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  1. Anfänger im Forum

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    Untrerkunftsfrage Alpen Sommer 1P

    #1
    Hi Leute,

    ich plane im Sommer (Ende Juni-Anfang Juli) eine Solotour in den Alpen (speziell Österreich) zu machen. Ich fotografiere hobbymäßig (mit fortgeschrittenen Ausrüstung) Landschaften und wilde Tiere. Wie auch bei meinen anderen Urlauben möchte ich das draußen Sein mit der Fotografie verbinden. Da durch mein Fotogepäck alleine schon 3,6kg anfallen, sieht es bei mir etwas anders aus als bei manchen Anderen. Nachfolgend einmal kurz ein paar Stichpunkte, die meine Art des Alpenurlaubs, wie ich es mir vorstelle, charakterisieren sollen, damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt.

    -Fokus liegt nicht auf Strecke machen, sondern auf das Erreichen besonders interessanter Orte zum Fotografieren.
    -Ich werde möglichst viel Strecke durch öffentliche Verkehrsmittel und Trampen überbrücken (z.B. längere Strecken durchs Tal oder Passstraßen)
    -Da Zelten in Österreich ja so eine Sache ist und ich gerne die mit den Menschen in Kontakt komme, werde ich zum Einen (im Gebirge) auch auf Hütten setzen und zum Anderen (weiter unten) auch mal in Städten Leute fragen ob ich im Garten oder auf deren Land zelten bzw. irgendwo in einer Scheune bei z.B. Unwettern unterkommen kann. --> also nicht jede Nacht im Zelt
    -Ich werde eher weniger im richtig krassen Hochgebirge unterwegs sein (3000 Meter oder mehr)

    Wie anfangs schon erwähnt habe ich ja einiges an Gewicht mehr und möchte nun Gewicht durch weglassen oder ersetzen einsparen. Dabei sehe ich das Zelt als einen guten Punkt um anzusetzen. Ich könnte das Exped Vela I Extreme, welches mit Footprint 2Kg auf die Waage bringt, von meinem Bruder ausleihen. Mit dem Vela eingerechnet hätte ich ein Basisgewicht von ca. 11Kg (exklusive Wasser, Essen und getragene Sachen). 2kg schwere Zelt in den Alpen die Berge hochschleppen, welches ich wahrscheinlich nicht einmal jede Nacht brauche klingt mir etwas sinnlos. Nun stellt sich die Frage der Alternative. Ich habe schon einiges in Foren und in Shops geforscht...

    Ich habe auch schon überlegt ob überhaupt Zelt oder eher ein Tarptent (habe ich aber leider null Erfahrung mit). Können die Leute, die damit Erfahrung haben, mal sagen ob es Sinn macht in den Alpen. In den Alpen kann es ja schon mal hoch her gehen mit dem Wetter. <- Trekkingstöcke sind dabei

    1. Wie vielen Personen soll das Zelt/Tarptent Schlafraum bieten? Wie groß sind diese Personen? -> 1, 178cm
    2. Wie wird das Zelt/Tarptent transportiert (Auto, Motorrad, Kanu, Fahrrad, Rucksack)? -> nur Rucksack
    3. Wozu willst du das Vorzelt nutzen (Lagerraum, Kochen, Aufenthalt)? ->lediglich Stauraum, wenns passt für meinen 70 L Rucksack sonst hab ich auch kein Problem damit meine Beine draufzulegen.
    4. Hast du noch zusätzliche Anforderungen (Bauform, Doppel-/Einwand, Qualität, Farbe)? -> Gewicht so bis 1,1kg wäre nice, einigermaßen wetterfest, Komfort wie Sitzhöhe muss nicht sehr hoch sein
    5. Wie viel darf das Zelt maximal kosten? -> 300€
    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Zeltes (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer) ->siehe oben

    Zelte, die ich rausgesucht habe:
    -Big Agnes Fly Creek HV UL 1: günstig bei Globetrotter, fast freistehend, 0,93kg und trotzdem ein Zelt
    -MSR Freelite 1: etwas teurer, fast freistehnd, 1,13kg
    -MSR Carbon Reflex 1: teuer, 0,79kg, 7d Außenmaterial? hält das?

    Tarptents, die ich rausgesucht habe:
    -SMD Lunar Solo: 0,75kg, etwas teurer
    -Tarptent Protrail: 0,75kg, leider in Deutschland sehr teuer, gebraucht wäre halt ok.

    Ich bin offen für Tipps, Ratschläge, weitere Zelt/Tarptent Vorschläge! Ihr könnt mich gerne auch Sachen Fragen und mich darauf Hinweisen was in meiner Beschreibung an Infos fehlt
    Vielen Dank für die Investition eurer Zeit!!

    Cool wären auch Tipps genrell bzgl. Zelten in den Alpen!

  2. Erfahren
    Avatar von gaudimax
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    AW: Untrerkunftsfrage Alpen Sommer 1P

    #2
    Würde selbst neben Schlafsack und Isomatte nur einen Biwaksack mit Goretex mitnehmen.

    Bei schlechtem Wetter in den Hütten bleiben, die in Österreich für gewöhnlich ausreichend vorhanden sind. Gelegentlich bieten sich auch Biwakschachteln an, dort kann es aber mitunter recht eng werden.
    Geändert von gaudimax (13.03.2018 um 18:07 Uhr)
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
    Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
    Darum, Mensch, sei zeitig weise!
    Höchste Zeit ist\'s! Reise, reise!
    Wilhelm Busch

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