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  1. Erfahren

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    Ausrüstung fürs erste Trekking

    #1
    Meine Freundin und ich planen einen Trekkingurlaub durch Schottland Mitte/Ende September. Sie hat bereits in verschiedenen Ländern wild gecampt, aber stets stationär/kurz. Ich habe mehrere Jahre in Schottland gelebt und mit dem Outdoorclub meiner Uni Wandern/Scrambling/Hillwalking betrieben, allerdings stets Tagestrips oder Übernachtungen in ausgestatteten Hütten.

    Outdoorerfahrung ist also vorhanden, aber keiner von uns war je mehrere Tage mit dem Zelt unterwegs. Daher würden wir uns hier gerne ein paar Tipps fürs Equipment holen. Wir werden insgesamt drei Wochen unterwegs sein, allerdings zunächst eine Woche in der Zivilisation (Edinburgh/Dundee), dann vier Tage zeltend durch die Cairngorms (Braemar - Aviemore), dann mit dem Bus weiter bis Cannich und von dort wieder wandernd durch Glen Affric bis an die Küste. Von dort wissen wir's noch nicht so genau, wahrscheinlich Skye.

    An Bekleidung sind wir eigentlich gut gerüstet - es fehlen noch ein paar langärmelige Merinobaselayers, vielleicht ein weiteres Paar Socken, eine zweite Hose, aber das kriegen wir hin

    Wichtig ist dabei, dass wir als Studenten ein sehr begrenztes Budget haben - wer billig kauft, kauft zweimal, aber man kann halt nicht kaufen, wofür man kein Geld hat. Wir suchen also akzeptable Qualität (Schrott macht natürlich auch keinen Sinn) zum akzeptablen Preis.

    Zelt

    Im UK ist das Vango Banshee 300 extrem beliebt. Wir sind parallel auch noch aufs Vango Zenith 300 gestoßen. Vom Preis her sind sie fast identisch (beide um die €150), auch von der Konstruktion (das Zenith hat eine Stange weniger, und einen leicht anderen Grundriss). Das Zenith wiegt etwas weniger (2.39kg vs. 2.59kg), ansonsten geben sie sich nichts.

    Kennt irgendjemand weitere Unterschiede? Ansonsten würden wir das Zenith nehmen.

    Schlafmatte

    Meine Freundin hat eine, ich nicht. Ich würde ungern über €50 ausgeben, und erwarte daher nicht die leichteste, kleinste, komfortabelste, isolierendste Matte - aber irgendwie finde ich überhaupt nichts Vernünftiges in der Preisklasse! Die Forclaz Trek 500 L oder Trek 700 Air L von Decathlon scheinen nicht gut genug zu isolieren (wird mit 10-20°C angegeben, und wir erwarten nachts eher 0-5°C), die Vango-Matten wiegen unglaublich viel ...

    Kennt jemand die Alpkit Airo 180 oder Cloud Base? Die Numo sieht auch sehr gut aus (super leicht, da Luftmatratze) - sie wird als '2-3 season' beworben, Kommentare sprechen aber auch von angenehmem Schlaf bei -5°C.

    Gäbe es noch andere Kandidaten in der Preisklasse? Die Preise von Therm-a-rest oder Sea-to-Summit sind halt jenseits von Gut und Böse. Als Einzelposten würde ich die vlt. kaufen, aber da die Reise an sich bezahlt werden muss, plus Zelt, Matte, Kochkram und noch ein bisschen Kleidung, passt das einfach nicht ins Budget

    Kochen

    Was genau braucht man da? Das AliPots Set von Alpkit hat zwei Töpfe mit Deckel, die als Pfanne genutzt werden können. Alles zusammengesteckt ist 12.8 cm hoch, 18.2 cm breit und wiegt 596g. Man isst direkt aus beiden Töpfen, und verwendet die auch so einfach als Frühstücksschalen. Oder man lässt einen Topf und Deckel da, und nimmt dazu zwei Schalen mit? Dazu Besteck natürlich.

    Als Brenner haben wir die MRS Pocket Rocket 2 im Visier. Zum Anzünden Feuerstahl oder Sturmstreichhölzer?

    Das wären erstmal so die Fragen - über guten Rat würden wir uns freuen

  2. AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #2
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Als Brenner haben wir die MRS Pocket Rocket 2 im Visier. Zum Anzünden Feuerstahl oder Sturmstreichhölzer?
    Ähh, Feuerzeug?

    Für Schlafmatten aus UK mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sieh dich auch mal hier um:
    http://www.multimat.uk.com/

  3. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #3
    Hallo!
    Ich habe bis vor Kurzem so eine ganz einfache Schaumstoff-Matte (Vorgänger von Evazote) gehabt und habe auf ihr bis zu -25°C draußen geschlafen. Gut geschlafen. Sie erfüllt noch manchen anderen Zweck besser als die Luftmatratzen.
    Ihr für mich einziger Nachteil ist das Packvolumen. Sie muss außen am Rucksack befestigt werden. Beim normalen Trekking kein Problem. Müllsack drum, damit sie nicht nass wird.

    Nehmt ruhig erstmal nicht das Teuerste. Wer billig kauft, kauft zweimal. Aber wer teuer kauft oft auch. Weil ihr gerade als Trekking-Anfänger erst nach und nach merken werdet, was ihr wirklich braucht, was ihr anders haben wollt, was zu Hause bleiben kann.

    Wenn ich zu zweit unterwegs bin, nehme ich 1 Topf (1,3 - 1,5 L) mit und einen Essnapf. Wenn ich dann im Topf gekocht habe, isst einer aus dem Napf, der andere direkt aus dem Topf.
    Als Besteck reicht mir ein Löffel für jeden. Überlegt, was ihr tatsächlich kocht, und ob ihr dazu eine Gabel oder ein Messer als Besteck braucht. (1 scharfes Messer als Werkzeug sollte schon dabei sein.)
    Genau, Feuerzeug ist eine feine Erfindung. :-)

    Eine zweite Hose brauchst du nur, wenn du zwischendurch in Hotels oder feine Restaurants gehen willst.
    Ich nehme immer nur 1 Hose mit, dazu Gamaschen, die ich in Schottland sowieso praktisch finde, um den Bog aus den Schuhen zu halten. Die halten mir auch die Hose sauber.
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  4. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #4
    Zitat Zitat von beigl Beitrag anzeigen
    Ähh, Feuerzeug?
    Äh, ich dachte halt die anderen zwei wären zuverlässiger, aber wenn Feuerzeuge genauso gut gehen, dann das.

    Für Schlafmatten aus UK mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sieh dich auch mal hier um:
    http://www.multimat.uk.com/
    Super, die hatte ich gar nicht auf dem Radar!

  5. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #5
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich habe bis vor Kurzem so eine ganz einfache Schaumstoff-Matte (Vorgänger von Evazote) gehabt und habe auf ihr bis zu -25°C draußen geschlafen. Gut geschlafen. Sie erfüllt noch manchen anderen Zweck besser als die Luftmatratzen.
    Ihr für mich einziger Nachteil ist das Packvolumen. Sie muss außen am Rucksack befestigt werden. Beim normalen Trekking kein Problem. Müllsack drum, damit sie nicht nass wird.
    Wäre natürlich auch eine Idee, ist halt größer und muss außen dran ...

    Wenn ich zu zweit unterwegs bin, nehme ich 1 Topf (1,3 - 1,5 L) mit und einen Essnapf. Wenn ich dann im Topf gekocht habe, isst einer aus dem Napf, der andere direkt aus dem Topf.
    Als Besteck reicht mir ein Löffel für jeden. Überlegt, was ihr tatsächlich kocht, und ob ihr dazu eine Gabel oder ein Messer als Besteck braucht. (1 scharfes Messer als Werkzeug sollte schon dabei sein.)
    Genau, Feuerzeug ist eine feine Erfindung. :-)
    Gute Idee. Da wir eh nur drei, vier Tage durchtrekken, und dann wieder in der Zivilisation sind, werden wir es überleben über die Zeit was Einfaches im Topf zuzubereiten, und keine schicken Gerichte zu zaubern. Zwei Tassen kommen allerdings mit, Zeit für Tee und Kakao muss sein

    Eine zweite Hose brauchst du nur, wenn du zwischendurch in Hotels oder feine Restaurants gehen willst.
    Ich nehme immer nur 1 Hose mit, dazu Gamaschen, die ich in Schottland sowieso praktisch finde, um den Bog aus den Schuhen zu halten. Die halten mir auch die Hose sauber.
    Ich dachte einfach an eine Reserve, falls eine Hose nass wird. Bei kühlem Regenwetter trocknet die sicher nicht sooo schnell?

    Ich hasse Gamaschen, und trage sie eigentlich nur im Winter, aber vlt. lege ich mir die kürzeren zu. Ich ringe auch immer noch mit mir im Hinblick auf das Schuhwerk. Habe ein Paar wirklich fester Bergstiefel (Lowa Cevedale Pro GTX) und ein Paar Approachschuhe (Salewa Mountain Trainer GTX). Beide wasserdicht, die Schuhe sind natürlich deutlich leichter und angenehmer zu tragen, dafür nicht hoch - einmal in eine Pfütze getreten und die Füße sind nass. Die Bergstiefel sind hoch geschlossen, die Füße bleiben eher trocken, aber sie sind schwer und steif ...

  6. Gerne im Forum
    Avatar von cebewee
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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #6
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Äh, ich dachte halt die anderen zwei wären zuverlässiger, aber wenn Feuerzeuge genauso gut gehen, dann das.
    Nimm einfach zwei Feuerzeuge mit

  7. AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #7
    Zitat Zitat von cebewee Beitrag anzeigen
    Nimm einfach zwei Feuerzeuge mit

  8. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #8
    OKAY, es wird ein FEUERZEUG

    Ansonsten: Zelt geht in Ordnung?

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #9
    Hallo,
    ich verkaufe immer mal wieder Sachen, oft nur weil ich etwas für mich schöneres entdeckt habe, und ich kein Student mehr bin. So scheint es hier vielen zu gehen.
    Es sind fast immer neuwertige Sachen, die noch lange nutzbar sind.

    Also schau dich auf der Suche-Biete Seite um und alle haben was davon.
    Mehr als 50% des Neupreises wird man hier nicht zahlen müssen.

    Aktuell habe ich nur 2 Thermarest Prolite small rumliegen und ein paar Mammut Gamaschen.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  10. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #10
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen

    Kochen

    Was genau braucht man da? Das AliPots Set von Alpkit hat zwei Töpfe mit Deckel, die als Pfanne genutzt werden können. Alles zusammengesteckt ist 12.8 cm hoch, 18.2 cm breit und wiegt 596g. Man isst direkt aus beiden Töpfen, und verwendet die auch so einfach als Frühstücksschalen. Oder man lässt einen Topf und Deckel da, und nimmt dazu zwei Schalen mit? Dazu Besteck natürlich.
    Ich sehe, Ihr wohnt in München. Da gibt es z.B. den Laden "Mitte Meer", und dort spanische Paella-Zubereitungs-Utensilien (bestimmt auch wo anders, das war jetzt der erste, den ich fand). Die Paella-Pfannen gibt es in vielen Durchmessern, in flach (Beispiel) und in tief (Beispiel), sie werden für eine Nutzung über Feuer konzipiert, sind haltbar, kosten nicht die Welt (oft auch weniger als die verlinkte), lassen sich gut reinigen, und man kann sie auch zuhause weiter verwenden. Nur Spülmaschinen mögen sie nicht so (werden matt), aber sowas habt Ihr ja eh nicht dabei ). Vielleicht findet ihr auch welche mit noch kleineren Abmessungen. Kochen lässt es sich damit prima :-) (Die Forumssuche nach "Esmaltada" findet ein paar Beispiele, die kleinere tiefe Pfanne passt z.B. super in den Trangia, notfalls halt Griff abflexen und einen GSI Micro-Gripper mitnehmen).
    Geändert von lina (25.06.2018 um 21:10 Uhr)

  11. Fuchs
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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #11
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Ich dachte einfach an eine Reserve, falls eine Hose nass wird. Bei kühlem Regenwetter trocknet die sicher nicht sooo schnell?
    Ob sie schnell trocknen, kommt auf die Hose/Material und aufs Wetter an.
    Lass sie gar nicht erst nass werden. Zieh rechtzeitig deine Regenhose drüber.
    Im allerschlimmsten Fall (Hose ist in den Bach gefallen, mit dir drin), ziehst du die Regenhose eben alleine an. Wobei die nasse Hose am besten trocknet, wenn du sie anhast und von innen beheizt.

    Selbst bei sehr langen Touren habe ich nur 1 Hose dabei, die ziehe ich bei der Abreise zu Hause an und bei Urlaubsende zu Hause wieder aus. Sonst lege ich sie nur zum Schlafen ab.
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  12. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #12
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Ansonsten: Zelt geht in Ordnung?
    Das sollte passen - die sind nicht umsonst in Schottland sehr beliebt. Ich würde das Zenith nehmen, da hast du mit weniger Gewicht etwas mehr Volumen - gerade die 10cm mehr Firsthöhe dürften sich sehr positiv bemerkbar machen.

    Noch eine Idee zum Thema Topf - grade sehr günstig zu haben: Primus Eta Pots

    Ich habe am Anfang auch so ein doppeltes Topfset mit Pfanne besorgt, allerdings die Erfahrung gemacht, dass auf dem kleinen Brenner immer nur die Mitte heiß wird und man dadurch sowieso nix vernünftig braten kann (oder die Pfanne hochhalten und unheimlich viel Gas verbrennen muss). Die Wärmetauschertöpfe werden schön gleichmäßig heiß und mit der Beschichtung brennt auch nix an. Uns reicht der eine Topf - manchmal muss man etwas überlegen, in welcher Reihenfolge man sinnvollerweise kocht - erst Teewasser, dann Chili Zum Essen und Zutaten aufbewahren ist ne Schüssel dabei, die außerdem die Topfinnenseite beim Transport vor Kratzern schützt.
    Kurz gesagt, ich hab lieber ein gutes Kochgefäß als 4 "okaye"

    Und kauft zum Kochen bitte keine Light my Fire-Sporks - die sind zu zerbrechlich und nicht hitzefest.

  13. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #13
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Also schau dich auf der Suche-Biete Seite um und alle haben was davon.
    Mehr als 50% des Neupreises wird man hier nicht zahlen müssen.

    Aktuell habe ich nur 2 Thermarest Prolite small rumliegen und ein paar Mammut Gamaschen.
    Die Prolite Small ist mir, glaube ich, etwas zu kurz, aber danke für das Angebot

    Ansonsten habe ich im Biete-Bereich eine Thermarest Prolite 4 Large (975g, gepackt 33x16 cm, R 3.2) und eine Sea to Summit Ultalite S.I. Large (720g, R 2.6) entdeckt. Beide €50, allerdings auch beide 198 cm lang, und die Prolite ist ziemlich schwer.

    Welche R-Werte sollte ich denn nehmen? Habe da unterschiedliche Angaben zu gefunden - eine Seite sieht einen Wert von < 3 als nur für den Sommer geeignet an, und rät zu > 5 für den Winter, Thermarest selbst definiert < 2 als Sommer, 2.1 - 3.2 als 3 season, und > 3.3 als all season. Wir rechnen mit > 5°C nachts, wäre aber natürlich schön wenn man die Matte auch in Zukunft bei zumindest leicht kälteren Temperaturen verwenden könnte.

    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Ich sehe, Ihr wohnt in München. Da gibt es z.B. den Laden "Mitte Meer", und dort spanische Paella-Zubereitungs-Utensilien (bestimmt auch wo anders, das war jetzt der erste, den ich fand). Die Paella-Pfannen gibt es in vielen Durchmessern, in flach (Beispiel) und in tief (Beispiel), sie werden für eine Nutzung über Feuer konzipiert, sind haltbar, kosten nicht die Welt (oft auch weniger als die verlinkte), lassen sich gut reinigen, und man kann sie auch zuhause weiter verwenden. Nur Spülmaschinen mögen sie nicht so (werden matt), aber sowas habt Ihr ja eh nicht dabei ). Vielleicht findet ihr auch welche mit noch kleineren Abmessungen. Kochen lässt es sich damit prima :-) (Die Forumssuche nach "Esmaltada" findet ein paar Beispiele, die kleinere tiefe Pfanne passt z.B. super in den Trangia, notfalls halt Griff abflexen und einen GSI Micro-Gripper mitnehmen).
    Mh - ich verstehe nicht ganz, warum wir eine Paellapfanne mit Henkel auf einen Trekkingtrip mitnehmen sollten, wenn es dafür doch speziell kleines und leichtes Campinggeschirr gibt?

    Zitat Zitat von OoS Beitrag anzeigen
    Das sollte passen - die sind nicht umsonst in Schottland sehr beliebt. Ich würde das Zenith nehmen, da hast du mit weniger Gewicht etwas mehr Volumen - gerade die 10cm mehr Firsthöhe dürften sich sehr positiv bemerkbar machen.
    Das mit der unterschiedlichen Firsthöhe ist mir gar nicht aufgefallen! Na dann wird's auf jeden Fall das Zenith.

    Noch eine Idee zum Thema Topf - grade sehr günstig zu haben: Primus Eta Pots

    Ich habe am Anfang auch so ein doppeltes Topfset mit Pfanne besorgt, allerdings die Erfahrung gemacht, dass auf dem kleinen Brenner immer nur die Mitte heiß wird und man dadurch sowieso nix vernünftig braten kann (oder die Pfanne hochhalten und unheimlich viel Gas verbrennen muss). Die Wärmetauschertöpfe werden schön gleichmäßig heiß und mit der Beschichtung brennt auch nix an. Uns reicht der eine Topf - manchmal muss man etwas überlegen, in welcher Reihenfolge man sinnvollerweise kocht - erst Teewasser, dann Chili Zum Essen und Zutaten aufbewahren ist ne Schüssel dabei, die außerdem die Topfinnenseite beim Transport vor Kratzern schützt.
    Kurz gesagt, ich hab lieber ein gutes Kochgefäß als 4 "okaye"

    Und kauft zum Kochen bitte keine Light my Fire-Sporks - die sind zu zerbrechlich und nicht hitzefest.
    Sieht nach 'nem guten Angebot aus. Und an Sporks hatten wir eh nicht gedacht - habe ein Bundeswehrbesteck

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #14
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Die Prolite Small ist mir, glaube ich, etwas zu kurz, aber danke für das Angebot

    Ansonsten habe ich im Biete-Bereich eine Thermarest Prolite 4 Large (975g, gepackt 33x16 cm, R 3.2) und eine Sea to Summit Ultalite S.I. Large (720g, R 2.6) entdeckt. Beide €50, allerdings auch beide 198 cm lang, und die Prolite ist ziemlich schwer.

    Welche R-Werte sollte ich denn nehmen? Habe da unterschiedliche Angaben zu gefunden - eine Seite sieht einen Wert von < 3 als nur für den Sommer geeignet an, und rät zu > 5 für den Winter, Thermarest selbst definiert < 2 als Sommer, 2.1 - 3.2 als 3 season, und > 3.3 als all season. Wir rechnen mit > 5°C nachts, wäre aber natürlich schön wenn man die Matte auch in Zukunft bei zumindest leicht kälteren Temperaturen verwenden könnte.
    Leicht und guter R Wert gibts halt nicht in billig. Ein erster guter Anhaltspunkt ist diese Grafik aus dem Wiki:


    ~2.2 ist bei 0°C also noch tragbar. 2,5 ist meiner Meinung nach mehr als ausreichend. Wenn wir von Winter reden, reden wir insbesondere von unter 0°C. Schottland Ende September sollte eine Matte bis 0°C mehr als ausreichen.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #15
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Mh - ich verstehe nicht ganz, warum wir eine Paellapfanne mit Henkel auf einen Trekkingtrip mitnehmen sollten, wenn es dafür doch speziell kleines und leichtes Campinggeschirr gibt?
    Weil die Teile leicht, preisgünstig und zweckdienlich sind. D.h. den "Outdoorsiegel"-Aufpreis für Spezialware muss man nicht immer zwingend bezahlen. Du wolltest doch sparsam sein, oder hab ich da was falsch verstanden?

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #16
    Wurde denn schon Robens für die Isomatten erwähnt? Die haben oft günstige Sachen, die absolut ok sind:

    http://www.robens.de/de-DE/Produkte/.../air-impact-38
    http://www.robens.de/de-DE/Produkte/.../air-impact-25

    Leichter vs. universeller und vielleicht komfortabler - kosten beide um die 50,- €

    P.S. wenn man bei den Preisvergleichen schaut und etwas auf Sonderangebote wartet, sollte man inkl. Versand bei 45,- € bleiben ...
    Geändert von momper (27.06.2018 um 11:40 Uhr)

  17. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #17
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Weil die Teile leicht, preisgünstig und zweckdienlich sind. D.h. den "Outdoorsiegel"-Aufpreis für Spezialware muss man nicht immer zwingend bezahlen. Du wolltest doch sparsam sein, oder hab ich da was falsch verstanden?
    Hast du richtig verstanden Ich wusste nur nicht, dass sie leicht sind, weil dort was von Edelstahl stand.

    Zitat Zitat von momper Beitrag anzeigen
    Wurde denn schon Robens für die Isomatten erwähnt? Die haben oft günstige Sachen, die absolut ok sind:

    http://www.robens.de/de-DE/Produkte/.../air-impact-38
    http://www.robens.de/de-DE/Produkte/.../air-impact-25

    Leichter vs. universeller und vielleicht komfortabler - kosten beide um die 50,- €
    Die erste sieht gut aus! 650g, 27x15 gepackt und R 3.1 - wenn die Qualität nicht unterste Schublade ist, dann passt das

    Vielen Dank schonmal an alle für die vielen Tipps und Vorschläge!

  18. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #18
    Zitat Zitat von FantasticMrFox Beitrag anzeigen
    Und an Sporks hatten wir eh nicht gedacht - habe ein Bundeswehrbesteck
    Das würde ich nicht zum Kochen in Teflontöpfen verwenden - da ist die Gefahr zu groß, dir schnell die Beschichtung abzukratzen. Und es ist locker 180g schwerer als alles, was du aus Plastik bekommen kannst

  19. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #19
    Zitat Zitat von OoS Beitrag anzeigen
    Das würde ich nicht zum Kochen in Teflontöpfen verwenden - da ist die Gefahr zu groß, dir schnell die Beschichtung abzukratzen. Und es ist locker 180g schwerer als alles, was du aus Plastik bekommen kannst
    Es war angedacht nur den Löffel davon mitzunehmen, weil wir einfach Weiches (Nudeln, Couscous, Reis + Sauce) kochen, dazu natürlich ein Taschenmesser. Das würde Gewicht sparen.

    Naja, wir haben jeweils einen Spork - €2 Dinger vom Globetrotter. Die sind aber so dünn, und haben nach dem ersten Gebrach schon Bissspuren aufgewiesen, dass ich denen nicht vertraue. Vielleicht finden wir ja ein stabileres Modell. Aber es wurde doch bereits angemerkt, dass Plastiksporks nicht hitzefest sind? Was dann?
    Geändert von FantasticMrFox (26.06.2018 um 21:51 Uhr)

  20. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs erste Trekking

    #20
    Moin!
    Feuerstahl als Backup zum Feuerzeug mit Reibrad(!) finde ich vernünftig. Für beschichtete & unbeschichtete Töpfe gleich gut geeignet ist ein hölzerner Kochlöffel. Als Esslöffel finde ich die aus Titan überaus sympathisch.
    Mit besten Wünschen,
    Janhimp

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