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  1. Erfahren

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    Klappsäge, welche ist optimal?

    #1
    Hallo!

    Für unseren Trip nach Kamtschatka suche ich eine Klappsäge. Folgende Produkte habe ich in näherer Auswahl:

    Bahco Lapplander https://www.amazon.de/dp/B008ZG8S0A
    Tajima G-Saw 230 https://www.amazon.de/dp/B002CJM3Q6
    The Friendly Swede Klappsäge https://www.amazon.de/dp/B01HRRKBIE


    Verwendung in erster Linie zum Holz Vorbereiten für den Hobo.

    Welche würdet Ihr empfehlen?

    Danke,
    Thomas
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  2. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von MaxD
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #2
    Die Tajima habe ich mir in der 240er Variante zugelegt.
    Schneidleistung ist gut, sie schafft auch trockenes Hartholz bei Bedarf.
    Die Verarbeitung ist insgesamt erträglich, bis auf eine Sache:
    Wenn man zuviel Druck auf das Sägeblatt ausübt (ja, sollte man nicht tun, passiert aber), hakt die Arretierung aus. Dabei klappt das Blatt etwas über den Arretierungspunkt hinaus und springt aus dem Schnitt. Das lässt sich zwar wieder problemlos einhaken, bringt aber eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich.
    ministry of silly hikes

  3. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #3
    darfs auch was zum schieben sein?
    #staythefuckhome

  4. Erfahren

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #4
    Moin,
    guck mal nach SILKY-Klappsägen. Dafür gibt es zwei Sorten Sägeblätter und die Arretierung ist sicher. Ich benutze solche Säge seit mehr als 20 Jahren zuhause und unterwegs und bin rundherum zufrieden.
    Mit freundlichem Gruss,
    Janhimp

  5. Fuchs

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #5
    Vorweg , als jemand der u.a. mit der Handsäge seine Brötchen verdient ( Baumpfleger u. Forstwirt ) habe ich natürlich etwas andere Ansprüche als der Gelegenheitsnutzer .
    Die von dem TO verlinkten Sägen halte ich für Schrott , schlampig verarbeitet und schlechte Schnittleistung . Homers Fiskar ist schon besser , dafür gibt es imho aber keine Ersatzblätter zum Nachkaufen , käme für mich also auch nicht in Frage .
    Die von Janhimp genannten Silky sind State of the Art , teuer aber jeden Cent wert . Meiner Erfahrung nach die schärfsten und standfestesten Sägen auf dem Markt . Ersatzblätter gibt es natürlich auch ( teuer ) zum Austausch . Ob das jetzt für den Gelegenheitsnutzer sein muss , ist mal dahingestellt .
    Meine Empfehlung wäre Felco oder ARS . Günstiger als Silky , von der Qualität mit Fiskar zu vergleichen , aber nachhaltiger da es Ersatzblätter gibt .
    Wenn du täglich und relativ viel damit arbeiten musst , würde ich mind. 30 cm Schnittlänge empfehlen . Ich persönlich nutze im Berufsalltag am liebsten eine 39er Säge , damit kann ich den Armzug besser ausnutzen .

    MfG, windriver
    Geändert von windriver (17.12.2017 um 10:18 Uhr)

  6. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #6
    ich bin mit der bahco laplander sehr zufrieden.
    das blatt ist gerade steif genug und sie sägt sowohl beim ziehen, wie beim schieben.
    der klappmechanismus ist sicher zu arretieren und selbst mit handschuhen einfach zu bedienen.
    in der kombi mit dem messer, wäre es für mich das hobo-sorglos-paket.

    schau mal in den einschlägigen kanälen, da findest du etliche reviews.
    https://www.youtube.com/results?sear...+vs+laplander+

    möchte ich es leichter haben, reicht mir die kleine opinel säge (110 g) und ein mora (100 g).

    vg. -wilbert-

  7. Erfahren

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #7
    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    darfs auch was zum schieben sein?
    Danke für den Link! Der Mechanismus zum Schieben spricht mich sehr an!

    Zitat Zitat von janhimp Beitrag anzeigen
    Moin,
    guck mal nach SILKY-Klappsägen. Dafür gibt es zwei Sorten Sägeblätter und die Arretierung ist sicher. Ich benutze solche Säge seit mehr als 20 Jahren zuhause und unterwegs und bin rundherum zufrieden.
    Mit freundlichem Gruss,
    Janhimp
    Danke, Silky hAbe ich auch gesehen, preislich eine andere Liga... aber vielleicht wird’s eine .

    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Die von dem TO verlinkten Sägen halte ich für Schrott , schlampig verarbeitet und schlechte Schnittleistung . Homers Fiskar ist schon besser , dafür gibt es imho aber keine Ersatzblätter zum Nachkaufen , käme für mich also auch nicht in Frage .

    Meine Empfehlung wäre Felco oder ARS . Günstiger als Silky , von der Qualität mit Fiskar zu vergleichen , aber nachhaltiger da es Ersatzblätter gibt .
    Wenn du täglich und relativ viel damit arbeiten musst , würde ich mind. 30 cm Schnittlänge empfehlen . Ich persönlich nutze im Berufsalltag am liebsten eine 39er Säge , damit kann ich den Armzug besser ausnutzen .

    MfG, windriver
    Ich brauche die Säge nicht täglich, nur beim Outdoor Erlebnis... somit wird mir das zweitbeste Modell auch genügen

    Deine Vorschläge werde ich mir ansehen. Derzeit ist die Fiskars zum Schieben sehr attraktiv für mich...

    Bin gespannt, ob noch was reinkommt.

    Danke Euch!
    Thomas
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  8. Fuchs

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #8
    Zitat Zitat von tbrandner Beitrag anzeigen
    Ich brauche die Säge nicht täglich, nur beim Outdoor Erlebnis... somit wird mir das zweitbeste Modell auch genügen
    Ich meinte täglich eher in dem Sinne von 6 Wochen Outdoor und jeden Tag Holz für 5 Leute zum Kochen und Wärmen , dann Silky ( ich würde dann aber eine feste Säge nehmen ) .
    Gelegentlich Holz für 1 Person und Hobo , dann reicht auch eine Bahco ( oder gar keine ) .

    MfG, windriver

  9. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #9
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    ( oder gar keine )
    auch eine gute option
    nur zum hobofüttern nehm ich mittlerweilen einfach ne größere gardena gartenschere
    is mit meinen kaputten flossen einfacher als sägen oder brechen und geht ratzfatz
    #staythefuckhome

  10. Erfahren

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #10
    Hi!

    Die längste geplante Tour wird ca. 10 Tage dauern, 2Personen. Säge wollen wir, da wir einen Holzvergaser (bitte nicht da diskutieren) verwenden. Den wollen wir mit dickeren Stücken befüllen und von oben zünden. Daher der Wunsch nach einer Säge.

    Lg
    Thomas
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  11. Fuchs

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #11
    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    auch eine gute option
    nur zum hobofüttern nehm ich mittlerweilen einfach ne größere gardena gartenschere
    is mit meinen kaputten flossen einfacher als sägen oder brechen und geht ratzfatz
    Auch zu Gardena gibt es eine bessere Alternative . Okatsuna-Scheren , die sehen aus wie Spielzeug aber wer die einmal hat gibt sie nicht mehr her . Ich hätte nicht gedacht , dass ich mich mal für eine Gartenschere so begeistern kann .

  12. Dauerbesucher

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #12
    Zitat Zitat von tbrandner Beitrag anzeigen
    Die längste geplante Tour wird ca. 10 Tage dauern, 2Personen. Säge wollen wir, da wir einen Holzvergaser (bitte nicht da diskutieren) verwenden. Den wollen wir mit dickeren Stücken befüllen und von oben zünden. Daher der Wunsch nach einer Säge.
    Siehe anderer Faden. Habt ihr nun konkrete Erfahrungen mit eurem Vergaserkocher oder ist der Wunsch Herr des Gedankens?

    Grundsätzlich würde ich mich am Reiseland orientieren, falls irgendwo auf der Strecke Material zu finden ist kann man das vorbereiten und ggf. tagelang mitführen, deshalb finde ich euren Ansatz i.O., lieber eine Säge und bei Gelegenheit/Lust/Wetter das Brennmaterial "zubereiten".

    Vor Ort und auf die Schnelle ist m.E. eine ordentliche Schere besser, sicherer aber u.U. wegen Ungewohnheit für die Gelenke schlechter weil je nach Kälte und Material schwieriger. Eine scharfe Säge würde ich immer vorziehen, für sehr kleine Kochervolumen kann aber die Schere weit effektiver sein.

    Nimm irgendeine Säge, die mehr als 20 Euro kostet. Ihr werdet damit zurecht kommen für die paar Tage.

  13. Gerne im Forum

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #13
    Für diesen Zweck habe ich mir die Silky Pocketboy geleistet. Das Sägeblatt ist zwar recht kurz, aber für einen Hobo definitiv ausreichend. Entsprechend ist ja auch das Packmaß kleiner, was ich ebenso als wichtig erachte. Das Gewicht ist dennoch nicht so argg niedrig, aber dafür eben auch die Verarbeitung besser als bei mansch einer Plastesäge.

  14. Erfahren

    Dabei seit
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #14
    Zitat Zitat von woodcutter Beitrag anzeigen
    Siehe anderer Faden. Habt ihr nun konkrete Erfahrungen mit eurem Vergaserkocher oder ist der Wunsch Herr des Gedankens?

    ...

    Nimm irgendeine Säge, die mehr als 20 Euro kostet. Ihr werdet damit zurecht kommen für die paar Tage.
    Wir haben schon erfolgreich den Vergaser angeworfen. Es funktioniert. Nach mehr Erfahrungen werde ich einen Testbericht schreiben.

    Es wird ziemlich sicher eine Säge um über 20 Euro werden, werden noch sehen, welche

    Lg
    Thomas
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  15. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #15
    Also ich hab die einfache und günstige G-Saw und hab die sowohl im Garten genutzt als auch nach einem Windbruch mal um eine 3-stämmige Linde (bis ca. 20cm Stammdurchmesser) in Meterstücke zu teilen. Auch wenn letzteres grenzwertig war, hat sich die Säge hervorragend geschlagen. Auch für frisches oder hartes Holz ganz gut geeignet, sehr scharf und gut zu bedienen (ich hatte noch kein Lösen der Arretierung). Etwas Pflege (Tropfen Öl drauf) und wenn Du wirklich darauf angewiesen bist evtl. ein Ersatz-Blatt und das Teil sollte ausreichen.
    Natürlich gibt es bessere Sägen, aber für etwas Hobo-Holz oder mal ein Stängchen zuschneiden ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hier wohl kaum zu toppen.
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll." Georg Christoph Lichtenberg

  16. Dauerbesucher

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #16
    Nur für den Hobo reicht mir mein Leatherman mit auswechselbarem Sägeblatt. Bei Bedarf kann man auch ein längeres Blatt reinmachen. Ein Muktifunktionstool ist eh praktisch. Allerdings den Fäden zu den einhändigen Messer beachten und mit den Waffengesetzen des Ziellandes abgleichen.

  17. AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #17
    +1 für silky pocketboy. Und ich benutze sie viel, auch für Hartholz und zum Bauen. Bei meiner war ein praktisches gürtelhoster dabei.
    Die kleine Fiskars habe ich auch, aber im Vergleich würde ich da kein Geld für bezahlen.

  18. Dauerbesucher

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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #18
    Habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit den Fiskars Sägen zum schieben gemacht. Da habe ich 2 Größen, die beim Biken zur Trailpflege und im Kajak zur Beseitigung von Hindernissen zum Einsatz kommen.

    Größter Einsatz bis jetzt:





  19. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #19
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ht=japans%E4ge

    Nach Anregung hier habe die „Japansäge“ Oyakata gekauft.

    Cooles Teil, ich bin sehr zufrieden, sägt gut und ist schnell aufgeklappt.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  20. Alter Hase
    Avatar von markrü
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    AW: Klappsäge, welche ist optimal?

    #20
    Die kleinere Fiskars hatte ich und fand sie ergonomisch richtig schlecht. Die dem Einschiebemechanismus geschuldete 90° Handhaltung ist nach kurzer Zeit sehr anstrengend. Der Griff wird nach hinten nicht dicker, d.h. wenn man sich nicht festklammert, rutscht sie einem aus der Hand. Mir ist das Blatt öfter verkantet und verbogen als bei anderen Sägen.
    Nach meiner Erfahrung nehmen sich die meisten 20-25€ Sägen ansonsten nicht viel.

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

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