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  1. AW: SZ-Artikel: Einmal Outdoor-Jacke ohne Chemie, bitte!

    #21
    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    So pauschal möchte ich das nicht sehen. Das aktuelle Goretex-Material ist schon ein gutes Stück atmungsaktiver als meine erste von vor vielen Jahren. Sie vollbringt keine Wunder, zusammen mit großen Belüftungsöffnungen fühlt sich das aber recht angenehm an. Auch wenn ich den Berg hoch schwitze, habe ich keine größeren Probleme mit Überhitzung. Hatte einmal eine gewachste Barbour-ähnliche Jacke. Die war nicht wie versprochen wasserdicht, hatte massive Probleme mit Dochteffekten durch den saugenden Innenstoff und atmungsaktiv war sie überhaupt nicht. Sie hatte zur Belüftung nur ein paar genietete Löcher unter den Achseln. Ein Großteil der Belüftung funktioniert über Belüftungsöffnungen, fein, wenn auch das Material selbst einigermaßen atmungsaktiv ist.
    Da wurde ich falsch verstanden, was aber vielleicht auch an meiner knappen Formulierung lag. Ich schätze selbstverständlich auch GTX & Co. Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist. Das kann man für Muddi und Vaddi, die sich im Partnerlook der lila "Jacques-peau-de-loup"-Jacken durch die Aschaffenburger Innenstadt bewegen, nun mal beim besten Willen nicht sagen. Und genau hier beginnt das Problem der Massennutzung. Ich will die Wandersfrauen und -männer keineswegs freisprechen von der Übernahme ökologischer Verantwortung, aber es ist eben ein Unterschied, ob jährlich 20.000 Membranjacken auf dem Müll landen oder 20.000.000 davon, weil lila irgendwann nicht mehr so gefragt ist.

  2. Erfahren
    Avatar von Smo
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    AW: SZ-Artikel: Einmal Outdoor-Jacke ohne Chemie, bitte!

    #22
    Zitat Zitat von hungerast Beitrag anzeigen
    Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist.
    Die Hundegänger schlagen Berghochläufer Zahlen-, Kilometer- und Draussenzeit- und Scheisswettermässig um Längen.

    Viele Grüsse
    Steve
    --
    Nur der Einsame findet den Wald: wo ihn mehrere suchen,
    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

  3. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: SZ-Artikel: Einmal Outdoor-Jacke ohne Chemie, bitte!

    #23
    Zitat Zitat von hungerast Beitrag anzeigen
    Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist.
    Mal ketzerisch: das kann man auch genau anders herumsehen. Wer sich konstant beansprucht kann eher mit leicht feuchter Bekleidung zurechtkommen, konventionell die Temperatur regeln durch Belüftungsreissverschlüsse oder Zwiebelprinzip bei Pausen.
    Da wo Schubweise Belastungen sind, Sprint zum Bus, Überfüllter Bus, danach zugiger Bahnsteig im Nieselregen macht der technische Aufwand viel mehr Sinn.

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