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  1. Erfahren
    Avatar von Reddo
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von SouthWest Beitrag anzeigen
    UL Trekking im allgemeinen hat derray doch schon genau beschrieben: Das bestmögliche Anpassen von Ausrüstung und Fähigkeiten auf die Tour und die eigene Einstellung.
    #1 Sollte es Ziel dieses Threads sein, überhaupt mal eine gute Definition von UL zu finden, sind wir da noch nicht weit gekommen, finde ich. Mit der obigen Aktuellen könnten auch Konzepte beschrieben werden, die mit UL imho nicht viel zu tun haben.

    Nur mal als Beispiel - es gibt da diesen Youtuber, der mit einem superschweren Rucksack ins Gebirge zieht, weil es seine Philosophie ist, dort ein Camp aufzuschlagen und von diesem aus mehrere Tagestouren zu unternehmen. Damit ist sein Konzept perfekt auf seine Tour und seine Einstellung angepasst, aber mit UL hat das doch nichts zu tun, oder?

    Den Geistesblitz für die perfekte Definition habe ich auch nicht, aber eine Denkrichtung: Vielleicht kann man ja UL mit dem Ansatz beschreiben, mit dem landläufig gutes Design beschrieben wird: UL ist, wenn man alles weg lässt, was man weg lassen kann - aber nicht mehr! Und da würde ich nicht den individuellen Reise-Stil als Maßstab nehmen, sondern fragen, wann ein Ausrüstungs-Gegenstand oder ein Feature eines solchen aufhört, lediglich ein Komfort-Feature zu sein, sondern essentiell für die Tour ist.


    #2 Natürlich werden auch dann immer einige "mehr" UL unterwegs sein als andere. Speziell wenn man bedenkt, dass ein leichterer Rucksack nicht zwingend mit weniger Komfort korrelieren MUSS. An dieser Stelle kommt dann Geld ins Spiel, wenn man beispielsweise sein leichtes 1300g-Zelt durch ein ZPacks Duplex ersetzt, das die Hälfte wiegt und das doppelte kostet. Immer noch UL, aber derjenige, der gleich zum Cuben-TARP mit 150g greift, ist dann eben noch UL'ller .


    #3 Aber wo fängt UL überhaupt an? Schwierig!
    Ein Ansatz: Wenn man im Sinne von #1 runterdestilliert hat, was man mitnehmen MUSS, gibt es immer noch unterschiedliche "Klassen" bei den Ausrüstungsgegenständen. Beispiel Rucksack:

    Superrobust, Riesen-Reserven in allen Bereichen: Bergans Alpinist - UL? Sicher nicht!
    Normaler Rucksack, viel Komfort: Osprey Aether - UL? Nein.
    Leichter Rucksack, bei den Basis-Aufgaben immer noch solide: Exped Thunder - UL? Ich finde nicht.
    Fast ohne Komfort-Features, muss man auf eine bestimmte Weise nutzen: Granite Gear Virga - UL? Ja.
    Keine weitere Reduktion mehr möglich: Irgendwelche verrückten Cuben-Konstruktionen - UL? Definitiv!

    Gedanke: Vielleicht fängt UL bei der Ausrüstung da an, wenn man bei einem Ausrüstungsgegenstand den Status Quo killt. Ein Rucksack muss ein Rückensystem haben? Nö! Ein Schlafsack muss eine Kapuze und ein Rückenteil haben? Nein. Schuhe müssen wasserdicht und stabil sein? Nope. Zelte brauchen Gestänge? Nein.
    Wer das konsequent durchzieht, darf sich das UL-Krönchen aufsetzen , alle anderen sind eben mit "leichtem" Gepäck unterwegs .


    #4 Klar, es gibt dann UL'ler, die ihre grandiosen Fortschritte beim Ausrüstungs- und Bewusstseins-Tuning in Sendungsbewusstsein übersetzen und anfangen, Leute zu kritisieren. Was mich aber wundert ist, wie sehr da manche drauf anspringen. Wenn man mit seinem aus Erfahrung entstandenem System zufrieden ist, kann es einem doch wurscht sein, was so ein "dahergelaufener" UL'ler darüber denkt und sagt, oder ??


    Ich persönlich finde UL toll als Anschauungs-Beispiel, was möglich wäre, wenn man wollte . Ich trage mich momentan mit dem Gedanken, meinen nächsten Trip in das mir wohlbekannte Norwegen dadurch aufzupeppen, dass ich das mit einem Tarp statt einem Zelt mache.
    "What is above knows what is below, but what is below does not know what is above. One climbs, one sees. One descends, one sees no longer, but one has seen. There is an art of conducting oneself in the lower regions by the memory of what one saw higher up. When one can no longer see, one does still know.” - René Daumal

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Fabian485
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Die Art der Aussage (="der Ton macht die Musik") klingt nach "12kg - kein Problem für jeden UL Rucksack - also dumm wer einen schwereren Rucksack wählt". Der mE wichtige Aspekt, dass dazu auch die Art des Packens gehört und geringerer Komfort wird einfach aussen vorgelassen. Und weggelassen wird, dass die Gewichtseinsparung dir die Extramühe beim Packen wert ist. Es ist eben eine Extramühe und der Tragekomfort ist geringer. Das sollte erwähnt werden. Für dich mag die Extramühe klein sein, für einen anderen bedeutet es eben tagelang schmerzende Schultern.
    Ich glaube, das ist eines der Probleme: davon ausgehen, dass es klar ist, dass eine Aussage nur für einem selber gilt.

    Da muss man aber schon reichlich viel hineininterpretieren um das aus Southwests Aussage herauszulesen.
    Außerdem bedeutet UL Rucksack ja nicht gleich, dass der Rucksack unbequem ist. Wie du sagt, das ist alles sehr individuell.

  3. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Ultraleicht Trekking – ein Leidensweg

    Bei Knud Rasmussen können wir eine großartige Erkenntnis lesen, die ihm einst von einem alten Grönländer mit auf den Weg gegeben wurde:

    Al visdom findes kun fjernt fra Menneskene, […] og kan kun naas gennem lidelse.
    (Wahre Weisheit findet sich nur abseits der Menschen [...] und kann nur durch Leiden errungen werden.)

    Da ist was wahres dran - und dabei ist es doch gleich, ob das notwendige Leid auf dem Weg zur Erkenntnis von einem zu hohen Tragegewicht oder von der Unzulänglichkeit der (UL)-Ausrüstung herrührt .

    Ich persönlich leide lieber unter einem etwas höherem Tragegewicht aufgrund von mitgeschlepptem Restkomfort, als unter meinem leichteren, aber baumelnden und hoch artifiziell zu packenden Golite Jam und einem leichten Tarp, das mich weder vor richtig schlechtem Wetter noch vor Ungeziefer schützt.

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  4. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Reddo Beitrag anzeigen

    Ich persönlich finde UL toll als Anschauungs-Beispiel, was möglich wäre, wenn man wollte .
    ja, so einfach fängts an, man bedenkt mal, ob man nicht auch könnte und probiert dann mal rum.
    wenn man nicht will, so what. wenn man nicht will, es aber für bedenkenswert hält, sagt man schnell, man könne nicht.
    leider werden dann gern verallgemeinerungen vorgebracht und zwar sowohl solche, über die man im konkreten reden könnte als auch solche der abwertenden hierarchisierung, die man sich in der eigenen szene richtigerweise tunlichst untersagt.
    es wird bergsteigen gegen trekking gesetzt, man hat sicherheitsbedenken, erklärt andere (eine andere szene) für weicheier, behinderte, alte, geldverschwender, supermarktsgänger, sektierer, lacht sie aus und erklärt international gebräuchliche gewichtsparadigmen und die entwicklung einer leichtszene für blödsinn. damit setzt man die erkenntnis- und spasstendenz von UL auf null, UL gibts nicht und braucht man nicht.
    dabei ist UL viel undogmatischer als das, was an objektivitäten von unmöglichkeit vorgebracht wird. auf tour ist es egal, ob jemand 5 kg baseweight / skin-out-weight whatever oder 8 kg dabei hat oder 35 kg, wenn es "spass" macht, so mit der möglichkeit von freiheit zu spielen, wie man das will und für richtig und sicher hält. 35kg ist halt mit einiger sicherheit nicht UL und bei 8 kg guckt man mal dies und das.
    UL ist nicht "stupid" (hat Southwest schon erklärt)
    UL ist nicht "teuer" (ein cuben-mid kostet die hälfte von nem hilleberg)
    dafür, dass ULer mehr fehler machen als nicht-ULer oder häufiger in objektiv aussichtslose lagen als andere geraten, gibts keine statistik, nur beispiele, die es andersrum aber auch gibt.
    eine spiel-art, 5 kg und eine haltung dazu, aus der manchmal zurückgegrinst wird.
    im marktgeschehen längst mainstream, es werden wahrscheinlich nur noch UL-zelte verkauft.
    soziologisch als szene einen schritt weiter, myog, cottages, china direkt.
    beim vergleichbaren hobby / einer vergleichbaren tour leichter.
    selbstverständlich ist das gewichtsparadigma veränderlich. so um die 5kg ist halt auf dem technischen stand der dinge seit längerem eine grenze für vieles, SUL und XSUL muss man sich mehr gedanken machen darüber, was für einen nicht mehr geht. "heavy" ist das, was fast alle ULer mal waren, bevor sie zwei schritte voran beim einkaufen, basteln, ausprobieren und vielleicht, aber nur begrenzt notwendig auch im comfortdenken machten. die 5 kg sind viel pragmatischer als so zugeschrieben wird und ermöglichen genaueres besprechen/vergleichen im gesamten.
    eigentlich hat derray das alles schon geschrieben. ist nicht nur eine "andere szene", sondern auch ein teil der "metaszene", die hier bespricht, was UL sei.
    Geändert von Gast180628 (29.11.2017 um 16:15 Uhr) Grund: klarstellung zu 35 kg; man wiegt halt mal (ab)

  5. Dauerbesucher
    Avatar von MartinHuelle
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Nun, ich finde die UL-Thematik ja durchaus sehr interessant und beneide alle, die so leichtgewichtig unterwegs sind. Gerne wäre ich das auch, weil die Lauferei dadurch natürlich angenehmer wäre als mit schwerem Gepäck ... Nur stoße ich immer wieder auf ein paar "Probleme" ...

    Auf meinen Touren bin ich häufig für bis zu zwei Wochen abseits der Zivilisation und der Möglichkeit, neue Verpflegung aufzunehmen, unterwegs. Und ich komme auch pro Tag nicht mit 500 Gramm Nahrung aus, sondern verbrauche da eher ein Kilo. Macht auf 14 Tage allein schon 14 Kilo Futter. Selbst wenn ich es jetzt schaffen würde, meine Ausrüstung nach der "10%-des-Körpergewichts-Regel" zusammenzustellen (bei mir dann ca. 7 Kilo), läge ich schon über 20 Kilo. Dann bin ich noch fotografisch unterwegs und habe da auch noch unverzichtbaren Kram im Rucksack (so 2,5 Kilo). Dann ist es vielleicht Herbst oder eine Gletschertour im Norden, wo auch wärmere und sturmstabile Sachen mit müssen, die mehr wiegen. Bei einer zweiwöchigen Tour dieser Art auf "nur" 25 kg Rucksackgewicht zu kommen, wäre bereits sehr leicht Im nächsten Frühjahr möchte ich in Schottland den Cape Wrath Trail laufen - da werde ich mal versuchen, so leicht wie (für mich) möglich unterwegs zu sein.

    Wenn hier von Gewichten gesprochen wird (z. B. den kurz zuvor genannten 5 Kilo), dann stellt sich mir die Frage, auf welche Art von Tour das optimiert ist und in welchem Temperatur- und Wettersegment das angesiedelt ist? Da gibt es einfach zu viele Variablen, die einfach unterschiedliche Ausrüstung erforden. Selbst wenn ich gerne UL unterwegs sein würde, geht das je nach Tour einfach nicht ohne diverse Abstriche.

    Im letzten Herbst war ich in Grönland und diesen Sommer auf Island. An beiden Orten erlebte ich je einen schweren Sturm. Das "Superlight"-Zelt, welches ich dabei hatte, ist nach den zwei Einsätzen nicht mehr zu gebrauchen, weil die aufeinanderliegenden Gestängekanäle bereits durchgescheuert sind (zu dünnes und nicht abriebfestes Material).

    Soll heißen: Selbst mit an sich leichter Ausrüstung bin ich evtl. nicht mehr UL unterwegs, wenn die Tour lang und abgeschieden ist, und manche Tour erfordert einfach eine Ausrüstung, die UL ebenso kaum möglich macht.

  6. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Missstand: Das Gepäck auf meinem Rücken ist zu schwer.

    Abhilfe:
    a) Anderes Hobby suchen.
    b) Mehr trainieren.
    c) Weniger Kram mitnehmen.
    d) Leichteren Kram mitnehmen.

    Bei d) setzt die UL-Bewegung an.
    eben gerade nicht. UL setzt bei b an, c ist genauso wichtig wie d.

    ich hab kürzlich meinen standard-berg-rucksack von einem exped backcountry 45 auf einen arcteryx alpha 40 gewechselt. kein tragsystem, kein deckelfach, allgemein simpler. auf frühlings-skitouren mit den skiern am rücken schmerzte der rücken nach 1-2 stunden etwas. ab ins fitnessstudio, rückenübungen. jetzt schmerzts nicht mehr. auch wenn der rucksack mit allem material zwischendurch mal geschätzt 15kg wiegt (seil, gletscherzeugs, skischuhe, skier, übernachtungszeugs etc).

    damit will ich jetzt nicht sagen, jeder ist ein depp, der für 15kg einen 1500gramm-rucksack braucht. er hat wohl einen weniger trainierten rücken oder sogar rückenprobleme. wer keine rückenprobleme hat, könnte seinen rücken so trainieren, dass er problemlos einen UL-rucksack verwenden könnte. er KÖNNTE. aber er muss nicht. damit will ich nämlich nicht sagen, jeder sei ein depp, der das nicht macht. hat halt nicht jeder die zeit, die lust, die möglichkeit, seinen rücken entsprechend zu trainieren. manch einen stört es auch einfach nicht, langsamer und mit schwererem gepäck unterwegs zu sein. gut für ihn. mich störts, darum änder ich was. oder versuche es immer mal wieder.
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  7. Erfahren

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von MartinHuelle Beitrag anzeigen
    ...........
    Soll heißen: Selbst mit an sich leichter Ausrüstung bin ich evtl. nicht mehr UL unterwegs, wenn die Tour lang und abgeschieden ist, und manche Tour erfordert einfach eine Ausrüstung, die UL ebenso kaum möglich macht.
    Solange Du Dir keinen UL Orden an die Brust heften willst, scheint das ja auch in Ordnung zu sein.

    Für mich gibt es in dem Konzept UL, wie es am Anfang erklärt wird, ein paar Widersprüche.

    z.B.
    ... hier steht nicht der Komfort beim Schlafen an vorderster Stelle, sondern der beim Wandern. Und leichte Rucksäcke machen das laufen nun einmal angenehmer.
    Klingt erstmal logisch, nur ......
    Es gibt Leute, die nach schlechtem Nachtschlaf (wegen z.B. zu dünner Matte, zugiges Tarp u.s.w.) dann tagsüber nicht mehr genügend fit und ausgeruht sind, um noch mit wenigen Pausen große Strecken zu schaffen.
    So konterkariert das das Konzept des UL Gewichts, das Konzept des weiter laufen könnens als Ziel des UL.

    Ebenso das leichte Tragesystem (kenn ich nur vom bikepacking).
    Das sehr sorgfältige verpacken ist bei UL Systemen ein Muss. Für mich bei Wochenendtouren kein Problem, bei langen Touren aber nervig und vor allem auch Zeit raubend.

    Für mich ergibt sich daraus einfach: Ich bin gerne leicht unterwegs, aber auch ich werde mir keinen UL Orden anheften können, weil es den nur unter bestimmten Bedingungen gibt, die ich nicht erfüllen kann, weil sie nicht in mein Konzept passen.
    Ich denke so geht es den meisten hier.

    Gruß
    Langhals

  8. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    ich hab kürzlich meinen standard-berg-rucksack von einem exped backcountry 45 [1.350 g] auf einen arcteryx alpha 40 [675 g] gewechselt. kein tragsystem, kein deckelfach, allgemein simpler. auf frühlings-skitouren mit den skiern am rücken schmerzte der rücken nach 1-2 stunden etwas. ab ins fitnessstudio, rückenübungen. jetzt schmerzts nicht mehr. auch wenn der rucksack mit allem material zwischendurch mal geschätzt 15kg wiegt (seil, gletscherzeugs, skischuhe, skier, übernachtungszeugs etc).
    D.h. Du musst wegen einer Einsparung beim Rucksackleergewicht von knapp 700 g ins Fitnessstudio, um Deinen Rücken zu trainieren, damit die Schmerzen, die sich durch diese Gewichtseinsparung eingestellt haben, wieder verschwinden?

    Meine Frau ist auch von ständigen Rückenschmerzen geplagt. Diese nehmen aber am besten ab, wenn sie einen für ihr Körpergewicht verhältnismäßig schweren Rucksack dauerhaft trägt*. Das Tragen ist hier bereits das Training.

    *:So'n richtig olles Salewa-Dingens, das auch nach 30 Jahren einfach nicht kaputt gehen will. Quasi UH (ultrahaltbar) .
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  9. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    ab ins fitnessstudio, rückenübungen
    Das leuchtet mir nicht ganz ein, denn wenn ich für den UL-Rucksack trainieren muss, könnte ich genauso für den UH-Rucksack trainieren, das wären womöglich sogar dieselben Übungen.

    Bei mir dient die Gewichtsreduktion eigentlich gerade dazu, dass ich aus dem Stand und ohne Training eine Mehrtageswanderung machen kann. Aus dem gleichen Grund verwende ich auch einen nicht ganz gefüllten Rucksack mit relativ robustem Tragesystem, der fühlt sich bei mir nämlich leichter an und ich schätze es, schnell und mit etwas Luft packen zu können.

    Wobei ich den UL-Rucksack eines anderen Users neulich ausprobieren konnte und sagen würde: Ja, geht auch, kann man machen (war keineswegs unbequem), müsste ich aber jetzt erst suchen und Geld investieren für wenig Komfortgewinn. Also bleibt es bei der bewährten L-Lösung.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  10. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    D.h. Du musst wegen einer Einsparung beim Rucksackleergewicht von knapp 700 g ins Fitnessstudio, um Deinen Rücken zu trainieren, damit die Schmerzen, die sich durch diese Gewichtseinsparung eingestellt haben, wieder verschwinden?
    die schmerzen waren natürlich nichts anhaltendes, nur beim tragen des rucksacks, und auch da erst nach einiger zeit. aber: ja, grundsätzlich ist es so, für 700g weniger auf dem rücken musste ich trainieren. die 700g weniger klingen nicht nach viel, wenn man bedenkt, dass da manchmal 15kg am rücken sind. wenn dann aber skier, skischuhe, seil etc. alles in gebrauch sind, dann wiegt der rucksack beinahe nix mehr. und da spürt man dann den unterschied von 700g gut.


    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    Meine Frau ist auch von ständigen Rückenschmerzen geplagt. Diese nehmen aber am besten ab, wenn sie einen für ihr Körpergewicht verhältnismäßig schweren Rucksack dauerhaft trägt*. Das Tragen ist hier bereits das Training.
    dann hat sie auch einen weg gefunden, rückenschmerzen zu vermeiden. gut für sie.


    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    Das leuchtet mir nicht ganz ein, denn wenn ich für den UL-Rucksack trainieren muss, könnte ich genauso für den UH-Rucksack trainieren, das wären womöglich sogar dieselben Übungen.
    könnte gut sein, dass es dieselben übungen sind. aber wenn ich dann dank der übungen problemlos den leichteren rucksack nehmen kann, warum sollte ich dann den schweren nehmen?


    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    Bei mir dient die Gewichtsreduktion eigentlich gerade dazu, dass ich aus dem Stand und ohne Training eine Mehrtageswanderung machen kann.
    das konnte ich auch vor dem training. nun gehts aber mit leichterem gepäck. finde ich schön.


    ich habe natürlich nicht ausschliesslich wegen der übungen für den rucksack ein fitnessabo gekauft. ich geh eh gerne mal trainieren, dass nun der rucksack angenehmer zu tragen ist, hat sich als schöner nebeneffekt ergeben.
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  11. Vorstand
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    Avatar von Ziz
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Ich hatte ein ähnliches Problem mit häufigen Rückenschmerzen - bei allen Rucksäcken, aber in Abhängigkeit von Tragezeit und Gewicht. Da ging es oft auch gar nicht um Outdoor, sondern nur ums Verreisen aber mit Rucksack statt Koffer.
    Meine Lösung war Schwimmen. Hat wahrscheinlich auch die Rückenmuskulatur gestärkt.

    Würde ich aber nicht unbedingt in den UL Bereich schieben, Muskulatur stärken (und damit meine ich nicht pumpen...) ist immer sinnvoll.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  12. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    wenn ich mir ernsthaft das konzept von ul zu eigen mache, brauche ich vor den “unbilden der natur” keine angst zu haben.
    ich habe mich ja mit den bedingungen, unter denen ich unterwegs bin, auseinandergesetzt und bestenfalls sogar eigene erfahrungen in dieser klimazone gesammelt.

    - das heißt noch lange nicht, dass ich dann zwingend “ultra-leicht” unterwegs sein muss.-

    ich stehe vor meinem haufen kram, den ich mitnehmen möchte und stelle vielleicht fest, dass mir der rucki zu schwer ist. jetzt überlege ich, was ich davon zuhause lassen oder austauschen könnte.
    ansonsten ist doch alles gut und ich kann los.

    schwerlich würde ich auf den gedanken kommen, ein zugiges zelt zum paddeln an die nordsee mitzunehmen. es sei denn, ich habe nichts anderes. dann fange ich an zu überlegen, wie ich das vorhandene an die bedingungen anpassen könnte.

    ein anderes beispiel:
    für meine fotoausrüstung nutze ich hauptsächlich ein tragesystem, was ursprünglich zum wandern angeschafft wurde. jetzt bekomme ich damit meinen fotokram wasserdicht transportiert und bei bedarf zusätzlich noch ein kleines setup zur übernachtung im wald mit eingepackt.

    alles jehnseits von irgendwelchen gewichtsnormen, aber mit dem konzept von "ultraleicht".


    vg. -wilbert-
    Geändert von wilbert (29.11.2017 um 16:10 Uhr)

  13. GELÖSCHT Dauerbesucher

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von MartinHuelle Beitrag anzeigen
    Wenn hier von Gewichten gesprochen wird (z. B. den genannten 5 Kilo), dann stellt sich mir die Frage, auf welche Art von Tour das optimiert ist und in welchem Temperatur- und Wettersegment das angesiedelt ist? Da gibt es einfach zu viele Variablen, die einfach unterschiedliche Ausrüstung erforden.
    als paradigma sind die 5 kg selbstverständlich auf keine bestimmte tour hin optimiert (auch wenn sie aus einer bestimmbaren bandbreite von touren kommen), passen erstaunlicherweise aber als orientierung auf viele touren (trekking!), körpergrösse und persönliche spezialbedürfnisse und objektive anforderungen hin und her.
    mit 5 als orientierung wird man dazu neigen, systematisch leichter zu werden und minimalistischer.
    - wenn man das will. die motive sind individuell sinnhaft, es bedarf aber keiner legitimierung, genausowenig wie das outdoorinteresse oder das überschreiten von 5.
    mit 10 oder 15 würde die spielmarke nicht funzen und zu sprüngen anreizen.
    ansonsten ist die 5kg spielmarke nicht weiter wichtig, sie steht für die erkenntnis, dass es auch leichter geht als dem eigenen oder allgemeiner wahrnehmbaren verständnis von leicht entsprechend, ding für ding und konzeptionell insgesamt. trotzdem ist sie nicht unsinnig, sondern sinnvoll, weil erreichbar.
    was ist falsch daran, wenn sie "nur" "vor die haustür" führt? das "nur" als pejorativ.

  14. AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    damit will ich jetzt nicht sagen, jeder ist ein depp, der für 15kg einen 1500gramm-rucksack braucht. er hat wohl einen weniger trainierten rücken oder sogar rückenprobleme. wer keine rückenprobleme hat, könnte seinen rücken so trainieren, dass er problemlos einen UL-rucksack verwenden könnte. er KÖNNTE. aber er muss nicht. damit will ich nämlich nicht sagen, jeder sei ein depp, der das nicht macht. hat halt nicht jeder die zeit, die lust, die möglichkeit, seinen rücken entsprechend zu trainieren. manch einen stört es auch einfach nicht, langsamer und mit schwererem gepäck unterwegs zu sein. gut für ihn. mich störts, darum änder ich was. oder versuche es immer mal wieder.
    Wie kommst du darauf, dass das jeder kann, nur weil du es kannst? Denkst du wirklich, jeder Körper ist gleich leicht trainierbar?

  15. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf, dass das jeder kann, nur weil du es kannst? Denkst du wirklich, jeder Körper ist gleich leicht trainierbar?
    gleich leicht? natürlich nicht. trainierbar? ja.

    ich hab ja geschrieben, dass das jeder könnte, der keine rückenprobleme hat. das war natürlich nicht 100% korrekt. jemand, der im rollstuhl ist, könnte auch mühe haben. oder jemand, der geistig stark behindert ist. man kann auch noch andere ausnahmen finden oder kreiren. wie hier schon jemand geschrieben hat: wenn man absolut korrekt, konkret und unmissverständlich schreiben will, dann ufert das zu sehr aus. was ich meinte: jeder, der "normal" (normal im nicht wertenden sinn, sondern im den durchschnitt beschreibenden (will hier ja nicht noch jemandem auf den schlips treten)) ist, gesund, nicht zu alt, nicht zu jung, der könnte das. wenn er denn wollte. wollen muss aber nicht jeder müssen.
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  16. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    OT: Kinners, wann geht es Euch mal in den Kopp, dass nicht jeder Mensch gleich ist? Ich kann soviel trainineren, wie ich will, ich komme einfach keine Hügel mit den Rad rauf und das liegt nicht daran, dass ich nicht will, sondern, dass mein Körperbau nicht der eines Radfahrers ist. Genauso kann man seinen Rücken soviel trainieren, wie man will, oder seine Bänder oder seinen Kopp oder seine Finger - bei dem einen klappt das und bei dem anderen nicht. Und das ist keine Frage des Willens.

    Akzeptiert doch mal, dass Menschen einfach unterschiedlich sind. Oder wie ich gerade im Buch von Dolling über "Survivorship bias" lesen durfte: Schwimmer haben nicht den perfekten Körperbau, weil sie schwimmen, sondern sie schwimmen, weil sie den perfekten Körperbau dafür haben ("Swimmers´s Body Illusion"). Der Körperbau ist das Selektionskriterium. Alles andere ist Wahrnehmungsverzerrung. Und das gilt bei UL auch: Der eine hat die perfekten Anlagen dafür und der andere einfach nicht.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  17. Erfahren

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Was ein Unsinn! Rückenschmerzen haben nichts mit "Survivorship bias" zu tun.

  18. AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Benzodiazepin, ich glaube, das ist eine Quelle, auf der viele Missverständnisse beruhen.
    Nochmal die Frage: Wie kommst du darauf, dass "jeder" (mit den von dir genannten Einschränkungen) sich so trainieren kann, nur weil du es kannst?

    Deine Annahme stimmt leider nicht.
    Ich zum Beispiel baue recht leicht Muskeln auf. Es ist für mich kein Problem.
    Hingegen kann ich meine Ausdauer-Schnelligkeit (dh. schneller werden bei Ausdauersportarten wie laufen oder schwimmen) praktisch nicht verbessern. Ja, ich habe viele Trainingsmethoden ausprobiert, ja, ich kann auf die Zähne beissen.
    Zufällig habe ich herausgefunden, dass diese medizinische Gründe hat. Habe ich eine Krankheit? Nein, mein Körper führt nur bestimmte Prozesse schlechter aus als andere Körper. Es gibt hier keine scharfe Grenze, es gibt Körper, die lassen sich sehr gut, andere etwas weniger, andere nur ganz schlecht trainieren in diesem Bereich.
    Dies gilt auch für Muskelaufbau und andere körperliche Prozesse.

    Deswegen sind so Annahmen wie "jeder kann das schaffen", "jeder kann das lernen", "jeder kann das tun" leider sehr oft falsch und wenn man zu den Leuten gehört, die es eben nicht können oder nur mit sehr, sehr viel höherem Aufwand, ist es eine regelrechte Verhöhnung. Natürlich spielt Motivation eine Rolle, gute Anleitung, gute Methoden, gutes auf-die -zähne beissen. Nur reicht das eben nicht für jeden in jedem Fall. Und ohne dass man eine der von dir genannten Einschränkungen (Rollstuhl etc. ) hat.

  19. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    An dem Dogma, dass eine Erleichterung sich dadurch auszeichnet, dass sie etwas leichter macht, würde ich eisern festhalten. Falls nur die Küchenwaage eine Erleichterung verspürt, der Wanderer aber ein Erschwernis, ist irgendwas falsch.

    Insofern finde ich die Diskussion darüber, ob jeder befähigt ist, seinen Körper so zu trainieren, dass er ›sogar einen leichteren Rucksack schmerzfrei tragen kann‹ (denn das scheint ihr hier ja zu diskutieren), äußerst komisch.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  20. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    Ich finde es interessant, dass bei allen Differenzen hier in der Diskussion Konsens zu bestehen scheint, dass der Begriff UL sinnvoll nur als offener Begriff diskutiert werden kann, als Querschnittsthema, dass sich durch alle Outdoorsportarten durchzieht.

    Die Reduzierung des Ausrüstungsgewichts (vorausgesetzt natürlich, sie ist überhaupt gewollt) findet auf einer komplexen Matrix statt, wo manche Bedingungen mehr oder weniger unbeeinflussbar sind (z.B. Wetterbedingungen und Infrastruktur des Tourgebiets, körperliche Voraussetzungen) und andere einfach gesetzt werden. (Man möchte einfach eine Tour so und so gehen, beispielsweise möglichst autark oder eben zivilisationsnah. Man ist eher Campertyp oder Hikertyp. etc. man braucht 4 kg Fotoausrüstung oder es reicht das Smartphone).

    Was hier in der Diskussion (und IMO generell in den Tourvorbereitungs- und Ausrüstungsfäden auf ODS) nicht passiert, ist, dass ein bestimmtes Ausrüstungskonzept inklusive dem magischen „Baseweight“ naiv und pauschal auf andersartige Touren übertragen würde.

    Im anderen Forum lese ich so was leider immer wieder. (Ob es jetzt „häufig“ geschieht, weiß ich nicht, ich lese da ja nicht jeden Faden). Selbstverständlichkeiten, die Derray, Southwest, Wilbert, und einige andere Besucher beider Foren hier hingeschrieben haben, führen dort zu hitzigen Grundsatzdiskussionen. Da wird dann tatsächlich von manchen die Frage aufgeworfen, ob „autarke Touren“ überhaupt dort diskutiert werden „dürfen“, weil sie ja nicht mit 5 kg baseweight durchgeführt werden können. Leute, die mit einem offenen UL-Begriff wie oben skizziert ankommen und sinnvolle Fragen stellen, werden ordentlich abgewatscht. Ich finde das schade, aber das ist wohl ein inhaltliches und forensoziologisches Problem, was das UL-Forum für sich lösen muss (es gibt ja, wenn ich recht verstehe, aktuell schon ein paar Leute, die dort hinter den Kulissen diskutieren, ob und was man ändern möchte). Ich drück die Daumen, das es am Ende nicht in Richtung Einengung geht, dann bleiben dort am Ende 30 Leute mit ihren 5 kg-Rucksäcken über, die mit sich selbst diskutieren können.
    Geändert von Sarekmaniac (29.11.2017 um 22:10 Uhr)
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
    Das Leben ist reine Gewohnheit
    (Anna Achmatowa)

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