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  1. Dauerbesucher
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #41
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen

    Hier kam das Argument daß die Steuerpedale des Prijon schlecht sind. Bei einem +/- 4m Boot brauchst Du keine Steueranlage. Wenn Du Dir eine saubere Paddeltechnik angewöhnst, kommst du gut ohne aus. Steueranlage verführt zu schlampiger Padddeltechnik.
    Stimmt. Man hat dann mehr von der Natur, weil man das Boott bei jedem Paddelschlag von links nach rechts schwenkt, und dabei die Kraft die man sonst in den Vortrieb stecken würde sinnvoller in Seitwärtsbewegung umsetzt
    --
    Nur der Einsame findet den Wald: wo ihn mehrere suchen,
    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #42
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen
    Auf solch grossen Wasserflächen oder auf dem Meer fährt man üblicherweise Eskimokajaks und die sind um die 5m lang.
    Dieser Satz fasst den Thread gut zusammen.
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  3. Fuchs
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #43
    Auch meinen Senf dazu gebe:

    So wie Du schreibst würde ich Dir kein Boot mit 22kg oder mehr empfehlen, außer Du traust Dir eh zu es auch beladen zu händeln ...denn dann kommt es nicht nur aufs Leergewicht an.
    Aber es muß ja auch (leer) aufs Dach oder vom Fluß zum Auto ...da wären <20kg anzustreben.

    Die meisten robutsen PE-Boote fallen damit raus.
    Ich war auch mit dem nicht mal 3m langem Boot eine Woche auf dem Fluß ...mit Zelt, etc.
    Ist etwas knapp - geht aber.
    Es handelt sich um das Pyranha Fusion S, 296cm, 18,5kg, robustes PE, wasserdichte Luke, Skeg für Geradeauslauf.
    Guckst Du:

    hier auf 5-Tages-Tripp auf der Naab (Umfahrungsstelle an nem Wehr):

    Mit Zelt (Vaude Mark III), Schlafsack, aufblasbarer Matte, Tagesverpflegung, Getränke, Klamotten, 3-Bein-Stuhl, usw. dabei. Essen halt nur für 2x kalt Essen und für 5 Tage Müsli+Kaffee, nicht kpl. für 5 Tage Essen/Trinken.
    Ach ja: Ich hab 73kg/173cm.

    Geht alles. Vor allem mit kleinerem/leichtern Zelt (meines hat 4,3kg!).
    PS: Und das Boot - oder ein ähnliches - könnte es auch günstig (nicht billig) gebraucht geben.
    Für Deine Größe / Dein Gewicht wäre das wohl ein absolut top Boot - wenn Du mit wenig auskommst.
    Meine "Jaqueline" ist aber nicht verkäuflich ...aber für nen Test gäbe ich es mal her (südl. Nürnberg).

    PS: Prilite geht schon auch, muß man halt etwas mehr aufpassen, aber so "empfindlich" wie oft gesagt wird ist es nicht (hab das Marlin Prilite); auch das Dayliner gibt es wohl in Prilite - und das Dayliner ist ein gutes Boot! Wenn Du wenig ausgeben willst kommt sicher auch ein GFK-Boot in Frage ...wg. geringem Gewicht zudem.
    “Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, daß du nicht einer derjenigen bist, die es tun werden.” — Jacques Fresco

  4. Fuchs
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #44
    Noch ein - vielleicht auf den ersten Blick seltsamer - Vorschlag:

    Prijon Kinderkajak Viper

    Guter Geradeauslauf, leicht zu steuern und wendig. Schnell, wenn gewollt- kein Problem
    Leicht = 17 Kg
    3,78 x 0,57
    Wasserdichte Abschottung hinten
    Wasserdichte Luke
    Material: Prijons HDPE

    ...im Gebrauchtmarkt vom Kanumagazin gibt es ein Angebot (bei Hamburg).
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  5. Fuchs
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #45
    Und gebraucht im Kanumagazin Flohmarkt auch ein Tsunami SP (Länge?) gebraucht ...das wiegt (je nach Modell) wohl auch unter 20kg.

    https://www2.kanumagazin.de/service/gebrauchtmarkt/
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #46
    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    Stimmt. Man hat dann mehr von der Natur, weil man das Boott bei jedem Paddelschlag von links nach rechts schwenkt, und dabei die Kraft die man sonst in den Vortrieb stecken würde sinnvoller in Seitwärtsbewegung umsetzt
    Kommt aufs Boot an. Mit dem Tsunami 125 bin ich schnell ohne Steueranlage und kann auch Kurven präzise und schnell fahren (S. hat einen PH Hammer und sagt immer: Dreht auf dem Teller). Und mehrtägige Flussgepäckfahrten sind nun wirklich null Problem, trotz der Kürze, in das kurze Boot geht mehr rein, als in den Scorpio (problematisch sind diese blöden Kanadierstege, die mir zu hoch sind). Mit dem Scorpio geht mir bei Wellen und Großgewässern das Herz auf, aber ohne Steuer bin ich auf Flüssen nur mit Steuerschlägen beschäftigt, teils ohne Wirkung, nervig. Ich kann nur zu Ausprobieren raten, ein Boot muss passen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #47
    Eben. Meiner Meinung nach fährst mit Steuer einfach entspannter.
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #48
    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    Eben. Meiner Meinung nach fährst mit Steuer einfach entspannter.
    Nein. Es kommt auf das Boot an und die Paddeltechnik. Als der Verkäufer damals sagte, Du brauchst kein Steuer, hab ich ihn in jeder Kurve verflucht. Jetzt kante ich (zur richtigen Seite ), ein flüssiger Steuerschlag aus der Bewegung heraus und das Boot macht exakt, was ich will. Andere Boote, auch kleine Boote, brauchen dagegen wirklich ein Steuer. Man kann es nicht generalisieren. Jedes Boot hat seinen Einsatzzweck und seine spezifischen Eigenschaften. Niedrige Wasserstände (Skudder) und viele Äste im Wasser, an denen das Steuer bzw. die Leinen hängenbleiben, haben schon manchen Steuereinsatz zum teuren Vergnügen gemacht.
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #49
    Wer mit einem ausgefahrenen Skudder im Flachwasser rumfährt hat es nicht besser verdient. Wer sich eins Boot kauft, dem ein Ast im Wasser das Steuer wegreist, der würde bestenfalls schlecht beraten. Ein Freund von mir fährt zum Beispiel das Lettmann Infinity. Da reist auch bei heftigem Felskontakt nichts ab. Obwohl das Steuer unterm Boot befestigt und nicht einziehbar ist. Davon mal abgesehen ist es eh vollkommen absurd hier ein Skudder als Argument rauszuholen. Wie viele Boote gibts in dieser Klasse mit so nem Ding? Und wie viele mit klassischem Klappsteuer?

    Und, um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen. Wir reden hier von einem relativen Anfänger der gern 5 Tages Flusstouren machen will. Dem eine 4 Meter Zigarre ohne Steuer zu empfehlen halte ich für unmöglich. Da kann man drei mal mit: „soll er sich doch gleich ne gute Technik angewöhnen“ kommen. Das kann er auch mit Steuer. Ich würd echt gern mal sehen wie ihr ohne Steuer mit so ner kurzen, fast immer verzogenem PE Gurke auf Tour geht. Da kann man auch gleich mit so nem israelischen Faltenhund vom Schnapsmax fahren.
    Geändert von Smo (09.05.2019 um 10:39 Uhr)
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #50
    Was der Bauer nicht kennt.

    Mein Tsunami ist keine verzogene PE Gurke, sondern ein wunderbares Anfängerboot mit Vollausstattung für Flüsse und kleinere Seen. Ohne Steuer Seit ich ein PE Seekajak habe, weiß ich ihn noch mehr zu schätzen
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #51
    OT: Und zu Deiner Ehrenrettung, Smo. Immer wieder fragen die Erfahrenen: Mit dem Boot bist Du Goldstrecke gepaddelt? Mit dem Boot bist Du Silber, 30 km Strecke ohne Strömung gepaddelt. Ja, bin ich. Und zwar im guten Mittelfeld. Man sollte sich allerdings mit Paddeltechnik beschäftigen.
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  12. AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #52
    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    Und, um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen. Wir reden hier von einem relativen Anfänger der gern 5 Tages Flusstouren machen will. Dem eine 4 Meter Zigarre ohne Steuer zu empfehlen halte ich für unmöglich.
    Och, also das ist jetzt wirklich etwas übertrieben. Es gibt auch kleine Boote mit gutem Geradeauslauf, das hängt stark von der Bootsform ab. Mein kürzestes Faltboot etwa ist gerade mal 3.30 m lang und selbst absolute Anfänger im Freundeskreis hatten bisher keine Probleme, nach einer Handvoll Paddelschlägen damit geradeaus zu fahren. Eine Steueraufnahme wäre übrigens bei dem Stummel sogar vorhanden, bleibt aber leer. Und das Tempo, bei dem ein 4 m-Boot in den Bereich der Rumpfgeschwindigkeit kommt und die Länge wirklich eine Rolle spielt (ca 8-9 km/h), erreicht ein gemütlicher Wanderpaddler eh' nicht dauerhaft, auch nicht im 5 m-Boot. Bei 5-6 km/h ist die Rumpflänge fast vernachlässigbar. Das schafft selbst das erwähnte Pummelchen ohne Probleme. Und ein Dayliner oder Tsunami ist ja noch mal erheblich länger.
    Geändert von ChristianBerlin (09.05.2019 um 11:34 Uhr)

  13. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #53
    Zitat Zitat von ChristianBerlin Beitrag anzeigen
    Och, also das ist jetzt wirklich etwas übertrieben. Es gibt auch kleine Boote mit gutem Geradeauslauf, das hängt stark von der Bootsform ab. Mein kürzestes Faltboot etwa ist gerade mal 3.30 m lang und selbst absolute Anfänger im Freundeskreis hatten bisher keine Probleme, nach einer Handvoll Paddelschlägen damit geradeaus zu fahren. Eine Steueraufnahme wäre übrigens bei dem Stummel sogar vorhanden, bleibt aber leer. Und das Tempo, bei dem ein 4 m-Boot in den Bereich der Rumpfgeschwindigkeit kommt und die Länge wirklich eine Rolle spielt (ca 8-9 km/h), erreicht ein gemütlicher Wanderpaddler eh' nicht dauerhaft, auch nicht im 5 m-Boot. Bei 5-6 km/h ist die Rumpflänge fast vernachlässigbar. Das schafft selbst das erwähnte Pummelchen ohne Probleme. Und ein Dayliner oder Tsunami ist ja noch mal erheblich länger.
    Mit ohne Steuer / Skeg / etc.
    - Das hat eher was mit Philosophie zu tun :-)
    - Aber grundsätzlich lassen sich einfachere Gewässer gut ohne bewältigen - bei Strömen, großen Binnengewässern oder dem Meer sieht es anders aus. Und zwar geht das auch mit einer 4m Banane: Ich - und tausende vorher - haben mit dem Taifun (3,9m, WW-Boot) Wanderfahrten gemacht. Ja, ist etwas anstrengeder ...aber es geht wohl nicht um ein Rennen.
    - Aber auf langen, langsamen/geraden Etappen schätze ich schon auch die Möglichkeit das Skeg runter zu lassen ...es macht es etwas komfortabler - einfacher zu paddeln, man kann sich mal mehr auf z.B. Fotografieren oder einfach Gucken einlassen.

    Schlußsatz (meinerseits): Wenn einer vehement gegen (kurze) Boote ohne Steuer spricht und das ganz allgemein, dann fehlt da wohl schlicht die ausreichende Erfahrung damit.
    “Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, daß du nicht einer derjenigen bist, die es tun werden.” — Jacques Fresco

  14. AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #54
    Zitat Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
    Mit ohne Steuer / Skeg / etc.
    - Das hat eher was mit Philosophie zu tun :-)
    - Aber grundsätzlich lassen sich einfachere Gewässer gut ohne bewältigen - bei Strömen, großen Binnengewässern oder dem Meer sieht es anders aus. Und zwar geht das auch mit einer 4m Banane: Ich - und tausende vorher - haben mit dem Taifun (3,9m, WW-Boot) Wanderfahrten gemacht. Ja, ist etwas anstrengeder ...aber es geht wohl nicht um ein Rennen.
    - Aber auf langen, langsamen/geraden Etappen schätze ich schon auch die Möglichkeit das Skeg runter zu lassen ...es macht es etwas komfortabler - einfacher zu paddeln, man kann sich mal mehr auf z.B. Fotografieren oder einfach Gucken einlassen.

    Schlußsatz (meinerseits): Wenn einer vehement gegen (kurze) Boote ohne Steuer spricht und das ganz allgemein, dann fehlt da wohl schlicht die ausreichende Erfahrung damit.
    Das Fass Steuer gegen Skeg wollte ich nun wirklich nicht aufmachen. Nur darauf hinweisen, dass die Bootslänge allein ein schlechter Indikator für Geradeauslauf ist - Die Taifuns sind ja auch erheblich drehfreudiger als die hier angedachten Boote, teilweise sogar etwas kürzeren Boote. Beim Schlusssatz wäre ich dann ganz bei Dir.

  15. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #55
    Zitat Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
    ... , dann fehlt da wohl schlicht die ausreichende Erfahrung damit.
    Was auch für jede Kaufberatung gilt: Probefahren, Vergleichsfahren, Probefahren. Sind einfach das A und O des Bootskaufes. Oder mehrmals kaufen.
    Es gibt hier einige erfahrene Paddler, die ganze Vereinsbestände (oder mehr ) an Booten durchgepaddelt haben und für sich die Vor- und Nachteile benennen können. Was aber bei ähnlich erfahrenen Paddlern und identischen Booten einfach zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. Es gibt Boote bei uns im Verein, da sind sich alle einig in der Bewertung und es gibt Boote, da streiten scheiden sich die Geister.

    Insofern würde ich jedem Bootsinteressierten eh raten, mit dem Kauf zu warten und lieber Verleih- oder Vereinsboote zu fahren, bis selber herausgefunden wurde, welche Bootsform am Besten liegt.

  16. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #56
    Gundhar und Smo haben völlig recht.
    Martin: Thema verfehlt, der Kollege will auf Großgewässer, was soll er mit so nem Stummel?

  17. Fuchs

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #57
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Bootsfragebogen

    Zum Boot:

    - Suchst Du ein Boot für Sport/Fitness oder zum Binsenbummeln/Reisen oder beides?

    Zum Reisen (Mehrtagestouren)





    - Welche Gewässer bevorzugst Du bzw. welche Gewässer sind in Deiner näheren Umgebung?

    Flüsse

    Wo lest ihr was von Grossgewässer und Meer ?

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #58
    Hallo Leute!

    Ich möchte nochmals auf einige Punkte eingehen:

    Gewicht.
    Die 22 Kg wären jetzt echt mein absolultes Maximum als Leergewicht. Bauchschmerzen macht es mir trotzdem. Allerdings, wenn ich ein leichteres Boot nehme, bewege ich mich wahrscheinlich schon im GFK-Bereich und da ist mir nach wie vor nicht klar, ob ich so ein Boot es aushalten würde, wenn ich es (evtl. auch ohne Bootswagen), an so einer Stelle aus dem Wasser auf dem Boden hochziehen würde: https://www.youtube.com/watch?v=2pMHBQZO5Cg (15:30 min.)
    Oder wäre für solche Zwecke eine PE-Boot "zwingend"? Ich sags wies ist: Sowas sollte das Boot schon aushalten können.

    Kinderkajak.
    Das Tsunamit SP hat eine Länge von 366 cm und eine Breite von 52 cm. Zuladung 82 Kg. Gewicht: 16 Kg. Wieso ist das als PE-Boot so leicht? Andere Boote mit ähnlichen Maßen wiegen gleich mal 20 Kg? Paddlergewicht wohl 30-60 Kg, wäre also noch passend eigentlich. Was unterscheidet denn so ein Kinderkajak von einem Erwachsenenkajak, außer der Größe?

    Steueranlage.
    Philosophien hin oder her: Ich möchte eine haben.

    Probefahren.
    Ich möchte natürlich verschiedene Kajaks probefahren. Das Problem ist, dass wenn ich bspw. das Prijon Narva, WS Tsunami 125 ST und WIG Sport 420 fahren wollen würde (was ich wollen würde ), dann muss ich wahrscheinlich auch drei Händler anfahren und kann die gar nicht alle bei einem Händler finden. Von daher wird zumindest der direkte Vergleich schwierig. Und wahrscheinlich müsste ich jeweils weit reisen. So viele Kajakhändler gibt es ja gar nicht, zumindest größere, die auch eine gute Auswahl haben. Die sind ja in ganz Deutschland verteilt. Von daher weiß ich noch nicht wie das von statten gehen soll.

    Flüsse.
    Ich habe nicht vor, im Meer oder auf großen Seen zu fahren. Ich habe bspw. letztes Jahr mit meinem Seawave eine Mehrtagestour auf der Altmühl gemacht. Jetzt überlege ich als nächsten Trip die Lahn oder vielleicht der Neckar. Das ist so die Flussdimension, auf der ich plane, mich zu bewegen. Vielleicht hilft das nochmal zur Einschätzung was ich brauche.


    Freistil

  19. Fuchs

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #59
    Schau dir mal die Deckshöhe des Tsunami SP an , das ist deutlich flacher als Erwachsenenkajaks dieser Länge . Das spart schon etwas Gewicht kostet aber auch Stauraum . Mehr als Schlafsack und Klamotten und ein paar Kleinigkeiten in den Spitzen hatte unsere Tochter nicht im Boot . An Zelt , Isomatte , Kocher usw. wäre nur in der Ul-Variante zu denken gewesen .

    Gruss , windriver

  20. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #60
    Ok, danke. Das ist ein wichtiger Hinweis. Also Zelt, selbst aufblasbare Iso usw. muss schon rein passen.
    Naja, wenn ich es dann mal zu nem Händler geschafft habe, kann ich mich dort ja probehalber mal in ein Kinderkajak setzen. Aber ich denke, das ist eher nichts für mich. (Wenn auch die Größe stimmen würde!)

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