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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #41
    Vielen Dank euch!
    Ich muss die ganzen Informationen erstmal aufsaugen und mir Gedanken machen! Ich melde mich wenn ich ne Lösung habe!

    Ja, ein Vizsla ist ein Jagdhund, doch sämtliche Jäger die ich kenne sind so Tierfreundlich und lassen ihren Hund nach der Jagd (nassgeschwitzt, dreckig etc.) nicht einfach in der Kälte rumstehen sondern verpassen Ihnen eine Decke, Mantel oder kommen ins warme Auto.

    Solange meiner in Bewegung ist, sind -10 Grad auch kein Problem. Das kompensiert er durch die Bewegung. Doch in Pausen macht sich die fehlende Unterwolle leider bemerkbar, auch bei 0 oder 5 Grad. Das hat nichts mit "vermenschlichung" oder "verweichlicht" zu tun. Die meisten Menschen würden ohne Klamotten bei diesen Temperaturen genauso frieren.

  2. AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #42
    Zitat Zitat von Luupo Beitrag anzeigen
    Hat jemand ne Idee wie ich das am besten lösen könnte? Gibts nen ...
    Meiner Meinung nach hilft nur ausprobieren, was am besten für den Hund ist, sprich: dass er schlafen kann und du schlafen kannst.

    Wir haben für Draussen Aufenthalte mit Hund ein Set aus ...
    - stinknormaler Picknick Decke (Schutz vor Feuchtigkeit von unten, längere Pausen)
    - ausgedienter KuFa Leichtschlafsack (mittig geschlossen, einmal zusammengeklappt, oben offen als "Höhle")
    - leichte Wolldecke (griffbereit auch bei Pausen auf Tour)
    - Baumwollhandtuch (Dreck abputzen, trocknen)

    Unsere ältere Hündin ist gestorben, die verbliebene ist schon 12 Jahre und sie kuschelt am liebsten körpernah, aber so kann ich nicht schlafen, deshalb bekommt sie ihren festen Platz, entweder Fussbereich oder weiter oben, je nachdem ob meine Frau mit dabei ist, ich wache schnell auf und eine Hand ausgestreckt auf das Tier beruhigt sie, anfangs ist sie immer unruhig, das legt sich eigentlich erst vollständig wenn wir wieder zuhause sind.

    Es ist doch wie beim Menschen, die einen brauchen die optimale Schlafumgebung, die einen schlafen wie ein Sack Kartoffeln. Mich störte das Trappeln der Pfoten auf den harten Isomatten, deswegen lege ich unter, unsere Hündin steht öfter auf, dreht sich und "sortiert" sich neu an ihrem Schlafplatz. Die leichte Wolldecke habe ich als Reserve, trägt wenig auf, lässt sich beim wirklichen Frieren überwerfen. Im engen Zelt staut sich aber m.M. schneller die Wärme, besonders wenn viel Zeug drumherum als Isolationsschicht wirkt, frische Luft ist dann schneller das Problem als die Kälte von aussen.

    Ohne Zelt ist eine andere Geschichte, das war hier aber kein Thema.

    Für einen frierenden Hund sollte man m.M. genug Teile dabei haben, wie kann man denn sonst die Tour genießen? Für eine Tagestour reicht uns ein Handtuch, droht Regen haben wir ein leichtes Tarp und die Picknickdecke, erst im Zelt dann den extra KuFa Schlafsacke dabei, ich kontrolliere mit dem Abputzen vor dem Lagern gleich die Pfoten, ob irgendwo Blut fließt, Krallen i.O. sind, so kann man gleich handeln. Es gibt Hunde, die sich nichts anmerken lassen und weiterlaufen, ggf. entdeckt man dann (zu spät) Verletzungen erst wenn der Hund nicht mehr laufen kann. Im Berg muss ich das Risiko kalkulieren, den Hund wieder runter tragen zu müssen, dafür muss alles notwendige Material dabei sein. Mit ein Grund, warum ich mir nie einen sehr schweren Hund anschaffen würde. Apropo, das Tragenlassen sollte man mit dem Hund üben (hinsichtlich Sicherheit am Rücken), sehr lustig. Wiederum mit ein Grund, warum ich lieber den großen Rucksack mit sehr komfortablem Tragesystem wähle statt den leichteren nur für´s Gepäck. An schwierigen (Kletter)Passagen trage ich erst den Hund (vorher die Hunde) rüber, meine Frau behält sie dort, ich hole dann meinen Rucksack und wir verteilen wieder das Gepäck. Noch schwerere Touren lassen wir mit Hund bleiben, die soll und will ja laufen, Hauptsache genug Futter dabei, ein Faktor gegen das Frieren.

    Um das mal deutlich zu sagen: unsere Hündin macht garantiert uns die halbe Freude an einer Wandertour, die Berge hoch macht sie uns noch einiges vor, runter wird´s dann kritischer, das Rutschen über Fels und Kanten belastet die Pfoten ungemein, man kann einen Hund überfordern, wenn er den Charakter hat überall der Erste zu sein und doppelte bis dreifache Wege läuft. Extra Erste Hilfe Set für den Hund ist sowieso Pflicht.

    Viel Spaß zu Fuß und zu Pfoten!

  3. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #43
    Zitat Zitat von Luupo Beitrag anzeigen
    ...

    Ja, ein Vizsla ist ein Jagdhund, doch sämtliche Jäger die ich kenne sind so Tierfreundlich und lassen ihren Hund nach der Jagd (nassgeschwitzt, dreckig etc.) nicht einfach in der Kälte rumstehen sondern verpassen Ihnen eine Decke, Mantel oder kommen ins warme Auto.

    ...

    Die meisten Menschen würden ohne Klamotten bei diesen Temperaturen genauso frieren.
    Ja heutzutage ist das so. Ich sprach auch nicht davon, dass das heutzutage anders ist, sondern habe mich gefragt, wie die das vor 50 Jahren gemacht haben, also ob Vizlas vor 50 Jahren (oder Vizlas aus jagdlicher Leistungszucht heute) auch keine Unterwolle haben, oder ob sich das in den letzten Jahrzehnten dahin entwickelt hat. Für einen Hund im jagdlichen Einsatz wäre Unterwolle einfach deutlich praktischer und die meisten Hunde die ich von den Jagden kenne, haben das auch. Das sind allerdings keine Viszlas sondern Stöberhunde. Der Hund hat ja "Klamotten" (Fell) an, also hinkt der Vergleich mit dem nackten Mensch etwas. Aber wenn bei Deinem Hund das Fell nicht ausreicht, empfiehlt sich in meinen Augen ein Mantel, da der nicht verrutschen kann. Es ist aber ziemlich schwierig hier Tipps zu geben, da ganz offensichtlich die Felle der Hunde so verschieden sind, das für Hund a) eine Decke zum drauflegen reicht und Hund b) braucht unter den selben Voraussetzungen deutlich mehr Isolation. Das gleiche gilt ja auch für die Pfoten etc., manche Hunde haben da nie Probleme, andere brauchen auf einer Wanderung Pfotenschuhe.
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  4. Lebt im Forum
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #44
    Zitat Zitat von Der Foerster Beitrag anzeigen
    Ja heutzutage ist das so. Ich sprach auch nicht davon, dass das heutzutage anders ist, sondern habe mich gefragt, wie die das vor 50 Jahren gemacht haben, also ob Vizlas vor 50 Jahren (oder Vizlas aus jagdlicher Leistungszucht heute) auch keine Unterwolle haben, oder ob sich das in den letzten Jahrzehnten dahin entwickelt hat. Für einen Hund im jagdlichen Einsatz wäre Unterwolle einfach deutlich praktischer und die meisten Hunde die ich von den Jagden kenne, haben das auch.
    OT: Bei z.B. Kurzhaar-Dackeln ist es ja so ähnlich (Und wenn ich daran denke, was Göga von den Langhaarigen aus Jagdgebrauchzucht aus der Verwandtschaft erzählt ist das auch so): Auf der einen Seite eisenhart und unkaputtbar. Meine Zicke springt auch im Winter aus den Kronen schiefstehender Weiden in den Rhein. Und auf der anderen Seite bibbert sie unter Umständen so, dass es sie von ihren kurzen Beinen haut, Unterwolle hin oder her. Ist halt kein Husky. Meine Terrier-Podengo-Hündin erst recht: Mit Juchhei rein in die Pfütze, aber wenn Sie nicht mehr in (schneller) Bewegung ist, möglichst nah ran an den Körper und unter eine Daunendecke. Liegen auf kaltem Boden ist ein No-go. Und beide, besonders die Terrier-Podenga, haben Unterwolle.




    Ich dachte früher (mit Julius, der auch bei Eisregen ohne Unterlage in der Apsis lag), Decken, Mäntel etc. sei eine Vermenschlichung, die hart am Rande der Tierquälerei wäre. Ich weiß noch, wie ich innerlich grinste, als ein Forist hier schrieb, er nutze die teure WM-Daunendecke für seine Töle. Inzwischen kann ich es verstehen.
    Meine Mädels haben diverse Mäntel, Wolle hat einen Regenmantel, der aber vornehmlich meiner Bequemlichkeit dient, und einen Bademantel, der sich für ihn als sehr sinnvoll erwiesen hat, weil er ewig zum trocknen braucht und dann zitternd im geheizten Wohnzimmer liegt. Wenn das mir mal jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt...
    Und es ist tatsächlich so wie entropie schreibt: Als Frau muss man sich dafür dauernd rechtfertigen.
    Aber als Frau mit Hunden ist man ja auch die Trulla, die einen unerfüllten Kinderwunsch und anscheinend nicht alle Steine auf der Schleuder hat, während das Selbe für (heterosexuelle) Männer als sympathisch und geradezu sexy gilt. Aber ich schweife ab...
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  5. Fuchs
    Avatar von entropie
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #45
    Zitat Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    möglichst nah ran an den Körper und unter eine Daunendecke. Liegen auf kaltem Boden ist ein No-go.
    Wobei man zugeben muss: ein bisschen verhätscheln tun wir unsere hunde dahingehend schon. Es gibt immer ne ausrede. Zu Kalt, zu Kurzes Fell, Nass.., zu alt. Vertragen würden die sicher einiges mehr als wir ihnen zumuten. Aber warum?
    Whenever people agree with me, I always feel I must be wrong.
    -- Oscar Wilde

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #46
    So, ich habe heute mal Probegelegen mit meinem Lamina Z Torch. Der hat ne Schulterbreite von 78cm.
    Hätte ich auch vorher sagen können das das nicht klappt.

    Ich denke ich brauche mindestens etwas mit 100cm Schulterbreite.
    Möglichst Robust, und günstig, wegen der Hundekrallen.

    Dachte da an sowas.....https://www.amazon.de/Skandika-Vegas...=skandika+vega

    Klar, das ist sau Schwer, aber ich habs mir durchgerechnet, mein Schlafsack + Decke wiegt in etwa das gleiche.

    Mal sehen ob ich das testen werde.

  7. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #47
    Du willst ernsthaft Deinen Hund mit in den Schlafsack nehmen? Oder habe ich das falsch verstanden?

    Was machst Du wenn er durchs Gelände total dreckig ist?
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #48
    Guter Gedanke, es lebe das Forum!!! Daran hab ich ja noch gar nicht gedacht 😱!
    Dann kriegt er wohl doch einfach nur eine eigene Decke und Gut ist es!

  9. AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #49
    Zitat Zitat von Luupo Beitrag anzeigen
    Guter Gedanke, es lebe das Forum!!! Daran hab ich ja noch gar nicht gedacht !
    Hä? Seit wann bist gleich nochmal Hundebesitzer? Eigentlich reicht für diese Erkenntnis 1 Jahr = alle vier Jahreszeiten.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #50
    War ja klar das immer noch jemand reintreten muss. Den gibts in jedem Forum.

    Danke an alle sinnvollen Kommentare, ich probiers mit der Decken Variante.

  11. Dauerbesucher

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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #51
    Hallo,

    es gibt irgendeinen nordischen Hersteller der eine Art Hundeschlafsack im Programm hatte. Es ist länger her das ich mich damit befasst habe und finde die Seite leider nicht mehr. Was ich noch weiß, er ist meines wissens schwarz gewesen, runde oder ovale Grundfläche. Man kann das ganze nach oben wie eine Art Sack zuziehen so das nur der Kopf des Hundes rausschaut. Evtl. findest ja was.

  12. Moderator
    Fuchs
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #52
    Ich kenne solche Säcke nur vom Schlittenhundesport. Darin werden verletzte Hunde etc. auf dem Schlitten transportiert.

    Keine Ahnung wie diese Dinger heißen, aber es ist normalerweise nur ein einfacher Sack (Loden?) mit einem Schnürzug damit man ihn verschließen kann. Dann schaut nur noch der Kopf raus. Ist nicht jedermanns bzw. jederhunds Sache.

    Aber evtl. könnte das etwas für dich sein.
    Hundeschlafsack

    Grüße
    Thomas

  13. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #53
    Ob wir noch das Dutzend an Verlinkungen zum Ruffwear-Sack in diesem Faden voll bekommen?

    Und in #36 ist so ein Hundesack verlinkt.
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #54
    Ich bin leider erst jetzt dazu gekommen mit Hund auf Tour zu gehen.
    Wir waren auf knapp 2000m Höhe, bei ca. 5 Grad.

    Ich hab auf einer Therm A Rest Trail Pro Matte geschlafen, Sam auf einer Z Lite.
    Ich hatte meinen Lamina Z Spark dabei, Sam seinen modifizierten Kinderschlafsack.

    Es ist etwas aufwendig für ihn einzusteigen, so das man den Schlafsack dann zumachen kann. Ein bisschen breiter wäre gut, aber ich finde keine Schlafsäcke die breiter sind als 85cm....

    Letztendlich hat er trotz Schlafsack einige Zeit gezittert, ich hab meinen Schlafsack dann zur Decke gemacht und über uns beide geworfen.

    Mir hat das ausgereicht um nicht zu frieren, und er hat dann auch wunderbar geschlafen.


    Bin mir aber noch nicht sicher ob mir diese Lösung gefällt. Eventuell wäre ein etwas breiterer Schlafsack ausreichend, wenn ich diesen dann komplett zur Decke mache und über uns beide Werfe.


  15. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #55
    Unser Labbi kriegt bei allen kühlen Temperaturen einfach Herrchens Daunenjacke drübergelegt, der bewegt sich dann die ganze Nacht keinen Millimeter :-)

    OT: Ich habe keine Ahnung von anderen Hunden, aber als wir unseren Hund vor ein paar Jahren im Februar bekommen haben, hatte der nie etwas anderes als seinen Zwinger im Hof gesehen und bei jedem Wetter da draußen "überlebt" - so schön dick und fluffig ist das Fell nie mehr geworden, seit er im Haus wohnt.
    Grüße, Tie
    "Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat." (Nietzsche)

  16. Alter Hase

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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #56
    Zitat Zitat von entropie Beitrag anzeigen
    Wobei man zugeben muss: ein bisschen verhätscheln tun wir unsere hunde dahingehend schon. Es gibt immer ne ausrede. Zu Kalt, zu Kurzes Fell, Nass.., zu alt. Vertragen würden die sicher einiges mehr als wir ihnen zumuten. Aber warum?
    Wir bedeutet nicht alle ;) Es gibt bei meinem Hund klare Grenzen. Der darf nichts ins Bett, auf die Couch und im Zelt ganz bestimmt nicht mit in den Schlafsack (Dreck, Zecken, ständiges Umlegen = Bewegung). Ist schließlich ein Hund und kein Kind.

    Passt das Reiseziel nicht für den Hund gibt es zu Glück jemanden, die ihn gerne nimmt. Was soll ich ihm den Spaß am Leben verderben und ihm zB im Campingbus langweilen und am Platz ständig anbinden. Und ich weiß, dass mein HUnd in den Bergen nicht trittsicher wäre. Ist auch nicht sein Ding als Podencomix in den Bergen rumzukraxeln. Wozu das also dem Hund zumuten?

  17. Alter Hase

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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #57
    Zitat Zitat von Luupo Beitrag anzeigen

    Es ist etwas aufwendig für ihn einzusteigen, so das man den Schlafsack dann zumachen kann. Ein bisschen breiter wäre gut, aber ich finde keine Schlafsäcke die breiter sind als 85cm....

    Letztendlich hat er trotz Schlafsack einige Zeit gezittert, ich hab meinen Schlafsack dann zur Decke gemacht und über uns beide geworfen.
    Vielleicht ist es auch nicht sein Ding, aber das magst Du sicher nicht hören.

    Ansonsten. Nimm einen Cumulus Comforter, lass ihn mit Apex befüllen. Dann hat der Hund in Verbund mit Isomatte eine Höhle, in die er kriechen kann. Oder einen Quilt. Nur Daune würde ich halt lassen. Hund ist immer irgendwie nass. Durch die Verbindungsschnüre mit der Matte dürfte nix verrutschen, trotzdem kann er sich gut bewegen.

    Und dann gibt es noch den Vela HD Quilt von TAR. Blöderweise Daune, aber den gibt es in sehr breit, da passt ihr vielleicht beide drunter.

    Oder Du lässt ihn im Tal und erfreust Dich daran, dass er vor Wiedersehensfreude außer Rand und Band ist, wenn Du woeder kommst.

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Luupo
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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #58
    Doch doch, ich glaub schon das er das mag. Er schläft sonst auch immer UNTER jeder Decke, gerade so das er Atmen kann. Nur das Einsteigen muss er halt noch üben.

    Das mit dem Quilt werde ich nochmal begutachten, danke!



    Und sonst: Für mich ist mein Hund ein Familienmitglied. Er ist Topfit (fitter als ich), absolut Trittsicher und bisher bei fast jeder normalen Bergtour dabei gewesen. Er bleibt bei mir, stellt keine Tiere nach, und verhält sich auch Nachts am Berg absolut Top. Wieso sollte ich ihn also bei meinen relativ harmlosen Fototouren nicht mitnehmen, wenn es die Temperaturen zulassen.

    Aber das darf zum Glück jeder selber für sich entscheiden, nicht wahr?

  19. Alter Hase

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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #59
    Du liest nicht richtig. Wenn er Nachts friert bzw eventuell nicht gerne in die Berge geht, dann würde ich es persönlich lassen. Wenn es die Umstände zulassen kannst du das ja tun. Es klang aber nicht so. Das Familienmitgliedargument hinkt immer etwas. Ich würde meine Familie auch nicht überall hin mitnehmen.

  20. Alter Hase

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    AW: Mit Hund draußen schlafen - Schlafsack?

    #60
    Ist dem Hund den wirklich kalt, oder ist der nur aufgeregt und hat Angst? So war es bei meinem neulich.

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