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  1. Erfahren
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    [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #1
    Mitreisende: Voronwe
    15.4.2018

    Dußlingen nach Rottenburg


    "Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen."
    Bilbo Beutlin

    Mir spukte in letzter Zeit immer wieder die Idee im Kopf herum, eine längere Wanderung in Etappen zu unternehmen. Nur, wohin sollte es gehen, hätte ich genug Zeit dafür oder würde ich das überhaupt schaffen.

    Aber schließlich siegte doch die Neugier, einfach mal loszugehen, und so ging ich mit Wanderstiefeln und Rucksack an einem Sonntag nachmittags einfach mal zur Tür heraus, um zu gucken, was denn meine Füße und mein Rücken zu einer Wanderung durch den Rammert nach Rottenburg sagen würden. 15km an einen Nachmittag, das erschien machbar - Und mein Physiotherapeut, der mich nach einem Bandscheibenvorfall wieder auf die Beine brachte, predigt ja schließlich immer wieder: Gehen, gehen, gehen.

    Also ging es zunächst durch die heimatlichen Felder dem Wald entgegen. Die Natur war gerade aus dem Winterschlaf erwacht (nun gut, einige haben es nicht geschafft).



    Die Bäume fingen an zu blühen, zuerst die Kirschen.


    Die Apfelbäume sollten bald folgen.


    Im Wald sah man auch die ersten zarten Knospen an den Bäumen. Ein paar andere Ausflügler begegneten mir (unter anderem unser Bürgermeister) und am Klarasee konnte ich nochmal nach meinem Geocache gucken, bevor ihn die Brennnesseln wieder überwuchern würden.



    Hier im Wald war auch insektenmäßig schon mehr los.


    Es ist im Rammert etwas schwierig eine gute Ost-West-Verbindung zu finden, es gibt zwar Forststraßen, aber die möchte man ja nicht so gerne gehen. Leider kann man den kleinen Wegen auf der Karte nicht unbedingt vertrauen, da sie gerne mal im Nichts enden - so auch meiner. Plötzlich was Schluß, an einer Stelle wo sich Fuchs und Hase Guten Nacht sagen (zumindestens den Hasen habe ich gesehen).

    Laut Karte war 100m weiter ein Forstweg, also quer durch den Wald dorthin (ohne GPS hätte ich mich da komplett verfranzt - wie schnell man doch im Wald vom geraden Weg abkommt). Glücklicherweise war es früh im Jahr und das Unterholz noch nicht so dicht. Trotzdem war ich gut verschwitzt und froh, den richtigen Weg zu finden - Expeditionen in die Weglosigkeit sind wohl nichts für mich.

    Also doch auf Forstwegen weiter in‘s Bühler Tal.




    Hier gönnte ich mir auch eine kleine Rast und bewunderte die ersten Frühlingsboten.





    Schließlich verließ ich den Rammert mit Blick auf die Wurmlinger Kapelle.



    Es begneten mir einige Radler.



    Jetzt wurde es hässlich: Durch Kiebingen und bis Rottenburg war Asphalt angesagt, ohne Schatten, auf dem Radweg neben der Bundesstraße. Aber da muss man durch.



    Und das ganze mit dem Hintergedanken, daß ich in Rottenburg den Zug nach Hause noch erwischen wollte.

    Schließlich war es geschafft, nach 3h war der Bahnhof erreicht und ich hatte noch 10min bis zur Abfahrt des Zuges.

    Am nächsten Tag taten mir etwas die Füße weh, ansonsten ging es mir gut, und ich hatte Blut geleckt, von Rottenburg sollte es im Neckartal weiter Richtung Schwarzwald gehen.

    Lehre:
    Wanderer, querst du den Rammert, vertraue nicht den dünnen Linien auf der Karte.

    Geändert von Voronwe (11.09.2018 um 21:01 Uhr)

  2. Erfahren
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    AW: [DE] Vom Albvorland in den Schwarzwald hinein

    #2
    28.4.2018

    Rottenburg nach Horb


    Wie schon gesagt, wollte ich weiter Richtung Schwarzwald wandern. Das Wochenende vor dem 1. Mai erschien mir ideal für eine Wanderung von Rottenburg nach Freudenstadt, mit Übernachtung in Horb.

    Allerdings hatte ich dann überlegt, ob nicht meine ältere Tochter mitwandern wollte. Auf die Idee hatte mich FrankK mit seinem Bericht über den Schluchtensteig gebracht.

    Also fragte ich sie, gleich mit der Aussage, daß der Weg lang und vielleicht auch anstrengend werden würde.
    Sie wollte trotzdem mit, und so saßen wir am Samstag, 28.4. im Zug nach Rottenburg, bereit für 2 Tage Vater-Tochter Erlebnis.
    Pünktlich zur Ankuft in Rottenburg fing es an zu regnen, aber dovn ließen wir uns nicht abschrecken, es war nur ein kurzer Schauer angesagt. Es ging zunächst über den Neckar in die Altstadt


    Den Dom konnten wir nicht besichtigen, da gerade eine Messe stattfand.


    Also weiter durch die Stadt, noch ein paar Sachen in der Drogerie gekauft (Tipp: Haargummis sind ein super Multifunktionstool, mit denen man z.B. auch offene Tüten zubinden kann).
    Wie immer ist ja das schwierigste, am Anfang den richtigen Weg zu finden, aber schließlich hatten wir ihn und gingen bergauf Richtung Westen aus Rottenburg hinaus. Der Weg heute sollte uns die ganze Zeit im oder über dem Neckartal entlangführen.




    Durch Wohngebiete ging es aus der Stadt hinaus, der Regen hörte auf und die Vögel begannen zu singen.


    Auf den Feldern waren die Bäume in voller Blüte


    Im wieder ging es an Feldkreuzen vorbei, dies hier war sogar betextet:


    Beim Feldkreuz (Sebastian Blau)

    Wia isch do hobe' schö' ond still!
    Kaum schreit e' Grabb, kaum ripst' e' Grill.

    Set donn dr Bach ond s Oat ond d Leut,
    ond s Tal so eng ond d Welt so weit.

    Ällsomer Wald ond Fruucht ond gras,
    ond d Alb bltzblo on ond d Luft wia Glas.

    On wenn dr Wend durs Koanfeld lauft,
    noh isch, wia wenn dr Herrgott schnauft.

    Und d Weag gehnd äll en Hemmel nei',
    ma moa't, s könn kaum parr Schritt nuf sei'.

    s ist ebbes dra': do hobe', guck,
    do bist em näher om e Stuck.


    Mit diesen besinnlichen Gedanken wanderten wir weiter und kamen zur Bronnbachquelle, deren Wasser wir erst einmal testen mussten - Test bestanden.


    Hier ergab sich auch ein schöner Ausblick in's Neckartal.




    Weiter ging es auf schmalen Wegen am Abhang entlang, perfekt zum Wandern.




    Durch den Regen kamen viele Schnecken angekrochen.


    Als nächsten Ort erreichten wir Obernau, unsere Karte versprach zwar eine römische Wasserleitung am Weg, die konnten wir aber nicht finden.


    Es ging durch den Ort...




    ... wieder in den Wald hinein.


    Wer hier wohl begraben ist?


    Hier ist es eindeutiger, an wen gedacht wird


    Wir erreichten Sulz und machten dort im Golfclubhaus eine kurze Pause. Dabei wurde uns noch gesagt, daß es kein Problem sei, zu Fuß über den Golfplatz zu gehen, was wir dann auch taten. Nur Obacht vor Bällen.


    Der Golfplatz liegt beiderseits des Neckars und somit führte unser Weg über diverse Brücken


    Tannen und Kiefern waren dieses Jahr besonders produktiv, eigentlich war den ganze Südwesten Anfang Mai in eine gelbe Staubwolke gehüllt und somit kann man sagen: Pollen pflastern ihren Weg


    Über dem Neckar liegt das Hotel Weitersburg, zu dem auch der Golfplatz gehört.


    Auf dem Golfplatz sieht man immer wieder Dreiergruppen, schließlich frage ich nach, warum immer drei Personen und erfahre, daß heute gerade ein Tournier gespielt wird. Nun gut, können sie bei Regen im Unterstand immer noch Skat spielen.
    Meine Tochter fragt diverses zum Thema Golf, das ich aber alles nicht beantworten kann. Meine Erfahrungen beschränken sich hier auf die Minigolfrund im Urlaub.
    Zwischen Golfplatz und Bahnlinie.


    Auch Tiere waren unterwegs.




    Schließlich haben wir den Golfplatz hiner uns gelassen und hielten Ausschau nach einer Mittagsraststelle. Zunächst beobachteten wir noch einen DLRG-Trupp, der die Menschenrettung im Neckar übt.

    Schließlich ist ein Platz gefunden und wir wollen mal den Gaskocher ausprobieren. Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede zwischen Soll und Ist, aber der Hunger treibt's rein.


    Weiter ging es jetzt auf dem Neckarradweg - glücklicherweise ist wenig Verkehr.
    In Eyach beobachteten wir eine Zugbegegnung, hier muß ein Fahrer aussteigen und das Weiterfahrsignal manuell betätigen.
    Daß wir immer wieder auf die Bahn treffen, ist beabsichtigt, da ich nicht wusste, wieviel wir schaffen würden, wäre das eine Möglichkeit gewesen, die Wanderung zu verkürzen.
    Aber es stellt sich noch keine Müdigkeit ein, inzwischen ist es schön sonnig, also geht es weiter zu Fuß.


    Die Autobahnbrücke kommt in Sicht, hier überquert die A81 den Neckar.






    Und immer wieder ein Zug


    Wiesenstrecken wechseln sich mit Waldstrecken ab


    In Mühlen kommen wir am jüdischen Friedhof vorbei.




    Und an interessante Angeboten des örtlichen Sportvereins - Reha nach §44 SGB IX klingt nach Spaß und Freude


    Weiter auf dem Radweg


    Der Neckar
    Schließlich ist Horb erreicht.


    Wir sind nun doch rechtschaffen müde, aber zum Hotel geht es noch steil den Berg hinauf.


    Das Hotel Schiff,wo wir nächtigen, gehört seit über 300 Jahren derselben Familie, was auch der Stammbaum im Eingang zeigt. Altes, uriges Haus am Marktplatz, aber das Zimmer ist gut und angemessen.






    Etwas irritiert bin ich allerdings, als der Wirt mir erklärt, daß heute Ruhetag wäre und es damit abends nichts zu essen gäbe (An einem Samstag! In einem vollbelegten Haus!). Aber er empfiehlt uns den Klosterkulturkeller, wo wir unser verdientes Abendessen einnehmen.


    Eine schöne Wanderung am ersten Tag und es gab keine Klagen von wegen langweiliger Weg. Und es war immerhin eine Strecke von 25km.


  3. Erfahren
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    AW: [DE] Vom Albvorland in den Schwarzwald hinein

    #3
    29.4.2018

    Horb nach Dornstetten

    Nach einer gewittrigen Nacht erwartete uns der Morgen mit Sonnenschein und herrlichem Wanderwetter. Nach dem Frühstück ging es in Horb zunächst an der Kirche vorbei.


    Gleich hinter dem Ort ging es steil bergauf. Wow, das war schon anstrengend, sollte aber glücklicherweise das einzige steile Stück auf dem Weg bleiben.
    Der Kreuzweg ist hier durchaus wörtlich zu nehmen.


    Oben angekommen ging es dann durch Felder und Streuobstwiesen in Richtung Schwarzwald, immer der gelben Raute folgend








    In Altheim trafen wir zum ersten Mal auf die Bahn nach Freudenstadt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob hier noch Züge halten.




    Ein Wegkreuz, mit einer Bank, auf der man sich mit kurzen Hosen besonders demütig zeigen kann


    Der Weg ist durchgängig gut ausgeschildert, nur an diesem Bahnübergang bei Seehaus nicht. Dummerweise kreuzt hier die B28, auf der doch etwas stärkerer Verkehr herrscht.Wir mussten ein Stück an der Straße entlang gehen, um den richtigen Weg zu finden, und bei dem Verkehr dort ist das kein Spaß. Das Streßlevel steigt und steigt.
    Wir waren froh, als wir endlich die Straße verlassen konnten - Wege an der Straße entlang sind echt die Höchststrafe


    Und weiter geht es über die Felder.


    Mmh, ob die hier wohl etwas mit Pferden zu tun haben?


    Und wieder ein Bahnübergang, diesmal aber mit weniger Verkehr




    An einem Abzweig gingen wir falsch und als wir es bemerkt hatten, war es schon einfacher einen Umweg zu gehen, als zurückzukehren. Das stellte sich am Ende sogar als gut heraus, den ohne diesen Fehler hätten wir diesen idyllischen Rastplatz nie gefunden.




    Herrlich im Schatten gelegen, mit Blick auf eine Wiese mit Obstbäumen, man hört nur die Vögel und das Summen der Insekten im Gras - so muß es sein.
    Ein kleines bisschen getrübt ist die Stimmung vom Müll vor der Bank. Anscheinend werden leere Verpackungen sofort zu heißem Blei, sodaß man es nicht mehr schafft, sie in den Papierkorb nebenan zu legen. Wir starteten also eine kleine Aufräumaktion.



    Wir durchquerten Schopfloch und kamen in einen Wald. Und hier merkten wir, daß die Vegetation sich ändert, die Nadelbäume dominieren jetzt. Kein Zweifel, wir sind im Schwarzwald angekommen.
    Und daß die Nadelbäume dominieren merkte man auch daran, daß die Luft voll ist mit gelben Pollenstaub. Jeder Windstoß fegt Massen davon von den Bäumen. Ich frage mich kurz, ob es noch gesund ist, was wir hier tun, beim dem Staub in der Luft.




    Schließlich erreichten wir Dornstetten. Die Kondition ist noch gut, wir könnten also bis Freudenstadt weiterlaufen, aber ein Blick auf die Uhr sagt, daß wir dann erst ziemlich spät nach Hause kommen würden.


    Also entschieden wir uns, von hier mit dem Bus zurück nach Horb zu fahren, dort noch in Ruhe ein Eis zu essen, und dann den Zug nach Hause zu nehmen.
    Gesagt, getan, die Zeit reichte sogar noch für einen Spaziergang am Neckar entlang.


    Und in Horb lernten wir noch eine der schönsten Bahnunterführungen Deutschlands kennen.


    Fazit: Wunderbare Wanderung, Fortsetzung im Schwarzwald ist für Himmelfahrt geplant. (Und auch gemacht, also geht es hier weiter)


  4. Anfänger im Forum

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    AW: [DE] Vom Albvorland in den Schwarzwald hinein

    #4
    Hallo Voronwe

    danke für den unterhaltsamen Berich über Deine Tour durch meine weitere Heimat. Manche Stelle habe ich wiedererkannt da ich eine ähnliche Tour schon in dieentgegengesetzte Richtung gelaufen bin.

  5. Erfahren
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    AW: [DE] Vom Albvorland in den Schwarzwald hinein

    #5
    10.5.2018

    Freudenstadt nach Zwieselberg

    Wie schon gesagt, wollten wir die Wanderung ja im Schwarzwald fortsetzen, und so machten wir uns an Himmelfahrt mit der Bahn auf Richtung Freudenstadt, um zwei weitere Tage auf dem Mittelweg zu verbringen.
    Geplant war die Tour von Freudenstadt nach Wolfach mit Übernachtung in Schapbach, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
    Die Wetteraussichten waren nicht so toll, aber man ist ja schließlich nicht aus Zucker, und somit begaben wir uns am Donnerstag morgen in Tübingen in die Bahn, nur um während der Fahrt festzustellen, daß die Regenjacke der Tochter fehlt - an einem Tag, an dem definitiv Regen angesagt war.
    Was tun?
    Also in Rottenburg wieder raus aus dem Zug, Frau angerufen, und das Problem geschildert. Sie hat dann netterweise Versorgungstaxi gespielt, sodaß wir die Jacke noch in Empfang nehmen und eine Stunde später die Reise fortsetzen konnten. (Nebenbei bemerkt: Das Warten an Kleinstadtbahnhöfen an Sonn- und Feiertage bei kaltem Wind ist schon etwas, was nicht unbedingt zu den schönsten Erlebnissen einer Tour zählt)
    Also weiter gen Freudenstadt, das wir auch schließlich Mittags erreichten (Das Stück Weg von Dornstetten nach Freudenstadt, das eigentlich noch fehlte, haben wir uns geschenkt - wir hatten ja schließlich kein Gelübde abgelegt, jeden Meter zu Fuß zu gehen).
    Pünktlich bei der Ankunft am Marktplatz fängt es auch an zu regnen, so daß wir den Platz (immerhin wohl Deutschlands größter) nicht so richtig bewundern können.




    Wir finden auch schnell den Wegweiser zum Mittelweg, am Rand des Marktplatzes ist aber auf einmal keiner mehr da, sodaß wieder das GPS den Weg weisen muß - Wir wollen ja nicht versehentlich auf dem Ostweg landen.
    Irgendwie fällt mir bei Mittelweg immer folgender Spruch ein:
    In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod - nicht gerade aufmunternd.
    Schließlich ist aber alles gefunden, und die Raute mit Strich wird uns nun führen (und bis zum Ende auch nicht mehr im Stich lassen)



    Hinaus aus Freudenstadt führt ein Spazierweg, ist aber sehr gut zum Einlaufen.



    Inzwischen hat konsequent etwas stärkerer Nieselregen eingesetzt.


    Eine kleine Quelle am Wegesrand.



    Nach ca. 1h kommen wir an die Agnesruhe, hier gibt es etwas Schutz vor dem Regen und somit machen wir hier Mittagspause.



    Weiter geht es durch den Nieselregen, der Weg ist aber ansonsten seht schön, wird jetzt etwas schmaler und steinig.



    Durch den Regen entsteht eine düstere, mystische Stimmung - so stellt man sich den Schwarzwald vor.


    Hier waren wohl Spechte am Werk.





    Hinunter geht es in's Tal zur Kinziglehütte (scheint mir gut für Biwakierer geeignet zu sein, da direkt mit Bach in der Nähe)



    Und dann wieder gleich steil bergauf



    Der Regen führt doch langsam zu Unmut in der Truppe und nebenbei stelle ich fest, daß meine Jacke auch langsam besonders an den Ärmeln durchsifft, was die Stimmung nicht gerade hebt, besonders weil wir durch den Anstieg noch in's Schwitzen kommen.

    Schließlich erreichen wir Zwieselberg, und hier weht zu allem Überfluß auch noch ein kalter Wind. Die Stimmung ist im Keller, was tun? Der Weg führt die nächsten 10km durch den Wald, auch nicht gerade die besten Aussichten.

    Wir machen erst einmal Pause in der Bushaltestelle, Schokolade hilft hier ein bißchen als Stimmungsaufheller. Und da fällt mein Blick auf das "Zimmer frei"-Schild gegenüber.



    Der Entschluß ist schnell gefasst - morgen soll das Wetter besser werden, also werden wir versuchen, hier abzuwettern. Rucksäcke auf, und beide zum Haus (natürlich hätte ich auch alleine ohne Rucksack fragen können, aber hier will ich auch in bißchen die Mitleidsmasche ausspielen - und da hilft ein nasses Kind mit Rucksack doch sehr).
    Aber kein Problem, ein Zimmer ist vorhanden und wird gerne vermietet. Man hat im Haus das Gefühl, durch ein Zeitloch in die 80er Jahre zurückversetzt zu sein - aber das Zimmer ist sauber, Klo/Dusche ist im Zimmer und die Matratzen sind gut - was will man mehr. Und außerdem mag ich so etwas aus der Zeit gefallenes - Erinnert es doch an Urlaube als Kind.

    Wir trocknen uns erst einmal und schaffen es dann, den halben Nachmittag mit schlafen und lesen zu verbringen.

    Abends versuchen wir im "Ort" etwas zu essen zu bekommen und landen beim einzigen Hotel, in dessen Fenster das Schild "geöffnet" leuchtet. Der Blick auf den Speisekartenaushang hätte misstrauisch machen sollen, denn statt der Karte hängt dort folgendes:



    Aber es gibt im Ort keine andere Möglichkeit, also rein. Die Frage nach Essen wird mit "Heute Ruhetag" beschieden (ist das im Schwarzwald so üblich, daß Ruhetag immer an den Tagen ist, wo andere den Hauptumsatz machen? - War in Horb doch auch schon so). Auf meine Frage nach Alternativen heißt es, "Freudenstadt", was ich damit kontere, daß wir zu Fuß seien und wohl nicht mal eben zurück nach Freudenstadt gehen könnten.
    Schließlich wird sich erbarmt und wir können am Buffett für die Hotelgäste mitessen. Das entpuppt sich als diverse heiße Platten die mich ziemlich an einen Partyservice erinnern - Nun ja, es ist warm und reichlich und was will man an einem solchen Tag mehr.

    Künftigen Übernachtern in Zwieselberg kann ich aber raten, eventuell ihr eigenes Abendessen mitzubringen, sonst könnte man zum Hirsch werden.

    Der Regen hat aufgehört, und so machen wir noch eine kleine Runde durch die Ansiedlung, die interessanterweise direkt an der Grenze zwischen Württemberg und Baden liegt - auf württembergischen Gebiet.





    Schließlich geht es in's Bett, mal sehen wie das Wetter am nächsten Tag ist.

    Geändert von Voronwe (15.07.2018 um 20:30 Uhr)

  6. Erfahren
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    AW: [DE] Vom Albvorland in den Schwarzwald hinein

    #6
    11.5.2018

    Zwieselberg nach Schapbach

    Nach einer angenehmen Nachtruhe empfängt uns der Morgen mit strahlendem Sonnenschein. Wir beglückwünschen uns zu unserer Übernachtungsentscheidung und freuen uns schon auf den weiteren Weg. Aber zuerst einmal Frühstück: das klassische Pensionsfrühstück: Kaffee, Kakao, Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, alles da. Und auch hier das ganze in einem Frühstücksraum, der an die 80er zurückdenken lässt, das einzige Zugeständnis an die Moderne ist ein Flachbildfernseher.
    An der Wand hängt sogar ein Plakat, auf dem für diverse Tagesausflüge geworben wird, und die Preise sind noch in DM (hab allerdings nicht geschaut, ob die Postleitzahl noch vierstellig ist) - hach, herrlich so ein Abtauchen in der Zeit
    Beim Bezahlen gibt es dann noch die Kurkarte, die ich für unseren Rückweg schon fest eingeplant hatte, mit der kann man nämlich im Schwarzwald kostenlos Bus und Bahn fahren.
    Der ganze Spaß hat mich 57€ gekostet, kann man nichts von sagen, darum eine klare Empfehlung für's Haus Gerlinde.
    Die Wirtin erzählt mir noch, daß hier der Tourismushöhepunkt in den 70er Jahren war, danach war wohl vielen der Schwarzwald zu langweilig und entferntere Ziele wurden interessanter. Über meine Erlebnisse mit dem Hotel gestern ist sie doch irritiert.
    Wir schultern aber wieder unsere Rücksäcke und weiter geht es, zum Ort hinaus.




    Plan wäre heute Richtung Schiltach


    Nach kurzer Zeit verzweigt sich der Weg, der Mittelweg geht links in den Wald hinein.


    Und nun folgen 8km Traumwandern: Ein schmaler Waldweg, immer genau auf der Grenze zwischen Württemberg und Baden entlang, keine Steigungen, nur wir und der Wald. Ein absoluter Traum, auf dem wir "dahinfliegen". Und einmal mehr bestätigt sich die Richtigkeit unserer Übernachtungsentscheidung: Dieser Weg ist viel zu schade um ihn bei Regen zu laufen.






    Regelmäßig stehen alte Grenzsteine am Weg und in der Fantasie sieht man hier Grenztruppen in farbigen Uniformen vorbeimarschieren.




    Eine Ranne


    Der Weg ist teilweise gesäumt mit Blaubeerbüschen, die allerdings unsere Hosen ganz schon einnässen - aber damit kann man leben, trocknet ja wieder.












    Leider noch lange nicht reif






    Aber auch Holzwirtschaft wird hier betrieben und ab und zu hören wir in der Ferne das Sirren eines Fichtenmopets - sonst nur die Vögel.




    Schließlich erreichen wir den Schmiedsberger Platz.




    Hier machen sich insbesondere bei der Ermüdungserscheinungen bemerkbar, was wohl vor allem daran liegt, daß sie seit gestern ziemlich schnieft. Wir entscheiden uns also von hier nach Schapbach abzusteigen und somit uns Ziel von gestern anzusteuern.
    Aber zuerst einmal gibt es ein Mittagessen: Uncle Bence Reisgericht: Schmeckt eigentlich ganz gut, aber das mit den zwei Portionen pro Packung ist eine infame Lüge für Wanderer.


    Nach dem Mittag geht es an den Abstieg. Zuerst über Forststraße.


    Aber schon bald geht es wieder auf schmalen Pfaden steil bergab.


    Man muß nur vorher am Wegwächter vorbei.


    Am Schmiedsberger Platz stand eine Tafel, die über die alten Holzrückwege informierte, auf denen früher das Holz in's Tal gerollt wurde, und das das wohl eine sehr gefährliche Arbeit gewesen ist, bei der man leicht zu Tode kommen konnte, wenn die Stämme erst einmal in's Rutschen gerieten.




    Ein Ent am Weg




    Kurz vor Tal verlassen wir den Wald und haben zum ersten Mal eine richtige Aussicht


    Schließlich erreichen wir unser ursprüngliches Ziel, den Campingplatz Schapbach. Hier erfahren wir, daß in einer Stunde ein Bus nach Freudenstadt fährt. Das warten überbrücken wir mit Eis und einer Zitronenlimo, die leider extrem nach Süßstoff schmeckt.

    Und so sind wieder zwei schöne Tage im Schwarzwald vergangen, auf denen wir auch um einige Erfahrungen reicher geworden sind.


  7. Erfahren
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #7
    27.8.2018

    Gutach nach Triberg - 17km

    Im August gab es für mich die Möglichkeit, die Tour bis Freiburg fortzusetzen. Meine Kinder sind auf einer Ferienfreizeit, meine Frau, die eigentlich einen Teil des Weges mitwollte, musste leider arbeiten, also machte ich mich allein auf den Weg.
    Ein Stück des Weges lasse ich aus, um rechtzeitig in Freiburg zu sein. Geplant sind 4 Tage mit jeweils etwas unter 20km, es soll ja nicht in Stress übergehen.
    So saß ich also am 27.8. morgens im Zug, der mich mit diversen Umsteigen Richtung Gutach bringen sollte. Ein längerer Aufenthalt in Horb wurde dazu benutzt, noch ein paar Sachen einzukaufen und auch zu erfahren, daß man auf dem Bahnhofklo dort das Wasser im Waschbecken dadurch anmacht, daß man den Hahn anfasst. Könnte mal jemand drauf hinweisen: Ich habe lange versucht, den Auslöser zu finden und bin nur durch Zufall auf diese Lösung gestoßen.

    Die Fahrt mit der Bahn war für mich in Wolfach beendet, von hier aus geht es weiter mit dem Bus. Gutach liegt zwar an der Schwarzwaldbahn, es heißt sogar offiziell Gutach (Schwarzwaldbahn), hat aber im Ort keinen Bahnhof. Seltsame Sache das.
    Hier werde ich an der Haltestelle erstmal nett begrüßt.


    Hier ist die Heimat des Bollenhuts, Gutach ist sozusagen die Essenz des Schwarzwalds. Der Ort selber ist allerdings nicht besonders sehenswert, und wird von der B33 geteilt, der ich nun mehr oder minder bis Triberg folgen werde und die sich leider durch erhöhten Schwerlastverkehr auszeichnet.
    Das erste Stück des Weges geht auch direkt an der B33 entlang, immerhin auf einem Bürgersteig, trotzdem kein schönes Gehen.
    Nach kurzer Zeit kann ich immerhin auf einen Radweg wechseln, der etwas weiter von der Straße entfernt verläuft, der Asphalt bleibt mir aber erhalten.
    Aber immerhin geht es entlang der Gutach






    Kurz vor Hornberg komme ich an einem kleinen Betrieb vorbei, bei dem die Angestellten ihre Mittagspause damit verbringen, ein Nickerchen an der Gutach zu halten.
    Als nach ca. 4km Hornberg in Sicht kommt beschließe ich auch, daß jetzt Zeit für eine Mittagsrast sei.


    Sozusagen Mittagsrast im Zeichen der Burg.


    Gestärkt geht es weiter nach Hornberg hinein, bekannt durch das gleichnamige Schießen.
    Ein hübsches Städtchen, doch leider an diesem Montag Mittag ziemlich ausgestorben.








    Ich gönne mir am Marktplatz jedenfalls als Nachtisch eine Schwarzwälder Kirschtorte - netterweise gibt es sogar ein doppeltes Stück, denn die Bedienung hatte es nicht mehr geschafft, das Stück sauber zu teilen. Nun gut, dann muß ich mich halt opfern.


    Die Torte verleiht ungeahnte Kräfte - jetzt habe ich meine Geschwindigkeit auch amtlich


    Die Brauerei Ketterer spendiert netterweise Trinkwasser, was ich gerne annehme


    Und nicht nur ich


    Nun gut, vielleicht hilft das Wasser auch beim Ausdenken von Slogans




    Weiter geht es nach Niederwasser - leider immer noch auf Asphalt


    Auch hier genehmige ich mir einen Schluck am Brunnen und besichtige anschließend die Kirche.




    Und, ja, das hier ist Kuckucksuhrenland.


    Oh ha, bin ich ordentlich ausgerüstet für den weiteren Weg?


    Ja, denke schon.


    Nach einem kurzem, steilen Aufstieg endlich die Erlösung: Der Weg wird zu einem Waldpfad




    Optisch ist der Weg ein Genuß, akkustisch leider nicht, man hört immer die nahe Bundesstraße.


    Ein kleines Wartehäuschen für die Pause.


    Und ca. 20m weiter, aber durch eine Kurve verdeckt, eine Hütte. Wer plant denn hier die Aufstellung der Bänke?


    Es geht wieder ein Stück in's Gutach-Tal runter


    Und dann wieder hoch zur nächsten Hütte.


    Tja, ich befürchte, da ist viel wahres dran - leider.




    Nun gut, richtig schön kann man es hier aber nur finden, wenn man sich die Ohren zuhält. Lärm von der Straße, dazu ein Hammerwerk und rückwerts fahrende LKW in einem Steibruch - Nicht wirklich eine schöne Symphonie.

    In diesem Video gibt es ein Beispiel

    Aber immerhin ein schöner Pfad


    Mit Felsstücken.


    Als ich doch merke, daß meine Wasservorräte zur Neige gehen, treffe ich zufällig auf diesen Brunnen. Er steht in der Nähe der Schwarzwaldbahn. Die Züge höre ich zwar ab und zu mal, aber auf der ganzen Strecke kann man die Bahn eigentlich nie sehen.


    Auch ein interessantes Fundstück, zu dem ich leider keine nähere Erklärung gefunden habe. Die Schuhe waren jedenfalls ziemlich neu


    Schließlich ist der Bahnhof in Triberg erreicht.


    Und jetzt geht es noch ziemlich lang in den Ort hinein. Der Weg zieht sich und mein einziger Trost ist, daß ich das nicht morgen gehen muß.
    Ich quartiere mich im "Hotel Garni Central" ein, direkt am Marktplatz. Dusche, weiches Bett und Abendessen im Restaurant gegenüber, dazu dann tatsächlich auch ein Ketterer Bier. Was will man mehr (jedenfalls zur Zeit keine Kuckucksuhr).


    Und zu guter Letzt noch die Strecke:
    Geändert von Voronwe (08.09.2018 um 10:40 Uhr)

  8. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #8
    Hallo Voronwe.

    Vielen Dank für's mitreisen! Ich finde Mittelgebirge auch immer sehr spannend. Und in der Gegend bin ich auf dem Westweg ja auch gerade unterwegs. Bin mal gespannt, wo sich unsere Wege kreuzen.
    Ich glaub du hast hier im letzten Post ein Bild doppelt drin.

    Gruß Wafer

  9. Erfahren
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    #9
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hallo Voronwe.

    Vielen Dank für's mitreisen! Ich finde Mittelgebirge auch immer sehr spannend. Und in der Gegend bin ich auf dem Westweg ja auch gerade unterwegs. Bin mal gespannt, wo sich unsere Wege kreuzen.
    Ich glaub du hast hier im letzten Post ein Bild doppelt drin.

    Gruß Wafer
    Ich würde sagen, der nächste Tag ist es

    Und danke für den Hinweis, habe ich geändert.

  10. Erfahren
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #10
    28.8.2018

    Triberg nach Furtwangen - 19km

    Nach einer guten Nacht sehe ich morgens, daß die Sonne scheint. Gutes Wanderwetter wird vorhergesagt, was auch mein Blick aus dem Fenster bestätigt.


    Beim Frühstück unterhalte ich mich mit einem kanadischem Paar, das gerade auf Deutschlandtour ist. Das Publikum ist überhaupt sehr international hier, wusste gar nicht, daß Triberg so ein Hotspot ist.
    Der Weg soll mich heute an den Triberger Wasserfällen vorbei Richtung Westweg führen, wo ich in der Nähe von Furtwangen schon ein Zimmer gebucht habe.
    Wärend ich durch den Ort gehe machen die Souvenirläden gerade auf.
    Für den Wasserfallweg muß man Eintritt bezahlen, da ich aber in Triberg übernachtet habe, komme ich mit der Gästekarte kostenlos rein.
    Und da ich heute noch einiges vor habe, entscheide ich mich für den bequemen Aufgang.


    Anfänglich ist noch wenig los an den Wasserfällen, aber das ändert sich schnell. Auch hier ein sehr internationales Publikum, die Hauptsprache scheint Spanisch zu sein.
    Und hier ein paar Eindrücke von den Fällen, schließlich soll es sich ja gelohnt haben, daß ich das Stativ mitgeschleppt habe:












    Ein Blick von oben auf Triberg


    Das letzte Stück zum Parkplatz zieht sich ziemlich (warum sehen Steigungen auf Fotos eigentlich immer flacher als in Wirklichkeit aus?)


    Endlich ist der obere Parkplatz erreicht. Hier wird nochmal mit "Deutschlands höchster Wasserfall" geworben, was ich aber für eine Übertreibung halte, den schließlich ist es ja nicht ein großer Wasserfall, sondern mehrere Kaskaden.

    Der Weg führt jetzt weiter durch einen Wald, und endlich hört man keinen Lärm mehr. Was für eine Erholung im Vergleich zu gestern.


    Es geht an einigen Einödhöfen vorbei, sehr typisch für den Schwarzwald.




    Und wieder in den Wald, der Weg ist schön und ermöglicht ein erholsames Wandern.


    Die Brombeeren sind klein und etwas sauer, und auch nicht sehr zahlreich. Ich überlasse sie lieber den Tieren.


    Weiter durch den Nadelwald.




    Ab und an eine Lichtung mit Gehöft.


    Flanierwegle, so so. Wer oder was Leptig ist konnte ich nicht in Erfahrung bringen.


    Am Weg teilweise Springkraut, das fleißig von den Bienen besucht wird. Manchmal brechen die Blüten unter der Last der Bienen ab.




    Auch andere Insekten sonnen sich.


    Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, allerdings sollte man wissen, wo man hin will.


    An dieser Weggabelung mache ich eine kurze Rast und lausche dem Summen der Insekten. Ein Radfahrer kommt vorbei, mit einem Rennrad auf diesem Schotterweg - Respekt.


    Schließlich ist der Westweg erreicht.


    Leider präsentiert er sich nicht von seiner besten Seite, hier ist er asphaltiert.


    Aber nach kurzer Zeit zweigt er in's Hochmoor zum Blindensee ab. Jetzt geht es auf Bohlen weiter.
    Auch hier zeigt sich die Trockenheit der letzten Monate, das Moor ist ausgetrocknet.


    Aber der Blindensee selber ist noch da und ein wahres Idyll. Ein ideales Plätzchen für eine Mittagsrast.


    Der See ist bevölkert von vielen Libellen.


    Es ist schwer, die Tiere zu fotografieren, aber einige Aufnahmen gelingen mir.




    Und die Libellenbevölkerung bleibt wohl erhalten.


    Wie gesagt, ein Idyll, da schließt sich sogar das Windrad fast harmonisch ein.


    Das einzige, was bei der Mittagspause stört, sind zwei Ehepaare, die sich auf bayrisch unterhalten. Kann man nicht einfach mal still die Natur genießen?

    Schließlich mache ich mich wieder auf den Weg durch das Moor.


    Nach kurzer Zeit ist das Ende des Bohlenwegs erreicht und auf normalen Forststraßen (teils asphaltiert) geht es weiter an mehreren Einödhöfen vorbei.




    Ach guck, Jesus war Kanadier und hatte eine Biberfellmütze.


    Der Weg wird dann auch wieder angenehmer.


    Nach einem Abstieg und wieder längerem Austieg (Im Tal warb zwar ein Cafe, es hatte aber leider geschlossen) erreiche ich schließlich den Kolmenhof an der Bregquelle.


    Hier an der europäischen Wasserscheide, bekomme ich endlich meinen ersehnten Kaffee.


    Und mache noch einen Abstecher zur Bregquelle, die als die Donauquelle gilt, die am weitesten entfernt von der Mündung liegt.


    Noch ein Schluck Donauwasser, dann geht es weiter


    Hinweis am Wegesrand.


    Der Weg ist weiterhin Forstweg, bis auf einen kurzen Abstecher zu den Günterfelsen.


    Am Naturfreundehaus Brend mache ich noch eine kurze Rast.


    Wäre ideal zum Übernachten gewesen, aber leider geschlossen.


    Den Aussichtsturm am Brend spare ich mir, es ist eh ziemlich diesig.
    Jetzt geht es vom Brend hinab Richtung Furtwangen


    Vorbei an einem ziemlich großen Ameisenhaufen.




    Das letzte Stück ist wieder Straße.


    Schließlich stehe ich vorm "Goldenen Raben" bei Furtwagen, meine Unterkunft für heute


    An einem großen Hund vorbei betrete ich die Gaststube und vermute, mich in einer Zeitkapsel zu befinden. Hier sieht es aus, als ob seit 50 Jahren nichts mehr wesentlich verändert wurde


    Ich mache mich auf zu meinem Zimmer im ersten Stock, der Geruch im Treppenhaus erinnert mich an Urlaube Anfang der 80er Jahre.


    Und auch mein Zimmer ist eher old-style.


    Aber mit Dusche


    Und moderner Bettlektüre


    Nun, für eine Nacht wird es wohl gehen - dachte sich Janet Leigh wohl auch.
    Das Abendessen besteht aus Schnitzel mit Pommes - irgendwie fehlt mir das Vertrauen in die Küche.
    Ich unterhalte mich noch länger mit zwei Radlern (Vater und Sohn), die den Schwarzwald durchradeln.

    Und zu guter Letzt noch die Strecke:

  11. Erfahren
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #11
    29.8.2018

    Furtwangen nach St. Peter - 18km

    Die Nacht war nicht sehr erholsam, da das Bett ein Fußende hatte und natürlich mal wieder zu kurz war.
    Das Frühstück ist auch sehr übersichtlich und im Haus liegt ein muffiger Geruch, der mich darin bestärkt, möglichst bald hier rauszukommen.
    Also schnell packen, bezahlen und los. Außerdem sind für den Nachmittag Gewitter angesagt, und da wäre ich gerne schon an meinem nächsten Etappenziel.
    Gleich zum Anfang komme ich an einer Bank vorbei, die für kribbelige Erlebnisse sorgen dürfte.




    Ich verlasse nun wieder den Westweg, jetzt geht es zunächst bergab nach Güntenbach




    Mitten im Wald plötzlich ein Verbotsschild, aber hinter mir ist gar keine Kreuzung oder ähnliches.


    Eine Mini-Kapelle im Wald.


    Es geht einen steilen Weg hinab, mit ziemlich losen Steinen als Untergrund. Trotzdem sind Fahrspuren zu sehen. Ich frage mich, mit was für Fahrzeugen hier hoch gefahren wird.


    Schließlich ist Güntenbach erreicht


    Als ich einen Passanten nach einem Bäcker im Ort frage (es gibt ein kleines Lebensmittelgeschäft mit Bäcker und Metzger, wo ich erst einmal ein zweites Frühstück nehme und mir für Mittags einen Wurstsalat kaufe), fällt mir auf, daß der Herr ein T-Shirt mit dem Faller-Logo trägt. Und tatsächlich, hier im Ort sitzt die Firma Faller, bekannt für ihre Modelhäuschen. Sieh an, das wußte ich gar nicht.


    Es gibt einen Laden mit diversen Dioramen und ein kleines Museum, kostenlos zu besichtigen (sehr kleines Museum, extra hinfahren lohnt vermutlich nicht), dem ich erst einmal einen Besuch abstatte.
    Erinnerungen werden wach, mein Opa hatte auch einen Katalog von Faller für seine Modeleisenbahn, und den habe ich als Kind immer mit Begeisterung durchgeblättert.


    Ein Dioram aus den 50ern.


    Und eine Landschaft, wie ich sie gerade durchwandere.


    Nun geht es weiter hinab durch die Teichschlucht in's Tal der Wilden Gutach (es gibt anscheinend mehr als eine Gutach, sehr verwirrend).
    In der Ferne sehe ich schon den Gegenaufstieg, der mich später erwartet.


    Zunächst geht es steil auf Asphalt bergab (die Zufahrt zur Kläranlage).


    Dann aber betrete ich die eigentliche Teichschlucht: Ein Idyll - Ein Pfad führt entlang eines Baches durch einen Bannwald.












    In der Schlucht treffe ich auch zum ersten Mal auf Weitwanderer: Drei junge Männer, die den Zweischluchtensteig erwandern








    Nachdem ich im Gutach Tal aus dem schattigen Wald herausgekommen bin, trifft mich erst einmal Wärme. Stickige Wärme. Nun gut, war ja vorhergesagt, trotzdem nicht schön für den vor mit liegenden Anstieg.
    Und es geht auch gleich steil über eine sonnige Wiese, danach aber erst einmal langsam aufsteigend im Schatten. Auf Asphalt, aber gut, man kann ja nicht alles haben.
    Es eröffnen sich immer wieder Ausblicke in's Tal.


    Das hier sieht nach einem schönen Platz für Ferien aus


    Der Weg soll mich zunächst über die Zweribachfälle führen, am Beginn des Aufstiegs steht netterweise noch ein Brunnen.


    Zunächst geht es noch gemächlich bergan, das ändert sich aber nach dem nächsten Haus.


    Ein letzter Blick in's Tal: Die Kühe machen es richtig, einfach da liegen.


    Schließlich erreiche ich die Zweribachfälle.


    Auch dieser Fall besteht aus mehreren Kaskanden.


    Am obersten Fall packe ich doch noch mal mein Stativ aus.




    Sehr schön ist der Regenbogen im Wasserfall.


    Jetzt geht es steil bergauf.




    Jaha, vom müden Wanderer rauben tut er sie.


    Als ich dann schließlich den Aufstieg geschafft habe, ist erst einmal ein Freudenschrei fällig.


    Jetzt folgt eine Forststraße.


    Eigentlich würde ich endlich gerne Mittagsrast machen, aber es ist keine Bank in Sicht. Vielleicht eignet sich ja dieser Baumstumpf?


    Na ,vielleicht lieber doch nicht.


    Schließlich finde ich doch einen Baumstumpf zur Rast. Beim Auspacken des Salats fällt mir auf, daß ich gar kein Besteck dabei habe. Was tun? Ich habe noch einen Löffel dabei, dessen eigentlicher Verwendungszweck sein sollte, bei Notfällen im Wald ein Löchlein zu graben. Da ich ihn dafür noch nicht eingesetzt habe, kann ich ihn glücklicherweise benutzen.

    Schließlich verlasse ich den Wald. Auf einem Wegweiser steht zum ersten Mal mein eigentliches Ziel: Freiburg.
    "Kandel über Potsdamer Pl."? Bin ich versehentlich Richtung Berlin gelaufen?


    St. Peter liegt vor mir.


    Es wird dominiert von seiner Klosterkirche.


    Der Abstieg zieht sich hin.


    Aber ich komme dem Ort näher. Ich muß ja schließlich noch eine Unterkunft für heute Nacht finden, da ich hierher ohne zu buchen gewandert bin.


    Im Ort finde ich Selbstbedienungsterminal der Touristeninformation (das es nebenan auch eine richtige Info gibt, sehe ich erst später). Im Bürgerstüble ist noch etwas frei. Also hin.


    Das Zimmer ist gut, typischer Landhausstil.
    Ich besichtige noch den Ort und die Kirche.


    Überquellender Barock.


    Als ich aus der Kirche trete, fängt es an zu regnen. Da habe ich ja Glück gehabt.


    Das Abendessein im Bürgerstüble besteht aus Badischer Schneckensuppe und Hirschgulasch - genau das richtige nach einem Wandertag. Und während des Essens geht das vorhergesagte Gewitter nieder.

    Und zu guter Letzt noch die Strecke:

  12. Erfahren
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #12
    30.8.2018

    St. Peter nach Freiburg - 20km

    Als ich am Morgen aufwache ist es draußen dunkel und es regnet. Somit habe ich es eigentlich nicht eilig loszukommen, aber ich will das letzte Stück noch schaffen, da mich meine Frau ja in Freiburg treffen will. Also aufstehen und zum Frühstück. Es gibt ein kleines Buffett, Wurst und Käse werden extra serviert - keine schlechte Idee, so muß man am Ende nicht so viel wegschmeißen.
    Also hinaus in den Nieselregen (denn wie sagte Igelstoem so schön: "Das Wetter ist keine Dienstleistung, sondern eine Tatsache") und an der Kirche vorbei - jetzt kommt zum ersten Mal meine neue Regenjacke zum Einsatz


    Die Wolken hängen ziemlich tief




    Es geht anfangs ein Stück bergauf, und da ich zu der Gruppe der Vielschwitzer gehöre ist die Jacke zwar von außen dicht, aber leider von innen doch ziemlich nass.
    Tja, die Schafe fragen sich wohl auch, was der Idiot bei dem Wetter da macht.


    Heute werde ich mich die ganze Zeit von der K-Raute leiten lassen: Dem Kandelhöhenweg


    Zunächst geht es erstmal auf Asphalt weiter.
    Das Wandern mit Kapuze bringt mir den Nachteil, daß meine Brille beschlägt und ich somit mehr Nebel sehe als eigentlich da ist. Der Versuch ohne Brille zu laufen bringt zwar bessere Sicht, führt aber auch zu Kopfschmerzen und der Gefahr, daß ich Wegmarkierungen übersehe. Tja, Pest oder Cholera, eine gute Lösung finde ich nicht.


    Ein Drama in den Lüften


    Der Regen lässt glücklicherweise nach und so kann ich bald ohne Kapuze laufen.


    Es geht wieder vorbei an Einödhöfen


    Der Weg führt nun in den Wald und wird deutlich schmaler.


    Der Weg bleibt konstant auf einer Höhe und ist ein schöner Waldweg - ein ideales Kilometerfresserle


    Da nutzt jemand einen Standortvorteil.


    Ab und zu gibt es Ausblicke, aber leider nur nach Süden, da der Weg nicht über die höchsten Erhebungen führt, sondern südlich dran vorbei.




    Ein Stück Bannwald






    Langsam kommt die Sonne raus


    An einem Brunnen (der erste, den ich sehe, an dem deutlich "Kein Trinkwasser" steht) mache ich kurze Rast und entledige mich der Regenjacke




    Auf ungefähr der Hälfte der Strecke gibt es zum ersten Mal auch einen kurzen Ausblick nach Norden.


    Neues Leben auf alten Bäumen.


    Am Streckereck gibt es zum ersten Mal eine gute Aussicht in's Glottertal.


    Hier beschließe ich, Mittagsrast zu halten.


    Ein blinder Passagier auf meinen Rucksack.


    Das nächste Ziel ist nun der Rosskopfturm.
    Vorbei an einem PowerTower ist das die einzige Stelle des Weges, an der es merklich bergauf geht.


    Schließlich ist es geschafft, und ich stehe am Turm.


    Man merkt, daß man Freiburg näher kommt, denn hier treffe ich zum ersten Mal auf andere Wanderer und Mountainbiker, die sich hier beweisen können.




    Der Blick vom Turm ist wegen der Wolken leider nicht so gut, einiges kann man aber erkennen.


    Links hinten der Belchen


    Der Schauinsland macht seinem Namen heute keine Ehre.


    Jetzt wird der Weg leider wieder forststraßig und führt hinab nach Freiburg.


    Es gibt auch schmalere Abschnitte, aber auch hier ist der Weg sehr hart - man merkt, daß dies ein beliebtes Ausflugsziel ist.


    Auch hier zieht sich der Abstieg wieder, und meine Füße machen sich bemerkbar und wollen eine längere Rast. Aber es ist ja nicht mehr weit.
    Schließlich sehe ich zum ersten Mal Freiburg.


    Den Aufstieg über die Treppen zum Schloßberg verkneife ich mir, ich will nur noch ankommen.
    Ein kurzes Stück weiter komme ich um eine Ecke und da liegt das Münster vor mir.


    Eine wunderbare Art in einer Stadt anzukommen - direkt im Zentrum und nicht erst durch öde Vororte latschen.




    Der Abstieg in die Stadt ist schnell erledigt, und so betrete ich Freiburg durch das schwäbische Tor.


    Jetzt geht es durch die Stadt zum vorgebuchten Hotel. Dort warte ich auf meine Frau, die kurze Zeit später mit dem Bus aus Tübingen eintrifft.
    Gemeinsam besichtigen wir noch ein wenig die Innenstadt(vor allem das Münster) und treffen uns abends mit einem alten Schulfreund von mir, der inzwischen in Freiburg lebt.


    Fenster im Münster.






    Aha...


    Leider sind wegen dier langen Trockenheit die Bächle in Freiburg ohne Wasser.


    Als wir am nächsten Tag die Heimreise mit dem Bus antreten, ist es den ganzen Tag am regnen. Da habe ich nochmal Glück gehabt.



    Damit ist diese Wanderung im Schwarzwald wohl für dieses Jahr beendet, Freiburg hatte ich mir als Ziel im April gesteckt und auch erreicht. Mal sehen, wie es weitergeht, eventuell nach Basel?
    Was ich auf jeden Fall gelernt habe ist, daß es sich nicht lohnt, für ein paar Wasserfallbilder das Stativ mitzuschleppen, ich krieg das eigentlich auch ganz gut aus der Hand hin.


    Und zu guter Letzt noch die Strecke:

  13. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #13
    Hallo.

    Sehr schöner Bericht. Danke! Da warst du ja recht lange auf dem Westweg unterwegs. Ich habe einiges wiedererkannt. Es war schön mit dir durch eine bekannte Gegend zu wandern/surfen. Zumal ich die Strecke Tübingen - Horb auch schon unter den Sohlen hatte. Da kam mit dem Westweg und dem Neckarweg einiges zusammen, das ich kannte.

    Gruß Wafer
    Geändert von Wafer (13.09.2018 um 10:27 Uhr)

  14. Gerne im Forum
    Avatar von Babsbara
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #14
    Das hat mir gut gefallen! Ist doch sehr interessant zu erwandern, was sich manchmal so nah vor der Haustür befindet. Vielen Dank auch für die schönen Fotos!

    LG,
    Babs

  15. Erfahren
    Avatar von Voronwe
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #15
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hallo.

    Sehr schöner Bericht. Danke! Da warst du ja recht lange auf dem Westweg unterwegs. Ich habe einiges wiedererkannt. Es war schön mit dir durch eine bekannte Gegend zu wandern/surfen. Zumal ich auch die Strecke Tübingen - Horb auch schon unter den Sohlen hatte. Da kam mit dem Westweg zusammen dann einiges zusammen, das ich kannte.

    Gruß Wafer
    Danke, wobei ich sagen muß, daß ich den Westweg eigentlich als enttäuschend empfunden habe, zumindestens das Stück, welches ich erwandert habe. Das waren zu 70% Asphalt- und Forstwege.

    Das Highlight war definitiv der Mittelweg ab Zwieselberg, die Strecke ist einfach ein Traum.

  16. Anfänger im Forum

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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #16
    Voronwe

    Das Highlight war definitiv der Mittelweg ab Zwieselberg, die Strecke ist einfach ein Traum.
    Der Mittelweg führt gegenüber dem Westweg zu Unrecht ein Schattendasein. Auf dem Mittelweg sind zwar nicht die ganz großen Sensationen. Gerade die Etappe von Freudenstadt über Zwieselberg nach Schiltach und die nächste Etappe über den Fohrenbühl nach St. Georgen bieten m.E. noch mehr typisches Schwarzwaldflair als der Westweg.

  17. Erfahren

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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #17
    Sehr schön Eine tolle Tochter hast du

  18. Erfahren

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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #18
    Sehr schön geschriebener und bebilderter Bericht aus einer tollen Gegend, die ich spätestens seit meinem Schwarzwaldcross dieses Jahr doch sehr ins Herz geschlossen habe. Der Kandelhöhenweg hat es mir auch mit dem Mountainbike echt angetan. Also nicht nur zu Fuß ein Genuss.
    Ich bin dort gestern erst wieder lang, nur der Weg vom Roßkopfturm nach Freiburg runter dürfte sich wohl ein wenig unterschieden haben ;)

    Aber dem Bericht nach muss ich wohl auch mal Richtung Tübingen die ein oder andere Tour machen
    Jos ei viina, terva tai sauna auttaa, tauti on kuolemaksi (Finnisches Sprichwort)

  19. Erfahren
    Avatar von Voronwe
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    AW: [DE] Von Tübingen nach Freiburg

    #19
    Zitat Zitat von Juno234 Beitrag anzeigen
    Sehr schön Eine tolle Tochter hast du
    Tja, wenn man bedenkt, daß sie dieselbe wie auf meinen Avatarbild ist... 10 Jahre sind schon eine lange Zeit.



    @geier: Den Mittelweg muß ich wohl noch mal teilweise laufen, allein um Lücke zu füllen

    @Nordlandpirat: Soso, ist dir den Baden auf die Knochen gegangen?

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