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  1. Alter Hase

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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen, dass ich mich obwohl ich seit guten 40 Jahren Ski fahre, noch nicht aufs Wintertreffen getraut habe.
    ja, so geht es mir auch. wahrscheinlich bin ich da zu pessimistisch / realistisch bezogen auf das eigene können....

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    Avatar von Lampi
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ja, so geht es mir auch. wahrscheinlich bin ich da zu pessimistisch / realistisch bezogen auf das eigene können....
    Die Alternative mit den Schneeschuhen bleibt allen.

    Von dem mal abgesehen haben wir am Sonntag eine schöne Tour gemacht, die weitestgehend so flach war, dass sie jeder runterkommt. Die wenigen steilen Stellen waren so breit, dass man mit entsprechendem Queren die Höhe auch abbauen kann. Und wenn das mit der Kurve nicht klappt, dann einfach Spitzkehre machen wie im Aufstieg. Würde sogar ich mir zutrauen.

    @Pseudemis: Du kennst doch den Spruch, dass die guten Wintersportler im Sommer gemacht werden. In dem Sinne: Ab in die Berge und zu Hause in die Eisenhütte. Wenn es dann im Herbst zum ersten Mal wieder in lange Hosen geht und diese platzen, dann hat es was gebracht.
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  3. Alter Hase

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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Die Alternative mit den Schneeschuhen bleibt allen.
    danke für den tipp, aber dafür macht mir das skifahren dann doch zuviel spass, auch wenn ich es nicht kann. würde dann bei einer evtl. zukünftigen teilnahme eher auf die mütterliche ader von becks vertrauen.

    ps: @becks: im zweifelsfall tue ich mich bergauf eher noch schwerer als bergab. gibt es bei akuter überforderung den rucksackservice auch bergauf?

  4. Dauerbesucher
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen, dass ich mich obwohl ich seit guten 40 Jahren Ski fahre, noch nicht aufs Wintertreffen getraut habe, muss ich sagen, dass ich auch davon überrascht war, wieviel schwerer die Abfahrt fällt, wenn paar hundert Hõhenmeter aufwärts in den Füßen stecken.
    Am besten nochmal 30 Jahre üben, das sollte dann als Vorbereitung fürs erste ausreichen

    Wie andere schon gemeint haben, halte auch ich es für unnötig, das Level für sich selbst zu hoch ansetzen. Wenn man schon mal Skitouren gemacht hat und einigermaßen hoch- und runterkommt, wird man beim Wintertreffen das bei vergleichbaren Touren auch schaffen. Einfach im Zweifelsfall eine etwas flachere Tour mit weniger Höhenmetern auswählen. Ein kleines bisschen Reserve sollte man wie generell bei Bergtouren natürlich immer einplanen, gerade weil sich die Jungs und Mädels im Leistungscamp gern auch mal mit Noroviren dopen, um unter erschwerten Bedingungen trainieren zu können

  5. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    danke für den tipp, aber dafür macht mir das skifahren dann doch zuviel spass, auch wenn ich es nicht kann. würde dann bei einer evtl. zukünftigen teilnahme eher auf die mütterliche ader von becks vertrauen.
    Ich find's ziemlich unfair, Becks auch noch zu verspotten. Im Ernst:
    Becks hat sich wirklich eingesetzt, den Pseudemys irgendwie hinauf- und auch wieder heil hinunterzubringen und hatte dadurch unterm Strich einen beschissenen Tourentag, wo die anderen auf den Gipfel gestürmt sind.

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    ps: @becks: im zweifelsfall tue ich mich bergauf eher noch schwerer als bergab. gibt es bei akuter überforderung den rucksackservice auch bergauf?
    Was Gepäckservice angeht, da müsstest Du schon weitere Qualitäten mitbringen damit Becks was für Dich schleppt. Ich sag' mal, Du brauchst Dir da keinerlei Hoffnungen machen.
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  6. Alter Hase

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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Ich find's ziemlich unfair, Becks auch noch zu verspotten. Im Ernst:
    Becks hat sich wirklich eingesetzt, den Pseudemys irgendwie hinauf- und auch wieder heil hinunterzubringen und hatte dadurch unterm Strich einen beschissenen Tourentag, wo die anderen auf den Gipfel gestürmt sind.


    Was Gepäckservice angeht, da müsstest Du schon weitere Qualitäten mitbringen damit Becks was für Dich schleppt. Ich sag' mal, Du brauchst Dir da keinerlei Hoffnungen machen.
    seh ich doch auch so! war nur ein wenig erstaunt, dass sich becks da so gut gekümmert hat, finde es aber toll. falls mir dabei das kalauern ein bisschen zu sehr durchgegangen ist und becks sich auf den schlips getreten fühlt: sorry, asche auf mein haupt.

  7. Freak Moderator
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    seh ich doch auch so! war nur ein wenig erstaunt, dass sich becks da so gut gekümmert hat, finde es aber toll. falls mir dabei das kalauern ein bisschen zu sehr durchgegangen ist und becks sich auf den schlips getreten fühlt: sorry, asche auf mein haupt.
    da geht's lang
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  8. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2018

    @opa: alles gut . Ich weiss aber nicht, warum Du so erstaunt bist, erfahrene Bergsteiger sind sich Gefahren noch bewusster, als Anfänger. Die Berge sind kein harmloser Spielplatz.

    Ich denke, aus diesem Treffen haben wir alle wieder was gelernt .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  9. Fuchs

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    AW: Wintertreffen 2018

    Ich wollte mit der Aussage nicht die Ansprüche nach oben treiben. Wenn man vom Bergabskifahren kommt, stellt der Aufstieg eindeutig die größere Herausforderung dar, sicher, sturzfrei ich und zügig runterkommen, ist da eher nicht das Problem. Aber die Abzüge in der B-Note

    Ich hatte mir nur bei meiner ersten Tour so schön vorgestellt, genussvoll den Powder runterzuschwingen und statt dessen bin ich mit vor Erschöpfung wackelnden Knien auf zerfahrenen Eisbuckeln im Haferlstil runtergeeiert - ziemlich genussfrei.

    Insofern konnte ich Pseudemys Schilderung mit der fehlenden Kraft schon gut nachvollziehen. Außerdem hat Pseudemys natürlich vergessen mit Noroviren zu dopen ...

  10. Erfahren
    Avatar von Smo
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von Smo Beitrag anzeigen
    Naja, mir würde es auch vergehen wenn ich hier sofort nachm Treffen ausgiebig blossgestellt würde.

    Viele Grüsse
    Steve
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    seh ich doch auch so! war nur ein wenig erstaunt, dass sich becks da so gut gekümmert hat, finde es aber toll. falls mir dabei das kalauern ein bisschen zu sehr durchgegangen ist und becks sich auf den schlips getreten fühlt: sorry, asche auf mein haupt.
    Ebenfalls.

    Viele Grüsse
    Steve
    --
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  11. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Wintertreffen 2018

    Ich versuch es mal möglichst politisch korrekt, nicht dass mir jemand per PN mitteilen muss, was für ein schrecklicher Typ ich daoch bin (ich weiss das schon, mir ist es aber herzlich egal).


    Zur Einstimmung mal Messergebnisse und Beobachtungen.

    Der Zustieg: über den präparierten Winterwanderweg aufwärts von 1500m bis auf 1680m üNN. Dann dem Tällibach folgend in der ausgetretenen Skispur nach Osten aufwärts und ab etwa 1780m auf den Weg von Partnunstafel kommend weiter bis zur Ecke Balmenlaub. Umkehr kurz vor 14 Uhr auf etwa 1950m, wo sich die Wege zum Schollberg und Schijenflue trennen. Technische Herausforderungen: Beim Bachbett eine leicht eisige Kuppe (etwa 1.5 Höhenmeter rauf) sowie eine kurze, etwa ebenso hoh schräge Rampe kurz danach. An der ersten Stelle habe ich die Ski abgelegt und von unten geschoben und von oben gezogen, an der zweiten Stelle erst gezogen, dann eine extra Aufstiegsspur in den Hang gelegt, die noch flacher war als die Originale. Macht 450 Hm rauf , 3.5km Strecke horizontal in etwa 3.5 Stunden.

    Die Abfahrt in St. Antönien war weder schwierig noch hügelig noch sonst was. Die Abfahrt war ein Musterbeispiel für eine anfängerfreundliche Route. (Auf der Karte vermessen und keine Schätzungen): Durchschnittsneigung 13°, Almwiese ohne Bäche, Rinnen, Bäume, Felsabbrüche, 15cm Pulver auf hartem Untergrund. Wenig zerfahren und zwischen 100 und 150m breit (Ein Fussballplatz ist 120m lang - so als Vergleich). Keine Absturzgefahr, keine Lawinengefahr, keine Schweierigkeiten bei der Orientierung. Wir haben (da die Kurven nicht geklappt haben) die gesamte Breite genutzt und ich habe nach der zweiten Kurve den zweiten Rucksack übernommen und bin mit beiden Rucksäcken abgerutscht. Macht 200 Hm runter, 1.5km Strecke in 2 Stunden, davon 1.5 Stunden für die ersten 150 Hm / 600m, über die sich der eigentliche Abfahrtshang erstreckt hat.

    Die Thüringer Pisten bei Steinach habe ich auch ausgemessen und komme in Fallinie vom Gipfel bis zur Talstation auf 15° (oder 27%) Durchschnittsgefälle, was insofern interessant ist, da blaue Skipisten unter 25%, rote zwischen 25 und 40% Gefälle und schwarze Pisten alles darüber aufweisen. Leider wird da wohl als Marketinggag die maximale Neigung genommen, weswegen sich auch in Thüringen schwarze Pisten finden.


    Blick auf die Locationabstimmung 2018 (mit Blick auf 2019): St. Antönien 10 Punkte, danach mit 8 bzw 7 Punkte: Safiental, Fideris, Westfalenhaus, Elm. Noch nicht im Rennen: Julierpass.

    Mir fallen lediglich bei Fideris und im Safiental noch Hänge ein, die ähnlich harmlos sind wie der Testhang bei St.Antönien, allerdings bereits mit Einschränkungen. Bei Fideris fallen jegliche Gipfelziele raus. Sind alle bereits schwieriger als das hier. Und im Safiental sind die Hänge steiler. Der Übungshang beim Turahus in Richtung Tällihorn (komplett offener Hang bis 2200m) weist bereits ein Durchschnittsgefälle von 17° (32%) auf.
    Beim Westfalenhaus ist bereits der Zustieg über 30° (58%) steil und es hat gar keine Anfängerhänge. Die Abfahrt geht dann den Talboden entlang mit Engpassagen und Waldstücken drin. Felsen hat es auch.

    Elm ist waldig und auf den meisten Pisten geht es auch bei der Abfahrt quer durch Blockwerk (= lauter lustige etwa 1-2m hohe Felsbrocken mit etwa 1-3m breiten Durchschlupflöchern) durch. Der Anspruch ist auch hier um einiges höher.

    Averstal (wurde auch angesprochen) sowie Julierpass sind ebenso wild wenn nicht noch wilder. Die Rinne zum Stallerberg (35 bis 40 Grad steil) hoch und runter hat einige Anfänger bei uns zumindest ganz ordentlich gefordert.


    Noch einmal zum Vergleich und zur Veranschaulichung.



    Das war der schwere und hügelige Hang in St. Antönien, gesehen vom Umkehrpunkt aus, mit Blick zum Gasthof.



    Und das der Schollberg, wo wir eigentlich rauf wollten.

    und das Bilder von Treffen davor...


    Averstal


    Averstal


    Averstal


    Davos, könnte aber mit etwas Pech auch Elm sein.


    Zustieg zum Westfalenhaus Lüsens


    Zustieg zum Westfalenhaus (siehe Gruppe im Hang) sowie hinten am Horizont eines der Ziele, die wir angegangen sind.


    Tiefschnee (Avers)

    Fazit.

    Es ist egal wohin wir nächstes Jahr gehen. Es sind alle Locationen enger, steiler, hügeliger, und zwar durch die Bank durch und nicht ausnahmsweise, in allen Kombinationen, Färbungen und Ausprägungen. Da hilft kein Konditionstraining sondern es ist einfach Technik gefragt, und zwar beim Aufstieg und bei der Abfahrt. Man kann nicht skifahrerisches Nichtkönnen durch Kraft ersetzen und darauf hoffen, nach 10 Übungsstunden auf einer Skipiste fern der Alpen bereits in der Lage zu sein, auf solche Touren aufzubrechen. Das geht gleich zwei Mal nicht wenn man für 450Hm Aufstieg zwischen 3 und 4 Stunden benötigt und dann K.O. ist

    Es existieren sehr sehr wenige Routen, wo man so dermassen viel Auslauf für missglückte Kurven und Schwungansätze hat wie dort bei St. Antönien. Statt dessen existieren sehr sehr viele Routen, wo man eben nicht einfach ausrutschen sollte, will man nicht den Abtransport per Heli riskieren.
    Die Routenauswahl wird dann auch noch durch die Geschwindikeit beim Aufstieg und bei der Abfahrt stark eingeschränkt. Bei dem Tempo ist jede Tour ein Sicherheitsrisiko, da man nicht mit solch grossen Zeitpuffern arbeiten kann. Wenn man bereits für 200Hm Rückweg zwei Stunden einplanen muss, erübrigen sich aus Sicherheitsgründen schlichtweg quasi alle umliegende Ziele.

    Skifahren lernt man nur durch Skifahren, und die einzige Variante, um schnell rein zu kommen ist: Mindestens zwei Wochen am Stück(!) in ein Skigebiet. Mindestens eine Woche dann Skipisten fahren mit Lehrer und danach 1 Woche einen Freeriderkurs belegen. Eventuell auch länger Piste (je nach lerngeschwindigkeit).
    Geändert von Becks (13.03.2018 um 17:04 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  12. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2018


    Post als Moderator
    Das Treffen ist zu Ende, die Berichte wurden erstellt, Becks letzten Post zur Einstimmung für nächste Treffen bleibt hier, für Anfängertipps, Vorbereitung für ähnliche Unternehmungen und fachsimpeln über das Tourengehen bitte hier.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
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    AW: Wintertreffen 2018

    Noch drei Fotos von mir zum diesjährigen Treffen, einer insgesamt schönen Erfahrung bei sehr angenehmer Gemeinschaft:



    Name:  IMG_1772.jpg
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    Name:  IMG_1775.jpg
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    Name:  IMG_1774.jpg
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    Name:  IMG_1773.jpg
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    There is no exquisite beauty without some strangeness in the proportion.

    Edgar Allan Poe

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    AW: Wintertreffen 2018

    Weil es wohl auf den letzten Seiten untergegangen ist noch einmal die Vorwarnung für das Treffen nächstes Jahr.

    1) Keine Drohnen aus Rücksicht auf die Tierwelt.

    2) Skitouren nur mit Erfahrung
    Unwissen im Umgang mit der Ausrüstung ist ebenso ein Sicherheitsrisiko wie mangelhafte/nicht existierende Skiabfahrtstechnik. Es führt dazu, daß andere Gruppenmitglieder unfreiwillig in die Position des Verantwortlichen gedrängt werden. Dazu ist das Treffen aber nicht da. Wenn jemand zum Umrüsten von Aufstieg auf Abfahrt aus obigen Gründen 20 anstelle 5 Minuten benötigt, dann bringt das eine Gruppe schnell in Gefahr (z.B. am üblich windige kalten Gipfel oder bei einem Wetterumschwung).
    Ohne Grundmaß an Fahrtechnik kommt man die Hänge nicht sicher runter, und offenes Gelände bedeutet, daß eventuell auch enge, mit Felsen durchsetzte Steilstücke abgefahren werden müssen oder man im Aufstieg auf Passagen trifft, die eng, steil und absturzgefährdet sein können.

    Das Hochgebirge ist nicht der Platz, um ohne professionellen Führer seine ersten Skitourenerfahrungen zu machen. Dazu ist die Umgebung schlichtweg zu gefährlich.

    3) Wer sich bezüglich Skitechnik unsicher ist sollte zumindest auch noch Schneeschuhe einpacken.
    Die technischen Voraussetzungen (Gehen im Gelände, Abstieg) sind mit Schneeschuhen etwas niedriger als mit Skiern, aber dennoch der erneute Hinweis: Wir sind im Hochgebirge unterwegs.


    Wer also meint, wir würden ausschließlich uns in solch einem Gelände tummeln, liegt falsch:


    Es kann durchaus auch so aussehen:


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  15. Dauerbesucher
    Avatar von Lampi
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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Es kann durchaus auch so aussehen:
    Geht die Tour jetzt durchs Tal oder im Slalom um die Felsen? Immerhin sieht der Ausstieg aus der Wand ja so aus, als ob man da mit Seil, Haken, Schlingen und Klemmgeräten hantieren müsste.
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  16. Fuchs
    Avatar von Benzodiazepin
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    AW: Wintertreffen 2018

    wo siehst du den ausstieg aus der wand? da wird ein "couloir" abgefahren, wie's obendran aussieht, siehste nicht.
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    meine reiseberichte

  17. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: Wintertreffen 2018

    Das Bild entstand beim Übergang Cap. Cristalina -> Cap. Basodino und ist dort die Normalabfahrt zum Lago Bianco.



    Einfahrt zum Lago Sfundau, über die Scharte hinten muss man


    Die Rinne


    und darunter coupiertes Gelände, wo man höllisch aufpassen muss, die richtige Rinne runter zu fahren.

    Auf solch einer Abfahrt kann man weder gut zureden noch unterstützen, da muss man eigenständig runter. Ist aber noch kein Vergleich zu Nummern, die wir sonst schon gezogen haben, und wir sind da noch artig
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  18. Gerne im Forum

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    AW: Wintertreffen 2018

    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Geht die Tour jetzt durchs Tal oder im Slalom um die Felsen? Immerhin sieht der Ausstieg aus der Wand ja so aus, als ob man da mit Seil, Haken, Schlingen und Klemmgeräten hantieren müsste.
    OT: Ich seh nur einen wunderschönen drop, den man mit backflip runter kommt (FWT-style). Alles was man braucht ist kräftige Oberschenkel, um die Landung aufzufangen. Oder wie war das?

  19. Moderator
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    AW: Wintertreffen 2018

    ... um dann darunter im harten Firn (südseitige Abfahrt, extrem wenig Schnee) oder einem Felsen zu zerschellen.

    Aber wenn man sich mal so richtig einen einschenken will (ohne Sprünge und so) empfehle ich von der Cap. Valsorey erst der Haute Route um den Combin zu folgen und dann entlang des Lac Mauvoisin nach Fionnay zu gehen - als Tagestour.

    Da hatten wir:

    Aufstieg seilfrei zum ersten Plateau (45-50° Eis im Ausstieg)

    Abfahrt im Nebel durch eine deftige Bruchzone, dann..


    Abfahrt ins Bachbett auf 2200m am südlichen Talende


    Den Bach entlang (inkl. Klettereinlagen mit angeschnallten Ski)


    ...bis zum See


    dann die gesamte Seeflanke entlang


    ...mit Einlagen....


    ...um in die Tunnel rein zu kommen


    ...oder wieder raus.

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  20. Dauerbesucher
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    AW: Wintertreffen 2018

    Beim diesjährigen Wintertreffen in den Bergen über St. Antönien hat ein Teilnehmer beim Aufstieg mit Blick zurück ein Foto gemacht, auf dem Becks und ich als Nachzügler (durch mich) abgebildet sein müßten.

    Ich würde mich über eine Kopie dieser Aufnahme sehr freuen, war es doch meine erste (wenn auch leider nicht erfolgreiche) Skitour.

    Vielen Dank!
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    Edgar Allan Poe

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