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  1. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #21
    Mir ist schon klar, dass die Farbe nicht ausschlaggebend sein kann. Aber das abgebildete Kajak hat ne geschmeidige Farbe, die ich so noch nicht gesehen habe. Hätt ich glatt so genommen.

    Also mir gefällt das Tsunami auf jeden Fall. Ich möchte aber nochmal zurück zu dem WIG-Kajak. Ich hab an euren Antworten schon gemerkt, dass ihr auf ganz andere Sachen schaut wie ich, und ich bin sehr dankbar dafür, denn da merkt man, dass ihr Erfahrung habt und ich nicht. (Beispielsweise das mit den umlaufenden Deckleinen!) Jetzt erkenne ich auch den Unterschied zwischen dem Tsunami und dem Dayliner.
    Also wegen dem WIG, das scheint mir jetzt aber ähnlich zum Tsunami zu sein. Es wäre allerdings wesentlich leichter. Könntet ihr da bitte noch eine Sichtdiagnose stellen?

    https://wigkayaks.com/products/kayaks/420sport/


    Freistil

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #22
    Es ist halt ein GFK Boot. PE ist unempfindlicher, wenn man (wie ich) also gerne mit dem Boot über die Steine ins Wasser rutscht oder sich an rostigen Rohren festfährt, sollte lieber PE nehmen. Dafür ist PE schwerer.
    Ansonsten sind die Daten in Ordnung. Schau Dir am besten beide Boote an, nur von Bildern kann man schlecht sagen, was wirklich passt. Es ist möglich, dass das WIG mnit 61 cm Breite zu breit für Dich ist. Probepaddeln oder ein sehr guter Händler (wie Gadermann), der sieht, welches Boot passt, sind hilfreich.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #23
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Tsunami: bessere Luken als das Prijon
    Wenn man nichts großes einpacken und bei Wellengang gern untergehen möchte, ja. Ansonsten: Nein.
    --
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  4. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #24
    Wie muss ich das jetzt verstehen?

  5. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #25
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen

    ...
    https://www.prijon.com/prilite-narva.html

    Und wenn ich eine "Gewichtsklasse" höher ginge:

    https://www.prijon.com/dayliner-s.html

    ...

    Grundsätzlich reizt mich das Prijon Narva. Das hat aber nur hinten ein Gepäckfach und ich denke, dass sich das ungünstig auf die Gewichtsverteilung auswirkt? Vom Material her bin ich auch unsicher.
    Letztlich habe ich zwar nicht vor, das Boot auf dem Boden herzumzuschleifen, aber auf Touren stößt man auf verschiedene Problemsituationen, sodass ein herumschleifen nicht ausbleiben wird.

    Mein Dilemma ist, dass ich ein leichtes Boot brauche, um es gut umtragen zu könen und dabei hin und her hieven zu können. Aber die leichten Boote sind empfindlich. Und bei einem schweren PE Boot habe ich Bedenken, dass es zwar das herumschleifen aushalten würde, es jedoch zu schwer sein wird, um es zu bewegen.

    Also meine wichtigste Frage ist, ob das Prijon Narva von der Ladekapazität ausreichen wird für – sagen wir mal – fünftägige Touren mit eher leichtem/wenig Gepäck (mehr könnte ich eh nicht schleppen) und ob es irgendwie ein Problem wäre, dass es nur hinten eine Gepäckluke hat.
    Das WIG Kajak... Keine Ahnung... Kennt das jemand? Gibts da Erfahrung? Das scheint mir Luken- und Gewichtsmäßig irgendwie der beste Kompromiss?


    Freistil
    Da sind eine ganze Reihe wichtiger Aspekte angesprochen:

    Das Narva hat nur ein abgeschottetes Gepäckfach hinten. Das ist in der Praxis für mehrtägige Gepäcktouren gar kein Problem und hat sogar Vorteile. Das Schott hinten wird für Sachen verwendet die auf gar keinen Fall naß werden dürfen wie z.B. Schlafsack oder Kleidung und ein Teil des Proviants (ganz leicht - ganz hinten, was schwerer ist, wie Proviant, weiter vorne). Vorne im Fußraum kann man Sachen unterbringen wo Naßwerden nicht schön aber nicht katastrophal ist, wie Zelt (wg. Gewicht in die Spitze) Isomatte (die sonst schwer durch die Luke gebracht werden kann), Kocher und Töpfe.
    Verstellbare Abschottungen hatte ich noch nie und habe sie nie vermißt.

    Die Prijon Kajaks waren vom Material und von der Verarbeitung immer sehr gut, ebenfalls Lettmann. WIG kenne ich nicht.

    PE ist sehr robust, Prilite leichter und weniger robust, aber immer noch robuster als früher die GFK Boote. Meine GFK Boote haben alle jahrelang für Gepäckturen ihren Zweck erfüllt.

    Boote wie das Wilderness Tsunami oder das Prijon Dayliner erscheinen mir für Wandertouren mit 3.8m und auch von der Form her etwas pummelig geraten, auf großen Wasserflächen machen die keinen Spaß. Das Narva scheint mir da besser geeignet.
    Edit: vom Volumen ist das ausreichend, man muß sich eben etwas einschränken. Bedenke mal was in einen Rucksack paßt, das geht auch.

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #26
    Wie muss ich das jetzt verstehen?
    https://www.seekajakforum.de/forum/read.php?1,110240

    Das passiert bei der Prijonkonstruktion nicht. Auch dass ein Deckel nicht ganz zu ist, und unbemerkt Wasser reinläuft ist nicht möglich. Entweder ist der Deckel ganz offen, oder zu. Bei den Gummiedeckeln reicht etwas Dreck und der schließt nicht mehr richtig. Und man merkt es nicht, wenn man nicht peinlich genau drauf achtet. Auch wenn man die etwas nachlässig oder in Eile zumacht, sitzt die Gummielippe gern mal nicht richtig in der Nut. Wenn bei Prijon die Platte drauf ist, geht der Deckel auch nicht mehr versehentlich auf. Necky verwendet ein ähnlich gutes System.

    Die Lukengrösse kannst ja selbst vergleichen und Dir überlegen was man in die vordere so rein-, und vor allem wieder rausbekommt. Man kann ja echt an den Prijonbooten so einiges meckern, auch an den Lukendeckeln gibt es ein Detail was echt nicht zu Ende gedacht ist. Aber Torres Aussage, dass die Prijon Luken(deckel) schlechter sind, kann ich nicht nachvollziehen.

    Viele Grüße, Steve
    Geändert von Smo (06.05.2019 um 18:32 Uhr)
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #27
    OT: Prijon-Luken verschließen steht bei mir in der Liste der beliebtesten Tätigkeiten direkt hinter trockene Neo-Spritzdecke befestigen und Transportabdeckung anbringen. Meine Tsunami-Lukendeckel sind dicht, sie müssen halt einrasten.

    P.S. Wer bei der Jahreszeit, in der Region seine Lukendeckel nicht richtig schließt, tja.... Ansonsten kann man immer Pech haben, da helfen auch Prijon-Luken nichts.
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #28
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen
    Da sind eine ganze Reihe wichtiger Aspekte angesprochen:

    Das Narva hat nur ein abgeschottetes Gepäckfach hinten. Das ist in der Praxis für mehrtägige Gepäcktouren gar kein Problem und hat sogar Vorteile. Das Schott hinten wird für Sachen verwendet die auf gar keinen Fall naß werden dürfen wie z.B. Schlafsack oder Kleidung und ein Teil des Proviants (ganz leicht - ganz hinten, was schwerer ist, wie Proviant, weiter vorne). Vorne im Fußraum kann man Sachen unterbringen wo Naßwerden nicht schön aber nicht katastrophal ist, wie Zelt (wg. Gewicht in die Spitze) Isomatte (die sonst schwer durch die Luke gebracht werden kann), Kocher und Töpfe.
    Verstellbare Abschottungen hatte ich noch nie und habe sie nie vermißt.

    Die Prijon Kajaks waren vom Material und von der Verarbeitung immer sehr gut, ebenfalls Lettmann. WIG kenne ich nicht.

    PE ist sehr robust, Prilite leichter und weniger robust, aber immer noch robuster als früher die GFK Boote. Meine GFK Boote haben alle jahrelang für Gepäckturen ihren Zweck erfüllt.

    Boote wie das Wilderness Tsunami oder das Prijon Dayliner erscheinen mir für Wandertouren mit 3.8m und auch von der Form her etwas pummelig geraten, auf großen Wasserflächen machen die keinen Spaß. Das Narva scheint mir da besser geeignet.
    Edit: vom Volumen ist das ausreichend, man muß sich eben etwas einschränken. Bedenke mal was in einen Rucksack paßt, das geht auch.
    Ahso, ich kann auch beim Narva Gepäck vorne transportieren? Aber wenn das nicht abgeschottet ist, dann sinkt mein Zelt im Fluss zu Boden, wenn ich kentere, oder?
    Und was die Bootslängen angeht:

    Tsunami: 411 cm Länge, 58 cm Breite
    Narva: 407 cm Länge, 62 cm Breite
    Dayliner: 367 cm Länge, 61 cm Breite

    Das Tsunami ist also das längste und schmalste Boot von allen. Wieso soll das Narva da am wenigsten "pummelig" sein? Wenn ich jetzt nur diese beiden Maße zugrunde lege, dann ist doch gerade das Tsunami das beste für große Wasserflächen??

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #29
    Was ist mit dem 470er Touryak?

    Vorteile:
    - Guter Kompromiss aus Schnelligkeit und Komfort durch Stabilität
    - Auf allem was grösser als ein verblockter und verwinkelter Kleinfluss ist brauchbar
    - LV für kleinere Leute
    - grosse Luken
    - Tagesluke vorn
    - halbwegs billig zu bekommen

    Nachteile:
    - Die Prijon Steuerpedale sind der letze Mist
    - ebenso die Sitzlehne und deren Verstellung
    - die Griffe erst recht
    - und ein Netz statt des Gummiekreuzes vorn wäre auch nett.

    die letzteren beiden lassen sich jedenfalls leicht beheben.
    --
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #30
    Zu schwer (26 kg)

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #31
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Ahso, ich kann auch beim Narva Gepäck vorne transportieren? Aber wenn das nicht abgeschottet ist, dann sinkt mein Zelt im Fluss zu Boden, wenn ich kentere, oder?
    Man muss es halt so packen dass es nicht rausrutscht.

    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Und was die Bootslängen angeht:

    Tsunami: 411 cm Länge, 58 cm Breite
    Narva: 407 cm Länge, 62 cm Breite
    Dayliner: 367 cm Länge, 61 cm Breite
    Alles albern kurz zum reisen.
    --
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #32
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Zu schwer (26 kg)
    4 Kilo zum Zunami, dafür 60cm mehr Länge. Du willst reisen schriebst du. Ich würd da lieber ein längeres Boot was leichter läuft nehmen, als eins was mir das verladen leichter macht.
    --
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  13. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #33
    Ich möchte so bis zu 5-Tages-Touren damit machen können. Und wahrscheinlich nicht auf den größten Flüssen. Mein jetziges Gumotex Seawave hat eine Länge von 455 cm, ist dafür aber 80 cm breit.
    Da denke (und hoffe ich), dass ich mit einem 411 cm langen und 58 cm breiten Boot besser fahre? (Im wahrsten Sinne des Wortes.) Sprich, auch wenn das Tsunami beispielsweise zwar etwas kürzer ist, muss es doch am Ende wohl besser laufen als das Luftboot? Und alles was eine Verbesserung ist, ist eine Verbesserung?


    Freistil

    Edit: Und warum gibt es eigentlich so viele Boote, die die "Tagesluke" hinten haben?? Das macht doch überhaupt gar keinen Sinn??

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #34
    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    4 Kilo zum Zunami, dafür 60cm mehr Länge. Du willst reisen schriebst du. Ich würd da lieber ein längeres Boot was leichter läuft nehmen, als eins was mir das verladen leichter macht.
    …und fast 10 Kg zum Seawave (17,5 Kg)… Irgendwo muss ich eine Grenze ziehen. Ursprünglich in diesen Therad habe ich über das Narva nachgedacht. Das wiegt 19 Kg. Dann habe ich mich mit dem Tsunami um 3 Kg auf 22 Kg "hochhandeln" lassen.
    Noch weiter hoch gehen möchte ich mit dem Gewicht echt nicht. Das Tourayk ist sicher ein tolles Reiseboot. Wenns aber nie auf Reise geht, weil es erst gar nicht den Weg auf mein Autodach findet, wäre es nur noch ein schönes Reiseboot an der Garagendecke.


    Freistil
    Geändert von Freistil (07.05.2019 um 21:40 Uhr)

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Smo
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #35
    OT:
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    wäre es nur noch ein schönes Reiseboot an der Garagendecke.
    Wenn es schon mal an der Decke hängt ist der Käs doch gegessen. Zwei Rollen angedübelt und schon ist es easy auf und abgeladen. Mach ich mit unserem, 45 Kilo-Zweier allein. Zur Not halt noch eine zweite Rolle, dann hast nen einfachen Flaschenzug. Um den Kahn am Gewässer auf- und abzuladen hilft eine Holzlatte die dieses Gerät imitiert. Bleibt nur noch das umtragen. Bei vielen Wehren wäre das für mich echt ein Grund für ein leichteres vs. ein leichter laufendes Kajak.
    --
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  16. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #36
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Edit: Und warum gibt es eigentlich so viele Boote, die die "Tagesluke" hinten haben?? Das macht doch überhaupt gar keinen Sinn??
    Wenn Du Tagesluke nicht als Fach für alles „Griffbereit während des Paddelns rumliegen“ verstehst sondern für „Kleinkram, der nicht morgens eingepackt und Anends ausgepackt wird, sondern an den ich Tagsüber rankommen will“ verstehst macht es Sinn. Boot auf Land, Du kommst immer dran. Boot im Wasser, Du auf Ufer/Steg dann ist die Tagesluke hinter dem Cockpit am einfachsten zu erreichen, weil an der breiteren Stelle des Bootes.

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #37
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Und warum gibt es eigentlich so viele Boote, die die "Tagesluke" hinten haben?? Das macht doch überhaupt gar keinen Sinn??
    Ist oft bei Seekajaks der Fall. Dann kannst du die Karte vorn aufgeschnallt lassen.
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  18. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #38
    Zitat Zitat von Freistil Beitrag anzeigen
    Ahso, ich kann auch beim Narva Gepäck vorne transportieren? Aber wenn das nicht abgeschottet ist, dann sinkt mein Zelt im Fluss zu Boden, wenn ich kentere, oder?
    Und was die Bootslängen angeht:

    Tsunami: 411 cm Länge, 58 cm Breite
    Narva: 407 cm Länge, 62 cm Breite
    Dayliner: 367 cm Länge, 61 cm Breite

    Das Tsunami ist also das längste und schmalste Boot von allen. Wieso soll das Narva da am wenigsten "pummelig" sein? Wenn ich jetzt nur diese beiden Maße zugrunde lege, dann ist doch gerade das Tsunami das beste für große Wasserflächen??
    Stimmt, die 411cm hatte ich nicht auf dem Schirm, war wohl bei einem anderen Modell. Ob allerdings 407 oder 411 ist völlig gleich, entscheidender ist die Linienführung unter Wasser.

    Natürlich kann man vorne Gepäck transportieren wenn es nicht abgeschottet ist. Herausfallen tut da auch nichts, schließlich sind da die Fußstützen im Wege. Bei einer 5 Tages Tour wirst Du ohnehin jeden verfügbaren Platz nutzen, also auch direkt hinter dem Sitz.

    Hier kam das Argument daß die Steuerpedale des Prijon schlecht sind. Bei einem +/- 4m Boot brauchst Du keine Steueranlage. Wenn Du Dir eine saubere Paddeltechnik angewöhnst, kommst du gut ohne aus. Steueranlage verführt zu schlampiger Padddeltechnik.

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #39
    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man vorne Gepäck transportieren wenn es nicht abgeschottet ist. Herausfallen tut da auch nichts, schließlich sind da die Fußstützen im Wege. Bei einer 5 Tages Tour wirst Du ohnehin jeden verfügbaren Platz nutzen, also auch direkt hinter dem Sitz.
    Und selbst bei Sägezahnfußstützen (die für Touren sehr angenehm sein können, weil zum einen sehr einfach wechselbare Sitzpositionen möglich, zum anderen der Raum vor den Füßen für Gepäck sehr gut zugänglich ist) kann man die Packtaschen auch ans Boot anbinden. Dann fallen sie zwar eventuell raus, bleiben aber mit dem Boot verbunden. Und man kann sie besser aus der Spitze heraus ziehen

    Zitat Zitat von Gundhar Beitrag anzeigen
    Hier kam das Argument daß die Steuerpedale des Prijon schlecht sind. Bei einem +/- 4m Boot brauchst Du keine Steueranlage.
    Auf kleineren Flüssen oder Seen stimmt das. Auf großen Wasserflächen (etwa Elbe unterhalb Hamburg und größer) oder gar dem Meer ist bei nicht völliger Windstille Skeg oder Steueranlage enorm hilfreich, auch bei guter Paddeltechnik.

    MfG, Heiko

  20. Erfahren

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    AW: Kajakkauf: klein, leicht, aber es muss auch geradeaus fahren

    #40
    Auf solch grossen Wasserflächen oder auf dem Meer fährt man üblicherweise Eskimokajaks und die sind um die 5m lang.

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