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  1. Anfänger im Forum
    Avatar von DerSchulle
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    Basisausrüstung für Neuling

    #1
    Hallo zusammen,

    ich bin ein Neuling in Sachen „Wandern/Trekking“ und stehe vor der riesigen Aufgabe, mir eine komplette Ausrüstung für geplante Touren anzuschaffen.

    Ich hoffe, dass Ihr noch nicht müde seid, einem Neuling wie mir bei den Basics etwas weiterzuhelfen.

    Ich komme ursprünglich aus der Ultralaufszene und bin nun aufs Wandern umgestiegen. Augenblicklich tobe ich mich noch auf 24h- und 48h-Wanderungen aus, möchte aber ab Ende dieses Jahres auf Wander-Touren mit Übernachtungen im Zelt umsatteln.

    In den kommenden Jahren sind folgende Touren geplant (jeweils Mai/Juni):
    West Highland Way in 1 Tour, Olavsweg in 1 Tour, HRP (Pyrenäen) in mehreren Touren, Camino Primitivo in 1 Tour,

    Ich habe noch überhaupt keine praktischen Erfahrungen in Sachen Rucksackreisen und Zelten. Bisher habe ich nur überschaubares, theoretisches Wissen durch das Netz.

    Es wäre klasse, wenn Ihr die Ausrüstungsgegenstände, die ich ins Auge gefasst habe, einmal im Hinblick auf die „Sinnhaftigkeit“ beurteilen könntet.

    Meine augenblickliche - noch sehr bescheidene - Ausrüstung, die ich auch in Zukunft auch noch nutzen möchte:

    Schuhe: ASICS Fujitrabuco GTX +++ Hose: Fjällräven Abisko +++Jacke: Jack Wolfskin 2,5 lagige Hardshell

    Ich habe folgende Anschaffungen ins Auge gefasst:

    Zelt: QUECHUA Quickhiker UL (als Neuanschaffung ca. 150,00) oder HILLEBERG Nallo /Unna (gebraucht ca. ab 500,00)
    Ich würde das QUECHUA zum Sammeln von Erfahrung zur Zeit vorziehen, bevor ich dann viel Geld in einen gebrauchten oder vielleicht auch neuen „Zelt-Mercedes“ investiere.
    Das Zelt werde ich nur zum Schlafen nutzen. Es sind - auch bei schlechtem Wetter - KEINE längeren Aufenthalte im Zelt geplant.

    Plane unterm Zelt: z.B. APTONIA Rettungsdecke 300 (ca. 7,00 EUR).
    Wie ich mehrfach las, soll es eine der günstigsten und leichtesten Lösungen sein.

    Rucksack: OSPREY Exos 58 (ca. 150,00) oder GRANITE GEAR Crown 60 (ca. 230,00 EUR)

    Schlafsack: MOUNTAIN HARDWEAR Lamina Z Flame (Kunstfaser / ca. 180,00 EUR)
    Daune möchte ich eigentlich zur Zeit noch nicht anschaffen, da ich Respekt vor Feuchtigkeitsentwicklung im Zelt habe und erst einmal Erfahrung im Zelt-Handling bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen sammeln möchte.

    Liner im Schlafsack: COCOON MummyLiner Silk (ca. 50,00) oder etwas aus Baumwolle

    Isomatte: SEA TO SUMMIT Comfort Plus (ca. 160,00 EUR) oder EXPED SynMat (ca. 120,00).

    Kocher: JETBOIL Flash PCS (ca. 110,00 EUR)
    Wird nur für schnelles Wassererhitzen benötigt (Kaffee, Müsli und gefriergetrocknetes Essen).

    Wasseraufbereitung: MSR Guardian (ca. 350,00 EUR)
    Das Thema Wasser ist mir sehr wichtig, da ich viel Respekt vor Magen/Darmbeschwerden während einer Tour habe. Durch den „Guardian“ spare ich mir den Steripen + Filter (Sawyer/Katdyn) – denke ich zumindest.

    Regenponcho: da habe ich im Netz noch nichts gefunden, bei dem ich sagen konnte: PASST
    Er soll den Rucksack mit abdecken, an den Armen und Beinen lang genug sein, wirklich dauerhaft wasserdicht sein und trotzdem nicht einer Sauna gleichen. Gibt es so etwas?

    Alternative wäre: Regenjacke und Regenhose

    Momentan habe ich ja noch eine 2,5lagige Hardshell-Jacke.
    Richtig akut wäre also zumindest eine Hardshell-Hose.

    Ich bin hier offen für Vorschläge. Maßgabe: bis 200,00 EUR (Hose) / bis 300,00 EUR (Jacke)

    Was haltet Ihr von solch einer Jacke? Pentagon Monsoon 2.0 oder sollte man lieber zu namhaften Anbietern aus dem Outdoor-Bereich greifen?

    Viele Grüße vom Niederrhein.

  2. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #2
    Wieso gleich als Basisausrüstung den Guardian?
    Wieso nicht erstmal mit Micropur, Sawyer oder meinetwegen dem Miniworks starten und Erfahrung damit sammeln?
    350 Tacken sind ne Menge Holz dafür, daß Du ihn auf den ersten Touren wahrscheinlich nicht brauchen wirst.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  3. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #3
    Ich kann die Angst vor Feuchtigkeit in ienem 2-Wand-Zelt nicht nachvollziehen und würde IMMER Daune nehmen, weil das Schlafklima so viel angenehmer ist und der Sack so einen breiteren Temperaturen bereich abdeckt.
    Dass er auch noch leichter ist, ist ebenfalsl positiv.

    Ich hatte lange einen Silkliner, umd en Schlafsack zu schonen und auf langen Touren mal rasch den Liner zu waschen daducrh das gefühl "sauberer Bettwäsche" zu bekommen.

    Seit einiger Zeit verzichte ich komplett drauf, weile s mit Liner doch irgendwie immer tüdelig ist im Sack und sich alles verdreht rutscht, beim ein- und aus steigen nervt.
    Ich schlafe eh nie "nackt", d.h. ich trage immer langärmelige und langbeinige Sachen und meist auch Schlafsocken, so dass der Sack dadurch eh geschützt wird.

    Ich hatte mit meinem Daunensack selbst bei Touren auf denen es jeden Tag geregnet hat, keine Probleme.

    Von mir also PRO DAUNE!

    Würde ich mir noch mal eine komplette Ausrüstung neu zulegen, würde ich verstärkt auf's Gewicht achten ud bewusst Leicht kaufen (wenn auch nicht Ultraleicht).

  4. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #4
    Ach, und seitdem ich mal auf einer NeoAir geschlafen habe, finde ich alle anderen Matten die ich kenne, unbequem
    Hab aber noch nie eine SynMat ausprobiert.

    350 € für Wasseraufbereitung ist zu teuer für den Anfang und deine geplanten Touren

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #5
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    ... würde IMMER Daune nehmen, .
    weißnich - ohne erfahrung mit daune in schottland könnte auch schiefgehen....

    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    . Durch den „Guardian“ spare ich mir den Steripen + Filter (Sawyer/Katdyn) – denke ich zumindest..
    da geb ich molte recht, ich würd allerdings nur nen steripen nehmen und gut is
    "Then it doesn't matter which way you go", said the Cat.

  6. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #6
    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    weißnich - ohne erfahrung mit daune in schottland könnte auch schiefgehen....
    WAS soll denn da schief gehen?

    Ich meine das ehrlich, ich hab das schon soooo oft gelesen.

    Ich bin "damals", ohne jegliche Ahnung (und ohne dieses Forum!) auf meine ersten Touren aufgebrochen, immer mit Daunensack.
    Nie nie nie ist mein sack nass geworden, trotz teilweise echt fiesem Wetter.

    Was soll in einem 2-Wand-Zelt denn passieren, wenn es nicht in den bereich um 0 Grad geht?
    Bei welchem Szenario hat man so viel Feuchtigkeit im Zelt, dass der Sack nennenswert in der Wärmeleistung nachlässt? Und würde bei diesem Szenario der KuFa-Sack noch die benötigte Leistung bringen?

  7. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von derray
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #7
    Hallo Schulle!

    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Schuhe: ASICS Fujitrabuco GTX
    Schuhe mit Membran würde ich nie wieder nutzen. Erstens trocknen sie sehr schlecht, wenn mal von oben Wasser reinfließt. Zweitens sind bei mir alle Membranen recht schnell in der Knickfalte gebrochen und dann waren die Schuhe undicht.
    Ich nutze lieber Trailrunner mit viel Mesh, Da läuft Wasser einfach wieder raus und sie trocknen viel schneller.


    Zelt: QUECHUA Quickhiker UL ...
    Plane unterm Zelt: z.B. APTONIA Rettungsdecke 300 (ca. 7,00 EUR).
    Das Zelt hat einen 75D Polyesterboden. Normalerweise brauchst du dafür gar keine Plane drunter.


    Rucksack:
    Zu erst solltest du deine restliche Ausrüstung zusammenstellen und messen, wie viel Volumen du überhaupt brauchst. Und dann heißt es Probetragen! Welcher Rucksack dir am besten passt kann dir niemend übers Internet sagen.


    Liner im Schlafsack: COCOON MummyLiner Silk (ca. 50,00) oder etwas aus Baumwolle
    Lange Unterwäsche macht den Liner überflüssig und ist universeller einsetzbar.


    Isomatte: SEA TO SUMMIT Comfort Plus (ca. 160,00 EUR) oder EXPED SynMat (ca. 120,00).
    Du vergleichst hier eine schaumgefüllte Matte mit einer Luftgefüllten, also in etwa Äpfel mit Birnen. Probeliegen!!!


    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Wasseraufbereitung: MSR Guardian (ca. 350,00 EUR)
    Finde ich auch ziemlich Overkill für den Anfang. Ein Sawyer Mini (für kurze Touren) oder ein Sawyer Squeeze (für lange Touren) tun es auch für den Anfang.
    Ich hätte aber auch noch einen Sweetwater Guardian neu und ovp hier rumliegen. (Sweetwater hieß der Wasserfilterhersteller, bevor sie von Cascade Designs geschluckt wurden und alles auf MSR umgelabeld wurde.) Kannst du günstig haben.


    Regenponcho:
    Alternative wäre: Regenjacke und Regenhose
    Du hast ziemlich verschiedene Reiseziele genannt. Da wirst du mit nur einem System hier vermutlich nicht hinkommen. Einen Poncho würde ich zumindest auf dem HRP, wo man schonmal trittfest sein und die eigenen Füße sehen sollte, nicht nutzen. Für andere Regionen, wo es warm ist, und man die gute Belüftung nutzen kann, kann ein Poncho schon Sinn machen.
    Ich nutze meistens eine einfache Regenjacke (Quechua Raincut) und einen Regenrock (gleichzeitig Beak im Zelt). Leicht, an den Beinen luftig, und dazu noch günstig.


    Was haltet Ihr von solch einer Jacke? Pentagon Monsoon 2.0
    Hab spontan kein Gewicht von dem Ding gefunden. Sieht auf den Bildern aber recht massiv und (mir zu) schwer aus. Sei dir auf jeden Fall bewusst, dass du die vielen, großen Taschen durch Brust- und Hüftgurt kaum nutzen kannst.


    mfg
    der Ray
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  8. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von derray
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #8
    Zitat Zitat von ranunkelruebe Beitrag anzeigen
    WAS soll denn da schief gehen?
    Hallo ranunkelruebe!

    Es geht ja bei Daunenschlafsäcken nicht nur um die Feuchtigkeit von außen, sondern auch die von innen (vom Körper). Außerdem hatte ich auch schon häufig genug Kondenswasser an der Innenseite vom Innenzelt.
    Ein Kunstfaserschlafsack funktioniert immer (außer man kippt eimerweise Wasser rein und lässt ihn dann einfrieren). Das ist ja gerade der Vorteil daran.
    Und Bitte, wie immer, die Ethik nicht außer Acht lassen.

    mfg
    der Ray
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  9. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #9
    Moin Schulle!
    Das meiste wurde ja schon gesagt.
    Ich würde aber noch einiges an Geld sparen.

    Wasseraufbereitung: MSR Guardian (ca. 350,00 EUR)
    Da würde ich ebenfalls das Sawyer System präferieren.
    https://www.youtube.com/watch?v=8X8YkD5Xvp0

    Kocher: JETBOIL Flash PCS (ca. 110,00 EUR)
    Da gibt es etwas günstigeres und vielseitigeres:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1648951

    Isomatte: SEA TO SUMMIT Comfort Plus (ca. 160,00 EUR) oder EXPED SynMat (ca. 120,00).
    Wenn Du es nicht mit dem Rücken hast, würde ich zu Anfang keine Blase-Matten nehmen. Ich bin nach Jahren wieder auf Festschaummatten zurückgekommen. Und wenn, würde ich welche mit Austausch-Garantie kaufen.https://www.ultraleicht-trekking.com...&comment=97502

    Eine gekürzte Faltmatte lässt sich prima mit der extrem leichten "Kanchen Junga" kombinieren. Das ganze ist leicht, günstig und ausfallsicher!
    https://www.ultraleicht-trekking.com...arrimor-matte/
    http://www.imbemasmt.com/~/media/Fil...chen-Junga.pdf
    https://www.rakuten.de/produkt/relag...ealo&cc=5TTF2U


    Liner im Schlafsack: COCOON MummyLiner Silk (ca. 50,00) oder etwas aus Baumwolle
    Das Geld würde ich auch lieber in gute Unterwäsche stecken:
    http://www.terrific.de/Herren/Unterw...%20200&&order=
    http://www.terrific.de/Herren/Unterw...%20200&&order=
    Diese Wäsche ist eine Investition für die Zukunft. Ich verwende immer noch Teile die 20 Jahre alt sind!

    Schlafsack: MOUNTAIN HARDWEAR Lamina Z Flame (Kunstfaser / ca. 180,00 EUR)
    Mein Lamina hat in kurzer Zeit deutlich an Loft verloren. Ich würde jetzt eher einen Sack mit Apex-Füllung kaufen. Diese Faser ist "standhafter" und hat mehr Loft.
    http://schlafsacke-cumulus.de/de/kat...?gid=118&vid=6
    Oder einen Daunenschlafsack mit imprägnierter Daune.
    https://www.ultraleicht-trekking.com...&comment=80914
    Das wird allerdings wieder teurer!

    VG. -Wilbert-
    Geändert von wilbert (25.02.2018 um 14:00 Uhr)

  10. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #10
    Du siehst schon, viele Leute, viele Meinungen. Aber hilfreich, denn du kannst dir rauspflücken, was du für dich sinnvoll findest. Du hast ja offensitlich schon viel Erfahrung mit draussen unterwegs sein, nur halt nicht mit übernachten nicht. Hilft aber trotzdem...

    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Ich würde das QUECHUA zum Sammeln von Erfahrung zur Zeit vorziehen, bevor ich dann viel Geld in einen gebrauchten oder vielleicht auch neuen „Zelt-Mercedes“ investiere.
    Das halte ich für sehr sinnvoll, bei der ganzen Ausrüstung.
    Man sagt zwar "wer billig kauft, kauft zweimal", aber oft ist es hier so "wer gleich teuer kauft, kauf trotzdem zweimal" - oder gleich zwei- und mehrmals, weil man für unterschiedliche Touren unterschiedliche Ausrüstungsteile haben möchte.

    Du denkst ja an Touren in sehr verschiedenen Gegenden. Ev. wäre es sogar sinnvoll, in mehrere verschiedene Zelte (für sehr warm und kalt/nass) zu investieren anstatt in einen "Mercedes". Bei deinem Hintergrund und deinen Plänen (auch bei Regen weiter/ vermutl. eher hohes Tempo) kann ich mir auch vorstellen, dass du gut mit einer kleinen Dackelgarage zurechtkommst. Vielleicht interessieren dich auch sehr leichte Lösungen wie mit Trekkingstöcken aufbaubaren pyramidenartigen Zelte oder Tarplösungen.
    Hier würde ich dir sehr dringend empfehlen, deiner eigenen Idee zu folgen, ein eher günstiges Zelt zu kaufen, zu erproben und davon ausgehend zu überlegen, was du für die nächste Tour haben möchtest.

    Was die Matten betrifft: Auch hier finde ich es superwichtig, eigene Erfahrungen zu sammeln. Wenn du nicht grad in sehr kalter Umgebung unterwegs bist, würde ich erst mal eine leichte Schaummatte testen. Wenn man darauf gut schläft, ist das mE die ideal Lösung: isoliert, ist leicht und nicht defektanfällig.
    Wenn du darauf aber nicht gut schläfst, dann würde ich unbedingt eine Luftmatte empfehlen(nicht "selbstaufblasend"), bei Kälte ev. mit Schaum kombiniert. Bei mir war es so, dass diese den Schlafkomfort wieder so gesteigert hat, dass ich wieder viel lieber draussen schlafe, weil ich eben gut schlafe und am Morgen fit bin.

    Schlafsack: Bei mir ganz klar die Empfehlung für Kunstfaser. Mir ist einmal ein Schlafsack nass geworden, so richtig nass. Es war meine Rettung, dass es ein KuFa Schlafsack war und somit auch nass noch einigermassen wärmte. Klar, es war ein Fehler meinerseits. Wer niemals einen Fehler macht, passiert das nicht...
    Natürlich ist Daune unschlagbar klein, leicht und warm.

    Apex ist eine super Füllung! Mein Eindruck ist (ich habe sie bisher nur für eine Jacke verwendet), dass sie die Wärme toll hält. Allerdings scheint sie mir etwas voluminöser als andere.

    Poncho würde ich wenn, erst mal ganz billig kaufen und ausprobieren. Ich finde es furchtbar, das Geraschel und Geflatter, man kriegt die weder sinnvoll angezogen noch befestigt. Andere schwören aber drauf.

    Viel Spass!

  11. Anfänger im Forum
    Avatar von DerSchulle
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #11
    Wow – so viele ausführliche und brauchbare Informationen in solcher kurzer Zeit.

    Es sind für mich viele neue Denkansätze hinzugekommen, welche ich vorher nicht auf dem Schirm hatte.

    Ein riesiges DANKESCHÖN schon einmal an alle!!!

    Ein paar Fragen beschäftigen mich gerade in Bezug auf Eure Rückmeldungen:

    Unterwäsche:
    Löst die 200er Merino Wäsche schnell Hautirritationen aus?
    Trägt man Wäsche auch tagsüber oder zieht man sie erst zum besteigen des Schlafsacks an?

    Zelt:
    Ich hatte in der Tat mal an ein Zelt mit Trekkingstock gedacht. Es war das LUXE MiniPeak II (179,00 EUR).
    Wäre das sinnvoller als das QUECHUA Quickhiker 2, um erste Erfahrung zu sammeln?
    Ich laufe bisher allerdings ohne Trekkingstöcke, somit wäre der Stock eine Neuanschaffung, wobei es ja nicht verkehrt sein soll, mit Stöcken zu laufen …

    Die Vermutung, dass ich bei Regen laufen möchte und mit einem hohen Tempo viel Strecke pro schaffen möchte ist korrekt.

    Es ergibt sich aber hieraus folgende Frage:
    Wie geht man mit einem nassen Zelt am Morgen um?
    Knüpfe ich das Innenzelt raus, verpacke es extra und falte das Außenzelt nass zusammen, um schnell weiter zu können?
    Angenommen ich habe in Schottland oder Norwegen Dauerregen. Kann ich das mit dem nassen Zelt über mehrere Tage so praktizieren?

    Isomatte:
    An Schaummatten hatte ich noch garnicht gedacht. Die sind aber nicht sonderlich dick, oder?
    Ich habe zwar einen gesunden Rücken, aber kann man auf 2 cm Schaum ähnlich gut schlafen wie auf 6 cm Luft?
    Ich bin Seitenschläfer …

    Schlafsack:
    Ich tendiere noch immer zu Kunstfaser, auch wenn Daune natürlich ihre Berechtigung hat. Da meine Fähigkeiten im Zeltaufbau erst noch entwickelt werden müssen, werden mir sicherlich einige Anfängerfehler unterlaufen, die Wasseraufkommen im Zelt bewirken können. Daher Daune vielleicht später mal. Diese APEX-Füllung klingt interessant. Werde mich damit beschäftigen.

    Wasseraufbereitung:
    Ich gebe Euch natürlich Recht, dass die 350,00 Euronen für den MSR Guardian ein finanzielles Pfund sind. Ich hatte mich natürlich auch mit all den anderen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung beschäftigt. Der „Guardian“ erweckte auf mich allerdings den Eindruck, dass dies die sprichwörtliche „Eierlegende Wollmilchsau“ ist und ich hiermit JEDES Wasser, welches ich unterwegs finde, schnell und einfach aufbereiten kann. Sauberes Wasser ist für mich persönlich die Priorität 1, damit mein Körper dauerhaft Leistung bereitstellen kann. Da bin ich vielleicht etwas vom Laufsport geprägt …
    Traue ich dem Guardian eventuell mehr zu, als er kann?

    Regenjacke / Regenhose:

    Die angesprochene Regenjacke von DECATHLON hat mich gerade vom Stuhl gehauen. Unter 10,00 EUR – das es so etwas noch gibt? Klasse!

    Ich wäre grundsätzlich natürlich bereit auch etwas mehr in wasserdichte, aber in gewisser Weise auch atmungsaktive Bekleidung zu investieren.

    Kann mit jemand aus eigener Erfahrung ein gut und lange funktionierendes Regensystem (Hose/Jacke) für insgesamt zwischen 100,00 und 400,00 EUR empfehlen? Voraussetzung ist rucksackfest an Schulter und Rücken.

    DANKE nochmals für die wertvolle Zeit, welche Ihr in dieses Forum investiert!

  12. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #12
    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Wie geht man mit einem nassen Zelt am Morgen um?
    Abbauen und in den Rucksack packen, ggf. das Gestänge und die Heringe außen anbringen.

    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Traue ich dem Guardian eventuell mehr zu, als er kann?
    Das Filter ist schon gut, aber Du wirst es auf Deinen Touren nicht brauchen. Dort wo Du unterwegs bist, reicht Dir Micropur forte.
    Wandern in Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

  13. Anfänger im Forum
    Avatar von DerSchulle
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #13
    @derray

    "Ich hätte aber auch noch einen Sweetwater Guardian neu und ovp hier rumliegen. (Sweetwater hieß der Wasserfilterhersteller, bevor sie von Cascade Designs geschluckt wurden und alles auf MSR umgelabeld wurde.) Kannst du günstig haben."

    Kannst Du mir eine Quelle für Infos über dieses Gerät geben? Würde mich mal damit beschäftigen und mich dann nochmals bei Dir melden (Preis wäre natürlich auch interessant).

    Kannst Du mir vielleicht auch Trailschuhe (viel Mesh) nennen, mit denen Du bisher gute Erfahrung gemacht hast? Auf meinen bisherigen nonstop Langdistanzwanderungen komme ich mit den GTX-Trailern gut klar, da habe ich sie aber auch unentwegt an den Füßen.

  14. Erfahren

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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #14
    Ich würde eher in ein gutes Zelt investieren, das spart Ärger. Wenn Du es 2 x auf- und abgebaut hast, kannst Du das im Schlaf. Es ist wirklich easy, da kann man nix falsch machen. Für die erste Tour kannst du ein Zelt auch leihen, zB Globetrotter macht das, soweit ich weiß. Die Miete wird angerechnet, wenn man danach kauft.
    Ich bin für eine Schaummatte, die kann kein Loch kriegen. Und Daunenschlafsack wäre mein Tipp, das ist aber eher Geschmackssache.
    Wie mehrfach gesagt, das Innendings für dne Schlafsack dreht sich nachts schraubenförmig um Deinen Körper (außer, Du bewegst Dich nie) und ist sehr unbequem.
    Merino ist angenehm auf der Haut, da juckt nichts.
    Und den Wasserfilter - wofür? Auf den genannten Wegen kannst Du doch immer sauberes Trinkwasser nachfassen.
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben.

  15. Vorstand
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #15
    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Unterwäsche: ...
    Trägt man Wäsche auch tagsüber oder zieht man sie erst zum besteigen des Schlafsacks an?
    Hängt von der Umgebungstemperatur ab.


    Ich laufe bisher allerdings ohne Trekkingstöcke, somit wäre der Stock eine Neuanschaffung, wobei es ja nicht verkehrt sein soll, mit Stöcken zu laufen …
    Kann aber auch gefährlich werden, wenn du nicht daran gewöhnt bist.


    Wie geht man mit einem nassen Zelt am Morgen um?
    Beide Rucksäcke, die du oben genannt hast, haben eine große Mesh-Fronttasche. Die sind dafür gemacht, das nasse Außenzelt darein zu stecken. Dann wird der restliche Inhalt vom Rucksack nicht nass (Packliner vorrausgesetzt) und das Außenzelt kann durch das Mesh trocknen.


    Isomatte:
    An Schaummatten hatte ich noch garnicht gedacht. Die sind aber nicht sonderlich dick, oder?
    Ich habe zwar einen gesunden Rücken, aber kann man auf 2 cm Schaum ähnlich gut schlafen wie auf 6 cm Luft?
    Ich bin Seitenschläfer …
    Ich bin auch Seitenschläfer und schlafe am besten auf Schaummatten zwischen 5 und 20mm. Das ist aber sehr individuell. Daher: Probeliegen!!!


    @derray
    Sweetwater Guardian ...
    Kannst Du mir eine Quelle für Infos über dieses Gerät geben?
    Der müsste identisch sein mit dem MSR Sweetwater. Wenn du Interesse hast schick mir eine PN, dann kann ich dir auch gerne Infos von der Verpackung geben, wenn ich morgen abend im Ausrüstungslager bin.


    ... Trailschuhe (viel Mesh) nennen ...
    Ich finde die Schuhe von Inov8 sehr geil. Aber auch hier gilt: Probetragen!!!


    Wenn du Lust und Zeit hast kannst du ja auch ein Treffen oder ein Stammtisch besuchen. Da gibt es immer eine Menge Ausrüstung anderer zu befummeln.

    mfg
    der Ray
    "The greatest threat to the planet
    is the belief someone else will take care of it"
    Robert Swan

  16. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #16
    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Unterwäsche:
    Löst die 200er Merino Wäsche schnell Hautirritationen aus?
    Trägt man Wäsche auch tagsüber oder zieht man sie erst zum besteigen des Schlafsacks an?
    Normalerweise nein, aber ich kenne Leute, die finden, auch Merino juckt. Es fühlt sich auch nicht jedes Merinogewebe gleich an -> ausprobieren

    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Zelt:
    Ich hatte in der Tat mal an ein Zelt mit Trekkingstock gedacht. Es war das LUXE MiniPeak II (179,00 EUR).
    Wäre das sinnvoller als das QUECHUA Quickhiker 2, um erste Erfahrung zu sammeln?
    Ich laufe bisher allerdings ohne Trekkingstöcke, somit wäre der Stock eine Neuanschaffung, wobei es ja nicht verkehrt sein soll, mit Stöcken zu laufen …
    Nein, sinnvoller ist es nicht. Es ist etwas anders. Ich würde es eher nicht für erste Erfahrungen empfehlen. Für mich ist es seltsam, dass gefühlt sehr oft Pyramidenzelte empfohlen werden, da für mich gebogenes Zeltgestänge der Fortschritt im Zeltbau war: Endlich sinnvoller Innenraum!
    Ich finde die kleinen Pyramiden innen furchtbar: sehr schräge Wände, also eng / man kann höchstens genau in der Mitte sitzen / wenn es eine Apsis gibt, dann regnet es rein, sobald man das Zelt öffnet / es ist nicht ansatzweise selbststehend und die Heringe brauchen einen zwingenden Platz, was Platzsuche und Aufbau aus meiner Sicht mühsam macht - gruselig.
    ABER: wenn man sowieso Stöcke dabei hat, ist es eine gute Möglichkeit, an ein leichtes Zelt zu kommen. Falls du dich für sehr leichte Ausrüstung interessierst, sind "Pyramiden" ev. ein Thema, mit dem du dich befassen könntest.
    Wenn du eh nicht mit Stöcken läufst, würde ich die Finger davon lassen.
    Ich finde es für den Anfang nicht ideal, gleich "Spezialformen" (extreme Materialien, extrem kleine Zelte etc.) auszuprobieren. Aber wenn jemand das bewusst will - bitte.

    Man kann übrigens beim Zeltaufbau so einiges falsch machen, vor allem wenn man im halbdunkeln bei Regen und Wind sein Zelt erst zum dritten oder vierten Mal aufbaut. Es ist klar Übungssache und auch keine Hexerei, aber es ist nicht so, das es komplett selbsterklärend von Anfang an ist.


    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Isomatte:
    An Schaummatten hatte ich noch garnicht gedacht. Die sind aber nicht sonderlich dick, oder?
    Ich habe zwar einen gesunden Rücken, aber kann man auf 2 cm Schaum ähnlich gut schlafen wie auf 6 cm Luft?
    Ich bin Seitenschläfer …
    Nun, ich habe auch einen gesunden, trainierten Rücken und trotzdem tut mir alles weh, wenn ich auf einer Schaummatte schlafen muss (früher war das anders ) Der Erholungswert ist sehr schlecht und das soll auf einer Tour nicht sein.
    Ich kenne aber andere, die schlafen wie Murmeltiere auf Schaummatten. Da wird an ausprobieren kein Weg vorbeiführen... Du kannst ja mal eine billige Schaummatte kaufen und daheim drauf schlafen, das ist nicht ganz das Gleich, gibt aber Anhaltspunkte.

  17. Erfahren

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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #17
    Zitat Zitat von DerSchulle Beitrag anzeigen
    Wasseraufbereitung:
    Ich gebe Euch natürlich Recht, dass die 350,00 Euronen für den MSR Guardian ein finanzielles Pfund sind. Ich hatte mich natürlich auch mit all den anderen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung beschäftigt. Der „Guardian“ erweckte auf mich allerdings den Eindruck, dass dies die sprichwörtliche „Eierlegende Wollmilchsau“ ist und ich hiermit JEDES Wasser, welches ich unterwegs finde, schnell und einfach aufbereiten kann. Sauberes Wasser ist für mich persönlich die Priorität 1, damit mein Körper dauerhaft Leistung bereitstellen kann. Da bin ich vielleicht etwas vom Laufsport geprägt …
    Traue ich dem Guardian eventuell mehr zu, als er kann?
    Ohne den MSR Guardian aus eigener Erfahrung zu kennen: Aber der Guardian kann (vermutlich) mehr als Du bei Deinen Reisezielen brauchst.

    Zu meinen Anfangszeiten war ich der Meinung, keinen Wasserfilter zu brauchen.... bis ich mir auf einer Tour in Österreich mal eine heftige Magenverstimmung mit "Montezumas Rache" und Übelkeit einfing. Der Grund dafür war (wie ich später erfuhr) eine den Einheimischen bekannte Verunreinigung des Baches durch Bakterien. Doch Bakterien können selbst die einfacheren Wasserfilter wie der Katadyn Hiker Pro oder der Sawyer mini herausfiltern. Den Bedarf für eine zusätzliche Filterfunktion von Viren (wie beim MSR Guardian) sehe ich bei keinem Deiner Reiseziele.

    Und da Du so Wert darauf legst, unterwegs JEDES Wasser zu Trinkwasser auf bereiten zu können: Den üblen Geschmack einer völlig verdreckten und übelriechenden Wasserquelle wird Dir selbst der beste (noch tragbare!) Wasserfilter nicht beseitigen können. Auch nicht der MSR Guardian. Selbst noch so viel Aktivkohle wäre damit meist überfordert.

    Also solltest Du unterwegs ohnehin lieber Ausschau halten nach einem zumindest halbwegs sauber aussehenden Gewässer, was obendrein nicht schlecht riecht. Denn Wunder vollbringen und beispielsweise eine sprichwörtliche Jauchegrube in Trinkwasser verwandeln kann auch der MSR Guardian nicht.
    Geändert von Elchdoktor (25.02.2018 um 16:56 Uhr)

  18. Fuchs
    Avatar von ranunkelruebe
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    AW: Basisausrüstung für Neuling

    #18
    Zitat Zitat von derray Beitrag anzeigen
    Hallo ranunkelruebe!

    Es geht ja bei Daunenschlafsäcken nicht nur um die Feuchtigkeit von außen, sondern auch die von innen (vom Körper). Außerdem hatte ich auch schon häufig genug Kondenswasser an der Innenseite vom Innenzelt.
    Ein Kunstfaserschlafsack funktioniert immer (außer man kippt eimerweise Wasser rein und lässt ihn dann einfrieren). Das ist ja gerade der Vorteil daran.
    Und Bitte, wie immer, die Ethik nicht außer Acht lassen.

    mfg
    der Ray
    Dass es nicht nur um Regen geht sondern auch um Kondens und körpereigene Feuchtigkeit ist mir schon klar

    Trotzdem verstehe ich wirklich nicht, was einem Anfänger auf moderaten Touren in einem normalen 2-Wand-zelt passieren soll.
    Echt, ich war als Anfänger ohne jegliche Ahnung in nassen gegenden unterwegs mit Dauensack, und es gab NIE Probleme. Ich kenn auch niemanden, der probleme hatte.

    Ich würde die "Angst" vor Daune, die hier im Forum häufig dazu führt, Anfänger von Dauen ab und zu KuFa hin zu raten, gerne verstehen.

    In welchem Szenario KONKRET siehst du denn die Daunenprobleme?

  19. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #19
    Wie geht man mit einem nassen Zelt am Morgen um?
    Knüpfe ich das Innenzelt raus, verpacke es extra und falte das Außenzelt nass zusammen, um schnell weiter zu können?
    Angenommen ich habe in Schottland oder Norwegen Dauerregen. Kann ich das mit dem nassen Zelt über mehrere Tage so praktizieren?
    Ich weiß nicht, ob das vom Zelt oder von der Falttechnik abhängt, aber ich habe mir noch nie die Mühe gemacht das Innenzelt extra einzupacken. Auch nicht bei tagelangem Dauerregen. Krempel in den Rucksack, Regenschutz auf den Rucksack, dann das Zelt abbauen und zum Schluss das nasse Zelt an den Rucksack. Fertig.
    Wenn du das Innenzelt rausmachst, musst du es evtl. Abends im strömendem Regen erst wieder reinfummeln bevor du ins trockene kriechen kannst.
    Caelum crebris imbribus ac nebulis foedum - Das Klima ist durch die häufigen Regenfälle und Nebel widerlich
    Tacitus (über das Wetter in Britannien)

  20. AW: Basisausrüstung für Neuling

    #20
    Zitat Zitat von Schlammschnecke Beitrag anzeigen
    Wenn du das Innenzelt rausmachst, musst du es evtl. Abends im strömendem Regen erst wieder reinfummeln bevor du ins trockene kriechen kannst.
    Was hast du denn für Zelte? Ich baue das Außenzelt ganz normal auf, krieche hinein, und kann dann dort im Trockenen das Innenzelt einknüpfen.

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