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  1. Dauerbesucher
    Avatar von andrea2
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #41
    Mitreisende: bourne
    Sehr stimmungsvolle Bilder, trotzdem finde ich es mit Sonne noch schöner. Und den Sturm in den Tagen hab ich auch noch gut in Erinnerung. Gerade in der Nacht vom 09. auf den 10. September war es echt heftig. Aber auch in der nächsten Nacht waren noch heftige Böen dabei.

  2. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #42
    Ja, das war doch recht stürmisch. Als "Hüttentouristen" waren wir bei dieser Tour ausnahmsweise recht wind- und wettergeschützt

    OT: ad. Fotobearbeitung: das ist nicht so aufwändig, wie Du vielleicht denkst. Viele Kamera können RAW und JPG gleichzeitig, d.h. Du hast am Ende beide Files, JPG wie bisher und ein RAW, mit dem Du bei Bildern, die Dir wichtig sind, einmal gefahrlos experimentieren kannst. Das ist nicht so schwierig, mit ein paar "Basics" erreicht man in Lightroom schon sehr viel, einfach ein bissl mit den Reglern spielen, da bekommst Du schnell ein Gefühl dafür, wie es geht.
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  3. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #43


    TAG 8: ALESJAURE – UNNA ALLAKAS
    STARRING: EIN RUDEL RENTIERE GANZ NAH
    BY MARKUS
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Unser Wecker geht wieder um 7:15 und heute haben wir auch nicht viel zu packen. Elisabeth ist ein wenig übel, wir lassen daher das Frühstück aus und es dauert doch bis 8:45, bis wir wegkommen. Gleich von der Hütte haben wir einen schönen Blick auf die Strecke Alesjaure – Tjäktja. Der Tjäktja-Pass, was für eine wunderbare Erinnerung! Wer sich jetzt wundert und gar nichts versteht – hier findet ihr den Artikel von letztem Jahr!



    Blick von Alesjaure in Richtung Tjäktja


    Alesjaurestugan


    Alisjávri und Alesjaurestugorna, Blick in Richtung Visttasvággi
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/11/tag-8-alesjaure-unna-allakas/

    Das Wetter ist besser als es gestern vorhergesagt wurde, es regnet nicht, der Wind ist deutlich schwächer als gestern und es gibt sogar ein paar Sonnenstrahlen - immer abhängig davon, wohin man gerade blickt!



    Alisjávri und Alesjaurestugorna, Blick in Richtung Visttasvággi


    Blick in Richtung Tjäktjapass

    Unser Weg führt von Alesjaure gleich einmal kräftig hinauf. Alesjaure liegt auf ungefähr 800 Metern Höhe, der Pass zwischen dem Gárddečohkka und dem Tjålmeåive liegt leicht über 1.200 Metern Höhe. Entsprechend karg und rau wird die Landschaft und es gibt immer noch Restschneefelder.



    Elisabeth


    Elisabeth

    Das folgende Panorama ist im Abstieg vom Pass entstanden, ungefähr drei Stunden nach unserem Start in Alesjaure. Unser Weg führt hinunter auf das Plateau nord-östlich des Snárapoaivi und wir furten beim Abfluss des mittleren Sees. Hier haben wir Glück, der Wasserstand ist niedrig und man kann von Stein zu Stein queren.



    Traumhafter Ausblick vom Pass auf unseren weiteren Weg über das Plateau
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/11/tag-8-alesjaure-unna-allakas/


    Einfache Flussquerung von Stein zu Stein


    Der Weg über das Plateau

    Wir sind trotz des langen Tages gestern heute recht fit, mein eingerissenes Seitenband macht im Wanderschuh keine Probleme, Elisabeth hat sich auch wieder erholt und so kommen wir gut voran. Der Weg ist recht steinig, manchmal quatschig, aber im Großen und Ganzen gut zu gehen.

    Nord-östlich des Stuor Allagas gibt es ein paar kleinere Seen, das Gelände ist leicht hügelig und plötzlich sehe ich ein paar Geweihe! Schnell das Objektiv umgesteckt und – geduckt! – näher an die Geländekante herangepirscht. Dann laaaaangsam aufrichten und Foto! Aber die Freunde sind aufmerksam und die Windrichtung ist gegen mich – ich werde identifiziert und das Rudel vergrößert recht entspannt den Abstand. Wir freuen uns über die Gelegenheit, diese schönen Tiere so nah zu sehen!



    Friedlich grasende Rentiere


    Jetzt haben sie mich gewittert…


    Zwei wachsame Rentiere


    Mit stolzem Schritt


    Ein seltenes helles Rentier


    Altes Rentier mit prächtigem Geweih

    Nach diesem tollen Erlebnis dauert es nicht mehr lang und um circa 14 Uhr erreichen wir das Ende des Plateaus und das Abiskodalen liegt uns zu Füßen. Weder Worte noch Bilder können nur annähernd wiedergeben, wie unglaublich dieser Anblick war. Das Abiskodalen leuchtet in Herbstfarben, dahinter sieht man die hohen Berge im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Eingebettet in diese Landschaft liegen die Hütten von Unna Allakas (Unna: "Klein", Allakas: "Hügel"), das wir nach selbst gemessenen 17km (lt. Beschilderung 15km) um ungefähr 15:30 Uhr erreichen.



    Schweden2017_85A0949-Pano
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/11/tag-8-alesjaure-unna-allakas/



    Steinmännchen hoch ober dem Abiskodalen


    Unna Allakas


    Blick von Unna Allakas in Richtung Norwegen

    Als wir ankommen, ist in der Hütte nur ein Gast namens Moritz, witzigerweise auch aus dem Outdoorforum. Da wir unterwegs nicht gegessen haben, machen wir uns erst einmal Tee und Suppe und essen danach noch Knäckebrot und Salamella. Später am Nachmittag kommt noch eine 6er Gruppe Israelis und ein schwedischer Wanderer, der aber nur in der Hütte isst und sonst sein Zelt vorzieht. Unna Allakas hat eine sehr schöne Sauna, diesmal können wir wieder gemeinsam gehen und genießen zwei entspannte Aufgüsse. Der Abend wir gemütlich, wir tratschen mit Moritz und dem Stugvärd, essen gebratene Nudeln von Knorr und trinken Bier und Cola – hier in Unna Allakas ist bereits end-of-season sale 

    Als hätten wir heute nicht schon genug Glück gehabt mit den traumhaften Ausblicken, dem guten Wetter und unsere geliebten Rentieren – als wir am frühen Abend aus der Hütte schauen, sind doch tatsächlich Nordlichter am Himmel zu sehen, obwohl es durch den Mond recht hell ist. Die folgenden Aufnahmen sind um 22:30 Uhr entstanden, die erste in Richtung Abisko, die zweite in Richtung Norwegen (Cunojavre).



    Aurora borealis in Unna Allakas


    Aurora borealis in Unna Allakas
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  4. Dauerbesucher
    Avatar von andrea2
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #44
    Was für ein tolle Bild, das Nordlicht über dem Storsteinsfjellet!!

  5. Dauerbesucher

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #45
    Hat mich sehr gefreut Euch kennen zu lernen Und die Bilder sind erwartungsgemäß sehr schön anzusehen

    Ich hatte nach der Tour auch überlegt einen Bericht zu schreiben, aber nachdem ja scheinbar das halbe Forum zu der Zeit dort oben unterwegs war kann man sich das ja getrost sparen

  6. Erfahren
    Avatar von Blahake
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    #46

  7. AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #47
    Ein megageiler Reisebericht!



    Sehr schön dokumentiert und grandiose Bilder dabei! Vielen Dank fürs Einstellen.
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  8. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #48
    Danke euch! Mach grad die Bilder aus dem Abiskodalen, da sind Herbstfarben drin, unglaublich.


    @Moritz:wir haben uns auch gefreut, Dich kennenzulernen! Ich find ja, es kann nie genug Reiseberichte aus dieser Ecke geben
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  9. Erfahren
    Avatar von Nuklid
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #49
    Wow, welch Farbenpracht der Landschaft. Und dann auch noch Nordlichter! Sehr schön.

  10. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #50


    TAG 9 UND 10: UNNA ALLAKAS
    EIN PLATZERL ZUM BLEIBEN
    BY ELISABETH
    Original mit hochauflösenden Bildern auf Lustwandler.at

    Hüttentage sind toll, vor allem, wenn wie hier alles zusammenpasst: Eine schöne Hütte mit toller Sauna, ein sehr sympathischer und lustiger Stugvärd, der viele Geschichten von Land und Leuten zu erzählen weiß, und ein atemberaubender Blick aus dem Fenster.



    Unna Allakas
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/13/tag-9-und-10-unna-allakas/

    Wir haben sehr gut geschlafen. Markus steht schon früh auf, während ich bis 9 Uhr liegen bleibe. Die Gruppe aus Israel ist mittlerweile aufgebrochen, die anderen beiden leisten uns beim Frühstück Gesellschaft. Ich wasche Geschirr und Wäsche, Markus geht in die "Holzhütte", um Holz zu sägen und zu hacken. Wir wollen es heute ja noch kuschelig warm haben!



    Holzhütte in Unna Allakas


    Holz sägen und hacken in Unna Allakas


    Holz sägen und hacken in Unna Allakas

    Nach und nach brechen unsere Mitbewohner zu ihren Tagesetappen auf, auch Håkan macht eine kleine Tour am Vormittag. Wir machen es uns gemütlich: Essen ein zweites Frühstück, lesen, lassen es uns gut gehen. Nicht nur uns gefällt es auf der Hütte – während wir bisher nur ab und zu auf einsame und langsame Gelsen getroffen sind, scheinen sie sich hier noch recht wohl zu fühlen. Schnell genug sind sie aber nicht  Falls ihr euch fragt, wie das mit dem WC auf diesen Hütten funktioniert, wir haben auch dazu eine Bilddokumentation 



    WC Hütte in Unna Allakas


    WC in Unna Allakas

    Langsam füllt sich die Hütte wieder; Mats aus Schweden und zwei Dänen kommen an – alle sehr nett, wir plaudern und lachen viel. Jeder erzählt ein bisschen von sich und dann geht es meist nur mehr ums Wandern, um schöne Touren und die unterschiedlichen Erfahrungen.

    Am Abend gehts wieder in die Sauna, bevor wir Abendessen und lesen. Auch die Saune ist hier besonders schön, aber seht selbst!



    Sauna (Bastu) in Unna Allakas

    Die schwedischen Saunen an den Hütten sind eine perfekte warme Waschgelegenheit. Direkt oberhalb des des Ofens wird Wasser erwärmt, kaltes Wasser holt man vom nächsten See oder Fluss und dann kann man sich in der Sauna der Körperpflege widmen – kein Vergleich zu den kalten Flüssen und Seen!

    Am nächsten Tag gehen wir nach dem Frühstücken und Abwaschen nach Norwegen zur Cunojavrrehytta. Das sind gemütliche 6,5 km pro Richtung, ohne Rucksäcke schweben wir förmlich.  Heute ist so ein schöner Tag! Bald erreichen wir den Grenzstein und sind mit einem Fuß in Schweden, mit dem anderen in Norwegen. Es ist windstill und die Sonne wärmt uns. Wir genießen diesen Platz und nehmen uns die Zeit, um das alles hier so richtig zu genießen.



    Grenzstein Rr 263


    Elisabeth


    Markus


    Elisabeth

    Herbst! Und wieder sehen wir viele schöne Birken im Fjäll.



    Fjällbjörkarna


    Fjällbjörkarna

    Wir kommen zum See, auf dessen gegenüberliegender Seite die Cunojavrrehytta liegt. Hier gibt es einen richtig schönen Sandstrand. Bei der Hütte treffen wir auf eine norwegische Schülergruppe, die in den letzten Tagen die Fenster in der neuen Hütte eingebaut hat. Außerdem treffen wir den Schweizer Hans und seine norwegische Wander-Freundin, mit der er schon seit Ende Mai unterwegs ist – vom Süden Norwegens bis ganz hinauf. Sie wollen heute auch in Unna Allakas übernachten und machen hier nur eine kurze Pause.



    Cunojavrrehytta

    Wir jausnen auf der Bank vor der Hütte Beef Jerkey, dann gehen wir wieder retour. Wir genießen die schönen Blicke zu Čáihnavárri, Nuorjjovárri und dem Storsteinsfjellet.



    Čáihnavárri, Nuorjjovárri und das Storsteinsfjellet, davor der See Čunojávri
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/13/tag-9-und-10-unna-allakas/


    Storsteinsfjellet (1872m) in den Wolken

    Nun kommt ein stärkerer Wind auf, wir finden aber unterwegs noch eine windstille Stelle, um unsere "Mars"-Pause zu machen. Die Hütten von Unna Allakas kommen nun wieder schnell näher und wir staunen noch immer, wie wunderschön gelegen diese Hütten sind.



    Unna Allakas
    Unsere Panoramen haben eine Auflösung von 20.000-30.000 Pixel und können nur am Blog ganz gesehen werden: https://lustwandler.at/2017/09/13/tag-9-und-10-unna-allakas/


    Unna Allakas


    Unna Allakas

    Um 14:30 sind wir wieder in der Hütte und treffen eine Deutsche - Hannah - mit verletztem Knie. Sie ist auf einem Felsen gestürzt und hat sich das Knie ziemlich aufgeschlagen. Sie wird vom Stugvärd bereits professionell verarztet. Bald kommen auch Hans und die Norwegerin, ein sehr sympathischer Schwede mit Hund und ein, nennen wir ihn mal introvertierter, Wanderer aus Deutschland, der mit seinen Kopfhörern meist abgeschieden von den anderen sitzt. Wir jausnen Milchreis und der Schweizer redet und redet und redet, wiederholt seine Geschichte detailliert für jeden Neuankömmling und so wollen wir euch auch daran teilhaben lassen. Hier die Fakten, stark gekürzt: - Er ist seit dem 20. Mai unterwegs, von der Südspitze Norwegens hinauf, aber nicht aufs Nordkap, was – wie er öfter erwähnt – "unterschiedliche Gründe" hat. Nun will er nach Finnland abbiegen und Mitte Oktober mit den Hurtigruten nach Bergen fahren. "Man gönnt sich ja sonst nichts." - Seine Frau ist daheim, sie hat es lieber warm. Die Norwegerin, mit der er unterwegs ist, hat er auf der Tour getroffen und nun gehen sie gemeinsam. - Die Sohlen seiner Lundhags Schuhe sind kaputt und er überlegt stundenlang hin und her, wie er diese wo richten lassen kann. Die Mitbewohner werden zeitnah von neuen Überlegungen und den Öffnungszeiten der Geschäfte in Kiruna informiert. - Das Messer ist immer am Mann!

    Nach der Sauna essen wir und, sofern uns er Schweizer lässt, lesen wir Aber wir können nicht behaupten, dass der Gute nicht unterhaltsam war. In der Nacht sehen wir wieder schwache Nordlichter, fotografieren aber nicht. Unna Allakas ist neben Vistas die schönste Hütte auf unserer Tour und wir hatten auch das Glück, das 4er Zimmer die ganze Zeit über für uns zu haben!
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  11. AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #51
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    Außerdem treffen wir den Schweizer Hans und seine norwegische Wander-Freundin, mit der er schon seit Ende Mai unterwegs ist – vom Süden Norwegens bis ganz hinauf.
    Hej unterschlag doch nicht die Hälfte der gute Herr heisst Hansjörg. http://www.norgepalangs17.com/
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    ...und der Schweizer redet und redet und redet, wiederholt seine Geschichte detailliert für jeden Neuankömmling und so wollen wir euch auch daran teilhaben lassen. Hier die Fakten, stark gekürzt: - Er ist seit dem 20. Mai unterwegs, von der Südspitze Norwegens hinauf, aber nicht aufs Nordkap, was – wie er öfter erwähnt – "unterschiedliche Gründe" hat. Nun will er nach Finnland abbiegen und Mitte Oktober mit den Hurtigruten nach Bergen fahren. "Man gönnt sich ja sonst nichts." - Seine Frau ist daheim, sie hat es lieber warm. Die Norwegerin, mit der er unterwegs ist, hat er auf der Tour getroffen und nun gehen sie gemeinsam. - Die Sohlen seiner Lundhags Schuhe sind kaputt und er überlegt stundenlang hin und her, wie er diese wo richten lassen kann. Die Mitbewohner werden zeitnah von neuen Überlegungen und den Öffnungszeiten der Geschäfte in Kiruna informiert. - Das Messer ist immer am Mann!
    Ja reden tut er gerne und lang, auch ausserhalb des Fjälls...

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
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  12. Moderator
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #52
    Zitat Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
    Hej unterschlag doch nicht die Hälfte der gute Herr heisst Hansjörg. http://www.norgepalangs17.com/

    Ja reden tut er gerne und lang, auch ausserhalb des Fjälls...

    Gruss
    Henning
    Schweizer, Hansjörg und endlose Redeenergie...der war doch letztes Jahr beim KCP-TREFFEN in Roßmühle dabei!
    ministry of silly hikes

  13. AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #53
    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Schweizer, Hansjörg und endlose Redeenergie...der war doch letztes Jahr beim KCP-TREFFEN in Roßmühle dabei!
    OT: Korrekt, auch davon hat er bei unserem letzten Treffen erzählt. Hier ist er IMHO zu sehen. (Aus diesem Thread)
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

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    Avatar von Pfiffie
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #54
    Die Gegend sieht herrlich gerade zusammen mit den unglaublichen Herbstfarben. Schade das ich mir die Strecke rüber ins Unna nicht zugetraut habe.

    "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

  15. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #55
    Oh! Wir hatten ja keine Ahnung, dass wir da eine echte Berühmtheit getroffen haben!


    @Pfiffie: Du hast noch jede Menge Zeit, Unna Allakas liegt für viele Routen strategisch günstig. Kleiner Spoiler: der nächste Post ist Abiskodalen, da kommen unpackbare Herbstfarben – es muss aber wohl auch ein besonderes Jahr gewesen sein, haben uns zumindest Einheimische erzählt.
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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #56
    Ich empfand die Herbstfarbenzeit extrem Kurz. Wo dies Jahr am Startpunkt die Birken teilweise noch grün waren, gab es 8 Tage später die ersten leeren Birken. Ich bin gespannt wie euer Herbst noch aussieht


    Grüße Maik

    Ps: Das stimmt mit der Zeit, bin ja erst am Anfang
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  17. Erfahren

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    AW: [SE] Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Kårsavagge, ...

    #57
    Zitat Zitat von Pfiffie Beitrag anzeigen
    Ich empfand die Herbstfarbenzeit extrem Kurz. Wo dies Jahr am Startpunkt die Birken teilweise noch grün waren, gab es 8 Tage später die ersten leeren Birken. Ich bin gespannt wie euer Herbst noch aussieht
    OT: Wir waren heuer (2018) ja auch wieder im September im Norden unterwegs und hatten bei weitem nicht die Herbstfarben wie im Jahr dieses Reiseberichts (2017).
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    #58


    TAG 11: UNNA ALLAKAS – ABISKOJAURE
    DURCH DAS HERBSTLICH LEUCHTENDE GAMAVUOPMI (editiert, vormals stand hier Abiskodalen)
    BY MARKUS
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    Heute gehen wir durch das Abiskodalen von Unna Allakas nach Abiskojaure. Es ist die mit Abstand farbenprächtigste Etappe auf unserer Tour. Die Herbstfärbung ist auf dem absoluten Höhepunkt, die Fjällbirken leuchten in allen Farbtönen von gelb bis rot, das Fjäll ist ebenfalls herbstlich bunt. Einmal mehr haben wir irrsinniges Glück mit dem Wetter, Sonne und leichte Bewölkung sorgen für eine großartige Lichtstimmung.

    Unser Wecker geht knapp vor 7 Uhr, doch seit 3:30 Uhr rumort es bereits in der Hütte. Als wir dann aufstehen, ist Hannah schon weg, sie will heute noch unbedingt bis Abisko, da ihr die STF-Hütten zu teuer sind – das ist allerdings mit ungefähr 38 km eine ganz schön lange Etappe. Wir frühstücken in Ruhe - naja fast - immerhin bekommen wir nebenbei viel Information über Schweizer Skigebiete und die VIP-Skikarte des Erzählers. Im Anschluss das übliche Hüttenritual, Zimmer und Hütte putzen, Wasser und Holz auffüllen und um 9 Uhr gehen wir los.



    Wegweiser in Unna Allakas

    Noch ist es recht kühl, Wolken und Nebel hängen tief, doch die Sonne blitzt bereits durch. Vielversprechend! Unsere heutige Etappe ist je nach Wegweiser und Wegbeschreibung unterschiedlich lang. Die alten Wegweiser (Bild oben) sagen 24 km, die neuen nur 21 km. Unser GPS-Track am Ende des Tages weist 24,5 km aus.

    Der Weg ist einfach und wir kommen sehr gut voran. Das Gelände ist offen und führt an kleinen Seen und Flüssen vorbei. Wohin man auch blickt, die Landschaft ist unglaublich. Die leuchtenden Herbstfarben, einzelne knorrige Birken, ausgedehnte Birkenwälder, Sumpfflächen und Berge noch halb in den Wolken. Aber seht selbst!



    Herbstfärbung im Abiskodalen


    Abiskodalen (Blick Richtung Norden)


    Blick zurück in Richtung Unna Allakas


    Elisabeth im Abiskodalen (in Richtung Norden)


    Einer der vielen Bohlenwege im Abiskodalen


    Abiskodalen (im Hintergrund der Tjålmeåive)


    Abiskodalen (im Hintergrund der Tjålmeåive)


    Fjällbjörken (Abiskodalen)


    Fjällbjörkarna (Abiskodalen)


    Bohlenweg im Abiskodalen


    Unser Weg durch das Abiskodalen


    Fjällbjörken (Abiskodalen)


    Fjällbjörken (Abiskodalen)


    Bohlenweg im Abiskodalen


    Markus


    Fjällbjörkarna (Abiskodalen)


    Fjällbjörkar (Abiskodalen)


    Fjällbjörkarna (Abiskodalen)

    Wir gehen ca. 3 Stunden bis zur ersten Brücke, der Brücke über den Válffojohka und machen dort eine längere Pause mit getrocknetem Beef und Twix.



    Brücke über den Válffojohka


    Wir zwei (Abiskodalen)


    Mittagspause

    Das ist nur die erste von insgesamt vier Brücken. Die zweite Brücke (über den Čorvvošjohka) erreichen wir ungefähr zwei Stunden später, die dritte Brücke (über den Hoiganjohka) weitere 1 3/4 Stunden später. Der Weg führt nun schon deutlich öfter durch Birkenwald, immer wieder gibt es sumpfige Stellen, meistens jedoch mit Bohlenweg. Zwischen den beiden Brücken liegt die Sami-Siedlung Rovvidievvá – zu dieser Jahreszeit ebenfalls verlassen – und von dort sehen wir bereits den Ábeskojávri, an dessen südlichem Ende die Hütten von Abiskojaure liegen, unser heutiges Tagesziel. Das ist noch ein schönes Stück bis dahin!



    Eisabeth im Abiskodalen


    Brücke über den Čorvvošjohka


    Gamajåkka mit Gárddenvárri (1154m) und Ribakákti (946m), im Hintergrund Šiellanjunni (1461m)


    Giron (1551m, in den Wolken) und Gárddenvárri (1154m)


    Gárddenvárri (1154m), fotografiert von der Sami-Siedlung Rovvidievvá


    Ábeskojávri (Abiskojaure), fotografiert von der Sami-Siedlung Rovvidievvá


    Brücke über den Hoiganjohka


    Brücke über den Hoiganjohka

    Gegen Ende der Etappe gehen wir immer mehr im dichten Birkenwald, dieser ist sehr feucht und teilweise ist der Weg überhaupt unter Wasser. Allerdings sind wir nicht die einzigen, die hier unterwegs sind, einen kleinen Wanderer treffen wir 



    Blick in Richtung Kungsleden, im Hintergrund der Tjåmuhas (1743m)


    Weg durch den Birkenwald


    Wir sind nicht die einzigen Wanderer auf den feuchten Wegen…

    Am Ende des Tages geht es dann blitzschnell. Eben geht man noch im dichten Birkenwald und hat entsprechend wenig Orientierungsmöglichkeiten, schon steht man auf einer Lichtung: Abiskojaure! Ankunftszeit 17:30 Uhr. Letztes Jahr haben wir Abiskojaure ausgelassen und haben oben am zweiten Meditationsplatz gezeltet und heuer zeigt sich, das war eine weise Entscheidung. Wir landen in einem 16er Zimmer, die Stockbetten sind dicht an dicht gestellt, man hat kaum Platz für seine Sachen, Privatsphäre sowieso Fehlanzeige. Immerhin gibt es eine schöne Sauna – wir gehen wieder getrennt, erstens ist die Mixed-Sauna spät und zweitens möchten wir das Fotozeug hier nicht unbeaufsichtigt lassen – und danach (nur für mich) eine eiskalte Abkühlung im See.

    Der große Gemeinschaftsraum in der Hütte ist recht voll, eher kühl trotz Feuer im Ofen und vor allem recht unpersönlich. Wenn man davor in so zauberhaften Hütten wie Unna Allakas, Vistas oder Nallo war, dann ist das ein echter Kulturschock. Unser Abendessen besteht aus Chili con Carne mit viel Knäckebrot und Salami, alles aus dem lokalen Shop. Unsere Tischnachbarin ist Angie, eine Niederländerin mit ägyptischen Wurzeln die von Vakkotavare nach Abisko geht, mit ihr plaudern wir längere Zeit. Später am Abend gibt es noch schwache Nordlichter, allerdings ist der Himmel ziemlich bewölkt und man sieht nicht viel. Wir gehen früh schlafen, die heutige Etappe war doch anstrengend und entgegen unseren Befürchtungen schlafen wir gut, keiner schnarcht.



    Abiskojaurestugorna
    Geändert von bourne (12.11.2018 um 22:22 Uhr)
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    #59
    Herrliche Farben. Wenn jetzt noch die Sonne mit knallblauem Himmel geschienen hätte, hätte man es ja gar nicht mehr ausgehalten.

    Aber sag mal der Name Abiskodalen habt ihr den aus einer Karte? Mir ist der als Name für das Tal noch gar nicht untergekommen.

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    #60
    Der Name steht nicht in der Karte, da hast Du recht. Und da ich mir dachte, dass so ein großes Tal nicht namenlos sein kann, habe ich Vintervik gefragt: "Das Tal, an dessen oberen Ende Unna Allakas liegt, heisst meines Wissen Kamavagge. Allerdings ist der Name nicht so geläufig, es wird mehr als Abiskodalen bezeichnet."
    Geändert von bourne (12.11.2018 um 21:43 Uhr)
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