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  1. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #41
    Wenn "leicht" für dich das absolut entscheidende Kriterium ist, warum dann gerade Lappland als erste Zelttour?

  2. Fuchs

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #42
    Christos, wenn du nicht aufpasst, gehst du hier am Ende mit Akto, Trangia und irgendwas von Exped raus...
    In Lappland steht alle naslang eine Hütte.

    1,63 steht vorne. Da würde ich es mit einem von diesen Zeltchen probieren. Das Skyscape Trekker hat etwas mehr "Innenzelt". Du solltest dir bewusst sein, dass es an Kopf und Füßen bzw. rundum eher zieht, da so offen. Insofern finde ich das Nordisk ziemlich cool. Allerdings etwas sehr teuer. Da würde ich mir dann auch überlegen, wie hoch die Matte sein soll.

  3. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #43
    Zitat Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
    In Lappland sollte man immer damit rechnen, dass es a) sehr windig wird und b) auch mal so schüttet, dass keine Lust entsteht, das Zelt zu verlassen (nennt man dann "abwettern"). Manchmal kommt auch beides zusammen. Ob man sich unter diesen Umständen auf irgendwas einlässt, was kein "Bunker" ist, muss jeder selbst wissen.
    Ich meinet nicht Tarp-Tents generell, sondern tarptent.com. Hätt ich wohl mal besser dazu geschrieben, so ist es ja total irreführend.

    Khyal ist ja z.B. mit einem Scarp 2 durchaus auch im schlechten Wetter unterwegs und traut dem ziemlich viel WInd zu.
    Das Scarp 1 wiegt glaub so um die 1,5 kg, hat ordentlich Platz und eine annehmbare Apsis, und es gibt auch ein solid inner mit hohgezogenem Boden..
    Wenn das wirklcih so windstabil ist wie khyal meint, spräche da doch nichts gegen Lappland, oder?

  4. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #44
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Christos, wenn du nicht aufpasst, gehst du hier am Ende mit Akto, Trangia und irgendwas von Exped raus...
    In Lappland steht alle naslang eine Hütte.

    1,63 steht vorne. Da würde ich es mit einem von diesen Zeltchen probieren. Das Skyscape Trekker hat etwas mehr "Innenzelt". Du solltest dir bewusst sein, dass es an Kopf und Füßen bzw. rundum eher zieht, da so offen. Insofern finde ich das Nordisk ziemlich cool. Allerdings etwas sehr teuer.
    Aber wenn er eh davon ausgeht, die Hütten zu nutzen (ist ja nun nicht so, dass schlechtwetter in Lappland jetz totaaaaal selten und eigentlich nicht zu erwarten wäre) dann bräuchte er den ganzen Plunder ja garnicht mitschleppen, plant ne feine Hüttentour und geht nur mit Wechselsachen udn Hygiene.

    Insofern find ich: Entweder Material was dann auch zur gewünschten Tour passt oder eben Tour umplanen. Aber jetzt was halbgares nehmen, wo er dann mit hiher Wahrscheinlcihkeit doch zumindest teilweise die Hütten nutzen muß, find ich Quatsch.
    Ausserdem schreibt er ja schon von seinen weiteren Plänen: anspruchsvoller, evtl. auch im Schnee.
    Da er die Sachen vermutlich nicht nur für diese eine Tour anschafft, macht es ja Sinn, das im Hinterkopf zu behalten.

  5. Fuchs

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #45
    Wieso meinst du, es wird sowieso davon ausgegangen, die Hütten für mehr als Einkaufen zu nutzen - man hat sich die Gegebenheiten angeschaut und festgestellt, man ist eben nicht völlig aufgeschmissen in Lappland - und kann daher mal was probieren, etwa weiteren Plunder mitnehmen, der nur 1,35 kg addiert. Insofern scheint mir das völlig passend geplant zur gewünschten Tour.

  6. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #46
    Ich finde es etwas schräg dauernd von einem 35 Liter Rucksack zu reden, der dann 1,5 kg wiegt. Vom Volumen ist das sehr sportlich für eine Tour mit Zelt, Schlafsack, Essen... - es gibt auch 1,5 kg Rucksäcke die gut zu tragen sind aber 70 Liter Volumen bieten : z.B. Crux AK70. Ein 1 kg Solozelt für dort oben empfinde ich jetzt auch nicht unbedingt als große UL-Leistung - z.B. Helsport Superlight geht da und da läßt es sich auch 14 Tage lang drin aushalten.

    Mit dem Einkaufen hängt das sehr von der Strecke ab. Klar auf dem Kungsleden geht das und da schleppen sicher viele unnötig. Ansonsten wird es aber auch schnell weniger.

  7. Dauerbesucher

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #47
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Ausserdem schreibt er ja schon von seinen weiteren Plänen: anspruchsvoller, evtl. auch im Schnee.
    Da er die Sachen vermutlich nicht nur für diese eine Tour anschafft, macht es ja Sinn, das im Hinterkopf zu behalten.
    Das sehe ich prinzipiell ähnlich - allerdings sind die hier empfohlenen Sachen für Schneewandern alle nichts (ich denk da jetzt an Lappland im März/April, nicht an Forumstreff im Februar auf einem deutschen Wintercampingplatz mit Straßenanbindung) - da brauchts IMHO Schlafsäcke bis mindestens -20Grad Comfort, Zelt mit großer Apsis zum Kochen und entweder einen wesentlich größeren Rucksack für das ganze Gerödel oder gleich eine Pulka - zumindest, wenn das mehr als eine Notbiwak-Lösung sein soll, falls man es mal nicht bis zur Hütte schafft.

    Wie gesagt, Christos, im Sommer laufen auch Leute mit leichteren, kleineren (und billigeren) Zelten als Akto oder tarptent.com Scarp 1 durch Lappland, oder gleich ganz ohne Zelt - geht auch, bedeutet dann aber, (früher) in die Hütte zu gehen und weniger kleine Wege abseits gehen zu können. Und die meisten, die ich getroffen habe, laufen eher sogar mit größeren Zelten (oder ganz ohne von Hütte zu Hütte, wie die beiden >80jährigen Deutschen, die @theslayer und ich 2014 an der Nallostuga getroffen haben - die meinten, sie hätten jetzt vor ein paar Jahren beschlossen, sich nicht mehr mit dem ganzen Übernachtungskram abzuschleppen).

    Was du daraus machst, musst du letzlich selbst entscheiden, wir können dir nur die Infos und Eindrücke weitergeben, die jeder von uns individuell bekommen hat.

    MfG, Heiko

  8. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #48
    @Christos
    Der Kungsleden soll keine einmalige Aktion blieben. Vielmehr kann ich mir vorstellen, danach noch anspruchsvollere Touren zu machen (z.B. im Schnee).
    Hier kannst Du Dich mit dem Ultraleichtkonzept vertraut machen.
    https://www.youtube.com/watch?v=FGQTcQhL08A

    Von Herrn Skurka gibt es auch verschiedene instructional Videos:
    https://www.youtube.com/watch?v=NWaR...IjyeTZty3NeTHn

    Da er zu allen Jahreszeiten im hohen Norden unterwegs ist, bekommt man hier eine gute Übersicht wenn man "fast and light" unterwegs sein möchte.

    VG. -Wilbert-

  9. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #49
    Schnee geht schon auch mit Minimalzelt und -pulka, dafür ist aber Maximal-Erfahrung(!) nötig. Ich bin schon gespannt, was Sarekmaniac diesmal alles ausprobiert.

    Und bzgl. "Bunker" lies mal hier: klick und klack* (und überhaupt die Postings zur Kategorie "Winter"). Auch hier ist die Grundlage Erfahrung und Rantasten (und: qnze friert selten, wie auch immer er das hinkriegt).

    *Single-Wall-Zelt, kann daher im Sommer nur begrenzt tauglich sein
    "Bunker" heißt sonst einfach "stabiles" Zelt, Pf-F würde hier wahrscheinlich noch mehr Sitzhöhe dazu haben wollen. Und in den wärmeren Jahreszeiten kein Einwand-Zelt, sondern mindestens eins mit Teil-Innenzelt
    Geändert von lina (06.03.2018 um 08:55 Uhr)

  10. Erfahren

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #50
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Schnee geht schon auch mit Minimalzelt und -pulka, dafür ist aber Maximal-Erfahrung(!) nötig.
    Und eine gewisse physische und psychische Härte...

  11. Fuchs

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #51
    Könnte man beim Thema bleiben? Es kann mal schneien - es kann wahrscheinlich auch mal Ende Juni kurz schneien...
    Ich habe bereits ein bisschen Trekking Erfahrung (4 Wochen Jakobsweg in Spanien; 4 Wochen Neuseeland, davon 1 Woche Dusky Track) und würde jetzt den nächsten Schritt gehen.
    Klingt für mich höchst vernünftig – vernünftig wird hier doch immer gerne ins Feld geführt. Es wird eben mal vom anderen Ende aufgezogen: nicht, ich bin sowieso auf Expedition, sondern: ich war bisher leicht und möchte es bleiben, aber nun zelten gehen.

    Ich habe es schon mal irgendwo erwähnt, bei den Nordberichten fällt mir vor allem immer auf, wie oft die Hillebergzelter in einer Hütte landen. Alsbald ist es ihnen zu nass oder: sie haben sich das verdient, weil sie besonders stilvoll unterwegs sind – sie bauen drauf. Ich würde denken, mit so einem Nordisk ist das „mindset“ etwas anders gepolt – ich weiß, ich werde mal nass, aber ich sterbe deshalb nicht und habe trotzdem Spaß. Und wenn nicht, ist da irgendwo was zum Unterstellen.

  12. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #52
    @Katun: Wir sind beim Thema

    Zitat Zitat von Christos Beitrag anzeigen
    Der Kungsleden soll keine einmalige Aktion blieben. Vielmehr kann ich mir vorstellen, danach noch anspruchsvollere Touren zu machen (z.B. im Schnee).
    außerdem: verlinkte Artikel lesen hilft

    Beim Nordisk ist IMO der Knackpunkt die Sitzhöhe. Darin ein paar Tage Abwettern ...

  13. Erfahren

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #53
    Christos - Du hast ja schon selbst einen guten Vorschlag für's leichte Zelt (Lunar Solo) gemacht ...
    Es ist auch nicht wahnsinnig teuer und mit Backupoption bist Du in der richtigen Ecke unterwegs ...
    Beim Schlafsack bin ich etwas konservativer ;) aber auch da wirst Du sicherlich mit genug Recherche noch was finden ...

    Winter und Schnee sind erstmal 'ne andere Nummer und vermutlich wirst Du ergänzend noch was kaufen müssen, um dann kombinieren zu können: Z.B. Kufaschlafsack oben drüber, Schaumstoffisomatte zum Drunterlegen, dieses Zelt mit Solid Inner etc.

    PS: Wenn Du Stöcke kaufen willst, (eine Stange ist natürlich noch leichter) und sie dann auch zum Wandern verwendest: https://www.ebay.de/itm/Fizan-Compac...u/202117278145

    Für das Hochgebirge verwende ich persönlich sie nicht, aber für einen Trekkingtrip mit leichtem Gepäck, sind sie angenehm günstig und leicht ...
    Geändert von momper (06.03.2018 um 10:09 Uhr) Grund: Unklarheiten beseitigt ;)

  14. Fuchs

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #54
    Es gibt hier sogar einen Bericht mit SMD Trekker auf Island - Island! Quer durch. Wenig Hütten. Selbstverständlich, Christos fehlt sonnenklar die Erfahrung dafür - vermutlich - für die wurde der Kungsleden ausgesucht.

    Ich hab zwischenzeitlich kurz ein Luna Solo-Video angeklickt - das Teil raschelt wie die schlimmste Supermarkttüte. Beim Trekker ist mir kein aussagekräftiges Video dazu untergekommen...

  15. Dauerbesucher

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #55
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Ich habe es schon mal irgendwo erwähnt, bei den Nordberichten fällt mir vor allem immer auf, wie oft die Hillebergzelter in einer Hütte landen.
    Das fällt mir bei allen Berichten auf vielleicht gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einstellung zur Tour und der Berichtsfreudigkeit (ich schreib ja ziemlich generell keine...)

    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Ich würde denken, mit so einem Nordisk ist das „mindset“ etwas anders gepolt – ich weiß, ich werde mal nass, aber ich sterbe deshalb nicht und habe trotzdem Spaß. Und wenn nicht, ist da irgendwo was zum Unterstellen.
    Ich verstehe das eher umgekehrt: Mit so einem Minimal-Zelt ist das "mindset" entweder "naja, wenns den ganzen Tag regnet gehe ich eben in eine Hütte, ich muss ich ja nicht im Zelt abwettern" oder "ich bin so hart, ich gehe auch bei strömendem Regen und Wind weiter".

    Natürlich geht - wo Hütten vorhanden sind - beides, beides macht nicht jedem Spaß (wobei nass regnen lassen auch im Sommer in Lappland wirklich an die Grenze zu "ich sterbe deshalb nicht" kommen kann) und deswegen diskutieren wir hier.

    MfG, Heiko

  16. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #56
    Manchmal verstehe ich dieses Forum nicht.

    Da wird einen Anfänger vehement von Daune abgeraten, weil er "nicht die notwenidge Erfahrung" hat.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...C3%BCr-Neuling

    Wohlgemerkt bei Touren weit über 0, und mit einem soliden Doppelwandzelt. Seine erste geplante Tour ist der WHW, der noch mehr "Zivilisation" bietet als der Kunsgleden. (Tägliche Möglichkeit abzubrechen, Hostels, Läden, Strassen, Hotels, Miethütten, Busse, usw)

    Und hier wird ein Zelttouren-Anfänger (er hat bis jetzt nur Hüttenwanderungen gemacht, ist also totaler Anfänger was Lager, Zelt, Kochen auf kleinen Kochern, usw angeht) ermutigt, es drauf ankommen zu lassen, gibt ja schliesslich Hütten auf dem Kungsleden.
    UL-Zelt, knapp kalkulierter Daunen-Quilt, alles kein Problem? Gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln?

  17. Fuchs
    Avatar von dingsbums
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #57
    Ich werde bei der Ausrüstung nicht helfen können - ich gehöre nämlich zu den Leuten mit Hillebergzelt, die in einer Hütte schlafen, falls vorhanden, weil das gemütlicher ist. Allerdings finde ich auch, dass Christos doch gerne so wandern soll, wie er will. Sollte die Ausrüstung zu spartanisch sein, gibt es eben genau diese Hütten, die ihm Schutz liefern können.

    Damit komme ich aber zu meinem Punkt: Der nördliche Kungsleden ist lang, wie weit soll die Wanderung denn gehen? Wo wird gestartet? Zwischen Abisko und Kvikkjokk gibt es wie erwähnt so viel Infrastruktur, da sehe ich keinerlei Probleme. Südlich von Kvikkjokk bin ich selbst noch nicht gewandert, aber die Hütten werden weniger, die Einkaufsmöglichkeiten werden viel weniger - das sollte man in der Planung bedenken. Außerdem - 'später mal im Schnee unterwegs sein' - wir werden sehen, wann dieses Jahr der Frühling nach Lappland kommt, aber Ende Juni wird Wandern im Schnee ganz sicher für kurze Abschnitte Bestandteil einer Kungsledenwanderung sein. Auch das sollte in der Planung mit berücksichtigt werden.

  18. Erfahren

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #58
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Manchmal verstehe ich dieses Forum nicht.

    Da wird einen Anfänger vehement von Daune abgeraten, weil er "nicht die notwenidge Erfahrung" hat.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...C3%BCr-Neuling

    Wohlgemerkt bei Touren weit über 0, und mit einem soliden Doppelwandzelt. Seine erste geplante Tour ist der WHW, der noch mehr "Zivilisation" bietet als der Kunsgleden. (Tägliche Möglichkeit abzubrechen, Hostels, Läden, Strassen, Hotels, Miethütten, Busse, usw)

    Und hier wird ein Zelttouren-Anfänger (er hat bis jetzt nur Hüttenwanderungen gemacht, ist also totaler Anfänger was Lager, Zelt, Kochen auf kleinen Kochern, usw angeht) ermutigt, es drauf ankommen zu lassen, gibt ja schliesslich Hütten auf dem Kungsleden.
    UL-Zelt, knapp kalkulierter Daunen-Quilt, alles kein Problem? Gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln?
    OT: Das müssen wir wohl alle aushalten ;)
    Und genau die Vielfalt der Meinungen, sorgt für ein umfassendes Bild: Viele Dinge wird der Threadersteller zwischen den Zeilen lesen und dann die unterschiedlichen Statements für sich bewerten (Eigenverantwortung). Und in diesem Fall gibt es Hütten um die Ecke - das ist schon ein wichtiger Fakt. Und von Daune würde ich niemandem abraten (außer vielleicht aus ethischen Gründen - da ich aber z.B. kein Vegetarier bin, wäre ich da wenig glaubwürdig ;)

  19. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #59
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    Manchmal verstehe ich dieses Forum nicht.
    Ich auch nicht. Um Schnee würde ich mir im Sommer keine Sorgen machen. Sollte es da einen Hauch geben, ist er schnell wieder weg. Für Wintertouren braucht es dann eh ein ganz anderes Setup als im Sommer, weswegen eine Vermischung hier nichts bringt.

    Daunentüte ist super, vor allem im Sommer. Da hat es mehr als ausreichend Möglichkeiten, das Teil trocken zu halten oder zu trocknen. geht es auf der Route dann doch schief -> ab in die nächste Hütte, wozu hat es die.


    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    .

    Mal überschlagen:
    Zelt: 1500
    Matte: 400
    Sack: 900
    Rucksack: 1200
    Essen pro Tag: 700 g x 3 Tage: 2100
    Wasser: 1000
    Kochsystem: 300 g
    kleinste Kartusche: 200 g
    --------
    7,5 kg
    bleiben noch 2,5 für Klamotten und Hygiene

    Ist alles nicht UL sondern "nur" leicht
    Tja, falsch gerechnet. UL orientiert sich nur am Ausrüstungsgewicht, Verbrauchsgüter fliegen da raus (also Essen, Trinken und Brennstoffe).


    Ich würde da überschlagen:
    Zelt: 800g bis grob 1200g - je nach Wunsch auf Innenraum. Zu knapp ist eher schlecht wenn man wirklich mal einen Tag nur im Zelt herumliegen kann.

    Rucksack: 1000g, grob 45-50L groß, eventuell etwas mehr. Unbedingt darauf achten, daß der Rucksack eine höhere maximale Tragelast aushält als man dann nutzt. Man benötigt Puffer für extra Wasser und Lebensmittel, und ein überlastetes Tragegestell macht die Tour zum Horror. Einige Leiuchtteile geben da leider schon bei 8-10kg auf, also aufpassen.

    Zum Volumen:



    Das hier im Bild geht alles in einen 38L Millet rein. Zelt, Isomatte, Klamotten, Kocher, Gas, Wasser und Essen für drei Tage. Dann ist der Rucksack aber proppevoll. Hätte ich aber nicht wie hier eine aufblasbare Matte gehabt, sondern eine Schaummatte eingepackt, hätte ich diese außen anbringen und so Volumen im rucksack sparen können. Dann wären auch 5 Tage drin gewesen.

    Schlafsack: 800g. Ein wirklich feines Stück ist z.B. der WM Ultralitt. Der mag etwas zu dick sein (-7°C Komfort), aber man sollte abwägen, was man in Zukunft alles macht und ob man nun für Sommertouren noch einen weiteren Schlafsack (der dann ev. 600g wiegen dürfte) kaufen möchte oder doch einen sehr guten Allrounder besorgt, den man eben öfters nutzt und wo man dann auch mal 100g Gewicht verschenkt. Ist alles eine Frage der Touren, des Geldbeutels und der Lagerkapazität daheim.

    Kocher:Da würde ich mich mal erst schlau machen, ob ich Gas oder sonstwas nutzen will. Es gibt da günstige und leichte Selfmadespiritusbrenner, die da ev. ausreichen. Muss man aber antesten, meins ist es nicht da ich keine Lust habe, auf warmes Wasser lange warten zu müssen oder im Gebirge einfach mehr Heizleistung brauche (also Gas oder Benzin einsetze). Auf jeden Fall Freezerbag cooking ansehen oder gleich auf Trekkinglunchtüten setzen, in denen das Gericht angerührt wird. Spart viel Platz und Gewicht beim Topf und bei den Brennstoffen.

    Isomatte: 400 bis 600g, je nach Komfort- und Sicherheitswunsch. Mancher geht mit einer leichten Thermarest Luftmatraze raus und ist happy, andere regen sich über die Löcher darin auf. Ich nutze eine Kombi aus leichter Schaummatte (Z-Rest) zusammen mit einer 3/4 Thermarest UL aus. Darauf liegt es sich sehr bequem und wenn die Luftmatte undicht ist habe ich noch die Schaummatte als Backup und muß die Tour nicht abbrechen.

    Klamotten: Sag ich erstmal nix dazu, erst sind die großen drei - Rucksack, Schlafsack
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  20. Erfahren

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    AW: Going lite - Trekking Tour in Lappland

    #60
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht. Um Schnee würde ich mir im Sommer keine Sorgen machen. Sollte es da einen Hauch geben, ist er schnell wieder weg.
    Echt jetzt? Und das weisst Du aus Erfahrung? Oder stellst Du Dir das nur so vor, weil ist ja Sommer?

    Ende Juli 2015, ein Platz mit wenig Schnee auf der Hardangervidda zum zelten gefunden:
    Geändert von Bankhar (06.03.2018 um 12:24 Uhr)

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