Exit Möglichkeit wenn ich merke das meine Kräfte bei der Wiener Neustädter Hütte aufgebraucht sind könnte ich entweder wieder absteigen, oder dort übernachten und dann am nächsten Tag entweder absteigen oder mich doch noch je nach Wetter und Kraft zum Gipfel aufmachen, oder ich muss den Exit nicht nehmen und laufe weiter zum Gipfel.

    Da die letzte Bahn ja um 16:30 vom Gipfel zurück fährt müsste ich zwischen 3 und 4 Uhr Nachts am Eibsee starten.

    Ausrüstung ca 15 kg geschätzt incl. Rucksack:
    - Wasser 4 - 5 L
    - Essen (vielleicht auch was weniger und dafür auf der Hütte einkehren)
    - Daunenjacke
    - Regenjacke / Hose
    - Handschuhe
    - Klettersteigset
    - Helm
    - Schlafsack
    - Trekking Stöcke
    - Stirnlampe
    - Erste Hilfe Kit
    - Bivaksack
    - Keinteile (Messer, Akkus, Handy, Powerbank etc.)

    Ist das eine realistische Planung? Oder hab ich da irgendwo einen gravierenden Denkfehler?
    Geändert von Reeb (10.07.2018 um 17:17 Uhr)

  2. Dauerbesucher
    Avatar von nunatak
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #2
    Zitat Zitat von Reeb Beitrag anzeigen
    Hallo zusammmen,

    Ich plane Ende August die Zugspitze zu besteigen und hab mir hierfür ein paar Möglichkeiten ausgesucht zu denen ich ein paar Fragen habe.

    Von der Erfahrung her wandere ich bisher in NRW zwischen 10 und 20 Kilometern mit 10-15 Kg Rucksack allerdings sind das wenn überhaupt ca 300 Hm bei einer Tour und sonstigen Sport betreibe ich auch nicht wobei ich bald auch Klettersteige mit ins Program nehmen möchte wovon es ja in meiner Region leider nur wenige gibt..

    Mein Plan ist eigentlich die kürzeste Strecke über den Sopselzieher zu gehen und dabei die doppelte Zeit also 12 Stunden als Minimum einzuplanen.

    Gedanke dabei, es sind "nur" etwas über 8 km Strecke bis zum Gipfel.
    Ich habe eine Exit Möglichkeit wenn ich merke das meine Kräfte bei der Wiener Neustädter Hütte aufgebraucht sind könnte ich entweder wieder absteigen, oder dort übernachten und dann am nächsten Tag entweder absteigen oder mich doch noch je nach Wetter und Kraft zum Gipfel aufmachen, oder ich muss den Exit nicht nehmen und laufe weiter zum Gipfel.

    Da die letzte Bahn ja um 16:30 vom Gipfel zurück fährt müsste ich zwischen 3 und 4 Uhr Nachts am Eibsee starten.

    Ausrüstung ca 15 kg geschätzt incl. Rucksack:
    - Wasser 4 - 5 L
    - Essen (vielleicht auch was weniger und dafür auf der Hütte einkehren)
    - Daunenjacke
    - Regenjacke / Hose
    - Handschuhe
    - Klettersteigset
    - Helm
    - Schlafsack
    - Trekking Stöcke
    - Stirnlampe
    - Erste Hilfe Kit
    - Bivaksack
    - Keinteile (Messer, Akkus, Handy, Powerbank etc.)

    Ist das eine realistische Planung? Oder hab ich da irgendwo einen gravierenden Denkfehler?
    Der Denkfehler, den du evtl. gerade machst, ist dass deine erste Bergtour gleich eine sehr lange sein soll. Du hast wahrscheinlich kaum Erfahrung bzgl. deiner Trittsicherheit, Höhenangst etc.. Je unebener und schwieriger das Gelände, desto länger sind die 8km. KM-Angaben haben kaum Aussagekraft in den Bergen. Besser mit einer kleinen, einfachen Tour mit nicht so vielen Hm anfangen.

    Außerdem viel zu viel Gepäck. 4-5 l Wasser hat noch niemand in den Bergen geschleppt (1,5 - max. 2l reichen). Wasser sollte es immer wieder geben, kann man aus Bächen nehmen und bei Hütten nachtanken. Warum Schlafsack, Powerbank für Tagestour?

  3. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #3
    Das is so ne überlegung...

    Schlafsack, Powerdings, Biwaksack, Essen und 5L trinken...damit bist DU auf jeden Fall "Safe" wenns irgendwo klemmt...

    Allerdings bringt es Dich um wenn du versucht halbwegs "zügig" rauf zu kommen!

    Das "Problem" am Stopselzieher ist sicherlich nicht irgendwas technisches....vom Eibsee zur WNH ist es tatsächlich ausnehmend schön...die Hütte sehr nett und einladend, aber dann isses her ....hmmm....

    Steil, rutschig (immer ein Haufen Rollsplitt" auffm Weg) und zieht sich noch sauber in die Länge.


    Also wenn Du an der Hütte ein blödes Gefühl hat, dann lass es da sein!

    Weiter oben wirst Du (meiner Erinnerung nach) nix zum Biwakieren finden, mit weichen Haxen absteigen ist nicht schön ( högschte konzentration!) und die 3 "Steps" im Stopsel sind runter gar ncht mal so "ohne"

    TIPP..gehs von der Haltestation Riffelriss aus, 2KM und 600HM weniger bis zur Hütte!!

  4. Gesperrt Erfahren

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #4
    Mach es genauso, wie Du es geplant hast. 15kg is halt schwer, aber Du musst es ja tragen.
    Nach der Tour, egal ob und wieweit Du gekommen bist, bist Du um eine oder mehrere Erfahrungrn reicher. Und nur das ist wichtig. Und der Spass.

    Mein einziger Rat: Besprich mit Dir vorher selbst, ab welchen Anzeichen Du abbrichst, Biwakplatz baust oder umkehrst. Oder es durchziehst.

    Und plane nicht zuviel. Je nehr Infos umso mehr Kopfkino umso weniger fun.

    Tom

  5. Dauerbesucher

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #5
    Kann man schon so machen..., ist aber halt dann scheiße...!

    Mal ernsthaft, 15kg?
    Da geb ich dem Alpinen recht, da wirst Du Dich definitiv um eine Erfahrung bereichern.

    Das schwierige am Stopselzieher sind imho nicht die versicherten Passagen (sofern man etwas Erfahrung mit Klettersteig hat), sondern die nicht versicherten Abschnitte. Die sind zahlreich, oft nicht einfach zu gehen, weil steil und splittrig/ geröllig und obenraus zum Grat hin auch etwas heikel.
    Ob ich das einem Greenhorn empfehlen würde? Never!
    Geh erstmal wandern, auf einfachere, weniger fordernde Gipfel und lerne Dein alpines Rüstzeug. Dann kannst Du auch entspannt, sicher und mit Spaß auf die Zugspitze steigen.
    Und wenn's denn unbedingt sein muß, dann starte am Parkplatz der Tiroler Zugspitzbahn, da sparst Du Dir noch etwas Strecke und knapp 300hm.
    Und wenn's immer noch unbedingt Zugspitze jetzt gleich sein muß, dann überleg Dir durch's Reintal aufzusteigen.

  6. Alter Hase

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #6
    Zitat Zitat von deralpinkletterer Beitrag anzeigen
    Mach es genauso, wie Du es geplant hast. 15kg is halt schwer, aber Du musst es ja tragen.
    Nach der Tour, egal ob und wieweit Du gekommen bist, bist Du um eine oder mehrere Erfahrungrn reicher. Und nur das ist wichtig.

    Tom
    wobei es schon erfahrungen gibt, auf die man im nachhinein gut hätte verzichten können. nö. im ernst, habe meinen rucksack offen gestanden noch nie gewogen. aber 15 kg habe ich vielleicht beim hüttenaufstieg zu einem kletterwochende am rücken, inlkusive dem ganzen klettergeraffel, und das macht wahrscheinlich den größten teil vom gewicht aus.

  7. Neu im Forum

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #7
    Erstmal danke für eure Einschätzungen und Tipps. Ich hab mir gestern Abend noch einmal verschieden Videos und Reiseberichte angesehen/durchgelesen. Auch wenn man da sieht wer da alles hochgeschleppt wird, waren die Passagen für mich teilweise schon arg schwindelerregend, auch wenn ich weiß das die Fischeye Linsen der meisten Actioncams das ein wenig dramatischer aussehen lassen als es dennoch ist.

    Fazit für mich ist das ich die Tour vermutlich auf den nächsten Urlaub verschiebe und mir vorher zumindest im Klettersteigbereich und was die Hm im Flachland angeht noch einiges an Kondition/Erfahrung zulegen muss.

    Ich denke mittlerweile auch das ich wenn leichter aufsteigen sollte (auch was mich betrifft 1.82 m 115 kg ^^)

    Da mittlerweile auch Frau und Tochter (7) mit hoch wollen und die Tour für beide definitiv nix ist, allein schon wegen Höhenangst geh ich mit denen lieber ne Runde um den Eibsee und fahre für das Weitblickerlebnis mit der Seilbahn hoch und für meine Touren kann ich auf den kleineren Bergen erstmal testen wie weit ich bin.

    Lieber nen Übernachtbivak mit schönem Sonnenaufgang auf ner Wiese auf dem Gipfel eines 1200 m Berges als dann doch wegen irgendeinem falschen Ergeiz katatonisch in der Mitte vom Klettersteig an einen Felsen geklammer aufwachen.

    Da die Vorbereitungen prinzipiell ja nicht abgeschlossen sind sondern nur verschoben bin ich dennoch für Ideen und Anregungen offen, Bis dahin Viel Spaß zusammen.

  8. Erfahren
    Avatar von mariusgnoedel
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #8
    Eine einfachere und trotzdem nicht so lange Route wäre über Ehrwald via Gatterl zur Zugspitze hoch.

    Man könnte morgens die Ehrwald Almbahn und dann oben mit der Tirolerzugspitzbahn ins Tal. Dies wären ca 1600 hm im Aufstierg und ca 100hm Abstieg.

    Alternativ kann man für das Stück von Sonnalpin zum Münchner Haus auch die Seilbahn (Gletscherbahn) nehmen. Dies würde 400hm sparen.

    Unterwegs kann man in der Hochfeldernalm, Knorrhütte, Sonnalpin etwas trinken.

    Trotz allem ist diese Tour nicht einfach.

    Hier wäre ein passende Beschreibung:
    https://www.almbahn.at/de/sommer/wan.../gatterl-tour/

  9. AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #9
    Reeb - mit Deinen Maßen/Massen dürfte die Zugspitze als alpine Bergtour derzeit kaum sinnvoll bis lebensgefährlich wegen vorhersehbarem Kreislaufkollaps sein. Du schleppst derzeit bei 1,82 m und 115 kg allein 20 - 25 kg Übergewicht und zusätzlich geplantes Gepäck von weiteren 15 kg mit rum. Beides (!) drastisch (!) reduzieren.
    Nach wirklicher Reduzierung beider Massen wäre eine alpine Wanderung zum Watzmann als sagenumwobener Gipfel der deutschen Alpen mit herrlichen Ausblicken in die Berge, die Täler und den Königsee zu empfehlen. Vorher oder besser hinterher Fahrt mit dem Elektroboot auf dem Königsee zur Kirche machen. Das ist auch was für die Familie.
    Vom Parkplatz Hammerstiel in Hinterschönau über die Stuberalm und Mitterkaseralm in etwa 2,5 - 3 h auf das Watzmannhaus und dortige Übernachtung. Auch für weniger Geübte mit leichtem Gepäck machbar. Am nächsten Tag kann es dann in nochmals 2,5 h alpine Wanderung vom Watzmannhaus hoch Richtung Gipfel mit Hocheck als Vor-Gipfel gehen. Je nach Wetterlage und Ausrüstung sowie wirklicher vorheriger Klettersteig-Übung dann weiter klettersteigartig vom Hocheck zur Mittelspitze als höchstem Gipfel des Watzmann. Zurück auf gleicher Strecke zum Watzmannhaus und ins Tal - also keine Überschreitung, da das für Ungeübte/wenig Geübte deutlich zu gefährlich wäre.
    Die Tour ist was fürs Gemüt. Die Hütte bzw. das Watzmannhaus ist beim Gipfelanstieg und gutem Wetter bis zum Hocheck fast immer zu sehen - also Umkehr jederzeit möglich. Alleine lassen von Frau und Tochter oder umgekehrt "bis zur Rückkehr vom Gipfel" sein lassen - bei möglichem plötzlichen Wetterumschwung mit nur noch 1 - 5 m Sicht und Schneefall auch im Sommer findet sonst niemand den anderen mehr. Ernst gemeint.
    Ausrüstungsreduzierung für Tagestouren: nur 1,5 l Wasser pro Mann, Schlafsack weg (Hüttenschlafsack in Größe und Gewicht einer 1-l-Limo-Flasche für ca. 12,- € reicht vom Hammerstiel bis zum Watzmannhaus und zur Übernachtung dort), Powerbank streichen, Trekkingstöcke eher auch.
    Hast Du wirklich schon mal biwakiert? Im Gebirge? Wenn nicht: mindestens im Sauerland oder Harz vorher üben. Die ganze Nacht.
    Das Watzmannhaus wird derzeit renoviert - Reservierung sollte vorher online erfolgen. Googlen. Und nicht am Wochenende gehen.
    Viel Spaß bei erholsam-anstrengend-schönen Bergtouren.

  10. Neu im Forum

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #10
    Bin ja auch schon weg von meinem Vorhaben.

    Bezüglich deiner Frage, Bivakiert ja, allerdings im Kölner Raum dann allerdings auch bei bis zu ca -7 Grad mit entsprechender Ausrüstung, aber die will ich dann auch nicht hochschleppen was zum Thema Gewichtsreduktion (in beiderlei Hinsicht ) zählt.

    Wir sind in der Region bei Immenstadt, daher wäre dein Vorschlag ein wenig weit weg von unserer Basis.

    Wird wohl ehr auf ein paar Tagestouren wie Breitachklamm etc. rauslaufen oder den Wasserfallweg bei Nesselwang. Da meine "Mädels" eh nicht so Wanderafin sind werd ich die wohl ehr ein oder zwei Tage in irgendein Wellnessbad schicken und mir in der Zeit die Berge drumrum anschauen ohne hochalpines Gebiet ^^ Dann hol ich mir den Kick im Klettergarten oder bei der Albspitz Zippline.

    Gibt da unten ja zum Glück genug was man machen kann.

  11. Gesperrt Erfahren

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #11
    Wenn Du Bock auf bouldern hast, und du teilweise schmerzfrei bist, was den Zustieg angeht, kann ich dir rund um Immenstadt Kempten ein paar nette Tips geben. Hat aber mit plaisier bouldern dann nichts am Chalkbeutel

  12. AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #12
    OT:
    Zitat Zitat von deralpinkletterer Beitrag anzeigen
    Wenn Du Bock auf bouldern hast, und du teilweise schmerzfrei bist, was den Zustieg angeht, kann ich dir rund um Immenstadt Kempten ein paar nette Tips geben. Hat aber mit plaisier bouldern dann nichts am Chalkbeutel
    Jemand, der unsicher ist, ob eine Wanderung auf die Zugspitze für ihn machbar ist, ist NICHT die Zielgruppe für deine "im Zustieg schmerzfrei" Tipps... Sorry, aber das ist einfach nur dumm.

  13. Freak Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #13
    Ob wir richtig einschätzen, was ein Boulderer beim Zustieg unter schmerzfrei versteht?

    Vielleicht tue ich den Mattenträgern unrecht, aber ich hätte jetzt alles als "schmerzlich" erwartet, was mehr als nur einen Spaziergang erfordert. *duckundwech*
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  14. Gesperrt Erfahren

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #14
    Ja schoenwettersportler.
    Hast recht, schoenwettersportler.
    Danke für deinen Hinweiß, schoenwettersportler.

    Zu deiner Beruhigung. Als ich 1996 in Innsbruck gearbeitet habe, mochte mich Piefke auch fast niemand. Aber nur fast

    Es gibt paar einsame Blöcke mit ca 1-2 Std Zustieg. Plus Hanglage ùber 100hm. Da kann man schon mal fùr 6 Std ins schwitzen kommen. Gutes Zeitfenster, wenn der Rest der Familie im Schwimmbad ist.

  15. Neu im Forum

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #15
    @ deralpinkletterer: ach Bouldern vermutlich ohne Sicherung... nee ich will mich ja erstmal auf die Basics konzentrieren und nicht im Sandkasten anfangen, daher werd ich erstmal den Mount Everest in Shorts bezwingen. (Wer Ironie findet darf sie behalten )

    Aber mal im Ernst, nen bischen in die Kletterhalle und da Erfahrung holen ist gar nicht mal so ne schlechte Idee, und Spaß macht das bestimmt auch.

  16. Alter Hase

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #16
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Reeb - mit Deinen Maßen/Massen dürfte die Zugspitze als alpine Bergtour derzeit kaum sinnvoll bis lebensgefährlich wegen vorhersehbarem Kreislaufkollaps sein. Du schleppst derzeit bei 1,82 m und 115 kg allein 20 - 25 kg Übergewicht und zusätzlich geplantes Gepäck von weiteren 15 kg mit rum. Beides (!) drastisch (!) reduzieren.
    da ist jetzt aber nicht nett und schon ein bisschen eine verunglimpfung der walrösser (auch wenn ich da vergleichsweise ein sehr sehr zierliches walross bin ). könnte ja auch sein, dass reeb irgendwie aus dem kraftsportbereich kommt und die fitness bei weitem nicht so schlecht ist, wie der erste blick auf die werte suggeriert - muss er selber wissen.

    jetzt ist irgend ein krafsport sicher nicht die optimale vorbereitung für die berge, aber zum bergwandern sollte die fitness dann schon reichen. generell gilt allerdings schon: ideale statur für so gut wie alle bergsportlichen tätigkeiten ist klein und leicht.

    sicher korrekt ist, dass man meiner meinung nach bei beim bergwandern überschüssige kilos deutlich mehr bemerkt als im flachen, gerade dann, wenn man keine erfahrung mit "holprigem gelände" hat.

    ps: war diesen winter auch baff erstaunt, auf skitour auf dem kotalmjoch im rofan ( sind doch schon ca. 1.200 hm, so ich mich erinnere), zwei ordentliche "wonneproppen" getroffen zu haben. gut, die sind wahrscheinlich einige stunden vor uns aufgebrochen ( und wir sind schon nicht die schnellsten), aber scheint gut gegangen zu sein.
    Geändert von opa (12.07.2018 um 10:18 Uhr)

  17. Erfahren
    Avatar von edelweiß
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #17
    Wenn du noch keine Bergwandererfahrung hast, dann fange wirklich langsam an.
    Ich bin froh dass du dein Ziel Zugspitze verschoben hast. Wenn du in der gegend bist, dann gibt es in Ammergauer Alpen und Estergebirge ein paar sehr schöne Einsame Touren. Um Fitness zu testen wäre Daniel interessant. Eine Bergtour ohne große Schwierigkeiten aber mit ein paar Höhenmetern. In der Ammergauer findest du auch tolle Biwakplätze.
    Der Berg wird steiler, wenn du näher kommst.
    (Sprichwort)

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Steinchen
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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #18
    Wir haben vor unserer ersten Alpentour damals einen Testtag eingelegt mit 1500 Höhenmeter, ausgesetzten Stücken, Geröll usw. Es hat gut geklappt und dann sind wir losgezogen. Allerdings immer mit genug Reserve zum Abkürzen oder Abfahren, falls erforderlich.

    Man könnte auch ganz gut von Garmisch aus ein paar Testtouren machen, z. B. Zum Bernadeinkopf (südlich der Hochalmbahn). Das ist erstmal nur bergauf wandern und auf dem letzten Stück kann man mal antesten, ob es noch machbar ist oder nicht. Wenn nicht, in Richtung Alpspix und wieder runter.
    lg Steinchen

  19. GELÖSCHT Neu im Forum

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    AW: Zugspitze Stopselzieher als Flachland Wanderer

    #19
    Hallo Reeb

    Muss gerade etwas schmunzeln


    Da schreibt reinergeorg
    „mit Deinen Maßen/Massen dürfte die Zugspitze als alpine Bergtour derzeit kaum sinnvoll bis lebensgefährlich wegen vorhersehbarem Kreislaufkollaps sein.“


    Wenn das so stimmen würde müsste ich schon lange die zweite Wurmkur hinter mir haben.
    187 cm und 139 kg
    Kondition und Kraft wie ein Stier

    Ich lebe noch und erfreue mich so mancher T3-T4 Wanderung in den Schweizer Bergen
    Also vergiss den Satz ganz schnell


    Meine Meinung:

    Wie Mariusgnoedel schon geschrieben hat:

    Route Ehrwald - Gatterl , kann man durch die Bahn abkürzen
    oder
    In zwei Tagen durch die Klamm über das Rheintal
    Du solltest aber das Gewicht im Rucksack reduzieren

    Zu deinem Wasservorrat
    Sehr gut gewählt.
    Ich selber benötige auch extrem viel Flüssigkeit.
    Lieber x Liter zu viel anstatt nur ein Schluck zu wenig.
    Ich habe da folgende Aufteilung.

    • 70 % ganz dünne Apfelschorle mit stillem Wasser und einem kräftigen Schluck Zitronensaft
    • 20 % ein rein Isotonisches Getränk
    • 10 % Meine Notfallcola



    Generell geht es bei Flüssigkeit um das Thema Zelldruck und Funktion der Zellwände
    Wichtig ist die stetige Flüssigkeitszufuhr,daher bin ich ein Freund von einem Trinkblasensystem im/am Rucksack.

    Zu deinem Vorhaben selber

    Mein Tipp
    Die Zugspitze zu besteigen ist glaube ich so ein kleiner Traum eines jeden ambitionierten Wandersmann/Frau.

    Was aber sicherlich ein MUSS ist sind die Dinge wie

    Kondition
    Trittsicherheit
    Stelle dir bitte kritisch diese Fragen

    Wenn du das hast , dann los und immer dran denken.

    Du musst keinen Rekord aufstellen.
    Du musst keinem etwas bewiesen, denn
    WER LANGSAM REITET HAT AUCH EIN PFERD

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