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  1. Gerne im Forum

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    AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #21
    @Enja: Danke für die Infos!

    @Wafer: QOM hatte ja einen GPS-Track, der ihn durch Okriftel geführt hat. Markiert ist da (außer dem einen Zeichen) nichts...
    Die Route, auf die Enja sich bezieht, führt nicht durch Okriftel.

  2. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #22
    Schreib doch QOM einfach mal an! Vielleicht kannst du auch mal mit ihm telefonieren! Ich kenne ihn persönlich sehr gut und könnte mir vorstellen, dass er dich gerne mit Infos überschüttet.

  3. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #23
    Wenn du genügend Zeit hast, z.B.6 Wochen wäre der Camino del Norte, Küstenweg oder auch die Via de la Plata ab Sevilla auch noch eine Möglichkeit.

    Jedenfalls viel Spaß bei deinen Vorbereitungen
    Peter

  4. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #24
    Zitat Zitat von Susanne69 Beitrag anzeigen

    Und zwar habe ich im laufenden Halbjahr einige Wochen Zeit zum Wandern. Dazu kam ich auf die Idee, von zuhause aus den Jakobsweg nach Santiago zu laufen. Im vorigen Jahr bin ich bereits den Camino Frances gegangen und fand ihn und die Erfahrungen einfach toll.

    Nun meine Fragestellung, ob hier im Forum vielleicht schon jemand von Deutschland aus, praktisch auf einen Rutsch, nach Santiago de Compostela gelaufen ist und mir und allen weiteren Interessierten die Vor- und Nachteile der erwanderten Wegealternativen mitteilen kann.
    Ich habe gerade dein Eingangspost noch mal gelesen. Du sprichst von "einigen Wochen". Wie viele sind es denn?
    Wenn du von Frankfurt bis Santiago in einem Rutsch laufen willst, dann sollten es schon ein paar Wochen mehr sein. Unter einem Vierteljahr wird es sich schwer machen lassen (und das wäre auch schon sehr ambitioniert). 15-20 Wochen sind realistisch. Es handelt sich ja immerhin um fast 3000 km Strecke.
    Geändert von Mus (15.01.2018 um 09:27 Uhr)

  5. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #25
    Wenn ich bis Santiago laufen wollen würde, würde ich zudem den direkten Weg am Mainufer entlang nehmen, speziell als Frankfurter. Ob es da nun durch Okriftel geht oder nicht, was soll's. Der Main-Radweg geht durch Okriftel. Ein Ort, der nicht gerade ein touristisches Highlight ist.

    Auf unserer Tour waren diverse Strecken, besonders in Frankreich, wegen Dauerregens kaum bis gar nicht passierbar. Auch die Fußgänger benutzten in der Zeit häufig die Straßen. Im Detail ist der Weg sowieso nicht besonders historisch. Eher im Gesamtverlauf. Sowohl der Bonifatiusweg als auch der Jakobsweg, soweit ich das weiß, weil ich hier wohne, führen von Örtchen zu Örtchen, speziell von Kirche zu Kirche. Wollte man historisch korrekt die Römerstraßen nutzen, auf denen Bonifatius gen Fulda transportiert wurde, müsste man in etlichen Teilen die Autobahn nehmen.

    Die Strecke zwischen Frankfurt und Mainz, speziell in der Umgebung von Flörsheim ist extrem durch den benachbarten Flughafen belastet. Freiwillig würde ich da nicht herumlaufen.

  6. Erfahren
    Avatar von rtwhiker
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    180

    AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #26
    Wir haben uns damals (vor dem Jakobsboom) an den grossen Flüssen orientiert (Lahn, Mosel, Saone). Von Marburg bis Santiago haben wir 119 Lauftage benötigt. Wir hatten aber auch schwere Ausrüstung (Zelt etc.) dabei und mussten uns den Weg mittels IGN Karten selbst überlegen. Unsere Erfahrung (auch wenn's seltsam klingt): "The trail provides" = wenn du etwas wirklich brauchst, wird es da sein.
    Happy trails!

  7. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #27
    The trail provides" = wenn du etwas wirklich brauchst, wird es da sein.
    Das haben wir auch so erlebt. Wobei ich im Nachhinein glaube, dass man unterwegs eher lernt, dass man vieles, was man zu brauchen meint, doch nicht braucht. Dass ein frieren, nass sein, Hunger und Durst Empfindungen sind, die nicht zum Tode führen.

  8. AW: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus

    #28
    Zitat Zitat von rtwhiker Beitrag anzeigen
    ... Unsere Erfahrung (auch wenn's seltsam klingt): "The trail provides" = wenn du etwas wirklich brauchst, wird es da sein...
    Stimmt, klingt seltsam - ist es aber nicht! Irgendwas geht immer. Auch in anderer Hinsicht.
    Ich plane gerne die Dinge durch und fühle mich recht unbehaglich, wenn mir das nicht möglich ist.
    Auf meinen 1.200 km auf der Via Francigena gab es immer wieder mal Situationen wo ich dachte: Sackgasse, nichts geht mehr! Kein Schlüssel für die Herberge, nix zu essen usw., usw. ...
    Und dann fügte sich doch immer noch alles in irgendwie wundersamer Weise und es ging weiter. Zuletzt vertraute ich, der überzeugte Planer, bei unvorhergesehenen Ereignissen förmlich irgendwie auf das "alles wird gut" und wurde zunehmend gelassener.
    Das war meine seltsamste Erfahrung auf dieser Pilgerwanderung, eine Art "Urvertrauen". Wirklich sehr eigenartig.

    Tschuldigung, ist etwas OT, aber es bewegt mich heute noch ...

    HAL

    P.S. Mein Avatar stammt übrigens von dieser Tour, das Pilgerdenkmal in Montefiascone.
    Geändert von HAL 23562 (15.01.2018 um 10:45 Uhr)
    Vieles kommt - aber alles geht!

    Den Plünnenkreuzer, Landgänger und das neue raus&weg-Blog findet ihr entsprechend der Forumsregeln unter diesem einen Link - click!

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