PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freund auf Padjelantaleden vermisst



pvt.randleman
01.08.2017, 09:54
Hallo,
Ich weiß nicht, ob das der richtige Ort für meine Frage ist, aber ich Versuch es einfach mal:
Der Vater meiner Freundin ist seit Dienstag auf dem Padjelantaleden unterwegs. Er ist 70 Jahre alt, fit und erfahren (er geht den Weg zum 3. Mal) und hat einen Freund dabei.
Mit seiner Familie hat er feste Termine vereinbart, zu denen er sich meldet. Er weiß um die schlechte Mobilfunkabdeckung und hat deshalb Tage bzw Orte gewählt, an denen er weiß, dass er Empfang hat. Am vergangenen Samstag hätte er sich melden müssen und bis heute war nichts zu hören.
Die beiden haben nur ein Handy dabei und ich weiß, dass das wahrscheinlichste Szenario ist, dass der Akku leer ist oder das Gerät kaputt oder so was in der Art, aber er ist ein sehr zuverlässiger Mensch und weiß, dass sich seine Frau (mit der er die Meldetermine fest und verbindlich vereinbart hat), große Sorgen macht. Sie sagt (auch zu recht), dass er doch im Fall eines nicht funktionierenden Handys einen anderen Wanderer gebeten hätte, eine Nachricht zu schicken oder einen anderen Weg gefunden hätte.
Der nächste Meldetermin wäre Donnerstag. Aber er ist längst überfällig, er weiß das und weiß auch, dass seine Frau in Panik ist.
Weiß jemand von Euch, ob man sich an irgendwen wenden kann, bevor man die schwedische Bergrettung alarmiert? Könnte man in den Hütten jemanden erreichen? Habt ihr sonst irgendeinen Rat?
Samstag hätten sie in Staloluotka sein müssen, mittlerweile in arasluokta oder laddejak. Sie laufen nach Ritsem.
Vielen Dank schonmal fürs Lesen.
Randleman

morit.z
01.08.2017, 10:27
In Staloluokta könnte man anrufen ob die beiden da vorbeigekommen sind: http://padjelanta.com/stugor/staloluokta/

Feste Termine auszumachen zu denen man sich meldet ist halt leider alles andere als optimal. Geht erstmal nicht vom schlimmsten aus - es gibt eine ganze Reihe von "harmlosen" Sachen die ihnen dazwischen gekommen sein könnten.

Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden!

EDIT: Mea culpa - Adresse korrigiert! Danke für den Hinweis @Taffinaff.

Taffinaff
01.08.2017, 10:30
Wenn es ernsten Anlass zur Besorgnis gibt, wuerde ich als erstes die Polizei informieren. Aus dem Ausland: +46 77 114 14 00 anrufen und mit der zuständigen Station verbinden lassen.

Wenn du lokale Nachforschungen betreiben willst:

http://padjelanta.com/. "Telefon: 070-281 30 03 E-post: padjelanta@padjelanta.com". Dann schreiben sie auch, dass sie im Sommer evtl schlecht erreichbar sind, und empfehlen SMS aufs Satellitentelefon: 0087 077 631 2026 .

Staloluokta hat auch noch eine Seite: http://padjelanta.com/stugor/staloluokta/ mit einer Telefonnummer fuer den Laden: 073-812 16 49

Fiskflyg betreibt Linienverkehr mit Helikoptern in der Gegend und sollte ueber lokale Ereignisse Bescheid wissen. http://www.fiskflyg.se/


In Staloluokta

Falsche Adresse... Saltoluokta liegt auf der anderen Seite des Gebirges.


Taffi

Becks
01.08.2017, 10:35
Naja,
wir hatten solch ein Problem auch beim letzten Urlaub. Festgelegte Zeiten, an denen wir uns melden sollten, aber keinen Empfang (mit Funkgeräten). Da blieb dann eben nur abwarten, auf den nächsten Zeitpunkt setzen und hoffen, daß die Kommunikation klappt und zudem der Leiter im Lager nicht gleich die (dürftige) Rettung losschickt.

Da der Pappa nicht alleine unterwegs ist und bislang sonst keine Notrufe eingegangen sind, tippe ich da zunächst einmal auf ein defektes Gerät / Akku alle in Kombination mit keine anderen Leute angetroffen.

Für eine Rettung im Notfall wäre es aber eh zu spät, denn wenn jemand z.B. mit Herzproblemen unterwegs zusammenklappt hat sich die Sache eh in der Zwischenzeit erledigt.

Klingt hart, aber wenn man selber schon in abgelegeneren Gegenden unterwegs war (mit ähnlicher Meldefrequenz) lernt man ganz schnell, daß man in echten Notfällen eh nicht auf eine Rettung hoffen braucht, da die Alarmierung eh zig Tage, eher Wochen später erfolgt.

LihofDirk
01.08.2017, 10:40
Oder ganz profan Probleme mit dem Roaming und dem Provider.
Ich hatte in Norwegen auch schon das Problem nicht anrufen zu können. Datenroaming und Anrufe annehmen haben geklappt.
Lapidare Aussage von (damals noch e-plus: technische Probleme beim Partner).
Skurile Situation während des Testens: Mit Handy auf Hütte, Wirt ruft mich an, funktioniert. Sofortiger Rückruf der anrufenden Nummer: Nummer nicht in Gebrauch.

Kann also wirklich einfach ein Technik Problem sein.

Mal eine SMS verschickt, dass sie sich auf dem Weg melden sollen?

Waldhexe
01.08.2017, 11:20
Es ist extrem unwahrscheinlich, dass sie alle beide am Padjelantaleden abgestürzt oder sonst wie verschwunden sind und extrem wahrscheinlich, dass sie keinen Empfang haben, andere Wanderer auch nicht und selbst auch noch unterwegs sind. Die Hüttentelefone sind wirklich nur für Notfälle.
Allerdings würde ich mich ruhig an die schwedische Polizei wenden und den Fall schildern, ich denke, man wird an den Hütten nachfragen, ohne gleich die große Suchaktion zu starten!

Ich drücke die Daumen, bin aber sicher, dass es gut ausgeht.
Ich kündige bei solchen Touren immer an, dass ich mich nicht melden werde, schreibe aber vorher die Eckdaten der Tour, geplante Zeiteinteilung und Richtung und mögliche Alternativen auf, außerdem Art und Farben meiner Ausrüstung.

Gruß,

Claudia

Waldhexe
01.08.2017, 11:31
Noch eine Frage: Wusste der Freund von der Vereinbarung?

Gruß,

Claudia

Funner
01.08.2017, 11:45
Bei der nächsten Tour dann einen Spot mitnehmen, sonst lässt die Daheimgebliebene ihren Mann vermutlich nicht mehr losziehen ;-)
Eine Meldeliste macht man aber ja nicht umsonst. Wenn man so lange überfällig ist, würde ich schon die lokale Polizei benachrichtigen. Die können dann entscheiden was sie für sinnvoll halten.

Reddo
01.08.2017, 12:34
schreibe aber vorher die Eckdaten der Tour, geplante Zeiteinteilung und Richtung und mögliche Alternativen auf, außerdem Art und Farben meiner Ausrüstung.
Speziell den letzten Punkt halte ich für eine gute Idee, werde ich in Zukunft auch so handhaben.

Ich wünsche allen Beteiligten, dass die Sache gut ausgeht. Habe allerdings schon selber erleben müssen, dass das Problembewusstsein desjenigen, der sich melden sollte, manchmal eher gering ist - er weiß ja, dass es ihm gut geht. Was natürlich auch passieren kann: Man schickt pflichtbewusst eine SMS ab, die aber irgendwie stecken bleibt und einfach nicht ankommt. Hab ich auch schon erlebt.

Das soll übrigens (laut Testberichten) auch ganz gerne mal mit dem SPOT passieren. Deshalb mag ich die Möglichkeit der Zwei-Wege-Kommunikation beim InReach-System - da kann man sich den Empfang bestätigen lassen.

Funner
01.08.2017, 12:43
Das soll übrigens (laut Testberichten) auch ganz gerne mal mit dem SPOT passieren.

Mit der Tracking Funktion ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass da seit letzten Donnerstag nichts durchgegangen wäre.

JustMe79
01.08.2017, 12:51
Also dass man zwischen ~Njunjes im Süden und ~Sjinjufjutis im Norden Netz hat wäre mir neu (außer natürlich auf manchen Gipfeln).

Keine Ahnung, wo er die Information her hat, von Stalo aus per eigenem Handy anrufen zu können, aber vielleicht habe ich ja auch was verpasst.

Wenn er nicht drauf kommt, die Info über die Helis oder ggf. das Sat(?)-Telefon in Stalo übermitteln zu lassen, wird er erst wieder in Richtung Akka Empfang haben, also je nach Tempo Mitte bis Ende dieser Woche. Andere Wanderer werden in beide Richtungen auch nicht viel schneller sein.

Wenn sie auf dem Weg bleiben, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie da was passieren sollte, von dem nicht innerhalb von maximal nem halben Tag jemand anderer, der vorbeikommt, etwas mitbekommt und dementsprechend Hilfe organisieren könnte - dafür ist dort um diese Zeit einfach zuviel los.

Fjaellraev
01.08.2017, 13:00
Empfang hat man auf dem Padjelantaleden kaum bis gar nicht, insofern würde ich persönlich dazu tendieren den Tag nach der angekündigten Ankunft in Ritsem abzuwarten (Damit auch noch etwas Reserve eingeplant ist) und dann aktiv werden.
Wenn man vorher versuchen will Informationen zu bekommen ist der von Taffinaff beschriebene Weg der einzig zielführende.
Kontakt zur schwedischen Polizei aufnehmen. Alle Hüten entlang des Padjelantaledens haben ein Nottelephon und die Polizei kann (sofern sie nicht gerade mal wieder ausgefallen sind) darauf anrufen und bei den Hüttenwarten Informationen einholen.
Funktioniert natürlich nur wenn die beiden Herren, was ich auf Grund des Alters vermute, in den Hütten übernachten.

Gruss
Henning

dingsbums
01.08.2017, 13:01
Nicht ohne Grund ist der nächste Meldetermin ja erst am Donnerstag. Wenn also in Staloluokta ein Melden nicht möglich war (kein Netz, Satellitentelefon auch keine Option (keine Ahnung, ob man das gegen Entgelt nutzen darf), vielleicht wirklich SMS geschickt, die aber nicht durchging), dann ist es ganz normal, dass man jetzt auch nix hört. Bis Ritsem gibt es einfach keine weitere Möglichkeit. Der erste Beitrag klang nicht so, als sei das wirklich klar, deswegen wollte ich nochmal darauf hinweisen. Ansonsten fällt mir noch eins ein: Parfas kiosk (https://de-de.facebook.com/parfaskiosk/) in Staloluokta hat eine Facebook-Seite. Vielleicht haben sie ja zufällig da was gekauft. Denen mal eine Message schicken und fragen kann man ja. Wäre zwar Zufall, wenn die was wüssten, aber manchmal ist die Welt ja klein.

pvt.randleman
01.08.2017, 13:34
Ihr seid super, danke für die Tipps und Telefonnummern und Einschätzungen.
Ich geb das so weiter und ich halt euch auf dem laufenden.
Danke,
Randleman

Waldhexe
01.08.2017, 16:21
Beruhige die Angehörigen, der Padjelantaleden ist zu zweit im Sommer wirklich ziemlich ungefährlich, ich kann mich nicht erinnern, dass es gefährliche oder schwierige Stellen gab, wenn sie auf dem Weg geblieben sind. Auch die Flüsse sind relativ harmlos.
Die einzigen Gefahren sind Beinbrüche oder ähnliches, sie sind aber zu zweit und es kommen täglich eine Handvoll Leute vorbei. Abseits des Weges sieht es anders aus, aber auch da würden nicht beide verloren gehen.
Weißt Du, ob sie ein Zelt haben oder ob sie ausschließlich die Hütten nutzen?

Mich wundert, dass er Meldung versprochen hat, wenn er den Weg zum dritten Mal geht, müsste er wissen, dass es keinen Empfang gibt.

Gruß,

Claudia

pvt.randleman
02.08.2017, 21:20
So, der Papa ist wieder aufgetaucht!
Er ist kurz vor Ritsem (oder jetzt schon angekommen), hatte - wie vermutete- keinen mobilfunkempfang, auch da nicht, wo er es eigentlich eingeplant hatte, und hatte kein sonderlich schlechtes gewissen:bg:
Sollte seine Frau ihn jemals wieder aus dem Haus lassen, dann wahrscheinlich nur mit Satellitentelefon.
Meine Freundin sagt Danke an alle hier
Und von mir auch noch mal!
Beste Grüße,
Randleman

Reddo
02.08.2017, 21:58
So, der Papa ist wieder aufgetaucht [...] und hatte kein sonderlich schlechtes gewissen
Dacht ichs mir :bg:
Naja, dann viel Spaß beim allgemeinen Aufatmen und Danke fürs Bescheidsagen ;-)

Waldhexe
03.08.2017, 08:57
Na also! Danke fürs Bescheid sagen!
Panische, überängstliche Angehörige sind echt ein Problem, allerdings kann man sie sich "ziehen" und sie abhärten, das hätte Dein Schwiegervater in spe allerdings rechtzeitig anfangen sollen... ;-)

Feste Meldetermine sind wirklich ungeschickt, zumal bei fehlendem oder schlechtem Empfang. Auch ein Satellitentelefon, Spot u.ä. kann ausfallen, funktioniert auch nicht immer und die Panik der Angehörigen ist dann noch größer. Besser ist, keinerlei Meldung zu versprechen, zu zweit zu gehen und sich ein wenig zu emanzipieren...
Als Frau habe ich das Problem eher weniger, habe meinen Partner auch meistens dabei, wenn nicht, kennt er solche Touren auch und kann es einschätzen und meine Eltern und Großeltern damals wurden in der Vorhandyzeit abgehärtet. :bg:

Gruß,

Claudia

Katun
03.08.2017, 09:04
Panische, überängstliche Angehörige sind echt ein Problem, allerdings kann man sie sich "ziehen" und sie abhärten, das hätte Dein Schwiegervater in spe allerdings rechtzeitig anfangen sollen...

Vielleicht sollte der Schwiegervater in spe besser eine realistische Einschätzung der Unternehmung vorab liefern und auf solche "Sicherheiten" verzichten. Wie man sieht, bringen sie ja auch nichts außer Ärger.

Antracis
03.08.2017, 09:13
Feste Meldetermine sind wirklich ungeschickt, zumal bei fehlendem oder schlechtem Empfang. Auch ein Satellitentelefon, Spot u.ä. kann ausfallen, funktioniert auch nicht immer und die Panik der Angehörigen ist dann noch größer. Besser ist, keinerlei Meldung zu versprechen, zu zweit zu gehen und sich ein wenig zu emanzipieren...

Genau. Unsere Verwandten und Freunde haben bei der letzten Tour dank Delorme Inreach zwar auch täglich Nachrichten erhalten und konnten unseren Track online sehen. Ich hatte aber auch keine Meldefrequenz angegeben und hab auch meine Haltung klar gemacht, dass man sich gerne Sorgen machen und auch handeln darf, wenn wir uns am Tag X (Rückreisetag nicht melden), davor kann halt auch das Gerät kaputt sein. Das würde ich bei einer wirklich gefährlichen Tour mit hohem Risiko, sprich eine echte Expedition, anders machen. Von sowas bin ich aber weit entfernt.

Dennoch finde ich, sollte es selbstverständlich sein, die möglichst genau geplante Route und eventuelle Varianten bei einer Vertrauensperson zu hinterlegen und ich würde heutzutage auch jedem empfehlen, einen Satmessenger mitzunehmen, sofern man in Gegenden geht, wo es keine Handyabdeckung gibt und nicht gerade mehrmals am Tag sicher einer die gleiche Strecke geht. Wie Becks das richtig sagt, ist das zwar bei ernstthaften Zwischenfällen alles andere als eine Garantie fürs Überleben und/oder körperliche Unversehrheit, aber es ist doch schon ein größerer Schritt in Richtung Sicherheit. Kauf/Mietpreise sind mittlerweile auch wirklich erschwinglich, zumindest wenn man mal so überlegt, für welche unwichtigen Sachen man sonst so Geld ausgibt. Bei Delorme/Garmin kommt für mich zusätzlich noch der Wettervorhersagebonus dazu, was auch vom Faktor Tourkomfort bis zum echten Sicherheitsplus reicht.

Dogmann
03.08.2017, 11:21
Schön das sich alles zum guten geklärt hat!

SaraDanielsson
06.08.2017, 10:48
Schön, dass die Situation sich geklärt hat.

Ich dachte dieses Thema passt um darauf hinzuweisen, dass es sich nicht lohnt in einer Hütte oder einer Fjällstation anzurufen und nach dem Aufenthaltsort einer Person zu fragen.
Es ist (zumindest in Schweden) gesetzlich nicht erlaubt Information über Gäste weiterzuleiten. Außer an die Polizei natürlich.
Ich arbeite in Ritsem und es tut einem natürlich leid wenn da jemand mit tränenerstickter Stimme anruft und sich Sorgen macht... aber mehr als die Nummer aufschreiben und sagen, dass die vermisste Person sich melden kann, falls sie sich melden möchte (und hier ist), geht nicht.

Macht man sich wirklich Sorgen, sollte man die Polizei einschalten.

Generell scheinen die Leute sich jedoch zu viele Sorgen zu machen. Das ist halt nicht Mitteleuropa hier und ab von der Straße gibt es nun mal keinerlei Empfang. Da muss man an die Zeiten vor Mobiltelefonen zurückdenken - da konnte man auch nicht alle paar Stunden eine Nachricht oder ein Foto aus dem Urlaub zugeschickt bekommen.

OutofSaigon
08.08.2017, 07:49
Ja: erfreulich zu hören, daß es dem alten Herrn (meine Altersgruppe! :bg:) gut geht und anscheinend immer gut gegangen ist!


... Da muss man an die Zeiten vor Mobiltelefonen zurückdenken ...
Genau! Als ich vor Jahrzehnten durch Borneo und Sumatra gereist bin, konnte ich meinen Angehörigen nur sagen: "ich werde wohl schätzungsweise dann und dann wieder zurück sein".

Auch heute noch kann ich nicht immer zuverlässig vorhersagen, wann ich mich wieder melden kann. Vorab solche Zusagen zu machen, ist problematisch, denn es impliziert "No news is bad news", wie in diesem Fall. Ich mache es anders. Ich bin fast immer mit anderen Personen unterwegs - so Stücka drei bis fünf - nicht nur wegen der Sicherheit, sondern auch, weil ich einfach gerne mit anderen Menschen zusammen bin. Meinen Begleitern und auch fast immer irgendeiner "Bodenstation" gebe ich für den Bedarfsfall Telefonnummern und Email-Adressen meiner Angehörigen, und das wissen meine Angehörigen auch. Das impliziert dann eben "No news is good news", und auf einmal sind alle ganz entspannt. Es gab auch auf meinen ganzen bisherigen Touren niemals irgendeinen Anlaß zur Sorge.

Bei Herzinfarkt o. ä. hilft das alles sowieso nichts. Bis eine "Rettungsmannschaft" auf irgendeinem Berg in Afrika eingetroffen ist, stehe ich längst beim Petrus vor der Tür (bzw. hoffentlich dahinter :hahaa:)