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  1. Erfahren
    Avatar von Franky66
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    Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #1
    Hallo Outdoor-Enthusiasten,

    ich bin vergangene Woche zwei Etappen des Kammweges Erzgebirge-Vogtland gewandert - ich war zum ersten Mal in dieser Gegend und bin von der Natur und der Landschaft sehr angetan.

    Leider musste ich feststellen, daß an einem ca. 2km langen Abschnitt einer der Etappen ein Wirrwarr der Beschilderung bezüglich der Entfernungsangaben des noch vor mir gelegenen Weges herrscht.
    Da dieser Kammweg hoch gelobt und beworben wird wundert es mich, daß es zu solchen "Fehlern" kommen kann. Mir scheint, als wenn noch niemand diese Stelle bewandert hat

    Konkret geht es um Folgendes: nachdem ich auf der Etappe Bärenstein-Oberwiesenthal um die 10km zurückgelegt hatte entdeckte ich an einer markanten Wegkreuzung trotz intensiver Suche kein Schild, welches die richtige Richtung anzeigen würde. In der Beschreibung der Etappe im Kammweg-Begleitheft wird hier nur erwähnt, daß der geneigte Wanderer auf einen Forstlehrpfad von 1,4km länge trifft, der mit viel Liebe angelegt wurde - dieser kreuzte den "Abstieg" von der Tosca-Bank Richtung Kretscham-Rothensehma.
    Nachdem ich meinem Orientierungssinn gefolgt bin und einige nicht dem Kammweg zugehörige Schilder "gelesen" hatte (wieder der Versuch, im Begleitheft den Text und die zu grobe Karte zu deuten), kam endlich nach 500 bis 600 Metern wieder das erste Kammweg-Hinweisschild. Ich hatte mich also richtig orientiert.
    Allerdings zeigte der Weg zurück einen ganz anderen Verlauf als den, den ich gekommen bin. Es fehlt also mindestens ein Schild.
    Egal dachte ich, Oberwiesenthal ist nun mit verbleibenden 6,5km ausgeschildert. Jetzt bin ich ja wieder auf dem Kamm.

    Kurze Zeit später - ich werde so um die 300m gegangen sein, kam eine weitere Entfernungsangabe zu Oberwiesenthal: 6,8km
    Ja, ich bin in die richtige Richtung gelaufen .
    Gut dachte ich, nicht ganz so schlimm, obwohl ich zwei Tage zuvor ähnliches auf einem anderen Abschnitt und heftiger sogar auf dem Wanderweg durch den Kaiserstuhl von Nord nach Süd erlebt hatte.

    Wiederum um die 300 bis 400m gelaufen zeigte mir die nächste Angabe 6,5km bis O. Hmmm, irgendeine der Angaben wird richtig sein.

    Nun kommen wir zu einer Farce schlechthin: nachdem ich so vor mich hingewandert bin und ganz sicher keine 2km hinter mich gelassen hatte bescheinigte mir das nächste Kammweg-Schild eine verbleibende Strecke von 4,5km. Sollte der erste 6,5km-Hinweis doch richtig gewesen sein?.
    Der Weg bog hier um 90° nach rechts, um ca. 70m weiter die Richtung nach Links zu ändern. Hier hing eine erneute Entfernungsangabe bis O.: 6,5km Die wollen mich wohl verar..., schoss es mir in den Sinn und wurde etwas zornig. 2km Unterschied innerhalb von nur 70m, und das zum Nachteil des Wanderers - das muss man erst Mal nachmachen

    Jetzt meine Frage an Euch: erst 2km Unterschied zum Nachteil des Wanderers im Kaiserstuhl (Angabe der verbleibenden Strecke zunächst 6,3km, gut 500m weiter 8km) und nun dieses Wirrwarr am Kammweg. Ist das normal auf Wanderwegen?
    Ich wandere nicht viel, aber ab und an dann doch, und ich möchte gerne halbwegs zuverlässige Angaben und gute Beschilderung, oder zumindest einen verständlichen Begleittext in Broschüren vorfinden.
    Erwarte ich etwa zu viel? Wie sind Eure Erfahrungen?
    Dort oder anderswo in der Zivilisation kann wohl dadurch wenig schief gehen. Doch auf Strecken, auf denen es brenzlich werden kann (Hochgebirge), möchte ich solche Fehler nicht vorfinden.

    Freue mich auf Eure Berichte!


    Liebe Grüße

    Franky
    Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel.

  2. Moderator
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    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #2
    Zitat Zitat von Franky66 Beitrag anzeigen
    erst 2km Unterschied zum Nachteil des Wanderers im Kaiserstuhl (Angabe der verbleibenden Strecke zunächst 6,3km, gut 500m weiter 8km) und nun dieses Wirrwarr am Kammweg. Ist das normal auf Wanderwegen?
    Zumindest nicht ungewöhnlich. Manchmal werden Wege umgelegt und die alte Markierung nicht komplett angepasst.

    Ich wandere nicht viel, aber ab und an dann doch, und ich möchte gerne halbwegs zuverlässige Angaben und gute Beschilderung, oder zumindest einen verständlichen Begleittext in Broschüren vorfinden.
    Erwarte ich etwa zu viel?
    Ja. Wandern ist keine Full-Service-Veranstaltung.

    Doch auf Strecken, auf denen es brenzlich werden kann (Hochgebirge), möchte ich solche Fehler nicht vorfinden.
    Ist dort auch eher unwahrscheinlich, weil der Wegverlauf dort in viel stärkerem Maß als im "Flachland" durch die Topographie vorgegeben ist.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  3. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #3
    Was ich viel schlimmer finde, sind die Witzbolde, die meinen die Pfosten von Wander- und Radwegschilder verdrehen zu müssen, so dass sie dann in eine ganz andere Richtung zeigen.

  4. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #4
    Kilometerangaben auf Wander-Schildern sind Schall- und Rauch.

    Das Lustigste was ich in der Beziehung erlebt habe, waren einige erstaunlich kurzen Distanzangaben zwischen Hütten im Urho-Kekkonen-Nationalpark in Finnland. Irgendwann kam ich drauf, dass da (ohne Scheiß) scheinbar jemand die Distanzen in Luftlinie auf der Karte bestimmt hat, ohne jede Rücksicht auf die Topografie (und auf die markierten Wege). So wurden aus 15-16 km markiertem Weg 10 km auf dem Schild.

    Diesen Winter war ich in Lappland mal wieder im Dreiländereck unterwegs. Oben vom Pass von der schwedischen Seite kommend nahm ich zur Abwechslung einen mir bis dato unbekannten Abzweig, um zur Koltaluokta-Hütte auf der finnischen Seite der Grenze abzufahren. 3 km bis Koltaluokta, versprach das Schild. Es waren ca, 5-6 km (auf der Karte auch unschwer zu erkennen) und dauerte, da ungespurt, zwei Stunden.

    Auch die (laut Schild) letzten "2 km" von Süden kommend auf dem Nordkalottleden zur norwegischen Roysvatn-Hütte ziehen sich wie Kaugummi, wir haben dafür etwa anderthalb Stunden gebraucht... Es handelt sich wahrscheinlich um norwegische "Langkilometer".

    Und edit: Frag' beim Wandern in Schwedens Pampa nie einen Einheimischen, wie weit es bis XYZ ist. Diese Frage kannst du dir sparen, denn die Antwort lautet stets: "Nicht mehr weit. Ein, zwei Meilen". Schwedische Meilen a 10 km wohlgemerkt. Vermutlich sind es die Einheimischen, die im Nebenerwerb die Schilder malen.

    Und edit edit: beim Wandern auf dem südlichen Kungsleden haben Göga und ich schon vor Jahren das sogenannte "Busjön-Paradoxon" entdeckt: Das man trotz strammem Marschtempo kaum voran kommt, was sich eindeutig an den Schildern ablesen lässt, die über längere Zeit stoisch dieselbe Distanz zum Etappenziel verkünden. Und plötzlich katapultiert es einen vorwärts, und man hat in einer Stunde 7 km gemacht. Sagt das Schild.
    Geändert von Sarekmaniac (26.06.2018 um 22:59 Uhr)
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  5. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #5
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Und edit: Frag' beim Wandern in Schwedens Pampa nie einen Einheimischen, wie weit es bis XYZ ist. Diese Frage kannst du dir sparen, denn die Antwort lautet stets: "Nicht mehr weit. Ein, zwei Meilen".
    Das gilt nicht nur für Schweden ...
    Eins meiner Lieblingszitate:
    Zitat Zitat von E1-Reisebericht Beitrag anzeigen
    „An der Sparkasse vorbei und immer um den Berg herum, bis man oben ist, aber man kommt nicht überall durch, da wird gerade viel gebaut“.
    … der passende Weg dazu ging relativ gerade den Berg hoch …

    BTW: Das Konzept „Ankommen“ wird sowieso überbewertet

  6. AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #6
    @Franky66
    Kontaktiere doch mal info@erzgebirge-tourismus.de! Möglicherweise kann man Dir den Wirrwar erklären und/oder bringt die Beschilderung n Ordnung.

  7. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #7
    Ärgerlich...Nervig ist das sicher...

    Aber wenn ich auf einer 18KM Etappe

    https://www.kammweg.de/zum-kammweg/etappe-8.html

    "um die 10km zurückgelegt hatte"

    und seh 3 Schilder mit 6....4,5 und 6,5 KM

    dann weiss ich tendenziell schon, dass es irgendwas zwischen 6-6,X KM und ca 2Std sein werden...

    und im Gebirge.... is eh alles Individueller und man hat die Planung "im Kopf"... da brauchts Schilder mehr für die Richtung als für Länge&Zeit

  8. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #8
    das gibts hier in thüringen auch, dass man 3 schilder lang die gleiche km-angabe findet, oder auch gelegentlich mal -nachdem man 500m gegangen ist- die strecke sich verlängert hat um ein paar hundert meter. dafür sind aber alle 100m schilderwälder mit wegweisern in alle richtungen.

    ist halt billiger 3 gleiche schilder zu machen....

    andererseits würd ich mich da nicht gross drüber aufregen. hauptsache die richtung stimmt, siehe den beitrag von mus.
    danobaja
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  9. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #9
    Sollte nicht unerwähnt bleiben: Wer Wert auf präzise Beschilderung legt, der sollte in die Schweiz gehen.
    Wenn da 3/4 h steht, dann braucht man eine 3/4 h dafür. Und dann weiß man, dass auf dem Schild, das man in 10 min passieren wird 35' stehen wird.
    Und wenn man mit einem kleinen trödeligen aber ausdauernden Schneckchen unterwegs ist und da steht 3/4 h, dann weiß man, dass man 1 h braucht und das 35'-Schild erst in 13'20'' auftauchen wird. Es war so cool.

  10. Moderator
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    Avatar von Ziz
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #10
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Was ich viel schlimmer finde, sind die Witzbolde, die meinen die Pfosten von Wander- und Radwegschilder verdrehen zu müssen, so dass sie dann in eine ganz andere Richtung zeigen.
    Hatte ich mal in der Sächsischen Schweiz. Das schlimme ist, ich hatte nen Wanderführer dabei und der beschrieb den darauf folgenden Weg mit vielen Details – die ich mir natürlich alle einbildete zu sehen. Naja, als ich den gleichen, markanten Berg am Horizont wieder sah (nur von weiter oben) und da ich wusste, dass das kein Rundweg ist, habe ich mal das GPS angeschmissen und eine Abkürzung zurück zum alten Weg genommen. Dummerweise differenziert Openstreetmap nicht zwischen ungekennzeichneten Wanderwegen und Wanderwegen, die vor 20 Jahren mal gepflegt wurden. Ging dann mal 2,5m abwärts, wo früher™ mal Stufen waren.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  11. Erfahren

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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #11
    Wir waren gerade in Mazedonien. Dort standen wir oft vor Wegweisern, aber es stand nix drauf, da sie durch die UV Strahlen ausgeblichen sind. Das gilt auch für die großen Nationalparkwände. Groß, weiß, nix zu erkennen. Da ist man froh, wenn mal ein Schild abgefallen ist, dann findet man wenigsten ansatzweise eine Beschriftung und kann vermuten, dass man auf dem richtigen Weg ist. Die Karten nutzen auch wenig, da viele Wege gar nicht drauf stehen oder komplett falsch dargestellt sind. Wandern in Mazedonien fördert definitiv die Pfadi-Eigenschaften, ein echter Spaß

  12. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von TanteElfriede
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #12
    ...ja, das kenne ich auch. Schilder die komisch sind. Richtungen die einem zumindest merkwürdig erscheinen....

    Da hilft zum einen die gute alte Karte. Da kann man i.d.R. gut abschätzen was nun stimmen mag. Aber auch die Technik hilft. Ich habe mittlerweile immer das Handy mit geladener Karte und bei geplanter Wanderung auch mit GPX Daten meiner Strecke. Kurz mal kucken und man ist wieder im Film.

    Hier in D geht man ja meist nie so gründlich verloren, dass es zum Streß führen kann... aber in anderen Ecken finde ich so ein Backup schon wichtig.

  13. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #13
    Zitat Zitat von TanteElfriede Beitrag anzeigen
    ...
    Hier in D geht man ja meist nie so gründlich verloren, dass es zum Streß führen kann....
    Ist sicher sehr selten, aber ich hatte es auch schon mal, daß ich irgendwann in tiefem Dornengestrüpp steckte und letztendlich die Tour abbrechen mußte und das auf einem relativ amtlichen Weg. Schön ist auch, wenn man es an einen relativ steilen Hang so gerade eben noch nach oben geschafft hat, um dann vor einer weiträumigen Absperrung zu stehen mit einer wütenden Hundemeute auf der (zum Glück) anderen Seite. Bei Touren im Bereich von Abbau-Gebieten ist´s ähnlich.....

  14. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #14
    Man sollte ja auch dem Thema Outdoor nicht den letzten wildromantischen Abenteueraspekt entziehen, wo kämen wir denn da hin?

  15. Erfahren

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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #15
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Man sollte ja auch dem Thema Outdoor nicht den letzten wildromantischen Abenteueraspekt entziehen, wo kämen wir denn da hin?
    Genau !!!!

  16. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #16
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Was ich viel schlimmer finde, sind die Witzbolde, die meinen die Pfosten von Wander- und Radwegschilder verdrehen zu müssen, so dass sie dann in eine ganz andere Richtung zeigen.
    Wegen dieser Idioten haben wir bei uns die Schilder ausgegraben, ein Loch durch den Pfosten gebohrt,
    eine Eisenstange von 40 cm Länge hindurchgesteckt und wieder eingegraben. Die anderen Idioten
    schrauben gleich die Schilder ab um den Partykeller zu Hause zu verschönern.

    Gruß Peter
    Wir reisen um die Welt, und verleben unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

  17. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #17
    Drehen kann man die damit aber trotzdem noch ...


    Ist Wandern denn so hip geworden, dass man Devotionalien darüber sammelt?

  18. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #18
    OT:
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Dummerweise differenziert Openstreetmap nicht zwischen ungekennzeichneten Wanderwegen und Wanderwegen, die vor 20 Jahren mal gepflegt wurden. Ging dann mal 2,5m abwärts, wo früher™ mal Stufen waren.
    Oja, das kenne ich. Madeira, der Pfad hatte sogar einen Namen, wir panisch den letzten Bus kriegen wollend stehen vor einem unübersichtlichen Gestrüpp, der nach unten führt (wohin, war nicht zu sehen). Unter der Brombeersträuchen und verschiedenen nicht identifizierbaren Stauden war tatsächlich so was wie ein Pfad erahnbar, aber als ich tatsächlich (blutend) an der Haltestelle stand, hätte ich fast vor Freude heulen können. Die Karte ist fast zu gut .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  19. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #19
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Sollte nicht unerwähnt bleiben: Wer Wert auf präzise Beschilderung legt, der sollte in die Schweiz gehen.
    Wenn da 3/4 h steht, dann braucht man eine 3/4 h dafür. Und dann weiß man, dass auf dem Schild, das man in 10 min passieren wird 35' stehen wird.
    Und wenn man mit einem kleinen trödeligen aber ausdauernden Schneckchen unterwegs ist und da steht 3/4 h, dann weiß man, dass man 1 h braucht und das 35'-Schild erst in 13'20'' auftauchen wird. Es war so cool.
    es sei denn, man geht auf dem brienzergrat vom augstmatthorn in richtung harder. da steigt die zeitangabe auch zwischendurch mal an. ich finds sinnvoller, darüber zu lachen statt sich ernsthaft aufzuregen. ist schon ne frechheit dass bei einer gratis-freiwilligen-leistung nicht alles perfekt ist
    experience is simply the name we give to our mistakes

    meine reiseberichte

  20. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Eklatante Beschilderungs-Fehler auf (Fern)wanderwegen normal?

    #20
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Drehen kann man die damit aber trotzdem noch ...
    Die Eisenstange steckt quer unten im Pfosten und wird mit eingegraben.
    Da lässt sich nix mehr drehen.

    Gruß Peter
    Wir reisen um die Welt, und verleben unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

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