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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    ....Und wenn Du es ernst meinst mit Notfallversorgung unterwegs - Erste Hilfe Kurse bei der Outdoorschule Süd buchen. Das ist besser als die auf andere Bereiche zugeschnittene Kurse wie die Kurse bei Bundeswehr oder sonst wo...
    Ich will es nur nochmal hervorheben. Ein Forum ersetzt bekanntermaßen keinen Kurs.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  2. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Also ich würde lieber mit einem informierten und reflektierenden Bedenkenträger wie Becks auf Tour gehen, als mit einem Selbstnäher ohne Ausbildung.

    Und habe nebenbei am Unterschenkel noch die Narbe einer durch die Unterhaut gehenden, nicht getapten oder genähten sondern für 5 Tag nur mit Druckverband und täglich desinfizieren behandelten Wunde. Das Bein wurde während der ganzen Zeit täglich zum Gehen durch unwegsames Gelände benutzt. Sieht 27 Jahre später so aus, Narbe in Bildmitte:

  3. AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Hier sind wahrscheinlich einige im 20-Minuten-Erreichbarkeits-Radius der nächsten Rettungsstelle in der "Wildnis" unterwegs. Wenn dann vom nächsten Waldweg mit Erreichbarkeit sowieso nur per 4x4 (welche Rettungsstelle hat die?) noch 20 Minuten Fußweg querwaldein und über verschneiten Stock und Stein bis zur Unfallstelle liegen, sieht die Sache selbst in einheimischen Wäldern hochriskant aus.
    Den "roten Knopf" drücken" hilft bei not(!)wendigen Sofortmaßnahmen also selbst im tiefen Tann einheimischer Wälder und zwar erst recht bei völlig normaler Schneelage wahrscheinlich nur zur eigenen Beruhigung, wenn denn überhaupt Funkkontakt besteht. Hier geht es eben um sofort nötige und auch zu realisierende Erste Hilfe im Notfall in der Wildnis.
    Über Ausbildung und jahrelange Tätigkeit eines Rettungssanitäters braucht sich niemand Gedanken machen.
    Und: Bitte keine theoretischen Diskussionen mit "Fax an die Angehörigen...und Gerichtsbeschluss zur Genehmigung des Eingriffs" aus der echten Wildnis und zurück in diese. Was soll das denn?

    - - - Aktualisiert - - -

    Hier sind wahrscheinlich einige im 20-Minuten-Erreichbarkeits-Radius der nächsten Rettungsstelle in der "Wildnis" unterwegs. Wenn dann vom nächsten Waldweg mit Erreichbarkeit sowieso nur per 4x4 (welche Rettungsstelle hat die?) noch 20 Minuten Fußweg querwaldein und über verschneiten Stock und Stein bis zur Unfallstelle liegen, sieht die Sache selbst in einheimischen Wäldern hochriskant aus.
    Den "roten Knopf" drücken" hilft bei not(!)wendigen Sofortmaßnahmen also selbst im tiefen Tann einheimischer Wälder und zwar erst recht bei völlig normaler Schneelage wahrscheinlich nur zur eigenen Beruhigung, wenn denn überhaupt Funkkontakt besteht. Hier geht es eben um sofort nötige und auch zu realisierende Erste Hilfe im Notfall in der Wildnis.
    Über Ausbildung und jahrelange Tätigkeit eines Rettungssanitäters braucht sich niemand Gedanken machen.
    Und: Bitte keine theoretischen Diskussionen mit "Fax an die Angehörigen...und Gerichtsbeschluss zur Genehmigung des Eingriffs" aus der echten Wildnis und zurück in diese. Was soll das denn?

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Dann kommt halt der Hubschrauber...
    „Erste Hilfe“ ist ausdrücklich gefordert!!!
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  5. Dauerbesucher

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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Ich glaube hier werden diverse "Szenarien" bunt durcheinander gewürfelt

    a) "Kleinere" Verletzung die man noch selber behandeln kann ohne Tourabbruch und wo die sinnvolle (persönliche) Grenze dafür ist.

    b) Mittlere und schwere Verletzungen mit Tourabbruch (im schweren Fall mit Heli-Hilfe) und die möglichen Erste-Hilfe Maßnahmen bis der da ist.

    c) Mittlere und schwere Verletzungen ohne das externe Hilfe möglich ist (Rettungsdienst nicht vorhanden, o.ä.).

    Und das ganze entweder 1. bei mir oder 2. bei jemand anderem...

    Bei jemand anderem muss man meiner Meinung nach nicht diskutieren, die Leute können entweder selbst noch klar entscheiden oder werden ausgeflogen...

    Mich persönlich interessiert hauptsächlich Szenario 1a).
    Wobei ich auch schon häufiger in Gegenden war, da konnte ich rote/blaue/grüne/lila Knöpfe drücken wie ich wollte, da kommt einfach keiner... In sofern ist das für mich auch interessant (wobei nähen noch nie Thema war, da kommen vorher viele andere Probleme die zu lösen sind), was aber hier im Forum einfach nicht sinnvoll diskutiert werden kann, weil kein Forum dieser Welt eine sinnvolle Ausbildung dahingehend liefern kann.

  6. Gerne im Forum

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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Als praktisch arbeitender Mensch, hatte ich schon die eine oder andere Verletzung, da muss ich nicht auf Tour gehen. An Papier schneide ich mich äusserst selten...
    Wie oft bin ich in die Apotheke gelatscht weil halt gerade jetzt die Stristripes, oder die entsprechenden Pflaster oder Verbände aus, alt oder andersweitig unbrauchbar waren... Wie oft sind die Mädels wie vom Affen gebissen auf mich los gegangen, haben mir nichts verkauft sondern mich zum Gang zur Notaufnahme oder zum Bereitschaftsarzt genötigt...

    Was haben die dann dort gemacht? Das allergleiche was ich selbst machen wollte.
    Es soll mir doch keiner erzählen wollen das man, als halbwegs vernünftiger Erwachsener mit langjähriger Erfahrung mit kleineren und grösseren Wehwehchen, nicht in der Lage sein soll selbst das eine oder andere zusammenzuflicken.
    Genäht habe ich noch nie, ich käme wahrscheinlich nichtmal auf die Idee selbst zu nähen, aber Klammern, Steristripes und Kleben ist kein Hexenwerk. Ein kleiner Cut am Finger mit normalem Sekundenkleber zukleben, ok, brennt etwas, aber was ist die Alternative wenn man den ganzen Tag mit den Händen im Dreck wühlt. Da hebt kein Pflaster. Zukleben, an einem Latex-
    Handschuh einen Finger abgeschnitten und doppelt drüber gezogen.... weiter gehts.

    ...und was die Sterilität oder die Desinfektion betrifft... also ich habe mit ausreichend sauberem Wasser und einer Flasche Oktisept oder Jod noch alles sauber bekommen. Wenn es eitert muss der Dreck halt raus, neu versorgen und fertig.
    Was speziell das Nähen betrifft, ich bin schon ein paar mal genäht worden, mal wurden Warzen rausgeschnitten, Glassplitter... also so wahnsinnig kompliziert sah mir das nicht aus.

    Soll jeder selbst entscheiden wie schwer die Verletzung ist und ob das grosse Besteck benötigt wird, da hat jeder andere Toleranzen.

    Gruss


    Betref. Anfahrtzeiten:
    Der eine Nachbar hatte eine Herzschwäche...40Min.
    Der andere Nachbar hatte eine zu liebevolle, aber ungesunde Beziehung zu seiner Kettensäge... 35Min. und der hat gesifft wie ...
    Rettungshelis in Finnland? 3 Stück, einer in Helsinki, einer in Tampere und einer in Oulu... dat kann schon mal ne Weile dauern. Man will noch einen anschaffen, aber das dauert wohl noch.

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    3 Helis für 6 Mio Einwohner, ist doch oK

    In Deutschland gewünschte Hilfsfristen kann man aber so nicht einhalten.

    Trotzdem, nach einer Stunde ist die Feuerwehr da oder der Hiker geborgen. Kein Grund zu nähen.
    Kein Grund zu nähen.
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  8. Erfahren
    Avatar von Wandermaedel
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Hat schon mal jemand in Erwägung gezogen, dass eine Verletzung an einer Stelle sein kann, an die der/die Verletzte (Alleinwanderer) nicht drankommt. Oder an die er/sie drankommt, sie aber nicht sieht (z.B. Rücken, Hinterkopf). Was ist dann zu tun?

  9. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von Wandermaedel Beitrag anzeigen
    Hat schon mal jemand in Erwägung gezogen, dass eine Verletzung an einer Stelle sein kann, an die der/die Verletzte (Alleinwanderer) nicht drankommt. Oder an die er/sie drankommt, sie aber nicht sieht (z.B. Rücken, Hinterkopf). Was ist dann zu tun?
    Desi fektionsmittel drüber Kippen, abdecken, roten Knopf.drücken.

  10. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    In irgendeinem meiner vielen Erste-Hilfe-Kurse hatte der Kursleiter einmal gesagt, dass für Infektionen vor allem wenig bis (fast) überhaupt nicht blutende Wunden extrem anfällig sind.

    In meinem beiden Fällen in Leben, wo ich zumindest ein Antibiotikum meinem Organismus zuführen musste (1987 und 2017, sonst nie), waren es immer eher ursprüngliche Wunden der Sorte "Peanuts" oder "war-da-überhaupt-etwas?". Nur die folgenden Infektionen war dann beide Male extrem (und gänzlich unterschiedliche Infektionen).

    Aus dem gleichen Erste-Hilfe-Kurs habe ich noch in Erinnerung, dass nicht mehr blutende Wunden meist nach etwa 6 Stunden weitestgehend keimdicht sind, sofern der Organismus mit dem Wundverschluss anfangen konnte (lass mich da aber gerne eines Besseren belehren). Und der Verband ist ja dazu da, dass durch Verhindern von Relativbewegungen der Wundkanten dieser Vorgang nicht unnötig verzögert wird und die Keimdichtigkeit behindert wird. Nur wenn der "Dreck" noch drin ist, dann darf sich ja die Wunde nicht verschließen (die Wunddrainagen im Krankenhaus sind ja nicht aus Zeitvertreib). Und eine Wunde selbst zu Nähen, wäre bei mir extrem nah am No-Go. Da hätte ich noch sehr viel wahrscheinlicher eine blasenübersäte Handfläche wegen zigmal Draufhauen auf den des "roten Knopf".

    Leute denkt bei "Wundversorgung draußen" und "roten Knopf drücken" nicht immer an Vollkasko-Deutschland!

    Viele Kilimanjaro-Aspiranten schließen Luftrettungsversicherungen für Notfälle am Berg ab. Nur damit da überhaupt eine Luftrettung (meist per Flugzeug nach Kenia/Nairobi - Tansania hat nur 2 (Militär-)Hubschrauber) möglich ist, muss man vorher erst den Weg dorthin mit dem "Kilimanjaro-Akia" (rechteckiges Drahtgeflecht mit "untergeschnallten" ungefederten Mopedreifen) überleben.

    Erst wieder in Deutschland zurück hatte ich nach meinem diesjährigen lebensbedrohlichen Notfall am Baltoro-Gletscher im Karakorum erfahren, dass ein Hubschrauber in den ersten 48h sowieso nicht geflogen wäre und mein vor der Tour erhöhter Verfügungsrahmen auf den Kreditkarten zwar zum Bezahlen des Heliflugs gereicht hätte, nur: Vorkasse/Kreditkarte hätte nicht gereicht, es wäre ein vor Tourbeginn hinterlegtes Deposit über die Helikosten notwendig gewesen.
    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
    (Autor unbekannt)

  11. Erfahren
    Avatar von Wandermaedel
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Ich kann mich an eine Wanderung erinnern, auf der mein Tourpartner gestolpert ist (weil er den beiden vor ihm gehenden Frauen mehr Aufmerksamkeit geschenkt hatte als dem Weg).
    Seinen Sturz hat er mit der rechten Hand abgefangen, leider auf einem scharfkantigen Felsen. Die tiefe Wunde haben wir dann mit Leukoplast getapt. Das Pflaster blieb bis zum Ende der Tour (sieben Tage) drauf.
    Zuhause ist er dann zum Arzt. Der hat nur gesagt: Gut gemacht, alles bestens. Also geht es auch ohne zu Nähen.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Desi fektionsmittel drüber Kippen, abdecken, roten Knopf.drücken.
    OT: dirk, mit den kippen über der offenen wunde brauchst du keinen heli mehr. die bringen dich um.....
    danobaja
    __________________
    resist much, obey little!

  13. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    OT: dirk, mit den kippen über der offenen wunde brauchst du keinen heli mehr. die bringen dich um.....
    OT: Du meinst am Besten noch mit Ethanol desinfizieren, beim Rauchen? Fumm ...

    das „drüberkippen“ war für den gefragten Fall, Einzelreisender und nicht sicht- oder erreichbare Wunde. Da würde ich das Desinfektionsmittel tatsächlich kippen, in der Hoffnung die Wunde zu erreichen.

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    @Bergzebra: „Leute denkt bei "Wundversorgung draußen" und "roten Knopf drücken" nicht immer an Vollkasko-Deutschland!“

    Es ist schon klar, es kann dauern, es wird teuer, es wird vielleicht gar nicht, wenn vielleicht aich nur wetterbedingt.
    Geändert von Pielinen (28.12.2017 um 16:18 Uhr)
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  15. AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen

    ...

    Gleiches gilt bei Medikamentenabgabe, welche rechtlich auch restriktiv gehandhabt wird. Aus dem Grund sollte vor einer Gruppenreise abgeklärt werden, wer welche Unverträglichkeiten besitzt und eigentlich sogar eine Verzichtserklärung eingefordert werden.

    So etwas lernt man im Kurs der Outdoorschule. Bei allen anderen Kursen war dies nie ein relevantes Thema.
    Ich muss unbedingt einen Kurs bei der Outdoorschule Süd buchen/machen.

    Bei meinen Ersthelferkursen war das immer ein Thema. Zwar ist der rechtliche Aspekt immer recht kurz, aber dafür weiß ich, wie weit meine Befugnisse gehen, und stimme Deinen Beiträgen uneingeschränkt zu.

    Sehr aufschlussreich waren auch meine Gespräche bei meinem Reisemediziner. Er hat mir die Medikamente verschrieben, die er für mich relevant hielt. Ich habe ihn auch nach starken Schmerzmitteln gefragt, die auch unter das deutsche BTM fallen.

    Er hält nichts davon, dies als Laie mitzuführen. Zum Einen ist die Frage nach der Verabreichung inkl. Dosis, zum Anderen kann es zu rechtlichen Problemen im Reiseland führen.
    Geändert von Markus K. (28.12.2017 um 09:13 Uhr)
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  16. Erfahren

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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    „Leute denkt bei "Wundversorgung draußen" und "roten Knopf drücken" nicht immer an Vollkasko-Deutschland!“

    Es ist schon klar, es kann dauern, es wird teuer, es wird vielleicht gar nicht, wenn vielleicht auch nur wetterbedingt.
    DANKE für den Hinweis, das wird von Vielen immer wieder übersehen! Schön und gut wenn es den "roten Knopf" gibt, sich aber alleine darauf zu verlassen ist nicht gerade klug.

  17. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    OT:
    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Zum Einen ist die Frage nach der Verabreichung inkl. Dosis, zum Anderen kann es zu rechtlichen Problemen im Reiseland führen.
    Allerdings . Warscheinlich spielt aber die Menge auch eine Rolle, Becks hatte auch Tramadol bei seiner Acon-Besteigung dabei. Beim letzten Urlaub haben wir uns gegen eine Mitnahme entschieden (ist auch definitiv zu viel "des guten").
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  18. Dauerbesucher

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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT:

    Allerdings . Warscheinlich spielt aber die Menge auch eine Rolle, Becks hatte auch Tramadol bei seiner Acon-Besteigung dabei. Beim letzten Urlaub haben wir uns gegen eine Mitnahme entschieden (ist auch definitiv zu viel "des guten").
    Zumal gerade Tramal eine relativ niedrige analgetische Potenz und ein ziemlich beschissenes Nebenwirkungsprofil hat. Dann lieber Metamizol für unterwegs.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."
    Albert Einstein

  19. Feldherrin Fuchs
    Avatar von Karliene
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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Tip Top, Metamizol ist auch immer mein Mittel der Wahl!
    Ich liste jetzt einfach mal auf (auf Wunsch eines einezlen Herren) was ich zur Wundversorgung immer so dabei hab auf größeren Touren:

    - Sterile OP Pflaster groß+klein
    - 2 Mullbinden
    - 3 Pack Sterile Kompressen groß+klein
    - Octinisept zur Desi
    - Betaisadonna Salbe
    - Stauband (von der notleidenden Pharmaindustrie )

    Das ist jetzt nicht mein komplottes Medipack, sondern nur die Sachen für Wunden.....
    "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

  20. Fuchs

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    AW: "Wundversorgung draußen" oder"Wann sollte man den roten Knopf drücken"

    Was haltet ihr von Wundreinigungstüchern? Hab sie jetzt zum ersten mal in den Tropen bei einer Schürfwünde angewendet. Hat gebrannt wie nichts gutes, aber im Gegenteil zu meinen vorherigen Versuchen mit flüssigem Octenisept ist keine Narbe sichtbar geblieben. Nachteil ist natürlich, dass man damit nicht richtig spülen kann, aber bei kleineren Verletzungen finde ich sei schon praktischer.

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