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  1. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Also, ich hab meine neu erdachte Methode am kleinsten Baumscheibe ca 25cm mal ausprobiert. Zugegebene 2 1/2 Stunden hab ich als Ungeübter gebraucht, dann war die Wurzel komplett raus. Mit überschaubaren Kräfteaufwand, drei Spaltkeilen Marke Diamant, 5kg-Bello, Kreuzhacke, Beil, Brechstange und Spaten.
    Ohne Motoren oder tonnenschweren Maschinenpark. Zugute gekommen ist mir der zweijährige Zersetzungsgrad der Wurzeln.
    Weiß ja nicht was ein Baggerverleih nebst Anlieferung und Dieselverbrauch kosten würde.
    Wichtig ist dabei der möglichst tiefe Sägeschnitt über dem Erdboden, da die Keile nicht allzu lang sind.
    Weiterhin gilt es erst von einem Viertelsegment die Wurzelauläufer in etwa 1 m vom Stubben außerhalb komplett durchzuhacken, sonst ist die Spaltwirkung der eingeschlagenen Keile im Stubben wirkungslos. Danach dann rundum weiter so verfahren.
    Die Brechstange darf ruhig länger als meine (1,2 m) sein!.
    Also, -versuchts, haut rein!

    So, wieder ist ein Tag vollbracht, wieder hab ich Mist gemacht...Fichten und Flachwurzler!,-von wegen. Nr. 2 hatte wurzeln auf zwei Etagen,
    Baumstumpf zwei. Der etwas mächtigere. Benötigte Zeit: 7Stunden, zwei Keile sekundär eingebüßt Die stecken noch. Die Wurzel ist durch. Mit dem Fundament für die Unterkellerung kann begonnen werden, wenn die Wurzel aus der Baugrube entfernt, äh gehoben wurde. Ich habe fünf Stunden non stop geschlafen

    Ergänzung:
    Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben: Nummer Drei und Nummer Vier hatte ich jeweils nach drei,- bzw. dreieinhalb Stunden heraus mit Wurzelausläufern. Allmählich hatte ich den Bogen dann raus. Aber,- für Geld? Oh nö. Das wäre ein sauer verdientes Brot, wenn jemand dafür eine Bezahlung auslobt. Ansonsten kann sich es jeder in etwa ausrechnen, was lohnender ist,-Maschine oder Schund,-
    Für mich selbst war es einen Versuch wert. Ritsch ratsch abgehakt.
    Geändert von Abt (19.02.2018 um 14:39 Uhr)

  2. Erfahren
    Avatar von Smo
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Da der Abt ja nicht mit seiner Anekdote rausrückt, und wir eh schon total OT sind, hier noch ein halbwegs passender Film:

    Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=2mDMUx8m0sw
    Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=oCMtK6r0Npo

    Die ganze Reihe ist übrigens sehr toll.

    Viele Grüsse
    Steve
    --
    Nur der Einsame findet den Wald: wo ihn mehrere suchen,
    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

  3. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Smo, ich hab nicht jeden Tag Muse, Missgeschicke gut zu erzählen.

  4. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Ein paar Erfahrungen zur privaten Holzwerbung. Vielleicht hat ja jemand Lust? Das ist für mich Hobby, Outdoorerlebnis und Fitnessstudio im Freien mit praktischem Nutzwert. Eine schöne Kombination, wie ich finde. Ich säge nicht nur. Der Picknikkorb und heißer Kaffee sind dabei.
    Ich war mit dem Vertreter des Bezirksförsters, einem Forstwirt, im Kreisforst und habe etwa 10 rm stehendes und liegendes Holz gekauft. Fichten, Douglasien, Lärchen. Alle jetzt mit meinen Initialen markiert. Er kennt mich schon aus der Gruppenarbeit.
    Die Maßeinheit beim Kauf ist rm ( = Ster). Zu den Maßeinheiten hier:
    http://www.sl-waldmeister.de/umrechnungstabelle.html
    Was braucht man? Die Kosten der Ausrüstung kann man nicht für einmalige Holzwerbung berechnen, sondern sie armortisieren sich über viele Jahre. Schnittschutzkleidung komplett mit Jacke, Hose, Stiefeln, Handschuhen, Helm mit Gerhörschutz und Metallvisier; Motorsäge Husqvarna 545 mit 38 cm-Schwert für die dickeren Stämme; leichte kleine Motorsäge Stihl MS 170 zum Entasten; Sappie; Handpackzange; Spaltaxt , 130 cm Fällheber; Keile Kunststoff; Sackkarre; Anhänger; sinnvoll bei dem Wetter SUV mit Allrad. Zu Hause Wippkreissäge; Holzspalter.
    Das wurde nicht alles auf einmal angeschafft, sondern dient mir teilweise schon seit Jahrzehnten. Den SUV mit Allrad brauche ich auch zum Slippen des Bootes und zum Ziehen des Zeltanhängers über nasse Campingwiesen im Winter. Den habe ich ohnehin. Bei Gebrauch eines normalen PKW müßte das Holz schon gut zugänglich liegen.
    Die Preise für Holz sind regional höchst unterschiedlich. Ich sehe im Baumarkt 1 rm Fichte für ca. 45 €; für Eiche / Buche zahlt man hier schon ca. 95,-€ / rm. Lärche / Douglasie liegen dazwischen.
    Für bereits gesägtes Holz ab Waldrand ( Stämme) zahlt man hier etwa 33,-€ / rm.
    Und als Holzwerber, der alles selbst macht ? Verhandlungssache pro Baum. Lärche, Douglasie in Wegnähe, Durchmesser etwa 40 cm auf halber Höhe etwa 22,-€ / rm, für Fichte etwa 20,-€ rm. Kleinere Bäume. die schwer zu bergen sind, sind günstiger.
    Ein paar schwache Stämme hat er mir geschenkt Auch kleinere Stämme, die beim Sturmschaden mitgerissen wurde, darf ich so mitnehmen. In der Mischkalkulation komme ich auf 12,50 € bis 15,00 € / rm.
    Die Arbeit darf man nicht rechnen, es sei denn, als ersparte Kosten für das Fitnessstudio. Waldarbeit ist anerkannte Schwerstarbeit. Das bißchen Strom und Treibstoff für die Geräte rechne ich nicht. Nicht unerwähnt bleiben sollte das ersparte Heizöl , wenn der Kachelofen den vorderen Teil des Hauses heizt und die Heizkörper auf 0 stehen.
    Hier die Brennwerttabelle. 1 rm Fichte spart z.B. 150 l Heizöl, bei Lärche / Douglasie sind es 170 l.
    https://holzspalter-tests.de/ratgebe...ne-holzarten/#

    Das ganze Hobby hat sich so über Jahre entwickelt, angefangen mit den Bäumen und Ästen auf eigenem Grundstück. Man kann also auch klein anfangen.

    Vergessen habe ich noch, daß ich die Ketten von Hand selbst schärfe. Da fallen noch ein paar Kleinteile an wie passende Rund- und Flachfeilen, 2 Feillehren passend zu den Ketten, Schraubstock. Läßt man die Ketten schärfen, kostet das hier 4,50 €. Die machen das aber meistens mit elektrischem Schärfgerät, das m.E. zuviel Material abträgt. Ich lasse die Ketten nicht erst stumpf werden und feile zwischendurch lieber selbst.

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (25.01.2018 um 16:36 Uhr) Grund: Ergänzung

  5. AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Nicht schlecht!
    Hast du bei der schweren Arbeit kein Problem mit deinem Rücken?

  6. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Lobo
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    OT: Rückenprobleme sind meist auf Haltungsfehler beim Holz machen zurück zu führen. Mit den richtigen Hilfsmitteln, und der richtigen Technik sollten keine Rückenprobleme auftauchen wo vorher keine waren.

    Zusätzlich zu Ditschis Ausrüstung benutzen wir noch einen Schlepper mit Forstseilwinde und Rückeanhänger.

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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Motorsäge Husqvarna 545 mit 38 cm-Schwert für die dickeren Stämme

  8. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Rückenprobleme hatte ich zum Glück noch nie. Die Arbeit im Forst ist schwer, aber ich kann sie mir einteilen und habe alle Zeit der Welt. Als Beruf unter Zeit- und Leistungsdruck möchte ich das nicht machen wollen.
    @ Windriver, ich wußte, was kommt. Die Husqvarna 545 ist eine semiprofessionelle Säge und für einen Amateur grade groß genug. Der hat nicht die Muckis, mit einer noch größeren und schwereren Säge zu hantieren. Das geht höchstens ins Bein, nicht ins Holz. Die 545 ist für ihre Kw relativ leicht. Auch wenn die Profis darüber lachen: ich würde einen Anfänger eher darauf hinweisen, nicht zu groß zu kaufen.
    Und Rücken muß ich armer Tropf selber von Hand.
    Ditschi
    Geändert von Ditschi (25.01.2018 um 16:45 Uhr) Grund: Man entdeckt immer mal wieder Schreibfehler

  9. AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Rückenprobleme hatte ich zum Glück noch nie. Die Arbeit im Forst ist schwer, aber ich kann sie mir einteilen und habe alle Zeit der Welt. Als Beruf unter Zeit- und Leistungsdruck möchte ich das nicht machen wollen.
    @ Windriver, ich wußte was , kommt. Die Husqvarna 545 ist eine semiprofessionelle Säge und für einen Amateur grade groß genug. Der hat nicht die Muckis, mit einer noch größeren und schwereren Säge zu hantieren. Das geht höchstens ins Bein, nicht ins Holz. Die 545 ist für ihre Kw relativ leicht. Auch wenn die Profis darüber lachen: ich würde einen Anfänger eher darauf hinweisen, nicht zu groß zu kaufen.
    Und Rücken muß ich armer Tropf selber von Hand.
    Ditschi
    Die Profis auf dem Mattenhof hatten bei meinem Lehrgang auch nicht die Mördergeräte mit den Mörderschwertern. (Btw. coole Location, hat was von Hogwarts)

    In den Steillagen und bei den vorherrschenden Stammdurchmesser, macht das auch keinen Sinn.

    Gesägt haben wir mit unseren eigenen Sägen, die waren mitzubringen. Schliesslich will ja das eigene Zeugs sicher beherrscht werden.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Profis darüber lachen: ich würde einen Anfänger eher darauf hinweisen, nicht zu groß zu kaufen.
    Darüber lachen sicher keine Profis , bei uns gilt " so gross wie nötig , so klein wie möglich " . Lustig fand ich Husi 545 und stärkeres Holz in einem Satz . Kommt halt auf die Definition von starken Holz an .

    MfG, windriver

  11. Lebt im Forum
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    @ Windriver, hast ja recht. Ich meinte mit " dickeren Stämmen" die, welche zu dick sind für die kleine Stihl 170. Mit der säge ich, wann immer es geht. Der Kreisforst ist ein öder Nutzwald mit viel zu dicht stehendem Nadelholz. Richtig dicke Klopper sind nicht dabei. Wo jetzt gelichtet wird, pflanzt der Kreis allerdings Mischwald nach. Mein Freund mit seinem Privatwald macht das übrigns auch so. Jeder junge Baum bekommt seinen Drahtverhau, um ihn gegen Verbiß zu schützen. Größere Flächen werden durch einen Wildzaun geschützt.
    Ich sehe diese Nadelholz-Monokulturen als Sünde der Vergangenheit an und habe ganz bestimmt kein schlechtes Gewissen, ein paar Stangen rauszuholen.
    Ditschi

  12. AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    @Ditschi
    Sind diese Nadelholzmonokulturen auch ein Überbleibsel der Reparationszahlungen an die Alliierten wie im Schwarzwald?

    Monokulturen sind immer anfällig für Schädlinge. Wir haben nicht nur hier im Südwesten große Probleme mit dem Eschentriebsterben. Teilweise ist die Esche mit 60-70% Hauptbaumart. Daraus resultieren große Auswirkungen auf alle möglichen Bereiche.
    Geändert von Markus K. (26.01.2018 um 07:41 Uhr)
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  13. Lebt im Forum
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Das weiß ich nicht. Davon habe ich auch noch nie gehört.
    Ditschi

  14. Lebt im Forum
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Am Wochenende säge ich im Wald nicht. Da sind doch ein paar Spaziergänger unterwegs, die Ruhe suchen. Anlaß für mich, auch dort spazieren zu gehen und den Ort meiner Holzwerbung mit der Kamera aufzusuchen. Meine Outdoor-Wintertätigkeit, wenn die Arbeit im Garten ruht.
    Die Bäume, die ich gekauft habe, hat mit der Förster mit meinen Initialen markiert:



    Hier habe ich grade einen zersägt und mir geholt. Man sieht am Sägemehl, wo er gelegen hat:



    Die Beiden hier habe ich grade in der Mache:



    Ich zersäge die Stämme auf Scheitlänge. Sonst schaffe ich es nicht, sie mit der Schubkarre zum Hänger zu fahren. Dann mit Hänger nach Hause . Ausladen und mit der Schubkarre zum Holzspalter. Von da die Scheite mit der Schubkarre zum Aufschichten. Ist anstrengend!

    Hier noch ein frisch gefällter Baum, grade entastet:



    Und diese Sturmschadenlärche muß ich mir auch noch holen:



    Ein paar Bäume habe ich aber schon zu Hause geschichtet. Etwa die Hälfte.

    Die Waldwege sind matschig. Mit dem Holzhänger im Schlepp ohne Allrad keine Chance. Am besten geht`s, wenn die Wege gefroren sind. Aber der Subaru zieht bislang mühelos durch.



    Es tauchte einmal an andere Stelle die Frage auf, was die Aufschichtung des Reisigs bedeutet. Da sind keine Bushcrafter am Werk, und das dient auch nicht als Unterstand für Tiere.



    Das Reisig wird aufgeschichtet, damit es trocknet und die Nadeln abregnen. Dann wird das Reisig mit Draht gebündelt und als Faschinen an die Wasserbauer verkauft für Buhnen und Lahnungen. Das Abregnen der Nadeln soll den Eintrag von Biomasse ins Meer vermindern.

    Ein paar Impressionen für jemanden, der vielleicht auch Interesse hat, sich sein Holz selbst zu beschaffen, um den archischen Trieb des Jägers- und Sammlers zu befriedigen.

    Ditschi

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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens


    Beim Fällen brauchts aber noch etwas Übung . Fallkerbsohle und Fällschnitt sind ja alles andere als parallel , so hat man dir das bestimmt nicht beigebracht .

    MfG,windriver

  16. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    @ windriver, ich gebe es weiter an Deinen Kollegen, denn bis auf den Baum Bild 4 habe ich keinen auf den Bildern selbst gefällt. Ich glaube, die übrigen waren alles Sturmschäden, denn sie wurden mir liegend verkauft. Der Forstwirt hat sie aber wohl für mich vom Wurzelstamm getrennt und möglicherweise gekonnt geschlampt, weil`s schnell gehen sollte. War wohl auch nicht ganz ungefährlich, und deshalb hat er etwas vorgearbeitet. Auf Bild 2 sieht man z.B. keine Bruchleiste. Der Stamm war höher geborsten. Ich habe mir nur noch ein schönes Stück vom stehenden Stammrest abgesägt. Ich bemühe mich, wie wohl jeder Anfänger, schulmäßig zu arbeiten. Ich muß aber noch ein paar ( kleinere) Bäume selbst fällen. Zum üben, wie Dein Kollege mir sagte.
    Ditschi
    Geändert von Ditschi (17.02.2018 um 20:48 Uhr) Grund: Ergänzung

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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    @ windriver, ich gebe es weiter an Deinen Kollegen,
    OT: Ich hatte es fast vermutet , Bild 2 sieht typisch nach " zu faul zum hinknien " aus . Im Stehen mit krummen Rücken , hält man gerne mal die Säge schief . Vermutl. Fallkerb von links und Fällschnitt von rechts gesägt . Passiert wenns schnell gehen muss .

    MfG,windriver

  18. AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Ich zersäge die Stämme auf Scheitlänge. Sonst schaffe ich es nicht, sie mit der Schubkarre zum Hänger zu fahren. Dann mit Hänger nach Hause . Ausladen und mit der Schubkarre zum Holzspalter. Von da die Scheite mit der Schubkarre zum Aufschichten. Ist anstrengend!
    Wozu die ganze Plackerei? Der Wald ist topfeben, der Boden befahrbar und Platz ist auch.
    Einen Harvester und Forwarder kann man stundenweise mit Personal mieten. Sägespaltautomat ist auch eine echte Arbeitserleichterung.

  19. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Sowas ähnliches wie ein Harvester war ja schon da: Der Weg/Boden ist auf max. Breite kaputt :-(
    Wenn ich mir vorstelle das sieht da jedes Jahr mehrmals so aus... *heul*
    “Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.” — Friedrich Dürrenmatt

  20. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Das Sägen mit Sägen: Säge-Tipps aus der Kunst des Sägens

    Zitat hrrh:
    Wozu die ganze Plackerei?
    Tja, das ist die große Frage. Wozu Harvester, Forwarder und Personal im Wald mieten ? Ich könnte mir das Holz fertig gekauft liefern und aufschichten lassen. Wenn schon, denn schon...
    Es gibt Menschen, die schleppen schwere Rücksäcke selbst, statt einen Träger zu mieten. Oder besteigen einen Berg, statt die Seilbahn zu nehmen. Oder.....
    Schau mal, was das für ein Forum ist. Und lies den ersten Absatz post 104.

    @ Martin , hast recht. Der Kreisforst hatte versuchsweise erstmalig einen Harvester gemietet. Ich bin ja mit dem Vertreter des Försters durch den Wald gefahren, und er sagte mir, die Schäden seien nicht tolerierbar. Dem blutete auch das das Herz. Der Förster müsse sich nur bei der Kreisverwaltung durchsetzen, die einen bestimmten Betrag aus Holzertrag bereits in den Haushalt eingestellt hatte. Den Betrag zu erwirtschaften, sei dem dem vorhandenen Personal nicht realisierbar gewesen. Private Holzwerber seein übrigens willkommen. Bin gespannt, ob sich das mit dem Harvester wiederholt, oder ob der Kreis durch Verzicht einlenkt ?
    Ich habe übrigens noch keine Rechnung bekommen, obwohl im Januar gekauft. Da sind sie nicht so flott. Mal schauen nächsten Winter ? Der Harvester ist jedenfalls nicht mehr zu sehen.
    Ditschi
    Geändert von Ditschi (01.04.2018 um 08:46 Uhr) Grund: Ergänzung

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