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  1. Administrator
    Fuchs
    Avatar von sudobringbeer
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #41
    Zitat Zitat von Staubteufelchen Beitrag anzeigen
    Was, wenn unterwegs ein verletzter Wanderer Hilfe benötigt und damit den knappen Zeitplan über den Haufen wirft? Achselzuckend weiter gehen und "sorry, keine Zeit" sagen?
    naja, das ist jetzt aber a. ein unwahrscheinliches Szenario und b. nicht nett dem OP so eine Gleichgültigkeit zu unterstellen.

    Zitat Zitat von Staubteufelchen Beitrag anzeigen
    Die bisherige Betrachtung zielt mir immer noch zu sehr auf das leidensbereite Individuum ab. All die Unvorhersehbarkeiten durch Menschen, Tiere, Natur, Gesundheit, Ausrüstung etc. erfordern doch entsprechende Reserven an Zeit, Kraft, Nerven usw.. Veilleicht bin ich mit dieser Einstellung aber auch allein?
    Je nach Trainingsstand hat man dafür dann mehr als genug Reserven. Für viele Leute hier ist das weit unterhalb ihres Leistungslimits und damit noch mit ausreichend Reserve zu machen, die Frage ist nur wie fit ist der OP. Da sind nach seinem Post eben Zweifel und damit auch ein Abraten angebracht.

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    Avatar von danobaja
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #42
    Zitat Zitat von Staubteufelchen Beitrag anzeigen
    Was, wenn unterwegs ein verletzter Wanderer Hilfe benötigt und damit den knappen Zeitplan über den Haufen wirft? Achselzuckend weiter gehen und "sorry, keine Zeit" sagen? Die bisherige Betrachtung zielt mir immer noch zu sehr auf das leidensbereite Individuum ab. All die Unvorhersehbarkeiten durch Menschen, Tiere, Natur, Gesundheit, Ausrüstung etc. erfordern doch entsprechende Reserven an Zeit, Kraft, Nerven usw.. Veilleicht bin ich mit dieser Einstellung aber auch allein?
    ja, dann ist das halt so. und wenn man dem ranger einen guten grund sagen kann (hilfeleistung für jemand anderen ist ja leicht verifizierbar) wirds auch kein ticket geben wenn man dadurch 1x übernachten muss. er wird wohl auch kein ticket bekommen wenn er sich selbst den fuss bricht und 2 tage kriechen muss.

    aber man kann doch nicht ne längere tourplanung aufstellen, oder in diesem fall dann eben gar nicht erst losgehen, weil was passieren könnte. mit der einstellung kann er sich den flug sparen und für zuhause ne bequeme matratze und ne kiste bier kaufen.

    achselzuckend weitergehen wär ne möglichkeit. aber ich glaube davon wird keiner gebrauch machen, sondern helfen so gut es geht.
    danobaja
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  3. Fuchs

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #43
    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    man wird nicht erst nach 4 tagen erwischt. die ranger kontrollieren auch den tag durch an den übernachtungsplätzen. keine gute idee, das system umgehen zu wollen.
    Nichts lag mir ferner, als dem TO zu raten, einfach das System umgehen zu wollen. Ich denke nur, wenn er die Tour an einem Tag versucht, sollte für eine Notübernachtung gerüstet sein.

    Ob die Ranger totale Selbstüberschätzung ohne Verletzung als Entschuldigung gelten lassen, weiß ich nicht. Ich würde es wohl eher nicht gelten lassen. Ob die Tour für den TO an einem Tag machbar ist, oder ob es Selbstüberschätzung wäre, kann nur der TO beurteilen.

  4. Anfänger im Forum
    Avatar von pepenipf
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #44
    also mit nem Unterierdischen Trainingsstand, lass es sein! Aber bis Januar ist auch noch einiges an Zeit diesen Zustand zu ändern....

    Ich habe von dem Gelände zwar abslut keine Ahnung, aber genau das kann noch entscheidend sein. Zum Beispiel habe ich kein Problem im Pfälzerwald gute 70 km mit 3000-4000 hm in gut 17 Stunden zu gehen, an der Zugspitze, mit zwar auch nochmal 1000 Höhenmeter mehr, aber vorallem anderem profil, ist mir das um Welten schwerer gefallen und wir haben auch viel viel länger gebraucht. Soll heißen, ich war für Berghochgehen gut trainiert, für Steigen aber nicht gut genug (leider auch keine wirkliche Möglichkeiten hier). Also wenn du das packen willst, solltest du, wenn du nicht ähnliches Gelände zur Verfügung hast, lieber deutlich mehr machen und vorallem auch das im dunklen mit Stirnlampe laufen trainieren für den Fall der Fälle.

    Und ansonsten, ganz ganz viel spielt sich beim wandern im Kopf ab. Die meisten scheitern schon an der Vorstellung von 43 km, bzw. 16 Stunden oder so laufen. Und wenn der Kopf erst mal nein sagt, wird es der Körper auch!
    Viele Grüße
    Nina
    die sich gerade auf eine 78 km Wanderung in alpinem Gelände vorbereitet
    nächste Station: 4. Zugspitzdogtrekking 13./14.07.2017 + Korsika 01.-23.09.2017 (Mare a Mare Süd + Mare e Monti Süd)
    Odenweald-Vogesen in Tagestouren wann immer Zeit ist
    der Pfälzer Wald zählt ja schon nicht mehr...

  5. Neu im Forum

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #45
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Wieviel läuftst Du pro Woche, was ist Deine bisherige maximal Distanz, VO2-Max oder irgendein anderer Fitnesswert, Übergewicht ja/nein. Das sind ja alles Fragen, die man für sich beantworten kann.
    Also pro Woche kann ich nicht so wirklich sagen. Aber mein üblicher Arbeitstag sieht so aus, daß ich 250km im Auto verbringe und dann nochmal 10-15km meine Schuhe auslatsche. Das ist kein Training, das ist eifnach der Normalumsatz. Zumindest erzählt mir mein Smart-Phone regelmäßig was von 10-15km. Die 15km schüttel ich so raus, ohne es auch nur zu merken.

    Meine Maximaldistanz? Wann? In jungen Jahren oder im letzten Jahr bzw. den letzten beiden Jahren. Im letzten Jahr lag es irgendwo bei 25km. Aber geplante Trainingseinheiten waren das alle nicht. Ohne die moderne Technik = Smart Phone würde ich nicht einmal wissen wie viel da so bei mir zusammenkommt. Latscht mal einen ganzen Tag über ein großes Messegelände. Da kommt gewaltig was zusammen. Und da geht es von 9-18 Uhr einfach immer weiter, ohne auch nur drüber nachzudenken. Danach dann noch 3 Stunden mitm Auto wieder nach Hause... hab nichtmal am Folgetag groß davon was gemerkt.

    Aber irgendwelche Trainingseinheiten habe ich nie gemacht. Sauerstoffsättigung im Blut, Blutzuckerspiegel? Keine Ahnung. Mit sowas habe ich mich nie befaßt. Wenn der Fliegerarzt mir alle 2 Jahre sagt, daß mein Belastungs-EKG etc. gut aussieht und mir das Medical verlängert, auch wenn ich wohl leicht übergewichtig bin, reicht mir das.

    Was ich aber festgestellt habe: Schweres Gepäck bremst mich extrem ein, sowohl bei Geschwindigkeit als auch bei Reichweite. Daher auch mein Ansinnen es mit so wenig Gepäck wie nur irgendwie möglich zu machen. Also wie die Langstrecken-Wanderer die gewaltigen Lasten über so lange Strecken schleppen können, ist mir ein Rätsel. Allein schon das ganze schwere Wasser mitschleppen zu müssen... Außerdem komme ich mit Kälte besser klar als mit Hitze.

    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Naja, die Etappen ziele sind ja auch vorhanden, wenn man dort keinen Übernachtungsplatz bekommt. So eine Biwakausstattung als Plan C,
    Kann halt eventuell teuer werden, ich kenne die Gepflogenheiten des Nationalparks nicht, wenn man nach vier Tagen mit dem abgelaufenen Eintagespermit erwischt wird.
    Plan C scheidet aus 2 Gründen aus:
    1. Biwak bedeutet noch viel mehr Gewicht, das über die ganze Strecke geschleppt werden muß. Klar kann man für alle Eventualitäten vorsorgen und Material mitschleppen. Aber dieses ganze zusätzliche Gewicht, erhöht die Gefahr, daß es ein Fehlschlag wird, in meinen Augen drastisch.
    2. Für die Route selber braucht man kein Permit. Das Problem sind die Etappenziele und die ÜBernachtungsmöglichkeiten dort. Die Hütten müssen vorgebucht werden. Die Buchungsseite für die nächste Saison wurde vor knapp 2 Wochen freigeschaltet und bereits nach wenigen Stunden waren die Hütten ausgebucht. Ist halt Hochsaison. Die Campgrounds muß man auch auf den Tag genau vorbuchen und da wird es auch schon gehörig eng. Dazu kommt dann aber noch das Problem aus Punkt 1. ... sehr viel extra Gewicht.


    Zitat Zitat von Staubteufelchen Beitrag anzeigen
    Was, wenn unterwegs ein verletzter Wanderer Hilfe benötigt und damit den knappen Zeitplan über den Haufen wirft? Achselzuckend weiter gehen und "sorry, keine Zeit" sagen?
    Ich rede doch nicht vom Mt. Everest, wo jede Bergung ein gehöriges Risiko für den Retter bedeutet. Die Piste wird gehörig überfüllt sein mit Wanderern. Da bekommt man den schon irgendwie wieder aus der Botanik geborgen, notfalls zur nächsten Hütte rennen, den Royal Fyling Doctor Service rufen und ihn mitm Hubschrauber ausfliegen.
    Geändert von cbk (29.06.2018 um 06:48 Uhr)

  6. Erfahren

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #46
    Hei,

    ich denke, dass der einzig brauchbare Tipp für dich ist: Mach 2-3 (mindestens!) Probetouren mit möglichst vergleichbaren Bedingungen. Dann weiß du es.
    Für alles andere bräuchten wir einen Kristallkugel und hellseherische Fähigkeiten.

    Liebe Grüße
    Maahinen

  7. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #47
    Zitat Zitat von cbk Beitrag anzeigen
    Ich rede doch nicht vom Mt. Everest, wo jede Bergung ein gehöriges Risiko für den Retter bedeutet. Die Piste wird gehörig überfüllt sein mit Wanderern. Da bekommt man den schon irgendwie wieder aus der Botanik geborgen, notfalls zur nächsten Hütte rennen, den Royal Fyling Doctor Service rufen und ihn mitm Hubschrauber ausfliegen.

    Vielleicht solltest Du Dich etwas schlauer machen, bevor Du so etwas planst. Weil eklatante Wissenslücken im "Sicherheitskonzept" lassen nicht unbedingt auf einen fundierten PLan schliessen.

    1.) Der Royal Flying Doctor Service ist in Australien
    2.) der eventuell verwechselte Newzealand Flying Doctor Service hat 3 zweimotorige Flugzeuge, keine Hubschrauber und bietet nur einen intensivmedizinischen Transport zu den Spezialkrankenhäusern in Metropolgebieten.
    3.) Die klassische Luftrettung ist ein Konglomerat aus privaten und örtlichen Institutionen, die aber zur Zeit im Umbruch ist und bis 2025 dann auch wieder die Bedingungen erfüllen soll, um z.B. Krankenhäuser in besiedelten Gebieten anfliegen zu dürfen (zur Zeit problematisch, da die einmotorigen Helikopter nicht über bewohntem Gebiet operieren dürfen).

    Nur damit Du weisst, wer Dich eventuell herausholt ...

  8. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #48
    Dein Training kommt also daher, dass dein Smartphone deine Schritte über dem flachen Gelände deines Arbeitsplatzes zählt?

    Wenn die angepeilten Hütten alle schon ausgebucht sind, würde ich mit Zelt und co. losziehen, aber nicht bevor ich wirklich trainiere (richtiges Ausdauertraining, Krafttraining für Rücken, Oberschenkel und Knie und viele Touren bis dahin).

    Oder ein anderes, passenderes Ziel aussuchen.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Pfiffie
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #49
    Ich kann den Vorschreibern nur beipflichten. Ich selbst trainiere gerade für eine erste eigene Tour über mehrere Tage und es macht bei mir einen deutlichen Unterschied schon auf 25km 500hm mehr (von 500 auf 1000) zu laufen als normal. Du willst von gewöhnten ca. 25km auf ca. 43km und das noch mit Gepäck und das ist fast die doppelte länge.

  10. Alter Hase
    Avatar von Scrat79
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #50
    Sorry.
    Aber ich glaube nicht, dass andere zu Retten, hier mit einfließen soll. Das ist Quark.
    Hier geht's doch mal eher darum, dass du unerfahren bist und derartige Strecken (noch) nicht gelaufen bist.
    Da ist das Risiko wohl höher, dass du derjenige sein wirst, der Hilfe benötigt.

    Dein Smartphone hat deine Schritte auf Messe gezählt? Ernst?
    Das ist wohl kaum mit Wandern im Gelände zu vergleichen.

    Leichtes Gepäck ist schön und gut. Das kannst du machen, wenn du weißt, was du dir zutrauen kannst. Wenn Wetterbeständigkeit vorhersagbar ist, und du eine gewisse Erfahrung hast.

    Sicherlich kann so eine "Planung" gut gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht, erscheint mir aber deutlich zu hoch.
    Taste dich ran an solche Wanderungen. Beginne mit 15 Kilometer im vergleichbaren Gelände.
    Taste dich über 20, 25, 30 Kilometer ran. Dann siehst du, was du dir zutrauen kannst.
    Sch** auf Messeschrittzähler. Geh da hin, wo auch Höhenmeter mit dabei sind. Und vergess gleich wieder den Plan, die Treppenstufen zum Klo auf Messe mit zu zählen.
    Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.

  11. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #51
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Wenn die angepeilten Hütten alle schon ausgebucht sind, würde ich mit Zelt und co. losziehen, aber nicht bevor ich wirklich trainiere (richtiges Ausdauertraining, Krafttraining für Rücken, Oberschenkel und Knie und viele Touren bis dahin).

    Oder ein anderes, passenderes Ziel aussuchen.
    zelt und co funktioniert nicht, da auch das reglementiert ist und die zeltplätze auf den "great walks" ebenfalls reservationspflichtig sind.
    der letzte satz, der funktioniert natürlich und ist empfehlenswert.
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  12. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #52
    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    zelt und co funktioniert nicht, da auch das reglementiert ist und die zeltplätze auf den "great walks" ebenfalls reservationspflichtig sind.
    Ach so. Aber ein Zeltplatz sollte sich immer finden, auch auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Ich kenne die Gegend nicht, kann Tarp+Schlafsack auch reichen?
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  13. AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #53
    Machen die Neuseeländer eigentlich auch einen Unterschied zwischen "Zelten" und "Lagern"? (Biwaksack?)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #54
    Nun wird mein Beitrag ja leider auf den Aspekt der potentiellen Hilfeleistung reduziert. Ich wollte eher die Optionen "im Augenblick verweilen zu können" und auf "Unvorhergesehenes eingehen zu können" in den Fokus rücken. Ein zu enges Zeitkorsett haben die meisten von uns doch im Alltag mehr als genug oder?

  15. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #55
    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    zelt und co funktioniert nicht, da auch das reglementiert ist und die zeltplätze auf den "great walks" ebenfalls reservationspflichtig sind.
    der letzte satz, der funktioniert natürlich und ist empfehlenswert.
    Ich bin 2002 mal früh morgens los, um die erste Etappe des Kepler Tracks zu laufen. War ein Ruhetag auf der Reise, damit die Freundin einen Tag entspannen konnte auf dem Campingplatz. Ich war dann ziemlich schnell am Tagesziel (hatte ja nur leichten Tagesrucksack) und bin einfach mal weiter gegangen. Irgendwann war ich vor der Hälfte der Runde und es kam so langsam der Plan auf, die ganze Runde durchzuwandern. Hat dann auch geklappt. Die letzten 15 km musste ich allerdings in meinen Hanwag Alaska joggen, um den letzten Bus um 18 Uhr zum Ort zurück zu bekommen. Waren gut 55 km. Als ich gerade nach den Höhenmetern der Tour geschaut habe, war ich dann doch überrascht: 2045 Hm. Die Tagestour-Strategie war damals kein Problem bzgl. Hütten oder Rangern. Ich bin einfach daran vorbeigelaufen und habe auch sonst niemanden getroffen.

    Ärger gab´s nur mit der Freundin: Ich brauchte danach erstmal selbst einen Ruhetag, um mich zu erholen und meine Blasen zu schonen

  16. Dauerbesucher

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #56
    Ich würde mir weniger Gedanken um die Strecke machen, als um die Höhenmeter. Bei meinen Tagestouren sind Höhenmeter das hauptsächliche Kriterium für die Einschätzung der bevorstehenden Anstrengung. Du tust sicherlich gut daran, den Großteil der Höhenmeter am Anfang der Strecke abzureißen, aber gibt es die Möglichkeit, danach auszusteigen, wenn du feststellst, dass du nach einem Bruchteil der Strecke schon ziemlich platt bist?

  17. Alter Hase

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #57
    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Ich würde mir weniger Gedanken um die Strecke machen, als um die Höhenmeter. Bei meinen Tagestouren sind Höhenmeter das hauptsächliche Kriterium für die Einschätzung der bevorstehenden Anstrengung. Du tust sicherlich gut daran, den Großteil der Höhenmeter am Anfang der Strecke abzureißen, aber gibt es die Möglichkeit, danach auszusteigen, wenn du feststellst, dass du nach einem Bruchteil der Strecke schon ziemlich platt bist?
    in den bergen sicher oft richtig (wobei es ja kaum was faderes gibt, als so einen ewig langen talhatscher mit den tourenski an den füßen oder dem kletterzeug am rücken). aber hier sind ja die höhnmeter (900, meine ich) im vergleich zur streckenlänge eher eine uberschaubare größe.

  18. Dauerbesucher

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #58
    Insgesamt schon, aber laut dem Profil, das der TO verlinkt hat, sind's gleich mal ca. 700 hm auf den ersten 5 km. Wenn man's nicht gewohnt ist, läuft man danach also über 35 km mit weichen Beinchen.

  19. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #59
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Ach so. Aber ein Zeltplatz sollte sich immer finden, auch auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Ich kenne die Gegend nicht, kann Tarp+Schlafsack auch reichen?
    tarp und schlafsack könnten schon reichen. aber: es ist halt verboten. es geht auch darum, dass die menge der touristen eingeschränkt werden kann, da man nicht noch mehr leute auf den trails haben will. wer irgendwo übernachtet und keine bewilligung/reservation vorweisen kann, der kann probleme kriegen.


    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Ich bin 2002 mal früh morgens los, um die erste Etappe des Kepler Tracks zu laufen.
    das hab ich auch gemacht. bei der ersten hütte ist man wirklich schnell, ich hatte dann auch das gefühl, dass eigentlich eine Tagestour daraus machbar wäre. bin dann aber lieber in die höhle bei der luxmore hut, war lustig dort zeit zu verbringen.
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  20. Gerne im Forum

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    AW: 43km an einem 16 Stunden Tag machbar?

    #60
    Gregor Sieböck macht an guten Tagen so seine 60 Kilometer
    > https://www.mittelbayerische.de/regi...rt1547750.html Inkl. Zelt, Schlafsack, Küche

    Wie er das anstellt ist mir auch ein Rätsel, merke ich doch schon nach etwa 25 Kilometer, wie meine Umgebung langsam anfängt, an mir vorbeizurauschen.

    Im Buch schreibt er, wie er das schafft, aber ich kann mich nicht mehr erinnern...

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