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  1. Dauerbesucher
    Avatar von atlinblau
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    Eigenschaften Winterzelt

    #1
    Eine Frage zum zelten im Winter.

    Das Innenzelt: "das Innenzelt darf keine Bereiche aus reinem Moskitonetz haben..." klick!!!

    Warum nicht???

    Thomas

  2. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #2
    Wenns stürmt, bläst es dir den Schnee unter dem Aussenzelt durch über das Innenzelt. Oder, wenn dort nur ein Moskitonetz ist, dann halt eben ins innenzelt.
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  3. Alter Hase

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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #3
    Kurze Stichworte: Zugluft, Schneeverwehungen im Zelt etc. Die Spezis werden Dir noch mehr mitteilen.

    Edit. Das steht doch auch in Deinem verlinkten Artikel drin. Es soll kein Schnee ins IZ gelangen.

  4. AW: Eigenschaften Winterzelt

    #4
    Weil Du sonst die Hütte voll feinem Flugschnee hast. Die Netzbereiche/Lüfter sollten durch winddichtes Gewebe verschließbar sein.
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  5. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #5
    Zitat Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
    Eine Frage zum zelten im Winter.

    Das Innenzelt: "das Innenzelt darf keine Bereiche aus reinem Moskitonetz haben..." klick!!!

    Warum nicht???

    Thomas
    Steht doch davor: es darf kein Schnee ins Innenzelt kommen. Bei starkem Wind kann es da doch durch Lüfter und dann Moskitonetz wehen. Gerade feiner, wirbelnder Schnee passt durch grobes Moskitonetz.
    Ausserdem ist mit Abdeckung des Netzes deutlich wärmer. Wird ja nicht ohne Grund zum Temperaturregulieren verwendet.

  6. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #6
    Zitat Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
    Eine Frage zum zelten im Winter.

    Das Innenzelt: "das Innenzelt darf keine Bereiche aus reinem Moskitonetz haben..." klick!!!

    Warum nicht???

    Thomas
    Weil sonst kalter Wind oder kleine Schneekristalle ins Innenzelt wehen könnten, zudem zieht die von den Zeltbewohnern erzeugte Wärme bei Mesh leichter ab nach außen. Bei wintergeeigneten Zellten kann man die Netztflächen komplett mit dichtem Material verschließen (zudem die Lüfter des Außenzelts), oft haben sie eh nur einen kleinen Netztanteil. Wenn es offene, nicht abschließbare Netzanteile im Innenzelt gibt, dann sollten sie klein sein und hoch gelegen. Je tiefer sie liegen, um so leichter kommt Schnee ins Innenzelt, auch vor Wind ist man dann weniger geschützt.

  7. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #7
    sehe gerade, dass die Frage in der Zwischenzeit schon mehrfach beantwortet wurde, bevor ich mit dem Schreiben fertig war

  8. Dauerbesucher
    Avatar von atlinblau
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #8
    ...danke für die Antworten.
    Ich dachte, es hätte mit Material/Frost/Kondensat etc. zu tun.
    Das kein Schnee im Innenbereich erwünscht ist, war mir klar.

    Thomas

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #9
    Mal eine andere Frage bzgl einem Zelt für den Winter, genauer für Wintertouren im Bereich des Polarkreises und darüber.

    Ist es ratsam das Zelt größer zu wählen (z.B. ein 3-Personen Zelt für Zwei Leute) aufgrund der zusätzlichen Ausrüstung oder lieber kompakt und leicht?

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #10
    Ja, lieber ein größeres Zelt (also mindestens 1 Peson +), u.a. wegen dickere Isomatte(n), Schlafsack, Kochen in der Apside etc.
    Bei schlechtem Wetter (Sturm) wirst Du / Ihr im Zelt abwettern müssen, da ist es ganz gut ausreichend Platz zu haben.

    Für kurze Touren z.B. ein Wochenende mit relativer Sicherheit was das Wetter betrifft, reicht eventuell auch ein kleines Zelt.

    Grüße Z

  11. Moderator
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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #11
    Zitat Zitat von Icefeather Beitrag anzeigen
    Mal eine andere Frage bzgl einem Zelt für den Winter, genauer für Wintertouren im Bereich des Polarkreises und darüber.

    Ist es ratsam das Zelt größer zu wählen (z.B. ein 3-Personen Zelt für Zwei Leute) aufgrund der zusätzlichen Ausrüstung oder lieber kompakt und leicht?
    Definitiv. Und immer eine GT Apsis, um darin zu kochen.

  12. AW: Eigenschaften Winterzelt

    #12
    Jopp, wie Zz schon schrieb benötigt die dickere Isolation mehr Raum, beim Abwettern/Umziehen//Kochen ist mehr Raum nicht verkehrt, durch die größere Oberfläche sollte sich die Kondensproblematik etwas weniger stark äußern.
    Und wie Buck Mod schrieb, kann man in der GT-Apsis (Hilleberg-Begriff, durch dritten Gestängebogen vergrößerte Apsis) besser kochen, Dinge lagern, rein-/rausgehen, die Beine ausstrecken etc.

    Generell ist ein flotter Dreier immer in Erwägung zu ziehen wenn man zu zweit ist, außer es kommt auf jedes Gramm an.
    Natürlich bietet jeder andere Zelthersteller ähnliches, ich beschreibe es aber gerne anhand der Hilleberg-Produktstruktur:
    • Nammatj 2 wiegt 3,0 kg, bietet vorne 130 cm Breite, 2,8 m² IZ-Fläche und 1,2 m² Apsisfläche
    • Nammatj 3 wiegt 3,3 kg, bietet vorne 160 cm Breite, 3,4 m² IZ-Fläche und 1,6 m² Apsisfläche
    • Nammatj 2 GT wiegt 3,7 kg, bietet vorne 130 cm Breite, 2,8 m² IZ-Fläche und 2,4 m² Apsisfläche
    • Nammatj 3 GT wiegt 4,0 kg, bietet vorne 160 cm Breite, 3,4 m² IZ-Fläche und 2,8 m² Apsisfläche
    Der Gewichtsunterschied von 2 auf 3 macht also 300 g aus, für die man jedoch satte 30 cm mehr IZ-Breite und 21% mehr IZ-Fläche bekommt (die dicken Wintertüten können loften und Ihr noch Kram zwischen SS&SS bzw. SS&IZ legen). Das Zelt steht weiterhin mit nur 2 Bögen, es hat lediglich ein wenig mehr AZ/-IZ-Gewebe.
    Bei der Erweiterung mit der GT-Apsis schleppt Ihr zwar neben etwas mehr AZ-Gewebe noch einen dritten Gestängebogen mit, also 700 g extra, dafür ist die Apsis aber enorme 175% bzw. 200% so groß wie bei der Standardapsis!

    Allgemein schleppt man im Winter mehr Material mit sich herum, man muß sich eben besser vor der Umgebung schützen. Einen geschützten Schlafplatz empfinde ich selbst besonders im Winter als elementar und spare daher lieber bei der Nahrung, Fotoausrüstung, Ersatzunterwäsche etc. als beim Zelt.
    Wintertour heißt bei mir übrigens meistens, daß das gesamte Geraffel einfach in die Pulka geworfen wird. Dort macht es mir weniger aus, ob das Zelt nun 3,0 kg oder 4,0 kg wiegt. An einem verlängerten Wochenende im winterlichen Schwarzwald kann man sich natürlich auch mit einem engen Zweier mit Popelapsis begnügen, kommt eben auf den jeweiligen Tourrahmen an.
    Geändert von Moltebaer (21.10.2018 um 17:45 Uhr)
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  13. Erfahren

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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #13
    Ich schätze ebenfalls den üppigen Platz bei relativ geringem Mehrgewicht.
    Es hängt aber wie immer davon ab. Für eine Mehrtagestour halte ich ein größeres Zelt für absolut komfortabel und stimmungssteigernd.
    Ist es dagegen nur eine Rückfallebene und z.B. als Notübernachtung gedacht, die nur mit geringer Wahrscheinlichkeit eintritt, bin ich mit dem Tragen bzw. Ziehen in der Pulka etwas sparsamer. Da haben wir auch schon zu viert im Nallo 3 GT geschlafen. Ich hatte im Biwaksack in der Apsis geschlafen, das war vom Komfort vergleichbar wie zu dritt innendrin.
    Meine Homepage: www.nordwinter.de

  14. Alter Hase
    Avatar von Rhodan76
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    AW: Eigenschaften Winterzelt

    #14
    Wie verhält es sich beim Tunnel eigentlich mit Schneelasten? Bei evtl. 30 oder 40cm Neuschneeauflage? Was ist der größere Schwachpunkt - Gestänge oder AZ-Stoff (Weiterreissfestigkeit)?

  15. AW: Eigenschaften Winterzelt

    #15
    Meiner Erfahrung nach sind Mehrpersonentunnel bei Schnee ziemlich unkritisch. An den steilen Seiten bleibt kaum was hängen, lediglich auf den ~45°-Front-/Heckschrägen und der Firstgeraden sammelt sich etwas an. Gut abgespannt stört das auf dem First nicht so sehr, notfalls schlägt man von innen dagegen und der Kram rutscht herab. Am Kopf-/Fußende hingegen lastet das Zeugs gerne mal drauf und bei Nallo/Nammatj&Co. wird dann der Fußraum eingeengt und die Liegelänge minimiert, da sind Kaitum/Keron&Co. im Vorteil.


    Als wirklich problematisch empfand ich es bisher nur im Akto: auf dem extrem flachen AZ bleibt viel Schnee liegen und drückt dann nicht nur die Endbereiche sondern fast das gesamte Zelt platt. Außerdem hat es nur einen Lüfter, also keine Redundanz bei der mind. einer im Windschatten liegen kann, und bei genug Neuschnee heißt es dann "Gute Nacht!"...


    Brechen oder reißen sollte durch die bloße Schneelast nichts. Gescheit abspannen hilft, damit die Hütte nicht allzu stark einklappt. Starke Winböen sehe ich als kritischer an.
    Geändert von Moltebaer (21.10.2018 um 17:54 Uhr)
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