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  1. Erfahren
    Avatar von sompio
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    AW: Eure Isomattenkombi wenn es "kalt" wird

    #41
    Zitat Zitat von Skigaenger Beitrag anzeigen
    OT: kann mir eigentlich jemand erklären warum der R-Wert von 3 0,5mm EVA (3 x 0,6 = 1,8) schlechter ist als von 1 1,4mm EVA (3,7)?
    OT: Die Angaben sind halt Stuss. Hab mir auch schon diverse Kombinationen bei der Frilufts-EVA von Globetrotter durchgerechnet. Sofern es sich um EVA mit identischem Raumgewicht handelt (so wohl bei genannten Matten), müsste es aus meiner Sicht einen linearen Zusammenhang zwischen Dicke und R-Wert geben. Das ist nach den Angaben eindeutig nicht der Fall. Ob das nun an der Messtechnik liegt oder die Qualität des Schaums solch extremen Schwankungen unterliegt? Jedenfalls liefern die R-Werte von EVA-Matten für mich allenfalls grobe Richtwerte, ich verlasse mich da lieber auf Erfahrungswerte (meine eigenen oder auch die von anderen).

  2. AW: Eure Isomattenkombi wenn es "kalt" wird

    #42
    neo air all season ist eine der besten isos gewicht vs isolation die es gibt mmn. ich hab bereits bei -25 bis -30 4 nächte am stück mit meiner all season (large, zu dem zeitpunkt gut 2 jahre alt und viel benutzt) und entsprechendem schlafsack (im zelt) geschlafen, das war "problemlos" - das solche temperaturen keinen spass mehr machen, sollte aber sowieso klar sein, da friert dir das essen 5min nach dem du es gekocht hast direkt wieder ein und ist sicher keine temp. zu der man "normalerweise" seine winter-iso benutzt.

    also, so viel stress wie ich mit den all season schon hatte (schon 2 defekte bei 2 matten, keine sonderlich tolle statistik für thermarest/cascade des.), ich würde sie mir trotz des hohen preises für den job (rucksack-transport) immer wieder kaufen, bis -20 sind die auf jeden fall genau wie die norm mit R5 angibt tauglich.

    für mich (!) die bessere matte vs. exped synmat9 die ich vorher hatte (ebenfalls nach 2-3jahren und viel benutzung delaminiert!) und die nach einem jahr trotz R6 nicht mehr ausreichend für mich isoliert hat und da hab ich nicht bei -25C geschlafen sondern eher zwischen -15 und -20 im winter (also normale wintertemps im höheren alpenraum).

    muss aber dazu sagen das mein daunenschlafsack bei solchen extremen temps für mich zu kalt war (t-limit -25) und ich einen 20 jahre alten dünnen 800g kufa-sommerschlafsack (ajungilak, "festivalgurke") als inlet benutzt habe, damit gibts natürlich zusätzliche isolation insbesondere von unten, aber wie gesagt, nach norm ist die all season ja auch bis ca. -15 bis -20 tauglich angegen und nicht -30.

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Eure Isomattenkombi wenn es "kalt" wird

    #43
    Hallo

    Hänge mich mal hier dran, habe eine generelle Frage zu EVAs.
    Ist Evazote gleich Evazote?

    Wenn ich in Läden Schaumstoffmatten "fühle" sind die unterschiedlich hart, also zum zusammendrücken.
    Wenn ich auf hartem Untergrund liege möchte ich ja nicht die Dicke (R-Wert) durchliegen beim Seitenschlafen.

    Oft wurde die "FRILUFTS Evazote" empfohlen.
    https://www.globetrotter.de/shop/fri...sku=113320004#
    Ist die weich oder hart?

    Ich möchte gerne eine Evazote auf meine dicke und bequeme Luftmatratze legen.
    http://www.exped.com/switzerland/de/...2-lxw-ruby-red
    Die ist von den Abmessungen ja grösser als die "FRILUFTS Evazote", da macht unter der Luftmatratze wohl keinen Sinn.

    Vermute mal das zusammendrücken wird mit der weichen Luftmatratzenunterlage weniger tief ausfallen als direkt auf dem Boden.

    Den Werten der Luftmatratze (Temperatur: -20 °C; R-Wert: 5.30) traue ich nicht so recht, war damit im Sommer unterwegs und es war nie zu warm (oder ist es da egal wie hoch ein R-Wert ist?)

    Genügt da 2x ein Gummiband um die gut aufeinander zu halten ohne zu verrutschen?
    Wenn die 12cm der Luftmatratze nicht zu hart aufgeblasen sind "schwabbelt" es durchaus, habe darauf letzten Herbst sogar das Erdbeben in Hokkaido verpennt...

    gruss sushi

  4. AW: Eure Isomattenkombi wenn es "kalt" wird

    #44
    Das Material EVA an sich ist in jedem Fall identisch.
    Unterschiede gibt es jedoch bei der Dichte (bei Isomatten sind mir 30 kg/m³ und 50 kg/m³ bekannt), die wohl irgendwie durch Luftzufuhr/-durchmischung, Temperatur, Reaktionsgeschwindigkeit, ... beim Herstellungsprozeß gesteuert wird.
    Als Isolator dient ja nicht der Feststoff, sondern die von ihm eingeschlossenen Luftbläschen. Je nach Dichte ist mehr oder weniger Luft in der Matte gefangen, die Bläschen größer oder kleiner, zahlreicher und die Verbindungsstege aus EVA dazwischen dicker oder dünner.
    Stell Dir das Ganze wie eine Schaumparty vor. Zusätzlich ergeben die EVA-Verbindungsstege zwischen den Bläschen eine Art Gerüst mit gewissen Materialkonstanten wie Festigkeit, Elastizität etc. Die dichtere Matte (50 kg/m³) hält Gewichtsbelastungen länger/besser stand als die luftigere (30 kg/m³). Allerdings ist EVA schon recht robust, wird auch als Dämpfungskeil bei Schuhen verwendet und selbst die 30er-EVA-Matte wird Dich viele Nächte isolieren und federn ohne gleich plattgepreßt zu sein. Andere Materialien kacken da recht flott ab, ob 30er oder 50er-EVA bedeutet aber eher: 5 oder 10 Jahre anspruchsvolle Nutzungsdauer (grob erdachte Werte, aber die Größenordnung kommt hin).

    Die Matten vom Globi sind aus dem festeren 50er-EVA.

    Von der thermischen Isolation her dürfte "auf der Megamat" minimal sinnvoller sein als "unter der Megamat". Die Wärme, die durch die EVA dringt, wird von der Megamat aufgenommen und an ihrer Oberfläche abgegeben. Da die Megamat doch recht dick ist, kann mehr Wärme an die Luft abgegeben werden, zusätzlich zur Abgabe an der Boden. Bei einer dünnen Luftmatte wäre die seitliche Abgabe geringer. Könnte man sicherlich einen Laborversuch mit Dissertation daraus machen, ich selber lege meine EVAs normalerweise unter die dünne TAR ProLite bzw. bei 3JZ-Anwendung unter die etwas dickere Synmat 7 UL/NeoAir Trekker und mache mir einfach keinen Kopf darum, solange es wärmer als -5°C ist.

    Oben auf der Luftmatte leidet die EVA stärker, weil Dein Gewicht eher punktuell auf ihr lastet (Hüftknochen, Schulterblätter, Kopf, Fersen). Unter der Luftmatte wird sie gleichmäßiger belastet, da Dein Gewicht flächig auf der Luftmatte verteilt wird.

    Das mit den -20°C und dem R-Wert kommt gut hin. Deine heimische Bettmatratze hat vermutlich einen R-Wert zwischen 5 und 10 und Du kommst auch im Sommer gut darauf zurecht. Die Matte bedeckt ja nur ~1/3 deiner Körperoberfläche, ist also noch genug Luft um im Sommer mit dünner Bettdecke Wärme abzugeben.

    Ohne Gummi ist besser, finde ich
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    AW: Eure Isomattenkombi wenn es "kalt" wird

    #45
    unten eine ridgerest und drauf eine dünne, 2,5er (cm) thermarest hat mich bei -30 schön warm gehalten. ich würd diese kombi jederzeit wieder nehmen, evtl. meine neo air all seasons wegen des geringeren packmasses.
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