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  1. Anfänger im Forum

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    Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #1
    ... da, wo 12m hohe Erhebungen "Berg" genannt werden.

    Hintergrund: ich möchte etwas für meine kardiopulmonale Leistungsfähigkeit tun, in zweiter Linie was für die Kraft und Beweglichkeit. Von den Methoden: Muckibude, Joggen, Kletterwand scheiden die ersten drei aus.

    Was mir Spaß macht, was ich also auch freiwillig und mit Freude betreiben würde, sind: Abfahrtsski, Segeln, Fahrradfahren, Bergwandern. Davon kann man hier im Nordwesten nur Segeln und Fahrradfahren. Fürs Segeln braucht man Ausdauer, erwirbt aber keine, ist auch schwierig regelmäßig zu machen, also sinnlos. Fahrradfahren geht.

    Bergwandern hat mich jedesmal entsetzt, wenn ich meinen Zustand nach kümmerlichen Höhenmetern gesehen habe - aber effektiv war es und Spaß gemacht hat's auch, oft wechselnde Perspektiven, Stolz, oben zu sein.... Nun kann ich von hier aus nicht mal acht Stunden eine Strecke am WE ins Allgäu fahren.

    Frage also: gibt es/kennt jemand weiter nördlich (Wiehengebirge, Teuteburger Wald, Nordharz, Ardennen?) Gebiete, in denen man nicht nur ebenerdig läuft, die auch etwas abwechslungsreich sind? Ob ich von 1100 auf 1600m steige oder von 200 auf 800 ist mir ja egal.

    Mein Ziel wären für den Anfang 500, später vielleicht auch 800 Höhenmeter pro Tag. Ich lauf' auch zweimal den Brocken rauf und runter ...

    Vielen Dank!

  2. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #2
    Du bist ja lustig!
    Norddeutsches Tiefland! !!!
    Wiehengebirge, Teuteburger Wald, Nordharz, Ardennen - das ist doch quasi schon Nord-Italien!

    Hier im Norddeutschen Tiefland, sprich zwischen Elbe und Dänemark, da kannst du nur an Aussichtstürmen und Treppenhäusern trainieren. Für 500 Hm musst du 5x auf unseren höchsten Berg steigen, den Bungsberg (weil man ja nicht bei 0 beginnt) oder von der Elbe auf den Hasselbrack.
    Wenn du Harz, Ardennen und Teutoburger Wald vor der Tür hast, beneide ich dich darum sehr!

    Also, im Harz sollte es doch kein Problem sein, auf 500 Hm zu kommen. Man muss natürlich dabei mehr Strecke machen als in einer alpinen Tour.
    *Kalender: Papageitaucher 2017*
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  3. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #3
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Du bist ja lustig!
    Norddeutsches Tiefland! !!!
    Wiehengebirge, Teuteburger Wald, Nordharz, Ardennen - das ist doch quasi schon Nord-Italien!

    Hier im Norddeutschen Tiefland, sprich zwischen Elbe und Dänemark, da kannst du nur an Aussichtstürmen und Treppenhäusern trainieren. Für 500 Hm musst du 5x auf unseren höchsten Berg steigen, den Bungsberg (weil man ja nicht bei 0 beginnt) oder von der Elbe auf den Hasselbrack.
    Wenn du Harz, Ardennen und Teutoburger Wald vor der Tür hast, beneide ich dich darum sehr!

    Also, im Harz sollte es doch kein Problem sein, auf 500 Hm zu kommen. Man muss natürlich dabei mehr Strecke machen als in einer alpinen Tour.
    Nordwesten halt. Wiehengebirge 130km, Teutoburger Wald 210km, Elend im Harz 290km, Ardennen 440km. Das geht ja alles für ein WE. Aber es wäre ja öde, zig Kilometer allmählich ansteigenden gut ausgebauten Wanderweg zu latschen, ohne sich allzusehr anzustrengen. Deswegen die Frage nach steileren oder interessanteren Gegenden dort.

  4. Erfahren
    Avatar von Eggefreund
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #4
    Ith-Hils-Rundweg ab Coppenbrügge, 70 km, 1500 Höhenmeter.
    LG aus Lippe
    Norbert

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #5
    Zitat Zitat von Eggefreund Beitrag anzeigen
    Ith-Hils-Rundweg ab Coppenbrügge, 70 km, 1500 Höhenmeter.
    Klingt gut! Die Ithwiesen kenne ich sogar. 70km schaffe ich nicht in zwei Tagen, aber da kann ich mir ja Teilstücke raussuchen. Vielen Dank!

  6. Erfahren
    Avatar von Eggefreund
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #6
    In Wallensen gibt's ein prima Hotel am Humboldsee.
    Wenn man von Coppenbrügge aus den Kammweg geht und ca. 1 km nach Hammerslust nach Wallensen absteigt, sind das ca. 22 km.
    Am nächsten Tag könnte man über Duingen das Tal queren, und über Rother Klippen, den Kanstein, Salzhemmendorf - Lauenstein zurück nach Coppenbrügge gehen.
    LG aus Lippe
    Norbert

  7. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #7
    Ahrschleife -- richtig alpines wandern
    Googel mal Engelslay oder sowas, da kannst Du auf kleinster Strecke richtig Höhenmeter schrubben und man darf sogar die Hände aus den Taschen nehmen.
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  8. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #8
    Der Klötzie-Stieg im Wendland an der Elbe hat auf 27 km immerhin 460 Hm. Die befinden sich dazu relativ geballt auf dem Stück Elbhöhenweg und um Hitzacker.

    Von Werningerode auf den Brocken sind es 11 km und 850 Hm.
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  9. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #9
    Auch wenn es heißt:
    " Das Wiehengebirge heißt Wiehengebirge, weil es aussieht wieh en gebirge."
    Hier kann man auch Hm machen:
    Meine Rödinghausen-Runde:
    21 km, 625m aufwärts, 631m abwärts.
    Ich wundere mich allerdings nach jeder Runde, dass ich nicht 6m tiefer ankomme. ....

  10. Erfahren

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #10
    Na, dann schau doch mal unter Brocken Benno.......Gern zum Kraftaufbau wurde in grauer Vorzeit auch das laufen z. B. Von der Marine Schule in List auf Sylt die Dünen rauf und runter, an den Weststrand genommen.

  11. Moderator
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    Avatar von TanteElfriede
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #11
    ..ich hab es im Kern Nord des Shell Hochhauses in HH gemacht... OK, war auch Training für einen Treppenlauf... aber wenn man 65 mal vom U4 bis hoch zum 14 Stock steigt.... dann hat man Höhenmeter intus... und meditativ ist es auch... weiss getünchter Beton kann so entspannend sein...

  12. Dauerbesucher

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #12
    Der Harz ist zwar selten wirklich spektakulär, aber ein paar ganz nette Touren lassen sich finden. Wir sind mal von Torfhaus über irgendeinen Steig zur Wolfswarte gelaufen. Das habe ich in ganz guter Erinnerung und könnte in dein Raster passen. Könnte ungefähr dieser Runde entsprochen haben.
    Von Ilsenburg kann man auch den Heinreich-Heine-Weg auf den Brocken laufen. Das letzte Stück geht's auf 'ner Panzerstraße rauf. Das ist ziemlich ätzend, aber davon ab ist es eine brauchbare Tour. Ein Klassiker ist natürlich von Torfhaus auf den Brocken zu laufen.
    Lohnenswert ist auch eine Runde von Thale durch's Bodetal. Das ist schon schön und für Harzer Verhältnisse regelrecht spektakulär.
    Geändert von TeilzeitAbenteurer (13.06.2018 um 11:39 Uhr)

  13. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #13
    Zitat Zitat von Eggefreund Beitrag anzeigen
    70 km, 1500 Höhenmeter.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  14. Erfahren
    Avatar von JHL
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #14
    OT:
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, aber könntest Du sowas einfach mal lassen? Wir sind hier schließlich nicht auf den Becks-Fantastische-Schweizer-Alpen-Seiten, nicht mal im Alpin-Unterforum.
    Wir Norddeutschen sind hier oben gekniffen genug und müssen nunmal mit dem arbeiten, was wir haben. Kannst Dir sicher sein, dass jeder, der hier nach Höhenmetern fragt, gerne etwas näher an den Alpen leben würde, wenns ums Hobby geht.


    Zur Sache: Auf Gpsies.com findest Du, lieber Leidensgenosse auflauf, mit Sicherheit genügend Streckenvorschläge für Deine jeweilige Wunschregion. Musst eben ein wenig die detailierte SuFu füttern. Grüße aus dem Moor.

  15. Erfahren
    Avatar von Eggefreund
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #15
    Zitat Zitat von auflauf Beitrag anzeigen
    ... ...

    Frage also: gibt es/kennt jemand weiter nördlich (Wiehengebirge, Teuteburger Wald, Nordharz, Ardennen?) Gebiete, in denen man nicht nur ebenerdig läuft, die auch etwas abwechslungsreich sind? Ob ich von 1100 auf 1600m steige oder von 200 auf 800 ist mir ja egal.

    Mein Ziel wären für den Anfang 500, später vielleicht auch 800 Höhenmeter pro Tag. Ich lauf' auch zweimal den Brocken rauf und runter ...
    70 km 1500 Hm, das passt genau zu der Fragestellung des TO.
    Im übrigen ist der "Wanderweg" ziemlich anstrengend, ich habe die Tour vor 2 Wochen bei 35° im Schatten gemacht.
    LG aus Lippe
    Norbert

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland/3000 Höhenmeter um Bremen

    #16
    Zitat Zitat von JHL Beitrag anzeigen
    Zur Sache: Auf Gpsies.com findest Du, lieber Leidensgenosse auflauf, mit Sicherheit genügend Streckenvorschläge für Deine jeweilige Wunschregion. Musst eben ein wenig die detailierte SuFu füttern. Grüße aus dem Moor.
    Erstmal vielen Dank an alle für die vielen Tips. Ja, das ist ziemlich genau, was ich suchte.

    Gpsies hat eigentlich sehr praktische Filterfunktionen. Nur, ich hätte Euch gar nicht fragen müssen: da gibt es rund um Bremen viele Touren mit tausenden Höhenmetern, eine mit 3000 Höhenmetern auf 50km Strecke. Es wird einfach besinnungslos die Summe der Differenzen der stark rauschenden GPS-Höhen genommen.

  17. Erfahren
    Avatar von JHL
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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland/3000 Höhenmeter um Bremen

    #17
    Zitat Zitat von auflauf Beitrag anzeigen
    Erstmal vielen Dank an alle für die vielen Tips. Ja, das ist ziemlich genau, was ich suchte.

    Gpsies hat eigentlich sehr praktische Filterfunktionen. Nur, ich hätte Euch gar nicht fragen müssen: da gibt es rund um Bremen viele Touren mit tausenden Höhenmetern, eine mit 3000 Höhenmetern auf 50km Strecke. Es wird einfach besinnungslos die Summe der Differenzen der stark rauschenden GPS-Höhen genommen.
    Ich hielt und halte den Hinweis, dass zur konkreten Feinauslese auch der Hirnfilter hergenommen werden muss, nicht für notwendig.

  18. Erfahren

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #18
    Hört sich schräg an bringt aber auf relativ kurzen Distanzen Höhenmeter:
    Von der Oberweser auf den Kammrücken des Bramwaldes. Höhe OW ca. 120m, Bramwald bis ca. 400 m hoch. Wege mit Anstiegen vom Fluss nördlich von Gimte bis südlich Kloster Bursfelde. Wenn du 4x am Tag rauf und runter marschierst hast du einen netten Hüttenanstieg beisammen. Schattiger Laubmischwald. Im Vergleich zum Harz wenig frequentiertund nicht nur olle Preussenbäume. Übernachtung an der Weser auf CP, in der JH HMÜ. Auf dm Kamm gab es Vorzeiten offene Schutzhütten.
    Erreichbar mit der Bahn von HB über Gö und HMÜ.
    An den Hängen hat uns ein Pfadfinderführer vor 1970 Grundkondition für die erste Karwendelfahrt trainieren lassen. Das hat damals die umständliche Reise in den Harz erspart.

  19. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland/3000 Höhenmeter um Bremen

    #19
    Zitat Zitat von JHL Beitrag anzeigen
    Ich hielt und halte den Hinweis, dass zur konkreten Feinauslese auch der Hirnfilter hergenommen werden muss, nicht für notwendig.
    Den Knopf hatte ich nicht gefunden - und dann hätte ich ihn ja auch noch richtig anwenden müssen.

  20. Anfänger im Forum

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    AW: Bergwandern im norddeutschen Tiefland

    #20
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Von der Oberweser auf den Kammrücken des Bramwaldes.
    Das ist ja nicht weit vom Solling.Neuhaus und Umgebung kenne ich aus Kindheitserinnerungen noch - schön. Hätte ich nicht mit Steigungen zusammengebracht... Leider verfällt die Gegend dort.

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