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  1. Dauerbesucher

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #41
    Mitreisende: Sylvie
    Zitat Zitat von Sylvie Beitrag anzeigen
    ...
    Also, meinst Du, ich könnte das mal probieren? Einfach nur schreiben? Jetzt, wo Du die Idee in meinen Kopf gepflanzt hast, wirkt sie geradezu tyrannisch. Es würde mich zumindest reizen und herausfordern, so viel steht fest. Ich trage mich ja schon lange mit dem Gedanken, mal einen Thriller zu schreiben, der in dieser Gegend spielt... Vielleicht sollte ich das Projekt wirklich mal angehen. Das wäre dann aber nichts für dieses Forum hier. Es sei denn, man würde eine neue Kategorie aufmachen: Phantastische Nebenprodukte von wahren Wandertouren, oder so.
    ...
    Sylvie
    dann lass dich beherrschen von deinem tyrannen. ich werds mir kaufen, und viele andere sicher auch. du liest dich herrlich!

    aber ein reisebericht ohne fotos, das ist wie ein auto ohne räder für mich. die müssen nicht supertoll sein, aber viele bilder entstehen ja im kopf des lesers und dann hat man einen tollen, lustigen, leicht zu lesenden reisebericht und völlig falsche bilder dazu im kopf wenn man die gegend nicht kennt. das fänd ich schade, denn wo man ist (und wie es dort ist!), das ist ja ein hauptpunkt in einem reisebericht.

    hab schon kopfkino bzgl. deines thrillers.... da steht ein einsamer stuhl am see, weit und breit kein mann dazu. wurde er vom axtmann entführt? ist er nur kurz hinter den büschen verschwunden und findet nicht zurück? kauft er zigaretten in new york? ....

    oh oh, fang schnell an zu schreiben!
    danobaja
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    Avatar von Dogmann
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #42
    Hallo Sylvie, wirklich du hast dir das allseitige Lob wirklich verdient!
    Klar bin auch ich nun neugierig auf deinen nächsten Bericht mit dem Draht Esel .
    Um eine Stelle in deinem Bericht kurz auf zu greifen, sicher ist es das , gerade wenn zum Beispiel das Wetter eigentlich eher bescheidend war, gerade das kann schön sein!
    Ich bin mir sicher du verstehst mich hier genau.
    Ich hatte in dem einen Jahr fast nur Regen und Sturm, aber gerade das ist so nachhaltig schön, wenn man sich drauf einlässt.
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  3. Erfahren
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #43
    Zitat Zitat von Sylvie Beitrag anzeigen
    [...]ein Text ohne Bilder. [...] Ich hatte es bisher auch so gehalten, mit den Texten die Bilder zu umrahmen und die Leute nicht mit Endlos-Blöcken zu langweilen. Das ist mir dieses Jahr schlechter gelungen, weil wir in der Tat wenig gute Bilder hatten auf der Tour.
    Die Kommentare hier erwecken nicht gerade den Anschein, als ob sich viele von uns bei Deinen Texten langweilen . Was Du "schlechter gelungen" nennst, ist mir im Gegenteil positiv aufgefallen, daher meine Frage.

    Aber ich will an dieser Stelle auf keinen Fall eine Diskussion über Text und Bilder anzetteln, hätte die Frage lieber als PN stellen sollen und habe sie deshalb auch nachträglich als OT markiert. Bei Gelegenheit schreibe ich Dir mal ein paar Gedanken zu dem Thema. Ob Reiseberichte ohne oder mit sehr wenigen Bildern in dieses Forum passen, darüber kann man streiten, in der Literatur gibt es jedenfalls massenhaft Belege dafür, dass es möglich ist.

    Also, meinst Du, ich könnte das mal probieren? Einfach nur schreiben? Jetzt, wo Du die Idee in meinen Kopf gepflanzt hast, wirkt sie geradezu tyrannisch.
    Nee, nee, das hab ich nicht gemacht, die Idee muss schon vorher da gewesen sein. Bestimmt schlief sie nur...

  4. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #44
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    dann lass dich beherrschen von deinem tyrannen. ich werds mir kaufen, und viele andere sicher auch. du liest dich herrlich!

    aber ein reisebericht ohne fotos, das ist wie ein auto ohne räder für mich. die müssen nicht supertoll sein, aber viele bilder entstehen ja im kopf des lesers und dann hat man einen tollen, lustigen, leicht zu lesenden reisebericht und völlig falsche bilder dazu im kopf wenn man die gegend nicht kennt. das fänd ich schade, denn wo man ist (und wie es dort ist!), das ist ja ein hauptpunkt in einem reisebericht.

    hab schon kopfkino bzgl. deines thrillers.... da steht ein einsamer stuhl am see, weit und breit kein mann dazu. wurde er vom axtmann entführt? ist er nur kurz hinter den büschen verschwunden und findet nicht zurück? kauft er zigaretten in new york? ....

    oh oh, fang schnell an zu schreiben!
    Hallo Dan,
    ja, ich sehe es auch so, die Bilder sollten sein, die machen den Bericht aus. Der Thriller ist dann was für die Bilder im Kopf... Dein Ansatz ist schon mal nicht schlecht, der Axtmann wird vermutlich eine Rolle spielen, ich weiß auch schon, wie er aussieht, aber das alles wird viel schlimmer und mystischer und blutiger.... duck und weg...

    Bis denne
    Sylvie

  5. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #45
    Zitat Zitat von Dogmann Beitrag anzeigen
    Hallo Sylvie, wirklich du hast dir das allseitige Lob wirklich verdient!
    Klar bin auch ich nun neugierig auf deinen nächsten Bericht mit dem Draht Esel .
    Um eine Stelle in deinem Bericht kurz auf zu greifen, sicher ist es das , gerade wenn zum Beispiel das Wetter eigentlich eher bescheidend war, gerade das kann schön sein!
    Ich bin mir sicher du verstehst mich hier genau.
    Ich hatte in dem einen Jahr fast nur Regen und Sturm, aber gerade das ist so nachhaltig schön, wenn man sich drauf einlässt.
    Hallo Dogmann,
    nein, keine weiteren Reiseberichte, zumindest vorerst nicht. Wir machen im Jahr mehrere Touren, mit den Rädern, mit den Booten, auf Schusters Rappen, dazu kommen diverse Städtereisen... wenn ich da überall Berichte verfasste, käme ich aus dem Schreiben nicht mehr raus, ich hab auch noch andere Hobbys . Finnland ist unser Highlight - und dazu gibt es einen feinen Bericht, auch weil das mittlerweile Tradition ist.

    By the way - warum schreibst Du nicht mal einen feinen Bericht? Ich weiß genau, was Du meinst mit dem Wetter. Schreib doch mal drüber und alle anderen werden sich wiedererkennen.

    Viel Glück! Und vor allem Freude!
    Sylvie

  6. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #46
    Zitat Zitat von Borgman Beitrag anzeigen
    Die Kommentare hier erwecken nicht gerade den Anschein, als ob sich viele von uns bei Deinen Texten langweilen . Was Du "schlechter gelungen" nennst, ist mir im Gegenteil positiv aufgefallen, daher meine Frage.

    Aber ich will an dieser Stelle auf keinen Fall eine Diskussion über Text und Bilder anzetteln, hätte die Frage lieber als PN stellen sollen und habe sie deshalb auch nachträglich als OT markiert. Bei Gelegenheit schreibe ich Dir mal ein paar Gedanken zu dem Thema. Ob Reiseberichte ohne oder mit sehr wenigen Bildern in dieses Forum passen, darüber kann man streiten, in der Literatur gibt es jedenfalls massenhaft Belege dafür, dass es möglich ist.


    Nee, nee, das hab ich nicht gemacht, die Idee muss schon vorher da gewesen sein. Bestimmt schlief sie nur...
    Lieber Bernd,
    ja, und das freut mich ja auch wie Bolle, dass meine Texte so positiv aufgenommen werden. Auf Deine Gedanken zum Thema Text versus Bilder mit und ohne bin ich sehr gespannt. Schreibe mir bitte unbedingt dazu! Mich treibt das Thema ja auch um. Wo wir schon beim nächsten sind... hehe... ja, Du hast sie geweckt, die Idee, allerdings hatte ich wirklich nicht an Reiseberichte gedacht, sondern an was Fiktives. Ich weiß natürlich, dass Du Recht hast, es gibt Berichte in Buchform (ich hab einige über den Jacobsweg gelesen), die ohne oder mit sehr wenigen Bildern auskommen. Aber hier im Forum, denke ich, ist das Illustrieren mit Bildern ein wunderbares Feature, das man nicht ungenutzt lassen sollte.

    Ich warte gespannt auf Deine Nachricht!

    Liebe Grüße
    Sylvie

  7. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #47
    8. Juni: Lankojärvi-Kiilopää
    Irgendwann im Laufe der Tour kristallisierte sich für uns heraus: Wir wollen wieder in Kiilopää ankommen, auch wenn wir in diesem Jahr hier bereits gestartet sind. Kiilopää ist unser Ankunftsparadies und diesen Status soll es behalten. Im düsteren Saariselkä können wir uns nicht vorstellen so euphorisch und heroisch anzukommen wie in Kiilopää.

    Die heutige Tour hat noch einmal Schmackes. Über 20 Kilometer liegen vor uns und wir starten legendär früh um 10:30 Uhr, weil Stefan Angst hat, wir könnten keine der begehrten Blockhütten mehr abbekommen, wenn wir erst nach 21:00 Uhr in Kiilopää ankommen und dort die Rezeptionistinnen dann schon schlafen gegangen sind. Hanni und mich überfällt beim Kehren der Hütte noch einmal Wehmut und eine überbordende Sehnsucht nach besserem Wetter. Sie drückt sich in einem Singflash aus, wir singen Frühlingslieder, erst eins, dann noch eins, dann viele. Der Finne staunt. Dann ziehen wir los. Der erste Teil des Weges ist leicht. Es geht immer neben dem Rautujoki entlang bis nach Rautulampi, eine sehr alte Tageshütte, die in den Reiseführern als pittoresk bezeichnet wird. Hier wollen wir länger pausieren, bevor es über die Fjälls nach Kiilopää geht.

    Bis Rautulampi kennen wir den Weg, denn wir liefen ihn vor drei Jahren schon mal auf unserer Sommertour in umgekehrter Richtung. Mir selbst fällt das Laufen heute schwer nach der fast durchwachten Nacht. Auch mein Rucksack kommt mir ungewöhnlich schwer vor, obgleich wir alles aufgegessen haben. Den Status Der Rucksack ist ein Teil von mir kann ich ihm heute leider nicht zuerkennen. Das Wetter ist unverändert schlecht. Wenig Sonne, eisiger Wind, immer mal Nieselschnee. Nach der ersten Pause bin ich jedoch wieder vollkommen eingewandert und schreite mutig voran.


    Wir lägen zur Pause lieber im Gras, aber von unten ist es zu nass dafür.

    Dann verlaufen wir uns. Stef biegt plötzlich nach rechts in ein Nebental ein. Er hält den Nebenfluss, der hier durchs Tal rauscht für den Hauptfluss, der nur ne Biege macht. Ich aber, die ich weiter vorne laufe, sehe den Hauptfluss geradeaus weiterfließen. Bist Du Dir sicher?, frage ich ihn. Ja, er ist sicher. Na gut, denke ich, Stef kennt die Wege immer am besten, er muss wissen was er tut. Ich trugschließe also messerscharf, dass es wohl so sein muss: der Hauptfluss biegt ab, der Nebenfluss kommt nur von vorne. Ich kann ja nicht wissen, dass Stef den Geradeausfluss gar nicht gesehen hat. Ich frage auch nicht nach. Ich verlass mich einfach auf ihn. (Das Ganze zu rekonstruieren, ist uns übrigens erst Wochen später gelungen.) Also biegen wir ein ins Tal. Irgendwann verliert sich der Weg im Nichts. Langsam bin ich mir sicher, dass wir zu früh abgebogen sind. Aber Stef wiegelt ab: Das kann passieren, hier verschwinden doch immer mal Wege. Ich aber zweifle und zweifle. Wir sind hier fast in der Komfortzone, wenn auf der Karte deutlich ein Weg eingezeichnet sind, dann ist dieser Wege auch da. Der verschwindet nicht einfach so. Nicht in der Komfortzone. Auch nach einem langen Winter nicht.


    Stolpern durch fade Unwägbarkeiten.

    Aber Stef ist nicht zu bekehren. Also kämpfen wir uns mühsam am Ufer durchs Gestrüpp oder laufen teilweise im Flussbett auf den Gesteinsbändern entlang. Ich meckre mal wieder rum. Ich kann und kann nicht glauben, dass man einen solchen Nicht-Weg den Tagestouristen anbieten will. Stef zückt erneut die Karte, sucht noch einmal die Koordinaten – alles schick, sagt er knapp und lächelt. Das Interessante daran ist, dass sein Wunsch im richtigen Tal zu sein, seine Wahrnehmung so sehr beeinflusst, dass er die GPS-Koordinaten auf der Karte einfach im falschen Quadranten ansiedelt. Auch Hanni und ich, die die Sache kritischer sehen, machen genau den gleichen Fehler. Wir überprüfen seine Angaben, aber ganz offenbar nur halbherzig; auch uns leitet der Wunsch, im Rautujoki-Tal zu sein. Aber dort sind wir nicht. Erst nach ewiger Stolperei durch weglose Garstigkeit erkennt Stef seinen Irrtum. Wir sollten besser zurückgehen, meint er. Niemals nicht gehe ich zurück! Auch Hanni hat wenig Lust darauf. Mein Vorschlag, hoch auf die Fjälls zu stapfen und uns erst mal einen Überblick zu verschaffen, wo wir genau eigentlich sind, wird daher klaglos angenommen – endlich hört mal jemand auf mich.

    Oben angekommen erwartet uns eine grandiose Aussicht. Es ist, wie wir vermuteten. Der Rautojoki rauscht im Tal nebenan aus dem Rautulampi heraus. Dort sehen wir auch die Hütte, die wir auf unserem Nebenweg niemals erreicht hätten. Von hier oben sieht die Hütte wirklich pittoresk aus.


    Der große weiße Fleck ist der Rautulampi, ein kleinerer See. Am Ufer sieht man einen winzigen schwarzen Punkt - die Hütte. Links des Sees verläuft einer der Fjällwege nach Kiilopää. Das alles sieht hier auf dem Foto so viel weniger grandios aus, als wir es in echt erlebten.

    Es ist so schön auf den Fjälls. Windig und frisch, aber das sind wir ja schon gewohnt. Die Sicht ist so klar, es ist alles so übersichtlich hier oben. Wir sehen genau die Wege über die Fjälls nach Kiilopää, wir wissen genau, wo wir sind und wo wir hinmüssen. Das Rätselraten um unseren Standort hat hier ein Ende. Es wird einfach vom Wind fortgeblasen. Und es läuft sich so schön auf den Fjälls. Keine Wurzeln und Steine behindern den forschen Schritt. Nur weichstes Erika- und Kriechbirkengewächs umschmeichelt unsere Füße. Eigentlich ist es total cool, dass wir uns verlaufen haben, wir wären sonst nie bis hier hochgeklettert. Wir beschließen, hier oben zu bleiben, solange es geht. Nach Rautulampi gehen wir nicht hinunter. Stattdessen wollen wir versuchen, den anderen Fjällweg nach Kiilopää, der kurz vor Luulampi beginnt, so spät wie möglich und so hoch wie möglich zu kreuzen. Das alles denken wir uns aus, Karte und Landschaft vor Augen, und irgendwann gehen wir einfach los.


    Schuhe noch mal ordentlich festbinden...



    ... und ab geht die Post!

    Wir müssen im Folgenden immer entscheiden zwischen Weglänge und Höhenmeter und einen guten Kompromiss finden. Umrunden wir die tiefen Schmelzwassereinschnitte zwischen den einzelnen Hügeln möglichst weit oben und weitläufig, müssen wir wenig nach unten und dann wieder hochgehen, dafür ist der Weg drumherum mitunter sehr weit. Ganz oben, direkt auf den Gipfeln entlangzulaufen, wäre zwar mit den wenigsten Höhenmetern verbunden, erscheint uns aber zu weit und deshalb nicht klug, wir wollen ja noch irgendwann ankommen heute. Wir laufen munter drauf los.



    Mitten hinein in die ewigen Fjälls der Raututunturi. Was für ein befreiendes Gefühl!


    Suchbild: Finde die Menschen!

    Wie von selbst steigt ein Lied in mir auf, das ich seit Urzeiten nicht mehr gesungen habe: Frei zu sein bedarf es wenig. Nur wer frei ist, ist ein König. Wie passend! Wir suchen uns Fixpunkte wie einzelne Bäume oder Felsen, auf die wir zusteuern und von denen aus wir unseren Kurs immer wieder neu korrigieren.



    Wie erhofft, kommen wir gut voran. Viel zu schnell vergeht die Zeit, bis wir wieder hinab müssen, um das Haupt-Tal bei Luulampi zu kreuzen und auf der anderen Seite den Weg zu finden, der über das Kiilopääfjäll ins Paradies führt. Wir müssen vor allem den Weg nicht suchen, wir sehen ihn die ganze Zeit von oben am Fuße des Rautupää entlangmäandern.

    Auf halber Höhe in den Obstbaumwiesen machen wir eine längere Rast, bevor wir, vom Nieselregen getrieben, wieder hinunter ins Tal schlittern. Der Weg ist als blaue Skipiste markiert – wir sind also wieder in der Komfortzone.




    Auch hier gibt es noch Schnee von gestern.

    Auf der Piste treffen wir mehrere Schulklassen oder Ferienlagergruppen. Schulklassen sind vermutlich wahrscheinlicher, nicht alle Kinder sehen glücklich aus auf ihrer Tour, ein bisschen kommt es mir vor wie ein Pflichtprogramm. Trotz des ein oder anderen Unglücks auf den glatten Kindergesichtern halten wir dieses Pflichtprogramm für keine schlechte Idee. Die Kinder sind komplett ausgestattet: Kochgeschirr, Isomatten, Zelte, riesige Rucksäcke, ein Betreuer schleppt eine Gitarre mit – sie werden mehrere Tage hier draußen bleiben. Die großen Gebiete unberührter Natur sind ein Pfund, mit dem Finnland punkten kann, nicht nur touristisch, sondern auch wirtschaftlich. Also versucht man vielleicht, die Liebe zu dieser gewaltigen Wildheit möglichst früh in die Köpfe der Kinder zu pflanzen? Manche von ihnen könnten aus einem wanderunlustigen Elternhaus stammen. Sie hätten so nie die Gelegenheit auf eine solche Mehrtagestour durch den Park.

    Das letzte Drittel des Weges ist wieder mal ätzend. Selten finde ich die letzten paar Kilometer wirklich erbaulich. Anders als sonst umrunden wir heute den Kiilopää von Nordosten her und reiten daher von der anderen Seite ins Fjäll-Center ein. Die Piste ist ein-Stein-kein-Stein, sehr bucklig und anstrengend zu laufen.



    Hier muss im Winter ganz schön viel Schnee liegen, denke ich, um all diese Steinbrocken glattzuglätten. Wie soll man denn sonst Skifahren hier? Später sehen wir ein sterbendes Schneefeld. Der Schnee reicht uns bis zur Hüfte. Ok, dann wäre das geklärt: Es gibt genug Schnee hier, um auch die größten Felsbrocken meterweit zu überdecken.



    Stef ist inzwischen vorausgeeilt, um die Saunahütte zu buchen. Hanni und ich wandern gemütlich hinterdrein.


    Der Kiilopää wird heut von hinten umrundet.

    Wir haben die Fjälls überstiegen und genießen den grandiosen Ausblick auf der anderen Seite. In der Ferne grüßt uns das Skigebiet von Saariselkä. Der Einmarsch von hinten rum nach Kiilopää erscheint mir weniger heroisch und erhebend als der von vorne. Der Weg ist weniger schön und wir können auch nicht heldenhaft durch den Triumphbogen des Parkeingangs schreiten. Aber letztendlich interessiert uns das kaum. Wir steuern vielmehr zielgerichtet und äußerst ausgehungert das Restaurant an, denn das Buffet hat gerade noch geöffnet. Stef kommt uns freudig entgegen und geleitet uns feierlich an unseren Tisch. Dann stopfen wir eine schier unglaubliche Menge Fleisch und Gemüse in uns hinein. Besonders Hanni verdrückt haushohe Berge, sodass ich mich nur noch wundern kann, wo in dieser kleinen Person ein so fassbarer Magen versteckt ist.


    Glückliche Ankommer nach 5000 Tellern. Vorne liegen übrigens die legendären babyblauen Handschuhe. Die brauchen wir nun nicht mehr. In Deutschland erwartet uns Hitze.

    Danach sind wir vollends glücklich. Die Hütte wird gestürmt, der Dreck abgewaschen und die Betten bezogen. In die fallen wir selig hinein. Was für eine Tour! Trotz des miesen Wetters war sie extrem erfüllend und einfach wunderbar.
    Geändert von Sylvie (23.07.2018 um 23:03 Uhr)

  8. AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #48
    Danke, danke, danke für den Bericht!
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #49
    Danke für den schönen Bericht, aber leider auch zu Ende! .
    Ich dachte nur , ich hätte von dir einen kleinen Hinweis über eine Radtour gelesen, in einer einsamen Gegend ohne Handy Empfang, hörte sich so spannend an . Aber gut, sicher hast du auch noch anderes zu tun
    Trotzdem oder gerade deshalb, bin neugierig.
    Vielleicht klappt es ja!?

    Ich lese lieber mit.
    Es sollte hier noch mal hervor gehoben werden, welche Mühe in den Berichten steckt!
    Es ist ja nicht nur damit getan, alles zu verfassen, die Aufzeichnungen, Bilder, alles hier richtig einstellen, usw, usw. , Danke dafür!

    Gruss Michael
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  10. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #50
    Zitat Zitat von Mika Hautamaeki Beitrag anzeigen
    Danke, danke, danke für den Bericht!
    Und ich danke Dir für's Mitkommen. Das ist mir immer wieder eine Freude, hier nicht ins Leere zu schreiben, sondern Widerhall zu kriegen.

    Es kommt noch ein Fazit, daran feile ich grade.

    Liebe Grüße
    Syvie

  11. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #51
    Zitat Zitat von Dogmann Beitrag anzeigen
    Danke für den schönen Bericht, aber leider auch zu Ende! .
    Ich dachte nur , ich hätte von dir einen kleinen Hinweis über eine Radtour gelesen, in einer einsamen Gegend ohne Handy Empfang, hörte sich so spannend an . Aber gut, sicher hast du auch noch anderes zu tun
    Trotzdem oder gerade deshalb, bin neugierig.
    Vielleicht klappt es ja!?

    Ich lese lieber mit.
    Es sollte hier noch mal hervor gehoben werden, welche Mühe in den Berichten steckt!
    Es ist ja nicht nur damit getan, alles zu verfassen, die Aufzeichnungen, Bilder, alles hier richtig einstellen, usw, usw. , Danke dafür!

    Gruss Michael
    Lieber Michael,
    vielen Dank für Deine Zeilen. Ja, wir waren mit dem Rad unterwegs, aber ich hatte einen Bericht gar nicht geplant und auch gar keinen Block dabei... :-), könnte natürlich jetzt aus dem Kopf vieles aufschreiben, aber das ist nicht das Gleiche.

    Vielleicht mach ich das irgendwann mal und schreibe auch über andere kleinere Touren, mal sehen. Aber Du hast das ja schon richtig erkannt, man steckt immer auch ganz schön Zeit und Mühe in den Bericht. Allein die Fotos vorher zu sortieren, sich dann zu überlegen, an welche Stelle im Text man welches Foto bringt - das dauert alles auch. Das Schreiben an sich kostet am wenigsten Zeit. Und dann zu sehen, dass sich diese Mühe auch wirklich lohnt, dass man immer wieder tolles Feedback hier bekommt, dass die Leute mitlesen und mitleiden und sich mitfreuen - das ist dann immer der schönste Lohn. Es motiviert, es trägt, es macht mich glücklich. Da geht mein Dank an Euch zurück.

    Jetzt schreibe ich noch ein kleines Fazit zum Bericht, das verfasse ich meistens erst nach ner Weile, wenn sich alles gesetzt hat, denn Distanz schärft den Blick. Dann lese ich hier und da noch ein bisschen in anderen Berichten - und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen für ne Weile.

    Du musst natürlich nicht schreiben, jeder wie er mag. Es muss ja beide Parteien geben, die Leser und die Schreiber - und ohne die Leser würden die Schreiber gar nicht erst anfangen.

    In diesem Sinne: Dankeschön!

    Und bis ganz bald
    Sylvie

  12. Erfahren
    Avatar von Inarijoen Peter
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #52
    Habe wie immer auch diesen Bericht von Eurer Tour gelesen. Das Wetter war ja etwas durchzogen, aber ich meine im Juli wäre es bei bis zu 32 Grad auch nicht so angenehm gewesen.
    Was mir auffällt ist, dass Ihr die Touren immer im selben kleinen Gebiet durchführt. Mir ist klar, zum UKK ist die Anreise sehr einfach, aber es gibt noch viele andere Gebiete, mit vielleicht etwas aufwendiger An- und Abreise.

  13. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #53
    Zitat Zitat von Inarijoen Peter Beitrag anzeigen
    Habe wie immer auch diesen Bericht von Eurer Tour gelesen. Das Wetter war ja etwas durchzogen, aber ich meine im Juli wäre es bei bis zu 32 Grad auch nicht so angenehm gewesen.
    Was mir auffällt ist, dass Ihr die Touren immer im selben kleinen Gebiet durchführt. Mir ist klar, zum UKK ist die Anreise sehr einfach, aber es gibt noch viele andere Gebiete, mit vielleicht etwas aufwendiger An- und Abreise.
    Hallo Peter,
    ja, so sieht's aus. Wir wissen, dass es noch andere Gebiete gibt, aber der UKK soll auch einer der landschaftlich abwechslungsreichsten Parks sein. Solange wir noch nicht genug davon haben, werden wir also weiter machen. Jeder, wie er mag. Es gibt ja noch ein Fazit - da wird u.a. genau das angesprochen: Was ändern und was lassen wir.
    Liebe Grüße
    Sylvie

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #54
    kein cliffhanger mehr??? einfach zu ende? was soll ich morgen lesen???

    immerhin weiss ich jetzt was den mann im krimi wird verschwinden lassen ... nicht der axtmann war es. nein, die gesänge der gattin haben ihn zum kettenraucher in new york gemacht.... duck und weg...


    silvie, vielen dank für den sehr vergnüglichen bericht. der ist echt klasse, auch wenn ihn einer deiner treuesten leser ständig mit verrückten ideen bombardiert hat. ich hoffe du verzeihst mir das.

    und für den nächsten wünsch ich mir ein wenig mehr sonne, bitte!
    danobaja
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  15. Erfahren

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #55
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    :
    silvie, vielen dank für den sehr vergnüglichen bericht. der ist echt klasse, auch wenn ihn einer deiner treuesten leser ständig mit verrückten ideen bombardiert hat. ich hoffe du verzeihst mir das.
    Nie und nimmer könnte ich Dir das nicht verzeihen. Du warst mir das Salz in der Suppe, der Regenbogen am Schlechtwetterhorizont, das Einhorn in meinen Gedanken und überhaupt: Erdbeeren mit Schlagsahne warst Du mir. Erfrischend und gehaltvoll. Ohne Dich hätte das alles nur halb so viel Spaß gemacht.

    Danke für Deine vielen guten Zwischenrufe, ich habe mehrfach laut gelacht. So soll es doch sein, oder?

    Ich grüße herzlichst!
    Sylvie

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    Avatar von Dogmann
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #56
    Ja Sylvie, bis hoffentlich ganz bald.


    Gruss Michael
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #57
    Zitat Zitat von Sylvie Beitrag anzeigen
    Nie und nimmer könnte ich Dir das nicht verzeihen. Du warst mir das Salz in der Suppe, der Regenbogen am Schlechtwetterhorizont, das Einhorn in meinen Gedanken und überhaupt: Erdbeeren mit Schlagsahne warst Du mir. Erfrischend und gehaltvoll. Ohne Dich hätte das alles nur halb so viel Spaß gemacht.

    Danke für Deine vielen guten Zwischenrufe, ich habe mehrfach laut gelacht. So soll es doch sein, oder?

    Ich grüße herzlichst!
    Sylvie
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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #58
    9.Juni: Kiilopää
    Die Reise trudelt wie immer aus in voller Dekadenz. Sauna, Ofen, weiche Betten, leckeres Essen – es bleiben keine Wünsche offen. Die Deutschen, die wir hier wieder treffen, haben im Forum meinen Reisebericht vom letzten Jahr gelesen und waren davon recht angetan. Also gut, denke ich mir, dann schreib ich auch dieses Jahr wieder einen. Während Hanni und Stef auf Vogeltour sind, sitz ich am Ofen und pinsele fleißig. Ein echter Schreiber, erklär ich den beiden bedeutungsvoll, braucht immer etwas, worauf er starren kann. Eine erbauliche Aussicht auf ein Feuer oder ein Meer oder nen stillen Waldsee. Sonst wird das alles mit dem Schreiben nix.


    Ofenblick in Karapulju

    Jetzt im Nachhinein, bin ich sehr froh, dass ich das wieder mal durchgezogen habe. Der enorme Widerhall, vor allem hier im Forum, hat mich so erhellt und getragen – es wäre wirklich schade gewesen, wenn ich das nicht hätte erleben dürfen. Ich möchte Euch allen danke sagen dafür. Ihr habt mir jene Energie, die ich in den Bericht gesteckt habe, vielfach zurückgegeben. Durch Euch ist die Freude, die ich so schon am Schreiben habe, verstärkt und verdichtet worden.

    Und hier ist mein letzter Akt in diesem Kapitel: mein Fazit.
    Was für eine coole, erfrischende, chillige Tour.


    Hüttenerstürmung in Suomunruoktu

    Das Wetter hat uns arg gebeutelt, aber unsere Zuversicht konnte die schnippische Diva nicht in den Sack hauen. Die wurde größer und größer je weiter wir gingen. Allem Unbill zum Hohn haben wir einfach das Konfetti der hoffnungsfrohen guten Laune in den Ring geworfen und damit die gräuliche Diva gefüttert. Statt über Sonne freuten wir uns halt über fehlende Mücken.


    Zwangspause an der Waldautobahn

    Wir wollten nicht sein wie Hagen aus Wagners Götterdämmerung: Frühalt, fahl und bleich, hass‘ ich die Frohen, freue mich nie! Oh nein, wir waren Siegfried: Lachend in liebender Brunst, brennt er lodernd dahin. Genau so sind wir durch den Park gelaufen dieses Jahr. Arglos, sorglos, übermütig, kraftvoll und mit wehenden Fahnen. Was wir am meisten vermissten: Handschuhe und die liebliche Sonne natürlich. Was wir gar nicht gebraucht haben: Mückenmittel. Wir werden in Zukunft immer beides mitnehmen, egal wann wir hinfahren. Vermutlich wird immer nur eines von beidem zum Einsatz kommen – aber so sind wir auf alles vorbereitet. Was wir am meisten benutzten: unsere Gamaschen. Diese lästigen Dinger wollte ich fast schon zu Hause lassen, denn die Jahre zuvor haben wir sie niemals gebraucht. Jetzt aber war es so oft so feucht und morastig, dass wir sie fast täglich über die Hosen zogen. Neben ihrem Schutz vor der Nässe waren sie auch noch warm. Bis zu den Knien waren wir immer bestens versorgt.

    Ich persönlich fand natürlich die endlosen Tage toll. Diese Zeitlosigkeit hat die Tour sehr entspannt gemacht. Für mich ein Grund, wieder hinzufahren, etwas später im Jahr, wenn der Winter verjagt ist.


    Hanni studiert die Karte

    Stef und ich kamen aber auch zu dem Schluss, dass wir auf dieser schmerzarmen Tour nicht richtig ausgelastet waren. Das hatten wir zwar genauso gewollt, wir wollten keine Hetzjagden durch wildes Gelände – jetzt aber wollen wir mehr. Wir wollen mehr sehen vom Park, vor allem die Regionen im Osten reizen uns sehr.


    Blick nach Osten. Die Visionen sind geweckt.

    Also müssen wir entweder länger bleiben oder weiter laufen. Wir müssen es schon machen wie die Finnen: früher aufstehen, weitere Strecken zurücklegen und mittags ordentlich was zusammenkochen, damit wir gut über den Tag kommen. Der Gang durch Weglosigkeiten über die atemberaubenden Weiten der Fjälls soll noch mehr Gewicht und Gestalt bekommen.


    Gucken bis der Arzt kommt

    Und auch wenn ich die Hütten liebe, wir wollen uns unabhängiger machen von Hüttenromantik und –komfort.


    Suomunruoktu

    Auf Unwegen werden wir wandeln und unter Zeltplanen ruhen, bis wir uns sattgelüstet haben an Stille und Grenzenlosigkeit. An diesem Gefühl winzig zu sein und dennoch bedeutend. Die zweite Option, länger zu bleiben, steht natürlich auch zur Debatte. Dann allerdings müssten wir mehr Essen schleppen oder den Gürtel enger schnallen.



    Vielleicht machen wir auch beides? Weiter laufen und länger bleiben? Mit Tagen dazwischen wo wir uns vollends treiben lassen. Das hielte ich eigentlich für einen ganz ausgezeichneten Plan. Ob wir es schaffen, ihn durchzuziehen? Wir wissen es nicht, aber wir träumen davon. Und es ist nie verkehrt, einen guten Traum zu haben.



    Euch allen danke ich für's Mitkommen! Es war mir ein großes Vergnügen, mit Euch die Tour noch mal zu erleben. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen. Gehabt Euch wohl, träumt, lacht, denkt nach, verändert und lebt!

    Bis denne
    Sylvie
    Geändert von Sylvie (05.08.2018 um 16:44 Uhr)

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #59
    Hallo Sylvie, gut gemacht, hast mich doch wirklich zum Ende noch mal unverhofft zum schmunzeln gebracht!
    Toller Bericht, gelungen bis ins letzte , danke fürs mitnehmen, hat wirklich Spaß gemacht, auh die Pausen rücklinks kenne ich gut
    Bis zum nächsten mal...........

    Lg Michael
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

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    AW: [FI] Lappland im Sommer: Action in der Wetterkiste

    #60
    Vielen Dank lieber Michael!
    Ja. Manche Dinge begreift man nur unterwegs und manche Dinge begreift man nur in den Pausen. Deshalb ist beides so wichtig.
    LG
    Sylvie

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