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  1. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von marmotta Beitrag anzeigen
    ...
    NB: Ich kann mich aus Studientagen allerdings an einen Paddelkollegen erinnern, der es geschafft hat, einen prijon Taifun (angeblich in verstärkter Alpinausführung) beim WW-Einsatz hinterm Süllrand abzuknicken; der nämliche Kollege benutzte zeitweise auch baustahlverstärkte Paddelblätter, und war groß und kräftig.
    ...was aber wohl an der Kraft des Wassers lagt, nicht an rauhem über den Boden ziehen
    “Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, daß du nicht einer derjenigen bist, die es tun werden.” — Jacques Fresco

  2. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Das stimmt, da wurden das Boot mit Wasserkraft über und um die Steine gezogen. Das Boot war übrigens auch danach noch ungemein stabil - lag aber mit dem Leergewicht auch deutlich über den Vorstellungen des TE.

    Anstelle des TE würde ich mich vermutlich auch im Gebrauchtbootsegment umsehen. Das würde es einerseits auch ermöglichen, ggf auch zunächst höherpreisige Modelle in die Suche miteinzubeziehen. Andererseits - zumal hier ja ein (Klein)Flusswanderboot gesucht wird, da gibt es doch viele nette ältere Modelle, die schön zu paddeln sind. Und beim gebrauchten Boot tut auch der erste selbstverursachte dicke Kratzer nicht so weh? Und wenn das Boot dann doch nicht passt, wars Lehrgeld nicht so hoch?

    Gruss marmotta

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von Kajakte Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Herr (Frau?) dodderer!
    Weiter vorn in diesem Faden wurde über ein Tsunami 135 geschrieben. Herr Smo meinte dann:
    Dazu hat sich schon Frau Torres als Besitzerin eines PE-Tsunami geäussert. Auch mein obiger Beitrag bezog sich auf die Äusserungen des Herrn Smo und sollte die Robustheit eines Tsunami verdeutlichen.
    Dies sollte eigentlich aus dem Text hervorgehen. Erstaunlich dass ich es dennoch extra erklären muss.
    Ich habe nur allgemein den Hinweis gegeben dass ein Tsunami sicher keine schlechte Wahl für den TO wäre. Dabei hatte ich das angesprochene Tsunami 135 im Sinn. Eine Kaufempfehlung für ein 5m langes und 30kg schweres Boot habe ich nicht gegeben. Also keine Sorge: Ich kann lesen und nehme auch keine Drogen sondern bin bei klarem Verstand.

    Mit freundlichem Gruss,
    Kajakte
    Moin Herr? Frau ? Divers? Kajakte
    Auch wenn keine Drogen (und kein Alkohol?) im Spiel ist, haben wir aber doch irgendwie nicht die beste Laune?
    Mal entspannen, das hilft

    Grüße

  4. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Das mit dem Gebrauchtboot Markt ist ein sehr vernünftiger Vorschlag.

    1.) Deine Grundforderungen das Boot muß klein und leicht sein. Da würde ich klein mal mit 4m bis max. 4.5m definieren. Ein 5m Eskimokajak macht auf Kleinflüssen keinen Spaß. Wenn ein Boot mit 4m leicht sein soll kommen nur die recht teuren Modelle in Frage (wie sie von mir verlinkt wurden). Soviel Geld willst Du nicht ausgeben. PE Boote sind billiger, aber schwerer.

    2.) Das Boot soll für Gepäckfahrten bis 5 Tage benutzt werden. Da fallen für mich alle Boote unter 4m durchs Raster. Zur Info, ich habe jahrelang Gepäckfahrten in Nordschweden durchgeführt, ich weiß was dafür taugt und was nicht. Mit einem 3,6m Boot das nochdazu dann vollbeladen ist macht das keinen Spaß.

    Bleibt noch die Forderung daß das Boot geradeaus fahren soll: Das Boot fährt dahin wo der Insasse das Boot steuert. Am Anfang fährt erst mal jedes Boot im Kreis, das ist normal. Nach einigen Stunden Übung fährt das Boot dann schon ziemlich geradeaus. Da muß man (oder Frau) einfach durch!!!

    Wie das dann in weiterer Zukunft aussieht sieht man gut an 2 Beiträgen hier, das erste beschreibt einen Paddler der paddeln kann, das zweite beschreibt einen Paddler der nicht paddeln kann.

    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Nein. Es kommt auf das Boot an und die Paddeltechnik. Als der Verkäufer damals sagte, Du brauchst kein Steuer, hab ich ihn in jeder Kurve verflucht. Jetzt kante ich (zur richtigen Seite ), ein flüssiger Steuerschlag aus der Bewegung heraus und das Boot macht exakt, was ich will. Andere Boote, auch kleine Boote, brauchen dagegen wirklich ein Steuer. Man kann es nicht generalisieren. Jedes Boot hat seinen Einsatzzweck und seine spezifischen Eigenschaften. Niedrige Wasserstände (Skudder) und viele Äste im Wasser, an denen das Steuer bzw. die Leinen hängenbleiben, haben schon manchen Steuereinsatz zum teuren Vergnügen gemacht.
    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    Stimmt. Man hat dann mehr von der Natur, weil man das Boott bei jedem Paddelschlag von links nach rechts schwenkt, und dabei die Kraft die man sonst in den Vortrieb stecken würde sinnvoller in Seitwärtsbewegung umsetzt
    Der (das?) Skudder das erwähnt wurde verbaut Dir übrigens vollkommen den Stauraum, also für Gepäckfahrten ungeeignet.

    Gebraucht gibt es so was: als Beispiel https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...23709-211-4663
    Von den gelegentlich angebotenen Bavaria Kajaks würde ich Abstand nehmen, das Material taugt nicht annähernd so viel !!!

    Da ist zwar keine Abschottung dabei, es gibt aber Spitzenbeutel:
    https://www.zoelzer.de/de/kanusport/...spitzenbeutel/

  5. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Mein Problem bei Gebrauchtkauf war, dass es schwerer ist, Beratung zu bekommen. Ich hatte mein Faltboot blind gekauft, das wollte ich nicht nochmal. An vorderster Stelle sollten Probesitzen und Probefahrt stehen. Hat jemand eine „Normfigur“, dann lohnt sich Gebrauchtkauf. Will der Knochenbau nicht so, wie die Hersteller, ist Händler besser.
    Ich hatte hier auch mal einen Suchthread, keins der Boote passte in Höhe und Breite.

    Klar, Skudder kostet Platz, haben kleine Boote aber selten als Ausstattung. Wollte nur darauf hinaus, dass Unterwassersteuerung auch so seine Tücken hat. Mit der Bootslänge gebe ich Dir Recht, ich hab natürlich über die Jahre meine Ausrüstung optimiert (bikepacking) und daher für 5 Tage genug Platz.

    Und danke
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
    Mein neuer Reisebericht: Eine Reise in die Karibik. Nur mit Anmeldung lesbar.

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Smo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    OT:
    Zitat Zitat von marmotta Beitrag anzeigen
    Wohl war!

    Es macht aber einen großen Unterschied, ob die Boote im Blasverfahren oder im Rotationsverfahren hergestellt werden; die rotierten (pyranha ua) waren nach meiner Erfahrung alle weicher, weshalb sie innen oft auch einen Schaumkeil zur Aussteifung hatten, zumindest im Hinterschiff.
    Gruss
    Necky rotiert iirc auch, und mein Looksha ist einen ganzen Zacken stabiler als der Touryak 500 der geblasen ist. Ich denk mal, Faktoren wie Material, dessen Stärke und vor allem Form sind da wesetnlich auschschlaggebender. Der Bug vom Looksha ist zB so dünn, dass man fast durchgucken kann, durch die in der Fläche leicht gewölbte Dreiecksforrm ist das Teil aber so dermassen stabil, da brauchst beim Touryak mit seiner Pinoccionase gleich mal gefühlt 2-3 mm. Dazu ist das Material extrem kratzfest, das Ding ist 4x so alt wie der Touryak und sieht immer noch besser aus. Trotz ziemlich übler Behandlung wie mehrmals, ich kann mich gar nicht erinnern wie oft mir der Kahn fast aufn Deetz geflogen ist, vom Garagendach fallen, vollbeladen Böschungen runterrodeln, an befestigten Kanalufern anlanden und ähnlicher Spässe. Dafür braucht das Looksha ein Alurohr innen am Kiel auf dem die Sitze sitzen, sonst würds wahrscheinlich beizeiten aussehen wie ein 10 Jahre altes Wildwasserboot mit Beule unterm Sitz. Ist halt ein extrem breiter, flacher Rundspant. Da ist das Touryak mit seinen Knicken wieder arg im Vorteil.
    --
    Nur der Einsame findet den Wald: wo ihn mehrere suchen,
    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Smo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    OT:
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen

    Wie das dann in weiterer Zukunft aussieht sieht man gut an 2 Beiträgen hier, das erste beschreibt einen Paddler der paddeln kann, das zweite beschreibt einen Paddler der nicht paddeln kann.
    Von dir ist das ein Kompliment
    --
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  8. Dauerbesucher
    Avatar von Smo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    OT:
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen
    Gebraucht gibt es so was: als Beispiel https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...23709-211-4663
    35415 Hessen - Pohlheim? Und ich dachte immer, der Kerl wohnt in Berlin ;)
    Spoiler: Bild 3
    --
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  9. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Also, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr zieht es mich zum Tsunami 135. So emotional quasi, ohne es bisher live gesehen zu haben.
    Ich denke, es passt einfach am besten zu meiner Größe und als PE Boot kann es die ganzen Umtragungen (verschiedenster Art und Weise) aushalten. Ich plane auf jeden Fall, mir das Boot beim Händler mal anzuschauen.

    Bleibt noch eine nicht ganz unwichtige Frage offen: Der Transport auf dem Autodach.
    Gibts hier kleine (schwache) Menschen, die mir empfehlen können, welche Dachträgervariante gut handhabbar ist? Ich habe mal bei Thule geschaut. Da gibt es die Super-Lade-Hilfe, die mir glaub viele Probleme ersparen würde, kostet aber halt über 700 Euro. Ich kann halt nicht einschätzen, ob ich das Kajak auch mit bspw. diesen "DockGlide" Teilen gut aufs Autodach bekommen könnte. Problem ist, dass ich ja bereits mit dem Dachträger zum Händler fahren muss, damit ich das Kajak transportiert bekomme. Aber 700 Euro??
    Ich müsste also mich für einen Träger entscheiden und dann hoffen, dass ich mit dem zuerecht komme. Sonst kauf ich zwei mal...


    Freistil

  10. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Eigene Erfahrungen mit Dock Glide:
    Aufladen nur durch anheben (bei unseren +5m Bombern zu zweit). Verschieben und ausrichten geht gut und leichter als bei anderen Trägern. Verziert halten die Boote bombenfest. Sowohl Knick- als auch Rundspant Dank verstellbarem Profil.

    Warum Aufladen nur durch reinheben? Der durch den Dachholm vorgegebene Abstand hinterer Holm zu Heckklappenkante lässt es bei unserem Kombi nicht zu, das Boot mit dem Heck auf den Boden und dem Bug auf den Träger zu legen, weil der Kiel dann mit der Heckklappe kollidiert. Wäre das Boot länger, das Auto flacher oder der Holm weiter hinten würde es theoretisch gehen.

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Smo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Ich hab Thule Füsse, dazu die rechteckigen Stahlstangen, obendrauf Ecklaträger. Kostet iirc ca. 150,- Dazu noch dieses: https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1745960 und du bist gewaschen und gekämmt.
    --
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  12. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Ich benutze seit vielen Jahren das Zölzer Dachträgerssystem. Standardholm mit Kajakmulden bleibt immer gleich, bei Fahrzeugwechsel werden neue Klemmbacken gekauft, falls notwendig. Die letzten beiden Autos hatten eine Dachreling, da passen die Klemmbacken gut (hinterlassen allerdings leichte Kratzspuren)
    Als Ladehilfe genügt mir die einschiebbare Variante. Kajak auf einer Seite auflegen, den Rest des Kajaks in die Mulde, dann die Ladehilfe abziehen und in den Kofferraum.
    Der Zölzer Träger ist äußerst stabil und langlebig.


    https://www.zoelzer.de/de/dachtraege...traegersystem/
    https://www.zoelzer.de/de/dachtraege...ke-mit-winkel/
    https://www.zoelzer.de/de/ladehilfe-...ndardholm.html
    https://www.zoelzer.de/de/kajakmulden.html
    Zusammen etwa 440€.

  13. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    OT:

    35415 Hessen - Pohlheim? Und ich dachte immer, der Kerl wohnt in Berlin ;)
    Spoiler: Bild 3
    In Berlin gibt es doch genügend Kanuvereine, z.B. mehrere am Pulvermühlenweg. Am Wochenende mal hinfahren und guten Tag sagen. Die haben meist alle gängigen Kajaktypen dort und lassen sie dich bestimmt mal anschauen, evtl kannst Du eine Probefahrt vereinbaren.

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von Kajakte Beitrag anzeigen
    Mein WS Tsunami in PE ist 5m lang und hat 30kg Eigenmasse. Vollbeladen sind es etwa 90-100kg. Da ist nichts mehr mit anheben. Ich ziehe das Boot also über Steine, viel mehr noch über Felsen da hier die Ufer meist felsig sind. Das hinterlässt natürlich Kratzer, mehr passiert aber nicht. Die Kiellinie entlang ist der Rumpf verstärkt, d.h. in dickerem Material ausgeführt. Das Heck besteht beim Tsunami aus massivem, zentimeterdickem PE. Um da ein Loch hinein zu bekommen müsste man es erstmal schaffen etliche Zentimeter wegzuschleifen. Das ist mir bis heute nicht gelungen und mein Tsunami ist in den bald 13 Jahren wirklich nicht geschont worden.

    Mit einem Tsunami macht der TO wahrscheinlich nichts falsch solange er kein Tsunami in einer fürchterlichen Farbe kauft.

    Nimm rot, es wird nach 15 Jahren von allein zu orange.

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Ist es denn relevant, ob das Kajak seitlich (also hochkant) oder flach (horizontal) transportiert wird? Was ist denn "schonender"?

  16. Dauerbesucher

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Schonender sind Kajakmulden, und die sind meist hochkant (soweit ich weiß). Gerade PE-Boote werden in der Sonne durchaus weich und bekommen Dellen, wenn sie auf einfachen Holmen aufliegen - die Dellen gehen aber meist auch wieder raus, wenn die Boote anschließend unbelastet in der Sonne liegen. Deswegen gerne bei Pausen die Gurte etwas entspannen - während der Fahrt hat natürlich die Ladungssicherung Vorrang.

    Ansonsten ist es egal, hochkant bekommt man halt mehr Boote auf das gleiche Dach bzw. die gleiche Holmlänge, dafür kann man nicht mehr in Tiefgaragen fahren.

    MfG, Heiko

  17. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
    Schonender sind Kajakmulden, und die sind meist hochkant (soweit ich weiß).
    Hochkant sind die U-Bügel, geteilte Mulden wie Dock-Glide sind Horizontal.
    Was schonender ist gibt es mehrere Meinungen, im Endeffekt konnte aber kein Verfechter von Hochkant (liegend gibt aber Dellen im Rumpf vom Holm) oder Liegend (bei Hochkant belasten die Spanngurte aber den Rumpf durch Querzurren in unvorhergesehener Weise was gerade bei GFK oder CFK Booten besonders schlimm ist) Beispiele für tatsächlich beschädigte Boote nennen. Und auch die Kollegen, die einfach nur auf die Holme mit einer senkrechten Stütze zurren haben noch keine kaputten Boote gemeldet. Insofern entscheide nach Platzangebot und -Bedarf. Für uns war die Höhe ausschlaggebend für Liegendtransport. Einfach auflegen, Gurte überziehen ohne auf Schwellern oder Sitzen rumzuturnen ist auch was Wert.

  18. Erfahren
    Avatar von Kajakte
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Ich habe den Thule 873 HydroGlide. Der Thule 896 DockGlide ist möglicherweise das Nachfolgemodell.
    Meine einzige Ladehilfe ist eine Decke. Die falte ich so dass sich mehrere Lagen ergeben und positioniere sie so dass sie die Kofferraumklappe, Heckscheibe und den Bereiches des Autodaches hinter dem hinteren Dachträger abdeckt. Dann lege ich den Bug des Kajaks auf die Kofferraumklappe, hebe das Heck des Kajaks an und schiebe das Kajak auf der Decke hoch auf's Autodach. Liegt das Kajak einmal auf den HydroGlide-Flächen auf rutscht es ganz leicht weiter nach vorn. Noch ein wenig ausrichten und dann abspannen. Abladen in umgekehrter Reihenfolge. Spanngurte lösen, Decke positionieren und das Kajak nach hinten vom Autodach herunter ziehen.
    Diese Methode funktioniert, ohne Schäden an zwei Autos zu hinterlassen, seit dem ich das 5m lange und 30kg schwere Kajak habe. (Achtung: Dies ist keine Kaufempfehlung für ein 5m langes und 30kg schweres Kajak. <--- Extrahinweis für Herrn/Frau/Divers dodderer)

  19. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Note to myself: die Wolldecke, die eh im Auto liegt Mal ausprobieren.

    Danke

  20. Erfahren
    Avatar von Kajakte
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Note to myself: die Wolldecke, die eh im Auto liegt Mal ausprobieren.

    Danke
    Aber bitte vorsichtig. Die Decke immer so falten dass immer die gleiche "schmutzige" Seite der Decke, also die auf der das Kajak gleitet, oben liegt. Manchmal schiebt es die Decke mit hoch. Schmutz auf der Unterseite könnte dann zu Kratzern im Lack führen.
    Wenn empfindliche Plasteteile (Heckspoiler!) vorhanden sind lässt Du es vielleicht besser bleiben.

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