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  1. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #21
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Nimm doch einfach Sand oder Erde.
    Kaffee riecht aber besser.

  2. Erfahren
    Avatar von JHL
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #22
    Zitat Zitat von Sawyer Beitrag anzeigen
    Morgen früh lasse ich die Bialetti durchlaufen und mache dann eine feuchtwarme Kaffeepeelingmaske.
    Ich habe mir "auf Tour" früher morgens Cowboykaffe gegönnt und hatte dann regelmäßig den Spaß mit dem Reinigungsaufwand, den der Prütt im Topf und überall, wo er sonst so hinkommt verursacht. Als verschönerndes Peeling oder Handpflege hab ich das nie empfunden. Aber offensichtlich bin ich einfach nur mit der falschen Einstellung an die Sache rangegangen...

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Fritsche
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #23
    Weil hier vorher über den Unterschied des Mikroplastikeintrags durch Schuhsohlenabnutzung versus Plastiktüten geschrieben wurde: leider unschlagbar ist der Freischneider.

    Wenn man den Rasen entlang einer Wand mit dem Freischneider mäht, also bis an die Wand ran, nutzt sich der Faden rasant ab. Was da in einem Jahr im Garten landet ist sicherlich mehr als ein paar Plastiktüten.

    Ich habe mal versucht, den Plastikfaden durch die Seele eines Fahrradbowdenzugs zu ersetzen - ich war völlig verblüfft, wievile schneller der Stahlfaden sich abnutzt! Hat jemand bessere Ideen?
    Für eine Welt ohne Pressspan

  4. Erfahren

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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #24
    Was wir durch das Waschen und Tragen von Kleidung aus Kunstfaser sowie durch Reifenabnutzung an unseren Fahrzeugen jährlich an Kunststoff in die Umwelt eintragen, dürfte auch nicht ohne sein. Meinen Rasen im Garten hingegen steche ich an den Kanten soweit ab, dass der Rasenmäher alles weg bekommt und ich keinen Freischneider brauche. Das ist aber aus purer Faulheit erwachsen. Alles, was der Rasenmäher nicht mitbekommt, wird wie Unkraut samt Wurzel ausgerupft, fertig.

  5. Erfahren
    Avatar von JHL
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #25
    Akkugrasschere?

  6. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #26
    Rasenkantstein, auf den der Rasenmäher auffahren kann?

  7. Dauerbesucher

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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #27
    Kaffeesatz als Handwaschpaste funktioniert gut. Fingernägel müssen dann separat gereinigt werde. Ähnlich gut und sehr pflegend sind die Schalen von Quellmännern.
    Mit Asche und etwas Mineralöl hab ich mal einen Bolzen vom Bremszylindet gängig gemacht. Natürlich vor dem ersten Golfkrieg.

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    Avatar von lina
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #28
    Zitat Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
    Quellmänner
    Sind das Kartoffeln?

  9. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #29
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Sind das Kartoffeln?
    Pellkartoffeln.

    Im pfälzischen Gequellte.

  10. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #30
    Ich hab das z.B. eine Seife die man mir mit dem Hinweis "Männerseife" verkaufte ...eine Naturseife mit Kaffee in spürbar Form drin (also eher grob gemahlen/geschrotet), die hervorragend gegen hartnäckige Verschmutzung hilft (z.B. Ruß, Bremsstaub, Löwenzahn-/Schöllkrautsaft auf Händen, etc.) ...ich denke wg. des merklichen Peelingeffektes.
    ---
    Plastik meiden wo es geht.
    Daß Kunstfaser- oder Plasik-Produkte "ökologischer" wären ergibt sich in den Studien meist aus dem Wasserverbrauch. Würde man die Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Plastik wirklich kritisch einstufen und werten, ist Plastik wohl sicher keine echte Alternative zu bewußt ökologisch produzierten Produkten aus nachwachsenden Stoffen.
    ---
    Wir sind es, die es in der Hand haben. Wir sind die einzigen die etwas tun können - und zwar nicht warten bis die Industrie oder der Staat das regeln, das wird nicht ausreichend erfolgen.
    Unsere Bequemlichkeit, unser Komfortdenken/-anspruch sind es welche die Vermeidung verhindern. Man will sich keine Gedanken machen, macht sich die Folgen u. Möglichkeiten nicht bewußt, will nicht verzichten, ja noch nicht mal umdenken/umstellen. Jedem "passiert" das ...mal mehr mal weniger. Aber daran zu arbeiten - also diese zu ändern - ist wohl der einzige weg der in der Praxis helfen würde (Mikro-)Plastik u. andere unnötige Belastungen zu verringern.
    “Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, daß du nicht einer derjenigen bist, die es tun werden.” — Jacques Fresco

  11. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #31
    Noch mal zur Erinnerung:

    Hauptanteile von Mikroolastik im Ozean sind

    -Reifenabrieb
    -nicht ordnungsgemäss entsorgter Verpackungsmüll

    http://news.bio-based.eu/studie-vero...sind-relevant/

    Erste Schätzungen lassen vermuten, dass in Deutschland jährlich ca. 500 Tonnen primäre Mikropartikel aus Kunststoff in kosmetischen Mitteln verwendet werden. Die Einsatzmengen in Wasch- und Desinfektionsmitteln sowie Strahlmitteln in Deutschland schätzen die Autoren auf jeweils unter 100 Tonnen pro Jahr. Im Gegensatz dazu können allein durch den Reifenabrieb in Deutschland 60.000 – 111.000 Tonnen Mikropartikel in die Umwelt gelangen.
    Sicher kann man jetzt versuchen, das letzte Mikrogramm primärer Partikel zu verbannen, aber solange man nicht an ie Hauptmengen geht wird es nichts bringen.
    Und das heisst halt auch mal regelmässig bücken und den Dreck von Anderen aufsammeln, Fahrten und Flüge (gerade Kurzstrecke, viele Starts und Landungen, viel Reifenabrieb) reduzieren, Fahrgemeinschaften bilden (die beste ist der ÖPNV), auch wenn das heisst signifikant mehr Zeit auf Wegen zu verbringen. Das ist lohnender Einsatz, aber nicht mit dem Auto endlos zum Biosupermarkt fahren, damit das Duschgel garantiert ohne Mikroplastik ist.

  12. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #32
    Nein. Genau das ist es, was uns unsensibel macht, das Zeigen auf noch Schlimmeres.

    Plastik, Müll ist nicht nur in den Ozeanen, sondern ist inzw. an sovielen Stellen zu finden, daß eigentlich klar sein sollte: Eine Vermeidung wo immer es geht ist notwendig.

    Dahin sich zu entwickeln, das wünsche ich mir, für mich und für uns Alle.
    Tun muß es jeder selbst...
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  13. Alter Hase
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #33
    Zitat Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
    Nein. Genau das ist es, was uns unsensibel macht, das Zeigen auf noch Schlimmeres.
    Andererseits ist das Fokusieren auf Kleinigkeiten häufig ein Verhindern, das Grosse zu sehen.
    Und explizit schrieb ich ja, dass man verhindern solle, beim Versuch das Kleine zu vermeiden nicht das Grosse verschärfe.
    Und eben nicht die Bio Einkäufe durch etliche Autofahrten ermöglicht. Wenn ich mir so anschaue, woher die Kennzeichen vorm Biomarkt so kommen, und dabei liegt der in Bahn- und Busbahnhofs Nähe. Aber das wöre dann ja zeitaufwändig und unbequem.


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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #34
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Kaffee riecht aber besser.
    Das ist Geschmackssache. Ich finde den Geruch von Walderde fantastisch.
    Feiner Bachsand riecht gar nicht.

    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    ymmd.
    Warum? Was meinst du, wie oft wir die Kettenfettflecken von den Händen nur unter dem Einsatz von Sand oder Erde abbekommen haben. Der Vorteil im Gegensatz zum Kaffee: ist immer bereit. Auch völlig fettige und sogar angebrannte Töpfe lassen sich auf die Art wunderbar schrubben. Vorrausggetzt man er besteht aus ausreichend robustem Material.

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    Avatar von Ziz
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #35
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Warum? Was meinst du, wie oft wir die Kettenfettflecken von den Händen nur unter dem Einsatz von Sand oder Erde abbekommen haben. Der Vorteil im Gegensatz zum Kaffee: ist immer bereit. Auch völlig fettige und sogar angebrannte Töpfe lassen sich auf die Art wunderbar schrubben. Vorrausggetzt man er besteht aus ausreichend robustem Material.
    Ich glaube, du hast meinen Kommentar missverstanden: Ich fand deinen Einwand genial. Bei all dem Streben nach Zweitverwertung und neuen coolen Ideen, die einfachste und von Mensch und Tier schon immer angewandte Technik vergessen: Sand.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?


  16. Userbeauftragte
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    Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #36
    Ja, hab ich. Ich dachte, du kommst mir jetzt wie so viele andere denen ich davon erzähle mit dem Einwand: "Aber man kann doch nicht mit Schmutz etwas sauber machen!"

  17. Dauerbesucher
    Avatar von Fritsche
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #37
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    ...die Kettenfettflecken von den Händen nur unter dem Einsatz von Sand oder Erde abbekommen haben. ...
    alter Autoschraubertrick: Ölflecken an den Händen gehen perfekt und rückstandslos weg, wenn man danach Hackfleischbällchen formt...
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  18. Erfahren
    Avatar von Voronwe
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #38
    Zitat Zitat von Fritsche Beitrag anzeigen
    alter Autoschraubertrick: Ölflecken an den Händen gehen perfekt und rückstandslos weg, wenn man danach Hackfleischbällchen formt...
    Der Hausfrauentrick bei schmutzigen Händen ist Hefeteig kneten

  19. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #39
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Andererseits ist das Fokusieren auf Kleinigkeiten häufig ein Verhindern, das Grosse zu sehen.
    Und explizit schrieb ich ja, dass man verhindern solle, beim Versuch das Kleine zu vermeiden nicht das Grosse verschärfe.
    Und eben nicht die Bio Einkäufe durch etliche Autofahrten ermöglicht. Wenn ich mir so anschaue, woher die Kennzeichen vorm Biomarkt so kommen, und dabei liegt der in Bahn- und Busbahnhofs Nähe. Aber das wöre dann ja zeitaufwändig und unbequem.
    Das mit den kleinen Bio-Einkäufen mit dem Auto geht in die gleich Richtung ...es zeigt wieder einen (sogar extremen) Fall und lenkt damit ab ...nach dem Motto "sollen doch erst mal die" und/oder "die anderen machen es auch nicht besser".

    PS: Ich fahre fast immer mit dem Auto am Biosupermarkt vor ...denn er liegt direkt auf dem eh zu fahrenden Weg. Klar - ich könnte mir auch ein Fahrrad an den Arbeitsplatz stellen, dann zum Biomarkt radeln und wieder zurück zum Arbeitsplatz/Auto. Würde ca. 2x die Woche 400m "Umweg" ersparen. Aber Mikroplastik in meinem Körper, im Mineralwasser, etc. verhindert es sicher nicht.
    83. Mio Deutsche duschen ca. 2-10x die Woche, waschen sich die Hände mehrmals täglich, waschen, putzen, usw. Wenn die acht geben kein Mikroplastik zu kaufen und "in den Verkehr zu bringen", dann ist das schon was. Und das ist ja nur D ...ein kleines Land...
    “Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, daß du nicht einer derjenigen bist, die es tun werden.” — Jacques Fresco

  20. AW: Mikroplastik in Seife/Waschmittel

    #40
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Ich glaube, du hast meinen Kommentar missverstanden: Ich fand deinen Einwand genial. Bei all dem Streben nach Zweitverwertung und neuen coolen Ideen, die einfachste und von Mensch und Tier schon immer angewandte Technik vergessen: Sand.
    Probieren geht über Studieren. Um das einfachste Mittel ging es gar nicht. Bevor ich in der Erde rumwühle, putze ich die Hände an einem Baumstamm oder an Moos ab bzw. nutze einfach Seife.

    Der Test konnte im Ürbigen nicht stattfinden, da niemand eine Bialetti dabei hatte und der Instantkaffee dann doch seiner eigentlich Bestimmung zugeführt wurde.
    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

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