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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    Zitat Zitat von backpackersimon Beitrag anzeigen
    Spart Brennstoff gegenüber herkömmlichem kochen = Gewicht. Dehydriertes wiegt weniger als herkömmliches = Gewicht.
    Spart Zeit, da der Kochvorgang abgekürzt wird. Weniger Aufwand, da nur kurz das Wasser erhitzt werden muss. Kein Spülaufwand, da aus der Tüte gegessen wird. Spart die Tasse ein, da aus dem Topf (bei mir 400ml Tasse für Solo Unternehmungen) getrunken werden kann.
    Skilltechnisch ist nichts überraschendes oder sagen wir anspruchsvolles dabei. Trockenfutter mit heißem Wasser zuzubereiten ist eben ein Weg Gewicht zu sparen. Damit nichts vor der Zeit abkühlt kann man den verschlossenen Beutel z.B. in den Quilt einwickeln. Ist im übrigen nicht nur an hochpreisiges Trockenfutter à la MountainHouse gebunden sondern funktioniert genauso mit Ramennudeln, Knorr Fertiggerichten, Kartoffelbrei o.ä ggf auch mit selbstgedörrtem aufgemotzt.
    Ist das jetzt ein UL spezifischer "Skill" oder fällt das eher unter Multiuse und Minimalismus - für mich ein bisschen was von allem.
    Danke für die ausführliche Antwort.

    Einige Sachen sind mir noch unklar: Wie sieht deiner Ansicht nach das "herkömmliche Kochen" mit "herkömmlichen" Lebensmitteln auf Tour aus, von dem das "Freezerbagcooking" sich durch seine größere Effizienz positiv abhebt?

    Ws genau macht den namensgebende Plastikbeutel und die mit seiner Verwendung verbundenen Handlungen: kochendes Wasser eingießen, Beutel stabilisieren, heißen Beutel händeln - unabkömmlich zur Erzielung der von dir genannten positiven Effekte: Brennstoffersparnis, Gewichtsersparnis durch Trockennahrung, Abkürzung des Kochvorgangs, Warmhalten im Quilt?

    Was macht man nach dem Essen mit dem Gefrierbeutel?

    Spart die Tasse ein, da aus dem Topf (bei mir 400ml Tasse für Solo Unternehmungen) getrunken werden kann.
    Wie geht das mit dem Trinken zum Essen: Kann man den mit Essen gefüllten Gefrierbeutel loslassen und stattdessen den Topf nehmen, um was zu trinken, oder muss während des Trinkens aus dem Topf den (vollen, heißen) Beutel weiter festhalten?

    Existieren in deinem Ausrüstungs-Setup auch Flaschen? Oder hast Du nur einen Topf und Tüten?

    Kein Spülaufwand, da aus der Tüte gegessen wird.
    Das stimmt. Wie funktioniert deiner Meinung nach die "herkömmliche" Reinigung eines ehemals mit rehydriertem Essen gefüllten, leergegessenen Topfes auf Tour, und wie lange dauert das?
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  2. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Simon!

    BITTE BITTE BITTE schreib mir nur JETZT dazu

    WARUM???

    Warum soll ich Abends kalt essen, warum soll ich meinen gstingerten Socken an Handschuh anziehen ohne Unterhose rumrennen warum mit einem Quilt statt warmer Jacke rumlaufen.


    UM WAS ZU ERREICHEN??

    Ich möcht sogern irgendwann mal was lesen wo jemand Dank all dieser UL "SKILLS" irgendwas erreicht hat was sonst unmöglich gewesen wäre!


    (HALT! von einem "normalen" nicht von einem Stangl Steck oder sonstwen .... einem aus dem TULF !!)
    [/SIZE]

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    nochmal @sammy: ein kollege von mir hat den cdt gemacht. mit einem kilometerschnitt von +40km pro tag. der war UL unterwegs, stoveless und alles drum und dran. da seh ich schon, weshalb er das gemacht hat, bei der tagesleistung.

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Dann hatte er wohl das Ziel vor Augen den CDT in einem definierten Zeitfenster zu machen!
    Damit ist der Punkt Ausrüstung ein gewichtiger Punkt seiner Planung gewesen!

    > Zielvorgabe
    > Lösung des Problems!


    Und nicht

    > Zielvorgabe 4,25KG
    > Schaun was passiert

    oder?


    gib mir ein beispiel von jemandem, der UL unterwegs war, weils anders nicht gegangen wäre!
    hier, ein beispiel.
    gilt nicht, der war ja nur zufällig UL unterwegs weils anders nicht gegangen wäre!


    ja, der war UL unterwegs weil er den trail in einer bestimmten zeit gehen "musste" (arbeit, visa etc).
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  3. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Kannst du mir erklären, was der Sinn dahinter ist?
    Wenn ich Ersatzsocken mitnehme, dann hat das seinen Grund: Ich brauche Ersatzsocken.
    Wenn ich Fäustlinge brauche, dann nehme ich zumindest in kauf, dass diese nass und schmutzig werde. Somit sind die Socken nicht mehr als Ersatzsocken brauchbar. Somit hätte ich die Ersatzsocken ja auch weglassen können, wenn ich in Kauf nehme, dass ich sie ev. unbrauchbar mache, in dem ich sie als Handschuhe nutze. Dann kann ich doch auch gleich Handschuhe mitnehmen?
    ich hab, je nach tour, zusätzliche socken für die nacht dabei. die hab ich noch nie als handschuhe verwendet (hab das aber schon bei trägern in nepal gesehen). aber wenn ich die mal als handschuhe verwenden würde, könnte ich die doch trotzdem wieder als nachtsocken verwenden? warum denn nicht?
    schmutzig: erstens na und, zweitens kann man das waschen.
    nass: kann man trocknen. notfalls abends unter das shirt legen, da trocknen sie schnell. unangenehm, ja, aber geht.
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  4. Anfänger im Forum

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Danke für die ausführliche Antwort.

    Einige Sachen sind mir noch unklar: Wie sieht deiner Ansicht nach das "herkömmliche Kochen" mit "herkömmlichen" Lebensmitteln auf Tour aus, von dem das "Freezerbagcooking" sich durch seine größere Effizienz positiv abhebt?

    Ws genau macht den namensgebende Plastikbeutel und die mit seiner Verwendung verbundenen Handlungen: kochendes Wasser eingießen, Beutel stabilisieren, heißen Beutel händeln - unabkömmlich zur Erzielung der von dir genannten positiven Effekte: Brennstoffersparnis, Gewichtsersparnis durch Trockennahrung, Abkürzung des Kochvorgangs, Warmhalten im Quilt?

    Was macht man nach dem Essen mit dem Gefrierbeutel?

    Wie geht das mit dem Trinken zum Essen: Kann man den mit Essen gefüllten Gefrierbeutel loslassen und stattdessen den Topf nehmen, um was zu trinken, oder muss während des Trinkens aus dem Topf den (vollen, heißen) Beutel weiter festhalten?

    Existieren in deinem Ausrüstungs-Setup auch Flaschen? Oder hast Du nur einen Topf und Tüten?

    Das stimmt. Wie funktioniert deiner Meinung nach die "herkömmliche" Reinigung eines ehemals mit rehydriertem Essen gefüllten, leergegessenen Topfes auf Tour, und wie lange dauert das?
    Keine Ursache.
    Unter herkömmlichem Kochen verstehe ich bspw. Nudeln 10 minütig in heißem Wasser zu kochen --> 10min Kocherbetrieb. Bei FB-Cooking 1x Wasser zum sieden bringen, zusammen mit den Nudeln in den besagten Beutel geben, ziehen lassen, essen.
    Der namensgebende Gefrierbeutel (vorzugsweise hitzestabil und mit Ziploc Verschluss) ist m.m.n. nicht immer zwingend erforderlich. Für Knorr-Fertiggerichte z.B. tut es auch die Originalverpackung ganz gut, wenn man sie nach dem aufreissen 2x umschlägt und ggf. mit einer Büroklammer o.ä. fixiert. In der Handhabung funktioniert aber genauso wie FB-Cooking, weshalb ich das vom Sprachgebrauch her nicht weiter unterscheide. Je nach verwendetem Lebensmittel ist die Originalverpackung nicht oder nur schlecht geeignet. Dann kommt der Gefrierbeutel zum Einsatz. Was ich recht schnell festgestellt habe ist, dass die angegebenen Wassermengen i.d.R. zu viel sind beim bloßen rehydrieren.

    Der Gefrierbeutel kann u.U. gereinigt und wiederverwendet werden. Im Regelfall wird er aber danach entsorgt. Ja ich weiß dass das nicht nachhaltig ist. Die Müllproduktion ist in meinen Augen das Hauptgegenargument gegen FB-Cooking.

    Das Trinken bezog sich eher auf Heißgetränke aus dem Topf (Tee, Kaffee oder Kakao) Für Kaltes Wasser reichen die PET Flaschen.

    Topfreinigung funktioniert an und für sich mit einem Schluck Wasser und Sand o.ä. auch ganz gut. Ist wie immer die Frage ob man nach einem langen Wandertag noch eine Weitere Sache erledigen muss, oder einfach kurz essen, Müll wegpacken und schlafen gehen kann.


    Nicht zu vergessen, die einfachste Möglichkeit, No Cook - also ohne Kocher unterwegs zu sein gibt's auch noch. Das gute alte Vesperbrot, Nüsse, Riegel usw. usf. ist auch eine unkomplizierte, leichte und relativ umweltfreundliche Option.
    Geändert von backpackersimon (18.01.2018 um 23:07 Uhr)

  5. Fuchs
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von backpackersimon Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen, die einfachste Möglichkeit, No Cook - also ohne Kocher unterwegs zu sein gibt's auch noch. Das gute alte Vesperbrot, Nüsse, Riegel usw. usf. ist auch eine unkomplizierte, leichte und relativ umweltfreundliche Option.
    mein kollege hat seine nudeln einfach den tag über im rucksack in kaltem wasser eingelegt. braucht anscheinend nicht viel davon (ist auch gewicht, klar, aber dafür spart man ja brennstoff und kocher). nach einiger zeit hatte er das so im griff, dass abends das wasser komplett von den nudeln aufgesogen und diese essbar waren. klingt eklig, drum hab ichs nie versucht. ihm machte das nichts aus. jedem das seine.
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  6. Lebt im Forum
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    Zitat Zitat von backpackersimon Beitrag anzeigen
    Keine Ursache.
    Unter herkömmlichem Kochen verstehe ich bspw. Nudeln 10 minütig in heißem Wasser zu kochen --> 10min Kocherbetrieb.
    Und wer macht das so? Das meinte ich mit "Outdoorbinsenwahrheit", Dass man einen Topf mit Nudeln oder Reis oder von mir aus einer Trekkingmahlzeit aufkocht und dann unter den Schlafsack stellt.

    Der namensgebende Gefrierbeutel (vorzugsweise hitzestabil und mit Ziploc Verschluss) ist m.m.n. nicht immer zwingend erforderlich. Für Knorr-Fertiggerichte z.B. tut es auch die Originalverpackung ganz gut, wenn man sie nach dem aufreissen 2x umschlägt und ggf. mit einer Büroklammer o.ä. fixiert. In der Handhabung funktioniert aber genauso wie FB-Cooking, weshalb ich das vom Sprachgebrauch her nicht weiter unterscheide. Je nach verwendetem Lebensmittel ist die Originalverpackung nicht oder nur schlecht geeignet. Dann kommt der Gefrierbeutel zum Einsatz. Was ich recht schnell festgestellt habe ist, dass die angegebenen Wassermengen i.d.R. zu viel sind beim bloßen rehydrieren.
    Mit Knorrmahlzeiten kenne ich mich nicht aus, zum Glück Aber wieso nicht der Topf (die Topftasse?).

    Das einzige einleuchtende Argument, was Du gebracht hast, ist, dass man nicht Spülen muss. Und jetzt schreibst Du:

    Der Gefrierbeutel kann u.U. gereinigt und wiederverwendet werden. Im Regelfall wird er aber danach entsorgt. Ja ich weiß dass das nicht nachhaltig ist. Die Müllproduktion ist in meinen Augen das Hauptgegenargument gegen FB-Cooking.
    Ich habe gerade den Göttergatten befragt, der muss bei uns auf Tour immer spülen: Er mein, wenn er nicht trödelt, braucht er mit etwas Gras und Moos vier Minuten. Ich weiß nicht, ob die schonende Reinigung eines Gefrierbeutel schneller geht (Sand oder so ist ja nicht, das Ding soll ja heil bleiben), Bleibt eigentlich nur wegschmeißen.

    Das Trinken bezog sich eher auf Heißgetränke aus dem Topf (Tee, Kaffee oder Kakao) Für Kaltes Wasser reichen die PET Flaschen.
    Du könntest also während des Essens von heißem Essen zwischendurch was Heißes trinken, weil der Becher nicht vom Essen belegt ist. Das heißt sowohl der Essvorgang als auch der Trinkvorgang dauern deutlich länger, da sie alternierend stattfinden. Je nach Außentemperatur dürfte beides am Ende kalt sein. Machst Du das so, und findest Du das energetisch sinnvoll? Von der Frage, ob der Kakao zum Nachtisch und schön heiß nicht leckerer wäre als zwischendurch zu den Knorr-Fertignudeln, mal ganz abgesehen, aber gut, wir haben ja die Komfortzone verlassen.

    Wenn Du zum Essen, falls Bedarf besteht, aus der PET-Flasche trinkst, könntest Du das Essen in der Tasse machen und auf das Tütengefrickel verzichten. Vorteile:

    -Tasse ist stabiler, selbststehend und einfacher zu händeln (z.B. umgießen von Wasser entfällt, geringere Gefährdung des Quilts)
    -die volle Tasse ist ein schöner Handwärmer
    - und hast Du selbst gesagt: weniger Müll = nachhaltiger und weniger Gewicht.

    Topfreinigung funktioniert an und für sich mit einem Schluck Wasser und Sand o.ä. auch ganz gut. Ist wie immer die Frage ob man nach einem langen Wandertag noch eine Weitere Sache erledigen muss, oder einfach kurz essen, Müll wegpacken und schlafen gehen kann.
    Normalerweise muss man ja eh was trinken abends, nicht nur essen. Wenn man keine Lust auf vier Minuten Tassenreinigung hat (bei reiner rehydrierter Nahrung hoch gegriffen), kratzt man die Tasse sorgfältig aus (man lässt auf Tour ja eh nix verkommen) macht Wasser heiß und hängt da den Teebeutel rein (oder trinkt vorher noch einen Kakao). Mit dem warmen, nassen Beutel wischt man hinterher, falls überhaupt noch nötig, die leere Tasse aus. Fertig.

    Nicht zu vergessen, die einfachste Möglichkeit, No Cook - also ohne Kocher unterwegs zu sein gibt's auch noch. Das gute alte Vesperbrot, Nüsse, Riegel usw. usf. ist auch eine unkomplizierte, leichte und relativ umweltfreundliche Option.
    Eben, nichts neues unter der Sonne.
    Geändert von Sarekmaniac (19.01.2018 um 00:01 Uhr)
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  7. Fuchs
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Und wer macht das so? Das meinte ich mit "Outdoorbinsenwahrheit", Dass man einen Topf mit Nudeln oder Reis oder von mir aus einer Trekkingmahlzeit aufkocht und dann unter den Schlafsack stellt.
    da gibts viele, die das so machen. nicht jeder hat so viel erfahrung wie du.


    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    -die volle Tasse ist ein schöner Handwärmer
    ich brauch keine freezerbags zum kochen. ich nehm je nachdem gefriergetrocknetes, das auch im beutel gekocht wird. auch daran kann man sich die hand wärmen.


    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Eben, nichts neues unter der Sonne.

    für dich vielleicht nicht. für viele schon. ich jedenfalls wusste so manchen gewichtssparenden trick nicht, bevor ich mich damit befasst habe. und ich kann noch viel lernen. dazu muss ich nicht mal als ziel haben, ul unterwegs zu sein. aber leichter als vor 2 jahren, das wär schon schön.
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  8. Erfahren

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Aber wieso nicht der Topf (die Topftasse?).

    Das einzige einleuchtende Argument, was Du gebracht hast, ist, dass man nicht Spülen muss.
    Beim FBC kann die Tasse kleiner und somit leichter gewählt werden, als beim Kochen im Topf.

    Ich benötige nur 2 Beutel für eine gesamte Tour, da ich mich nicht vor ein Tage alten, kalten Essensresten in dem wiederverwendeten Ziplock fürchte. Ergo keinerlei Abwasch und nur 2 Tüten Abfall nach der Tour.

  9. Lebt im Forum
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    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    da gibts viele, die das so machen. nicht jeder hat so viel erfahrung wie du.
    Mag sein. Worauf ich mit dem Beispiel hinaus will: Das ist kein UL-Skill, sondern eine Geschichte, die viel älter als die UL-Bewegung ist.

    Was mir auffällt, dass in der UL-Szene bestimmte (vielleicht nicht jedem bekannte, aber etablierte) Techniken (oder auch Banalitäten) quasi gelabelt und begrifflich vereinnahmt werden, zum Teil mit dem Anspruch, das Rad neu erfunden zu haben.

    Wir Normalos benutzt Beutel, um Sachen trocken zu halten und trennen in und am Rucksack Nasses und Trockenes.

    Wenn viel nass geworden ist und es kommt auf einmal Sonne raus, sagen wir uns: Hurra, die Sonne, breiten unsere nassen Klamotten aus, rollen die Evazote aus und halten zwei Stunden Mittagsschlaf. Dann sammeln wir alles wieder ein und gehen weiter.

    Wenn viel nass geworden ist und es regnet immer noch, sagen wir uns: Scheiße aber auch, gehen auf eine gemütliche Hütte und hängen den ganzen Kladderadatsch über den Ofen.

    Dafür braucht man keine Fähigkeiten, sondern nur Pragmatismus.

    Bei Andrew Skurka heißen das dann gelabelt "dry bag concept", "dry-reset" und (wirklich) "dry-reset in a motel". So gelesen in einem ellenlang ausgewalzten Blogartikel, wo er diese "UL-Skills" vorstellt. (Und das "Trockenwohnen" von Kleidung wird, glaube ich, gar nicht behandelt). Das ist schon fast albern.

    Abgrenzungsversuche über Fähigkeiten und Techniken als "UL-Alleinstellungsmerkmale", wie von Lina vorgeschlagen, sind IMO zum Scheitern verurteilt, weil diese Fähigkeiten und Techniken sich überall bei Outdoorern (natürlich nicht bei jedem) wiederfinden lassen und oft eine sehr lange Entstehungsgeschichte haben.

    Und edit: : Nix gegen Andrew Skurka, mit irgendwas muss er seinen Blog und seine Leserschaft ja füttern.
    Geändert von Sarekmaniac (19.01.2018 um 00:54 Uhr)
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  10. Fuchs
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    sagt man, dass es beim ul auf skills ankommt, oder einfach darauf, leichter zu werden, dann wird einem vorgeworfen, man vereinnahme allgemeingültiges und selbstverständliches, um ein neues konzept zu machen. um sich wichtig zu machen. um allen anderen den spass zu vergällen.

    die kumulation von all dem allgemeinwissen, all dem alten unter der sonne, die konsequente umsetzung all dessen in hinblick auf weniger gewicht, auch das ist kein alleinstellungsmerkmal. denn dann kommt einer und meint, dass er all das tut, aber halt noch 5kg fotoausrüstung dabei hat. und der ist zumindest meiner meinung nach halt doch nicht ul unterwegs, jedenfalls nicht ul-trekking.

    tja, sarek, und genau darum bin ich der meinung, dass im endeffekt ul doch über eine gewisse gewichtsmarke (5kg baseweight beim trekking) bestimmt wird. denn alles andere ist kein alleinstellungsmerkmal.
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen


    ja, der war UL unterwegs weil er den trail in einer bestimmten zeit gehen "musste" (arbeit, visa etc).


    DANKE das war ja ein Beispiel dafür dass Dein Spetzl die "leichtigkeit des Seins" dafür genutzt hat das Maximale rauszuholen!!

    Er wollte (wohll) nicht komfortabler unterwegs sein, sonder g´schwinder.... und hats gemacht!

    (da haben wir wohl knapp aneinander vorbei geredet )

  12. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von backpackersimon Beitrag anzeigen
    Keine Ursache.
    Unter herkömmlichem Kochen verstehe ich bspw. Nudeln 10 minütig in heißem Wasser zu kochen --> 10min Kocherbetrieb. Bei FB-Cooking 1x Wasser zum sieden bringen, zusammen mit den Nudeln in den besagten Beutel geben, ziehen lassen, essen. .


    Hier hingegen muss ich echt >

    Wer macht denn sowas?
    Auf Tour?

    1.) 10 Minuten >< Al Dente ??
    2.) Wasser auf kochen...
    > Teil in die Themoskanne + Teebeutel
    > Teil "Auf die Seite" um nach dem abspülen die Bratzen sauber und warm zu bekommen und sich einmal durchs Gesicht zu foideln
    > Teil Brühwürfel rein und Couscous oder Suppennudeln

    3Minuten ..fertig.

    Und ich bevorzuge hier tatsächlich einen "Teller" und einen echten Löffel... ein bissl Esskultur find ich schon wichtig.

    Da muss ich Serac uneingeschränkt recht geben.... Irgendeiner uralten Sache eine hippen englischen Bergriff zu geben...macht nicht zwingend was cooles neues out of it.

    (und ist übrigens einem oberbayerischen Hauptschulabsolventen ggü. nicht nett ...der eigentlich immer noch nicht weiss was "skin out of weight" bedeutet ... ich frag mich immer wieso man sein Gewicht ohne Haut angeben soll...ich mein einen fiesen Sonnenbrannt hatte ich auch schon mal.. aber soviel hat das meiner Meinung nach Gewichtstechnich nicht gebracht ...)

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen


    Hier hingegen muss ich echt >

    Wer macht denn sowas?
    Auf Tour?

    1.) 10 Minuten >< Al Dente ??
    2.) Wasser auf kochen...
    > Teil in die Themoskanne + Teebeutel
    > Teil "Auf die Seite" um nach dem abspülen die Bratzen sauber und warm zu bekommen und sich einmal durchs Gesicht zu foideln
    > Teil Brühwürfel rein und Couscous oder Suppennudeln

    3Minuten ..fertig.

    Und ich bevorzuge hier tatsächlich einen "Teller" und einen echten Löffel... ein bissl Esskultur find ich schon wichtig.

    Da muss ich Serac uneingeschränkt recht geben.... Irgendeiner uralten Sache eine hippen englischen Bergriff zu geben...macht nicht zwingend was cooles neues out of it.

    (und ist übrigens einem oberbayerischen Hauptschulabsolventen ggü. nicht nett ...der eigentlich immer noch nicht weiss was "skin out of weight" bedeutet ... ich frag mich immer wieso man sein Gewicht ohne Haut angeben soll...ich mein einen fiesen Sonnenbrannt hatte ich auch schon mal.. aber soviel hat das meiner Meinung nach Gewichtstechnich nicht gebracht ...)
    da ist ein of zuviel drin. muss heissen skin out weight. --> alles was ausserhalb der haut ist zählt zum baseweight. auch die klamotten die dich vor sonnenbrand schützen.

    sonnenbrand trägt sicher nicht zur gewichtsersparnis bei. dafür, an der richtigen stelle, verhindert er längere pausen und bringt dich am abend eine stunde=5km weiter. wer nicht sitzt pausiert kürzer. ich weiss das. das bedeutet natürlich, dass du nach 10 tagen einen tag früher am ziel bist und eine freezerbag tüte weniger mitnehmen kannst. das spart zusätzlich sprit.

    den musst du auch dringend einsparen, weil für 10 tage essen wiegt soviel, dass es dich an die grenze der baseweight-überschreitung katapuliert. wenn du da dann noch eine ersatzbrille (ich mein jetzt für die augen, nicht fürs klo) mitnehmen musst, dann ist nix mehr mit ul! son shit!....
    danobaja
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  14. Fuchs
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    da ist ein of zuviel drin. muss heissen skin out weight. --> alles was ausserhalb der haut ist zählt zum baseweight. auch die klamotten die dich vor sonnenbrand schützen.
    nur der genauigkeit halber: skin out ist alles, was man dabei hat, inklusive kleidung. nennt man dann aber nicht mehr baseweight. baseweight ist alles, was man auf dem rücken hat. ausser verbrauchsgüter. somit kann man mit zu viel zu essen auch nicht das baseweight erhöhen.

    @sammy: nebeneinander vorbeireden ist hier im fred ja standard
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    sagt man, dass es beim ul auf skills ankommt, oder einfach darauf, leichter zu werden, dann wird einem vorgeworfen, man vereinnahme allgemeingültiges und selbstverständliches, um ein neues konzept zu machen. um sich wichtig zu machen. um allen anderen den spass zu vergällen.

    die kumulation von all dem allgemeinwissen, all dem alten unter der sonne, die konsequente umsetzung all dessen in hinblick auf weniger gewicht, auch das ist kein alleinstellungsmerkmal. denn dann kommt einer und meint, dass er all das tut, aber halt noch 5kg fotoausrüstung dabei hat. und der ist zumindest meiner meinung nach halt doch nicht ul unterwegs, jedenfalls nicht ul-trekking.

    tja, sarek, und genau darum bin ich der meinung, dass im endeffekt ul doch über eine gewisse gewichtsmarke (5kg baseweight beim trekking) bestimmt wird. denn alles andere ist kein alleinstellungsmerkmal.
    Das ist genau das Problem - jede Definition von UL, die ich hier bisher gelesen habe, führt bei mir zu Achselzucken, nach dem Motto "wenn jemand dem Kind einen neuen Namen geben will, bitte meinetwegen gerne, aber... wozu? (und warum genau feiern andere ihn dafür? wieso wird daraus so eine Diskussion?)"

    Und/oder sie verführt - wie Becks es häufig so schön bringt - dazu, die Extreme der Definition auszureizen (nach dem Motto 5kg Baseweight + 10kg Verbrauchsmittel = UL?)

    So, und jetzt hab ich auch nochmal dazu beigetragen

    MfG, Heiko

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen


    Hier hingegen muss ich echt >

    Wer macht denn sowas?
    Auf Tour?

    1.) 10 Minuten >< Al Dente ??
    2.) Wasser auf kochen...
    > Teil in die Themoskanne + Teebeutel
    > Teil "Auf die Seite" um nach dem abspülen die Bratzen sauber und warm zu bekommen und sich einmal durchs Gesicht zu foideln
    > Teil Brühwürfel rein und Couscous oder Suppennudeln
    Ich mach sowas (die faule Freezerbagvariante aka Trekkinglunch), wenn ein paar Randbedingungen dafür sprechen.

    Ich benötige keinen so großen Topf mehr für das Wasser/Essen (zu zweit vorher 2.1L Alu Pot, nun 1.3L Titan -> knapp 200g weniger Gewicht plus enorm geringeres Packmaß).

    Thermoskanne habe ich eh nie dabei (wiegt zu viel, es ist selten kalt genug für sowas).

    Ich habe den Topf sofort wieder frei für Tee.

    Topf putzen entfällt (weil Moos habe ich in den Bergen nie, außer an den Füßen wenn es ein paar Tage geregnet hat, und Wasser ist auch mal Mangelware bzw. aufwendig aus Schnee zauberbar)

    Trekkinglunch hat einige sehr leckere Varianten. Wir futtern uns da aber gerade durch das Sortiment und suchen die besten Teile raus.

    Wir nutzen Teller, wenn wir zu zweit unterwegs sind. Ist einfacher als aus einer Tüte zu futtern und die Faltteller nehmen auch kaum Platz im Rucksack weg.

    Wir sparen damit einiges an Brennstoffe, da das Wasser nur erhitzt, nicht jedoch eine Zeit lang gekocht werden muß.

    Im Hinblick auf die restlichen Kosten für Unterkunft, Anreise und Material halte ich die Kosten von grob 3 Euro/Person und Mahlzeit für verschmerzbar.


    Fazit: war eine klare Verbesserung des Ganzen. ich verzichte aber darauf, wenn wir z.B. in Winterräume gehen und dort kochen können, oder wenn ich z.B. direkt neben dem Auto penne.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Ich mach sowas (die faule Freezerbagvariante aka Trekkinglunch)
    Dieses Essen aus der Tüte hat mich ne zeitlang echt aufgeregt, weil man damit scheinbar so viel Müll produziert. Aber ich hab mal tiefer drüber nachgedacht: Wenn ich selbst koche (und dabei nicht nur Gemüse vom Markt mit mir rumschleppe, was aus anderen Gründen doof ist) ist alles in Plaste eingepackt. Mit diesen Fertigpackungen geht der Plasteverbrauch wahrscheinlich noch runter, weil alles fertig gemischt in einer Packung vorliegt.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  18. Erfahren

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    OT: Und das hier ist echt lecker (und teuer): https://lyofood.de/collections/main-...eef-stroganoff
    Auch wenn wir sonst kochen, nehmen wir uns eine davon mit ;)

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Wenn ich selbst koche (und dabei nicht nur Gemüse vom Markt mit mir rumschleppe, was aus anderen Gründen doof ist) ist alles in Plaste eingepackt. Mit diesen Fertigpackungen geht der Plasteverbrauch wahrscheinlich noch runter, weil alles fertig gemischt in einer Packung vorliegt.
    Dem muß ich widersprechen. Wir nutzen normalerweise einfach eine Packung Spaghetti (sind in Pappe eingepackt, Barilla) und dazu Reibkäse (in Plaste) sowie Pesto (im Glas). Damit kochen wir dann für 3-4 Personen bei minimalem Plastikaufwand.

    Aber wie gesagt - kommt eben auf die Tour an. Ich hab kein Problem, n glas mit auf ne Hütte zu tragen, dort zu deponieren und auf dem Rückweg vom Gipfel wieder runter zu tragen. Bin ich aber tagelang unterwegs, dann schaue ich schon auf das Restgewicht und auch Restvolumen des getragenen Materials.
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  20. Vorstand
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Dem muß ich widersprechen. Wir nutzen normalerweise einfach eine Packung Spaghetti (sind in Pappe eingepackt, Barilla) und dazu Reibkäse (in Plaste) sowie Pesto (im Glas). Damit kochen wir dann für 3-4 Personen bei minimalem Plastikaufwand.

    Aber wie gesagt - kommt eben auf die Tour an. Ich hab kein Problem, n glas mit auf ne Hütte zu tragen, dort zu deponieren und auf dem Rückweg vom Gipfel wieder runter zu tragen. Bin ich aber tagelang unterwegs, dann schaue ich schon auf das Restgewicht und auch Restvolumen des getragenen Materials.
    Spaghetti sind bei uns zumindest in Plaste verpackt. Aber ja, mit Glas kann man eine Menge Plastikmüll vermeiden. Aber wie schon richtig angemerkt, ist Glas gerade für mehrtägige Touren ein nicht unerhebliches Extragewicht. Wenn ich Nudeln mit Tomatensoße selbst koche, nehme ich meist Nudeln (Plaste), passierte Tomaten (Tetrapak=Plaste,Metall,Pappe), Öl (Mehrwegverpackung), Gewürze (Mehrwegverpackung) und ne Zwiebel mit. Würde sagen, das ist von der Plastebilanz ungefähr genauso gut/schlecht wie zwei Tütengerichte. Dafür hat man ne Menge gebundene Flüssigkeit.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

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