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  1. Neu im Forum

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    Verwall-Runde

    #1
    Hallo Zusammen,

    wir sind gerade dabei für Anfang August eine Hütten-Tour zu planen.
    Dabei haben wir die Verwall-Runde entdeckt.
    https://www.alpenverein.de/chameleon/public/f7e8e758-4b94-5c94-bb2c-eeef03207c90/Verwall-Runde_2014_23804.pdf

    Klingt sehr reizvoll. Konditional müsste das gut passen, auch wenn wir die längste Etappe (Tag 5) dann doch lieber in zwei Tagen machen würden.

    Aber zur eigentlichen Frage,
    kennt jemand von euch diese Runde?

    Wir kennen uns mit der DAV Einstufung der Schwierigkeiten leider nicht aus und mir fehlt da die Erfahrung diese ins Verhältnis zu setzen.
    Was heißt bei dieser Runde mittel-schwer?
    Ist spezielle Ausrüstung notwendig?
    Geht es Anfang August dort noch über Eis und Schnee?

    Falls jemand die Runde kennt, wäre ich für jede Info und jeden Tipp dankbar.

    Gruß

  2. Dauerbesucher

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    AW: Verwall-Runde

    #2
    Die Schwierigkeit bei den Wegen ist vom DAV immer nach dem gleichen Schema kategorisiert: https://www.alpenverein.de/huetten-w...aid_10537.html

    Mittel-schwer heißt in diesem Fall dass es sowohl rote, als auch schwarze Etappen gibt. Die Verwallrunde kann man aber auch mit Varianten gehen und so die schwarzen Wege umgehen.

    Spezielle Ausrüstung ist im August nicht nötig, Schnee hatte ich nur in Form von ein paar restlichen Schneefeldern (aber nichts kritisches)

    (Ich bin die Runde selbst vor ein paar Jahren gelaufen: https://trekkingtrails.de/verwallrunde/ )

  3. Erfahren
    Avatar von gaudimax
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    AW: Verwall-Runde

    #3
    War bisher zweimal im Verwall unterwegs, Start jeweils in Pettneu, dann einmal über Konstanzer Hütte Ende in St. Anton und einmal über Heilbronner Hütte mit Ende am Stausee Kops.

    Hab dabei beidemal eine Gruppe geleitet, einmal ca. zwölf 14-jährige (DAV-Jugendgruppe), einmal eine achtköpfige Erwachsenengruppe (Alter zwischen etwa 30 und 60). Beidemal wusste ich im Voraus nicht, wie fit die Gruppen sind - beidemal sind wir sehr gut durch die Berge gekommen, auch wenn das Wetter teils ziemlich schlecht war (mit der Jugendgruppe sogar mit Zelten)

    Es gibt teils ein paar Stellen die mit Drahtseilen gesichert sind (alles nix allzu wildes), dafür empfehle ich immer Klettersteig- bzw. normale Fahrradhandschuhe mit zu nehmen. Schneefelder können evtl. noch wenig kleine vorhanden sein, im August sind diese jedoch meist schon früh am Tag sulzig - Grödeln würde ich selbst nicht mitnehmen.

    Generell halte ich das Verwall für Bergwanderer als eine sehr schöne, da technisch eher einfache Gegend - kompletten Bergneulingen würde ich aber zu Beginn etwas niedrigere Berge empfehlen.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
    Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
    Darum, Mensch, sei zeitig weise!
    Höchste Zeit ist\'s! Reise, reise!
    Wilhelm Busch

  4. AW: Verwall-Runde

    #4
    Ich hab vor paar Jahren auch die Runde gemacht mit damals sehr wenig Vorerfahrung. Wir sind von St. Christoph über Kaltenberg Hütte, Konstanzer, Darmstädter, Niederelb, Darmstädter (über Kieler Wetterhütte) gegangen und haben unterwegs noch den Scheibler und die Kreuzjochspitze mitgenommen. Ausrüstung war keine besondere erforderlich. Handschuhe, Mütze, warme Jacke, Regensachen, Erste Hilfe usw. (normale Bergwanderausrüstung) hast ja eh dabei.
    Es hat mir wirklich außerordentlich gefallen, war für mich als halbwegs sportliche Person problemlos möglich (wir waren auch relativ schnell unterwegs, es hätte also noch reichlich Reserven gegeben). Schwierigster Abschnitt war die Etappe zwischen Darmstädter und Niederelb Hütte über die Kieler Wetterhütte. Es gibt aber auch eine leichtere Variante, sodass dieses Teilstück nicht zwingend gegangen werden muss. Landschaftlich war's toll und sehr viel weniger los, als ich erwartet hätte. Gerade die Darmstädter Hütte fand ich gut, da werde ich auch noch mal zum Klettern hinfahren.
    Insgesamt also eine absolute Empfehlung.

    Was heißt "mittelschwer": Schau mal z.B. auf der Seite vom DAV, da findest du auch Beispielbilder für Bergwege (blau, rot, schwarz), dann kannst du es dir besser vorstellen. Ausrüstung oder Klettererfahrung ist nicht nötig (hatte ich damals auch nicht), Trittsicherheit aber natürlich schon. Der Vorteil dieser Tour ist aber auch, dass man bei Unwohlsein auch jeden Tag ins Tal absteigen kann.

  5. Neu im Forum

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    08.06.2018
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    AW: Verwall-Runde

    #5
    Schon mal vielen Dank für eure Infos und Beiträge *Top

    Gerade mit der Einstufung mittel-schwer tu ich mit etwas schwer. So wie wir die Runde „planen“, laut DAV Vorschlag, haben wir nur Rote bzw. Blaue Pfade. Die Definition beim DAV ist da aber etwas arg generell. Schmale Pfade sind keine Problem, steile Abhänge und absturzgefährliche Passagen sind schon relativ… ab wann ist steil steil und ab wann gefährlich gefährlich?
    Wobei selbst die Berichte über die einzelnen Etappen sich ab und zu nicht einig sind, ob es schwer, mittelschwer oder einfach ist. Klar sind das subjektive Einschätzungen, aber eben auch verwirrend.

    Mal 500 m an steiler Wand auf schmalem Weg laufen ist nicht so das Thema…bei 3 km sieht das jedoch anders aus. Auch mal ein Stück am Sicherungsseil entlang, aber eben keine 200 m Aufstieg am Stück auf diese Art. Das sind eben die Fragen die wir uns stellen.

    Konditional würden wir uns das zutrauen.
    Wollen nur nicht naiv in die Berge und erstmal Infos sammeln.
    Ist aber nicht so das wir noch nie auf einem Berg standen … aber eben noch nie eine Hüttentour gemacht.

    Aber das was ihr schriebt klingt ja schon mal gut

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