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    [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #1
    Mitreisende: Zelos
    Reiseziel: Nordschweden (Kebnekaise-Gebiet)
    Reisezeitraum: 03.09.2017 bis 16.09.2017 (2 Wochen)




    Hallo,
    ich möchte euch von meiner zweiwöchigen Tour in Nordschweden berichten, genauer gesagt ging es von Abisko ca. 130 km über den Kungsleden und einige Seitentäler nach Nikkaluokta. In den letzten beiden Jahren kam aus zeitlichen Gründen keine längere Tour in Frage (die Touren beschränkten sich auf 3-4 Tage in der Sächsischen Schweiz). Daher wollte ich dieses Jahr unbedingt wieder eine zweiwöchige Trekkingtour im Norden unternehmen. Da mir das Gebiet um den Kebnekaise schon 2013 auf meiner ersten Trekkingtour entlang des Kungsleden gefallen hat, wollte ich erneut in die Gegend reisen. Der organisatorische und logistische Aufwand sollte sich dadurch auch in Grenzen halten. Meinen Urlaub konnte ich in den ersten beiden Septemberwochen nehmen, d.h. der Reisezeitraum stand damit schon fest. Ich freute mich bereits darauf, das Fjäll auch in den herbstlichen Farben erleben zu dürfen. Gerne wäre ich mit meinen Brüdern losgezogen, doch die hatten wenig Lust auf die doch schon etwas kühleren Temperaturen zu dieser Jahreszeit.

    Ich hatte mich schon damit abgefunden, die Reise alleine zu unternehmen, als ich schließlich doch noch über dieses Forum mit Gregor in Kontakt kam. Gregor hatte hier im Forum nach einem Reisepartner für eine nördliche Trekkingtour im September gesucht – das entsprach so ziemlich genau meiner Reisevorstellung. Ich kontaktierte ihn und wir beschlossen, die Reise gemeinsam zu unternehmen – zudem auch meine erste grobe Routenplanung bei ihm Anklang fand: Abisko – Abiskojaure – Alesjaure – Visttasvaggi – Stuor Reiaddvaggi – Sälka – Kaskasavagge – Guobirvaggi – Singi – Kebnekaise – Nikkaluokta. Schlussendlich folgten wir der beschriebenen Route, ließen jedoch die Täler Kaskasavagge und Guobirvaggi aus wettertechnischen Gründen aus.



    Am 03. September ging es für mich per Flieger von Stuttgart über Stockholm nach Kiruna.



    Dort kam ich spät abends an und traf Gregor, für den es preiswerter war, bereits einen Tag früher anzureisen. Das erste Highlight wartete bereits auf dem Weg zum SFT-Hostel: am nächtlichen Himmel konnten wir ganz schwache Polarlichter ausmachen. Ich dachte erst, es seien vom Licht erleuchtete Wolken. Die Lichtverschmutzung störte zwar ein wenig, dennoch war ich begeistert, zum ersten Mal überhaupt Polarlichter gesehen zu haben. Leider waren sie so schnell wieder weg, wie sie gekommen waren.



    Nach einer erholsamen Nacht im STF Hostel erwartete uns am nächsten Tag bestes Wetter mit klarem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen bis an die 20°C. Unser erstes Ziel war der Intersport, um eine Gaskartusche zu kaufen. Leider waren in der ganzen Stadt die 250g Kartuschen allesamt ausverkauft. Zwar gab es große 500g-Kartuschen, doch aus Gewichtsgründen bevorzugten wir die kleiner Variante. Wir gingen das Risiko ein und hofften, in Abisko noch an die mittelgroßen Kartuschen zu kommen (wir kauften dort dann Wintergas).



    Wir hatten noch ein wenig Zeit bevor unser Zug nach Abisko turiststation fuhr und statteten der Holzkirche in Kiruna noch einen Besuch ab. Unser Zug hatte gut 2 Stunden Verspätung. Das Wetter war prächtig und wir sonnten uns am Bahnhof. Am späten Nachmittag kamen wir schließlich in Abisko an. Viele der Gesichter sollten wir im Laufe der Reise öfter begegnen. Gas gab es glücklicherweise auch noch.







    Mit einem Startgewicht von ca. 18kg konnte es dann endlich losgehen. Wir folgten dem Pfad durch das Birkenwäldchen immer entlang des Flusses Abiskojakka bis zu dem Zeltplatz im Abisko-Nationalpark. Viele der Stellen waren überschwemmt, doch wir fanden noch ein nettes Plätzchen.









    Am nächsten Morgen folgten wir dem Kungsleden weiter in südlicher Richtung und kamen immer wieder mit anderen Trekkern ins Gespräch. Der Weg verlief am See Abeskojavri an dessen Ende wir die Abiskojaure-Hütten passierten bzw. rechts liegen ließen. Nach einigen Kilometern verließen wir den Nationalpark.









    Der Blick öffnete sich auf den bildhübschen Njuikkostak und den Goduglaciären. Wir zelteten in Nähe des Radujavri und genoßen die fantastische Aussicht auf das von Gewässern umrahmte Bergmassiv. Mittlerweile war es bewölkt und ziemlich windig.







    Der Wind sollte uns auch am nächsten Tag auf dem Weg nach Alesjaure begleiten. Immer entlang des Alisjavri erreichten wir gegen Mittag die Alesjaurestugorna, wo wir eine längere Rast einlegten.





    Nun sollten wir den Kungsleden für eine Weile verlassen. Wir bogen nach Osten in Richtung der kleinen Siedlung Alisjavri in das Visttasvaggi ab. Die einsetzende Abendsonne ließ das Tal in den ersten Herbstfarben erstrahlen.









    Noch ca. 3km in das Tal absteigend, fanden wir in direkter Nachbarschaft der auf der anderen Flussseite gelegenen kleinen Renvaktarstuga ein paar nette Plätze zum Zelten. Der Wind pfiff ganz ordentlich durch das Tal. Das Zelt meines Reisepartner war deutlich windstabiler als mein kleines Terra Nova Laser. Nichtsdestotrotz sollte mein Zelt seine Windtauglichkeit im Laufe der Reise noch beweisen und ich war selbst überrascht, dass es doch ziemlich standhaft ist.





    Die Nacht wurde ziemlich kalt und unsere Zelte waren am nächsten Morgen von einer leichten Eisschicht überzogen. Unser Ziel für den heutigen Tag war die ca. 10 km entfernte Vistas-Hütte. Durch das noch lange Zeit im Schatten liegende Tal kleideten wir uns warm ein und genoßen die sich bietende Aussicht. Das Vistas-Tal ist wohl eines der schönsten Täler, die ich bisher je durchschritten habe: umrahmt von steilen Felsen und dem sich mäandernden Fluss Visttasjohka. Das Wetter hätte nicht besser sein können: blauer Himmel und Sonnenschein.









    Gegen 14 Uhr erreichten wir die Hütte, wo wir auf eine Handvoll anderer Wanderer trafen. Wir kamen mit dem Hüttenwirt ins Gespräch und stellten zu unserer Überraschung, dass er Deutscher war und seit einigen Jahren in Schweden lebt. Auf der anderen Seite des Flusses war es nicht schwer, einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Es ist ein atemberaubend schönes Fleckchen Erde mit Aussicht auf den Nallu, der sich am Abend in einen malerischen Sonnenuntergang bettete.













    Für die nächsten Tage sollte sich das Wetter laut Aussage des Hüttenwirts verschlechtern. Und so sollte es sein – der nächste Tag zeigte sich wolkenverhangen und trüb. In westlicher Richtung ging es nun in das Stuor Reaiddavaggi durch steinige Geröllfelder.





    Immer den Nallu im Blick folgten wir dem Trampelpfad. An den Hängen des Nallu angelangt, konnten wir Blicke auf den gegenüberliegenden Gletscher zwischen den wolkenverhangenen Felsen erhaschen. Von hier aus waren es noch ca. 2km bis zur Nallohütte, die bereits in Sichtweite kam. An der Hütte angekommen, ließen sich auch ein paar Rentiere blicken.







    Wir legten eine Mittagspause ein und wanderten gegen 15 Uhr weiter Richtung Süden zur 10km entfernten Sälka-Hütte. Der Weg verlief durch das Stuor Reaiddavaggi und war durchweg steinig mit viel Geröll. Gegen 19 Uhr erreichten wir endlich die Hütten und ich war ziemlich fertig.









    Nachdem wir die Zelte errichtet hatten, gingen wir in den kleinen Shop und kauften einige Lebensmittel nach. Da das Wetter draußen sehr windig und ungemütlich war, durften wir freundlicherweise eine der Küchen in den Hütten nutzen, um unser Abendessen zuzubereiten. Die Wettervorhersage war weiterhin schlecht, es waren Regen und Wind angekündigt.



    Eigentlich bestand ja unser Plan darin, nun weiter nach Osten durch das Kaskasavagge und anschließend wieder in westlicher Richtung zurück durchs Guobirvaggi zu laufen. Bei Regen und starkem Wind würde der Abschnitt durch die steinigen Täler wohl kaum Spaß machen und ich hatte auch Sorge, dort dann keinen geeigneten Zeltplatz zu finden. Wir beschlossen also in Sälka zu bleiben und einen Pausentag einzulegen, um auf eine Wetterbesserung zu hoffen. Plan B war es, bei schlecht bleibendem Wetter den Seitenabstecher auszulassen und einfach dem Kungsleden weiter zu folgen. So geschah es dann auch: am nächsten Morgen regnete es fast durchgehend. Gegen 10 Uhr brachen wir bei beständigem Regen auf. Es sollte den ganzen Tag durchregnen.





    Nach 7km trafen wir völlig durch nässt an einer kleinen Schutzhütte ein – Kuoperjakka. Wir waren nicht die einzigen, die dort etwas Schutz suchten, um Kraft für den weiteren Weg zu sammeln. So kamen wir mit einigen Schweden und Niederländern ins Gespräch. Die meisten sollten wir an der Singistugorna wiedersehen. Hier einen Zeltplatz zu finden schien aussichtslos. Durch den Regen waren die meisten guten Plätze entweder überschwemmt oder durch das steinige Gelände unbrauchbar. Wir mussten nicht lange überlegen, ob wir eine Nacht in der Hütte verbringen sollten. Es war die einzig vernünftige Entscheidung. In der Hütte war „full house“. Am abend und in der Nacht kam kräftig Regen runter und es stürmte draußen. Wir waren froh, in der Hütte zu sein. Viele Bilder habe ich an dem Tag leider nicht gemacht.



    Am nächsten Morgen ließ der Regen glücklicherweise etwas nach und wir brachen gegen 9 Uhr auf. Heutiges Etappenziel war die 14 km entfernte Kebnekaise fjällstation, am höchsten Berg Schwedens gelegen. Durch den heftigen Regenfall waren viele der kleinen Bäche, die von den steilen Berghänge kamen, angeschwollen und Gebiete überschwemmt. Nichtsdestotrotz war es ein schönes Tal durch das wir wanderten, das immer wieder Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel bot. Nachdem wir das Tal hinter uns ließen wurde es ziemlich sumpfig. Der Boden war aufgeweicht und Teile des Laddjujohka waren über die Ufer getreten. Einige Kilometer vor Kebnekaise kam uns eine große Gruppe Jugendlicher mit ein paar Erwachsenen entgegen, die kaum Gepäck bei sich trugen. Es waren sicherlich an die 40 Personen. Wir vermuteten, es könnte sich um eine Art Schulausflug handeln. Nur das Ziel dieses Ausflugs blieb uns rätselhaft.











    An der Fjällstation erkundigten wir uns über das Wetter und die Möglichkeit, den Kebnekaise zu besteigen. Wir hatten wenig Hoffnung, da auch für morgen Dauerregen angekündigt war. Zu unserer Überraschung hielt die Dame an der Infostelle unser Vorhaben jedoch nicht für total leichtsinnig. Sie meinte, wir können es ja probieren und ggf. wieder umkehren. Ich wollte meine Entscheidung vom Wetter am nächsten Tag abhängig machen. Gregor war etwas ambitionierter und würde auch bei Regen eine Besteigung in Angriff nehmen.





    Es regnete schließlich die ganze Nacht über und auch am nächsten Morgen ließen die Schauer nicht nach. Für mich war die Entscheidung klar, ich würde den Regen im Zelt aussitzen. Um ehrlich zu sein, es war ziemlich langweilig, den ganzen Tag im Zelt „gefangen“ zu sein. Immerhin hatte ich Handyempfang und rief meine Eltern an, die seit über 1 Woche nichts mehr von mir gehört hatten. Gregor hingegen hatte sich schon ziemlich früh am Morgen auf den Weg Richtung Kebnekaise gemacht und kehrte am Abend durchnässt und erschöpft wohlbehalten wieder an unserem Zeltplatz an. Er berichtete von seinem Abenteuer: Am Gipfel war alles verschneit und wolkenverhangen. Der Boden und Himmel gingen in einem weiß-grauen Einheitsbrau unter. Er hatte den ganzen Tag über keinen einzigen anderen Wanderer getroffen.





    Am 13. September stand schließlich unsere letzte Etappe an: von der Kebnekaise fjällstation 19km nach Nikkaluokta. Nach einem 3-stündigen Marsch durch gelb leuchtenden Birkenbewuchs erreichten wir den kleinen Ort, von wo aus wir um 16 Uhr den Bus nach Kiruna nahmen.





    Die letzten beiden Tage unserer Reise verbrachten wir bei weiterhin schlechtem Wetter in Kiruna, wo wir uns einige der Sehenswürdigkeiten des Orts besuchten – unter anderem das Stadthaus und das Sami-Museum.
    Am 16. September ging dann unser Flug früh morgens nach Stockholm. In Stockholm trennten sich unsere Wege: Gregor verbrachte einen weiteren Tag in der schwedischen Hauptstadt, wohingegen ich meinen Anschlussflieger nach Zürich nahm.

    Fazit:

    Insgesamt gesehen war es denke ich eine spannende Tour. Insbesondere die herbstliche Färbung der Natur Anfang September und die Chance, Polarlichter zu sehen machten den Reiz dieser Tour aus. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft des Öfteren eine Tour im September zu unternehmen. Von den begangenen Abschnitten hat mir die Strecke von Alesjaure nach Vistastugan am besten gefallen - klar, lag womöglich auch an dem hervorragenden Wetter, das wir hatten. Am nervigsten sind meiner Erfahrung nach immer die Abschnitte, die über lange Geröllfelder führen.

    Mit Gregor, den ich zuvor nicht kannte, kam ich auch ganz gut klar. Eine Probetour hatten wir vorher nicht unternommen und uns daher erst auf Tour richtig kennengelernt. Die Planung hatten wir meisten über Skype organisiert. Vom Lauftempo und -pensum hatten wir glücklicherweise ähnliche Präferenzen.

    Ausrüstungsmäßig war ich ganz gut vorbereitet. Das 1-Mann-Zelt (Terra Nova Laser) hatte ich vor der Tour günstig gebraucht erworben. Es ist Baujahr 2009 glaube ich, war aber immer noch komplett wasserdicht und sehr leicht (unter 1kg). Rückblickend war ich mit einigen Aspekten des Zelts jedoch nicht ganz so zufrieden (mag bei neueren Versionen evtl. nicht mehr der Fall sein): das Zelt hat nicht viele Abspannpunkte (quasi an jedem Zeltende nur 1 Abspannleine, die seitlichen Abspannleinen waren ein Witz) und die Einbogenkonstruktion ist schon sehr windanfällig. Das Problem daran ist nicht so sehr die Windstabilität, sondern eher die Tatsache, dass bei starken Wind sich Innen- und Außenzelt ständig berühren. Ein weiteres Problem bestand in der schlechten Durchlüftung des Zelts, denn einen Lüfter gibt es schlichtergreifend nicht - ich hatte also jeden Morgen Kondens.

    Mit meinem Bekleidungskonzept war ich soweit zufrieden: Merino-Shirt, lange Merino-Unterwäsche, leichter Fleecepullover, KuFa-Thermojacke, leichte Trekkinghose, Merino-Socken und Regenklamotten. Handschuhe und Mütze natürlich auch dabei. Einen Sonnenhut hatte ich nicht dabei, ist aber bei längeren sonnigen Tagen evtl. sinnvoll.

    Noch ein paar Worte zum Schlafsack: wie auf meinen anderen bisherigen Touren kam auch hier wieder mein Daunenschlafsack Roberts Camper 550 zum Einsatz. Komforttemperatur liegt glaube ich bei -5°C (müsste ich nochmal nachschauen). Für meine bisherigen Touren im August ist der Schlafsack ganz gut, jetzt im September habe ich gerade bei Nachtfrost schon etwas gefroren (meisten durch die Kälte so gegen 5-6 Uhr wach geworden). Der Schlafsack hat leider keinen Wärmekragen und ich denke dadurch ging auch viel Wärme verloren. Sollte ich weitere Touren im September machen, so würde ich vermutlich bei Roberts anfragen, ob Sie mir einen Wärmekragen und evtl. ein paar Gramm Daune mehr nachrüsten.


    Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und ihr hattet Spaß am Lesen. Fragen beantworte ich natürlich gerne.
    Geändert von Zelos (14.05.2018 um 20:34 Uhr)

  2. Fuchs
    Avatar von Vintervik
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #2
    Ah, noch ein paar ODSler, die letzten Herbst in Vistas vorbeigekommen sind
    (der in Schweden lebende deutsche Hüttenwart war meine Wenigkeit. ).

    Zitat Zitat von Zelos Beitrag anzeigen
    An den Abend kann ich mich noch genau erinnern.
    So intensiv rot waren die Wolken an keinem anderen Abend.

    Klingt ja nach einer schönen Tour, die Ihr hattet, auch wenn gegen Ende einiges an Regen dabei war.
    Und Ihr habt noch die Herbstfarben mitbekommen.
    Geändert von Vintervik (10.05.2018 um 22:10 Uhr)

  3. Dauerbesucher
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #3
    Da müsst ihr ja ganz kurz nach uns in Vistas gewesen sein.

    Wenn ich das Wetter und das kräftige Abendrot richtig einschätze vom 08. auf den 09.09.? Oder schon einen Tag früher?

    Wir waren vom 06. auf den 07.09. in Vistas.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/99471-SE-NO-Zwischen-Akkajaure-und-Tornetr%C3%A4sk-im-Herbst-2017?p=1622394&viewfull=1#post1622394

    Eine schöne Ecke, eine gemütliche Hütte und natürlich ein netter Hüttenwirt.

    Auch wenn das Wetter dann nicht mehr so schön war, so habt ihr zumindest die wenigen wunderschönen Tage am Anfang gehabt. Ich hätte mir die Besteigung des Kebnekaise bei dem Wetter sicher auch verkniffen.

  4. Erfahren
    Avatar von Zelos
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #4
    Zitat Zitat von Vintervik Beitrag anzeigen
    Ah, noch ein paar ODSler, die letzten Herbst in Vistas vorbeigekommen sind
    (der in Schweden lebende deutsche Hüttenwart war meine Wenigkeit. ).



    An den Abend kann ich mich noch genau erinnern.
    So intensiv rot waren die Wolken an keinem anderen Abend.

    Klingt ja nach einer schönen Tour, die Ihr hattet, auch wenn gegen Ende einiges an Regen dabei war.
    Und Ihr habt noch die Herbstfarben mitbekommen.
    Haha, das ist ja witzig. Du treibst dich also auch hier rum.
    Gregor war mit einem Kanadier glaube ich an dem Abend noch bei dir auf der Hütte, wohingegen ich schon am Zeltplatz war. Als ich gesehen hatte, dass das Abendrot immer intensiver wurde, bin ich sofort mit der Kamera losgerannt.

    Zitat Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
    Da müsst ihr ja ganz kurz nach uns in Vistas gewesen sein.

    Wenn ich das Wetter und das kräftige Abendrot richtig einschätze vom 08. auf den 09.09.? Oder schon einen Tag früher?
    Wir waren am 07.09. in Vistas und sind dann am 08.09. weiter Richtung Nallo (da war dann auch alles bewölkt und trüb). Ich muss mir auf jeden Fall euren Bericht anschauen, um zu sehen, ob wir uns evtl. gesehen haben bzw. ich mich daran erinnern kann.

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    Avatar von andrea2
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #5
    Zitat Zitat von Zelos Beitrag anzeigen
    Wir waren am 07.09. in Vistas und sind dann am 08.09. weiter Richtung Nallo (da war dann auch alles bewölkt und trüb). Ich muss mir auf jeden Fall euren Bericht anschauen, um zu sehen, ob wir uns evtl. gesehen haben bzw. ich mich daran erinnern kann.
    Ich denke nicht, dass wir uns begegnet sind. Wir waren wohl immer einen Tag vor euch. Unsere Routen haben sich ja auch nur von kurz vor Alesjaure bis kurz hinter Sälka überschnitte. Zumindest haben wir aber am gleichen Tag in Sälka eingekauft. Wir am Morgen und ihr am Abend.
    Hätte ihr uns getroffen, könnte ihr euch sicher erinnern. Da wir immer mit dem "bunten" (braun-weiß) Hund unterwegs sind, sind wir gut zu erkennen.

  6. Erfahren
    Avatar von Pfiffie
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #6
    Vielen Dank für deinen Bericht und den tollen Fotos. Richtige Reisezeit und Ort, daher hab ich sehr interessiert gelesen, es ist nämlich genau der Ort wo es für mich dies Jahr im September hingeht Danke für den Ausblick

    Grüße Pfiffie

  7. Erfahren

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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #7
    Zitat Zitat von Zelos Beitrag anzeigen
    Wir waren am 07.09. in Vistas und sind dann am 08.09. weiter Richtung Nallo (da war dann auch alles bewölkt und trüb). Ich muss mir auf jeden Fall euren Bericht anschauen, um zu sehen, ob wir uns evtl. gesehen haben bzw. ich mich daran erinnern kann.
    Wir müssten uns auch begegnet sein - wir haben am Tag davor Andrea getroffen und sind am 8.9. von Nallo nach Vistas gegangen.
    Edit: erinnern kann ich mich nur an eine 3er Gruppe, die uns entgegengekommen ist, dort wo es grad matschig war.

    Unser Reisebericht fehlt leider noch, kommt aber bald. Bei Vintervik haben wir dann einen gemütlichen Schlechtwetter-Ruhetag eingelegt
    Geändert von bourne (13.05.2018 um 15:47 Uhr)
    www.lustwandler.at – Schweden 2017: Láddjuvággi, Tjäktjavagge, Stuor Reaiddávággi, Visttasvággi, Čoalmmevággi, Abiskodalen, Kårsavagge
    Island 2017: Fimmvörðuháls – Laugavegur – Hellismannaleið
    Schweden 2016: Kungsleden Abisko – Kvikkjokk mit Kebnekaise (via Durlings led) und Pårek

  8. Erfahren
    Avatar von Zelos
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    AW: [SE] Kebnekaise-Gebiet im September 2017: von Abisko nach Nikkaluokta

    #8
    Ich habe den Bericht um ein kleines Fazit ergänzt.

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