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  1. Fuchs
    Avatar von PWD
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #41
    Wenn ich mein Gepäck, auch wenn es u.U. alles in allem mal 15kg sein sollten, auf meinen Wegen größtenteils fast schwerelos auf leichtem Anhänger hinter mir her ziehe, empfinde ich mich auch als Ultraleicht Trekker.

  2. Vorstand
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    Avatar von derray
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #42
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    ..3,5 kg, weil er gar nicht erst loszieht, denn der Rucksack passt nicht.
    Wenn der Rucksack nicht passt probiert er einen Lightwave Wildtrek oder einen Begans Helium oder einen Vaude Zerum oder einen Granite Gear Crown V.C. 60 oder einen Osprey Exos oder einen mcHale Alpine Pack oder einen cilogear worksack oder einen üla catalyst oder oder oder...



    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Alles graue Theorie, derray. Jeder Körper funktioniert anders, jeder Kopf funktioniert anders.
    Deshalb schrieb ich ja Ultraleicht bedeutet Anpassen.

    mfg
    der Ray
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #43
    Zitat Zitat von derray Beitrag anzeigen
    Beispiel Person B hinterfragt ob man bei seiner recht diletantischen Art Fotos zu machen wirklich einen Unterschied sieht zwischen einer DSLR und einer guten Kompaktkamera. Im Zweifel entscheidet er sich für die leichtere Variante und zieht mit der Kompaktkamera los. Bei späteren Tageswanderungen nutzt er dann seine DSLR. Vor der nächsten Tour hinterfragt er wieder und vergleicht die bisherigen Fotos...
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Eine DSL durch eine Kompaktkamera ersetzen? Niemals, wenn man fotografieren kann (Du anscheinend nicht, sonst würdest Du nicht von Dilettantismus reden Ich möchte nicht wissen, wie lange Libertist für einige Fotos braucht...). Outdoor kann Askese sein, aber es muss nicht Askese sein. Und es sollte auch keine Askese sein. Aus den Zwängen einer "Religion" sollten wir uns zurecht befreit haben.
    Interessanterweise stand ich genau vor diesem Problem. Wir haben eine recht große DSLR und obwohl wir nicht mal von mehreren Objektiven reden, hat mich die Größe schon gestört, gerade beim Paddeln wo ich am ehesten probiere UL unterwegs zu sein, und ich habe mir parallel eine leichte, wasserdichte Outdoorkamera dazugekauft. Interessanterweise eines der wenigen Dinge, die ich nicht durch was besseres ersetze, sondern wo es ein Parallelextieren zweier Ausrüstungsgegenstände der gleichen Funktion geben wird.

    Nun bin ich sicherlich kein herausragender Fotograf, dazu fehlt mir elektronische als auch fachliche Technik. Aber selbst mit meinen Fähigkeiten sehe ich einen himmelsweiten Unterschied zwischen Outdoorknipse und DSLR und nehme in Kauf, dass Touren mit der neuen Kamera schlechtere Fotos haben werden. Wobei eine gute Kamera noch keinen guten Fotografen macht...

    Aber nur weil ich fotografieren kann, heißt das ja nicht, dass man für eine Tour trotzdem eine leichtere Alternative wählen kann, die schlechtere Ergebnisse liefert, wenn der Fokus der Tour woanders liegt. Wenn ich natürlich am Ende einen Puffinkalender verkaufen will, liegt der Fokus ganz woanders als wenn ich "nur" zwei Wochen lang vom Alltag abschalten will und ein paar schöne Momente festhalten.

    Und Torres, wenn man sich aus Zwängen befreit haben sollte bzw. Outdoor keine Askese sein sollte, baust du damit genau diese Zwänge auf, die du kritisiert. Askese kann sehr befreiend sein. Mal nicht auf die perfekten Kameraeinstellungen achten, sondern einfach mit Automatik drauf los. Zum später drüber sinnen, wie schön die Tour doch war, werden die Bilder schon reichen.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #44
    Ich nutze beim Paddeln eine wasserdichte Kompaktkamera und immer wenn ich die Bilder sehe, kommen mir Tränen, weil die Bilder so Schxxe sind.... Aber sie ist halt leichter und wasserdicht. Auf anderen Touren entscheide ich anders. Und vielleicht kaufe ich ein neues Boot, um das zu ändern.

    Das mit der Askese meine ich anders. Der Askesebegriff hat eine moralische Komponente. Wenn jemand selbst Askese wählt, okay. Aber dieser unterschwellige bis offene Hinweis, dass man sich nur nicht genug bemüht, wenn einem der UL Rucksack nicht passt oder der UH Rucksack besser gefällt, denn eigentlich muss ja jeder nach Selbstbeschränkung streben (fehlende Disziplin!), dann ist das der Punkt, warum es beim Thema UL so oft Ärger gibt. Es ist dieses indirekte Bewerten, das letzlich mangelnde Akzeptanz anderer Vorgehensweisen und Neigungen signalisiert.

    Ich bin in meiner Selbstwahrnehmung UL unterwegs und zwar in der Weise, wie es am besten zu mir und meinen Bedürfnissen passt. Jede Tour ist Anpassung (und hat per se eine asketische Komponente, Hüttentour oder Hotel wäre eine ungeheure Gewichtsreduktion + Komfortgewinn), jede Wahl eines mitgeführten Gegenstandes ist Anpassung und immer geht es auch um Gewicht. Aber eben auch um Lebensfreude und um Sicherheit. In meinen Anfängen hatte ich noch nicht mal ein Tarp, da habe ich nur mit Schlafsck draußen gepennt, das war zwar leicht, aber gefiel mir nicht. Und ich finde, das muss ich genausowenig begründen, wie jemand, der halt gerade ein Tarp oder einen Biwaksack für sich entdeckt hat. Entscheidend ist doch, dass die Tour gelingt und man mit dem gewählten Gewicht klar kommt. GT läuft ohne Unterhose, ich habe beim Paddeln drei dabei. Aber Leichte!
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
    Mein neuer Reisebericht: Eine Reise in die Karibik. Nur mit Anmeldung lesbar.

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #45
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Aber dieser unterschwellige bis offene Hinweis, dass man sich nur nicht genug bemüht, wenn einem der UL Rucksack nicht passt oder der UH Rucksack besser gefällt, denn eigentlich muss ja jeder nach Selbstbeschränkung streben (fehlende Disziplin!), dann ist das der Punkt, warum es beim Thema UL so oft Ärger gibt. Es ist dieses indirekte Bewerten, das letzlich mangelnde Akzeptanz anderer Vorgehensweisen und Neigungen signalisiert.
    Diese Analyse finde ich zutreffend.

    Und bei mir selber sind die Regeln so: Tragegewicht inkl. Proviant und Wasser bei 10 kg begrenzen, allenfalls 12 kg bei Versorgungsproblemen. Autarkie vermeiden. Militärisches Gesamtbild wahren. Rucksack mit robustem Tragesystem ohne Hüftgurt nutzen.

    Daraus folgt: Für die Gewichtsreduktion ist das UL-Know-How interessant und mitunter unverzichtbar, aber eine Solidarität mit UL als technologisch-spiritueller Doktrin will sich trotzdem nicht einstellen.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  6. AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #46
    Zitat Zitat von PWD Beitrag anzeigen
    Wenn ich mein Gepäck, auch wenn es u.U. alles in allem mal 15kg sein sollten, auf meinen Wegen größtenteils fast schwerelos auf leichtem Anhänger hinter mir her ziehe, empfinde ich mich auch als Ultraleicht Trekker.
    Genau so ist es. (Und im Winter Gepäckschlitten.)
    (www.)gemeinsam-draussen.de = Susi & Ralf. Der User "GemeinsamDraussen" ist Ralf.

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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #47
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Das mit der Askese meine ich anders. Der Askesebegriff hat eine moralische Komponente. Wenn jemand selbst Askese wählt, okay. Aber dieser unterschwellige bis offene Hinweis, dass man sich nur nicht genug bemüht, wenn einem der UL Rucksack nicht passt oder der UH Rucksack besser gefällt, denn eigentlich muss ja jeder nach Selbstbeschränkung streben (fehlende Disziplin!), dann ist das der Punkt, warum es beim Thema UL so oft Ärger gibt. Es ist dieses indirekte Bewerten, das letzlich mangelnde Akzeptanz anderer Vorgehensweisen und Neigungen signalisiert.
    Das ist das eine, und das andere ist die individuelle Bewertung des Rucksack- oder Gesamtgewichts, die in der Diskussion verloren geht - wertende Begriffe wie "schleppen" beginnen für mich und meinen Rucksack jenseits der 25kg, "gleich wieder abwerfen" will ich ihn auch nicht (im Gegenteil, ich freue mich auf jeder Tour wieder, wie wenig mich 25kg Startgewicht stören - schon wenn ich die Treppen aus meiner Wohnung runter laufe) "befreit" fühle ich mich nicht, wenn der Rucksack leichter als 25kg wird, sondern wenn ich keine Straße mehr höre und merke, wie mein Körper sich nach vier-fünf Tagen wieder auf ganztägige Bewegung umstellt.

    Als ebenso verzerrtes Gegenbild zu "Zwangspausen, weil der 30kg-Rucksack mich erdrückt", würde ich darauf antworten: Such dir einen Rucksack, der dir wirklich passt (auch wenn er vielleicht 500g-1kg mehr wiegt), lerne, ihn vernünftig einzustellen und zu packen, und nimm selbst noch 5kg ab, dann kannst du dir 90% der Gewichtsoptimierung an der Ausrüstung sparen und kannst dich beim Fotografieren an der Handhabung der Kamera erfreuen und nach der Tour an (technisch) guten Bildern statt Smartphone.

    Aber wer andere Prioritäten hat und Spaß am Absägen der Zahnbürste, bitte.

    MfG, Heiko

  8. Fuchs
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #48
    Zitat Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
    individuelle Bewertung des Rucksack- oder Gesamtgewichts, - wertende Begriffe wie "schleppen" beginnen für mich und meinen Rucksack jenseits der 25kg,
    Wertend finde ich das nicht unbedingt. Nur beginnt "schleppen" eben für jeden an einer anderen Grenze.
    Ich bin auf meinen ersten eigenen längeren Touren >2 Wochen mit 27 kg losgezogen. Doch, das war schleppen. Ich hatte böse Druckstellen an den Hüften und es kostete erhebliche Kraft und Tricks, das Monstrum überhaupt auf den Rücken zu wuchten.
    Das Teil überschritt um 3 kg die Hälfte meines Eigengewichtes.

    Mit der Zeit habe ich es geschafft, meine Ausrüstung etwas leichter zu machen.
    Und natürlich ist es so, dass das Wandern mehr Freude macht, wenn das Gepäck leichter ist!
    Da gibt es für mich gar nichts zu diskutieren.
    Könnte ich alle meine "nötige" Ausrüstung für 2 Wochen autarkes Wandern in nassen, kalten Gegenden auf 10 kg beschränken, ohne dabei Qualitätsverluste erleiden zu müssen, würde ich das sofort machen. Ich würde gerne unbeschwerter durch die Gegend laufen.

    Ich muss halt für mich das richtige Maß finden.
    - Ich will ein Zelt, auf das ich mich bei allen Wettern unbedingt verlassen kann. Davon nehme ich gerne das leichteste.
    - Ich will einen Schlafsack, in den ich nachts nicht nur so gerade überlebe. Nach einem anstrengenden Wandertag durch kalten Regen brauche ich nachts guten, warmen Schlaf. Von den passenden Schlafsäcken suche ich mir den leichtesten aus. Da ich aber nicht für jede Tour einen perfekten neuen Schlafsack kaufe, nehme ich auch schonmal einen etwas zu warmen mit.
    - Ich will einen Rucksack, auf den ich mich verlassen kann. Meiner ist sicher nicht UL, aber er hält jetzt seit über 25 Jahren jährlich mehrwöchige Trekkingtouren durch. Er übersteht Felskontakt, er nimmt keinen Schaden, wenn ich mal dummerweise im Geröll auf den Rücken = Rucksack geflogen bin, er ist Sitzbank, Stativ, ... Ich bin nicht extra ruppig, aber auch nicht extra vorsichtig mit ihm. Er kann das ab.
    - Ich will einen Kocher, der auch im Gelände funktioniert, der auch bei Wind seine Arbeit leistet, den ich nicht ständig festhalten muss. Ich will morgens und abends nicht auf heiße Mahlzeiten und Tee verzichten.
    - Ich will eine DSLR, weil neben dem Wandern auch das Fotografieren ein Hauptaspekt meiner Touren ist. Ich verzichte auf Stativ und eine Kollektion von Objektiven, aber die Spiegelreflex muss mit.
    - Ich habe es geschafft, mein Essen auf 500g/Tag zu optimieren. Allein die Menge des nötigen Essens (und des dazu benötigten Brennstoffes) schränken meine Tourlänge ein.
    - Ich habe es geschafft, meine Kleidung, mein "Badezimmer" etc. auf ein persönliches Minimum zu reduzieren. Den Griff meiner Zahnbürste habe ich nicht abgesägt.
    - ...

    Ich vermute, ich bin hikender Camper.
    Das Basisgewicht meiner Ausrüstung liegt im Sommer im Norden um die 13 kg. Weniger geht da bei mir nicht.
    Dazu kommt das Essen und der Brennstoff.

    Die Unterscheidung Hiker/Camper habe ich in Kanada schon gefunden.
    Dort sagt man, die Kanadier packen für´s Wandern, die Deutschen packen für´s Campen. Bequemlichkeit beim Wandern = leichtere Ausrüstung vs. Bequemlichkeit am Zelt = komfortablere Ausrüstung.

    Ich bin wohl irgendwo dazwischen, mag aber auf einigen Komfort nicht verzichten (geschlossenes Zelt, wenn´s pfeift und regnet, warmer Schlafsack, warme Mahlzeiten, verlässlicher, funktionierender Kocher, ...).


    Dennoch schränkt mich das Gewicht ein. Mit weniger Gewicht könnte ich
    - entspannter dieselbe Strecke laufen
    - weiter laufen.
    Weiter laufen heißt für mich nicht (weil der Punkt hier schon diskutiert wurde), dass ich Rekorde brechen will oder die Strecke weniger genießen will. Es heißt nur, dass ich mit demselben Kraftaufwand in derselben Wanderzeit mehr Strecke zurücklege. Manche Streckenwanderungen werden erst dadurch möglich, dass man sie in einer Zeit schafft, für die man die nötige Verpflegung tragen kann. Brauche ich für die Strecke 2 Wochen, kann ich sie machen. Brauche ich 3 Wochen, wird es hart, brauche ich länger, wird es für mich unmöglich.
    Brauche ich von einer Versorgungsmöglichkeit zur nächsten 10 Tage, brauche ich nur für diese Zeit Essen mitnehmen. Brauche ich 15 Tage, muss ich viel mehr Essen tragen und die Tour wird deutlich anstrengender.
    Wäre mein Basisgewicht 5 kg leichter, könnte ich für 10 Tage mehr Essen einpacken, um mit demselben Startgewicht wie jetzt loszulaufen.

    Bei der Qualität/Funktionalität/Haltbarkeit/Verlässlichkeit meiner Ausrüstung bin ich aber nicht bereit, beliebig Abstriche zu machen.

    Ich kenne Leute, die prahlen mit ihrer UL-Ausrüstung und wandern von Hütte zu Hütte, um dort zu essen und zu schlafen.
    Das würde nicht die hier immer wieder beschworene größere Naturnähe bestätigen.
    Immerhin tragen sie auch von Hütte zu Hütte weniger Gewicht als ich auf Hüttentouren. Das macht gerade bei vielen Höhenmetern in alpinem Gelände schon eine Menge aus.

    Ich bin sicher, ich bin nicht weniger naturnah unterwegs, bloß weil mein Zelt einen Boden und einem Reißverschluss hat. Dafür liege ich tagsüber auf dem Bauch auf der Wiese und fotografiere Blümchen und Frösche oder sitze irgendwo lange herum und beobachte Bären oder Dachse. Ich schlafe nur einfach gerne warm und trocken. Und wenn das Wetter mal danach sein sollte sogar gerne neben dem Zelt auf der Wiese, trotz Spinnen, Asseln & Co.
    Naturnähe ist echt kein Argument beim UL, finde ich, auch wenn UL vielleicht eine mir nicht immer erwünschte, gewissermaßen erzwungene Naturnähe beinhalten mag.

    Ich bin dann jetzt mal outdoor. Eher heavy im Nahbereich.


    Viele Grüße,
    Sylvia
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  9. Erfahren
    Avatar von Reddo
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #49
    Vielleicht vermuten UL'ler, die sich ganz offensichtlich viele Gedanken machen und viel Optimierung betreiben, bei allen anderen eine Art (Denk)Faulheit. Eine Art kritikwürdigen Unwillen, mal neue Dinge auszuprobieren, mal was zu riskieren, den sie selbst überwunden und daraus Positives gezogen haben.

    Vielleicht würde Person C mit dem Geodät das Schlafen unter nem Tarp ja eigentlich total super finden - wenn sie es denn nur mal probieren würde ...
    "What is above knows what is below, but what is below does not know what is above. One climbs, one sees. One descends, one sees no longer, but one has seen. There is an art of conducting oneself in the lower regions by the memory of what one saw higher up. When one can no longer see, one does still know.” - René Daumal

  10. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #50
    OT: https://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant
    Ein Dilettant (italienisch dilettare aus lateinisch delectare „sich erfreuen“, „ergötzen“) ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt.[1] Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben; solange er die Tätigkeit nicht beruflich bzw. für seinen Lebensunterhalt ausübt oder eine anerkannte einschlägige Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant.
    es ist tragisch, dass diese bezeichnung eine so negative bedeutung bekommen hat.



    ich vermute, dass sich viele an der ul-gewichtsabgrenzung stoßen
    "ups, da bin ich oberhalb der 10 lb, und darf nicht mehr mitspielen."
    auf dieses gefühl der ausgrenzung, wird dann mehr oder minder scharf reagiert.

    wenn ich mich ernsthaft mit dem ul-konzept auseinandersetzte, ist dies sehr zeitaufwendig.
    all die vielen verschiedenen parameter, die hierfür wichtig sind müssen recherchiert und in logistik und equipment umgesetzt werden. https://www.youtube.com/watch?v=FGQTcQhL08A

    ich kann nicht pauschal behaupten, ich nehme das mit, was ich immer dabei habe und bin ultralight.
    (es sei denn ich bin immer unter identischen bedingungen auf tour )

    mir ist das meist zu aufwendig, daher bin ich öfter "leicht" aber nicht "ultraleicht" unterwegs. was ich persönlich nicht weiter schlimm finde, da es mir ja damit gut geht. bin ich in gesellschaft von "ultraleichten", schaue ich mich natürlich interessiert um. aber was für den einen, unter bestimmten verhältnissen funktioniert, muss nicht zwingend auch für mich gelten.

    insofern sehe die kultur des ultralicht-trekkings, für mich als bereicherung an.

    vg. -wilbert-
    Geändert von wilbert (25.11.2017 um 10:24 Uhr)

  11. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #51
    Ich bewundere auch die Ultraleichten, und stelle manchmal einzelne Ausrüstungs-Teile im ultraleicht-trekking.com-Forum vor. Mit Touren-Berichten muss ich mich dort aber zurückhalten, weil ich Angst habe, dass jemand nach dem Baseweight fragt

  12. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #52
    Zitat Zitat von blackteah Beitrag anzeigen
    Ich glaube du missverstehst, dass diese Unterteilung völlig ohne Wertung ist. Es gibt kein "besser" oder "schlechter" oder "erstrebenswerter".
    Zitat Zitat von blackteah Beitrag anzeigen
    Wieso sehen alle in dem Text eine Wertung
    Und ob da eine Wertung ist, wenn die Wanderer in zwei Gruppen geteilt werden und man der einen Hälfte einen Namen gibt, der ihnen attestiert, dass sie eigentlich keine sind "Camper" wärend die andere Gruppe einen Namen bekommt der sie als wahre Wanderer "Hiker" auszeichnet.
    Man hätte die ja doch auch "Runner" nennnen können, dann wären beide Extreme treffend karrikiert (und der Großteil hätte sich nach seinen Bedürfnissen irgendwo in der neutralen Mitte einsortieren können).

    Zitat Zitat von derray Beitrag anzeigen
    Person B wie auch Person C können nach meiner Definition (eigentlich gar nicht von mir) ultraleicht unterwegs sein.

    Beispiel Person B hinterfragt ob man bei seiner recht diletantischen Art Fotos zu machen wirklich einen Unterschied sieht zwischen einer DSLR und einer guten Kompaktkamera. Im Zweifel entscheidet er sich für die leichtere Variante und zieht mit der Kompaktkamera los. Bei späteren Tageswanderungen nutzt er dann seine DSLR. Vor der nächsten Tour hinterfragt er wieder und vergleicht die bisherigen Fotos...
    Außerdem nutzt er unterm Tarp einen Biwaksack oder ein Bugbivy gegen seine Angst vor Zecken.
    Dazu kommt ihm die Idee statt schwere Stiefel zu tragen, die ihn vermeintlich vor dem Umknicken bewahren sollen einfach mal seine Muskulatur zu trainieren. Natürlich klappt das nicht bis zur anstehenden Tour nächste Woche, aber bis nächsten Sommer hat er viel Zeit zu trainieren und kann leichteres Schuhwerk auf vielen Tageswanderungen testen.

    Person C hinterfragt ob sein 5 Jahre alter Rucksack mit 3,5kg Eigengewicht wirklich noch das Maß aller Dinge ist, oder ob es inzwischen neuere und leichtere Modelle gibt. Er findet den Crux AK 70 mit 1450g und spart auf einen Schlag 2,05kg...
    Außerdem findet er bei ods noch viele weitere Tips zu ultraleichten Wintertouren!

    mfg
    der Ray
    Also ist UL hauptsächlich ein Modell zum Ankurbeln des Outdoor-Geschäfts? Für jeden Anlass eine neue Ausrüstung um möglichst leicht unterwegs zu sein? Und komm mir jetzt nicht mit selbstgemacht, das braucht auch Material und nen Foto oder ein paar Schuhe macht man eben nicht selbst.

    Was ich gar nicht verstehe und was mich am allermeisten stört, ist diese permanente Schubladenbildung. Wozu nochmal sind wir endlich im Pluralismus angekommen??? Damit wir jetzt nichts besseres zu tun haben, als uns (und die anderen) möglichst schnell in möglichst differenzierte Schubladen (UL; XUL,...) einzusortieren? (Und diese Schubladerei finde ich ja in allen Lebensbereichen). Wieso kann man nicht einfach Tipps austauschen um das Gepäck, das auf die Schultern drückt zu reduzieren, ohne da gleich wieder mit Definitionen, Kategorien und Optimierung zu kommen. Über einen leichteren Rucksack freut sich jeder, egal ob er nun 3 kg oder 30 kg mit sich rumschleppt.
    Ich bin eigentlich ganz glücklich damit, dass ich nicht überlegen muss, wo ich mich einsortiere, dass ich manchmal das Tarp und manchmal das Zelt und manchmal das Tarp und das Zelt mitnehme. Manchmal wohl überlegt und abgeschätzt und manchmal einfach ohne Sinn und Verstand reingestopft, manchmal Zeug dabei, das nur der eigenen Hysterie geschuldet ist (und ja, manchmal muss man auch der ihren Raum lassen), manchmal hab ich so viel am Gewicht gespart, dass etwas fehlt unterwegs und es ziemlich unangenehm wird. Ich kann damit leben, aber nicht mit diesen Ideologien und Grabenkämpfen.

    Zum Aufmuntern noch eine nette Episode: Wir waren mit dem Fahrrad unterwegs und fanden, dass vier Packtaschen plus Kinderhänger für 3 Leute, davon einer Windel tragend, schon ganz gut optimiert war. Wir haben - da es am Weg lag - unterwegs den Uropa besucht. Der schaute sich unser Geschoss an und wunderte sich, dass wir so viel Krempel mitschleppen. Und dann fing er an zu erzählen: Er war in seiner Jugend mit Rennrad und Kumpel auf Tour und hatte außer der Windjacke nur noch den (von Papa) gut gefüllten Geldbeutel dabei. Trinkflasche und Müsliriegel - wozu gibt es Wirtschaften und Dorfbrunnen? Zelt & Schlafsack - wozu gibt es Gasthäuser und Heuschober? Reperaturset - hat man halt den Drahtesel bis zum nächsten Schmied geschoben oder getragen oder ist auf einem Ochsenwagen mit gefahren. Straßenkarte - wozu sollten denn dann die Straßenschilder und der Drill im Geographieunterricht gut sein. (Über die Wechselwäsche haben wir uns ausgeschwiegen, aber ich weiß, wie oft meine schwer körperlich arbeitende Urgroßmutter die gewechselt hat)
    Und das alles lange vor der offiziellen Erfindung des Begriffs "UL".
    Geändert von Mus (25.11.2017 um 10:05 Uhr)

  13. AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #53
    Ist nur ein Aspekt von vielen (vgl. die oben von u.a. Torres definierten Kategorien von Personen A, B, C ...), aber ich persönlich stelle immer wieder fest, dass bei den manchmal pauschal festgelegten Gewichts-Obergrenzen von UL auch die Körpergröße stark vernachlässigt wird. Bei meinen fast 2 Metern kommt bei sonst vergleichbarer Ausrüstung locker ein halbes kilo mehr auf die Waage, einfach weil die Teile in meinem Rucksack (Jacken, Isomatte, Quilt, Stöcke, Zelt ...) größer bzw. länger sein müssen. Den "Ätsch-meine-Ausrüstung-ist-viel-leichter-als-deine-Contest" verliere ich so schon, bevor ich überhaupt antrete. Ist, glaube ich, hilfreich für alle UL-Interessierten, die sich momentan noch fragen, wie der hippe PCT-vlogger sein "Gear" auf sagenhafte xy kg heruntergehungert hat. Im Zweifelsfall ist der auch nur 1,70m groß, trägt Größe S und hat seine Matte abgeschnitten, dass nur die Hälfte von einem Exemplar meiner Statur draufpassen würde.

    Wenn man die bedingte Vergleichbarkeit mal verstanden hat, fängt imho die UL-Recherche erst richtig an, Spaß zu machen.

  14. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #54
    Noch ein Aspekt bzgl. Wettbewerb: "Ultra"leicht ist bestimmt gut für die Förderung der Neuentwicklung von Materialien, aber darüber hinaus finde ich den Ansatz kritisch. Wobei auch ein fixes baseweight sinnfrei ist, da jeder Mensch eine andere Kleidergröße hat und mit den absoluten Lorbeeren jemand davonfliegen würder, der klein und dünn ist und zivilisationsnah mit häufigen Zwischenstops in naturferneren Orten unterwegs ist – aber das nur am Rande ... (edit: hungerast war schneller )

    Unter der Bezeichnung "leicht" würde auch ein Aspekt wie die Nachhaltigkeit nicht so leiden. Was nützt es, wenn man die ultraleichten Materialien in ultrakurzen Zeitabständen ersetzen muss und die verschlissenen wegwerfen?

    Das heißt: Für ein paar testfreudige Leute ist UL völlig ok und nützlich, aber muss das dann als Dogma an die Leute heran getragen werden, die mit "leicht" prima klarkommen? "Du kannst das auch!" Ja klar, aber warum soll ich dauernd was wegschmeißen, wenn ich das mit ein paar Gramm mehr verhindern kann?

  15. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #55
    @Mus: Danke für den Hinweis: Die Unterscheidung zwischen Campern und Runnern finde ich ich auch treffender als die zwischen Campern und Hikern. Das muss ich mir mal merken. Es ist schon nicht schlecht, die Extreme etwas herauszuarbeiten. Und dafür sind die Ultraleichten gut.

  16. Moderator
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #56
    Zitat Zitat von hungerast Beitrag anzeigen
    Ist nur ein Aspekt von vielen (vgl. die oben von u.a. Torres definierten Kategorien von Personen A, B, C ...), aber ich persönlich stelle immer wieder fest, dass bei den manchmal pauschal festgelegten Gewichts-Obergrenzen von UL auch die Körpergröße stark vernachlässigt wird. Bei meinen fast 2 Metern kommt bei sonst vergleichbarer Ausrüstung locker ein halbes kilo mehr auf die Waage, einfach weil die Teile in meinem Rucksack (Jacken, Isomatte, Quilt, Stöcke, Zelt ...) größer bzw. länger sein müssen.
    Ja, das ist hier ähnlich. Bin zwar nur 1,88m, aber auch da muss man bei Schlafsack, Isomatte und Co nach der L greifen. Vielleicht sollte man UL reformieren und ein base weight von 10% des Körpergewichts anpeilen. Oder halt noch kleiner. Dann hat man noch super Einstufungen, um seine UL-Haftigkeit zu bezeugen. "Ich habe den Siebten Grad des UL, du nur den Neunten!"

    Ich denke, es ist das perfekte Jahr, um meine Thesen mal irgendwo festzunageln...
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  17. Vorstand
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #57
    Vielleicht vermuten UL'ler, die sich ganz offensichtlich viele Gedanken machen und viel Optimierung betreiben, bei allen anderen eine Art (Denk)Faulheit. Eine Art kritikwürdigen Unwillen, mal neue Dinge auszuprobieren, mal was zu riskieren, den sie selbst überwunden und daraus Positives gezogen haben.
    Das Gefühl habe ich auch. Und das ist der erhobene Zeigefinger, der mich manchmal ärgert und nicht nur mich, sondern durchaus auch andere Uler. Es würde helfen, zu akzeptieren, dass auch Andere ausprobieren. Dass Andere aber zu anderen Erkenntnissen kommen. MeerBerge hat ausführlich beschrieben, dass mehr Kriterien als Gewicht eine Rolle spielen können (ich muss immer staunen, wenn sie diesen riesigen Trangia auspackt - tststs , aber das ist eben MeerBerges Tourenkonzept). Ich findes es auch beeindruckend, wenn sich wilbert oder Alprausch in ihre Tarps falten. Meine Erfahrungen mit Tarps waren nicht zufriedenstellend, und ich mag nicht nur keine Tarps, sondern ich mag auch keine Tunnelzelte, keine Pyramidenzelte und Querlieger nur unter bestimmten Bedingungen und zwar nicht, weil ich so resistent bin, dass ich Dinge nicht ausprobieren will, sondern weil ich damit bestimmte Erfahrungen gemacht habe. Natürlich könnte ich auch mit einem Tarp unterwegs sein, die Techniken sind mir vertraut. Aber ich setze andere Prioritäten. Und ich erinnere mich auch noch gut an die Erzählungen von einer Truppe ULer um qnze, die auf Wintertour fast erfroren wären und das ist nicht mein erstrebenswertes Ziel.

    insofern sehe die kultur des ultralicht trekkings für mich als bereicherung an.
    Diesen Satz von wilbert unterschreibe ich sofort.

    Ich sehe UL aber auch zunehmend als ein sich von den Ursprüngen ("mehr Spaß durch Minimierung") entfernendes Label an. Eine kommerzielle Schiene, die sich gerne auch mit einem pseudoreligiösen Erweckungserlebnis schmückt, sich mit neuen Ausrüstungsgegenständen auf dem Markt positioniert, die Vermarktung mit Vorträgen, Büchern und dem damit verbundenen Hype flankiert und ihre "Story" mit der Abgrenzung von den "Ewig-Gestrigen" unterfüttert. Ein bisschen Entspannung könnte der Sache nur zuträglich sein.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
    Mein neuer Reisebericht: Eine Reise in die Karibik. Nur mit Anmeldung lesbar.

  18. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #58
    Die Oberfläche (=Stoffgewicht) wächst quadratisch mit der Länge, das Volumen (z.B. Nahrungsbedarf) kubisch.

    @Ziz Deine UL-Definition 10% vom Körpergewicht gefällt mir. Und damit sich jetzt keiner extra Pfunde anfrisst, würde ich mal sagen: 10% vom Idealgewicht.

  19. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #59
    Zitat Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen
    @Ziz Deine UL-Definition 10% vom Körpergewicht gefällt mir. Und damit sich jetzt keiner extra Pfunde anfrisst, würde ich mal sagen: 10% vom Idealgewicht.
    Da die Masse linear in den BMI eingeht, könnte man auch einfach das Quadrat der Körpergröße als Richtwert nehmen. Sowas wie l²*2 kg/m². Aber ich würde das nicht allzuweit ausdiskutieren, es war ja nur ein Joke am Rande, mit dem ich hungerast Recht geben wollte, dass die Körpergröße es für den einen viel einfacher macht ein base weight von 5 kg zu erreichen als für den anderen und dass fixe Grenzen einem zwar helfen können, ein Ziel zu erreichen, aber sie nicht von außen bestimmt sein sollten, sondern durch den eigenen Anspruch.

    Es sei denn, der eigene Anspruch ist, von anderen ULer toll gefunden zu werden. Dann ist die 5kg Grenze auch okay.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  20. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    AW: Ultraleicht Trekking – die Macht der Schattenkrieger

    #60
    @Ziz Deine UL-Definition 10% vom Körpergewicht gefällt mir.
    wenn man noch das "U" weglässt, sind wir alle zufrieden!

    ich kann auf der anderen seite gut verstehen, dass sie sich die echten "ultra-leicht-trekker" abgrenzen möchten.
    wenn ich mich ein viertel jahr auf eine 3 monatstour vorbereite und dann wird der begriff ultra-leicht grob verallgemeinert und damit zweckentfremdet, würde mich das auch ärgern.

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