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  1. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #81
    Kuma, wie möchstest Du das vermeiden.
    Diese "Experten" gibt es auf jedem Sender, auf jeder Station und in jedem Dorf.
    Das hätte was von Don Quijote und den Windmühlenflügeln.
    Das fängt bei Baer Grylls an und hört igendwo bei anderen Stümpern auf.
    Jegliche Gefahr einzugehen, ggf. allein, egal wo, ist absurd und unseriös. Da ist der Kommerz die treibende Kraft. Das hatte ich schon mal erwähnt.
    Es ist in 50% der gestellen Fälle oder Szenen ein Fehler drin. Sei es auf einer Insel ein Floß zu bauen und damit auf den Pazifik hinauszupaddeln, sei es allein einen Kamin zu ersteigen ohne Sicherung, ohne Seil.

    Deine Sätze vom Guide habe ich verinnerlicht.
    Vermeidung ist das Ziel, jegliche Gefahr zu vermeiden oder zu umgehen. Da hilft Vorbereitung oft sehr.
    Wenn man sich nur aus diesen Filmen, Episoden oder von möchtegern Spezialisten berieseln lässt, hat man in der Natur verloren, von Gefahrensituationen fang ich gar nicht erst an.

    Da es aber ganz andere Leute in der Welt gibt die es drauf haben und diese wirkliches Wissen vermitteln, kann man die gesamte Szene einfach nicht pauschal abwatschen.
    Geändert von Sparxx (29.11.2017 um 15:05 Uhr)

  2. Lebt im Forum
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #82
    @ Kuma, Du hast in post 1 letztlich eine Frage gestellt und bist im Verlauf des threads immer wieder darauf zurückgekommen, weil Du Survivel selbst nicht madig machen wolltest.
    Vermutlich hätte ein Experte Deine Frage, ob der Survivellehrer in Deinem Fall einen Fehler gemacht hat, die Frage mit " Ja" beantworten können, und der thread wäre zu ende gewesen. Wärest Du dann zufrieden gewesen? Wäre wohl etwas dürftig .

    Ich schrieb, daß ich Deinen Fall als Symptom ansehe. Das bedeutet, daß in ihm etwas zum Ausdruck kommt, was übergreifend für eine Vielzahl ähnlicher Fälle gilt und was dann die Diskussion interessant macht.
    Es gibt ein schönes Sprichwort: wer an die Wurzel eines Übels will, muß tief graben.
    Wenn ich mal Sparxx zitiere, Kommerz sei die treibende Kraft und es gäbe viele Stümper, stellt sich sofort die weitere Frage, was Stümper in dem Bereich kommerziell so erfolgreich macht? Was sprechen sie in ihren Kunden an? Wenn Torres formuliert, Survivel sei letztlich nur ein Marketingsprech-Modebegriff, drängt sich mir sofort die Frage auf, ob da ein vorhandenes Bedürfnis angesprochen oder erst eines aus kommerziellen Erwägungen künstlich erzeugt wird? Die Frage wiederum führt zu der Frage, was Survivel eigentlich bedeutet? Wie definiert es sich? Wer sind die Protagonisten? Ist es überflüssig, weil alle Elemente in unserer sonstigen Outdoortätigkeit ohnehin enthalten sind ? Eine Meinung, die hier ja vielfach vertreten wird und auf ein künstlich erzeugtes Bedürfnis hinweisen könnte.
    Viele Fragen. Ich möchte nur bei Dir um Verständnis werben, daß hier niemand Deinen thread kapern und in eine falsche Richtung führen wollte. Die gibt es m.E. nicht. Man kann Deine Frage mit einem schlichten "Ja" beantworten. Oder man kann versuchen, der Sache tief auf den Grund zu gehen und alles hinterfragen. Oder man kann in der Mitte aufhören, wobei die dann gezogene Grenze willkürlich wäre. Je nach Anspruch an sich selbst.
    Ditschi
    Geändert von Ditschi (29.11.2017 um 16:48 Uhr) Grund: Man entdeckt immer mal wieder Schreibfehler

  3. AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #83
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    @ Kuma, Du hast in post 1 letztlich eine Frage gestellt und bist im Verlauf des threads immer wieder darauf zurückgekommen, weil Du Survivel selbst nicht madig machen wolltest.
    Vermutlich hätte ein Experte Deine Frage, ob der Survivellehrer in Deinem Fall einen Fehler gemacht hat, die Frage mit " Ja" beantworten können, und der thread wäre zu ende gewesen. Wärest Du dann zufrieden gewesen? Wäre wohl etwas dürftig .

    Ich schrieb, daß ich Deinen Fall als Symptom ansehe. Das bedeutet, daß in ihm etwas zum Ausdruck kommt, was übergreifend für eine Vielzahl ähnlicher Fälle gilt und was dann die Diskussion interessant macht.
    Es gibt ein schönes Sprichwort: wer an die Wurzel eines Übels will, muß tief graben.
    Wenn ich mal Sparxx zitiere, Kommerz sei die treibende Kraft und es gäbe viele Stümper, stellt sich sofort die weitere Frage, was Stümper in dem Bereich kommerziell so erfolgreich macht? Was sprechen sie in ihren Kunden an? Wenn Torres formuliert, Survivel sei letztlich nur ein Marketingsprech-Modebegriff, drängt sich mir sofort die Frage auf, ob da ein vorhandenes Bedürfnis angesprochen oder erst eines aus kommerziellen Erwägungen künstlich erzeugt wird? Die Frage wiederum führt zu der Frage, was Survivel eigentlich bedeutet? Wie definiert es sich? Wer sind die Protagonisten? Ist es überflüssig, weil alle Elemente in unserer sonstigen Outdoortätigkeit ohnehin enthalten sind ? Eine Meinung, die hier ja vielfach vertreten wird und auf ein künstlich erzeugtes Bedürfnis hinweisen könnte.
    Viele Fragen. Ich möchte nur bei Dir um Verständnis werben, daß hier niemand Deinen thread kapern und in eine falsche Richtung führen wollte. Die gibt es m.E. nicht. Man kann Deine Frage mit einem schlichten "Ja" beantworten. Oder man kann versuchen, der Sache tief auf den Grund zu gehen und alles hinterfragen. Oder man kann in der Mitte aufhören, wobei die dann gezogene Grenze willkürlich wäre. Je nach Anspruch an sich selbst.
    Ditschi
    Hallo Ditschi,
    was spricht dagegen, anstelle hier um den heißen Brei herumzureden, Dir das Video anzuschauen, es zu analysieren und Deine fundierte Meinung zu dem von Lennartz Gesagten abzugeben?

    Und ja, scheinbar verwechselt Ihr Survival und Bushcraft. Survival ist der Oberbegriff, Bushcraft nur ein Teil davon. Ich werde später noch erläutern, was ich unter Survival verstehe.

    In der Zwischenzeit empfehle ich Dir/Euch "Grenzen sprengen" von Arved Fuchs. Fuchs wird idR als vernünftiger Mensch angesehen. Er wendet sich darin an jene, die ihre körperlichen und geistigen Grenzen erweitern wollen. Für mich das was Survival eigentlich ausmacht.

    @Kuma
    ich habe es leider noch nicht geschafft mir das Video anzuschauen. Habe es mir für heute Abend vorgenommen, und werde dann vielleicht noch ein paar Worte dazu schreiben.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #84
    Hallo Ditschi,
    was spricht dagegen, anstelle hier um den heißen Brei herumzureden, Dir das Video anzuschauen, es zu analysieren und Deine fundierte Meinung zu dem von Lennartz Gesagten abzugeben?

    Ich rede nicht um den heißen Brei. Ich habe vielmehr den Eindruck, daß meine kritische Sicht auf ausgewählte Survivaltätigkeiten den Brei zu heiß macht., so daß es auch wieder nicht richtig ist.

    Das Video habe ich gesehen. Ich hätte nicht geklatscht und für so einen Vortrag auch keinen Cent gezahlt. Ein schwafelnder Ergomane, der zu oft das Wort " ich" verwendet und sich nicht scheut, andere herabzuwürdigen. Die ahnungslosen Outdoorverkäufer, die unnützes Zeug verkaufen und keinerlei Ahnung haben, weil sie ihren Urlaub in Malle verbringen. Schwach! Gelernt habe ich nichts. Das Video wäre es mir nicht wert gewesen, darüber einen thread zu eröffnen. Es weist mich aber drängender auf die Frage hin, warum so jemand Erfolg hat? Was spricht er in seinen Kunden an, daß sie ihm Geld dafür bezahlen? Wes geistes Kind muß ein Kunde bei ihm sein?
    Ich habe in meinem Leben fast nicht mehr zählbare Fortbildung gemacht, Vorträgen gelauscht, Seminare besucht. Nicht zu Thema Survival. Viele hat mein Arbeitgeber bezahlt. Viele habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Alle haben mir etwas gebracht. Ich habe sie in guter Erinnerung. Aber wohl nur, weil ich sie sehr sorgfältig ausgesucht habe und auf Bildung, Ausbildung und Reputation der Dozenten geachtet habe. Ein bißchen was verstehe ich davon, wann ein Vortrag wertvoll und wann Mist ist.


    @ Markus, auf die angekündigte Darstellung Deiner persönlichen Sicht auf Survivel und die Unterscheidung zu bushcraft freue ich mich.

    Ditschi

  5. Liebt das Forum
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #85
    Ich möchte mich Sparxx anschließen. Dummschwätzer gibt es überall, da kannst Du wenig gegen machen, solange es keine verbindlichen Regeln gibt, die einen Ausschluss mit Berufsverbot möglich machen. Ich kann mir die Wirkung dieses Herren nicht erklären, alleine der Sprachstil geht mir auf den ..., aber anscheinend ist er eben eine lokale Größe mit der entsprechenden Medienwirkung und der entsprechenden Medienresonanz, die sich geschickt vermarkten kann und den Leuten aufs Maul schaut. Das Ganze garniert mit merkwürdigen (Altherren-)Heldengeschichten, bei denen er eben der Macher und andere die Deppen sind. Herr Barth in Outdoor, mit ein bisschen Esoterik vermischt. So what? Wieviele Leute werden wirklich nach so einem Kurs ohne weitere Info in Amerika herumlaufen? Die meisten werden vermutlich das machen, was sie in Kurs gelernt habe: "Überleben in der Eifel". . Und falls doch, haben sie entweder was gelernt oder nicht bzw. Pech oder nicht.

    Für ersthaftes Erlernen gibt es doch genug seriöse Spezialisten, da muss man den Leuten schon zumuten, dass sie eben Seminare nicht nur bei einer Person buchen, sondern wechseln und vergleichen.

    Und ansonsten habe ich ja oben schon geschrieben: Berufsverband, Standards. Das muss aber aus der Branche selbst kommen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #86
    Mit Joe Vogel ( Vivelranger) habe ich mich übrigens einmal außerhalb dieses Forums ausgetauscht. Gleicher Jahrgang wie mein jüngster Sohn, studierter Biologe mit Abschluß. Der hat also etwas vorzuweisen, was er weitergeben kann. Machte auch auf mich einen abgeklärten, vernünftigen Eindruck. Er suchte einen Juristen, der seinen Autor für das Outdoorrecht ersetzt, weil dieser in Zeitnot geraten war. Das scheiterte letztlich daran, daß ich schon länger vor Erreichen des 60. Lebensjahres meiner Frau hoch und heilig versprochen hatte, ab dem 60. Geburtstag keinerlei Aufgabe oder Amt mehr zu übernehmen. War auch richtig von ihr. Hatte vorher zuviel gemacht.
    Ditschi

  7. Lebt im Forum
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #87
    OT: Markus hat ja bereits in einem vorherigen Beitrag versucht dezent darauf hinzuweisen, jetzt mache ich es einfach mal nicht-dezent, weil es langsam wirklich in den Augen und im linken Parietalkortex wehtut: Es heisst "Survival" und nicht "Survivel"!
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  8. Lebt im Forum
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #88
    Danke. Eigentlich weiß ich es, siehe post 84. Mal richtig, mal falsch geschrieben. Schreibfehler aus Versehen halt.
    Ditschi

  9. Anfänger im Forum
    Avatar von Bufo
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #89
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    @ Markus, auf die angekündigte Darstellung Deiner persönlichen Sicht auf Survivel und die Unterscheidung zu bushcraft freue ich mich.

    Ditschi
    Hallo zusammen,
    ich heiße zwar nicht Markus, fühle mich aber nach Tagen des Mitlesens dennoch angesprochen, wenn es um die Differenzierung der Begriffe Survival und Bushcraft geht.

    Meine Ansicht kurz und knapp:
    beim Survival trainiere ich ein Szenario, wie ich möglichst schnell wieder aus der Natur in die Zivilisation komme und wie ich in dieser Zeitspanne überlebe. Ich will nämlich gar nicht in der Natur sein, sondern bin da nur durch unglückliche Umstände hingekommen.

    Beim Bushcraften will ich in den Wald/die Natur. Ich überlege mir vorher was ich dort üben/trainieren möchte (schnitzen, Schnur herstellen, Feuermachen, Umgang mit Werkzeugen üben) und packe mir allerlei Hilfsmittel in den Rucksack, die einen Aufenthalt erleichtern oder verschönern.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von chriscross
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #90
    Zitat Zitat von Bufo Beitrag anzeigen
    Meine Ansicht kurz und knapp:
    beim Survival trainiere ich ein Szenario, wie ich möglichst schnell wieder aus der Natur in die Zivilisation komme und wie ich in dieser Zeitspanne überlebe. Ich will nämlich gar nicht in der Natur sein, sondern bin da nur durch unglückliche Umstände hingekommen.
    IMHO nicht ganz richtig, es gilt jedwedes Szenario zu trainieren welches das eigene Leben und/oder das der Mitreisenden bedroht, kann also auch sein aus einer Zivilisation zu entkommen bzw. sie zu überleben, in welcher man nicht sein will. Ist Natürlich abhängig vom gewählten Reiseziel und den dort auftretenden eventuellen Gefahren.

    Ich war letzte Woche nach fast 30 Jahren mal wieder auf einem Nehberg Vortrag hier bei der Mundologia. Der Kerl ist mit über 80 Jahren immer noch sehr unterhaltsam, hampelt auf der Bühne rum wie ein Jungspund und hat immer noch diese pragmatische Art seine Botschaft zu vermitteln. Survivaltraining war für ihn immer Mittel zum Zweck für seine Reisen bestmöglich vorbereitet zu sein.

  11. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #91
    das sehe ich nicht ganz so und bin da eher bei Bufo.
    Man kann beim Training im Wald, in der Natur, in der Wüste schon sehr viel lernen und vorbereiten.
    Das ist aber nicht wirklich mit einer echten Survivalsituation vergleichbar. Ein Survivalsituation ist z.B. allein mit gebrochenem Fußgelenk in der Wildnis.
    Das kann ich geistig, körperlich durchaus nur bedingt nachstellen. Die Panik, den Schmerz, das ist nur durch Erfahrung einfacher zu bewältigen.
    Ich hatte selbst ein Erlebnis mit einer Verletzung inklusive einer kurzen Ohnmacht durch Schmerz im Wald in den USA.
    Wir waren zum Glück zu zweit und wir waren lediglich eine Std. vom Ausgangspunkt entfernt.
    Die Situation war durch mein Schatz bei weitem nicht so dramatisch, der langsame Rückweg von 2 1/2 Std jedoch schon sehr lehrreich.
    Drei Std später los und allein, das wäre eine ganz andere Nummer geworden.
    Beim Resümee im Hotel checkte ich nochmals den Rucksack und ich habe seitdem meine Liste erweitert, auch bei Halbtagestouren.

    Ein Hr. Nehberg und viele andere gute Leute wissen und lernen auch viel durch eigene Erlebnisse und können darauf aufbauen. Wenn man das auch noch gut vermitteln kann, ist vielen Interessierten geholfen.

    Aus meiner Sicht ist alles vor Survival lediglich Bushcrafting, preparendness, also Vorbereitung.

  12. Gerne im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #92
    OT:
    Zitat Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
    Berechtigte Frage. Es geht um Anton Lennartz. Hier ist der Link: http://anton-lennartz.com/blog/2017/...-und-so-nicht/
    Der ist aber nicht zu Fuß und ohne Nahrung über die Alpen gelaufen, wenn ich mich jetzt recht erinnere.

    Das war der Geselle hier, mit seinem Partner:

    http://www.team-survival.de/survival...rung-2012.html

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=nahrung+alpen

    Kuma hat am 26.11.2017 geschrieben:
    Mal ein Beispiel: Ohne Essen über die Alpen in dunkler Kleidung...aber das Messer ist der wichtigste Gegenstand im Gepäck,

  13. Alter Hase

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #93
    Meinem Eindruck nach sind Survival-Seminare häufig ganz anderen Zielen verpflichtet, als der Vorbereitung auf einen Outdoor-Trip.

    http://www.duchna-training.de/index.php?seite=30.survival-trainingfuerfuehrungskraefte

    Als Teil der Coaching-Industrie. Was bei so einer Veranstaltung gruppendynamisch abgeht, ist wahrscheinlich der größere Gewinn im Vergleich mit den Fortschritten in Kräuterkunde.

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #94
    Coaching- Industrie ist ein gutes Wort. Ob sie Gewinn bringt, ist bereits eine Wertung, die man hinterfragen muß. Bei Rückgriff auf esoterisch angehauchte und wissenschaftlich unbewiesen Methoden wie z.B. LNP dürfte das mehr als fraglich sein. Worte, auch wohlgesetzte, sind Schall und Rauch. Das gilt insbesondere für Qualifikationen. Was ist geschützte Berufbezeichnung, erworben durch staatliche Prüfungsordnungen und Staatsexamina, was im net erworbener Titel einer fragwürdigen und zum Coaching affinen Ausbildungsindustrie, die sich gegenseitig nichtssagende Qualikationen und Zertifikate ausstellt? Man muß so etwas sehr genau lesen. Vieles entpuppt sich in dürren Worten als "die Geschäftsidee" und damit Rettungsanker derer, denen es an aussagekräftiger Qualifikation mangelt.
    Und dann die Preise.... Auffällig ist, daß grade Führungskräfte im Management unkritisch und anfällig sind für derartige Seminare. Macht das der Stress?
    Jetzt keine Wertung auf diesen Einzelfall bezogen, sondern ein Hinweis, einfach einmal die Augen aufzumachen.
    Ditschi

    Ergänzung: Ich habe mir das Video und die Szene, die wohl Auslöser für diesen thread war, übrigens noch einmal genau angesehen. Torres und ich sind zum gleichen Ergebnis gelangt, aber Torres hat es treffender formuliert:

    ......Heldengeschichten, bei denen er eben der Macher und andere die Deppen sind.
    In der Tat, Deppen sind bei ihm nicht nur die anderen Jäger, die Outdoorverkäufer und deren Kunden, sondern auch seine eigenen Kunden.
    Die Geschichte, als er sich sichernd und lauschend wie Rotwild fortbewegt und dann den Jungen mit den Meindl-Schuhen 20 Meter hinter die Gruppe schickt, ihn dabei nachmacht, den Witz mit dem Dorfstrottel als Bärenfutter damit verknüpft .......... Wie geht der Mann mit seinen vermutlich zahlenden Kunden um ?
    Stellt Euch mal vor, ihr bucht dort einen Kurs und erkennt Euch dann in so einem öffentlichen Video wieder -- als bloßgestellten, lächerlich gemachten, nachgeäfften, unbedarften Deppen? Bärenfutter 20 Meter hinter Gruppe, ha ha. Die Mißachtung eines Kunden ist ja nicht das erste mal aufgefallen und war schon einmal Anlaß für einen langen thread. Eigentlich kann man für den Mann nur hoffen, daß die Geschichte erfunden ist.
    Geändert von Ditschi (01.12.2017 um 14:27 Uhr)

  15. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #95
    dieses Führungspersonal-Coaching hat was von "Chakka-Du-schaffst-das".

    Was das mit Survival zu tun hat, entzieht sich komplett meinem Verständnis.

    Weil das für mich so völlig abwegig ist, kommentiere ich diese Art auch nicht weiter.

    Und völlig richtig, Ditschi:
    das was in dem Video dargestellt wurde ist bezeichnend für Personen, die meinen, sie könnten ich auf Kosten anderer auf eine andere, höhere Ebene heben.

    Es ist eher ein Armutszeugnis denn Coaching.

  16. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #96
    OT:
    Zitat Zitat von Sparxx Beitrag anzeigen
    dieses Führungspersonal-Coaching hat was von "Chakka-Du-schaffst-das".
    Unterschiedlich, es ist eher: "Du schaffst das nur per Zusammenarbeit mit den anderen." Oder "Du schaffst das, wenn Du den Kontakt mit Dir selbst nicht verlierst." Dafür werden Extremsituationen simuliert.

  17. Neu im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #97
    vermutlich habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf den Begriff Survival.

    Das Zusammenarbeit und Zusammenhalt von Vorteil sind, steht außer Frage.

  18. Alter Hase

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #98
    Wahrscheinlich möchtest du dich auf extreme Expeditionen vorbereiten? Ich glaube kaum, dass man genügend Menschen wie dich findet, um all diese Kurse zu füllen.

  19. Erfahren

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    #99
    Beide begriff, 'Survival' und 'Bushcraft' sind zuallererst mal Marketingbegriffe, unter denen sich möglichst viele Leute möglichst viel (und gerade auch) Unterschiedliches vorstellen können sollen - es sollen ja möglichst viele Menschen angesprochen werden.
    Nur die Menge bringt den wirtschaftlichen Erfolg.

    Was das "Blosstellen" angeht - das dient zum einen der Disziplinierung der Teilnehmer und zum Anderen der medialen Vermarktung durch Erhöhung des "Führers". Das sich davon viele von Abschrecken lassen bezweifele ich. Es gibt zu viele, die da schmerzfrei sind und es eher als integralen Teil des Ganzen sehen - Gestalten wie Bohlen, Klum, Trump usw lebten und leben ja davon.
    Die "Survivalkurse und Bushcraft-Kurse" leben ja nicht zuerst von den ernsthaft Interessierten sondern von denen, die mal kurz schnuppern wollen, sich klasse vorkommen --- und es dann wieder lassen weil zu unbequem.

    Bei meiner Bestimmung der Begriffe werde ich verm. Prügel bekommen , es ist keine Wertung, auch wenn es manchem so scheinen mag!! Es sind zwei unterschiedliche Ebenen von Ähnlichem.
    Survival ist genau das - Überleben in kritischer und unerwarteter Situation, alleine oder in der Gruppe
    Bushcraft - Leben draußen für Erwachsene (so ne Art Reenactment draußen, Waldkindergarten für Erwachsene o.ä.), im ernsthaften Fall mit dem Ziel einer Survivalsituation gewachsen zu sein, sonst eher zum Spaß an der Freud.
    DAS IST ABER VÖLLIG LEGITIM! Wir leben in einer Gesellschaft, in der diese Fähigkeiten nur noch in Ausnahmefällen (s.o.) und nur für die Wenigsten notwendig sind.

    Noch ein Beispiel, bezogen auf Katzen:
    Survival ist das Fangen der Mäuse draußen und das Verspeisen derselben weil die Katze Hunger hat
    Bushcraft ist das Spielen der Katze mit dem Wollknäuel zum Trainieren der Reflexe, Muskeln und des alltäglichen Befriedigung des Jagdtriebes.
    Normalerweise bekommt die Katze täglich ihr Sheba (und in Folge dessen diverse Zivilisationskrankheiten...), statt Mäusejagd wird mit dem Wollknäuel gespielt und der Betreuer schikaniert . Ne Maus wird höchstens mal als Trophäe gejagt.


    Justmy2ct
    Geändert von Bambus (01.12.2017 um 18:23 Uhr)

  20. Gerne im Forum

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    AW: Ist Survival als "Produkt" überhaupt seriös?

    OT:

    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen

    Die Mißachtung eines Kunden ist ja nicht das erste mal aufgefallen und war schon einmal Anlaß für einen langen thread.
    Wen es interessiert ...

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...light=lennartz

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