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  1. AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #21
    Quack - Zugspitze ist besser als gar nichts, dürfte für NOTWENDIGE Höhenakklimatisierung jedoch nicht (!) ausreichen. Vor allem, da Du nicht oben schläfst. Wenn Du nicht weiter weg fahren willst, mindestens noch den Watzmann und die Alpspitze als Gipfel machen und oben schlafen.
    Das auch vorgeschlagene Oetztal liegt deutlich näher als das Wallis.
    Es waren fünf Halb-Profis im Hindernislauf-Bereich 3.000 - 5.000 m, die zum Abschluss ihrer Halb-Profi-Laufbahn mit Anfang 30 den Kili machen wollten. Also: wirklich körperlich fit. Zwei kamen bis 4.000, zwei bis 4.600 und einer auf den Kraterrand (nicht den Uhuru). Keine vorherige Höhenakklimatisierung - die vier haben alle wegen Höhenkrankheit aufgegeben gehabt. Nimm das bitte ernst - sonst sind die 3.000,- € nur eine Erfahrung fürs Leben mit andauerndem Frust oder Lebensgefahr. Eventuell hast Du unseren Bericht noch nicht gelesen - die dort genannten Toten und Höhenkrank-Abgänge sind alle auf der "Wander-Tour" Kili, nicht bei der Besteigung der Eiger-Nordwand aktuell gewesen.

  2. Anfänger im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #22
    Bin gerade unterwegs, lese mir den Bericht mal zu Hause durch.

    Okay , dann ist Zugspitze eher nutzlos. Kann man sich für wann anders aufsparen ;).
    Werd mal schauen bezüglich Ötztal, ist das für Anfänger gut machbar ?
    Kann man da günstig übernachten ?


    Super Forum hier, sehr hilfreiche antworten!

  3. Moderator
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #23
    Vorrangig gehts mir um die Schuhauswahl. Habe zurzeit von Lowa die GTX Toro II , weiß halt aber nicht ob die geeignet sind da kein Knöchelschutz etc. Im Internet habe ich noch welche für rund 50€ gesehen die Lico Milan.
    Im Netz nach Bildern suchen ("kilimanjaro summit"), da bekommt man einen Eindruck, was die Leute so an hatten. Anscheinend kann es wohl etwas frischer am Gipfel werden, aber Trekkingschuhe, in die man mit zwei Paar Socken rein passt in Kombi mit isolierenden Gamaschen soll es wohl reichen.

    Ich würde mir da wohl wie am Acon einfach eine 5mm EVA Isomatte kaufen und mir zwei passende Stücke herausschneiden, die ich um die Füsse wickeln und dann mit den Gamaschen befestigen könnte. dazu dann noch zwei dicke Wollsocken, die ich nur am Gipfeltag nutzen würde (damit sie frisch sind und am meisten bringen) und dazu wohl irgendwelche weite und bequeme Trekking- oder Leichtbergstiefel.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  4. Moderator
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #24
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Quack - Zugspitze ist besser als gar nichts,
    Ich wiederhole mich gerne. Ab 2500m beginnt in den hiesigen Breitengraden die Höhe, wo der Körper mit Akklimatisierung beginnt. Damit man den Körper aber zwingen kann, sich an die Höheh anzupassen, muss man zwangsweise sich über einen längeren Zeitraum auf der Höhe aufhalten. In der Regel übernachtet man und befindet sich dann grob einen halben Tag oder länger in solch einer Höhe.

    Gehe ich jetzt auf die Zugspietze, bin ich (400 Hm/Stunde im Aufstieg gerechnet) eventuell 1h rauf, ein paar Stunden oben und eine Stunde im Abstieg in der Höhe. Das ist viel zu wenig. So etwas wird eigentlich lediglich im Aufstoeg als "Peakbelastung" angewendet. Man geht hoch, baut das Zelt auf, steigt dann noch ein paar hundert Höhenmeter darüber auf (eben der "Peak") und schläft dann tiefer.


    Wenn man jetzt halbwegs günstig und schnell wo rauf will, dann würde ich in der Schweiz mich auf den Furkapass legen und dort wandern gehen oder am Berninapass zur Diavolezza hochwandern (oder fahren - je nach Gepäck) und mich dann an der Fuorcla Trovat auf dem Weg zum Piz Palü ins Zelt legen.
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  5. Anfänger im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #25
    Bin in der Zeit davor in Ulm, also nicht allzu weit von den Alpen. Was würdet ihr mir empfehlen als Anfänger, was kein Vermögen kostet? Evtl Jugendherbergen/Hostels etc wären klasse.

    Die Daunenjacke von Decatlon x-Light für 30€ 😦, kann die was taugen oder
    Lieber mehr investieren ?

  6. Fuchs
    Avatar von oesi
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #26
    Das ist viel zu wenig Isolierung. Du brauchst in der Höhe schon was Dickeres. Wenn man erschöpft ist und die Luft dünner wird, frierst du viel schneller. Zumal ihr auf den Gipfel sicherlich in der Nacht losgeht und dann wird es sehr kalt sein. Du musst schon mindestens etwas in dieser Richtung hier mitnehmen.

    https://www.decathlon.de/daunenjacke...d_8397271.html
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.
    (Johann Wolfgang von Goethe)

  7. Moderator
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #27
    Zitat Zitat von Quack Beitrag anzeigen
    Bin in der Zeit davor in Ulm, also nicht allzu weit von den Alpen. Was würdet ihr mir empfehlen als Anfänger, was kein Vermögen kostet? Evtl Jugendherbergen/Hostels etc wären klasse.
    Furkapass (im Auto pennen) und von dort wandern
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  8. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #28
    Der Kilimanjaro ist ein extrem unterschätzter Berg! Gescheiterte wie Edmund Hilary und Neil Amstrong lassen grüßen.

    Was Kleidung betrifft: ich hab beim Trekking noch nie so gefroren wie bei meiner "Gipfeletappe" am Kili noch vor dem Kraterrand (und das sagt jemand, der im Mera Peak HC in Nepal auf 5850m bei -20°C im Nicht-Expeditionsschlafsack im T-Shirt und kurzer Unterwäsche geschlafen und dabei nicht gefroren hat). Bei der Gipfeletappe ist man in absoluter Zeitlupe unterwegs (3,5km Wegstrecke bzw. 1,5km Luftlinie in 5-7 Stunden!).

    Es geht in den Tagen durch 5 Klimazonen, die sich tagesabhängig viele Gemeinheiten einfallen lassen können. Am Kibosattel von gefühlten +30°C auf unter 0 Grad binnen Minutenfrist (in beiden Richtungen, u.U. zigmal wiederholend bis zur Kobo-Hut). D.h. die Ausrüstung muss Windschutz und Isolation leisten können.

    Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für den Kili ist der Regenschirm (zumindest bis zur Kibo-Hütte oder dem Barafu Camp). Und die restliche Ausrüstung sollte möglichst wenig nerven (unabhängig vom Preis).

    Akklimatisation hin oder her: das größere Problem ist, wie geht man als noch Unerfahrener mit den am Kili einwirkenden Höhenerfahrungen um. Was ist noch Anpassung und was ist schon "Nicht-mehr-Anpassbarkeit" an die Höhe. Was macht man, wenn man erstmals in solchen Höhen nachts aufwacht und das Gefühl hat, nicht mehr genügend Luft zu bekommen?

    Von der Gipfeletappe abgesehen, sind die einzelnen Tagesetappen für sich gesehen eher eine verschärfte Wanderung. Aber: Fast täglich geht es neue 1000 Höhenmeter nach oben!

    Es steht jetzt im Thread nicht, auf welcher Route es nach oben geht, ich vermute aber die Marangu-Route. Die Vorgipfeletappe hat da 1000 Höhemeter (Horuobo 3750m, Kibo-Hütte 4750m). Gegen 14/15 Uhr erreicht man die Hütte, 18 Uhr Essen. Zwischen 23 und 24 Uhr dann ab zum Gipfel und dann wieder zurück bis Horombo. Macht eine theoretische Schlafmöglichkeit von 5h in fast 36h Wachphase. Darauf sollte man mental vorbereitet sein.

    Im inzwischen nicht mehr online vefügbaren Kili-Forum habe ich gelesen, dass im Jahr 2018 extrem viel Neuschneemengen gefallen sind.
    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
    (Autor unbekannt)

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #29
    Werde wohl die empfohlene von Decathlon für 100€ kaufen, laut denen die wärmste die sie haben . Habe ja noch andere Lageb die wärmen dann.

    Das mit dem Schnee ist ein guter Hinweis, dann werd ich wohl doch nicht auf Gaiter verzichten 😅.

    Werde die 8 Tage-Lemosho Route nehmen, da ist mindestens ein Tag zum akklimatisieren. Hoffe das reicht aus , sonst ist das ja ätsch einfach Typsache ob’s mit der Höhe passt oder ?

  10. AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #30
    Zitat Zitat von Quack Beitrag anzeigen
    Werde die 8 Tage-Lemosho Route nehmen, da ist mindestens ein Tag zum akklimatisieren. Hoffe das reicht aus , sonst ist das ja ätsch einfach Typsache ob’s mit der Höhe passt oder ?
    Ich denke auch, die Anfälligkeit für die Höhenkrankheit ist individuell sehr unterschiedlich. Wir waren damals zu zweit und hatten am Gipfel keine Probleme, ohne jegliche Akklimatisation vor der Reise (Berliner, 32müNN). Nur im Aufstieg haben wir einen Tag Pause eingelegt auf der Horombo-Hütte, 3700müNN.
    Eigentlich haben wir uns die ganze Zeit wohlgefühlt. Ich habe damals genau auf Anzeichen der Höhenkrankheit geachtet und mir war am Gipfeltag höchstens ganz leicht schummerig. Also eigentlich habe ich keine sicheren Anzeichen gespürt. Besonders anstrengend fand ich den Aufstieg auch nicht, an keinem Tag. Nur meine Freundin hatte am ersten Tag auf der Marangu-Route, also noch unten in der Baumzone, auf der Mandara-Hütte, 2700m, Probleme (Übelkeit, Erbrechen), die wir auf Höhenkrankheit geschoben haben. Auf diesen ersten 1000 Höhenmetern waren wir entgegen aller Ratschläge sehr flott unterwegs, weil wir alleine losdurften, und keine Lust hatten, dass der Führer uns einholt auf dem Weg. Darum die (unnötige) Eile. Später, auch auf dem Gipfel, war alles gut.

    Warm anziehen ist natürlich wichtig, aber das ist ja klar bei der Höhe ("Kaiser-Wilhelm-Spitze 6010m", sagt mein Vaters alter Schulatlas). Und vielleicht wären auch Gamaschen gut, für den Rückweg vom Kraterrand zur Kibo-Hütte, wenn man sehr schnellen Schrittes die steilen Geröll-Hänge fast herunterrennen kann. Damit man sich keine Steinchen in die Schuhe schaufelt.

    Reiners Bericht habe ich mir gerade durchgelesen, sehr interessant, wenn auch nach meinem Gefühl etwas überdramatisiert. Wir haben damals eine große Gruppe Schweizer getroffen, alle über 70 Jahre alt, von denen haben es die meisten auf den Gipfel geschafft. Nur die französischen Jogger hatten Schwierigkeiten, aber das ist ja klar, wenn man da hoch rennt (im Wortsinn rennt!). Das waren Extremisten, die sind vorher auch schon die chinesische Mauer abgerannt. Auf den Hütten musste dann auch immer mal der ein oder andere in diese transportablen Druckkammern. Aber auch von denen standen etliche auf dem Gipfel (Uhuru), auch ein Einbeiniger mit Krücken.


    Nachtrag: ach doch, wir hatten auch ein Problem mit der Höhe: auf der Kibo-Hütte, 4700m, hat unser Benzinkocher nicht mehr richtig funktioniert, um den Schnee für Müsli und Getränke zu schmelzen (wir waren auf Selbstverpflegung). Da mussten wir uns "heißes" Wasser von den Trägern geben lassen. Ihh, war das eklig, total verraucht.
    Geändert von Spartaner (11.06.2018 um 14:35 Uhr)

  11. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #31
    Die Lemosho-Route gibt es in der Varaiante Barranco Camp - Karanga Camp - Barafu Camp an einem Tag oder Barranco - Karanga und am nächsten Tag dann Karanga - Barafu.

    Die letztere Variante hat den Vorteil nur kaum 3 Stunden am Vorgipfeltag zu dauern, bei Barranco - Barafu hat an einem Tag die "Frühstückswand" Barranco Wall, dann runter ins Karanga Valley und rauf ins Baranco. Mit Mittag im Karanga Camp wird es da schnell 16-17 Uhr, bis man in Barafu eintrifft (und um 23 Uhr gehts dann weiter, zu den unpässlichsten Biorythmus-Zeiten).
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    (Autor unbekannt)

  12. Fuchs

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #32
    Hi, mein Vater war im Alter von 68 Jahren auf dem Kilimandscharo. Bekleidet war er mit 30 Jahre alten (aber schon mehrmals neubesohlten Stiefeln), einer 50 jahrealten und unzählige Male geflickten 3/4 langen Lodenhose, einem Rollkragenwollpulli und einer dünnen Windjacke. Ergänzt wurde das damals schon nicht mehr zeitgemäße Equipment noch durch eine handgestrickte Pudelmütze und einen 40 Jahre alten, ausgemustert gebraucht gekauften Armyschlafsack.

    Er war also sicher nicht der am besten ausgerüstete, nicht der fitteste und nicht der jüngste Gipfelaspirant. Mein Vater hatte schon viele der überlaufenen Standard touren (Annapurna Circuit, etc.) Hinter sich, aber am Kilimandscharo war er echt schockiert über die unzähligen überforderten Gipfelkäufer.

    Er erzählte von Kolonnen von vor Erschöpfung kriechenden und

    Von einem Bergführer habe ich das gleiche gehört: Am Kilimandscharo gibt es wirklich viele, die ohne Berger fahrung völlig überfordert sind. Von mangelhafter Ausrüstung haben beide nichts erzählt.

    Die Neigung zu Höhenkrankheit ist Glückssache (wobei das Glück durch gute Akklimatisierung schon sehr unterstützt werden kann)

    Kondition am Berg kann trainiert werden: wenn man von 0 auf 1000 hm läuft und dabei außer Pute gerät, ist das normalerweise keine Höhenkrankheit.

    Mein Tipp wäre daher: die Schuhe bald kaufen und noch möglichst viele Höhenmeter auf den persönlichen Tacho spulen (das geht von Ulm aus auch auf den vielen Gipfeln, die nicht Zugspitze oder Watzmann heißen). Übernachtung unter 25 Jahren ist auf DAV Hütten (so heißen die Hostels am Berg) übrigens echt billig.

    Achja: mein Beitrag stellt keine Aufforderung dar, die Ausrüstung zu vernachlässigen. Wenn du noch keine Regenkleidung hast, die Raincut Jacke und Hose von Decathlon, sind die günstigste Variante, deren Zweckmäßigkeit von Forenmitgliedern bestätigt wird. Der Tip mit dem Regenschirm ist zwar für die tropischen Regionen der Tour Gold wert, am Gipfeltag wirst du aber den zusätzlichen Windschutz gebrauchen können. Der Gipfeltag endete bei meinem Vater mit strömenden kalten Regen.

  13. AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #33
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Hi, mein Vater war im Alter von 68 Jahren auf dem Kilimandscharo. Bekleidet war er mit 30 Jahre alten (aber schon mehrmals neubesohlten Stiefeln), einer 50 jahrealten und unzählige Male geflickten 3/4 langen Lodenhose, einem Rollkragenwollpulli und einer dünnen Windjacke. Ergänzt wurde das damals schon nicht mehr zeitgemäße Equipment noch durch eine handgestrickte Pudelmütze und einen 40 Jahre alten, ausgemustert gebraucht gekauften Armyschlafsack.

  14. Gerne im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #34
    Bevor hier recht sinnlos über Höhenkrankheit und Akklimatisation gestritten wird, wäre doch erstmal zu erfragen, wie denn der Etappenplan des Kili-Aspiranten hier aussieht?

    Da es ja zig Aufstiegsrouten gibt und unterschiedlich lange Etappenplanen und Akklimatisierungsprogramme...

    Letzlich könnte eine Voraklimatisierung durchaus helfen, wenn sie recht intensiv ist und ziemlich zeitnah, so eine Akklimatisation hält ja nun nicht ewig. Und es würde eben die Fitness erhöhen, was auch kein Nachteil sein dürfte.
    Aber wie schon richtig gesagt würde, richtig bringen wird es nur was, wenn man auf der Höhe auch übernachtet, mind- 2 Nächte auf 3000m+ (kurz vor Abflug) dürften schon einen netten Effekt haben

    Letztlich kann man auch noch während der Tour selbst einiges machen, z.B. vom jeweiligen Lager etwas höher gehen, um dann tiefer zu schlafen, wenn das nicht sowieso schon Teil des Programms ist.

    Also poste doch mal deinen Etappenplan
    Geändert von Nepalflo (11.06.2018 um 21:55 Uhr)

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #35
    Poste einfach mal den Plan von Anbieter !

    Day 1: Drive to Kilimanjaro National Park Londorossi Gate, Hike to Mti Mkubwa Camp
    After breakfast and briefing, drive to Londorossi Park Gate (about a 3-hour drive). From here a forest track requiring a 4WD vehicle leads to Lemosho Glades. Walk along forest trails to Mti Mkubwa (big tree) campsite.
    · Elevation: 1830m/6000ft to 2650m/8700ft
    · Distance: 6km/4mi
    · Hiking Time: 2-3 hours
    · Habitat: Montane Forest.

    Day 2: Hike Mti Mkubwa Camp to Shira 1 Camp
    After breakfast, we continue as the trail gradually steepens and enters the giant heather moorland zone. After several streams are crossed we continue over the Shira Ridge then gently downwards to Shira 1 camp located by a stream on the Shira Plateau.
    · Elevation: 2650m/8700ft to 3500m/11,500ft
    · Distance: 8km/5mi | Hiking Time: 4-5 hours
    · Habitat: Moorland.

    Day 3: Hike Shira 1 Camp to Shira 2 Camp
    After breakfast, a gentle hike across the plateau leads to Shira 2 camp on moorland meadows by a stream. A variety of hikes are available on the Plateau, making this an excellent acclimatization day.
    · Elevation: 3500m/11,500ft to 3850m/12,600ft
    · Distance: 8km/5mi
    · Hiking Time: 4-5 hours
    · Habitat: Moorland.

    Day 4: Hike Shira 2 Camp to Barranco Camp
    From the Shira Plateau we continue to the east up a ridge, passing the junction towards the peak of Kibo. As we continue, our direction changes to the South East towards the Lava Tower, called the “Shark’s Tooth” (elev 4650m/15,250ft). Shortly after the tower we come to the second junction which goes to the Arrow Glacier. We now continue down to the Barranco Camp. Although you end the day around the same elevation as when you began, this day is very important for acclimatization and will help your body prepare for summit day.
    · Elevation: 3850m/12,600ft to 4000m/13,000ft
    · Distance: 8km/5mi
    · Walking Time: 5-6 hours
    · Habitat: Semi-desert

    Day 5: Hike Barranco Camp to Karanga Camp
    After breakfast, we leave Barranco and continue on a steep ridge up the Barranco Wall to the Karanga Valley and the junction which connects with the Mweka Trail.
    · Elevation: 4000m/13,000ft to 4050m/13,250ft
    · Distance: 5km/3mi
    · Hiking Time: 34 hours
    · Habitat: Alpine Desert.

    Day 6: Hike Karanga Camp to Barafu Camp.
    After breakfast, we leave Karanga and hit the junction which connects with the Mweka Trail. We continue up to the Barafu Hut. At this point, you have completed the South Circuit, which offers views of the summit from many different angles. Here we make camp, rest, enjoy dinner, and prepare for the summit day. The two peaks of Mawenzi and Kibo are to be seen from this position.
    · Elevation (ft): 13,100ft to 15,300ft
    · Distance: 4 km
    · Hiking Time: 4-5 hours
    · Habitat: Alpine Desert

    Day 7: Hike Barafu Camp to Summit, down to Mweka Camp
    Very early in the morning (midnight to 2 am), we continue our way to the summit between the Rebmann and Ratzel glaciers. You head in a northwesterly direction and ascend through heavy scree towards Stella Point on the crater rim. This is the most mentally and physically challenging portion of the trek. At Stella Point you will stop for a short rest and will be rewarded with the most magnificent sunrise you are ever likely to see. Faster hikers may view the sunrise from the summit.

    From Stella Point, you may encounter snow all the way on your 1-hour ascent to the summit. Once at Uhuru Peak you have reached the highest point on Mount Kilimanjaro and the continent of Africa!

    From the summit we begin our descent by continuing straight down to the Mweka Camp, stopping at Barafu for lunch. You may want gaiters and trekking poles for the loose gravel going down. We arrive at Mweka Camp and enjoy our last evening on the mountain.
    · Elevation: 4700m/15,350ft to 5895m/19,340ft | Down to 3090m/10,150ft
    · Distance: 5km/3mi up / 13km/8mi down
    · Hiking Time: 5-7 hours up / 5-6 hours down
    · Habitat: Ston | scree and ice-capped summit.

    Day 8: Hike Mweka Camp to Mweka Gate, drive to Moshi
    After breakfast we continue the descent down to the Mweka Park Gate to receive your summit certificates. At lower elevations, it can be wet and muddy. Gaiters and trekking poles will help. Shorts and t-shirts will probably be plenty to wear (keep rain gear and warmer clothing handy).

  16. AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #36
    Oida, so gemütlich wandert man in großen Höhen? Und ich mühe mich mit 25km/2000hm Tagesetappen ab?

  17. Anfänger im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #37
    So nochmal zur Bekleidung, war jetzt mal für knapp 400€ bei Decathlon bestellen und habe jetzt vorerst folgendes:
    Könnt ja mal anschauen was davon unnötig ist oder was noch fehlt. Muss sagen der Laden gefällt mir echt gut, wenn das auch was taugt was hier ankommt. Erwarte jetzt keine Super Qualität, so lang es funktional ist alles gut

    Hosen:
    Trekkinghose ZIP Off
    Warme Wanderhose mit innenfleece für Gipfeltag
    Warme Skiunterhose lang für Gipfeltag
    Merinothights bisschen warm lang
    Funktionsthights
    Funktionsunterhosen Kurz 2x

    Oberteil:
    Daunenjacke für Gipfeltag
    Merinolangarmshirt warm als unterste Lage Gipfeltag
    Fleecejacke
    Kurzes Funktionsshirt
    Langes Funktionsshirt
    Regenponcho

    Sonstiges:
    Socken 3x Wandersocken Danish Endurance
    Wanderschuhe Lowa Phoenix GTX Mid
    Unterhandschuhe
    Regendichte , warme Fäustlinge
    Fleecemütze, Fleecehaube und Fleece-Schlauchtuch.
    Gaiters

    Sonst habe ich noch Atmungsaktive Shirts, Dünne Regen/Windjacke

    Eventuell habe ich noch vergessen was zu erwähnen , das jetzt nur der Wanderkram den man sonst normal nicht zu Hause hat.

  18. Gerne im Forum

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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #38
    Hört sich doch eigentlich recht vernünftig an.

    Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass bei einem solchen Etappenplan eine Durchfallquote von 90% sein soll.
    Das, was oben jemand schrieb, schien mir eh eher aus Grimms Märchenstunde entsprungen.
    Wahrscheinlich scheitern viele dann doch eher aus Fitnessgründen als wegen der Höhenkrankheit.

    Auffällig ist eigentlich nur der ziemliche Sprung von 2600 auf 3500 und das schon am 2. Tag
    Da könnte also ein kleines Höhentraining mit mind. 2 Übernachtungen auf über 3000m durchaus hilfreich sein. (zeitnah vor dem Flug), dann kannst du auch gleich deine Ausrüstung mal testen.

    Wo man das am besten in den Alpen macht, weiß ich nicht. Leider nicht mein Spezialgebiet.

    Wenn du Mitglied in einem Alpenverein wirst, könntest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Du hättest eine Bergungsversicherung und du genießt Hüttenrabatte in den Hütten der Alpenvereine.
    (also interessant für eine Akklimatisationstour)

    Ich kann dir die Mitgliedschaft im ÖAV empfehlen.

    ist besser als das Versicherungpaket des DAV und die Mitgliedschaft ist preiswerter.

    Der DAV ist für dich da eh uninteressant, da der Versicherungsschutz nicht für Pauschalreisen außerhalb Europas gültig ist. Und du machst eine Pauschalreise.
    Beim ÖAV spielt das keine Rolle und Bergbesteigungen bis 6000m sind generell abgesichert (und sogar darüber hinaus, wenn kein Höhenlager errichtet wird), beim DAV gibt es da einen schwammigen Expeditionsausschluss...

    Desweiteren beinhaltet die ÖAV-Versicherung neben Such-und Bergungskosten im Wert von 25.000 Euro auch noch eine Auslandskrankenversicherung und eben die Hüttenrabatte (soweit ich weiß für alle Alpenvereinshütten, egal ob DAV, ÖAV, Schweiz , Italien) und einiges anderes

    Und ne Auslandskrankenversicherung brauchst du ja wohl eh und ne Bergungsversicherung ist im Fall der Fälle doch sehr nützlich
    Geändert von Nepalflo (11.06.2018 um 22:27 Uhr)

  19. Moderator
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #39
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Furkapass (im Auto pennen) und von dort wandern
    Das Münchner Haus liegt auf 2900, das bringt auch mehr für die Akklimatisierung, als gar nichts. Am besten aber eine Hütte in den Ostalpen aussuchen, die mindestens auf 3000 M liegt und dort übernachten, plus Tagestouren. Das alles aber nicht früher als 7-8 Tage vor der Reise, sonst bringt es nichts.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  20. Moderator
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    AW: Kaufberatung Kilimanjaro Besteigung

    #40
    Zitat Zitat von beigl Beitrag anzeigen
    Oida, so gemütlich wandert man in großen Höhen?
    Wenn man nicht höhenkrank werden möche, ja.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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